MENSCH. MEDIZIN. WEISHEIT. Dr. Florian Ploberger im Dialog

Das Zentrum

Was ist Gesundheit? Was ist Krankheit? Was gibt uns Sinn und Orientierung? Dr. Florian Ploberger widmet sich mit erlesenen Gästen den großen Lebensfragen.

  1. Sep 8

    “BEWEGUNG HEILT”

    Was braucht der Körper, um wieder in Bewegung zu kommen? Dr. Karl Zippelius verbindet moderne Sportmedizin mit Traditioneller Chinesischer Medizin und zeigt, warum Heilung mehr ist als Reparatur. Ein Gespräch über Verletzungen, Regeneration, Akupunktur, Körperintelligenz und die Kunst, den Menschen in seiner Bewegung zu verstehen. Wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät, zeigt er das oft zuerst in der Bewegung: durch Schmerz, Spannung, Blockaden oder Erschöpfung. Für Dr. med. Karl Zippelius ist genau dieser Moment nicht nur ein medizinisches Problem, sondern ein Hinweis. Was braucht der Mensch, um wieder in Fluss zu kommen? Was hilft dem Körper, seine Ordnung zurückzufinden? Und wie können moderne Sportmedizin und jahrtausendealtes Erfahrungswissen gemeinsam wirken? In dieser Episode von „Mensch. Medizin. Weisheit.“ spricht Dr. Florian Ploberger mit Dr. Karl Zippelius über die Verbindung von TCM und moderner Sportmedizin. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Heilung ganzheitlich gedacht werden kann. Dr. Zippelius betrachtet den menschlichen Organismus als dynamisches, miteinander verbundenes System, in dem Muskeln, Sehnen, Gelenke, Energie, Emotion und Lebensweise nicht getrennt voneinander verstanden werden können. Seine Arbeit bewegt sich genau an dieser Schnittstelle: präzise medizinisch, zugleich offen für traditionelle Heilansätze. Dr. Karl Zippelius studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der Freien Universität Berlin. Seine Ausbildung in Chinesischer Medizin führte ihn unter anderem an das Ausbildungszentrum für Chinesische Medizin Shou Zhong in Berlin und an die TCM-Universität in Chengdu, China. Seit vielen Jahren setzt sich Dr. Zippelius dafür ein, die Methoden der TCM sinnvoll in die westliche Sportmedizin zu integrieren. Seit 2010 besteht eine Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Sportmedizin in Wien; außerdem arbeitet er im Umfeld der Sportmedizin unter anderem mit Sportmedic und seit Jahren auch mit dem SK Rapid Wien zusammen. Seine Schwerpunkte reichen von Akupunktur und manuellen Verfahren bis zur Begleitung von Sportverletzungen, Überlastungen und Beschwerden des Bewegungsapparates. Das Gespräch macht deutlich: Heilung ist kein linearer Reparaturvorgang. Sie entsteht aus Aufmerksamkeit, Erfahrung, richtiger Diagnose und dem Verständnis dafür, dass der Körper oft klüger kommuniziert, als wir zunächst glauben. Dr. Karl Zippelius bringt dabei die Perspektive eines Arztes ein, der westliche Medizin nicht gegen östliche Heilkunst ausspielt, sondern beides in Beziehung setzt. Ein Podcast für alle, die Bewegung, Gesundheit und Regeneration tiefer verstehen möchten. Und ein Gespräch darüber, warum Medizin dort besonders wirksam wird, wo sie nicht nur den Schmerz behandelt, sondern den ganzen Menschen in den Blick nimmt.

  2. Jun 19

    "GESUND BLEIBEN STATT KRANK WERDEN" - Mag. pharm. Monika Aichberger im Gespräch mit Dr. Florian Ploberger

