Der Pragmaticus Podcast

Der Pragmaticus

Unabhängige Experten besprechen die großen Fragen unserer Zeit. Unverfälscht. Im Originalton.

  1. 6d ago

    machtHunger: Wenn der Hunger regiert

    Ein Podcast über Missernten, Not und Krieg: Gastrosoph Peter Peter über die Rolle des Hungers in der Geschichte. Ein Podcast von Der Pragmaticus. Das Thema: Essen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Wer genug zu essen hat, ist zufrieden. Hunger hingegen ist nicht nur auf einer ganz individuellen Ebene unerfreulich, sondern bringt, kollektiv betrachtet, gesellschaftliche Systeme ins Wanken. In dieser Ausgabe des Podcasts machtHunger geht es um die Allgewalt des Hungers. Und folglich erst einmal um die großen Hungersnöte der Menschheitsgeschichte – etwa die große Hungersnot in Irland im 19. Jahrhundert, die Hunderttausende Iren dazu trieb, das Land zu verlassen. Hunger, das wird im Laufe dieser Folge klar, ist nicht nur eine naturgegebene Katastrophe, sondern auch eine Waffe der Mächtigen gegen die Unmächtigen – ein uraltes Kriegsmittel, wie die Blockade von Leningrad oder der Holodomor in der Ukraine in den Anfängen der Sowjetunion zeigen.  Hunger ist deshalb auch tief in der Kultur von Gesellschaften verankert – in Kinderliedern, Volkserzählungen und sogar in Tischsitten – etwa dann, wenn es ums Aufessen am Mittagstisch geht. Apropos: Auch die „Arme-Leute-Küche“ hat viele Facetten und kann – im Wandel der Zeit – sogar höchst populär werden.  Playlist der Folge: Das Hungerlied. Dieter Süverkrüp. ConträrMusikDie Wasserrüben und der Kohl nach Johann Sebastian Bach (Quodlibet). Interpretiert von Dominique Visse. AlphaWovon lebt der Mensch aus der Dreigroschenoper von Bertold Brecht. Interpretiert von Chor und Orchester des Senders Freies Berlin. Wolfgang Neuss.Hungriger Wolf (Kinderlied). Interpretiert von Kathrin Wurzer und Thomas Havlik. Produktion: Erwin Kiennast. Nitron MediaWir haben Hunger, Hunger, Hunger. Mini Mike und die Singenden Kids. 1979501 Records DKÜber Peter Peter Der Kulturwissenschaftler Peter Peter ist in der bayerischen Hauptstadt München aufgewachsen, hat in Klassischer Philologie promoviert und ist Autor zahlreicher Bücher über das Reisen und die Kochkulturen dieser Welt (unter anderem verfasste er auch eine Kulturgeschichte des Schnitzels bzw. der österreichischen Küche). Er lehrte an der von Slow Food gegründeten Università delle scienze gastronomiche in Pollenzo und Colorno. Seit 2009 lehrt er für den Masterstudiengang des Zentrums für Gastrosophie der Universität Salzburg das Modul „Weltküchen und Kochsysteme“ und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Sein jüngstes Buch ist den Zitrusfrüchten und Italien gewidmet. Es heißt Blutorangen und ist im Verlag Klaus Wagenbach erschienen. Für den Pragmaticus hat er einen lesenswerten Einstieg in die Gastrodiplomacy verfasst. Über machtHunger In unserer Podcastreihe machtHunger geht es um die Kulturgeschichte des Essens und alle wirtschaftlichen Verstrickungen und politischen Machtspiele, die mit dem Essen und mit kulinarischen Traditionen verbunden sind. macht Hunger ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter). Staffel I  machtHunger I: Nationalgerichte machtHunger II: Frankreich machtHunger III: Italien machtHunger IV: Das Schnitzel machtHunger V: Globale Küche machtHunger VI: Zucker! machtHunger VII: Slawische Küche machtHunger VIII: Jenseits des Fleisches Staffel II machtHunger I: Die Geschichte der Muskatnuss machtHunger II: Der lange Weg zum Besteck machtHunger III: Weltenlenkerin Kartoffel machtHunger IV: Alkohol – Geschichte einer rosaroten Brille machtHunger V: Salz, Ursprung von fast Allem machtHunger VI: Ekel: Das Grauen bei Tisch machtHunger VII: Wie der Tee drei Mal nach Europa kam machtHunger VIII: Es trieft! Eine Geschichte vom Fett Staffel III  machtHunger I: Bittersüß: Die Geschichte der Zitrusfrüchte machtHunger II: Warum dieses Weihnachtsessen? machtHunger III: Klasse Wein  machtHunger IV: Gurken für die Ewigkeit machtHunger V: Gemästete Mäuse: Das Essen der Antike machtHunger VI: Die Freiheit der Donauküchen  Staffel IV:  machtHunger I: Reis, das harte Brot machtHunger II: Alles Käse, was Alpenküche kann machtHunger III: O'zapft is: Der Kult ums Bier machtHunger IV: Wer lesen kann, kann kochen machtHunger V: Gerichte mit Geschichten machtHunger VI: Von der Schnauze bis zum Schwanz Staffel V: machtHunger I: Unser Brot gib uns heute machtHunger II: Gehen wir ein Eis essen? machtHunger III: Was ist das Nationalgericht der USA?

