Kultur im Ohr

Viola Gräfenstein

„Kultur sind wir alle!“ Wie wir durch Projekte und Engagement die Welt zu einem besseren Ort machen können. Kriege, Klima, Krisen. Die Journalistin und Sprecherin Viola Gräfenstein hat sich drei Fragen gestellt: "Wie wollen wir alle weiter zusammen auf diesem Planeten leben? Wie kann ich mit einem Podcast zu einer besseren Welt beitragen, und was kann ich an andere Menschen zur Inspiration oder als Vorbild weitergeben?" Der Podcast "Kultur im Ohr" stellt deshalb Menschen aus der Kultur und Gesellschaft vor, die in dieser Welt etwas bewirkt haben oder mit einem Projekt, etwas nachhaltig verändern möchten und sich dafür, nicht profitorientiert, engagieren. Außerdem kommen bei Viola Gräfenstein außergewöhnliche Menschen zu Wort, die etwas Prägendes oder Nachhaltiges erlebt haben, das sie gerne weitergeben möchten, um damit anderen zu helfen oder damit einen Beitrag zur Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft zu leisten. "Worte erschaffen Welten und Möglichkeiten! Das ist mein Credo. Mein Podcast "Kultur im Ohr" soll dazu beitragen, Menschen mit wertvollem Engagement und Ideen eine Stimme zu geben, die unbedingt gehört werden sollten, weil sie die Welt ein Stück besser machen. Ich möchte diejenigen sprechen lassen, die sich nachhaltig mit Herz und Verstand für die Gesellschaft, die Natur, die Tiere, den Frieden und insbesondere für Kinder, die unsere Zukunft sind, einsetzen und für andere Menschen neue Perspektiven eröffnen. Kommunikation ist für mich dabei ein essenzielles Thema, denn ich glaube, dass sich nur über den umfassenden Informationsaustausch, das offene Gespräch, das respektvolle und wertschätzende Zuhören und Nachfragen sowie das feine Reinhören in Menschen, Inhalte für Zuhörende nachhaltig erschließen lassen. Wer neue Blickwinkel aus der Welt erhalten möchte, der ist herzlich eingeladen, sich durch die Gesprächsgäste in meinem Podcast inspirieren zu lassen. Vielleicht sogar für ein eigenes Projekt, das dieser Welt gut tut? In diesen Zeiten brauchen wir davon auf jeden Fall mehr denn je. Freut euch auf spannende Gesprächsgäste aus Kultur, Medien und Gesellschaft, die euch im Ohr und Kopf bleiben werden. Wenn ihr mit mir über euer Projekt sprechen möchtet, dann schreibt mir gerne unter: vgraef@mailbox.org Danke, dass ihr dem Podcast "Kultur im Ohr" eure kostbare Zeit schenkt, denn: KULTUR SIND WIR ALLE!" Dieser Pocast wurde übrigens von dem internationalen Podcastteam "Podcasthon" 2025 ausgesucht, um im Frühjahr 2026 zusammen mit anderen Podcasterinnen und Podcastern gemeinnützige Organisationen und Projekte vorzustellen und diese international bekannter zu machen. Wer den Podcast "Kultur im Ohr" unterstützen möchte, kann das über Feedback, Sternchen oder sogar eine kleine "digitale" Kaffeespende tun unter: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Zur Entstehungsgeschichte des Podcasts: Die ursprüngliche Idee zu dem Podcast "Kultur im Ohr" entstand 2021 während der Coronakrise, als viele kulturelle Stätten plötzlich schließen mussten und Kulturschaffende wortwörtlich vor geschlossenen Theater- und Museumstüren standen. Die Hörfunkjournalistin, Kulturliebhaberin, Sprecherin und Künstlerin Viola Gräfenstein fragte sich, wie Kulturschaffende es gut durch die Coronakrise schaffen können, wenn sie nicht auf Bühnen stehen oder in Museen ausstellen können? Wie schaffen sie es, nicht vergessen zu werden? Wie können sie sich mit neuen, kreativen, aber auch digitalen Wegen interessant und damit hör- und sichtbarer machen und auch noch ein Einkommen für sich generieren? Mit ihrem Podcast ermutigte Viola Gräfenstein Kulturschaffende in der Vergangenheit, digitale Möglichkeiten auf kreative Weise zu nutzen, denn: "Ohne Kunst und Kultur wird's still!" Das Projekt "Kultur im Ohr" wurde 2021 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Stipendium gefördert. Heute wird der Podcast unabhängig durch Spenden finanz