    Gesundheit entsteht nicht erst in Arztpraxen oder Krankenhäusern. Sie beginnt im Alltag, in unseren Gewohnheiten und in der Bereitschaft, Verantwortung für das eigene Wohlbefinden zu übernehmen. Genau hier setzt Mag. pharm. Monika Aichberger an und vertritt seit vielen Jahren eine klare Vision: Das Gesundheitssystem der Zukunft muss Prävention stärken und Menschen frühzeitig begleiten.   Monika Aichberger zählt zu den profiliertesten Stimmen des österreichischen Apothekenwesens. Als Apothekerin in Mauthausen erlebt sie täglich, mit welchen Fragen und Sorgen Menschen zu ihr kommen. Seit 2017 ist sie Vizepräsidentin der Apothekerkammer Oberösterreich und setzt sich mit großem Engagement dafür ein, die Apotheke als Ort der Gesundheitskompetenz weiterzuentwickeln.  In diesem Gespräch mit Dr. Florian Ploberger spricht sie über die Chancen eines Gesundheitssystems, das nicht nur Krankheiten behandelt, sondern Gesundheit aktiv fördert. Es geht um die Bedeutung von Prävention, um die Rolle der Apotheke als niedrigschwellige Anlaufstelle und um die Verbindung von wissenschaftlicher Medizin mit traditionellem Heilwissen. Heilpflanzen und die Traditionelle Europäische Medizin spielen dabei ebenso eine Rolle wie moderne Ansätze aus Ernährungsmedizin und Gesundheitsförderung.   Monika Aichberger zeigt eindrucksvoll, dass Wissenschaft und Naturheilkunde kein Gegensatz sein müssen. Sie berichtet von innovativen Projekten, die Patientinnen und Patienten besser begleiten sollen, von neuen Wegen in der Gesundheitsvorsorge und von ihrer Überzeugung, dass echte Gesundheit immer den ganzen Menschen im Blick haben muss.   Ein inspirierender Podcast über die Kraft der Prävention, die Weisheit der Natur und die Frage, wie wir Gesundheit neu denken können. Nicht als Reparaturbetrieb für Krankheiten, sondern als gemeinsame Aufgabe für ein erfülltes und gesundes Leben.

  3. Jun 17

    “HEILEN HEISST DEN MENSCHEN SEHEN” - Dr. Elisabeth Mikl im Gespräch mit Dr. Florian Ploberger

    Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Sie entsteht dort, wo Körper, Geist und Seele in Balance kommen und Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Kräfte zu aktivieren. Doch wie gelingt das in einer Zeit, in der Medizin immer spezialisierter und das Gesundheitswesen immer komplexer wird? In diesem Gespräch spricht Dr. Elisabeth Mikl darüber, warum sie einen ganzheitlichen Zugang zur Medizin gewählt hat und weshalb für sie der Mensch stets im Mittelpunkt steht. Als Ärztin für Allgemeinmedizin verbindet sie seit mehr als zwei Jahrzehnten klassische Medizin mit ergänzenden Heilmethoden wie Akupunktur und Homöopathie. Dabei geht es ihr nicht um ein Entweder-oder, sondern um die Frage, wie unterschiedliche Ansätze sinnvoll zusammenwirken können.   Dr. Elisabeth Mikl begleitet Menschen in ihren Ordinationen in Wien und Wiener Neustadt und erlebt täglich, wie wichtig Zeit, Vertrauen und ein offener Blick auf die individuelle Lebenssituation sind. Ihre Arbeit ist geprägt von der Überzeugung, dass Heilung mehr bedeutet als das Verschwinden von Beschwerden. Sie versteht Medizin als Begleitung und als Einladung, Gesundheit aktiv mitzugestalten.   Im Gespräch mit Dr. Florian Ploberger geht es um die Kraft der Selbstheilung, um die Möglichkeiten integrativer Medizin und um die Frage, welche Rolle traditionelle Heilverfahren in einer modernen Gesundheitsversorgung spielen können. Es geht um wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso wie um persönliche Erfahrungen und um die Sehnsucht vieler Menschen nach einer Medizin, die nicht nur behandelt, sondern versteht. Ein inspirierender Podcast über Gesundheit mit Tiefgang, über die Kunst des Heilens und über die Erkenntnis, dass der Mensch immer mehr ist als seine Diagnose.

  4. May 13

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Mag. Dr. Sabine Hermisson

    Die kleinsten Reize überfordern, ob Licht oder Berührung. Oft ist eine anwesende Person schon ein Zuviel an Belastung. Das Leben ist nur mehr äußerst reduziert möglich. Fast wie lebendig begraben. Im November 2020, ein paar Tage vor ihrem achtzehnten Geburtstag, erkrankte Mila Hermisson schwer an ME / CFS... Jahre verbringt Mila in einem absolut dunklem Raum. Einsamkeit. Ungewissheit. Angst. Das Essen muss püriert und gefüttert werden. Kommunikation ist manchmal nur jeden zweiten Tag möglich, denn in manchen Phasen spricht Mila nicht mehr als drei Wörter pro Tag. Sabine Hermisson: „Mila hat eineinhalb Jahre darauf gewartet, bis sie einen Arzt gesehen hat. Eine Fahrt im Krankenwagen ging nicht mehr. Das ist war zu laut." Wie geht man mit einer solchen Situation um, Frau Dr. Sabine Hermisson? Was macht das mit der Mutter, mit der Familie und natürlich mit der betroffenen Tochter selbst? ME/CFS ist eine große Herausforderung für jede betroffene Familie, weil man damit oft alleine dasteht. Zwanzig Prozent aller 80.000 in Österreich ME/CMS-Betroffenen sind ans Haus oder sogar ans Bett gebunden. Von medizinischer Seite gibt es noch viel zu wenig Forschung und Versorgung. So bleibt der Umgang mit einer solch belastenden Situation oft Privatsache. Mag. Dr. Sabine Hermisson ist Religionspädagogin an der Universität Wien und spricht in diesem sehr berührenden Podcast offen über die Erkrankung ihrer Tochter.

