Wer ist Sandra Ornig Sandra Ornig ist Unternehmerin, Führungskräfte-Begleiterin und Sparringpartnerin für Menschen in komplexen Führungssituationen und Veränderungsprozessen. Sie kommt ursprünglich aus dem Non-Profit- und Gesundheitsbereich, hat Teams in der Privatwirtschaft und in Konzernen geleitet und ist heute selbstständig tätig – in Coaching, Mentoring, Teamentwicklung und auf der Universität Wien, wo sie junge Menschen begleitet.Was sie auszeichnet: eine tiefe Körperwahrnehmung, die Fähigkeit, Räume zu lesen bevor irgendwer etwas sagt – und eine Haltung, die auf Ankommen statt auf Funktionieren setzt. Website: www.sandra-ornig.at Linkedin: Sandra Ornig – Sandra Ornig | LinkedIn Worum es geht Sandra hat Teams geführt, in denen der Druck nicht von Zahlen kam, sondern von der Frage: Können wir Menschen überhauptgewinnen und halten, wenn das, was wir nach außen versprechen, innen nicht gelebt wird? In dieser Folge spricht sie über Employer Branding als Führungsaufgabe, über den Unterschied zwischen Funktionieren und wirklich Da-Sein – und warum Stabilität unter Druck zuerst mit sich selbst beginnt,bevor sie im Raum spürbar wird. Kernidee Führung, die trägt, beginnt nicht mit Strategie,sondern mit Selbstführung. Wer unter Druck auf sich vergisst und nur noch auf Ergebnisse schaut, verliert genau das, was Leadership ausmacht: die Fähigkeit, Da zu sein – für sich und für andere. Erst wer die eigene Sauerstoffmaske anlegt, kann tragen, was andere brauchen. Was du mitnimmst Der größte Fehler unter Druck ist nicht die falsche Entscheidung, sondern das Vergessen auf sich selbst. Sandra beschreibt,wie sie früher 14, 15 Stunden durchgearbeitet hat – zu wenig getrunken, nie pausiert, nie wirklich abgestanden. Das Ergebnis: Funktionieren auf hohem Level, ohne Freude daran. Erst die Bereitschaft hinzuschauen, was das mit demKörper macht, hat etwas verändert. Jedes Meeting beginnt mit Ankommen. Sandra startet Meetings konsequent mit einer einfachen Frage: Wie bist du heute da? Was anfangs für Verwirrung sorgte, hat ihr Team gelernt zu schätzen – weil es den Unterschied macht, ob jemand körperlich anwesend ist oder wirklich präsent.Und weil die Führungskraft nur dann steuern kann, wenn sie weiß, mit wem sie eigentlich im Raum sitzt. Stabilität bedeutet nicht, keinen Druck mehr zu spüren. Es bedeutet, Kapazität zu haben, ihn wahrzunehmen ohne eingesaugt zu werden. Sandra nennt es halten: nicht festhalten, sondern inneren Raum haben, um da zu sein, zu beobachten und dann – nicht sofort – zu handeln. Mehr Über den Host:Nikolaus KleemannLinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/ Teile diese Folge mit jemandem, der gerade funktioniert – aber vergessen hat, dass das nicht dasselbe ist wie da zu sein. Titelbild/Thumbnail Sandra Ornig: Foto von DGZShots