Ginjamins Welt - Schwarzer Humor für helle Köpfe

Ginjamin

Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und lassen nichts aus, egal wie sensibel oder politisch unkorrekt es auch sein mag. Wir bringen sarkastische Kommentare und bitterböse Witze zu aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft und Popkultur. Eure Gastgeber sind Meister der Ironie und der Kunst, jedes Tabu zu brechen. Wir machen uns über alles und jeden lustig. Wenn du einen empfindlichen Sinn für Humor hast, dann ist dieser Podcast definitiv nichts für dich. Aber wenn du dunklen Humor liebst und bereit bist, dich auf unsere zykastische Weltanschauung einzulassen, dann bist du hier genau richtig.

  1. 1d ago

    Episode 165 - Der große Sektkrieg von Ginjamins Welt

    Es gibt Momente im Leben, in denen man einfach merkt: Heute wird nichts mehr besser. Aber dafür wird es verdammt lustig.Genau so ein Moment ist Episode 165 von Ginjamins Welt.Gin und Benni sitzen wieder gemeinsam am Mikrofon und haben sich aus völlig unerklärlichen Gründen dafür entschieden, beide Sekt zu trinken. Eine Entscheidung, die zunächst harmlos klingt, sich im weiteren Verlauf der Episode allerdings als strategischer Fehler von historischem Ausmaß herausstellen sollte.Denn kaum ist das erste Glas eingeschenkt, beginnt eine Reise in Regionen des menschlichen Verstandes, die bislang nur sehr wenige Menschen betreten haben.Die beiden sprechen über Dinge, die vermutlich niemals hätten passieren dürfen, diskutieren über Probleme, die es eigentlich gar nicht gibt, und entwickeln Lösungen für Fragen, die sich selbst nach mehrfacher Betrachtung als vollkommen bescheuert herausstellen.Zwischendurch wird ein völlig ahnungsloser Passant zum neuen Kaiser von Roth ernannt, ein Einkaufswagen bekommt überraschend das Wahlrecht und irgendwo in Deutschland stellt ein Mann fest, dass sein Kühlschrank offenbar mehr über sein Leben weiß als seine eigene Familie.Doch damit nicht genug.In dieser Episode wird außerdem die Frage geklärt, warum Enten eigentlich keine Führerscheine machen müssen, weshalb ein Döner theoretisch als Zahlungsmittel funktionieren könnte und ob man einen ausgewachsenen Elefanten davon überzeugen könnte, sich freiwillig in einen Kleinwagen zu setzen.Die Antwort auf mindestens eine dieser Fragen wird vermutlich niemals bekannt werden.Außerdem taucht plötzlich ein mysteriöser Zauberer aus dem Jahr 1987 auf, der behauptet, bereits seit Jahrzehnten auf genau diese Episode gewartet zu haben. Niemand weiß, wer ihn eingeladen hat. Niemand weiß, warum er einen Koffer voller Gummibärchen dabei hat. Und noch viel wichtiger: Niemand fragt nach.Währenddessen wird der Sekt immer leerer und die Realität immer optionaler. Gin entwickelt eine neue Theorie über das Universum, Benni widerspricht ihr aus Prinzip, woraufhin beide feststellen, dass sie eigentlich über etwas völlig anderes gesprochen haben.Dann kommt es zum großen Sektduell.Nicht mit Schwertern.Nicht mit Fäusten.Sondern mit zwei Gläsern, einer Flasche Blubberwasser und der festen Überzeugung, dass man jetzt unbedingt noch eine völlig unnötige Diskussion über die korrekte Aussprache eines Wortes führen muss.Und irgendwo in diesem Chaos entsteht plötzlich eine neue Weltordnung.Roth wird zur Hauptstadt der Welt erklärt.Der erste Erlass lautet: Jeder Bürger bekommt einen Sektkühler.Der zweite Erlass lautet: Niemand darf mehr vor 11 Uhr morgens über wichtige Dinge sprechen.Der dritte Erlass wird wieder abgeschafft, weil Benni ihn nicht verstanden hat.Und so schreitet Episode 165 ihrem unvermeidlichen Ende entgegen.Zwei Männer.Zwei Gläser Sekt.Null vernünftige Entscheidungen.Unzählige völlig unnötige Diskussionen.Ginjamins Welt ist zurück.Und wenn ihr euch nach dem Hören dieser Episode fragt, was davon tatsächlich passiert ist, lautet die einzig seriöse Antwort:Wir wissen es selbst nicht mehr.

