Soziologische Perspektiven

Claudia Lutschewitz

Ein Podcast für Politisches & Menschliches Meine Podcast-Gäste sind dazu eingeladen mit mir zu ihren aktuellen Büchern, Forschungsergebnissen, Podcasts oder Gedanken (u.a. zu den Themen Politik, Demokratie, politisches & gesellschaftliches Miteinander) in den Austausch zu gehen. Und meine Gäste sollen als Menschen zu ihrem Thema – ob nun Buch, Forschung, Podcast oder Gedanken & Ideen – näher vorgestellt werden. Es sollen Gedanken-Funken präsentiert & Anregungen zum Diskurs gezündet werden. ZIELE des Podcast sind: • aktuelle Bücher der und die AutorInnen & ihre Gedanken vorstellen • Informationen und Wissen aus der Wissenschaft anbieten • Impulse zur Reflektion & zum Perspektivwechsel weiterreichen Die Hörer-ZIELGRUPPE ist: Politik-Interessierte, Wähler/Innen, Bürger/Innen, Politiker/Innen, alle Menschen, die Interesse am politischen & gesellschaftlichen Miteinander haben und Veränderungen wünschen. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz

  1. 3d ago

    Episode 72: Transformation durch Präsenz ... pferdegestützt

    Wie klar sind wir? Wie präsent? Wie glaubwürdig? Und vor allem: Stimmen unsere Worte, unsere Sprache und unser Wollen mit unserer inneren Haltung überein? Genau hier setzt die Arbeit von Elma Esrig an. Sie verbindet pferdegestütztes Vortragstraining mit den Methoden der Theaterregie und stellt damit ein spannende Fragen: Kann ein Pferd uns zeigen, wie wir auf andere Menschen wirken? Und was können wir daraus für Führung, Kommunikation und unseren nächsten großen Auftritt lernen? Darüber spreche ich heute mit Elma. Sie verbindet ihre Erfahrung aus der Theaterregie mit ihrer Arbeit als Pferdetrainerin und macht dabei etwas sichtbar, das wir im Alltag leicht übersehen: Führung und Präsenz beginnt nicht mit dem, was wir sagen. Sie beginnt mit dem, was wir ausstrahlen. Wir sprechen über pferdegestütztes Vortragstraining und über die Frage, was ein Pferd uns über unsere eigene Wirkung erzählen kann. Denn, so Elma, Pferde spiegeln unsere menschliche Körperspannung, indem sie diese als direkte Kommunikation und als unmittelbaren Aus-druck unserer inneren Haltung wahrnehmen und durch ihr eigenes Verhalten sichtbar machen. Ihr Verhalten ist also wie ein Vergrößerungsglas … Und durch dieses Vergrößerungsglas erhalten wir Menschen durch das Pferd ein unbestechliches, von menschlichen Höflichkeiten oder gesellschaftlichem Status völlig unbeeinflusstes Feedback über unsere tatsächliche körperliche Wirkung und Präsenz. Also freuen Sie sich auf ein faszinierendes Gespräch über Präsenz, Mut und die unbestechlichsten vierbeinigen Co-Trainer der Welt. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.linkedin.com/in/elma-esrig-training/ https://wissen-macht-wirkung.com/newsletter/ https://wissen-macht-wirkung.com/ https://athanor.de/dozierende/elma-esrig

    Episode 72: Transformation durch Präsenz ... pferdegestützt
  2. Sep 12

    Episode 71: Glücklicherweise ist es nur VUKA!