  1. Sep 24

    Über die Kunst des besseren Zuhörens

    Über die Kunst des besseren Zuhörens – mit Anja Schauberger Wann haben wir eigentlich dem Gegenüber das letzte Mal richtig gut zugehört? Zuhören ist eine Grundlage für Beziehungen – privat wie beruflich. Gleichzeitig stehen dem echten Zuhören viele Dinge im Weg: Zeitdruck, Ablenkung, Vorurteile, der Drang, dem Gegenüber die eigene Meinung mitzuteilen. In dieser Folge von „Kultur im Ohr“ geht es um die Kunst des besseren Zuhörens. Denn Zuhören bedeutet mehr, als die Worte des Gegenübers akustisch wahrzunehmen. Es bedeutet, aufmerksam zu sein, sich auf einen anderen Menschen einzulassen und manchmal auch auszuhalten, dass man nicht sofort etwas sagen oder lösen muss. Zu Gast bei Moderatorin Viola Gräfenstein ist die Münchner Journalistin und Autorin Anja Schauberger. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Menschen, ihren Geschichten und den großen Fragen des Lebens. Schauberger studierte Germanistik an der LMU München, arbeitete als Redaktionsleiterin bei „Mit Vergnügen“ und ist heute als freie Journalistin und Autorin tätig. Sie schreibt unter anderem für Medien wie das SZ-Magazin und MERIAN. Ihr aktuelles Sachbuch [„Besser zuhören – Warum eine scheinbar einfache Sache doch so schwer ist“ ist 2026 bei Rowohlt Polaris ](https://www.rowohlt.de/buch/anja-schauberger-besser-zuhoeren-9783499019005)erschienen. Darin macht sich Schauberger auf eine persönliche und journalistische Reise: Sie begegnet Menschen, die ihr unterschiedliche Facetten des Zuhörens näherbringen – von der Paartherapeutin über eine Pfarrerin bis zum Zuhör-Coach und Barkeeper. Dabei geht sie der Frage nach, was wir gewinnen können, wenn wir einander wieder besser zuhören. Anja Schauberger interessiert dabei nicht nur die Frage, wie man besser zuhört, sondern auch, warum es sich lohnt. Was verändert sich, wenn wir unserem Gegenüber tatsächlich Aufmerksamkeit schenken? Was erfahren wir über andere – und vielleicht auch über uns selbst? Und was braucht es, damit aus einem Gespräch echte Begegnung werden kann? Anja Schauberger geht sogar noch weiter. Sie sagt: „Wir müssen uns wieder besser zuhören. Zuhören kann auch Friedensarbeit sein.“ Auch ihr früheres Buch „Auf der Suche nach dem Sinn – 40 Gespräche über das Leben“, das sie gemeinsam mit der Fotografin Susanne Schramke realisiert hat, kreist um das, was entsteht, wenn wir Menschen Raum geben und ihnen wirklich zuhören. 40 Interviews mit ganz unterschiedlichen Menschen nähern sich der großen Frage nach dem Sinn des Lebens – und zeigen, wie vielfältig persönliche Antworten darauf ausfallen können. Das Buch ist 2022 bei Knesebeck erschienen. Dass Zuhören tatsächlich gelernt und praktiziert werden kann, zeigen unterschiedliche Angebote rund um das Thema. Stefan Brodbeck beschäftigt sich in seinen Workshops, Seminaren und Kursen mit der „Kunst des tiefen Zuhörens“ und der Dyaden-Kommunikation. Mehr Informationen und aktuelle Termine: [Stefan Brodbeck – Zuhören und seine Angebote](https://www.stefan-brodbeck.de/) Ein Raum, in dem einfach zugehört wird: Wie wohltuend es sein kann, wenn jemand einfach zuhört, ohne zu bewerten oder ungefragt Ratschläge zu geben, zeigt auch „momo hört zu“ in München. Im ZUHÖRRAUM am Stephansplatz 2 können Menschen erzählen, was sie beschäftigt – vertraulich, anonym und kostenlos. Die Zuhörer hören bewusst ohne Bewertung und ohne Ratschläge zu. Der Zuhörraum versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Therapie, sondern als Begegnung von Mensch zu Mensch. [momo hört zu – Zuhörraum München](https://momohoertzu.de/zuhoerraum.html) Die Bücher von Anja Schauberger [„Besser zuhören – Warum eine scheinbar einfache Sache doch so schwer ist“](https://www.amazon.de/Besser-zuh%C3%B6ren-scheinbar-einfache-schwer/dp/3499019000) Anja Schauberger Rowohlt Polaris, 2026 [„Auf der Suche nach dem Sinn – 40 Gespräche über das Leben“](https://www.amazon.de/-/en/Auf-Suche-nach-dem-Sinn/dp/3957285208) Anja Schauberger & Susanne Schramke Knesebeck, 2022 https://www.anja-schauberger.com/