    Episode 165 - Der große Sektkrieg von Ginjamins Welt
  2. Sep 20

    Episode 164 -Das rosa Bumsköpfchen und die Rückkehr des legendären Coachs

    Es gibt Tage, an denen die Geschichte einfach beschließt, sich selbst zu schreiben. Und dann gibt es Episode 164 von Ginjamins Welt.Denn diesmal betritt ein Mann wieder das heilige Podcast-Parkett, dessen Name allein schon für eine gewisse Unberechenbarkeit sorgt: Der einmalige Coach ist zu Gast! Gemeinsam mit Gin und wird ein akustisches Feuerwerk entfacht, bei dem bereits nach wenigen Minuten klar ist: Diese drei Männer hätten vermutlich niemals unbeaufsichtigt zusammengelassen werden dürfen.Gin ist wieder beim Sekt angekommen, Benni verabschiedet langsam aber würdevoll die letzten Getränkevorräte ebenfalls in Richtung Blubberwasser, Flo hält sich am Bier fest und der mächtige Kraken lässt seine Cola über die Podcastlandschaft rollen. Die Getränkekarte liest sich damit bereits wie der Beginn einer sehr schlechten Idee.Thematisch geht es diesmal unter anderem um das sagenumwobene rosa Bumsköpfchen, dessen bloße Erwähnung offenbar ausreicht, um die geistigen Grenzen dieser Episode endgültig einzureißen. Anschließend wagen sich die drei tapferen Recken in die Tiefen der 70er-Jahre-Pornografie. Eine Epoche, in der offenbar andere ästhetische Maßstäbe galten und Frisuren eine ganz eigene Hauptrolle spielten. Kulturgeschichte trifft auf Ginjamins Welt. Was könnte schon schiefgehen?Doch natürlich bleibt es nicht bei den großen Fragen der Menschheit.Die Spritpreise stehen auf der Tagesordnung und die neuesten Maßnahmen gegen die hohen Kosten werden ausführlich seziert. Der erneute Tankrabatt bekommt dabei von der gesamten Runde ungefähr so viel Liebe wie ein leerer Kühlschrank am Sonntagabend. Stattdessen wird die Übergewinnsteuer ins Gespräch gebracht. Die Revolution beginnt also nicht auf der Straße, sondern offenbar direkt an der Zapfsäule. Gin bringt außerdem seine ganz persönliche Nachwehe mit in die Aufnahme: das Niehoff-Familienfest. Nach einer offenbar äußerst erfolgreichen Nacht kam er erst gegen 7 Uhr morgens nach Hause und war entsprechend schwer verkatert. Das eigentlich Bemerkenswerte daran: Man hört es ihm kaum an. Entweder verfügt Gin über eine außergewöhnliche Fähigkeit, seinen körperlichen Verfall akustisch zu verbergen, oder die Definition von „schwer verkatert“ wurde innerhalb der Ginjamins-Welt-Redaktion inzwischen neu geschrieben.Flo hat ebenfalls etwas zu berichten und nimmt uns mit auf ein Konzert, bei dem vier Nachwuchsbands ihr Können unter Beweis stellen durften. Die musikalische Eskalation fand allerdings ein jähes Ende. Nicht etwa wegen Stromausfall, Weltuntergang oder einer spontanen Invasion. Nein.22 Uhr. Feierabend.Denn die Nachbarschaft neben einer vierspurigen Straße hätte sich sonst möglicherweise durch die Musik belästigt fühlen können.Während also tonnenschwere Fahrzeuge weiterhin über die Straße donnern, mussten vier Nachwuchsbands ihre Instrumente einpacken. Die deutsche Geräuschkulisse hat damit wieder einen historischen Sieg errungen. Und irgendwo zwischen Sekt, Bier, Kraken Cola, Familienfest-Kater, 70er-Jahre-Pornos, Tankrabatt, Übergewinnsteuer und dem rosa Bumsköpfchen entwickelt sich schließlich genau das, was man von Ginjamins Welt erwarten darf:Eine völlig normale Unterhaltung, die innerhalb kürzester Zeit vollkommen aus dem Ruder läuft.Gin. Benni. Flo. Der Coach. Der mächtige Kraken.Drei Männer, mehrere Getränke und das rosa Bumsköpfchen.Episode 164 ist angerichtet. Und wie immer gilt:Bei Ginjamins Welt weiß man nie, wo die Reise hingeht. Aber man kann ziemlich sicher sein, dass irgendwo unterwegs ein Getränk geöffnet wird.

