Stress raus, Einhorn rein

Pauline Schindler

Der Podcast für alle, die ständig funktionieren – aber eigentlich wieder fühlen wollen. Hier geht’s um Nervensystem, Selbstfürsorge und den wilden Weg zurück zu dir selbst. Ehrlich, roh, mit Humor und Herz. Für Mütter, Macherinnen und alle, die wissen: So wie es ist, darf es nicht bleiben.

  1. 4d ago

    #69 Du musst nicht an allem arbeiten, was dich belastet: Wenn Selbstentwicklung zur Anpassung wird

    Was, wenn nicht alles, was dich belastet, durch mehr Arbeit an dir selbst gelöst werden kann? Ich erzähle dir die Geschichte von Katrin. Sie ist seit vierzehn Jahren mit Jan zusammen, die beiden haben zwei Kinder, und Katrin wird immer wieder enttäuscht. Statt das anzusprechen, arbeitet sie an sich: an ihrem Bindungsstil, ihrer Kommunikation, ihren Erwartungen. Bis ihre Tochter eines Abends einen Satz sagt, der alles verändert. Du erfährst, warum wir die Ursache so oft zuerst bei uns suchen, was „wegen der Kinder bleiben“ wirklich bedeutet und wann Selbstreflexion dich in einer Situation festhält, die sich eigentlich verändern müsste. Und ich gebe dir drei Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden. Diese Folge ist für dich, wenn du: in deiner Beziehung immer wieder enttäuscht wirst und die Lösung trotzdem vor allem bei dir suchstschon viel an dir gearbeitet hast und sich trotzdem nichts Grundlegendes verändertSätze runterschluckst, um die Familie zu schützenwissen möchtest: Liegt das an mir, an der Situation oder an beidem?Erwähnte Wissenschaft & Konzepte: John Gottman & Kontaktangebote – warum die vielen kleinen unbeantworteten Momente mehr über eine Beziehung sagen als große StreitsArlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale Arbeit in Familie und BeziehungDana Crowley Jack & Self-Silencing – warum das Zurückstellen eigener Bedürfnisse die Beziehung selten schützt, aber uns belastetPaul Amato & Trennung und Kinder – warum „wegen der Kinder bleiben“ weder automatisch richtig noch automatisch falsch istAllison Troy & Iris Mauss & Neubewertung – warum Umdeuten bei veränderbarem Stress nicht schützt, sondern mit mehr depressiven Symptomen einhergehen kannWas genau belastet mich eigentlich, meine Reaktion, die Situation oder beides? Wenn ich an mir weiterarbeite wie bisher, was bleibt in einem Jahr trotzdem genauso? Wenn ich schon so gut mit mir umgehen könnte, wie ich es mir wünsche, würde ich diese Situation dann weiterhin wählen? Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  2. Oct 2

    #68 Innerlich gekündigt, äußerlich reguliert: Gehen oder bleiben im Job

    Diese Folge stellt eine Frage, die sich viele von uns am Sonntagabend stellen und am Montagmorgen wieder vergessen: Bleibe ich in meinem Job, weil ich es will? Oder bin ich nur noch nicht gegangen? Du kannst atmen, meditieren und dich nach einem miesen Meeting in drei Minuten runterfahren. Und trotzdem liest du jeden Sonntag Stellenanzeigen. Ich erzähle dir von drei Frauen, die denselben Satz sagen: „Eigentlich ist es ja okay.“ Du erfährst, warum wir unter Stress eher das Gewohnte wählen als das Gewollte, was dein Körper dir bei dieser Entscheidung sagen kann und warum bewusstes Bleiben eine echte Entscheidung ist. Und ich gebe dir eine kurze Übung und einen Satz mit, die dir helfen zu unterscheiden. Diese Folge ist für dich, wenn du: innerlich schon gekündigt hast und äußerlich trotzdem weiter funktionierstjede Woche zwischen „Ich muss hier weg“ und „Geht doch“ pendelstdich gut regulieren kannst, sich in deinem Job aber seit Jahren nichts verändertwissen möchtest: Bleibe ich, weil mir etwas wichtig ist, oder weil ich Angst vor dem Neuen habe?Erwähnte Wissenschaft & Konzepte: Lars Schwabe & Oliver Wolf & Stress und Gewohnheit – warum wir unter Stress das Vertraute wählen statt das GewollteDan Siegel & Window of Tolerance – Kapazität für schwierige Fragen statt möglichst viel RuheEugene Gendlin & Felt Sense – das Körperwissen, das sich zeigt, bevor die Worte da sindAntonio Damasio & somatische Marker – Körpersignale als Information bei EntscheidungenSteven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Akzeptieren heißt nicht hinnehmen: Bleiben aus Werten statt aus AngstSupport the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  3. Sep 25

