Ich mach das so – Über Entscheidungen, Zweifel und das, was Erfolg wirklich kostet.

Rick Maschke

„Ich mach das so“ ist kein Podcast darüber, wie du dein Leben führen sollst. Es geht um Erfahrungen, Entscheidungen, Zweifel, Verantwortung und die Fragen, die oft erst später wichtig werden. Ich spreche über Unternehmertum, Familie, Beziehungen, Erfolg, Fehler und persönliche Entwicklung. Nicht als jemand, der auf alles eine Antwort hat, sondern als jemand, der vieles erlebt, aufgebaut und auch falsch eingeschätzt hat. Manche Folgen geben Antworten. Andere hinterlassen nur eine gute Frage. Und manchmal reicht genau das.

  1. 18h ago

    Nur bis das erledigt ist

    „Wenn das erstmal geschafft ist, dann wird es ruhiger.“ Diesen Satz habe ich in den letzten Jahren oft gesagt. Ich kann mich nicht erinnern, dass es danach je ruhiger wurde. In dieser Folge geht es darum, wie Arbeit, Familie und Beziehungen um dieselbe Zeit konkurrieren, oft ohne dass man sich bewusst dafür entscheidet. Ich erzähle von meinem Weg aus der Festanstellung in die Selbstständigkeit und später ins eigene Unternehmen, während gleichzeitig meine Familie gewachsen ist. Von außen klingt das nach einer sauberen Entwicklung. Gelebt hat es sich anders angefühlt. Arbeit ist dabei nicht der Bösewicht. Ich arbeite gern, und vieles wäre ohne die vielen Stunden nicht entstanden. Genau deshalb stelle ich mir eine unangenehme Frage: Woran merke ich, dass ich für etwas Wichtiges gerade etwas eintausche, das mir genauso wichtig ist? Bei Geld sieht man den Tausch auf dem Konto. Bei Zeit nicht. Ein einzelner Abend am Schreibtisch entscheidet wenig. Ein Jahr besteht aber aus sehr vielen Abenden. Ich spreche darüber, warum es selten die eine große falsche Entscheidung gibt. Eher ein verschobenes Gespräch, ein abgesagter Besuch, ein Abendessen, bei dem man gedanklich noch bei einer Nachricht ist. Und über die Sätze, die wir uns dabei erzählen: „Nur bis das erledigt ist.“ „Wenn das Unternehmen stabil läuft.“ Wann habe ich zuletzt geprüft, ob dieses Ende wirklich näher kommt? Eine Regel, wie viele Stunden richtig sind, gibt es in dieser Folge nicht. Eher die Frage, wen du seit Monaten mit demselben Satz vertröstest.

  2. 3d ago

    Was darf Erfolg kosten

    Was würdest du für den nächsten Schritt einsetzen? Und was willst du lieber behalten, selbst wenn es dadurch länger dauert? In dieser Folge geht es darum, was beruflicher Erfolg kostet und warum „erfolgreicher werden“ eine erstaunlich ungenaue Richtung ist. Ich erzähle, warum ich als Angestellter nicht gekündigt habe, obwohl ich mit YouTube nebenbei erst genauso viel und später doppelt so viel verdient habe. Das Problem lag nicht beim Geld. Mit der Selbstständigkeit und später dem eigenen Unternehmen sind die Fragen dann mitgewachsen. Ich spreche darüber, wie sich mit jedem erreichten Ziel die Vorstellung davon verschiebt, was eigentlich genug ist. Diese Verschiebung passiert selten in großen Entscheidungen. Meistens passiert sie in kleinen Momenten: Man sagt trotz Zweifeln zu, weil man niemanden enttäuschen will. Man hält an etwas fest, weil man schon zu viel hineingesteckt hat. Oder man prüft in einem Gespräch nur noch, ob einem das Gegenüber nützlich sein könnte. Dabei geht es unter anderem um die Frage, wie man eine unbequeme, aber notwendige Entscheidung von einer unterscheidet, bei der man etwas aufgibt, das einem wichtig ist. Umsatz und Lob beantworten das nicht, und „Bleib dir treu“ auch nicht. Außerdem geht es darum, was Unternehmertum mit Familie und Freundschaften macht, besonders wenn im eigenen Umfeld niemand selbstständig ist. Eine fertige Antwort habe ich nicht. Aber die Frage begleitet mich seit Jahren.

  3. 4d ago

    Eine gute Gelegenheit kann trotzdem zu viel sein

    Ich habe schon oft Ja gesagt, bevor ich überhaupt in meinen Kalender geschaut habe. Die Anfrage klang interessant, jemand hat mir etwas zugetraut. Erst danach begann die Suche nach einem freien Platz. In dieser Folge geht es darum, warum es so schwer ist, Nein zu sagen, gerade bei guten Gelegenheiten. Ein schlechtes Angebot lehne ich ab, ohne lange nachzudenken. Schwierig wird es bei Projekten, die Geld, spannende Kontakte oder etwas zu lernen versprechen. In dieser Rechnung fehlt meistens die Frage, womit ich eigentlich bezahle: nicht nur mit Arbeitsstunden, sondern mit Aufmerksamkeit, mit Energie am Abend und mit den Dingen, die liegen bleiben. Ich spreche darüber, warum es früher richtig war, Möglichkeiten ernst zu nehmen, als ich neben meiner Festanstellung mit YouTube angefangen habe. Heute, mit Unternehmen und Familie, sieht das anders aus. Es geht auch darum, wie schnell Zeit, die durch bessere Planung oder Automatisierung frei wird, sofort wieder verplant ist. Und darum, wie leise aus Begeisterung eine Verpflichtung wird. Dabei stelle ich mir unter anderem diese Fragen: Würde ich diese Möglichkeit auch wollen, wenn niemand davon erfährt? Freue ich mich auf die Arbeit selbst oder nur darüber, gefragt worden zu sein? Was müsste ich absagen, wenn ich zusage? Und wie hält man es aus, nie zu erfahren, wohin eine Tür geführt hätte? Vielleicht lohnt sich vor der nächsten Zusage eine einfache Frage: Wofür hattest du deine Zeit eigentlich schon vorgesehen?