    Episode 164 -Das rosa Bumsköpfchen und die Rückkehr des legendären Coachs
  3. Sep 14

    Episode 163 - Möwenprügelprofi, Laptop-Trauer und der besoffene A9-Pilot

    Ginjamin sind zurück und diesmal wird ein Kapitel der Podcastgeschichte aufgeschlagen, das eigentlich mehrere Ermittlungsbehörden gleichzeitig beschäftigen müsste.Doch zunächst herrscht wieder Getränkeharmonie: Gin ist zurück beim prickelnden Gold, während Benni den Sommer endgültig zu Grabe trägt und seine letzten drei Dosen Cidre vernichtet.Das Ende einer Ära.Das Ende des Sommers.Das Ende von Bennis Cidre-Vorräten.Dramatische Musik bitte. Danach geht es um das Altstadtfest in Roth. Das Urteil fällt vernichtend: ziemlich beschissen.Allerdings gibt es eine wichtige Verteidigung für das Fest: Das Wetter war einfach maximal beschissen.Regen, Kälte und vermutlich eine Atmosphäre, bei der selbst der Bierstand irgendwann überlegt hat, nach Hause zu gehen. Unter diesen Umständen hätte wahrscheinlich selbst ein Auftritt von AC/DC nicht mehr für gute Laune gesorgt.Anschließend wird es emotional.Benni berichtet vom tragischen Tod seines noch nicht einmal neun Monate alten Laptops.Der Laptop hatte die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt gesehen.Er hat sie verarbeitet.Er hat darüber nachgedacht.Und anschließend offenbar eine folgenschwere Entscheidung getroffen:In dieser Welt möchte ich nicht mehr leben.Schwarzer Bildschirm.Kein Neustart.Keine Hoffnung.Nur noch digitale Dunkelheit.Ein Gerät, das jünger gestorben ist als manche Smartphone-Verträge.Doch während Benni noch um seinen elektronischen Gefährten trauert, erreicht der Wahnsinn eine neue Dimension.In Hamburg hat ein Mann einer Frau seinen Penis gezeigt und sie anschließend mit einer Möwe verprügelt.Eine Geschichte, die so absurd klingt, dass selbst der Drehbuchautor von Jackass kurz innehält und sagt:„Das ist vielleicht ein bisschen viel.“ Damit feiert der legendäre Möwenprügelprofi offenbar sein Comeback.Ein Mann.Eine Möwe.Ein völlig unverständlicher Tatablauf.Hamburg liefert wieder.Und als wäre das noch nicht genug, berichtet Gin von einem betrunkenen LKW-Fahrer, der über zehn Kilometer auf der A9 unterwegs war, ohne offenbar zu bemerken, was er da eigentlich veranstaltet.Wie viel Promille der Kollege hatte?Unbekannt.Was hingegen bekannt ist:Zehn Kilometer sind eine verdammt lange Strecke, um nicht zu merken, dass man gerade einen LKW fährt.Zum Abschluss kommt natürlich noch der Coach zu Wort.Die neueste Entgleisung wird seziert und erstaunlicherweise müssen Ginjamin feststellen:Dieses Mal hat er sogar Recht.Eine erschütternde Wendung.Die Welt steht Kopf.Gin und Benni stimmen dem Coach zu.Was kommt als Nächstes?Schneit es im August?Wird Gin vorbereitet zur Aufnahme erscheinen?Kauft Benni freiwillig neue Cidre-Dosen?Niemand weiß es.Fest steht nur:Zwischen abgesoffenem Altstadtfest, verstorbenem Laptop, Möwenkampfsport und alkoholisierten Autobahnabenteuern beweist Episode 163 erneut, dass die Realität inzwischen offensichtlich beschlossen hat, bessere Geschichten zu schreiben als jeder Drehbuchautor.Ginjamin trinken. Ginjamin lachen. Ginjamin berichten. Und irgendwo in Hamburg wartet vermutlich schon die nächste Möwe auf ihren großen Auftritt.