    #67 Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem?

    Diese Folge stellt eine Frage, die im Regulationsgespräch fast nie gestellt wird. Wenn ich mich ständig regulieren muss, damit ich mein Leben aushalte – ist dann wirklich mein Nervensystem das Problem? Ich räume auf mit den häufigsten Einwänden. Du erfährst, wann Regulation sinnvoll ist und wann sie zur Dauerlösung für etwas wird, das eigentlich verändert werden müsste. Und ich gebe dir drei konkrete Fragen mit, die dir helfen zu unterscheiden. Diese Folge ist für dich, wenn du: merkst, dass du schon eine Weile regulierst und es trotzdem nicht besser wirdimmer wieder an denselben Punkten an deine Grenze stößtdas Gefühl hast, du hältst dein Leben aus – statt es zu lebenwissen möchtest: Brauche ich gerade Regulation, eine Grenze oder eine Entscheidung?Erwähnte Wissenschaft & Konzepte: Meijman & Mulder & Effort-Recovery-Modell – warum Erholung das Ende von Anforderungen braucht, nicht besseres CopingBessel van der Kolk & „The Body Keeps the Score" – Körperreaktionen als passende, nicht fehlerhafte SignaleArlie Hochschild & die zweite Schicht – unsichtbare mentale und emotionale ArbeitSteven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Wahrnehmen und Verändern schließen sich nicht ausStephen Porges & Polyvagale Theorie – Regulation als Werkzeug für KapazitätBruce McEwen & Allostatic Load – strukturelle Überlastung als KörperproblemThemen: Nervensystemregulation · mentale Last · Erschöpfung · Burnoutprävention · Regulation vs. Veränderung · Körper als Signal · emotionale Arbeit · Alltag · Selbstwahrnehmung Erste Frage: Was trägt mein Körper gerade – das ich vielleicht nicht als Last bezeichnen würde, weil es dazugehört? Zweite Frage: Was wäre, wenn diese Reaktion vollkommen richtig ist für das, was gerade da ist? Dritte Frage: Braucht diese Reaktion Regulation, eine Grenze – oder eine Entscheidung? Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  4. Sep 2

    #66 Das größte Missverständnis, wenn es um Regulation geht

    Du machst Atemübungen. Du nimmst kalte Duschen. Du schüttelst, orientierst, atmest. Und trotzdem fühlst du dich irgendwie nicht reguliert. Vielleicht liegt das nicht an dir. Vielleicht liegt es daran, was du über Regulation geglaubt hast. In dieser Folge räume ich auf. Mit den Mythen, die sich rund um Nervensystemregulation angesammelt haben und die uns manchmal mehr im Weg stehen als helfen. Diese Folge ist für dich, wenn du: alle Tools kennst und trotzdem das Gefühl hast, es klappt nichtdas Gefühl hast, du machst Regulation irgendwie falschmerkst, dass du Gefühle wegschiebst, statt sie zu spürenwissen willst, was Regulation wirklich bedeutet – jenseits von AtemübungenErwähnte Wissenschaft & Konzepte: Dan Siegel & Window of Tolerance – Regulation als Erweiterung von Kapazität, nicht als RuhezustandLisa Feldman Barrett & konstruierte Emotion – Gefühle als adaptive KörperreaktionenStephen Porges & Polyvagale Theorie – Flexibilität statt Stille als RegulationszielSteven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Erfahrungsvermeidung vs. AkzeptanzPeter Levine & Somatic Experiencing – Pendulation als RegulationsprinzipDas Konzept der Erfahrungsvermeidung – wenn Techniken zur Flucht werdenThemen: Nervensystem · Regulation · Window of Tolerance · Dysregulation · Somatic Experiencing · Pendulation · Gefühle zulassen · Körperarbeit · Selbstwahrnehmung · Coaching Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  5. Aug 5

