WORK IT OUT! Der Podcast über New Work

Anna-Maria Sperber und Nina Kohl-Haefke

New Work ist für viele gescheitert. Und vielleicht fühlt es sich auch so an: Zwischen Meeting-Marathon, KI-Hype und alten Strukturen. Aber was, wenn nicht die Idee gescheitert ist – sondern unsere Umsetzung? Genau deshalb gibt es WORK IT OUT! Anna-Maria Sperber & Nina Kohl-Haefke sprechen ehrlich, nahbar und fundiert darüber, wie sich Arbeit wirklich verändert. Mit Expert:innen, Studien und eigenen Learnings liefern sie Impulse und stellen die Fragen, die wir endlich beantworten müssen, um Arbeit besser zu gestalten.

  1. 1d ago

    #59 Der gute Ton der Zusammenarbeit – mit Tobi Oberley über (virtuelle) Meetings, die endlich funktionieren

    „Kannst du mich hören?" – „Ich glaube, du bist gerade eingefroren." Diese Sätze kennst du garantiert aus deinem Arbeitsalltag. Und das, obwohl virtuelle und hybride Meetings längst Normalität sind und wir inzwischen sogar über KI in Meetings sprechen. Und trotzdem zeigt die Realität: Wirklich gute Meetings sind noch immer die Ausnahme. Es fehlt an der richtigen Technik – von Kamera über Ton bis zu Bildtechnologien –, an durchdachter Raumausstattung und an einer guten Kalender- und Meetingkultur. Denn an diesem ganzheitlichen Denken scheitern wir aktuell. Genau da setzt Tobi Oberley an. Seit über 18 Jahren ist er in der Collaboration- und Videokonferenzbranche unterwegs und hat dabei jede Seite kennengelernt: von der Technik bis zum Vertrieb, vom Mittelstand bis zum Großkonzern. Seit April verantwortet er das UC-Geschäft von Shure in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Und er sagt etwas, das erst mal überrascht: Für gute hybride Zusammenarbeit ist der Ton wichtiger als das Bild – und die beste Meetingtechnik ist die, die sogar unsichtbar für dich ist. Highlights aus Folge 59: Get to know Tobi in 3 Hashtags: #lösungsorientiert, #menschenbezogen, #geradeausWo stehen wir 2026 wirklich mit hybrider Zusammenarbeit – was hat sich seit Corona verändert, und was sind die Dauerbrenner-Probleme?Warum wir uns viel zu sehr am „Wo" abarbeiten und viel zu wenig am „Wie" der ZusammenarbeitWas ein Meeting wirklich gut macht und welche Meetings wir uns getrost sparen (oder asynchron lösen) könnenTipps zur Kalenderkultur: offene Kalender, Fokuszeit und die niedrige Hemmschwelle, mal eben ein Meeting einzustellenDie Königsdisziplin hybrides Meeting: Wie Menschen im Raum und remote wirklich gleichberechtigt teilnehmenWarum gute Technik unsichtbar sein muss und was ein moderner Meetingraum ganzheitlich können sollte (Technik, Möbel, Licht, Akustik)Warum der Ton wichtiger ist als das Bild Wie KI Einzug in unsere Meetings hält: vom Note-Taker bis zur Kamera, die den Raum versteht Mehr zum Thema: Tobi auf LinkedInShure UC / Meeting-Lösungen und Blogartikel: WebseiteStudienempfehlung: Illuminas-Umfrage in Kooperation mit Shure zu Meeting-Technologie

    #59 Der gute Ton der Zusammenarbeit – mit Tobi Oberley über (virtuelle) Meetings, die endlich funktionieren
  2. Aug 4

    #58 Keine Zeit zum Lernen? Mit Dr. Cornelia Hattula deine Lernsaboteure entlarven

