Send us Fan Mail Heute gibt es mal eine Folge ganz ohne Katastrophe. Mein Becken ist stabil, es verbraucht wieder mehr KH, und die Korallen erholen sich viel schneller, als ich zu hoffen gewagt habe. Fische setze ich frühestens im Dezember wieder ein. Weil mich zuletzt so viele Fragen zum ZeoVit-System erreicht haben, geht es im Hauptteil darum, wie man damit startet. Das gilt für ein neues Becken genauso wie für den Umstieg von einem laufenden System. Ich spreche dabei als Anwender, der selbst noch ganz am Anfang steht, und nicht als Experte. Darum geht es in dieser Folge: Vorbereitung: Ich empfehle, viel im ZeoVit-Forum zu lesen, ruhig auch auf Englisch oder Italienisch. Am meisten lernt ihr von dem, was die Admins schreiben.Neustart mit dem 14-Tage-Startup-Guide: Ich erkläre, warum Lebendgestein den Start so viel leichter macht. Mit Totgestein solltet ihr eher mit der doppelten oder dreifachen Zeit rechnen.Am Anfang nichts mischen: ZeoBak, ZeoStart, Sponge Power und das KZ-Zeolith gehören zusammen. Abweichen würde ich höchstens bei der Aktivkohle.ZeoStart richtig dosieren: Auf der Flasche stehen 0,1 ml pro 100 l. Ich erzähle, woran ihr eine Überdosierung erkennt und wie viel ich bei meinen rund 1.450 l Wasservolumen gebe.Ab Tag 10: Jetzt kommen Aktivkohle, die ersten robusten Korallen und eine Cleanup-Crew dazu. Fische setzt ihr nur langsam ein.Warum ZeoFood beim Neustart erst einmal draußen bleibtUmstieg von einem laufenden System: Ich lasse den Reaktor anfangs im Intervall laufen, verzichte auf die hohe Startdosis ZeoBak und lasse das alte System langsam ausschleichen. So habe ich es auch beim Wechsel von Sangokai gemacht.UV und Ozon: Ich erzähle, wie ich es handhabe. Wenn ich Bakterien zugebe, schalte ich beides über einen Wartungsmodus im GHL für vier Stunden ab.Warnsignale: Wenn Korallen an der Basalscheibe weiß werden, solltet ihr den Durchfluss durch den Reaktor verringern.Meine Phosphat-Geschichte: Erst als ich etwa 90 % des Zeoliths getauscht hatte, kam Bewegung in den Wert.Geduld: Für einen Umstieg würde ich mindestens sechs bis acht Wochen einplanen. Jedes Becken reagiert anders.Ausblick auf meinen neuen Fischbesatz: Diesmal kommen keine weiteren Doktorfische und kein Fahnenkaiser dazu. Stattdessen denke ich an Genicanthus bellus aus Nachzucht, mehr Lippfische und einen kleinen Schwarm Chromis. Das ist allerdings noch ein Plan, der sich ungefähr alle zwei Tage ändert.In der nächsten Folge geht es weiter mit der Frage, was nach der Startphase kommt. Bis dahin mache ich als Hausaufgabe einen Kassensturz, was mich meine Versorgung im Monat eigentlich kostet. Ich freue mich wie immer über eure Rückmeldungen und auch über Kritik. Hinweis: Alles in dieser Folge beruht auf meinen eigenen Beobachtungen, Erfahrungen und Meinungen. Ich werde von niemandem bezahlt oder anderweitig unterstützt, und alle Produkte habe ich ganz normal selbst gekauft. Ich arbeite beruflich nicht in diesem Bereich und kann deshalb nicht garantieren, dass alles vollständig und richtig ist.