    Episode 163 - Möwenprügelprofi, Laptop-Trauer und der besoffene A9-Pilot
  4. Sep 6

    Episode 162 - Notlösungsradler, Reichs-Ulli und der Schwangerschaftsfluch

    Die Podcast-Götter sind zurück. Und bereits beim ersten Blick auf den Getränketisch wird klar: Gin hat versagt.Der Mann, der seit 162 Episoden eigentlich wissen sollte, dass man für eine Ginjamin-Aufnahme Getränke braucht, hat vergessen, Sekt zu kaufen.Die Konsequenz?Zwei Notlösungsradler.Während Gin also mit dem wahrscheinlich traurigsten Ersatzgetränk der Podcastgeschichte durch den Vormittag stolpert, sitzt Benni entspannt daneben und genießt seinen Cider.Harmonie sieht anders aus.Doch dann wird es politisch.In Sachsen-Anhalt läuft die Wahl und unser aller Reichs-Ulli träumt offenbar von der ganz großen Machtergreifung. Benni verfolgt das Wahlgeschehen mit wachsender Fassungslosigkeit und kann kaum glauben, dass ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung bereit ist, die AfD zu wählen.Zwischen Wahlprognosen, Kopfschütteln und der Frage, wie zur Hölle wir eigentlich hier gelandet sind, wird einmal mehr deutlich: Demokratie ist eine faszinierende Angelegenheit. Manchmal bringt sie die besten Entscheidungen hervor.Und manchmal sitzt man davor und möchte einfach nur ein Notlösungsradler trinken.Anschließend wird noch einmal das Wallesau ist Blau Festival seziert.Nach all dem Wahnsinn gibt es hier ausnahmsweise keine Katastrophenmeldung, sondern ein rundum positives Fazit. Das Festival war großartig, die Stimmung fantastisch und die gemeinsame Eskalation offenbar erfolgreich genug, um noch einmal ausführlich darüber zu sprechen.Doch dann begeht Benni einen musikalischen Fehler mit möglicherweise lebenslangen Konsequenzen.Er fragt Gin, ob er den Song „Stell dir mal vor, ich bin schwanger von dir“ kennt.Gin kennt ihn nicht.Benni hingegen hat ihn am Vortag gehört.Und seitdem ist sein Gehirn verloren.Denn plötzlich sieht er überall schwangere Gegenstände.Schwangere Menschen. Schwangere Tiere.Schwangere Situationen.Vielleicht ist der Einkaufswagen schwanger.Vielleicht der Toaster.Vielleicht sogar Gin.Fluch oder Segen?Niemand weiß es.Die Menschheit hat bereits größere Probleme gelöst. Aber nicht heute.Zum Abschluss wird noch ein weiteres kulturelles Großereignis seziert: Der neue Marvel-Schnitt mit zusätzlichen vier Minuten.Vier.Minuten.Die entscheidende Frage lautet:Geht man dafür noch einmal ins Kino?Gin sagt nein.Benni sagt nein.Damit ist die Sache wissenschaftlich abschließend geklärt.Warum sollte man schließlich zwei Stunden und 58 Minuten Film schauen, wenn man auch zwei Stunden und 54 Minuten schauen kann?Zwischen politischen Abgründen, Festivalrückblick, musikalischen Ohrwürmern und völlig überforderten Gehirnen wird natürlich wieder gelacht, getrunken und jede Menge Unsinn produziert.Gin hat keinen Sekt.Benni hat Cider.Sachsen-Anhalt hat Wahl.Und irgendwo auf der Welt ist vermutlich gerade ein Toaster schwanger.Ginjamin sind wieder da. Und die Welt war darauf nicht vorbereitet.

    Episode 162 - Notlösungsradler, Reichs-Ulli und der Schwangerschaftsfluch
  5. Aug 16