    Über die Kunst des besseren Zuhörens
  2. Jun 1

    "Play the silence"

    (Please note that this special podcast episode on the topic of “remembrance culture” is in English!) “I had to play against the silence.” How British clarinettist Steven Zade speaks about the fate of his Jewish family and gives them a voice again through his book "Play the Silence". A very warm welcome to a new episode of Kultur im Ohr. I’m Viola Gräfenstein, journalist and lover of culture. Those who know me are aware that I like to stand up for justice and for inspiring people with big hearts. That’s why my podcast Kultur im Ohr introduces extraordinary individuals who make the world a better place through who they are, their ideas, and their actions. In this episode, I’m joined by Steven Zade from Paris. Steven was born in London 82 years ago. He is a musician, retired lecturer, and translator who has learned a great deal about life, yet for a long time, he never truly knew who he was or who his family really were. The reason: a large part of his family was murdered in Auschwitz. His father, who survived the Holocaust, remained silent about it for the rest of his life, leaving his son in the dark. But some time ago, Steven Zade’s past caught up with him. During a walk along the banks of the Rhine, Jutta Ermecke from Mettmann happened to find a small metal plate. After some investigation, it turned out to be the signature stamp of his Jewish grandmother, Martha Zade, who had lived as an artist in Langenfeld-Immigrath in the Rhineland, between Cologne and Düsseldorf. In 1944, she, her husband Hugo Zade, and their daughter Ursula were murdered by the Nazis in Auschwitz. Some time ago, I had the opportunity to visit Steven Zade in his adopted home of Paris and personally return his grandmother’s signature stamp to him. It is the only remaining object he has of her. I spoke with him about his grandmother, about what it was like to grow up as a Jewish descendant unable, and not allowed, to speak about this part of his past, and about how the silence surrounding the Holocaust shaped and dominated his own life. Today, he has written a book about his Jewish family, Play the Silence, in which he retraces his family’s footsteps and comes to terms with feelings of guilt. For him, the silence about his family’s origins and the guilt inherited from his father for being the only family survivor should never again define his life. “By writing this book, I celebrated my family’s life instead of focusing on their death, something that had led me to see and define myself as a victim for many years. I wanted to give my family a voice, because I celebrate life. That has also set me free,” says Steven Zade. I’m very pleased to have Steven Zade on my podcast Kultur im Ohr. This episode is entirely in English. Thank you for listening and thank you for allowing me to contribute, through Steven Zade’s story, to keeping the memory of his family and of Jewish families alive. The German translation of Steven Zade’s book is in preparation. Concluding remark: I would like to emphasize that I distance myself from all political opinions and decisions regarding the current political situation. It is important to me to remember the fate of the Jewish people and all those who perished under National Socialism, so that no one in the world will ever have to suffer the same fate again. I reject all forms of violence, hate, war, discrimination and injustice. I reject racism, antisemitism, and islamophobia. All people are equal. Children and women are particularly in need of protection. Human rights and dignity are inviolable to me. I stand for freedom and justice. Would you like to support my podcast? https://buymeacoffee.com/kulturimohr Thank you very much! Möchtest Du gerne weitere Folgen von "Kultur im Ohr" hören? Dann kannst Du meine Arbeit gerne mit dem Kauf einer "digitalen Tasse Kaffee" unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    "Play the silence"
  3. May 28

    "Pflanzen sind gleichberechtigte Lebewesen!"

