Thema in Sachsen

Sächsische.de & LVZ.de

Worüber wird gerade am meisten diskutiert? Zu welcher Entscheidung oder zu welchen Ereignissen haben die Menschen im Freistaat Fragen? Der Podcast über Themen, die Sachsen bewegen. Das ist "Thema in Sachsen". Ob Wahlen, große Veranstaltungen in Kultur, Sport, Gesellschaft, Demonstrationen - oder Dinge, die auch außerhalb passieren, aber natürlich genauso in Sachsen ein Thema sind. In diesem News-Podcast bekommen Sie Informationen und Hintergründe. Sie erfahren, was gerade passiert und wichtig ist. Über das jeweilige "Thema in Sachsen" werden in jeder Folge Gespräche mit Fachleuten, politisch Aktiven und Gestaltenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder Journalisten geführt. Es werden Ergebnisse von Recherchen der Redaktion von Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung präsentiert - und auch angehört, was die Menschen in Sachsen dazu sagen.

  1. Wenn Fakten nichts mehr zählen - der Sieg Gil Ofarims im Dschungelcamp und seine Folgen

    6D AGO

    Wenn Fakten nichts mehr zählen - der Sieg Gil Ofarims im Dschungelcamp und seine Folgen

    „Dazu will ich nichts sagen - und muss ich nichts sagen“, erklärte Gil Ofarim in einer Folge Dschungelcamp auf die Frage, ob er Reue verspüre für das, was er getan hat. Zu dem Antisemitismus-Skandal und dem Gerichtsprozess wollte der spätere Dschungelkönig während seiner Zeit im australischen Busch zuerst gar nichts sagen - doch je weiter er kam, umso öfter streute er Details, die irreführend und auch falsch waren. Schließlich sei es ihm gelungen, „mit einer Lüge durchzukommen [und] die Geschichte zu drehen“. So kommentieren es die beiden Investigativ-Reporter Antonie Rietzschel und Josa Mania-Schlegel. Seit mehr als vier Jahren beschäftigen sich die beiden mit dem Fall. In dieser Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung erklären sie, was in der RTL-Sendung zwei Wochen lang passiert ist, ordnen Ofarims Äußerungen ein - und erklären, was daraus folgen könnte. Der Wieder-Aufstieg des Sängers und Schauspielers Gil Ofarim zum Dschungelkönig wurde von Millionen Menschen verfolgt. Doch Ofarim ist nicht einfach ein Reality-Star. Er ist der Mann, der am 5. Oktober 2021 in einem Video auf seinem Instagramkanal schwere Antisemitismusvorwürfe gegen einen Mitarbeiter des Leipziger Hotels Westin erhob und zwei Jahre lang an dieser Version festhielt, eh sich vor dem Landgericht Leipzig alles als haltlose Anschuldigung erwies. Was bedeutet es, wenn ausgerechnet dieser Mann, der jemand anderen mit einer schwerwiegenden Behauptung öffentlich bloßgestellt hat, nun zum „König“ eines der erfolgreichsten TV-Formate Deutschlands gekrönt wird? Wieso hat RTL einer so umstrittenen Figur eine so große Bühne geboten? Warum wurde nicht wirklich eingeordnet und erklärt, dass sich Ofarim einen Antisemitismusvorwurf allem Anschein nach ausgedacht hat? Diesen und vielen weiteren Fragen geht der Podcast nach. Und schließlich wird auch eine Entschuldigung Ofarims im Dschungel – adressiert an „die Menschen in Leipzig und Sachsen“ – in den Blick genommen. War das glaubhaft? Und reicht das? In einer Straßenumfrage machen SZ und LVZ den Check. Ebenso nehmen die die Reporter Rietzschel und Mania-Schlegel Bezug auf ein Interview bei Zeit.de, dort hat der von Ofarim beschuldigte Hotelmitarbeiter kurz nach dem Ende des Dschungelcamps erstmals den Schritt in die Medien gewagt, um klarzustellen: „Gil Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin.“ Eine Podcastfolge mit einer intensiven Suche nach Antworten, über Wahrheit, Inszenierung – und darüber, ob es in einer anscheinend „postfaktischen Zeit“ noch so etwas wie klare Grenzen gibt.

