FeG Fürstenfeldbruck

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Aus Liebe zu Jesus und gemeinsam für unseren Ort!

Episodes

  1. Aug 2

    Hör mal, wer da spricht

    Sommerzeit, Urlaubszeit, Atempause? Für manche aber auch eine schwierige Zeit, um mit Gott verbunden zu bleiben. Psalm 19 bietet uns eine begeisterte Anleitung, wie wir (nicht nur) in Urlaubszeiten zu einer weiten, tiefen und so lebenswirklichen Spiritualität kommen können. PredigerTraugott Hopp ThemaHör mal, wer da spricht Reihe Datum02.08.2026 Länge36:40 BibelstellePsalm 19 Traugott Hopp, Pastor der FeG FFB Bibeltext in Lied von David. Der Himmel verkündet Gottes Hoheit und Macht, das Firmament bezeugt seine großen Schöpfungstaten. Ein Tag erzählt dem nächsten davon, und eine Nacht sagt es der anderen weiter. Dies alles geschieht ohne Worte, ohne einen vernehmlichen Laut. Doch auf der ganzen Erde hört man diese Botschaft, sie erreicht noch die fernsten Länder. Der Sonne hat Gott am Himmel ein Zelt aufgeschlagen. Am Morgen kommt sie strahlend heraus wie ein Bräutigam aus seiner Kammer. Siegesgewiss wie ein Held beginnt sie ihren Lauf; am fernen Horizont geht sie auf und wandert von einem Ende des Himmels zum andern. Nichts bleibt vor ihrer Hitze verborgen. Das Gesetz des HERRN ist vollkommen, es belebt und schenkt neue Kraft. Auf seine Gebote kann man sich verlassen. Sie machen auch den klug, der bisher gedankenlos in den Tag hineinlebte. Die Weisungen des HERRN sind zuverlässig und erfreuen das Herz. Die Befehle des HERRN sind klar; Einsicht gewinnt, wer auf sie achtet. Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist gut, nie wird sie aufhören. Die Gebote, die der HERR gegeben hat, sind richtig, vollkommen und gerecht. Sie lassen sich nicht mit Gold aufwiegen, sie sind süßer als der beste Honig. HERR, ich will dir dienen. Wie gut, dass mich dein Gesetz vor falschen Wegen warnt! Wer sich an deine Gebote hält, wird reich belohnt. Wer aber kann erkennen, ob er nicht doch vom rechten Weg abkommt? Vergib mir die Verfehlungen, die mir selbst nicht bewusst sind! Bewahre mich vor mutwilligen Sünden und lass nicht zu, dass sie Macht über mich gewinnen; dann werde ich dir nie mehr die Treue brechen und frei sein von schwerer Schuld. HERR, lass dir meine Worte und Gedanken gefallen! Du bist mein schützender Fels, mein starker Erlöser!  Dies Predigt ist bis zum 30.10.2026 online verfügbar. Der Beitrag Hör mal, wer da spricht erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  2. 04/03/2019