    Manchmal habe ich den Eindruck, wir leben in einer Zeit, in der man kaum noch hinterherkommt, die ganzen neuen Begriffe zu sortieren. VUKA, BANI, RUPT, TUNA … mich beschleicht da hie und da das Gefühl, dass wir eigentlich nicht mehr in der Arbeitswelt sind, sondern beim Scrabble! Und dann kommt Waltraud Gläser mit ihrem neuen Buch und sagt: „Glücklicherweise ist es nur VUKA!“ V für: Volatilität / Flüchtigkeit U für: Ungewissheit / Unsicherheit K für: Complexity / Komplexität A für: Ambiguität / Mehrdeutigkeit Ich finde … persönlich …, das ist erst einmal eine ziemlich sympathische Haltung, oder?! Denn … statt uns darüber zu beklagen, dass die Welt komplizierter, schneller und unberechenbarer geworden ist, hinterfragt Waltraud mit dieser Frage ganz konkret unsere heutige Krisen-Situation(en) und endet daher, als Konsequenz, bei der Frage: „Wie können wir damit vernünftig umgehen?“ Und darum geht es auch in ihrem neuen Buch: „Verstehen, Verorten, Verändern, Vergnügen.“ 4V, die sich ziemlich leicht merken lassen, wobei ich zugeben muss: Beim vierten V war ich besonders neugierig. Vergnügen? Im Management? Zwischen Strategiepapieren, Kennzahlen, Transformation und KI? Doch der Reihe nach ... Mit Waltraud Gläser spreche ich über ihr Buch und … es geht gar nicht anders … auch über Waltrauds Blick auf das Leben … im Allgemeinen und im Business, also im Besonderen. Aber, wir sprechen nicht nur über ihr Modell und die vielen klugen Begriffe, die sie in ihrem Buch versammelt. Vielmehr interessiert mich, was dahintersteckt: • Was hat sie selbst über Veränderung gelernt? • Was musste sie irgendwann verlernen? • Wann nervt sie das ganze Gerede über Transformation? • Und worüber kann eine Organisationsberaterin eigentlich selbst noch herzhaft lachen? Und … das würde mich wiederum besonders freuen …vielleicht finden wir nebenbei auch heraus, warum es manchmal ziemlich sinnvoll sein kann, nicht sofort die Kuh vom Eis zu holen, vor allem dann, wenn gar keine Kuh da ist. Viel Kurzweil & Impulse beim Podcast-Gespräch! Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links zu Waltraud Gläser: https://www.waltraudglaeser.de/ https://www.afsmi.de/autor_waltraud-glaeser.html https://www.linkedin.com/in/waltraudglaeser/ https://www.seminarmarkt.de/Experten/Waltraud-Glaeser,p12593 zu VUKA, zum Buch und zu Waltraud Gläser: https://www.vuca-welt.de/ https://www.vuca-welt.de/neuerscheinung/ https://www.springerprofessional.de/gluecklicherweise-ist-es-nur-vuka/19820652 Videos mit und zu Waltraud Gläser: https://www.youtube.com/watch?v=3cEOrVRaTOs https://www.youtube.com/watch?v=8oqEETd55T0 https://www.youtube.com/watch?v=A9EsCz5Fzt8 https://www.youtube.com/playlist?list=PL-NM2qDpa2O1Uv2Ro1ewiYFdcKplHy70N https://vimeo.com/vucaworld

    Episode 71: Glücklicherweise ist es nur VUKA!
  3. Sep 2

    Episode 70: Die Zukunft der Intelligenz ... Warum wir dümmer klüger wären!

    George Bernhard Shaw soll einmal gesagt haben „Der Nachteil von Intelligenz ist, das man ständig gezwungen ist, dazuzulernen,“ Soviel dazu … doch, was wäre, wenn wir uns momentan bzgl. Wissen, Intelligenz, Klugheit oder der menschlichen Dummheit und natürlich in diesem Zusammenhang auch zur Künstlichen Intelligenz in die falsche Richtung entwickeln? Denn … ... wir haben mehr Wissen als je zuvor. Künstliche Intelligenz kann in Sekunden Texte schreiben, Bilder erzeugen, Zusammenhänge herstellen und Antworten liefern. Wir optimieren uns, unsere Arbeit, unseren Alltag und vielleicht bald auch unser Denken. Aber … was, wenn genau darin ein oder unser Problem liegt? Also … … wenn wir nicht zu wenig wissen, sondern zu viel? … wenn wir zu klug sein wollen? … oder, wenn die Fähigkeit, etwas nicht zu wissen, ein entscheidender Teil menschlicher Intelligenz ist/wäre? Der Philosoph Manuel Scheidegger geht in seinem Buch „Die Zukunft der Intelligenz – Warum wir dümmer klüger wären“ genau dieser provokanten Idee nach. Er spricht von einer „Tyrannei der Klugheit“, von einer Gesellschaft, in der wir ständig den Eindruck vermitteln müssen, souverän, kompetent und fehlerfrei zu sein. Und er plädiert für etwas, das zunächst ziemlich verrückt klingt: nämlich für eine Rehabilitation der Dummheit. Denn vielleicht beginnt echtes Denken genau dort, wo wir aufhören, so zu tun, als hätten wir bereits die Antwort oder gar Antworten! Was kann menschliche Dummheit, was künstliche Intelligenz niemals können wird? Oder, warum kann ein Fehler wertvoller sein als eine perfekte Lösung? Und weiter … ... könnte vielleicht ausgerechnet das Eingeständnis unserer eigenen Begrenztheit der Schlüssel für eine klügere Zukunft … nein für klügere Zukünfte sein? Also haben wir doch den Mut, unsere eigene Dummheit zu feiern. Denn die Zukunft der Intelligenz liegt nicht in der fehlerfreien Simulation von Souveränität, sondern in der Kraft, immer wieder vom Weg abzukommen und in der Lücke das Neue zu finden. Seien wir also neugierig und bleiben wir selbstbewusst unsicher! Doch genug meiner Worte … ... ab ins Podcast-Gespräch mit Manuel Scheidegger … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://manuel-scheidegger.de/ https://www.argumentedreality.de/ https://www.ndr.de/kultur/waeren-wir-duemmer-wirklich-klueger-manuel-scheidegger,audio-3440410.html https://www.reclam.de/produktdetail/die-zukunft-der-intelligenz-9783150115824 https://www.liechtenstein.academy/de/experts/manuel-scheidegger/ https://politycki-partner.de/projekt/die-zukunft-der-intelligenz/ https://kulturbuero-goettingen.de/termin/eventdetail/67554/manuel-scheidegger-die-zukunft-der-intelligenz Videos: https://www.youtube.com/watch?v=XsZi3DCr1LQ https://www.youtube.com/watch?v=ba4bNNIy5jc