    Episode 160 - Hello-Kitty-Skandal, Pubquiz-Triumph und der Muskel des Wahnsinns

    Das große Finale der 16. Staffel steht an und schon beim wichtigsten Ritual herrscht heute absolute Harmonie: Gin und Benni trinken beide Sprudelsekt. Zwei Podcast-Götter, ein Getränk, null Getränkestreit. Ein historischer Moment, den Historiker vermutlich irgendwann als Beginn einer besonders friedlichen Epoche dokumentieren werden.Doch lange hält die Harmonie nicht.Denn Gin berichtet von seinem grandiosen Sieg beim Pubquiz, das ausgerechnet von Benni höchstpersönlich geleitet wurde. Triumphierend kehrt Gin aus dem Quizkrieg zurück und könnte sich eigentlich als geistiger Überflieger feiern lassen.Könnte.Denn dann kommt die bittere Wahrheit ans Licht:Gin kannte die Antwort auf die Frage nach dem größten Medienfranchise der Welt nicht.Benni ist fassungslos.Immerhin gab es dazu schon eine eigene Ginjamin-Episode! Wie kann man das vergessen?Und dann wird es noch schlimmer.Die Antwort war natürlich:HELLO KITTY.Ein weltumspannendes Imperium, dessen kulturelle Bedeutung eigentlich jedem Menschen bekannt sein müsste. Hello Kitty GO! Hello Kitty Sammelkarten! Eine ganze Armada an Videospielen! Vermutlich existiert irgendwo sogar ein Hello-Kitty-Toaster mit eigener Netflix-Serie.Doch dann kommt die überraschende Wendung:Gin war gar nicht schuld!Sein Team hat ihn überstimmt.Ein Skandal.Ein Verrat. Ein demokratisches Desaster von historischem Ausmaß.Gin hätte die richtige Antwort gewusst, wurde aber von seinen eigenen Mitstreitern in die geistige Bedeutungslosigkeit gestürzt. Die Pubquiz-Kommission muss diesen Fall vermutlich noch Jahrzehnte aufarbeiten.Danach wenden sich die beiden einer weiteren wissenschaftlich hochrelevanten Frage zu: Gins ausgesprochen ausgeprägter Masturbationsmuskel.Wie konnte dieser Muskel eine derartige Entwicklung nehmen?Ist es genetisch?Training?Talent?Oder steckt dahinter ein Trainingsplan, den selbst die Olympischen Spiele nicht genehmigen würden?Die Wissenschaft hat darauf bislang keine Antwort.Zum Glück.Zum Abschluss wird bereits die Zukunft geplant. Die beiden sind sich einig: Nächstes Jahr geht es wieder zum Adriakustik! Sobald die Karten verfügbar sind, wird zugeschlagen. Keine Diskussion. Keine demokratische Abstimmung. Keine Teamkameraden, die Gin bei der nächsten wichtigen Entscheidung überstimmen.Ein wunderschöner Morgen zum Abschluss der 16. Staffel.Viel Gelächter, viel Harmonie, prickelnde Getränke und ein Pubquiz-Skandal, der vermutlich niemals vollständig aufgeklärt werden wird.Und über allem steht die wichtigste Erkenntnis:Man kann Gin bei einem Pubquiz schlagen. Man kann ihn sogar überstimmen. Aber man kann niemals verhindern, dass Hello Kitty irgendwie wieder Thema wird.

    Episode 160 - Hello-Kitty-Skandal, Pubquiz-Triumph und der Muskel des Wahnsinns
  6. Aug 9

    Episode 159 - Kirchweih, Hochzeitsspiele und die große Frage nach der menschlichen Würde

    https://www.n-ergie-crowd.de/wallesauistblau2026 Ginjamin sind zurück und diesmal herrscht tatsächlich Einigkeit.Gin trinkt das prickelnde Gold.Benni trinkt das prickelnde Gold.Zwei Männer. Ein Getränk. Keine Getränkespaltung. Keine diplomatische Krise. Die Götter des Podcasts sitzen gemeinsam am Tisch und für einen kurzen Moment scheint die Welt in Ordnung.Doch natürlich kann dieser Zustand nicht lange anhalten.Zunächst geht es um die Rother Kirchweih, die sich mittlerweile offenbar von ihrer früheren Form des organisierten Wahnsinns entfernt hat. Früher noch zuverlässig ein Festival der fragwürdigen Entscheidungen, scheint das Fest inzwischen geradezu gesellschaftsfähig geworden zu sein.Was ist passiert?Sind die Menschen vernünftiger geworden?Hat die Kirchweih ihre Seele verkauft?Oder werden Gin und Benni einfach alt?Eine Frage, die besser nicht beantwortet wird.Anschließend berichtet Gin von einer Hochzeit am Samstag. Und dort geschah etwas, das heutzutage beinahe als gesellschaftlicher Durchbruch bezeichnet werden muss:Es gab kaum Hochzeitsspiele.Gin ist begeistert.Keine peinlichen Aufgaben.Keine unfreiwilligen Darsteller.Keine Menschen, die plötzlich mit einem Besen tanzen müssen, weil sie das Pech hatten, an einem bestimmten Tisch zu sitzen.Benni geht sogar noch einen Schritt weiter und stellt eine kühne Theorie auf:Es gibt keinen einzigen Menschen auf der Welt, der Hochzeitsspiele wirklich mag.Nicht einen.Niemand steht morgens auf und denkt:„Hoffentlich werde ich heute auf einer Hochzeit vor 120 Menschen dazu gezwungen, einen Schuh meines Partners hochzuhalten.“ Eine steile These.Aber vermutlich eine erschreckend korrekte.Danach wird es ernst. Zumindest für einen kurzen Moment.Ginjamin rufen dazu auf, das Wallesau ist Blau Festival zu unterstützen. Ein wunderschönes Festival, das jede Unterstützung verdient und ohne das der Sommer definitiv ein gutes Stück weniger laut, dreckig und wunderbar wäre.Wer also etwas für gepflegte Eskalation, gute Musik und ein Festival mit Herz übrig hat, sollte das Crowdfunding unterstützen.Wallesau braucht Blau. Und Blau braucht euch. Natürlich darf auch Bennis regelmäßiger kirchenkritischer Ausflug nicht fehlen.Die Kirche bekommt erneut ihr Fett weg und wird von Benni mit einer äußerst deutlichen Bezeichnung bedacht.Eine Institution mit jahrhundertelanger Geschichte, beeindruckender Architektur und einer leider ebenfalls beeindruckenden Sammlung an Missbrauchsskandalen.Benni bleibt bei seiner Meinung.Und Ginjamin bleiben bei ihrem wichtigsten Prinzip:Gelacht wird über alles.Getrunken wird ebenfalls.Und vernünftige Antworten werden grundsätzlich erst dann gesucht, wenn niemand mehr weiß, worüber eigentlich gesprochen wurde.Ein Morgen voller Kirchweih, Hochzeiten, Crowdfunding, kirchlicher Abgründe und der vermutlich wichtigsten gesellschaftlichen Erkenntnis des Jahres:Hochzeitsspiele braucht kein Mensch.Nicht einmal der DJ