    Von der Gerechtigkeit Gottes

    Gerechtigkeit beginnt mit Handeln. Nur mit Tun gibt es Gerechtigkeit. Gott ist gerecht. Er handelt. Wenn ich Gerechtigkeit will, heißt es auch für mich: Handeln. PredigerThorsten Hegenscheidt ThemaVon der Gerechtigkeit Gottes Reihe Datum31.03.2019 Länge31:23 Bibelstelle– Thorsten Hegenscheidt Einleitung Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. Gerechtigkeit Gottes – um diesem Thema gerecht zu werden habe ich im Vorfeld mich intensiv darauf vorbereitet und geklaut, was das Zeug hält. Geklaut – und zwar Ideen und Gedanken. Bei meinen Geschwistern im Hauskreis, als wir das Thema besprochen habe und im biblischen Unterricht, als das Thema zur Sprache kam. Und da war so viel hilfreiches dabei, dass ich Euch nur ermutigen kann, den Austausch in Hauskreisen zu suchen und zu nutzen, Gespräche über Gott mit älteren und mit den jüngeren Geschwistern zu führen. Ehrlich das bringt viel. Das war auch nötig, denn ich bin hier nicht als der Experte und Profi der Gerechtigkeit. Ich habe das Thema gewählt, weil es mich seit einer ganzen Weile schon beschäftigt. Gerechtigkeit Gottes. Vorhin haben wir viele Verse dazu gehört. Es war anfangs für mich nur ein oberchristliches Schlagwort, und mit der Zeit habe ich Inhalt und Verständnis dazu gewonnen. Mein Startpunkt war: Ich vertraue auf einen gerechten Gott. Ich will seiner Gerechtigkeit nacheifern. Und dann kamen die Fragen: Wann und wie ist er gerecht? Was ist damit verbunden? Wie kann ich gerecht sein. Was gehört dazu, denn so intuitiv gerecht sein, klappt das bei mir nicht. Únd vor allem, was ist das Besondere an Gottes Gerechtigkeit? Damit wir nicht im Gewirr der Theorie stecken bleiben, werden die Teens in Anspielen die Kerngedanken vorstellen und ich kommentiere danach die Szenen. Gerechtigkeit heißt handeln Wir starten mit der erste Szene zur Gerechtigkeit: Wettrennen mit Schiedsrichter, einer schummelt, deshalb korrigieren. Ein Schiedsrichter, der für Gerechtigkeit sorgte. Er rief den Schummelfreund zurück, drohte mit Disqualifizierung und sorgte für ein faires Rennen. Was ist das Wichtige dabei? Der Schiedsrichter hat gehandelt. Der hat eingegriffen, Es gab Regeln und er hat seinen Job getan und für die Einhaltung gesorgt. Er war kein Zuschauer, so wie ihr. Deshalb halte ich hier fest: Beim Thema Gerechtigkeit geht es um Handeln. Bloß Zuschauen ist ungerecht. Hätte er nur den Siegespreis am Ende verteilt, wir hätten uns geärgert. Als Theorie-Liebhaber passt mir diese Zusammenhang nicht so richtig. Ich bin viel lieber in der Betrachter-Rolle. Immerhin bedeutet theorein im altgriechisch ja betrachten. Da fühle ich wohl. Hilft aber nichts für Gerechtigkeit. Gerechtigkeit verlangt Einsatz, Schauen wir nicht nur auf uns, schauen wir auf Gott: Wenn ich Gott gerecht nenne, meine ich, dass er sich einmischt. Viele Geschichten der Bibel erzählen das auch. Z. B. Mose am Dornbusch „… und ich habe ihr Schreien gehört. Ich weiß, wie sehr es leidet. Ich bin gekommen, um sie aus der Gewalt der Ägypter zu retten“ (Ex 3,14) ist eine davon. Kleine Zwischenbemerkung Davor aber hatte er 400 Jahre gewartet. Es gibt endständige Gerechtigkeit und „on the flight“. „Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort“ ist eine Redewendung, die versucht die beiden Gerechtigkeit zu unterscheiden. Ich glaube nicht dass das wahr ist. Aber mir fällt bei mir auf, dass ich dort, wo ich mich ungerecht behandelt fühle, Soforthilfe von Gott erwarte. Hingegen wo ich unfair bin, mir die Korrektur- und Aufschubzeit sehr willkommen ist. Gott weiß, was er tut. Er denkt in anderen Zeiträumen, aber, und darauf vertraue ich, er handelt. Was bedeutet das für mich, wenn ich seine Gerechtigkeit zum Vorbild nehme? Lege ich mich auf die Lauer und, wenn ein Einbrecher beim Nachbarn über den Gartenzaun steigt, spring ich raus und knüppel ihn nieder? Nun, zum einen ein sehr seltenes Ereignis, vermutlich warte ich und brauche nie etwas tun. Dürfte so auch nichts taugen. Wo setze ich dann an? Z.B. beim Stirnrunzeln, Stirnrunzeln? Ja, Stirnrunzeln. (gemeinsam machen lassen). Nein-Sagen und Ja-sagen. Stellung beziehen, persönliche Meinung sagen. Ich finde es gut, dass … , mir gefällt es, dass … , usw. So schwer es mir auch selber fällt, meine Meinung zu bilden, in meinem Innersten bin ich überzeugt, dass Gerechtigkeit anfängt, wenn ich klar ja oder nein sage. Dabei der Hinweis: Gerechtigkeit beginnt nicht mit aburteilen sondern beurteilen und loben. Gerechtigkeit verlangt Handeln, durch Gespräch, durch Gebet, durch sonst was … . Was ist so schwer an gerecht zu sein? Was ist so schwer am gerecht handeln? Schauen wir uns die nächste Szene an: Während wir uns so gemütlich unterhalten haben ist auf dem Heimweg vom Wettkampf etwas unschönes passiert. Diebstahl und Verurteilung der Täterin Bevor wir überlegen, ob das Urteil gut ist oder schlecht, dürft Ihr Euch jetzt selber in Gerechtigkeit üben. Dazu der Klassiker. Wir verteilen ein paar… und Ihr teilt es bitte gerecht in Eurer Umgebung. Und wehrt nicht ab, wenn Ihr die ehrenvolle Aufgabe zum Teilen bekommen habt. Ihr wisst: Gerechtigkeit beginnt mit tun. Gemeinde .. Ich gestehe, ich habe das Teilen gehasst. Als Zwillingsbruder kam das so oft vor, dass es hieß: Teile das Stück Kuchen, Schokolade, … mit Deiner Schwestern. Die Regel dabei war: Einer teilt, einer sucht aus. Ich merkte schnell, und ihr vielleicht auch vorhin, gerecht teilen ist fast nicht machbar. Allein handwerklich scheiterte ich schon Lieber sollte meine Schwester teilen und ich suchte aus. Ein Stück war ja immer größer. Hier habt ihr vielleicht andere Ausfluchtsstrategien gesucht, verzichtet,.. nein nicht so schlimm, … . Aber gerecht war es dennoch nicht, Selbst mit computergesteuertem Laser-Messer und Laborwaage würde ich nicht gerecht teilen können, denn neben dem rein praktischen, gibt es noch ein anderes Problem: Stellt Euch vor, wir sind drei Steinzeit-Sippen in drei Höhlen. Es wird Abend und Leo + Emily kommen von der Jagd zurück und schleifen ein Mammut hinter sich her. Die linke Sippe hier, grölt freudig und voller Bewunderung (darf ich das mal hören), denn alle sind hungrig. Der Clanchef tritt vor, zückt sein Obsidianmesser und sagte, Alle eine Schlange bilden, ich verteile. Er gibt jedem zwei Kilo Fleisch und der Rest wird in der Küche in den Gemeinde-Kühlschrank geschoben. Bei der mittleren Sippe läuft es vergleichbar: Elias, Jan und Rung kommen schwer bepackt mit