    Episode 70: Die Zukunft der Intelligenz ... Warum wir dümmer klüger wären!
  4. Aug 30

    Episode 69: Genau geschaut ... mit Gespür!

    Wir schauen den ganzen Tag. Auf Menschen, auf Nachrichten, auf Bilder, auf unseren Bildschirm. Und trotzdem stellt sich die Frage: schauen wir eigentlich noch wirklich hin? Denn ein Blick ist offenbar viel mehr als eine Momentaufnahme. In dem Bruchteil einer Sekunde, in dem wir einen anderen Menschen ansehen, kann bereits etwas passieren: Wir reagieren, bewerten, ordnen ein … sympathisch oder unsympathisch… vertraut oder fremd… Freund oder Gegner /Feind?! Und das noch bevor wir bewusst darüber nachdenken. Der Psychologe und Autor Ulrich Sollmann sagt sogar: „Spaltung beginnt im Blick“ In seinem neuen Buch „Genau geschaut – Psychologie des Autoritarismus“ untersucht er, was unser Wahrnehmen mit unserem Körper, mit Angst und Wut, mit Digitalisierung und sozialer Erregung und eben letztlich auch mit Autoritarismus zu tun hat. Er beschreibt eine Welt, in der wir zwar ständig miteinander verbunden sind, uns aber gleichzeitig immer stärker vereinzeln. Eine Welt, in der Sicherheit leicht mit echtem Gesehenwerden verwechselt wird und in der Bilder und Affekte unseren Blick manchmal schneller erreichen als unser Denken. Was passiert also eigentlich in diesem ersten Moment, wenn wir jemanden ansehen? Und können wir lernen, diesen Moment wahrzunehmen, bevor aus einem Blick ein Urteil oder aus einem Urteil vielleicht eine Front wird? Darüber spreche ich im Podcast mit Ulrich Sollmann … Und es geht dabei auch um uns, um mich, um SIE und darum, wie wir, Ich, wie SIE die Welt anschauen … Und ja, es geht um die AFD! Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.carl-auer.de/genau-geschaut?srsltid=AfmBOop2ru4uuc3SJtZ1XCt8I--SksVyvu9X9w0IWsIfpEvtYEy0Z2uu https://www.beck-shop.de/sollmann-genau-geschaut/product/41148252?srsltid=AfmBOoo84P6JAQwsr-VCrKvGy8IKv1mguBOvvVa2aS_7177Cb_AR89Cs Podcasts: https://www.carl-auer.de/magazin/podcasts/genau-ge-schaut?srsltid=AfmBOoqnYT7ylN8u320xkwLdLJtR41iY62_771zP40RYi6GAGhYFKK32 https://www.youtube.com/watch?v=op-gbXk_Uak https://open.spotify.com/episode/4fSfCdESjmXfp2s6Qn5QOm https://global-empathy.podigee.io/41-genau-geschaut