  5. Mar 17

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Dr. Dr. Katharina Sabernig

    Dr. Dr. Katharina Sabernig ist eine vielseitige Frau: Doktorin der Philosophie, Doktorin der Medizin, Magistra der Ethnomedizin, Forscherin, Künstlerin, Shiatsu Praktikerin. Dementsprechend vielseitig ist dieses Gespräch: Von der Kraft der Berührung, Wandbildern in Tibet, Aderlass in der Mongolei bis zur Wahl der richtigen Stricknadelgröße. Denn: Wie strickt man ein Innenohr? Als unabhängige Forscherin ist Dr. Dr. Katharina Sabernig mit der Medizinischen Universität in Wien sowie dem Institut für Sozialanthropologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften assoziiert. Sie unterrichtet verschiedene Bereiche der tibetischen Medizin, medizinische Terminologie und Aspekte interkultureller Gesundheitsfragen an mehreren akademischen Institutionen in Wien. Sie leitete FWF-geförderte Projekte über medizinische Wandbilder im Kloster Labrang und die anatomische Erkenntnisse des tibetischen Arztes Blo-bzang-chos-grags (1638-1712), der auch Leibarzt des Fünften Dalai Lama war. Ihre intensive Auseinandersetzung mit anatomischen Illustrationen, visualisierter Medizin und tibetischer medizinischer Terminologie sowie von der Vielfalt anatomischer Darstellungen und den damit verbundenen ethischen Fragen inspiriert, begann sie 2015 anatomische Objekte zu stricken. Die Textilkunstwerke fordern den Betrachtenden auf, nicht nur über die Funktionalität und Darstellung des menschlichen Körpers nachzudenken, sondern auch über die Art und Weise, wie Wissen in der Medizin visualisiert wird. Fazit: Ein genauso faszinierendes wie inspirierendes Gespräch.

  6. Mar 11

    Dr. Florian Ploberger im Gespräch mit Univ. Prof. Dr. Dr. Johannes Huber

    Wenn eine Person sowohl das Studium der Theologie als auch der Medizin absolviert hat, dann liegt es auf der Hand, dass ein tiefes Interesse an den ganz großen Lebensthemen besteht. Es ist die Endlichkeit, die als Schnittstelle beider Ausrichtungen gesehen werden kann. Was danach kommt, ist ungewiss. Wie man das Davor jedoch mit einem sinnstiftenden Beitrag bestmöglich füllen kann, zeigt der beeindruckende Lebenslauf von Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Huber… Ein paar ausgewählte Meilensteine: Doktor der Theologie, persönlicher Sekretär von Kardinal Franz König, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, Professor und Leiter der klinischen Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde des AKH Wien und Leiter der Hormon- und Kinderwunschambulanz, Leiter der Frauenklinik im Wiener AKH, Vorsitzender der Bioethik-Kommission, Mitglied des Obersten Sanitätsrates und korrespondierendes Mitglied des Kuratoriums Alpbach, großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, Opilio-Rossi-Medaille… Darüber hinaus ist Univ.-Prof. Dr. Dr. Johannes Huber Bestseller-Autor. Können wir 240 Jahre alt werden? Warum bekommen Elefanten keinen Krebs? Warum wird der Grönlandwal so alt? Warum ist es wichtig, Patienten mit dem Herzen zu begegnen? Und was hat es mit einem Apfel zum Nachtmahl und Goethes Leibarzt auf sich? Ein sehr inspirierendes und fundiertes Gespräch, das sich um Gesundheit, Altern, Medizin, Forschung und Ethik dreht.

About

Was ist Gesundheit? Was ist Krankheit? Was gibt uns Sinn und Orientierung? Dr. Florian Ploberger widmet sich mit erlesenen Gästen den großen Lebensfragen.

You Might Also Like