    48 min
  2. Entscheidung gefallen: Was sich jetzt für die Flughäfen Leipzig und Dresden ändert

    JAN 21

    Entscheidung gefallen: Was sich jetzt für die Flughäfen Leipzig und Dresden ändert

    Der Fahrplan für die Zukunft der Mitteldeutschen Flughafen AG steht – und er hat es in sich. Sachsen stützt den Dresdner Airport künftig allein, Sachsen-Anhalt zieht sich auf das Nötigste zurück – und die beiden Hauptgesellschafter machen klar: Ab 2030 soll die Unternehmensgruppe ohne staatliche Hilfe auskommen. In dieser Folge "Thema in Sachsen" wird insbesondere die unter der Woche verkündete Entscheidung der Länder Sachsen und Sachsen-Anhalt zur weiteren Finanzierung der sächsischen Airports analysiert. Neben Flughafenchef Götz Ahmelmann sind dabei unter anderem auch die Finanzminister der beiden Länder zu hören, und deren Sichtweisen insbesondere zum Umgang mit dem Dresdner Flughafen. Während Sachsens Finanzminister Christian Piwarz (CDU) sagt, dass beide Länder nach wie vor Gesellschafter der MFAG seien, betont dessen Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Michael Richter: „Ich möchte noch einmal deutlich machen, dass das Geld, das wir hineingeben, natürlich nur in den Flughafen Leipzig/Halle reingeht.“ In dem Podcast, wie auch in den darin zitierten Kabinettspressekonferenzen beider Bundesländern diese Woche, wird klar: Das Finden einer gemeinsamen Lösung für den Standort Dresden war mutmaßlich ein zähes Ringen. Flughafenchef Ahmelmann sagt: „Dresden hat ein paar Besonderheiten.“ Er verweist etwa auf das für vier Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegte und überdimensionierte Terminal in der sächsischen Landeshauptstadt. „Auch da drehen wir jeden Stein um, haben das auch jetzt in den letzten Monaten schon getan. Und wir werden natürlich uns weiterhin Lösungen anschauen, um die Infrastruktur der entsprechenden Nachfrage anpassen zu können.“ Das sei keine einfache Aufgabe. „Aber daran arbeiten wir gerade intensiv und ich glaube, wir werden da im Laufe des Jahres auch Ergebnisse präsentieren werden können.“ Der Flughafen-Chef muss die beiden Airports in Leipzig und Dresden seit 2024 durch einen strikten Sanierungskurs führen. Begleitet wurden diese Anstrengungen bereits in den vergangenen zwei Jahren mit Zuschüssen in Höhe von 100 Millionen Euro der beiden Hauptgesellschafter, den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt. Jetzt verabredeten diese beiden Seiten, auch in den kommenden Jahren Millionensummen zuzuschießen. Dabei hat sich Sachsen bereit erklärt, einen höheren Beitrag zu leisten als seinem Anteil entspricht – als Bekenntnis zu beiden sächsischen Flughafen-Standorten. Sachsen-Anhalt pocht, wie Finanzminister Richter sagt, hingegen darauf, dass es künftig nur noch für den größeren und wichtigeren Standort Wie das zusammenpasst, ob das eine sinnvolle Lösung ist, welche Vorgeschichte es gibt und welche Alternativen, um all das geht es in der neuen Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“.

    50 min
  3. Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen?

    JAN 9

    Das Feuer in Crans-Montana und die Frage: Wie sicher sind Clubs in Sachsen?