    Das Frankfurter Künstlerduo Haike Rausch und Torsten Grosch arbeitet seit mehr als 20 Jahren gemeinsam unter dem Namen 431art an interdisziplinären Kunstprojekten an der Schnittstelle von Kunst, Natur, Wissenschaft und Gesellschaft. In ihren Arbeiten beschäftigen sie sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Umwelt und schaffen außergewöhnliche Erfahrungsräume, die zum Perspektivwechsel und Umdenken anregen. Humor, Poesie und gesellschaftliche Reflexion verbinden sich dabei mit einer klaren Haltung gegen die Wegwerfgesellschaft und für einen bewussteren Umgang mit der Natur. Besonders bekannt wurde das Künstlerpaar durch das Langzeitprojekt botanoadopt® und die von ihnen entwickelte Pflanzenklappe®. Hier können ungeliebte oder verwaiste Pflanzen anonym abgegeben werden. Die Pflanzen werden zunächst gepflegt, erhalten individuelle Namen, Charaktere und oft poetische Biografien, bevor sie an neue „Adoptiveltern“ vermittelt werden. Namen wie „50 Cent“, „Prinzessin Grünella“, „Monsieur Chlorophil“, „Fräulein Farn“, „Sir Carlos Calathea“ oder „Ludwig der Efeutige“ zeigen den humorvollen und liebevollen Ansatz des Projekts. Jede Pflanze wird als individuelles Lebewesen wahrgenommen und erhält eine eigene Geschichte. Eine Adoption wird vertraglich geregelt. Dabei geht es weniger um Besitz als um Verantwortung, Fürsorge und langfristige Bindung. botanoadopt® definiert Verantwortung als eine neue Form der Währung, ein künstlerischer Gegenentwurf zur Konsum- und Wegwerfgesellschaft. Durch diese emotionale Verbindung möchten Haike Rausch und Torsten Grosch ein neues Bewusstsein für Pflanzen als gleichberechtigte Lebewesen schaffen und dazu anregen, pflanzliches Leben nicht als austauschbares Konsumgut zu betrachten. Ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist die partizipative Kunst: Die Besucherinnen und Besucher werden nicht nur zu Betrachtenden, sondern aktiv in die Projekte eingebunden. Das Künstlerduo möchte Räume für Begegnung, Mitgestaltung und persönliche Erfahrungen schaffen. Menschen sollen nicht distanziert auf Kunst blicken, sondern sich emotional, sinnlich und gedanklich mit den Themen auseinandersetzen und Teil des künstlerischen Prozesses werden. Sie sollen Handlungsmöglichkeiten kennenlernen. „Share und care, teile und kümmere dich“, das Teilen und sich um Pflanzen zu kümmern, Netzwerke und Verbindungen zu schaffen, liegen dem Künstler-Duo am Herzen. Die Künstler laden Menschen dazu ein, Pflanzen und Natur nicht nur funktional wahrzunehmen, sondern emotionale Beziehungen zu ihnen aufzubauen und sich selbst zu reflektieren. Außerdem machen sie auf globale Themen wie Artensterben, Umweltzerstörung (Ecozide) und die Folgen menschlichen Handelns aufmerksam. Eine besondere Rolle spielen in ihren Projekten Akustik, Klangkunst und elektromagnetische Felder. Haike Rausch und Torsten Grosch arbeiten mit Sounds, die aus der Umgebung und aus natürlichen Prozessen entstehen. Elektromagnetische Felder von Bäumen, Pflanzen oder sogar Gebäuden werden technisch so übersetzt, dass Besucherinnen und Besucher sie hören können. Denn nach ihrem künstlerischen Verständnis besitzt jedes Lebewesen, aber auch jede gebaute Struktur, ein eigenes elektromagnetisches Feld und damit eine individuelle Präsenz. So entstehen immersive Klangwelten, die Natur auf völlig neue Weise erfahrbar machen. Auch die Ausstellung „A Trip to Distant Spheres II“ in Frankfurt (vom 14. April bis 10. Mai) verbindet diese Themen miteinander. Durch audiovisuelle Installationen, Klangräume und die akustische Übersetzung natürlicher Prozesse eröffnen die Künstler neue Perspektiven auf die verborgenen Ebenen unserer Umwelt. Für Dezember 2026 ist eine installative Arbeit zu Bäumen geplant. Mehr Informationen: https://431art.org/ Literatur: Stefano Mancuso: "Die Pflanzen und ihre Rechte. Eine Charta zur Erhaltung unserer Natur“

