Mit Brille und Bart: Der Podcast für Organisations- und Führungskräfteentwicklung mit der angewandten Transaktionsanalyse

Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld

Die Transaktionsanalyse ist die bewährte Methode für organisationale und persönliche Entwicklungen bei 🧠 Strukturentwicklungen in Organisationen 🧠 kulturbewussten Reorganisationen zwischen Mensch und Digitalisierung 🧠 beziehungsorientierter Führung 🧠 der Optimierung effizienter Entscheidungsfindungsprozessen 🧠 der Einführung von New Work-Methoden Die Podcaster Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld bieten dir in diesem Podcast praxisnahe Impulse und Lösungsansätze für deine Herausforderungen im Unternehmen, wenn es heiss zu und her geht. 🔊 Hör rein. Es lohnt sich! 👂

  1. Sep 2

    #175 - Case Clinic: Die lahme Ente im Haifischbecken

    Was passiert, wenn eine Führungskraft gekündigt hat, formal aber noch monatelang Verantwortung trägt und gleichzeitig das Gefühl bekommt, im eigenen Unternehmen bereits aus dem Spiel genommen zu werden? In dieser Folge von Mit Brille und Bart beschäftigen sich Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld mit der Zuschrift einer Führungskraft, die uns über Instagram erreicht hat. Die Person hat gekündigt. Sechs Monate Kündigungsfrist liegen noch vor ihr. Auf dem Papier trägt sie weiterhin volle Verantwortung. Doch im Alltag entsteht zunehmend eine zweite Realität. Gespräche finden ohne sie statt. Informationen erreichen sie über Protokolle, Flurfunk oder das Intranet. Entscheidungen werden getroffen, ohne sie einzubeziehen. Persönlich bleiben gleichzeitig alle freundlich. Und damit entsteht eine schwierige Frage: 👉 Kämpfe ich weiter um meinen Platz oder akzeptiere ich, dass mein Abschied längst begonnen hat? Armin und Thomas schauen in dieser Case-Klinik tiefer in den organisationalen Maschinenraum und sprechen darüber, was passiert, wenn aus einem Insider langsam ein Outsider wird. Denn Zugehörigkeit verändert sich nach einer Kündigung nicht auf Knopfdruck. Sie verschiebt sich schrittweise. Verantwortung, Einfluss und informelle Einbindung können dabei sehr unterschiedliche Geschwindigkeiten entwickeln. Dabei geht es unter anderem um: • Workplace Ostracism und subtile Formen der Ausgrenzung • den Übergang vom Insider zum Outsider • formale und informelle Organisation • den psychologischen Vertrag zwischen Führungskraft und Unternehmen • Kränkung, Trauer und Selbstwert während eines Abschieds • psychologische Spiele und das Dramadreieck der Transaktionsanalyse • Selbstwirksamkeit in einer Situation mit schwindendem Einfluss • die Frage, wie professionelles Offboarding wirklich aussehen kann Besonders spannend wird es dort, wo die eigene Wahrnehmung ins Spiel kommt. Ist wirklich jedes Gespräch ohne mich bereits Ausgrenzung? Oder beginnt die Organisation schlicht damit, die Zeit nach meinem Weggang vorzubereiten? Wer sich ausgeschlossen fühlt, kann schnell selbst in den Kampfmodus geraten. Informationen werden zurückgehalten, Allianzen entstehen und aus dem Gefühl, Opfer der Situation zu sein, wird plötzlich der Versuch, wieder Kontrolle zu gewinnen. Doch damit verlässt man das Spiel nicht. Man wechselt lediglich die Rolle. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Werde ich hier ausgegrenzt? Sondern auch: Wie möchte ich selbst diese letzten Monate gestalten? Was würde passieren, wenn eine Führungskraft offen sagt: „Ich habe gekündigt und möchte diese sechs Monate professionell mit euch zu Ende führen.“ Vielleicht beginnt genau dort ein anderer Umgang mit Trennung. Nicht als monatelanges Aussitzen. Nicht als Verteidigung eines Platzes, der sich längst verändert. Sondern als gemeinsam ausgehandelter Übergang. Denn professionelles Durchhalten bedeutet nicht, den alten Einfluss mit aller Kraft festzuhalten. Es bedeutet, den tatsächlich vorhandenen Handlungsspielraum zu nutzen, loszulassen, was nicht mehr zu halten ist, und einen guten letzten Platz in der Organisation zu finden. Wie gelingt ein Abschied, bei dem Verantwortung und Zugehörigkeit nicht einfach still verschwinden? 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere jetzt den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können, und hinterlasse uns deine Gedanken und deine Rezension. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  2. Aug 19

    #174 - Case Clinic: Mit Vollgas in die falsche Richtung?