    Episode 69: Genau geschaut ... mit Gespür!
  5. Aug 26

    Episode 68: Du bist nicht deine Eltern ... von toxischen Eltern & Familien

    Stellen Sie sich vor, Sie haben alles erreicht. Sie sind ein international gefragter Psychiater, Ehrenmitglied des Weltpsychiatrieverbandes, ein feinsinniger Kunsthistoriker und erfolgreicher Autor. Doch als Ihre Eltern innerhalb weniger Tage sterben, spüren Sie keine tiefe Trauer, sondern eine überwältigende, fast schwindelerregende Erleichterung. Sie fühlen sich endlich... frei. So erging es meinem heutigen Podcast-Gast Dr. Dr. Hans-Otto Thomashoff. Und mehr noch, er sagt: „Ich bin Psychiater. Und ich bin ein Kind toxischer Eltern.“ Doch der Reihe nach … Was, wenn ein Teil von Ihnen gar nicht Ihnen gehört? Was, wenn Sie merken, dass Sie oft nicht frei sind, einfach so zu sein, wie Sie sind. Dass Sie bei Ihren Eltern oder auch bei anderen Gelegenheiten gehemmt sind oder in Muster verfallen, die Sie eigentlich gar nicht haben wollen. Sondern dies etwas ist, das Sie einmal gelernt haben, um in Ihrer Familie zurechtzukommen. Wir übernehmen von unseren Eltern nicht nur Augenfarbe, Gesten oder bestimmte Redewendungen. Wir übernehmen auch Rollen. Wir lernen, wann wir besser still sind. Wann wir funktionieren müssen. Wessen Gefühle wichtiger sind als unsere eigenen. Und manchmal lernen wir sogar, uns selbst nicht mehr zu vertrauen. Das Schwierige daran: Als Kind halten wir all das nicht für eine Strategie. Wir halten es für die Welt. Und dann werden wir erwachsen und nehmen diese Welt einfach mit. Dr. Hans-Otto Thomashoff sagt: „Du bist nicht deine Eltern.“ Er ist Psychiater, Psychoanalytiker und langjährig praktizierender Therapeut. In seinem neuen Buch, das den Titel trägt „Du bist nicht deine Eltern - Wie wir toxische Familien überwinden“ und das beim Ariston Verlag erschien, macht er etwas, das auch für einen erfahrenen Psychotherapeuten ungewöhnlich ist: Er blickt nicht nur professionell auf toxische Familien, sondern auf die eigene. Er erzählt von emotionaler Abhängigkeit, Schuldgefühlen, Machtspielen und von dem schwierigen Moment, in dem man erkennt: Die Liebe, auf die man vielleicht ein Leben lang gewartet hat, wird möglicherweise nie kommen. Aber genau darin kann, so Thomashoff, eine ungeheure Freiheit liegen. Im Podcast sprechen wir darüber, woran wir toxische Familiendynamiken erkennen, warum unser Körper manchmal früher Alarm schlägt als unser Verstand, warum „Vergeben“ nicht immer der Weg zur Heilung ist und wie man herausfinden kann, wer man selbst ist, wenn man ein Leben lang gelernt hat, jemand anderes zu sein. Und vielleicht geht es am Ende um eine der schwierigsten und zugleich befreiendsten Fragen überhaupt: Wie viel von dem Menschen, der ich heute bin, habe ich selbst gewählt und wie viel davon steckt mir noch in den Knochen, weil ich mich unterwerfen musste, um geliebt zu werden? Thomashoff schreibt in seinem Buch den (so finde ich) wichtigen Satz: „Zwei Dinge braucht der Mensch, um psychisch gesund heranzuwachsen: erstens eine sichere Bindung und zweitens Vorbilder die authentisch vorleben, wie das Leben geht.“ Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Otto_Thomashoff http://thomashoff.de/ https://www.penguin.de/buecher/hans-otto-thomashoff-du-bist-nicht-deine-eltern/paperback/9783424203363 https://www.kulturkaufhaus.de/de/detail/ISBN-9783424203363/Thomashoff-Hans-Otto/Du-bist-nicht-deine-Eltern https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1045125278 Videos & Podcasts: https://www.youtube.com/watch?v=xKHRdC9uSZI https://www.google.com/search?sca_esv=98168529f87218c8&sxsrf=APpeQnumUTCrx_zBBN8sWrqmcLg-QrtXNg:1787658092571&udm=7&fbs=ABfTbFUyxjQn9bne4DuflY2dNqqKupTsDwp6RXwpQFJxPysO9IZ-OcP6xq64A4yNP8lBdpY7uuH_-rA_ws2tWImCOsZlYLrbl3Nznd1IdLeVhGR6K0thu65EBS1h-KV34iQMpjoNM8rVs2XtkX93TjQ8rZY1vnV9leaPQia1bOqGjHourHRsSECjVfQCZaw1AHBmSCBE_PXtGuCidlveGnvn9__F0s04mA&q=Thomashoff&sa=X&ved=2ahUKEwjdj9ms2buWAxW3Q_EDHTm0CV8QtKgLegQIGBAB&biw=1920&bih=945&dpr=1#fpstate=ive&vld=cid:b468e0d1,vid:JW9nOzEwGEQ,st:0 https://www.youtube.com/watch?v=qKurhuA4GiY