    "Pflanzen sind gleichberechtigte Lebewesen!"
  4. Apr 6

    Als Brückenbauerin zum Frieden beitragen

    Heute lernen wir eine Frau kennen, die sich selbst als Brückenbauerin versteht: Marion Zabel, ein Kind der Boomergeneration, Erzieherin, Mutter, Tochter, Wegbegleiterin – und vor allem: eine Frau, die Verbindungen schafft, wo andere vielleicht nur Gräben sehen. Schon als Kind übernahm sie die Rolle der Brückenbauerin. Früh hat sie gelernt, dass Brücken Mut brauchen. Und Geduld. Und die Bereitschaft, sich auf unterschiedliche Perspektiven einzulassen. Diese Haltung prägt auch ihren Beruf als Erzieherin. Marion setzt sich für Kinder ein, für ihre Stimmen, ihre Bedürfnisse, ihre Geschichten. Sie weiß, wie wichtig es ist, Kindern sichere Übergänge zu ermöglichen – zwischen Herkunft und Zukunft, zwischen Angst und Vertrauen. Auch im Umgang mit ihrer an Demenz erkrankten Mutter zeigt sich ihr Verständnis vom Brückenbauen zu anderen Generationen. Wenn Erinnerungen verblassen und Worte fehlen, sucht sie andere Wege der Begegnung, über Gefühle, Gesten, kleine Momente der Vertrautheit. Und ihr Engagement reicht noch weiter: Barbara unterstützt Kinder in Äthiopien, setzt sich für Bildung und Perspektiven ein und verbindet auch hier Lebenswelten miteinander. Was treibt einen Menschen an, immer wieder Brücken zu schlagen? Wie gelingt es, zwischen Kulturen, Generationen und Erfahrungen Verbindung zu schaffen? Und was können wir alle vom Brückenbauen lernen? Darüber spreche ich mit Marion Zabel – hier bei Kultur im Ohr. Möchtest Du gerne weitere Folgen von "Kultur im Ohr" hören? Dann kannst Du meine Arbeit gerne mit dem Kauf einer "digitalen Tasse Kaffee" unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    Als Brückenbauerin zum Frieden beitragen
  5. Mar 13

    "Den Krieg aus den Kindern holen"

    „Den Krieg aus den Kindern holen“ Gaza, Sudan, Libanon, Iran, Jemen, Kongo oder die Ukraine: Kriege prägen unsere Welt wie lange nicht. Überall leiden Kinder am stärksten unter der Gewalt. Rund 520 Millionen Kinder wachsen in Gebieten auf, in denen Krieg herrscht oder es bewaffnete Konflikte gibt. Eine so große Zahl, dass man sich nur schwer etwas darunter vorstellen kann. 520 Millionen Kinder – das sind mehr als alle Menschen in der EU zusammen. Bomben, Verluste, Flucht, psychische und körperliche Gewalt, Angst, Unsicherheit. Kriege und Konflikte greifen tief in alle Bereiche der Kindheit ein, oft mit lebenslangen Folgen. Doch die vielen betroffenen Kinder verdienen die Chance auf eine positive Zukunft – wir dürfen sie nicht vergessen. Die NGO „War Child“ setzt sich weltweit – und auch in Deutschland – für das Wohlergehen von Kindern in und aus Kriegs- und Konfliktgebieten ein. Im Jahr 2024 hat War Child weltweit knapp 2.240.000 Menschen erreicht und unterstützt. Mit ihren wissenschaftlich begleiteten Programmen in den Bereichen Schutz, Bildung und mentale Gesundheit stärkt die Organisation die Kinder nachhaltig und gibt ihnen neue Hoffnung. Was das in der Praxis bedeutet, welche Rolle Kunst und Kreativität sowie innovative Projekte dabei spielen – und vor allem: was uns das alle angeht – darüber spricht Viola Gräfenstein mit der Geschäftsführerin von „War Child Deutschland“, Nienke Teunissen. Diese Podcastfolge wird auch im Rahmen einer Aktion bei Podcasthon verbreitet und beworben. Das Ziel der Plattform Podcasthon ist es, Aufmerksamkeit auf interessante Podcasts sowie auf bedeutende Organisationen und Vereine zu lenken. Die Aktion läuft vom 14. bis zum 20. März 2026. Über 1000 Podcasts wurden ausgewählt. „Kultur im Ohr“ ist einer davon. @podcasthon_de Weitere Informationen zu War Child: Mehr über War Child auf www.warchild.de – oder schreibe Nienke Teunissen eine E-Mail: Nienke.Teunissen@warchild.de Jede noch so kleine Spende ist herzlich willkommen! Spendenkonto: War Child Deutschland gGmbH IBAN: DE 91 4306 0967 2029 2741 00 BIC: GENODEM1GLS Möchtest Du gerne weitere Folgen von "Kultur im Ohr" hören? Dann kannst Du meine Arbeit gerne mit dem Kauf einer "digitalen Tasse Kaffee" unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! Weitere Informationen: https://www.viola-graefenstein.de info@viola-graefenstein.de Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    "Den Krieg aus den Kindern holen"
  6. Mar 8