    #64 Wann ist Veränderung Mut – und wann ist sie Flucht?

    Wann ist Veränderung Mut – und wann ist sie Flucht? Und was macht das überhaupt für einen Unterschied? In dieser Folge gehen wir das am Beispiel von Jonas durch – Softwareentwickler, der Lehrer wird. Und wir schauen genau hin, was wirklich am Steuer sitzt, wenn Menschen große Entscheidungen treffen. Du erfährst, was chronische Flucht mit deinem Nervensystem, deinem Selbstvertrauen und wer du dadurch wirst – und warum es sogar sein kann, dass beides gleichzeitig wahr ist: du willst weg und du willst hin zu etwas. Dazu fünf konkrete Werkzeuge, die nicht im Kopf, sondern im Körper ansetzen. Diese Folge ist für dich, wenn du: gerade vor einer großen Veränderung stehst und nicht weißt, ob sie richtig istdas Muster kennst, immer dann zu gehen, wenn es schwierig wirddich fragst, ob das Bleiben genauso Flucht sein kann wie das Gehenkonkrete Wege suchst, Mut von Flucht zu unterscheiden – nicht im Kopf, sondern im KörperErwähnte Wissenschaft & Konzepte: Antonio Damasio & Somatische Marker – der Körper entscheidet vor dem KopfBruce McEwen & Allostatic Load – was Fluchtmuster dem Nervensystem langfristig kostenAlbert Bandura & Selbstwirksamkeit – wie Flucht Selbstvertrauen erodiertDan McAdams & narrative Identität – wir werden die Entscheidungen, die wir wiederholenSteven Hayes & Acceptance and Commitment Therapy – Erfahrungsvermeidung als AntriebAndrew Elliot & Motivationsforschung – Annäherung und Vermeidung gleichzeitigDeci & Ryan & Self-Determination Theory – Internalisierung: wie aus Flucht echte Richtung werden kannKathleen Vohs & Fresh Start Effect – warum Neuanfänge so verführerisch sindTodd Kashdan & Mut – was Courage wirklich bedeutetStephen Porges & Polyvagale Theorie – in welchem Zustand du entscheidestMary Ainsworth & Bindungsforschung – woher das Fluchtmuster kommtThemen: Veränderung · Mut · Flucht · Entscheidungen treffen · Nervensystem & Entscheidungen · Selbstwirksamkeit · Vermeidungsmotivation · Jobwechsel · Selbstkenntnis · psychologische Flexibilität · Körperbasiertes Coaching Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  6. Jul 28

    #63 Urlaub trotz Kindern – warum Erholung keine Ortsfrage ist und was dein Nervensystem dazu sagt

