futURBAN - Gespräche über die Zukunft von Stadt und Land - der Podcast von NRW.URBAN

NRW.URBAN

Wissen teilen, Erkenntnisse vertiefen, aktuelle Fragen aufgreifen: Als erfahrener, gemeinwohlorientierter Akteur der Stadt- und Standortentwicklung sorgt NRW.URBAN auch für den fachlichen Austausch in Nordrhein-Westfalen. Die Podcast-Reihe futURBAN widmet sich den vielfältigen Themen der Stadt- und Flächenentwicklung und zeigt, wie in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähige Lebensräume für alle Menschen entstehen können. Redaktion: Aurélia Ölbey Moderation: Jennifer Matthäus

  1. 3d ago

    Lebendige Räume: Umbauen in Münster

    Was machen wir mit dem, was schon da ist? Diese zentrale Frage zog sich durch viele Gespräche am Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen, im Rahmen der internationalen Immobilienmesse EXPO REAL in München. Für diese Folge von FutURBAN waren wir live dabei und haben für verschiedene Projektmaßstäbe Antworten mitgebracht: Reimar Molitor von der Region Köln/Bonn e.V. spricht von einem „Umbaukultur-Turbo“ in Nordrhein-Westfalen. Landrat Frank Rock aus dem Rhein-Erft-Kreis erzählt, wie das leerstehende Kloster Mater Salvatoris in Kerpen-Horrem zu einem Ort für Bildung und Innovation wird. Und Strukturwandelmanagerin Anna Leisten aus Merzenich berichtet von Bürgewald, einem Dorf, das dem Tagebau weichen sollte. Im Mittelpunkt unserer aktuellen Episode steht jedoch das York-Quartier in Münster, früher Jahrzehntelang eine Kaserne der britischen Streitkräfte. Heute entsteht dort ein neues Stadtquartier, mit vielen Bestandsgebäuden aus den 1930er Jahren. Stephan Aumann, Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft KonvOY, erklärt, wie sich die Nachbarschaft das Gelände nach und nach erobert. Heinz Weifels, Prokurist und Bereichsleiter Projektmanagement bei NRW.URBAN zeigt zudem, wie NRW.URBAN bei dieser Aufgabe vorgeht, Bestandsgebäude bewertet, und das Gesamtprojekt steuert. Eine Folge für alle, die sich in Kommunen, Planungsbüros oder im Studium mit Flächen und Gebäuden beschäftigen, die aus der Nutzung gefallen sind. Egal, ob Kaserne, Fabrik, Kloster oder ganzes Dorf. Mehr zum York-Quartier und seiner sozialen Infrastruktur lesen Sie im NRW.URBAN-Journal.

    Lebendige Räume: Umbauen in Münster
  2. Oct 1

    Lebendige Räume: Zukunft veredeln in Frechen

    Wie immer nehmen wir Sie mit auf eine Reise quer durch Nordrhein-Westfalen und richten den Blick diesmal darauf, was unsere Projekte besonders macht. Ob neuer Wohnraum, lebenswerte Quartiere, nachhaltige Gewerbeflächen oder die Wiederbelebung brachliegender Areale – wir wollen lebendige Räume schaffen, für und mit den Menschen. Deshalb steht unsere aktuelle Staffel unter dem Motto "Lebendige Räume". Und nun zu dieser Episode: Was passiert eigentlich mit einem Industrie- oder Gewerbestandort, wenn die Produktion endet? In Nordrhein-Westfalen stellt sich diese Frage an vielen Orten. Wo jahrzehntelang Kohle verarbeitet, Stahl produziert oder Textilien hergestellt wurden, bleiben große Flächen zurück. Mal mit alten Werkshallen, Gleisen und Straßen, manchmal mit Altlasten im Boden, häufig mit Gebäuden, die längst zur Geschichte einer Stadt gehören. Und es müssen nicht die großen Namen der Schwerindustrie sein: Auch die Lebensmittelfabrik oder der eingestellte Betrieb mitten im Ort zählen dazu – mit allem, was eine Nachbarschaft prägt: Lärm, Gerüche, Alltag. Solche Flächen sind oft eine Herausforderung, aber auch eine enorme Chance. Denn wer eine ehemalige Produktionsfläche neu nutzt, muss nicht auf der grünen Wiese bauen. Es können neue Arbeitsplätze entstehen, neue Grünräume, manchmal ganz neue Stadtquartiere. Entscheidend ist nur eine Frage: Wann fängt man damit an? In der aktuellen Episode gehen wir an einem besonderen Beispiel nach: der ehemaligen Brikettfabrik Wachtberg in Frechen im Rheinischen Revier. Hier wird noch produziert, doch spätestens 2030 endet die Braunkohleveredelung – und während die Werkstore noch geöffnet sind, wird bereits daran gearbeitet, was danach kommt. Aus einem jahrzehntelang abgeschlossenen Areal soll wieder ein Ort der Arbeit werden: offener, grüner, stärker mit der Stadt verbunden. Kein 08/15-Gewerbegebiet. Darüber sprechen direkt auf dem Werksgelände Magdalena Pötschke, Technische Beigeordnete der Stadt Frechen, und Henk Brockmeyer, Geschäftsführer von NRW.URBAN. Es geht um das frühe Entwickeln, um ein tragfähiges Leitbild und den Mut, auch einmal Nein zu sagen – zu einer Nutzung, die schnell verfügbar wäre, aber nicht passt. Es geht um Altlasten, Eigentumsfragen und die Förderlandschaft. Und um eine Erkenntnis, die sich übertragen lässt: keine Brache ist wie die andere. Für alle, die Standorte planen, Flächen entwickeln oder Raumplanung studieren, ist diese Folge ein Blick in die Praxis, mit konkreten Ideen zum Mitnehmen.

    Lebendige Räume: Zukunft veredeln in Frechen

About

Wissen teilen, Erkenntnisse vertiefen, aktuelle Fragen aufgreifen: Als erfahrener, gemeinwohlorientierter Akteur der Stadt- und Standortentwicklung sorgt NRW.URBAN auch für den fachlichen Austausch in Nordrhein-Westfalen. Die Podcast-Reihe futURBAN widmet sich den vielfältigen Themen der Stadt- und Flächenentwicklung und zeigt, wie in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähige Lebensräume für alle Menschen entstehen können. Redaktion: Aurélia Ölbey Moderation: Jennifer Matthäus

You Might Also Like