    Kunst aus Himmel und Erde

    Wenn andere Künstlerinnen Farben aus der Tube drücken, dann kniet die Düsseldorfer Künstlerin Ulrike Arnold in der Wüste, schabt Gestein aus Millionen Jahre alten Felsen, sammelt Staub, Asche, und Sand - und malt mit "der Haut unseres Planeten". Ausgebildet an der Kunstakademie Düsseldorf und zunächst Kunstlehrerin in Hilden, entschied sie sich eines Tages, alles hinter sich zu lassen und in die große Weite der Welt aufzubrechen, um mit Erden von allen Kontinenten zu malen. Ihre Werke entstehen dort, wo die Erde sich unverstellt zeigt: In Vulkanlandschaften, Salzbergen, Wüsten und unter Sternenhimmeln - manchmal sogar mit Materie aus dem All. Ulrike Arnolds Arbeiten wurden in mehr als 130 Ausstellungen weltweit gezeigt und befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen - auch der amerikanische Schauspieler und Regisseur Dennis Hopper gehörte zu Lebzeiten zu ihren Sammlern. Ulrike Arnold erhielt mehrere Stipendien und Preise. In "Kultur im Ohr" spricht die Journalistin Viola Gräfenstein mit einer Künstlerin, die Erde, Kosmos, Spiritualität und Verantwortung auf einzigartige Weise miteinander verbindet" und jedes Bild zu einem Mahnmal für den Umgang mit der Natur und der Erde macht. Außerdem engagiert sich die Künstlerin für Menschen mit einer Sehbeeinträchtigung, die sie an ihre Kunst tastend heranführen will. In diesem Zusammenhang hat sie in Kooperation mit der PR-Expertin Ulrike Brinkmann einen Workshop für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen im Gewerbepark Süd in Hilden veranstaltet. Mit ihrem Lebensgefährten Victor van Keuren hat sie außerdem den Dokumentarfilm über Landschaften "Dialogue earth" gemacht. Weitere Informationen: https://www.ulrikearnold.com https://www.victorvankeuren.com/film https://www.bk-w.de brinkmann@bk-w.de Möchtest Du gerne weitere Folgen von "Kultur im Ohr" hören? Dann kannst Du meine Arbeit gerne mit dem Kauf einer "digitalen Tasse Kaffee" unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! Weitere Informationen: https://www.viola-graefenstein.de info@viola-graefenstein.de Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    Kunst aus Himmel und Erde
  7. Jan 4

    Warum das Ehrenamt eine wichtige Säule für Kultur und Gesellschaft ist

    Es gibt sie zum Glück, die zahlreichen ehrenamtlichen Mitbürger und Mitbürgerinnen, die ihre Freizeit opfern, um Projekte, Vereine oder andere Menschen zu unterstützen. Nicht nur im sozialen Bereich, wie beispielsweise in Altenheimen, Krankenhäusern, Schulen oder Vereinen spielen Ehrenamtliche eine große Rolle, sondern auch in der Kunst und Kultur. Gäbe es sie nicht, würden wichtige Säulen in unserer Gesellschaft fehlen. Die Kuratorin und Kunstliebhaberin Beate Domdey-Fehlau leitet seit über 40 Jahren ehrenamtlich einen Kunstverein in Langenfeld im Rheinland, der bekannte und noch unbekannte Künstlerinnen und Künstler fördert, die ihre zeitgenössischen Werke ausstellen. Der Verein ist zugleich ein Sprungbrett für angehende professionelle Künstlerinnen und Künstler. Derzeit wird sie von rund 25 Ehrenamtlichen unterstützt. Sie selbst sagt: "Ohne Ehrenamtler gäbe es den Kunstverein nicht." Die Journalistin Viola Gräfenstein hat mit der Kuratorin Beate Domdey-Fehlau über ihre mehr als 40-jährige Arbeit, die persönliche Leidenschaft für Kunst, über die Hilfe der Ehrenamtlichen, die Bedeutung von Kunst und ihre schönsten Momente im Rahmen ihrer Ausstellungsarbeit im Kunstverein Langenfeld e.V. gesprochen. Fazit: Das Ehrenamt ist eine wichtige Säule für die Kultur und die Gesellschaft! Kultur im Ohr: Du kannst meine Arbeit mit dem Kauf einer "digitalen Tasse Kaffee" unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! Weitere Informationen: https://www.viola-graefenstein.de info@viola-graefenstein.de Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    Warum das Ehrenamt eine wichtige Säule für Kultur und Gesellschaft ist
  8. Jan 3