    Episode 159 - Kirchweih, Hochzeitsspiele und die große Frage nach der menschlichen Würde
  7. Aug 2

    Episode 158 - Currywurst, Jugendwörter und der freundliche Netzschwinger aus der Nachbarschaft

    Ginjamin versammeln sich erneut am Podcasttisch und diesmal beginnt der Morgen mit einer seltenen Sensation:Es wird nicht gemeckert.Zumindest für ungefähr zehn Minuten.Gin genießt sein prickelndes Lieblingsgetränk, Benni begrüßt den Sommer standesgemäß mit einem kühlen Cidre und gemeinsam berichten die beiden von ihrem Kinobesuch.Spider-Man.Und was soll man sagen?Die beiden sind begeistert.Einfach ein richtig guter Spider-Man-Film.Mit Herz.Mit Humor.Mit Action.Und ohne das Bedürfnis, nach dem Abspann noch zwölf weitere Filme anzukündigen.Fast schon revolutionär.Doch danach wird es sprachwissenschaftlich.Es geht um das Jugendwort des Jahres.Benni wirft seinen Favoriten ins Rennen:Ragebait.Ein Begriff, den tatsächlich Menschen benutzen.Gin hingegen setzt alles auf eine Karte und erklärt „Schere“ zu seinem persönlichen Champion.Warum?Weil es einfach herrlich bekloppt klingt.Doch dann taucht ein weiterer Kandidat auf:„Gute Käse.“Beide schauen sich an.Beide schweigen kurz.Und kommen unabhängig voneinander zum selben Ergebnis:Das sagt doch kein Mensch.Niemand.Nicht in Deutschland.Nicht in Europa.Nicht einmal in einer Parallelwelt, in der Toastbrot Ministerpräsident ist.Die beiden entwickeln die Theorie, dass beim Langenscheidt Verlag irgendwann einfach jemand in der Mittagspause auf die Tastatur gefallen ist und das anschließend als offizieller Vorschlag eingereicht wurde.Eine andere Erklärung gibt es nicht.Zum Abschluss berichtet Gin noch von seiner Betriebsratsschulung.Eigentlich eine seriöse Veranstaltung. Eigentlich.Denn bereits nach kurzer Zeit erhält er einen neuen Spitznamen:Currywurst.Warum?Das weiß vermutlich niemand mehr so genau.Vielleicht wegen seiner Ausstrahlung.Vielleicht wegen seiner Persönlichkeit.Vielleicht hatte einfach jemand Hunger.Fest steht nur:Ab diesem Moment war Gin nicht mehr Gin.Er war Currywurst.Und manchmal sucht man sich seinen Spitznamen eben nicht aus.Man bekommt ihn serviert.Mit Pommes.Ein Morgen voller Superhelden, fragwürdiger Jugendwörter und der Erkenntnis, dass manche Spitznamen schneller entstehen als jede Betriebsvereinbarung.Und irgendwo sitzt noch immer jemand im Langenscheidt-Verlag und behauptet mit ernster Miene:„Gute Käse“ wird sich durchsetzen.Nein.Wird es nicht.

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