    Wann ist Durchhalten eine Tugend – und wann hält eine Organisation nur noch an einem Kurs fest, weil bereits zu viel Zeit, Geld und Energie investiert wurden? Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen in dieser Folge über die Zuschrift eines Softwareentwicklers, der genau diese Erfahrung macht. Seit Jahren arbeitet sein Unternehmen an einer Plattform, die ursprünglich als große Zukunftslösung gestartet wurde. Doch inzwischen springen Kunden ab, Funktionen werden kaum genutzt und die technischen Schulden wachsen. Trotzdem wird weiter investiert. Mal soll künstliche Intelligenz die Lösung sein, dann die Cloud, Automatisierung oder die nächste Plattformstrategie. Neue Projekte werden gestartet, Budgets freigegeben und Beratungen beauftragt. Doch die grundsätzliche Entscheidung bleibt aus: Ist der eingeschlagene Kurs überhaupt noch der richtige? Armin und Thomas diskutieren unter anderem: warum Nicht-Entscheiden ebenfalls eine Entscheidung istwie hohe Investitionen aus der Vergangenheit zukünftige Entscheidungen beeinflussen könnenweshalb aus Beharrlichkeit eine „Escalation of Commitment“ entstehen kannwie Passivität auch in Form von Aktionismus auftreten kannwarum Organisationen manchmal sehr viel tun, um das Wesentliche nicht tun zu müssenwie Discounting dazu führt, dass Probleme, Handlungsoptionen oder eigene Fähigkeiten abgewertet werdenweshalb Ratlosigkeit, Angst und Unsicherheit wichtige Informationen sein könnenwie konstruktive Dissonanz und psychologische Sicherheit bessere Entscheidungen ermöglichen Denn eine Organisation kann äußerst aktiv sein und trotzdem auf der Stelle treten. Neue Projekte, neue Technologien und neue Zukunftserzählungen erzeugen zwar Bewegung. Sie beantworten aber noch nicht die Frage, ob das eigentliche Problem damit gelöst wird. Besonders schwierig wird es, wenn ein Kurswechsel gleichzeitig bedeuten würde, frühere Entscheidungen infrage zu stellen. Dann geht es plötzlich nicht mehr nur um ein Projekt, sondern möglicherweise auch um Glaubwürdigkeit, Verantwortung, Karriere und die Frage, wer einen Fehler eingestehen müsste. Dabei kann es hilfreich sein, wieder stärker ins Hier und Jetzt zu schauen: Welche Tatsachen können wir tatsächlich beobachten? Welche Annahmen liegen unseren Entscheidungen zugrunde? Was hat sich verändert? Und welche Ängste oder Befürchtungen beeinflussen unseren Blick auf die Situation? Durchhalten ist eine Tugend, wenn das verfolgte Ziel weiterhin sinnvoll ist. Durchhalten wird zur Trägheit, wenn es verhindert, die Wirklichkeit neu zu betrachten und eine bessere Entscheidung zu treffen. Vielleicht brauchen Organisationen deshalb auch mehr Räume, in denen Führungskräfte und Mitarbeitende sagen dürfen: „Ich weiß es gerade nicht.“ Nicht als Zeichen von Schwäche, sondern als Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen und neue Perspektiven. 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wie wird in deiner Organisation mit Entscheidungen umgegangen, die sich im Nachhinein als fragwürdig erweisen? Wird offen über Kurswechsel gesprochen – oder wird lieber noch einmal nachinvestiert? Schreib uns und teile deine Erfahrungen mit uns. Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können, und hinterlasse uns eine Rezension. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  3. Aug 5