    Das Jahr 2026 war gerade einmal anderthalb Stunden alt. Dann passierte gegen 1.30 Uhr im Club „Le Constellation“ im Schweizer Alpenort Crans-Montana das, was man beim Anblick von Bildern und Videos in sozialen Medien kaum ertragen kann. Unvorstellbar erscheint auch mehr als eine Woche später das, was sich in der Silvesternacht in diesem Tanzlokal zugetragen hat. Feiernde Menschen, überwiegend junge Leute, hatten ausgelassen das neue Jahr begrüßt, als sich binnen weniger Augenblicke das Lokal in eine tödliche Feuerfalle verwandelte. Inzwischen weiß man, dass mutmaßlich Sprühfontänen an Champagnerflaschen den Brand ausgelöst haben. Die Bilanz dieses Unglücks ist traurig wie verheerend: 40 Menschen starben. 116 wurden verletzt, viele davon schwer, mit heftigsten Verbrennungen am ganzen Körper. Die Katastrophe hat weltweit große Betroffenheit ausgelöst, aber auch sensibilisiert und zu einer Sicherheitsdebatte geführt. Denn bei allem, was bisher aus den Ermittlungen bekannt ist und über den mutmaßlich eklatant vernachlässigten Brandschutz in der Bar, stellen sich viele Fragen, die man sich überall, also auch in Sachsen, stellen darf. Diese Folge „Thema in Sachsen“ tut genau das. Es wird gefragt: Wie sicher sind Clubs und Diskotheken im Freistaat? Kann so etwas wie in Crans-Montana auch in Sachsen passieren? Welche Pflichten haben Betreiber, und wie ernst nehmen sie diese? Und weil das für das Feuer in der Schweiz wohl ursächlich war, stellt sich auch die Frage: Darf man eigentlich mit Wunderkerzen, Sprühfontänen – also mit Pyrotechnik – in Clubs einfach so hantieren? Drei Experten ordnen die Ereignisse in der Schweiz ein und beschreiben, wieso eine solche Katastrophe unter normalen Umständen und bei Einhaltung von Gesetzen in Deutschland eigentlich kaum möglich wäre. Es sprechen: - Steffen Kache, Betreiber des Clubs Distillery in Leipzig, dem ältesten Techno-Club in Ostdeutschland. - Felix Martens, Vorstand beim Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk sowie staatlich geprüfter Pyrotechniker - Nils Witte, Fachbereichsleiter Vorbeugender Brandschutz beim Landesfeuerwehrverband Sachsen sowie Bau- und Sicherheitsingenieur.

    52 min
  4. Der Stromausfall in Berlin und die Frage: Kann das auch in Sachsen passieren?

    JAN 5

    Der Stromausfall in Berlin und die Frage: Kann das auch in Sachsen passieren?

    Auf einmal ist alles dunkel: Rund 40.000 Haushalte ohne Strom - von jetzt auf gleich. Am 3. Januar hat ein massiver Stromausfall den Südwesten von Berlin mehr oder weniger lahmgelegt. Inzwischen ist klar: Ursache war ein mutmaßlich linksextremistisch motivierter Anschlag an einer sensiblen Stelle des Berliner Stromnetzes. Die Folgen dieses Anschlags sind weitreichend: Noch bis Donnerstag – also fünf Tage nach dem Ereignis – sollen die Reparaturen andauern. So lange könnten Tausende Stromkunden abgeschnitten bleiben. Kitas und Schulen im betroffenen Bereich sind geschlossen, Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Firmen laufen, wenn überhaupt, mit Notstrom. Der Fall zeigt, wie anfällig die als besonders schützenswert eingestufte Strominfrastruktur ist. Es steht die Frage im Raum: Kann so etwas wie in Berlin auch in Sachsen passieren? Wie sicher ist das Stromnetz im Freistaat? Diese Folge „Thema in Sachsen“ gibt Antworten. Zu hören sind in dieser Folge diese beiden Gäste: - Sachsens Innenminister Armin Schuster. Er sagt: „Täter, die hochprofessionell und auch mit purer krimineller Energie vorgehen, denen wird es schon gelingen, solche Taten zu begehen.“ Er betont, dass Sachsen Schwachstellen bei der Infrastruktur genauer in den Blick nimmt: „Wir werden sachsenweit eine Risikogefahrenanalyse machen.“ Zudem weist er auf eine „hybride Bedrohungslage“ hin, die auch durch das Agieren fremder Staaten oder krimineller Strukturen im Ausland permanent bestehe. - Jens Teuscher, Leiter der Professur für Energie- und Hochspannungstechnik an der TU Chemnitz. Er sagt: „Ein Blackout von der Größenordnung wie in Berlin halte ich in Sachsen nicht für möglich. [...] Mir fällt in Sachsen auch kein Beispiel ein, wo man eine ähnlich große Leitungsbündelung [...] hat.“ Der Experte sieht allerdings auch eine zunehmende Relevanz von Sicherheitsfragen bei der Planung von Netzen.