einem Mammut zurück. Die Mitte grölt hungrig (hallo, ich höre nichts). Der Clanchef zückt sein Messer und sagt: Super Ihr drei, ich sehe Eure roten Köpfe, die durchgeschwitzten Umhänge, jeder bekommt ein drei-Kilo-Stück. Dann sagt er. Luisa, du hast gut auf das Feuer aufgepasst, du bekommst ein zwei-KiloStück. Aber Tossi, du hast eigentlich nur geschlafen, verhungern brauchst nicht, aber mit einem halben Kilo ist Dir mehr als genug gegeben. So geht es, bis jeder seinen Anteil bekommt hat, der Rest wandert in den Kühlschrank. Die Dritte Sippe sieht, wie Bekky, Maren und Celina ein erlegtes Mammut herbei zerren. Auch hier tritt der Oberboss zur Verteilung heraus. Konsti, du begibst dich für uns auf eine weite, gefahrvolle Reise. Hier, nimm ein 5-Kilo Stück. Melli, du warst die ganze Woche erkältet, damit Du wieder zu Kräften kommst, nimm ein 3-Kilo-Stück. Leo, Du bist noch so kugelrund voll gefuttert vom letzten Mal, Dir reicht sicherlich ein 1-Kilo. So wird verteilt. Der Rest kommt in den Kühlschrank. 3 Sippen, 3 unterschiedliche Verteilungen. Alle sind zufrieden, weil es gerecht ablief, aber alle drei waren anders. Eine Gleichverteilung, eine leistungsorientierte und eine bedarfsorientierte Verteilung. Alle drei haben ihre Berechtigung. Wir finden auch Entsprechungen in der Bibel. Gott will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Ewiges Leben bei Gott ist für jeden gewünscht. Wir kennen das Gleichnis von den Talenten und die Aussage, Wem viel gegeben ist, von dem wird viel verlangt werden. Beispiele für Leistungsorientierung. Und das Gleichnis vom Scherflein der Witwe oder Jesu Wunsch, der Arzt für die Kranken zu sein, spiegelt eine Bedarfsorientierung wider. Warum erzähle ich das alles? Mir ist klar geworden, dass ich als Mensch nicht gerecht sein werde. Das richtige Austarieren dieser verschiedenen Gerechtigkeitsanforderung schaffe ich nicht. Neben dem handwerklichen Unvermögen, kommt ein grundsätzliches hinzu. Zur perfekten Gerechtigkeit muss ich alles wissen, was wer wie geleistet hat, und alles wissen, wer welche Bedürfnisse gerade hat. Das Ganze gerecht zu kombinieren ist zu komplex für mein Gehirn. Deshalb glaube ich, dass wir Menschen unfähig zur Gerechtigkeit sind. Gerechtigkeit kann man ja nicht steigern, so ein bisschen gerecht, nur ein bisschen ungerecht Ich kann nicht gerecht sein. Wenn ich Gerechtigkeit will, dann benötige ich Gott dazu. Warum ist Gottes Gerechtigkeit anders? Warum ist Gott gerecht? Warum funktioniert das bei ihm? Was ist anders? Schauen wir uns noch mal das Ergebnis bei unserer Szene an. Unser Reporter fragt nach wie das Urteil ankam. (Opfer immer noch enttäuscht, Täter hat keine Option zur Wiedergutmachung, Tat war ja, weil kein anderer gangbarer Weg zu sehen war) Was ist das Problem? Wie gerecht und verdient die Strafe ist, ist sie keine Lösung. Die Bestohlene ist nach wie vor traurig, sie hat den Preis immer noch nicht. Der Dieb konnte nicht entschädigen, ja, ihm fehlt es auch für sich selber. Ich denke bei Gerechtigkeit zuerst an „Böse bestrafen“, „Gute belohnen“. Das ist ein Bild Gottes, das uns seit Tausenden von Jahren überliefert und in den Vordergrund gerückt ist. Gott als Weltenrichter. Himmel und Hölle. Aber g