    #173 - Case Clinic: Seelenprofis auf Tauchstation

    Heute geht es um einen Beziehungsabbruch in einer psychosozialen Organisation – und um die Frage, weshalb ausgerechnet dort notwendige Gespräche vermieden werden, wo Beziehungskompetenz zum professionellen Selbstverständnis gehört. Eine langjährige externe Begleiterin unterstützt eine Organisation über viele Jahre hinweg mit Supervisionen, Klausuren, Projektentwicklungen und Reflexionsräumen. Es entsteht eine vertrauensvolle und tragfähige Zusammenarbeit. Dann übernimmt eine neue Führungskraft. Rückmeldungen werden knapper, Termine unverbindlicher und Gespräche formaler. Eine offene Klärung findet nicht statt. Stattdessen erhält die Begleiterin schließlich eine schriftliche Mitteilung: Externe Kooperationen würden aufgrund einer strategischen Neuausrichtung neu geprüft und ausgeschrieben. Die Entscheidung kann sie sachlich nachvollziehen. Was sie verletzt, ist der Weg dorthin. Wie kann es sein, dass Organisationen professionell mit Beziehungen arbeiten, ihre eigenen Arbeitsbeziehungen aber nicht ausreichend klären? Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen in dieser Case-Klinik darüber, weshalb nicht unbedingt die Entscheidung selbst den größten Schaden verursacht, sondern das Schweigen, das ihr vorausgeht. 👉 Wo Rollen nicht geklärt werden, werden Menschen irgendwann durch Verfahren ersetzt. Dabei geht es unter anderem um: – den psychologischen Vertrag hinter einer formalen Zusammenarbeit – den Unterschied zwischen Harmonie und echter Beziehungskompetenz – verlorene Verbundenheit und fehlende Würdigung – Rollenunklarheit beim Wechsel von Führungskräften – den „Feinstaub des Schweigens“ in Organisationen – eine professionelle Abschieds- und Offboardingkultur – die Okay-Okay-Haltung der Transaktionsanalyse – die Verantwortung beider Seiten für die Beziehungsgestaltung Eine zentrale Metapher der Folge ist die japanische Kintsugi-Kunst. Zerbrochene Keramik wird dabei nicht so repariert, dass ihre Risse unsichtbar werden. Die Bruchstellen werden mit Gold hervorgehoben und dadurch zu einem wertvollen Teil ihrer Geschichte. Übertragen auf Organisationen bedeutet das: Risse müssen benannt werden. Versäumnisse dürfen eingestanden werden. Gemeinsame Geschichten verdienen Würdigung. Und auch ein Ende kann respektvoll und beziehungsorientiert gestaltet werden. Welche Risse in deiner Organisation warten auf Gold? 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere jetzt den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können, und hinterlasse uns deine Gedanken und deine Rezension. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  4. Jul 22

    #172 - Sommerspecial: Zu heiß für alles?

    Es ist heiß, die Case-Klinik bleibt leer und viele Menschen sind im Urlaub. Doch steckt hinter der allgemeinen Trägheit wirklich nur das berühmte Sommerloch? Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen in dieser Sommerfolge über eine Beobachtung, die nachdenklich macht: Immer mehr Menschen scheinen sich an ihrem Arbeitsplatz unwohl zu fühlen. Ist Unzufriedenheit inzwischen eine gesellschaftliche Grundstimmung? Oder gehört es einfach zum guten Ton, über die eigene Arbeit zu klagen? Arbeit wird häufig als Pflicht erlebt – als etwas, das anstrengend sein muss und möglichst wenig Freude bereiten darf. Gleichzeitig verspricht New Work, dass Menschen einer Tätigkeit nachgehen können, die ihnen entspricht, Sinn vermittelt und Lebendigkeit ermöglicht. Doch wie realistisch ist dieses Ideal? Armin und Thomas diskutieren unter anderem: warum gegenwärtige Wut eine wichtige Bewegungsenergie sein kannwie Passivität und Vermeidungsstrategien Veränderungen verhindernweshalb mehr Autonomie, soziale Unterstützung und Ermutigung durch Führung entscheidend sindob Achtsamkeit manchmal dazu genutzt wird, strukturelle Probleme lediglich besser auszuhaltenwarum Jammern kurzfristig entlasten, langfristig aber auch Energie binden kannwie psychologische Sicherheit, Humor und gemeinsames Lachen Organisationen stärken Denn Probleme lassen sich weder wegatmen noch weglächeln. Gleichzeitig müssen wir uns auch nicht dauerhaft von Frust und Unzufriedenheit bestimmen lassen. Entscheidend ist, wieder ins aktive Gestalten zu kommen: Verantwortung zu übernehmen, tragfähige Beziehungen aufzubauen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass es besser werden kann. Oder mit Karl Valentin: „Ich freue mich, wenn es regnet, denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.“ 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wie erlebst du die Stimmung derzeit in Organisationen? Begegnen dir ebenfalls mehr Unzufriedenheit, Rückzug und Passivität? Schreib uns und teile deine Erfahrungen mit uns. Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können, und hinterlasse uns eine Rezension. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  5. Jul 8