    Ein Herz für Kinder

    In dieser Episode spreche ich mit der Psychologin Sandra Kratz über ihr ehrenamtliches Herzensprojekt: Mit einem Bilder-Lesebuch und dem Stoffkater Salabim möchte sie Kinder stark machen und sie zugleich in Bewegung bringen. Ihr Motto: "Gib' nie auf!" Das Kinderbuch „Kater Salabim“ wurde von der Solinger Autorin La Vie geschrieben und ist ein Herzensprojekt über Freundschaft, Mut und die Kraft des Glücks. Entstanden aus einer Familienidee im Herbst 2019, ist daraus weit mehr geworden als nur eine Geschichte: Ein pädagogisches Konzept, Leseförderung, Musik, Bewegung – und ein wachsendes, kreatives Netzwerk. Gemeinsam mit Verlagsleiterin Julia Exner, Designerin Alexandra von Kriegstein und Illustratorin Saskia Diederichsen entwickelte das Salabim-Team die Figurenwelt rund um den verletzten Kater, ein vierblättriges Kleeblatt und ein Glückskäfermädchen. Mit Unterstützung der Diplom-Psychologin Sandra Kratz entstand außerdem ein begleitendes Lesungs- und Gesprächsformat für Kinder in Kliniken, Schulen und Kindergärten – inklusive Handpuppe, Gesprächsfragen und pädagogischem Leitfaden per QR-Code. Dank Spendenaktionen konnten erste Projekte wie der Druck der Bücher sowie ein Kinderspielplatz am Städtischen Klinikum Solingen erfolgreich, vor allem u.a. mit der Stiftung "It's for kids", umgesetzt werden. „Glück ist etwas, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen brauchen — und Salabim hilft, darüber ins Gespräch zu kommen“, sagt die Psychologin Sandra Kratz, die sich seit mehreren Jahren ehrenamtlich für dieses Projekt einsetzt und selbst durch dieses Projekt persönlich gewachsen ist. Und auch das Projekt wächst weiter: Ein nachhaltiges Micro-Buch im DIN-A6-Format ermöglicht Übersetzungen in zahlreiche Sprachen, sodass Salabim auch interkulturell vorgelesen werden kann. Zudem erhalten Kinder bei Lesungen ein eigenes Buch als Geschenk – und Kater Salabim gibt es inzwischen sogar als Stofftier. Musikalisch wurde das Glücksprojekt durch die Musiker Angelo Chiavarini, Daniel Jiménez und Robert Schreiber erweitert. Unter dem Label „Audiokids“ entstand der erste Musical-Akt „Salabim findet sein doppeltes Glück“. Auch Bewegung und Gesundheit spielen eine Rolle: Gemeinsam mit dem Städtischen Klinikum Solingen, dem WMTV, der Bergischen Krankenkasse und der Universität Wuppertal wurde ein Bewegungsprogramm für übergewichtige und motorisch auffällige Kinder entwickelt, an denen auch Kinderärzte und Gesundheitsämter beteiligt sind. Im Städtischen Klinikum Solingen entstanden durch das Engagement von Sandra Kratz für die jungen Patienten außerdem eine Bewegungstour in Form einer Schnitzeljagd durch das Krankenhaus sowie ein Spielplatz. In diesem Frühjahr (2026 ) startet in Zusammenarbeit mit "Die Wegfinder" eine barrierefreie Rätseltour im Bus quer durch Solingen, auf der Kinder und Erwachsene zusammen mit Kater Salabim als Quizmaster spannende Geschichten und Informationen über die Stadt erhalten. Kultur im Ohr: Du kannst meine Arbeit unterstützen: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Vielen Dank! https://www.viola-graefenstein.de info@viola-graefenstein.de Über den Podcast: In "Kultur im Ohr" stellt die Hörfunkjournalistin Viola Gräfenstein spannende Menschen vor, die etwas zur Verbesserung der Welt beitragen wollen und mit ihrem Projekt etwas verändert haben. Es gibt den Podcast "Kultur im Ohr" seit 2021. In den vorherigen Folgen ging es um das Thema, wie Kulturschaffende sich mit digitalen Mitteln ein neues Business aufbauen können und andere Menschen, insbesondere Kulturschaffende, damit inspirieren können. Der Hintergrund war die Zeit der Pandemie, als viele Dinge nicht mehr möglich waren und etliche Kulturschaffende neue Wege der Selbstvermarktung und Produktion gesucht haben. Seit 2024 geht der Podcast einen anderen Weg: Er möchte zur Inspiration und zum Nachdenken, wie die Welt mit Ideen und Engagement besser gemacht werden kann, einladen. Moderation, Konzept und Idee: Viola Gräfenstein Musik: "Tea Room Jazz" von Viljami Mehto