    20 min
  5. Feuer frei oder Feuerwerk verbieten? Der Streit um Silvester und was daraus wird

    12/22/2025

    Feuer frei oder Feuerwerk verbieten? Der Streit um Silvester und was daraus wird

    Feuerwerk zu Silvester verbieten, den freien Verkauf von Pyrotechnik gleich mit. Das fordern Jahr für Jahr verschiedene Petitionen. Mit großer öffentlicher Wahrnehmung trommelte zuletzt auch die bundesweite Initiative „Böller Ciao“ für ein rigoroses Nein zu privat gezündetem Feuerwerk. Dieser haben sich zahlreiche Umwelt- und Tierschutzorganisationen, aber auch Vereine, Verbände und Institutionen des öffentlichen Lebens angeschlossen. Insgesamt sind es 55 unterzeichnende Organisationen, darunter die Bundesärztekammer und die Deutsche Polizeigewerkschaft. Das Ziel: Die erste Verordnung des Sprengstoffgesetzes zu überarbeiten. Dort „müssen lediglich zwei Sätze [...] gestrichen werden“, heißt es in einem Offenen Brief an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), dann könne nicht mehr geböllert werden. Feinstaub, Gewaltexzesse, verschreckte Menschen und Tiere, überlastete Notaufnahmen - die Probleme würden sich de facto in Luft auflösen. Das klingt ziemlich einfach, aber ganz so leicht, wie es scheint, ist es dann eben doch nicht. In der letzten Folge des Podcasts „Thema in Sachsen“ im Jahr 2025 gehen Sächsische Zeitung und Leipziger Volkszeitung der Sache auf den Grund - und hören sich die Argumente von Gegnern und Befürwortern eines Böllerverbots an. Es wird gefragt: Was sind eigentlich die Probleme? Ist wirklich jede Form von Feuerwerk gefährlich - oder wäre schon viel geholfen, wenn Verstöße gegen bestehende Regeln konsequent geahndet werden? Könnten Schwerverletzte oder sogar Tote, wie es sie vergangenes Silvester auch wieder in Sachsen gab, vermieden werden, wenn besser gegen den illegalen Vertrieb von Blitzknallern, Kugelbomben und Co. vorgegangen wird? Und ist ein Verbot wirklich der beste Weg zum Bekämpfen eines Problems? Dass man es sich bei der Suche nach einer Lösung in dieser Debatte nicht leichtmachen kann, wird in dem Podcast deutlich: Schließlich betrifft das Problem alle. Also alle, die Böllern ablehnen und alle, die es mögen. In dieser Folge kommen alle Positionen zu Wort. Angefangen bei einer nicht repräsentativen, aber eindrücklichen Straßenumfrage in Leipzig, wo sich die meisten zufällig befragten Passantinnen und Passanten für ein Böllerverbot aussprechen. Zu hören sind aber auch Ausschnitte einer Debatte im sächsischen Landtag zum Thema - mit Pro- und Kontra-Argumenten. Zudem erklären in drei ausführlichen Interviews die Vertreter von drei in der Debatte entscheidenden Bereichen ihre Positionen: - Cathleen Martin, Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in Sachsen, sie sagt: „Wir sind klar für ein Verkaufsverbot“. - Erik Bodendieck, Präsident der Landesärztekammer, der einen Vorschlag mit Sprengkraft in die Diskussion einbringt. Er sagt: „Wenn es eine Verletzung gibt, dann muss derjenige in der Notaufnahme [dafür] bezahlen.“ - Felix Martens vom Bundesverband für Pyrotechnik und Kunstfeuerwerk, der in der Debatte die Sachlichkeit vermisst und deutlich auf die Probleme mit illegalem Feuerwerk hinweist. Schließlich erklärt ein Spezialist der USBV-Gruppe (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) aus dem sächsischen Landeskriminalamt die Risiken beim unerlaubten Verwenden von Kugelbomben und Blitzknallern. Und Investigativreporter Valentin Dreher von LVZ und SZ findet auf einem grenznahen Markt in Tschechien heraus, wie leicht es dort trotz Verkaufsverbots nach wie vor ist, gefährliche und nicht zulässige Böller zu bekommen.

    1h 36m
  6. Sexuelle Belästigung, provokante X-Posts, eine Rempelei: Was ist los an der Uni Leipzig?

    12/11/2025

    Sexuelle Belästigung, provokante X-Posts, eine Rempelei: Was ist los an der Uni Leipzig?