    #171 - Case Clinic: The Hunger Games im Großraumbüro

    Heute geht es um Neid, Missgunst und stille Konkurrenz in Organisationen. Ausgangspunkt dieser Folge ist eine Zuschrift einer Führungskraft aus den USA. Sie beschreibt eine Teamdynamik, in der zwei fachlich starke Mitarbeitende zunehmend in einen verdeckten Konkurrenzkampf geraten. Was zunächst als Talententwicklung und Förderung gedacht war, entwickelt sich zu einer angespannten Situation: Informationen werden nicht selbstverständlich weitergegeben, Ideen werden kritisch abgeklopft und im Team entstehen erste Lager. Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld gehen der Frage nach, welchen Anteil Führung an solchen Dynamiken haben kann. 🤔 Wie entsteht künstliche Knappheit, wenn Entwicklungsperspektiven unklar bleiben? 👉 Warum kann aus Anerkennung plötzlich Konkurrenz werden? Und wie kann Führung wieder Klarheit schaffen, ohne Menschen bloßzustellen oder Neid zu moralisieren? In dieser Folge sprechen Armin und Thomas über soziale Vergleichsprozesse, Fairness, Rangfragen, Beziehungskonten und die Frage, wann Konkurrenz produktiv sein kann und wann sie gefährlich wird. 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere jetzt den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich Remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können und lass deine Rezension da. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  6. Jun 24

    #170 - Case Clinic: Grenzen der Selbstorganisation

    Heute geht es um die Frage, wie viel Führung Selbstorganisation eigentlich braucht. Freiheit ohne Rand ist kein Spielraum. Sie kann schnell zur Überforderung werden, wenn Verantwortung zwar abgegeben, Macht und Entscheidungsräume aber nicht klar geteilt werden. In dieser Case Clinic sprechen 👓 Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld über die Zuschrift eines Teamleiters aus dem Tech-Bereich, der Selbstorganisation ermöglichen wollte und plötzlich merkt: Meetings drehen sich im Kreis, Entscheidungen bleiben unklar und die Lautesten übernehmen informell die Führung. 👉 Was passiert, wenn Führung sich zurückzieht, aber Macht nicht geklärt wird? 👉 Warum braucht Selbstorganisation nicht weniger Führung, sondern präzisere Führung? 👉 Wie können Führungskräfte Grenzen setzen, ohne Eigenverantwortung im Keim zu ersticken? Aus transaktionsanalytischer Perspektive geht es um Strukturhunger, Double Binds, Autonomie, Verantwortungsfähigkeit und die Frage, wie Beziehung und Struktur gemeinsam gedacht werden können. Denn Selbstorganisation scheitert nicht zwingend am Team. Oft scheitert die romantische Idee, dass Selbstorganisation ohne klare Machtrollen, Entscheidungsarchitektur und Schutzräume funktionieren kann. 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere jetzt den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich Remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können und lass deine Rezension da. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  7. Jun 10

    #169 - Case Clinic: Sie da in Ihrem Elfenbeinturm!

