n dieser Folge vom Playful Impact Podcast sprechen Oliver und Nadine direkt aus dem Victoria Jungfrau am Richmond IT Forum über ein Thema, das in Projekten, Workshops und Organisationen oft unterschätzt wird: stille Saboteure. Gemeint sind nicht nur Menschen, die offensichtlich blockieren, sondern vor allem Dynamiken, die leise Energie ziehen, Entscheidungen verzögern und Ergebnisse verwässern. Oliver und Nadine erzählen offen von Situationen aus ihrer Workshop-Praxis, in denen ein Auftrag eigentlich klar schien, aber plötzlich andere Entscheider, versteckte Erwartungen oder ungeklärte Rollen alles verändert haben. Besonders spannend wird es dort, wo sie zeigen, dass Sabotage nicht immer böse Absicht ist. Manchmal entsteht sie aus Überforderung, fehlender Einbindung oder dem Bedürfnis, doch noch Kontrolle über ein Ergebnis zu bekommen. Ein grosser Teil der Folge dreht sich darum, warum Workshops scheitern können, wenn sie als einmaliges Event statt als Teil einer echten Veränderungsreise verstanden werden. Oliver beschreibt, wie wichtig es ist, Auftraggeber, Entscheider und Teilnehmende früh abzuholen. Nadine bringt den Punkt ein, dass auch zu wenig Vorbereitung, fehlende Agenda und unklare Erwartungen stille Saboteure sein können. Zum Schluss wird der Bogen zu psychologischer Sicherheit und LEGO Serious Play geschlagen. Denn wenn immer nur die lauten Stimmen dominieren, entsteht schnell der Eindruck, das sei die Meinung aller. Die Methode hilft, auch stille Perspektiven sichtbar zu machen und alle Beteiligten aktiv einzubinden. Die Folge endet mit einem klaren Gedanken: Veränderung braucht Reibung, Klarheit und konsequentes Dranbleiben. Take Aways Stille Saboteure sind oft nicht laut, aber sie können Projekte, Workshops und Veränderungsprozesse massiv ausbremsen.Sabotage entsteht nicht immer aus böser Absicht. Manchmal steckt Überforderung, fehlende Einbindung oder verletzter Stolz dahinter.Ein Workshop wird schwach, wenn er als einmaliges Event geplant wird, obwohl eigentlich eine echte Veränderungsreise nötig wäre.Die wichtigste Person im Projekt ist nicht immer die Person, die den Workshop organisiert hat, sondern oft die Person, die am Ende über Wirkung, Budget oder Akzeptanz entscheidet.Wenn Entscheider zu spät eingebunden werden, kann ein guter Workshop live kippen oder im Nachgang anders bewertet werden.Feedback sollte möglichst früh angesprochen werden, bevor aus kleinen Spannungen grosse Blockaden werden.Meetings ohne Agenda und klares Ziel sind selbst stille Saboteure, weil sie Zeit kosten und selten echte Ergebnisse bringen.LEGO Serious Play hilft, weil nicht nur die lauten Stimmen den Ton angeben, sondern jede Person einen sichtbaren Beitrag leisten muss.Psychologische Sicherheit bedeutet nicht, dass alle nett zueinander sind. Sie bedeutet, dass auch Uneinigkeit ausgesprochen und produktiv bearbeitet werden kann.Gute Workshops enden nicht mit Applaus, sondern mit klaren Massnahmen, Verantwortlichkeiten und einem Rhythmus, der die Umsetzung lebendig hält. Chapters 00:00 – Nicht perfekt, aber besser unterwegs 01:45 – Kleineres Setup, weniger Koffer, mehr Lernen 03:10 – Worum es heute wirklich geht: stille Saboteure 04:10 – Der faule Apfel im Team 05:20 – Wenn eine toxische Person den ganzen Event kippt 07:20 – Wenn Workshops nur als Event verstanden werden 09:30 – Das Problem liegt nicht immer beim Team 10:20 – Wenn Auftraggeber selbst sabotieren 13:15 – Gutes Konzept, zu wenig Zeit, falsche Erwartungen 15:25 – Warum frühes Feedback entscheidend ist 17:20 – Teilnehmende abholen, bevor der Workshop falsch startet 18:40 – Meetings ohne Ergebnis als stille Saboteure 20:45 – Warum LEGO Serious Play stille Stimmen hörbar macht 21:40 – Massnahmen, Follow-up und echte Umsetzung 22:50 – Psychologische Sicherheit braucht Reibung