    "Wir müssen lebenslang lernen." Diesen Satz hören wir alle seit Jahren. Nur: Wann eigentlich? Zwischen Meetings, To-do-Listen und vollen Kalendern bleibt Lernen oft genau das, was wir auf später verschieben – während wir gleichzeitig spüren, dass es heute wichtiger ist als je zuvor. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. Cornelia Hattula, Learning & Development Strategin und Host des Podcasts "Was lernst Du?". Gemeinsam sprechen wir darüber, warum lebenslanges Lernen für viele inzwischen eher nach Druck als nach Neugier klingt, warum riesige Lernangebote ohne Kuration wie ein Marmeladenregal wirken, vor dem man nur ratlos steht, weshalb "Ich habe keine Zeit" meistens ein Lernsaboteur ist, der sich mit den richtigen Fragen entlarven lässt, und wie sich Learning & Development vom Trainingskatalog zum echten strategischen Business-Partner entwickeln muss. Außerdem verrät Conny, warum sie sich selbst als "Zeitoptimistin" bezeichnet, wieso der Vergleich von KI mit dem Taschenrechner zu kurz greift, und was ein gutes Restaurant über die Zukunft von Trainings verraten kann. Highlights aus Folge 58: Warum Lernen für Conny lange ein rotes Tuch war – und woher ihr Lernenthusiasmus heute kommtLebenslanges Lernen ist kein neues Phänomen – neu ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der Themen auf uns einprasselnDer "Marmeladenregal-Effekt": Warum riesige Lernangebote ohne Kuration eher lähmen als helfenKI als Lernbegleiter: Wo sie wirklich hilft – und warum der Vergleich mit dem Taschenrechner zu kurz greiftLernsaboteure entlarven: Warum "Ich habe keine Zeit" selten das eigentliche Problem istZeitoptimistin vs. Zeitpessimistin: Wie viel Verantwortung liegt beim Einzelnen, wie viel beim Unternehmen?Vom Trainingsanbieter zum strategischen Partner: Wie sich die Rolle von Learning & Development verändern mussDas L&D-Ikigai: Was können wir gut, wofür brennen wir, was braucht die Organisation?Die Gastgeber-Analogie: Was ein gutes Restaurant Trainings über Willkommenskultur beibringen kannTiny Experiments statt großer Lernvorhaben: Wie ein erstes kleines Lernexperiment aussehen kannEin Appell an alle, die sich selbst zu Lernsaboteur:innen machen: Wie man Lernen ins "Nebenbei" integriertMehr zum Thema: Über Conny: www.corneliahattula.comConnys Podcast "Was lernst Du?": www.corneliahattula.com/podcastConny auf LinkedIn: linkedin.com/in/corneliahattulaConnys Newsletter "Learning Outside the Box": https://www.corneliahattula.com/newsletter Buchtipp aus der Folge: "Tiny Experiments" von Anne-Laure Le Cunff

    #58 Keine Zeit zum Lernen? Mit Dr. Cornelia Hattula deine Lernsaboteure entlarven
  3. Jul 21

    #57 Du bist nicht gescheitert, nur an falschen Erwartungen – mit Kirstine Fratz aus unseren Denkgefängnissen über Arbeit ausbrechen