    Heute geht es um Resonanz, Macht und Beziehungsmomente unter Hochspannung. Was passiert, wenn ein CEO öffentlich mit dem Vorwurf konfrontiert wird, im „Elfenbeinturm“ zu sitzen? In dieser Episode greifen Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld eine Zuschrift eines CEOs auf, der sich eigentlich als nahbar erlebt: Townhalls, Updates, offene Tür, Rundgänge durch die Büros. Und trotzdem eskaliert eine Review-Runde zu einem stockenden IT-Transformationsprojekt, als ein erfahrener Abteilungsleiter sagt: „Sie da in Ihrem Elfenbeinturm haben doch überhaupt keine Ahnung, was an der Basis wirklich schiefläuft und wie ausgebrannt die Leute sind.“ Ist das ein Angriff, ein Hilferuf oder ein Beziehungsabbruch? Armin und Thomas schauen auf den Kippmoment, in dem strategische Realität auf operative Erschöpfung trifft. Sie sprechen darüber, warum Anschreien keine Resonanz ist, sondern oft nur ein leeres Echo bleibt. Im Zentrum steht die Frage: Wie kann ein CEO echte Resonanz von unten ernst nehmen, ohne sich zu rechtfertigen, ohne zurückzuschlagen und ohne destruktive Muster weiter zu dulden? Dabei geht es auch um Macht, Nahbarkeit, Scham, Überlastung, Transformationsmüdigkeit und die Frage, wie aus Gegenabhängigkeit wieder Interdependenz entstehen kann. 🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! Wenn dir diese Episode von Mit Brille und Bart gefallen hat, dann zeig uns das mit deinem Like und abonniere jetzt den Kanal, damit du keine Folge verpasst. Wir sind verfügbar in Deutschland, Österreich, der Schweiz und natürlich Remote, wenn du Orientierung und Begleitung für deine Veränderungsprozesse suchst. Teile diesen Podcast mit Menschen, die davon profitieren können und lass deine Rezension da. 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works

  8. May 27

    #168 - Case Clinic: Bildung am Ende der Humanität?

    ‌Heute geht es um Bildung, Eigenverantwortung und die Frage, wie Menschen in Lernsystemen handlungsfähig bleiben. Armin Ziesemer und Thomas Böhlefeld sprechen darüber, was passiert, wenn Bildung zwar ständig von Selbstständigkeit und Eigenverantwortung spricht, aber immer weniger Raum lässt, den eigenen Gedanken wirklich zu folgen. Ausgangspunkt ist die Zuschrift eines studierenden Menschen, der beschreibt: Nach außen funktioniert alles – Prüfungen, Module, Abgaben, Tools und KI-Nutzung. Innerlich entsteht jedoch das Gefühl, nicht mehr wirklich zu lernen, sondern nur noch ein System zu bedienen. Wann wird aus Selbstverantwortung schleichend Selbstdisziplinierung? ‌Und wann hört Lernen auf, ein Weg zu sein – und beginnt bloß noch Anschlussfähigkeit zu produzieren? Armin und Thomas betrachten diese Fragen aus transaktionsanalytischer Perspektive und beziehen sich dabei auf Beiträge aus der Zeitschrift für Transaktionsanalyse: Mike Breitbart über kontextbewusste Transaktionsanalyse als politische Praxis,Thomas Wehrs über Bindung, Begegnung und Bildung,und Norbert Nagel über Beziehung als Schlüssel zum Lernen. Im Zentrum steht die Frage, ob Bildung Menschen als Subjekte ernst nimmt – oder ob sie sie zunehmend zu Datensätzen mit Leistungsnachweisen macht. Denn echtes Lernen braucht Beziehung, Vertrauen, Präsenz und Räume, in denen Nichtwissen gezeigt werden darf. Es geht um Agency, also Handlungsfähigkeit, Verantwortungsübernahme und die Möglichkeit, das eigene Leben mitzugestalten, anstatt nur in bestehenden Systemen zu funktionieren. Wahre Bildung beginnt dort, wo Menschen wieder handeln, statt behandelt zu werden – und gestalten, anstatt gestaltet zu werden. ‌🎧🎧🎧 Reinhören lohnt sich! 🔗 Folge uns auf: Instagram: @mitbrilleundbartLinkedIn: Podcast Mit Brille und Bart 📬 Du hast einen Fall für die Case-Klinik oder Feedback zur Folge? 👉 Schreib uns an: mitbrilleundbart@gmail.com 👤 Zu Armin Ziesemer Organisationsentwicklung & Coaching – Synop-Sys 📎 LinkedIn 📧 info@synop-sys.at 👤 Zu Thomas Böhlefeld kommitment – Entwicklung wirksamer Zusammenarbeit 📎 LinkedIn 📧 thomas.boehlefeld@kommitment.works ‌

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