    In dieser Folge von „Thema in Sachsen“ beschäftigen sich SZ- und LVZ-Reporter Mathias Wöbking und Josa Mania-Schlegel mit grundsätzlichen und konkreten Vorfällen an der Universität Leipzig: Einem Mitarbeiter wird sexuelle Belästigung vorgeworfen, ein Jura-Professor provoziert regelmäßig mit Postings auf seinem privaten "X"-Account. Ein Soziologie-Professor schubste eine studentische Aktivistin im Hörsaal, da sie zu einer Demo aufrief. Studierende fordern Lehrverbot oder Entlassung, doch wie reagiert Universitätsrektorin Eva Inés Obergfell darauf? Die Episode beleuchtet die Stellungnahme der Rektorin: Sie distanziert sich von diskriminierenden Äußerungen, betont jedoch das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung. Obergfell kündigt zudem eine Verbesserung der Unterstützungsangebote für Studierende. Außerdem wird ein Verhaltenskodex entwickelt, um ein respektvolles Miteinander an der Uni zu sichern. Im Rückblick auf hitzige Debatten an deutschen Universitäten – Gaza-Krieg, Klimawandel und politische Polarisierung – fasst die Rektorin ihre Sicht zusammen: Die harte, sachliche Diskussion bleibe unverändert Grundlage wissenschaftlicher Debatte, doch anständiges Verhalten sei essenziell. Fragen oder Anregungen können Sie an: podcast@lvz.de schicken. Mehr zum Thema: Der Professor und das Kühlschrank-Posting: Warum provozieren Sie, Herr Drygala? https://kurz.lvz.de/swiq Spottgedicht auf militante Antifa: Jura-Studierende kritisieren Leipziger Professor https://kurz.lvz.de/5hx7 Gewaltverherrlichung im Internet? Heidi Reichinnek zeigt Leipziger Uni-Professor an https://kurz.lvz.de/etrc

    35 min
  7. Fankultur in Gefahr? Die Innenminister und der Streit um mehr Sicherheit im Fußball

    12/03/2025

    Fankultur in Gefahr? Die Innenminister und der Streit um mehr Sicherheit im Fußball

    „Angenommen, diese Vorschläge würden so umgesetzt werden, wie sie jetzt im Raum stehen, dann gehe ich davon aus, dass wir einen Winter des Fan-Protests erleben werden.“ Harald Lange ist Sportwissenschaftler an der Universität Würzburg und Fan-Forscher, und so schätzt er im Podcast „Thema in Sachsen” bei Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung ein, was nach der Innenministerkonferenz in dieser Woche auf den deutschen Fußball zukommen könnte. Von Mittwoch bis Freitag kommen die Minister in Bremen zusammen. Neben vielen anderen Themen steht auch die Gewaltproblematik innerhalb und außerhalb von Stadien auf dem Programm. Konkret soll auf der Grundlage eines Antrags aus Niedersachsen über personalisierte Tickets bei Risikospielen, strengere Einlasskontrollen, verbindliche Konzepte gegen Pyrotechnik und eine verschärfte Stadionverbotsrichtlinie verhandelt werden. Sind von der Innenministerkonferenz aber tatsächlich weitreichende Beschlüsse zu erwarten? Welche Ziele verfolgt die Politik? Was sagen Fans dazu, die Vereine und Verbände? Der Podcast „Thema in Sachsen“ geht den wichtigsten Fragen nach, spricht mit den Akteuren - und klärt auf. Die Politikreporterin Franziska Höhnl von SZ und LVZ sowie SZ-Sportchef Tino Meyer berichten im Podcast von ihren mehrwöchigen Recherchen. Außerdem erklärt Fan-Forscher Harald Lange im Interview, welche Folgen härtere Maßnahmen für die Fankultur hätten. Zu Wort kommen auch Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU), die Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft in Sachsen Cathleen Martin, Dynamo-Geschäftsführer Stephan Zimmermann sowie Danny Graupner von der Dresdner Initiative Schwarz-Gelbe Hilfe, die im Dachverband der Fanhilfen organisiert ist.

    1h 5m

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Worüber wird gerade am meisten diskutiert? Zu welcher Entscheidung oder zu welchen Ereignissen haben die Menschen im Freistaat Fragen? Der Podcast über Themen, die Sachsen bewegen. Das ist "Thema in Sachsen". Ob Wahlen, große Veranstaltungen in Kultur, Sport, Gesellschaft, Demonstrationen - oder Dinge, die auch außerhalb passieren, aber natürlich genauso in Sachsen ein Thema sind. In diesem News-Podcast bekommen Sie Informationen und Hintergründe. Sie erfahren, was gerade passiert und wichtig ist. Über das jeweilige "Thema in Sachsen" werden in jeder Folge Gespräche mit Fachleuten, politisch Aktiven und Gestaltenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern oder Journalisten geführt. Es werden Ergebnisse von Recherchen der Redaktion von Sächsische.de und Leipziger Volkszeitung präsentiert - und auch angehört, was die Menschen in Sachsen dazu sagen.

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