  3. 10/30/2017

    Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther

    Pfarrer Niklas Willam-Singer predigt mithilfe einer Predigt Luthers zum Vater Unser zum Reformationstag 2017. Daten Prediger Pfarrer Niklas Willam-Singer Thema Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther Reihe Datum 29.10.2017 Länge 21:58 Bibelstelle Lukas 11, 1.13 Pfr. Niclas Willam-Singer Lesungstext 1 Einmal hatte sich Jesus zurückgezogen, um zu beten. Danach sprach ihn einer seiner Jünger an: »Herr, sag uns doch, wie wir beten sollen. Auch Johannes hat dies seine Jünger gelehrt.« 2 Jesus antwortete ihnen: »So sollt ihr beten: Vater! Dein heiliger Name soll geehrt werden. Lass dein Reich kommen. 3 Gib uns jeden Tag, was wir zum Leben brauchen, 4 und vergib uns unsere Verfehlungen. Denn auch wir vergeben denen, die an uns schuldig geworden sind. Lass nicht zu, dass wir in Versuchung geraten.« 5 Dann sagte Jesus zu den Jüngern: »Stellt euch vor, einer von euch hat einen Freund. Mitten in der Nacht geht er zu ihm, klopft an die Tür und bittet ihn: ›Leih mir doch bitte drei Brote. 6 Ich habe unerwartet Besuch bekommen und nichts im Haus, was ich ihm anbieten könnte.‹ 7 Würde der Freund dann von drinnen antworten: ›Stör mich nicht! Ich habe die Tür schon abgeschlossen und mich schlafen gelegt. Außerdem könnten die Kinder in meinem Bett aufwachen. Ich kann jetzt nicht aufstehen und dir etwas geben.‹? Doch bestimmt nicht! 8 Das eine ist sicher: Selbst wenn er schon nicht aufstehen und dem Mann etwas geben will, weil er sein Freund ist, so wird er schließlich doch aus seinem Bett steigen und ihm alles Nötige geben, weil der andere so unverschämt ist und ihm einfach keine Ruhe lässt. 9 Darum sage ich euch: Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! 10 Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet. 11 Welcher Vater würde seinem Kind denn eine Schlange geben, wenn es um einen Fisch bittet, 12 oder einen Skorpion, wenn es um ein Ei bittet? 13 Trotz all eurer Bosheit wisst ihr Menschen doch, was gut für eure Kinder ist, und gebt es ihnen. Wie viel mehr wird der Vater im Himmel denen den Heiligen Geist schenken, die ihn darum bitten!« Predigt Leider in Textform nicht vorhanden. Der Beitrag Vater Unser – Eine Predigt von Martin Luther erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  4. 03/15/2017

    Nachbericht zum großen Frauenfrühstück vom 11.03.2017: „Perfekt, aber k.o.“

    Um es gleich vorweg zu nehmen: Falls du den Vortrag bis zum Ende durchgestanden, ja verinnerlicht hast, schaust du in den Spiegel und sagst hoffentlich nie mehr „perfekt, aber k.o.“, sondern: „Ich bin zwar nicht perfekt, aber dennoch voll o.k.!“ Damit sich unsere Betrachtungsweise derart ändert, konnte man bei der Gastrednerin Waltraud Eichinger einen ganzen Bilderbogen voll persönlicher Erfahrung, Ins-Gewissen-Reden und Anekdoten genießen: für jede etwas dabei und tatsächlich lohnend! Das Frühlings-Frauenfrühstück fand am 11.März zu diesem Thema statt und fast 100 Frauen lauschten nach einer ausgiebigen, exzellenten Mahlzeit der Lehrerin und Bildungsreferentin Waltraud Eichinger, die uns u.a. mit schauspielerischem Talent und ihrem niederbayrischen Dialekt das Herz erwärmte. Eine ihrer Geschichten handelte von der gerade bettlägerig gewordenen Frau, zu der eine Ärztin und Psychotherapeutin gerufen wurde. Die alte Dame fand es unerträglich, nicht mehr für andere sorgen zu können, sondern selbst eine Last zu sein. Was ihr Leben denn jetzt noch für Sinn habe? Die Antwort, recht weise und von einer Christin gegeben, lautete:  Erstens gibt es in jeder Lebensphase noch etwas zu lernen: Sie dürfen sich jetzt auch mal helfen lassen, ohne zurückgeben zu müssen. 2. Jeder Mensch hat seinen Wert, unabhängig von seiner Leistung. Und noch 3. Sie können noch so viel tun! Wie dringend nötig hat unsere Welt Ihr Gebet! … Du bist so viel mehr als deine perfekte Leistung – das kann man nicht oft genug wiederholen in einer Leistungsgesellschaft, der wir uns nie ganz entziehen können. Um aber nicht kaputt zu gehen, müssen wir eine Grenze ziehen, die Grenze unserer Möglichkeiten, legte Eichinger uns ans Herz. Gefährlich werde Perfektionismus dann, erklärte die Referentin, wenn man seine Leistungsgrenze immer wieder überschreitet, weil man seine Selbstachtung vom Erfolg seiner Arbeit abhängig mache. Einen Blick warfen wir auf Petrus, diesen Macher und vielleicht Perfektionisten, der sich gerne selbst erlöst hätte. Aber Jesus sagt ihm und uns: Du musst (und kannst) dich nicht selbst erlösen. Bleibt mir zu wünschen, dass die vielen fleißigen Mitarbeiterinnen, die dieses Frühstück perfekt ausgerichtet haben, anschließend nicht völlig k.o. nach Hause wankten, sondern auch beschenkt wurden vom Lächeln und dem Dank der durch diese Auszeit erfrischten Gastfrauen. Der Beitrag Nachbericht zum großen Frauenfrühstück vom 11.03.2017: „Perfekt, aber k.o.“ erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