    Du kommst aus dem Urlaub zurück und brauchst erst mal Urlaub vom Urlaub. Klingt vertraut? Das liegt nicht am falschen Reiseziel. Es liegt daran, was Urlaub mit deinem Nervensystem macht. Besonders, wenn Kinder dabei sind. In dieser Folge schauen wir nicht auf Packlisten oder Reisetipps, sondern auf das, was wirklich passiert: Warum neue Umgebungen das Nervensystem erst mal aktivieren statt entspannen, warum Kinder sich nicht automatisch erholen, nur weil Ferien sind – und was hinter dem Satz steckt, den viele kennen: „Hier ist nichts los." Du erfährst, warum das Nervensystem nicht auf Knopfdruck umschaltet, was Kinder wirklich brauchen, um sich sicher und erholt zu fühlen, und warum Langeweile für Kinder kein Problem ist – sondern Entwicklung. Dazu einen praktischen Ansatz für Familienurlaub, der Erholung nicht vom Programm abhängig macht. Erwähnte Wissenschaft & Konzepte: Antonio Damasio & Somatische Marker – warum Aktivierung sich vertraut anfühltBruce McEwen & Allostatic Load – warum das Nervensystem nicht auf Knopfdruck umschaltetSue Johnson & emotionale Bindungsforschung – was Kinder wirklich brauchenMichael Tomasello & freies Spiel – warum Langeweile kein Lückenfüller istNeuroception (Stephen Porges) – warum neue Umgebungen das System erst mal aktivierenSomatic Minimalism: Weniger Programm. Mehr Regulation.Diese Folge ist für dich, wenn du: nach dem Urlaub genauso erschöpft bist wie davorKinder hast, die ständig mehr wollen – und nicht weißt, wie viel davon wirklich nötig istverstehen willst, was in deinem Nervensystem bei Reisen passierteinen anderen Ansatz für Erholung mit Familie suchstThemen: Familienurlaub · Nervensystem · Kinder & Langeweile · Somatic Minimalism · Co-Regulation · freies Spiel · Erholung · Stille aushalten · Urlaub mit Kindern · Allostatic Load Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

  7. Jul 21

    #62 Wie viel von deinem Kalender ist echte Priorität und wie viel ist Angst vor Relevanzverlust?

    Warum sagst du so häufig „Ja" – obwohl du innerlich „Nein" meinst? Warum fühlt sich ein voller Kalender oft nicht nach Erfolg an, sondern nach Erschöpfung? Und warum reicht es nicht, einfach „mehr Nein zu sagen"? In dieser Folge geht es um die Angst vor Relevanzverlust – warum sie sich wie echte Priorität anfühlt, was die Wissenschaft dazu sagt, und was du konkret dagegen tun kannst.  Du erfährst, warum Bedeutungsverlust laut Naomi Eisenberger und Matthew Lieberman im Gehirn ähnlich verarbeitet wird wie körperlicher Schmerz, warum Beschäftigtsein zu einem modernen Statussymbol geworden ist, was FOMO mit deinem Kalender zu tun hat und bekommst eine geführte Übung, die du  vor nächsten Zusage sofort anwenden kannst. Erwähnte Wissenschaft & Konzepte: Naomi Eisenberger & Matthew Lieberman – sozialer Schmerz und neuronale Überschneidung mit körperlichem SchmerzSilvia Bellezza – Busyness als modernes StatussymbolAndrew Przybylski – FOMO und psychologische GrundbedürfnisseJon Kabat-Zinn – MBSR und seine GrenzenPete Walker – Fight, Flight, Freeze, FawnSomatischer Minimalismus & Vagusnerv-AktivierungDiese Folge ist für dich, wenn du: ständig zusagst, um relevant zu bleibenmerkst, dass dein Kalender voll ist, du dich aber trotzdem leer fühlstin einer Phase bist, in der du weniger leisten kannst als sonst – und das schwer aushältstwissen willst, welches Verhaltensmuster du unter Stress hastThemen: Kalender & Priorität · Angst vor Relevanzverlust · Busyness als Status · FOMO · Somatischer Minimalismus · Fight Flight Freeze Fawn · Vagusnerv · Selbstwert & Leistung Support the show Du willst verbunden bleiben? → Regulierst du noch oder hälst du schon aus? Zum kostenlosen Test → 1:1 Mentoring: Verbunden → Folge mir auf Instagram: mind_captain → Folge mir auf LinkedIn: Pauline Schindler

About

Der Podcast für alle, die ständig funktionieren – aber eigentlich wieder fühlen wollen. Hier geht’s um Nervensystem, Selbstfürsorge und den wilden Weg zurück zu dir selbst. Ehrlich, roh, mit Humor und Herz. Für Mütter, Macherinnen und alle, die wissen: So wie es ist, darf es nicht bleiben.

You Might Also Like