  4. 5d ago

    Ich habe heute weniger Antworten als früher

    Müsste man mit mehr Erfahrung nicht eigentlich mehr Antworten haben? Nach vielen Jahren als Unternehmer, Berater und Coach habe ich eher das Gegenteil erlebt: Die einfachen Antworten werden seltener. Mit dieser Folge beginnt die vierte Staffel von „Ich mach das so“, nach fast zwei Jahren Pause. In dieser Zeit hat sich mein Unternehmen verändert, meine Verantwortung ist gewachsen, meine Kinder sind älter geworden. Und die vielen Gespräche mit Unternehmern und Selbstständigen haben nicht nur sie verändert, sondern auch mich. Ich spreche darüber, warum beruflicher Erfolg nicht automatisch zufrieden macht und warum es so schwerfällt zu sagen: Das reicht. Warum arbeiten wir jahrelang für mehr Freiheit und bauen uns dabei ein Leben, in dem wir weniger frei sind als vorher? Warum bekommt ein Kunde zwei Stunden ungeteilte Aufmerksamkeit, während beim Abendessen mit der Familie noch schnell aufs Handy geschaut wird? Und woran merkt man, dass man dem falschen Ziel hinterherläuft? Dabei geht es auch darum, was sich in dieser Staffel ändert: weniger Berichte darüber, was ich gerade mache, mehr über das Warum dahinter. Es geht um Unternehmertum, aber genauso um Familie, Geld, Verantwortung, Erwartungen und Fehler, auch um Neid, Angst und Ego. Ich stelle dabei keine Lebensregeln auf. Ich teile Beobachtungen und Fragen, auf die ich selbst nicht immer eine Antwort habe. Vielleicht heißt Erfahrung am Ende nicht, mehr Antworten zu haben, sondern bessere Fragen zu stellen. Wenn du bei der Folge an jemanden denken musstest, schick sie ihm.

  5. Aug 20

    KI-Kennzeichnung für Fotografen, Anbieter, Betreiber, Deepfakes und was du wirklich labeln musst

    🚀 https://www.bildbearbeitung-lernen.de/Wir begleiten dich auf deiner Reise zu deinem Wunschfoto. Hier lernst du mit mir gemeinsam alles rund um die Bildbearbeitung.Download Checkliste: http://dl.maschke.academy/bildbearbeitung/sonstiges/Checkliste_KI-Kennzeichnung.pdf Sobald KI im Spiel war, muss KI draufstehen" — dieser Satz stimmtnicht. Seit dem 2. August gilt Artikel 50 des EU AI Act, und seitdemkursieren viele Aussagen, die zu pauschal oder schlicht falsch sind.In dieser Folge gehe ich in die Tiefe: Anbieter oder Betreiber, wo diegrüne Zone endet, was ein Deepfake im Rechtssinne wirklich ist (mehrals du denkst), wie eine Kennzeichnung aussehen muss, die zählt — undwarum das Handwerk der Bildbearbeitung dadurch wieder wichtiger wird.Mit konkreten Beispielen aus Porträt, Hochzeit, Produkt und Immobilie.Keine Rechtsberatung, keine Haftung — eine Orientierung aus meinemVerständnis, meiner Praxis und dem Austausch mit Kolleginnen, Kundenund Menschen aus dem juristischen Fachkreis. Stand: 18.08.2026 00:00 Der Satz, der überall falsch steht 07:39 Anbieter oder Betreiber — die entscheidende Trennung 10:05 Die grüne Zone: Masken, Entrauschen, Freistellen 13:20 Grauzone: das Entfernen-Werkzeug 17:48 Das Kopierstempel-Paradox 22:36 Was ist ein Deepfake? Die drei Kriterien 27:34 Möblierte Wohnung und Compositing 29:13 Wie wird richtig gekennzeichnet? 32:14 Einschub: warum ich hier strenger bin als die Quellen 34:07 Die drei EU-Icons und konkrete Formulierungen 35:28 Kunst, Satire, Fiktion 36:56 Produktfotografie und das UWG 39:27 Hobby oder Beruf? 45:42 Haftung in Produktionsketten 48:26 Content Credentials richtig einsortieren 51:29 Streitfall und Beweislast 56:11 "Ich bearbeite meine Bilder nicht" 58:32 Altbestand: welches Datum zählt 1:01:22 Wer kontrolliert das überhaupt? 1:07:26 Bußgelder — und die Zahl, die überall falsch steht 1:11:42 Fazit

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„Ich mach das so“ ist kein Podcast darüber, wie du dein Leben führen sollst. Es geht um Erfahrungen, Entscheidungen, Zweifel, Verantwortung und die Fragen, die oft erst später wichtig werden. Ich spreche über Unternehmertum, Familie, Beziehungen, Erfolg, Fehler und persönliche Entwicklung. Nicht als jemand, der auf alles eine Antwort hat, sondern als jemand, der vieles erlebt, aufgebaut und auch falsch eingeschätzt hat. Manche Folgen geben Antworten. Andere hinterlassen nur eine gute Frage. Und manchmal reicht genau das.