    machtHunger: Wenn der Hunger regiert
  2. Sep 1

    Was vom Ostblock übrig blieb

    Der Eiserne Vorhang ist seit 1989 Geschichte. Wie lange wirkt sein Schatten nach? Osteuropa-Experte Walter Mayr über die ehemaligen Grenzen, Euphorie und Ernüchterung. Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema:  Vergangenheitsbewältigung ist im Grunde genommen niemals vorbei. Welche Wunde der Eiserne Vorhang zwischen dem Osten und dem Westen Europas schlug, ist das Thema eines bei Zsolnay erschienen Buches mit dem Titel „Grenzfälle“, das die Zeit des Kalten Krieges wieder ins Gedächtnis ruft. An den Grenzen zwischen dem Osten und dem Westen Europas wurden Zäune, Wachtürme, Mauern und Todeszonen errichtet, um all jene Menschen aus dem Osten, die in den Westen wollten, zu erschießen. Walter Mayr, der Autor dieses Buches, hat sich fast 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs auf eine Spurensuche entlang der einstigen Demarkationslinie begeben, um die damals mörderische Zeit wiederaufleben zu lassen. Von Norwegen bis Georgien ergründet er, wie die Menschen die Erinnerung an diese Spaltung bewahren oder überwunden haben und was das für die heutige politische Situation in den ehemaligen Ländern des Warschauer Pakts bedeutet. Klar ist, sagt Mayr, dass auf die Euphorie der Grenzfreiheit längst auch eine Ernüchterung gefolgt ist. Ein Teil der Bevölkerung erlebt die Europäische Union als einen übergeordneten Machtblock, von dem sie sich doch 1989 eigentlich befreit hatten. Insofern führt die Vergangenheit also auch heute zu politischen Überwerfungen.   Unser Gast in dieser Folge:  Walter Mayr, geboren 1960 im bayerischen Aichach, begann 1990 als Reporter beim deutschen Nachrichtenmagazin Der Spiegel. Er berichtete über die Kriege am Balkan und leitete die Büros des Spiegel in Wien, Moskau und Rom. Von 2019 bis 2026 war er Österreich-Korrespondent, von hier aus leitete er auch die Berichterstattung aus Südosteuropa. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Henri Nannen-Preis und den Deutschen Reporterpreis. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Was vom Ostblock übrig blieb
  3. Aug 25