    Episode 68: Du bist nicht deine Eltern ... von toxischen Eltern & Familien
  6. Aug 22

    Episode 67: Warum Gefühle im Konzertsaal wichtig sind!

    Hand aufs Herz: Wann haben Sie das letzte Mal ein Konzertplakat gesehen und sich gedacht: „Keine Ahnung, wer dieser Geiger ist, aber da muss ich hin!“? Eben. Wahrscheinlich noch nie! Doch warum gehen manche Menschen begeistert ins Konzerthaus und andere, obwohl sie Musik lieben, nie? Liegt es am Programm? An den Preisen? Oder vielleicht an etwas ganz anderem? Mein heutiger Gast stellte und stellt genau diese Fragen und hat gemeinsam mit ihrem Team Antworten gefunden, die weit über das Kulturmanagement hinausgehen. Denn sie machten sich Gedanken über Werbung hinaus und dachten z.B. auch über Psychologie, Markenführung, Kulturvermittlung und den Wandel von Kulturinstitutionen nach. Mein heutiger Podcast-Gast ist Anne-Katrin Röhm. Sie verantwortet am Konzerthaus Dortmund die Bereiche strategisches Marketing, Kommunikation und Vertrieb und verbindet Markenstrategie, Marktforschung und Kulturvermittlung auf eine Weise, die in der deutschen Kulturlandschaft Maßstäbe setzt. Mit ihr darf ich darüber sprechen, warum klassische Werbung für Kultur oft an den Menschen vorbeigeht, weshalb Emotionen wichtiger sein können als Künstlernamen und wie eine starke Marke Menschen den Mut geben kann, Kultur neu zu entdecken. Freuen Sie sich auf ein Gespräch über Psychologie, Neugier, Markenführung und darüber, wie Kultur mehr Menschen erreichen kann, ohne sich selbst zu verbiegen. Also Ohren & Herz auf … Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://www.konzerthaus-dortmund.de/de https://www.linkedin.com/in/anne-katrin-r%C3%B6hm/ https://www.konzerthaus-dortmund.de/de/team/ https://speakerinnen.org/de/profiles/8058