    Ein Herz für Kinder

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„Kultur sind wir alle!“ Wie wir durch Projekte und Engagement die Welt zu einem besseren Ort machen können. Kriege, Klima, Krisen. Die Journalistin und Sprecherin Viola Gräfenstein hat sich drei Fragen gestellt: "Wie wollen wir alle weiter zusammen auf diesem Planeten leben? Wie kann ich mit einem Podcast zu einer besseren Welt beitragen, und was kann ich an andere Menschen zur Inspiration oder als Vorbild weitergeben?" Der Podcast "Kultur im Ohr" stellt deshalb Menschen aus der Kultur und Gesellschaft vor, die in dieser Welt etwas bewirkt haben oder mit einem Projekt, etwas nachhaltig verändern möchten und sich dafür, nicht profitorientiert, engagieren. Außerdem kommen bei Viola Gräfenstein außergewöhnliche Menschen zu Wort, die etwas Prägendes oder Nachhaltiges erlebt haben, das sie gerne weitergeben möchten, um damit anderen zu helfen oder damit einen Beitrag zur Stärkung unserer demokratischen Gesellschaft zu leisten. "Worte erschaffen Welten und Möglichkeiten! Das ist mein Credo. Mein Podcast "Kultur im Ohr" soll dazu beitragen, Menschen mit wertvollem Engagement und Ideen eine Stimme zu geben, die unbedingt gehört werden sollten, weil sie die Welt ein Stück besser machen. Ich möchte diejenigen sprechen lassen, die sich nachhaltig mit Herz und Verstand für die Gesellschaft, die Natur, die Tiere, den Frieden und insbesondere für Kinder, die unsere Zukunft sind, einsetzen und für andere Menschen neue Perspektiven eröffnen. Kommunikation ist für mich dabei ein essenzielles Thema, denn ich glaube, dass sich nur über den umfassenden Informationsaustausch, das offene Gespräch, das respektvolle und wertschätzende Zuhören und Nachfragen sowie das feine Reinhören in Menschen, Inhalte für Zuhörende nachhaltig erschließen lassen. Wer neue Blickwinkel aus der Welt erhalten möchte, der ist herzlich eingeladen, sich durch die Gesprächsgäste in meinem Podcast inspirieren zu lassen. Vielleicht sogar für ein eigenes Projekt, das dieser Welt gut tut? In diesen Zeiten brauchen wir davon auf jeden Fall mehr denn je. Freut euch auf spannende Gesprächsgäste aus Kultur, Medien und Gesellschaft, die euch im Ohr und Kopf bleiben werden. Wenn ihr mit mir über euer Projekt sprechen möchtet, dann schreibt mir gerne unter: vgraef@mailbox.org Danke, dass ihr dem Podcast "Kultur im Ohr" eure kostbare Zeit schenkt, denn: KULTUR SIND WIR ALLE!" Dieser Pocast wurde übrigens von dem internationalen Podcastteam "Podcasthon" 2025 ausgesucht, um im Frühjahr 2026 zusammen mit anderen Podcasterinnen und Podcastern gemeinnützige Organisationen und Projekte vorzustellen und diese international bekannter zu machen. Wer den Podcast "Kultur im Ohr" unterstützen möchte, kann das über Feedback, Sternchen oder sogar eine kleine "digitale" Kaffeespende tun unter: https://buymeacoffee.com/kulturimohr Zur Entstehungsgeschichte des Podcasts: Die ursprüngliche Idee zu dem Podcast "Kultur im Ohr" entstand 2021 während der Coronakrise, als viele kulturelle Stätten plötzlich schließen mussten und Kulturschaffende wortwörtlich vor geschlossenen Theater- und Museumstüren standen. Die Hörfunkjournalistin, Kulturliebhaberin, Sprecherin und Künstlerin Viola Gräfenstein fragte sich, wie Kulturschaffende es gut durch die Coronakrise schaffen können, wenn sie nicht auf Bühnen stehen oder in Museen ausstellen können? Wie schaffen sie es, nicht vergessen zu werden? Wie können sie sich mit neuen, kreativen, aber auch digitalen Wegen interessant und damit hör- und sichtbarer machen und auch noch ein Einkommen für sich generieren? Mit ihrem Podcast ermutigte Viola Gräfenstein Kulturschaffende in der Vergangenheit, digitale Möglichkeiten auf kreative Weise zu nutzen, denn: "Ohne Kunst und Kultur wird's still!" Das Projekt "Kultur im Ohr" wurde 2021 vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit einem Stipendium gefördert. Heute wird der Podcast unabhängig durch Spenden finanz