    Zwischenbilanz aus den USA

    In den USA stehen die Midterms an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sehr die US-Innenpolitik die gesamte Welt bestimmt. Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema:  Die Wahlen zur Halbzeit einer US-Präsidentschaft sind ein Gradmesser für die Popularität einer Regierung und ihrer Arbeit. Die Bilanz von Donald Trump sieht laut Umfragen gerade nicht so gut aus. Die Lebenshaltungskosten für die US-Bürger sind gestiegen, vor allem Treibstoff ist teuer. Das hat mit dem Krieg im Iran zu tun, den die USA begonnen haben und für dessen Beendigung sie keine Strategie haben. Dabei hatte Donald Trump im Wahlkampf versprochen, keine neuen Kriege fern der USA führen zu wollen. Und ganz allgemein befindet sich auch die amerikanische Demokratie im Umbau, sagt die Politologin Cathryn Clüver Ashbrook, und gibt einen Einblick, was sich alles in den vergangenen zwei Jahren in den Institutionen der Vereinigten Staaten verändert hat. In diesem Podcast geht es aber auch um die Frage, inwiefern die amerikanische Innenpolitik auf den Rest der Welt wirkt, und wie die Europäische Union sich aufstellen könnte, um Kontakte in die USA auf ganz neue Art und Weise organisieren zu können.   Unser Gast in dieser Folge:  Cathryn Clüver Ashbrook ist Senior Advisor für das Programm „Europas Zukunft“ der Bertelsmann Stiftung. Sie ist Expertin für transatlantische Beziehungen und US-Politik. Ihre Berufslaufbahn begann sie 1999 als Korrespondentin für CNN. Es folgten Stationen beim Beratungsunternehmen Roland Berger und an der Harvard Kennedy School, wo sie das Forschungsprogramm zur Zukunft der Außenpolitik gründete. 2021 wurde Clüver Ashbrook an die Spitze der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik berufen. Im Verlag Brandstätter ist ihr Buch „Der amerikanische Weckruf“ erschienen.  Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Zwischenbilanz aus den USA
  4. Aug 18

    Ukraine, Russland und der Rest der Welt

    Seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine haben sich die geopolitischen Allianzen verändert. Wer sind noch Putins Verbündete auf dem Planeten? Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema: Am 24. August ist Nationalfeiertag in der Ukraine. Russland wird wohl auch dieses Jahr mit massiven Angriffen dieses symbolische Datum bombardieren. Denn der Krieg mit der Ukraine hat für Russland die höchste Priorität, sagt Hanna Notte, Leiterin des Eurasien-Programms am James Martin Center for Nonproliferation Studies. Und weil Kriege derzeit die Weltpolitik bestimmen und alteingespielte Allianzen außer Kraft setzen, geht es in diesem Podcast darum, wer heute noch Freund und Gegner Russlands ist. Dazu durchleuchtet Notte Russlands Engagement im Nahen Osten und am afrikanischen Kontinent, analysiert innenpolitische Schwächen und präzisiert die Rolle Chinas im Spiel um die Mächtigen. Die Ukraine jedenfalls wird alle geopolitischen Veränderungen zu spüren bekommen. Und Europa könnte schon bald eine Schlüsselrolle zukommen. Unser Gast in dieser Folge:  Hanna Notte leitet das Eurasia Nonproliferation Programme am James Martin Center for Nonproliferation Studies in Monterey, Kalifornien. Ihr Fachgebiet ist russische Außenpolitik, der Nahe Osten sowie Rüstungskontrolle. Notte hat in Oxford und Cambridge studiert, war während ihres Promotionsstudiums am Institut für Orientalistik an der Russischen Akademie der Wissenschaften und am Carnegie Moscow Center und hat dann bei der  NGO Shaikh Group gearbeitet. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Demnächst erscheint ihr Buch „We Shall Outlast Them: Putin's Global Campaign to Defeat the West“ (W.W. Norton & Company)  Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Ukraine, Russland und der Rest der Welt
  5. Aug 11