    Episode 67: Warum Gefühle im Konzertsaal wichtig sind!
  7. Aug 13

    Episode 66: Bekenntnisse - Auflösung eines katholischen Lebens

    Keine einfache Kost, … dieses Buch! Ein Buch, geschrieben für alle, die sich über die schwindende Zahl der Kirchgänger wundern, über die immer größere Menge der Kirchenaustritte, über die immer leerer werdenden Kirchen, mehr wissen wollen. Das autobiographische Werk von Dr. Michael Rasche liest sich wie eine Offenbarung: Zeigt doch die verlogenen und bestechlichen Macht-Strukturen sowie die Doppelmoral des Klerus auf. Das Nicht-Hinsehen-Wollen bei offenkundigen Missbrauchsfällen. Die Empathielosigkeit gegenüber den Opfern. Und dabei wirft der ehemalige Priester nicht mit Dreck. Seinem Buch gab Dr. Michael Rasche den Titel „Bekenntnisse: Auflösung eines katholischen Lebens“ und es ist sehr persönlich und reflektierend. Der ehemalige katholische Priester und Philosophieprofessor schildert seinen Weg in die Kirche, den Alltag als Geistlicher und den schrittweisen, aber konsequenten Ausstieg. Michael Rasche war u.a. als Seelsorger tätig, hat Sterbende begleitet und Kinder getauft und an der Universität hat er über die Kirche geforscht, gelesen und nachgedacht. Er wollte die Kirche tiefer verstehen, ihre Lehre, ihre Strukturen, ihre Menschen, ihre Krise. Doch je mehr er verstand, desto mehr löste sich das auf, woran er geglaubt hatte. Michael Rasche entschied sich schließlich, dieses katholische Leben hinter sich zu lassen und zu heiraten. In unserem Podcast-Gespräch tauchen wir zu seinem Leben & Buch in seine katholische Geschichte ein. Eine kurze Entdeckungsreise auch zum Inneren der Kirche … Ich wünsche Ihnen Kurzweil bei unserem Gespräch. Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links zu Michael Rasche: https://michaelrasche.eu/ https://michaelrasche.eu/michael-rasche/ https://michaelrasche.eu/michael-rasche/publikationen/bekenntnisse/ https://www.youtube.com/watch?v=CAHcouIWbI0 https://www.ku.de/ppf/fachgebiete-lehrstuehle/ppf/philosophie/team/ehemalige-teammitglieder/pd-dr-dr-michael-rasche https://ku-eichstaett.academia.edu/MichaelRasche https://www.linkedin.com/in/michael-rasche/?locale=en

    Episode 66: Bekenntnisse - Auflösung eines katholischen Lebens
  8. Jul 21

    Episode 65: Perfetto! Warum Italiener sozialere Wesen sind als Deutsche

    Stefan Maiwald: Autor & Podcaster und seit mehr als 20 Jahren mit Italien fest verbunden. Er lebt also dort, wo andere Urlaub machen: in Italien und mit ihm darf ich im Podcast-Gespräch einmal durch Italien, sein Leben und überhaupt … mäandern … Er schreibt u.a. Bücher über das Dolce Vita. Dabei nimmt er seine Leser dahin mit, wo der Espresso "Nero" heißt und der Cappuccino "Capo". Apropos, das Wasser zum Espresso trinken die Kenner übrigens zuerst, um den Gaumen für den Kaffee bereit zu machen. Und geschäftlich wird das Treffen in Italien auf einen Espresso einem langen und gemeinsamen Essen vorgezogen. Stefan trinkt den Kaffee am Morgen und den Aperitivo am Abend gerne bei Pino. … Dazu fällt mir auch sein Buch „Meine Bar in Italien – Warum uns der Süden glücklich macht„ ein – lesen Sie es, Sie werden es lieben! Und Stefan berichtet regelmäßig in "Feinschmecker", "Merian" und "Golf Magazin" von der Insel Grado über Triest bis nach Venedig. Und er liebt die Obere Adria … darüber berichtet er auch in seinem Podcast "Radio Adria". Außerdem wurde sein Blog "postausitalien.com" als bester Travel-Blog ausgezeichnet. Stefan schreibt auch historische Romane, humorvolle Sachbücher und kulinarische Reiseführer und in seinem aktuellen Buch "Espresso unter Sternen" zieht es ihn nach Triest, um tief in die italienische Seele zu blicken. Hier testet er, wie wir das eigene Leben ein wenig besser und glücklicher gestalten können … ich und meine Familie, wir lieben dieses Buch! Und am 1 Juni 2026 war die ARD bei ihm zu Gast … Ein „Sieben-Mann-Team“ (wobei Mann-Team nicht ganz stimmt 😉) rund um Regisseur Andreas Schlosser und Moderatorin Judith Rakers kam nach Grado. Erst gab es Kaffee am Hafen, dann ging es durch die Lagune und die Altstadt. Ein intensiver Tag, nach dem sich sowohl der Regisseur als auch die Moderatorin unsterblich in Grado verliebt haben. Doch nun ab ins Podcast-Gespräch mit Stefan … Herzlichst Ihre Claudia Lutschewitz Interessante Links: https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Maiwald https://www.youtube.com/@stemaiwal https://radioadria.podigee.io/ https://www.piper.de/autoren/stefan-maiwald-7554 https://www.swr.de/swr1/leute/autor-stefan-maiwald-ueber-italien-100.html https://postausitalien.com/

    Episode 65: Perfetto! Warum Italiener sozialere Wesen sind als Deutsche

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