CHANGE - INSPIRATION FÜR DEN WANDEL

Das Zentrum

Unsere Welt befindet sich in einem großen Wandel. Wohin wird uns diese Reise führen? Wir wissen es alle nicht. Aber es liegt an jeder einzelnen Person, den Kurs mitzubestimmen. Es liegt an Dir. Es liegt an mir. Es liegt an uns. Es braucht Mut. Es braucht neue Wege. Es braucht aktive Veränderung. Verändern wir uns selbst, dann verändern wir unser Umfeld. Fangen wir damit an. Jetzt. Change will Dich dazu inspirieren. Durch Gespräche mit Menschen, die den ersten wichtigen Schritt bereits gesetzt haben.

  1. May 13

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Mag. Dr. Sabine Hermisson

    Die kleinsten Reize überfordern, ob Licht oder Berührung. Oft ist eine anwesende Person schon ein Zuviel an Belastung. Das Leben ist nur mehr äußerst reduziert möglich. Fast wie lebendig begraben. Im November 2020, ein paar Tage vor ihrem achtzehnten Geburtstag, erkrankte Mila Hermisson schwer an ME / CFS... Jahre verbringt Mila in einem absolut dunklem Raum. Einsamkeit. Ungewissheit. Angst. Das Essen muss püriert und gefüttert werden. Kommunikation ist manchmal nur jeden zweiten Tag möglich, denn in manchen Phasen spricht Mila nicht mehr als drei Wörter pro Tag. Sabine Hermisson: „Mila hat eineinhalb Jahre darauf gewartet, bis sie einen Arzt gesehen hat. Eine Fahrt im Krankenwagen ging nicht mehr. Das ist war zu laut." Wie geht man mit einer solchen Situation um, Frau Dr. Sabine Hermisson? Was macht das mit der Mutter, mit der Familie und natürlich mit der betroffenen Tochter selbst? ME/CFS ist eine große Herausforderung für jede betroffene Familie, weil man damit oft alleine dasteht. Zwanzig Prozent aller 80.000 in Österreich ME/CMS-Betroffenen sind ans Haus oder sogar ans Bett gebunden. Von medizinischer Seite gibt es noch viel zu wenig Forschung und Versorgung. So bleibt der Umgang mit einer solch belastenden Situation oft Privatsache. Mag. Dr. Sabine Hermisson ist Religionspädagogin an der Universität Wien und spricht in diesem sehr berührenden Podcast offen über die Erkrankung ihrer Tochter.

    1h 10m
  2. May 13

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Mag. Pharm. Monika Aichberger

    Monika Aichberger lebt diese Vision seit Jahrzehnten. Und in diesem Gespräch erklärt sie, warum das österreichische Gesundheitssystem genau dort ansetzen muss. Mag. Pharm. Monika Aichberger ist eine der bekanntesten und engagiertesten Stimmen im österreichischen Apothekenwesen. Als Apothekerin in Mauthausen steht sie täglich an der Schnittstelle zwischen Schulmedizin und den Menschen, die Rat suchen — und zwar nicht immer nur bei Krankheit, sondern oft dann, wenn sie etwas verändern wollen. Seit 2017 ist sie Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich und wurde für die Funktionsperiode 2022 bis 2027 in diesem Amt bestätigt — ein deutliches Zeichen des Vertrauens in ihre Person. Was Monika Aichberger aber von einer reinen Standespolitikerin unterscheidet, ist ihre tiefe Überzeugung, dass die Apotheke weit mehr kann als Pillen zählen. Für sie ist Prävention das zentrale Schlagwort im Gesundheitswesen — und Apotheken sind dabei der niedrigschwelligste und vertrauenswürdigste Ort, um Menschen zu erreichen: Als Apothekerin und Heilkräuterfan erklärt sie die Wirkung natürlicher Helfer aus der Traditionellen Europäischen Medizin (TEM) und verbindet dieses Wissen in gemeinsamen Programmen mit Ernährungsansätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin. Wissenschaft und Naturheilkunde sind für sie kein Widerspruch, sondern zwei Seiten derselben Medaille. So wurde etwa gemeinsam mit der Krebsakademie eine europaweit einzigartige Ausbildung entwickelt, damit Apothekerinnen und Apotheker für Onkologie-Patientinnen und -Patienten ein noch besserer Ansprechpartner sein können. Auch bei Multiple Sklerose engagiert sich Aichberger für spezielle Curricula, die Apothekerinnen und Apotheker in der Begleitung Betroffener stärken. Dazu kommt der Einsatz für moderne Präventionstools: Gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hypertensiologie wurde eine Methode zur Bestimmung des Gefäßalters in Apotheken etabliert — einfach, niedrigschwellig und möglicherweise lebensrettend. In diesem lebendigen Gespräch mit Dr. Florian Ploberger geht es um die Rolle der Apotheke in einem sich wandelnden Gesundheitssystem, über Heilkräuter und ihre Wirkung, über Prävention als politische Aufgabe — und über die Frage, was es braucht, damit Menschen wirklich gesund bleiben, nicht nur gesund werden.