    Go Alpbach 2026: Um Europa aufzutrainieren

    Das Europäische Forum Alpbach steht dieses Jahr im Zeichen der Zuversicht. „How Europe wins“ ist das Motto. Wie schaut ein Fitnessprogramm für Europa aus. Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema: Schluss mit dem ewigen Lamento, auf keinem Kontinent leben die Menschen besser als in Europa. Davon ist der Vizepräsident des Europäischen Forum Alpbach Christian Kern überzeugt und würde sich wünschen, dass die Europäische Union endlich ihre Stärke entfaltet. In diesem Podcast aus Anlass des diesjährigen Europäischen Forum Alpbach spricht er über das Potenzial eines Kontinents, der noch viel stärker lernen sollte, wie wichtig Einigkeit ist. Wirtschaftlich muss Europa seine Exportkraft nutzen, sagt er, gibt aber auch zu, wie schwierig die Vereinheitlichung unterschiedlicher Systeme sein kann. Sein Beispiel: Das europäische Zugnetz. Doch die Anstrengung für mehr Gemeinsamkeit zahlt sich aus, sagt Kern. Denn es geht um nichts weniger als darum, die Demokratie und damit die Freiheit jedes einzelnen zu verteidigen. Als Friedensverwöhnte ist vielen das Wissen verloren gegangen, wie wichtig die Institutionen sind, um die Demokratie abzusichern. Und: Auch den Klimawandel sollte man noch mehr als Chance nutzen, weil saubere Energie das Geschäftsfeld der Zukunft sein wird. Unser Gast in dieser Folge:  Christian Kern ist Vizepräsident des Vereins Europäisches Forum Alpbach. Der frühere Bundeskanzler, SPÖ-Chef und ÖBB-Vorstandsvorsitzende ist heute der Geschäftsführer von ELL Austria, einer Leasinggesellschaft für Schienenfahrzeuge. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Go Alpbach 2026: Um Europa aufzutrainieren
  6. Aug 3

    Neustart für Österreich: Wahnsinn Bürokratie

    In Österreich wurde jüngst ein Paket zur Entbürokratisierung abgesagt. Warum ist das so? Und was könnte dennoch Abhilfe schaffen? Ein Podcast von Der Pragmaticus. Das Thema:  Alle fordern den Abbau von Bürokratie – doch niemand macht mit. Jan Kluge, Experte für die Themen Klima, Wirtschaftsstandort und Digitalisierung im wirtschaftsliberalen Thinktank „Agenda Austria“, nennt die drei Interessengruppen, die eine Vereinfachung von Gesetzen, Vorschriften und Verwaltungsaufgaben verhindern: die Beamten selbst, die Politik und vor allem Lobbyisten, die neue Vorschriften fordern, um ihren Auftraggebern Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Von absurd wirkenden Detailvorschriften über wachsende Berichtspflichten in der EU bis hin zu halbherzigen Reformversuchen in Österreich zeigt das Gespräch, warum Entbürokratisierung in der Praxis so oft stecken bleibt. Kluge blickt auch auf internationale Beispiele: auf die chaotisch verlaufende Radikalkur von Elon Musk und auf Argentinien, wo der Staat Regeln tatsächlich systematisch durchforstet und anschließend ganze Behörden geschlossen sowie Zehntausende Beamte entlassen hat.  Es ist ein Gespräch über Macht, Beharrungskräfte und die Grenzen staatlicher Steuerung – und über die beunruhigende Frage, was passiert, wenn selbst Experten das System nicht mehr vollständig überblicken.  Unser Gast in dieser Folge:  Jan Kluge ist Ökonom beim Thinktank Agenda Austria, wo er sich über Themen wie Wirtschaftsstandort, Digitalisierung und Klimaschutz den Kopf zerbricht. Zuvor war er Senior Researcher am Institut für Höhere Studien in Wien und Doktorand am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung („ifo“) in Dresden.  Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Neustart für Österreich: Wahnsinn Bürokratie
  7. Jul 28

    Und was, wenn die Russen kommen?