  5. 05/09/2016

    Bericht zum Großen Frauenfrühstück mit dem Thema „Werte leben im Wandel der Zeit“

    Am Samstag, den 23. April, war es soweit: Nach fast 5 Jahren in der FeG habe ich mich zu meinem ersten großen Frauenfrühstück getraut. Und ganz ehrlich, so wie an diesem Vormittag bin ich schon lange nicht mehr verwöhnt worden! Ein „Herzlich Willkommen“ gleich an der Tür, ein liebevoll eingedeckter und thematisch passend dekorierter Tisch, eine Tischdame, die auf das Wohl der ihr Anvertrauten achtet, ein wunderbares Frühstücksbuffett! Sogar musikalisch wurde der Vormittag ganz wunderbar begleitet. Herzlichen Dank Euch allen, die ihr an diesem Frühstück beteiligt ward! So viel Balsam für die Seele! So viel Liebe und Mühe! Danke! Die sehr kurzweilige Referentin Dorothee Brüggendick sorgte zunächst mit ihrer „Begleitperson im Koffer“ für einen amüsanten Start: dass die selbstständige Supervisorin und christliche Lebensberaterin auch noch Bauchreden kann, wer hätte das gedacht? In ihrem Vortrag spannte die langjährige Mitarbeiterin von Wort des Lebens einen großen Bogen: von tagesaktueller Politik, demographischer Entwicklung, humanistischem Weltbild, über Leben im Alter, Genderdiskussionen bis hin zu frühkindlicher Erziehung. Überall zeigte sie Brennpunkte und „spannende“ Entwicklungen auf. Und überall sind Werte mit im Spiel: Toleranz, Disziplin, Pünktlichkeit, Freiheit, Mitgefühl … Eine schier endlose Liste ließe sich formulieren. Doch, wer bestimmt eigentlich über deren Rangfolge, über die Wertung der Werte? Wo doch in dieser Welt nichts so konstant ist, wie die Veränderung selbst? Wenn die Gesellschaft doch im Wandel ist, sind tradierte Werte dann nicht überholt? Wohin soll es gehen mit mir, meiner Familie und der Gesellschaft, in der ich lebe? Gemeinsame Normen fehlen in der heutigen Zeit. Wonach soll ich mich richten? Die wunderbare Antwort darauf finden wir in der Bibel, z. B. in Psalm 119, Vers 105: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege. Denn unser Gott und sein Wort werden nicht vergehen, sie ändern sich nicht, sondern bleiben bestehen. Gottes Wort gilt, für immer. Ist es nicht wunderbar, in all dem weltlichen Wirr-Warr einen Fixpunkt zu haben? Die Bibel bietet mehr als Nachrichten zur Tagesaktualität, sie bietet Nachrichten zum Nach-Richten, zum Aus- und Aufrichten (nach Peter Hahne). Werte im Wandel der Zeit, ja, und Gott als Fundament – ohne jeglichen Wandel sondern immer gleich: früher, jetzt und in Ewigkeit – Gott sei Dank! Nari Heitkamp PS: Das nächste große Frauenfrühstück findet am 8. Oktober 2016 statt. Ich habe es schon im Kalender eingetragen. Du auch? Der Beitrag Bericht zum Großen Frauenfrühstück mit dem Thema „Werte leben im Wandel der Zeit“ erschien zuerst auf FeG Fürstenfeldbruck.

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