    1h 33m
  3. Mar 17

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Dr. Dr. Katharina Sabernig

    Dr. Dr. Katharina Sabernig ist eine vielseitige Frau: Doktorin der Philosophie, Doktorin der Medizin, Magistra der Ethnomedizin, Forscherin, Künstlerin, Shiatsu Praktikerin. Dementsprechend vielseitig ist dieses Gespräch: Von der Kraft der Berührung, Wandbildern in Tibet, Aderlass in der Mongolei bis zur Wahl der richtigen Stricknadelgröße. Denn: Wie strickt man ein Innenohr? Als unabhängige Forscherin ist Dr. Dr. Katharina Sabernig mit der Medizinischen Universität in Wien sowie dem Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften assoziiert. Sie unterrichtet verschiedene Bereiche der tibetischen Medizin, medizinische Terminologie und Aspekte interkultureller Gesundheitsfragen an mehreren akademischen Institutionen in Wien. Sie leitete FWF-geförderte Projekte über medizinische Wandbilder im Kloster Labrang und die anatomische Erkenntnisse des tibetischen Arztes Blo-bzang-chos-grags (1638-1712), der auch Leibarzt des Fünften Dalai Lama war. Ihre intensive Auseinandersetzung mit anatomischen Illustrationen, visualisierter Medizin und tibetischer medizinischer Terminologie sowie von der Vielfalt anatomischer Darstellungen und den damit verbundenen ethischen Fragen inspiriert, begann sie 2015 anatomische Objekte zu stricken. Die Textilkunstwerke fordern den Betrachtenden auf, nicht nur über die Funktionalität und Darstellung des menschlichen Körpers nachzudenken, sondern auch über die Art und Weise, wie Wissen in der Medizin visualisiert wird. Fazit: Ein genauso faszinierendes wie inspirierendes Gespräch.

    1h 49m
  4. Mar 11

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Univ. Prof. Dr. Dr. Johannes Huber

    Wenn eine Person sowohl das Studium der Theologie als auch der Medizin absolviert hat, dann liegt es auf der Hand, dass ein tiefes Interesse an den ganz großen Lebensthemen besteht. Es ist die Endlichkeit, die als Schnittstelle beider Ausrichtungen gesehen werden kann. Was danach kommt, ist ungewiss. Wie man das Davor jedoch mit einem sinnstiftenden Beitrag bestmöglich füllen kann, zeigt der beeindruckende Lebenslauf von Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Huber… Ein paar ausgewählte Meilensteine: Doktor der Theologie, persönlicher Sekretär von Kardinal Franz König, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Professor und Leiter der klinischen Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien und Leiter der Hormon- und Kinderwunschambulanz, Leiter der Frauenklinik im Wiener AKH, Vorsitzender der Bioethik-Kommission, Mitglied des Obersten Sanitätsrates und korrespondierendes Mitglied des Kuratoriums Alpbach, großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Opilio-Rossi-Medaille… Darüber hinaus ist Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Huber Bestseller-Autor. Können wir 240 Jahre alt werden? Warum bekommen Elefanten keinen Krebs? Warum wird der Grönlandwal so alt? Warum ist es wichtig, Patienten mit dem Herzen zu begegnen? Und was hat es mit einem Apfel zum Nachtmahl und Goethes Leibarzt auf sich? Ein sehr inspirierendes und fundiertes Gespräch, das sich um Gesundheit, Altern, Medizin, Forschung und Ethik dreht.

    1h 9m
  5. Jan 7

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Dr. Olivia Pojer

    Dr. Olivia Pojer ist Ärztin für Allgemeinmedizin, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für kontrollierte Akupunktur und TCM, Dozentin an der Medizinischen Universität Graz, Mitorganisatorin des TAO-Kongresses, internationale Referentin, Mitinhaberin des Zentrums Femme&Fertile sowie Buchautorin und Mutter. Hinter all diesen Tätigkeiten steht eine tief gefühlte Mission: Wird irgendwann auf dieser Welt einmal ein Kind geboren, das all die globalen Probleme zu lösen vermag? Dazu muss sich der Mensch seine gesunde Reproduktionsfähigkeit erhalten. Die Andrologie ist die männliche Entsprechung der Gynäkologie und medizinisch immer noch ein Nischenfach mit Nachholbedarf. Aber die Zeit tickt. Die Spermienkonzentration und -zahl ist in den Industrienationen in den letzten 40-50 Jahren um mehr als 50 % gesunken. Rechnet man das hoch, wird es eher früher denn später eng rund um die männliche Fruchtbarkeit. Dr. Olivia Pojer nähert sich diesem wichtigen Thema aus östlicher und westlicher Perspektive, denn gerade hier können sich diese beiden Medizinsysteme hervorragend ergänzen. Welche Rolle dabei ein Mens Room und eine VR-Brille spielt, warum Blümchensex an dieser Stelle nichts zu suchen hat, was Viagra mit chinesischen Kräutern verbindet und unter welchen Umständen Dr. Pojer Männer aus ihrer Praxis verweist sind nur ein paar Highlights dieses spannenden und informativen Gesprächs mit Dr. Florian Ploberger, das auf einer sehr persönlichen und lebendigen Ebene stattfindet.

    1h 56m

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Unsere Welt befindet sich in einem großen Wandel. Wohin wird uns diese Reise führen? Wir wissen es alle nicht. Aber es liegt an jeder einzelnen Person, den Kurs mitzubestimmen. Es liegt an Dir. Es liegt an mir. Es liegt an uns. Es braucht Mut. Es braucht neue Wege. Es braucht aktive Veränderung. Verändern wir uns selbst, dann verändern wir unser Umfeld. Fangen wir damit an. Jetzt. Change will Dich dazu inspirieren. Durch Gespräche mit Menschen, die den ersten wichtigen Schritt bereits gesetzt haben.