    Noch ist Russland im Krieg in der Ukraine gebunden, doch der große Plan ist, eines Tages in Europa einzufallen. Ein Weckruf. Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema:  Gefahren zu erkennen, setzt voraus, dass sie erst plausibel gemacht werden. In geopolitischen Umbruchszeiten ist das oft nicht einfach. Dass Russland Europa angreifen könnte, ist ein realistisches Szenario, das die Menschen in Europa ernst nehmen sollten, sagt der österreichische Militärstratege Franz-Stefan Gady und hat ein Buch darüber geschrieben, wie sich so ein russischer Überfall abspielen könnte. „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt“ (Molden Verlag) ist eine spannende Fiktion, wie sich Spannungen aufbauen und wie sich das aus Sicht von Laien anfühlen könnte. Es ist eine Dystopie, doch auf Basis von aufwändigen Recherchen verfasst. Diese zeigen, wie intensiv Russland sich mit Desinformation und Cyberattacken schon darauf vorbereitet. Dass Österreich die Neutralität helfen würde, hält Gady schlichtweg für naiv. Im Gegenteil, sie steht Österreich im Weg, wenn es darum geht, sich mit NATO- und EU-Mitgliedern im Angriffsfall verbünden zu wollen. Wer denkt, dieser Podcast sei reine Panikmache, sollte reinhören. Denn Gady zeigt auch, wie man sich gegen Aggressoren wappnen kann. Waffen sind dabei nur eine Säule.   Unser Gast in dieser Folge:  Franz-Stefan Gady Jahrgang 1982, ist unabhängiger Verteidigungsexperte und Politikberater. Er berät Regierungen und Streitkräfte in Europa und den Vereinigten Staaten in Fragen der Strukturreform, der organisatorischen und doktrinären Entwicklung und der Zukunft der Kriegsführung. Der gebürtige Steirer ist Herausgeber mehrerer militärwissenschaftlicher Publikationen, schreibt in renommierten Journalen und Zeitschriften und ist selbst immer wieder auch in Kriegsgebieten (Ukraine, Afghanistan) unterwegs. Als Buchautor hat er vor „Überfall. Wenn der Krieg zu uns kommt“ die Bücher „ Die Rückkehr des Krieges“ und „How the United States Would Fight China: The Risks of Pursuing a Rapid Victory“ publiziert. Er lebt in Wien.  Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Und was, wenn die Russen kommen?
  8. Jul 21

    Automobilindustrie: Was Europa von China lernen kann

    Die Autobranche ist unter Druck, das liegt an der deutlich gesunkenen Nachfrage und der rasanten Entwicklung der Konkurrenz aus China. Ein Podcast von Pragmaticus. Das Thema: Die europäische Autoindustrie steckt in der Krise: schwache Absatzzahlen, Überkapazitäten, Stellenabbau und Rückstände bei Software und Batterien. Doch für Beatrix Keim, Direktorin am deutschen Center Automotive Research, ist die Lage zwar ernst, die Aussichten aber sind durchwegs positiv. Im Gespräch erklärt sie, warum sie die aktuellen Schlagzeilen über Massenentlassungen für Panikmache hält, was europäische Hersteller von China lernen können und weshalb nicht nur Tempo, sondern auch Qualität und Sicherheit über die Zukunft entscheiden. Ihr Befund: Europa hat die strategische Industriepolitik Chinas zu lange unterschätzt – und muss jetzt schneller, klüger und entschlossener handeln, ohne seine eigenen Stärken preiszugeben. Außerdem erklärt sie, warum sie es nicht notwendig hat, mit einem Konzernboss in den Lift zu steigen.  Unser Gast in dieser Folge:  Beatrix Keim ist Direktorin des CAR Center Automotive Research in Duisburg und seit 2025 Inhaberin einer Beratung für die Bereiche Automotive in China. Davor war sie in unterschiedlichen Positionen bei Automobilherstellern, Beratungen und Dienstleistern im Management tätig. Sie hat in China, Deutschland und Großbritannien gearbeitet und lebt heute in der Nähe von Aschaffenburg. Dies ist ein Podcast von Der Pragmaticus. Sie finden uns auch auf Instagram, Facebook, LinkedIn und X (Twitter).

    Automobilindustrie: Was Europa von China lernen kann

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