    Warum halten wir das, was wir über Arbeit denken, eigentlich für normal? Und wer hat überhaupt entschieden, was „normal“ ist? Genau dieser Frage geht Zeitgeistforscherin und Autorin Kirstine Fratz in ihrem neuen Buch Denkgefängnisse nach. Passend dazu ist sie zurück bei WORK IT OUT! und stellt eine These in den Raum, die uns lange beschäftigt hat: Vielleicht scheitern wir gar nicht an unserem Leben, sondern an Erwartungen, die wir nie selbst gewählt haben. Gemeinsam sprechen wir darüber, warum der Arbeitsplatz vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung ist, weshalb aktuelle Debatten über Return to Office oder Krankschreibungen mehr über Kontrolle als über Arbeit verraten und warum KI uns zwingt, unser Verständnis von Leistung, Produktivität und Zusammenarbeit neu zu denken. Außerdem erzählt Kirstine, wie aus einem Arbeitstitel der Name ihres Buches wurde – und warum ihre größte Stärke darin besteht, Menschen aus Denkgefängnissen herauszuholen. Highlights aus Folge 57: Was Denkgefängnisse sind – und warum wir sie oft gar nicht bemerkenWie der Titel von Kirstines neuem Buch entstanden istWarum Liebe, Ehe, Moral, Macht und Arbeit keine Naturgesetze, sondern kulturelle Konstrukte sindWeshalb der Arbeitsplatz heute vielleicht der letzte Ort direkter Machterfahrung istReturn to Office, Krankschreibung & Kontrolle: Was aktuelle Debatten über unser Arbeitsverständnis verratenFake Work, Präsentismus und performative Arbeit: Warum Beschäftigung oft wichtiger erscheint als WirkungVerhaltenskritik vs. Verhältniskritik: Warum „Die Menschen wollen nicht mehr arbeiten“ häufig die falsche Diagnose istKI, FOBO (Fear of Becoming Obsolete) und warum uns für die Zukunft kulturelle Referenzobjekte fehlenWarum wir den Geist von New Work nicht einfach wieder „zurück in die Flasche“ bekommenKirstines wichtigster Rat für alle, die sich ständig an fremden statt an ihren eigenen Erwartungen orientieren Mehr zum Thema: Über Kirstine Arbeit: https://zeitgeistforschung.comBuch Denkgefängnisse (Goldegg Verlag): https://www.goldegg-verlag.com/titel/denkgefaengnisse/Kirstine auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/kirstine-fratz-419175131/Zum Nachhören Folge #32 „Zeitgeist at Work“https://open.spotify.com/episode/3BvZFx5yolwfeBNy9Ub1X8

    #57 Du bist nicht gescheitert, nur an falschen Erwartungen – mit Kirstine Fratz aus unseren Denkgefängnissen über Arbeit ausbrechen
  4. Jul 7

    #56 Werde Schmied deines eigenen Jobglücks – mit Dr. Achim Pothmann den Montag lieben lernen

    Freust du dich am Montagmorgen auf das, was kommt? Nicht: Ist es okay. Sondern: Blickst du wirklich mit Freude und Motivation auf die neue Woche? Das ist die Kernfrage dieser Folge. Und sie klingt einfacher, als sie ist. Dabei haben die meisten von uns nie gelernt, Arbeit mit Glück zu verbinden. Jobglück gilt als Utopie, als Luxus, als Wohlfühlromantik und Arbeit ist doch einfach eine Pflicht. Unser heutiger Gast sagt: Falsch gedacht. Denn wer Arbeit nur als äußeren Zwang denkt, wird im Job nie wirklich glücklich werden. Jobglück beginnt bei der eigenen Haltung und es liegt mehr bei dir selbst als an äußeren Faktoren wie einem schicken Büro oder deiner Führungskraft. Unser heutiger Podcast-Gast und Experte für Jobglück, Dr. Achim Pothmann, sagt es sogar noch direkter: „Wer im Job unzufrieden ist, ist selbst schuld." Achim ist Wirtschaftswissenschaftler, Hochschuldozent und Autor von vier Büchern zu New Work und Jobglück. Heute zeigt er Unternehmen in der Praxis, dass glückliche Mitarbeitende und wirtschaftlicher Erfolg kein Widerspruch sind. Seine Botschaft ist klar: Jobglück ist der härteste Wettbewerbsvorteil überhaupt – mit messbarem ROI. Highlights aus Folge 56: Get to know Achim in 3 Hashtags: #Menschenorientiert, #Differenziert, #JobglückLebensglückWas ist Jobglück eigentlich – und was vielleicht auch nicht?Wie du „Schmied deines eigenen Jobglücks" werden kannstWie viel Jobglück liegt beim Unternehmen und bei Führungskräften? Ein realer Business Case für Jobglück: Wie ein Mittelständler mit 80 Mitarbeitern Kündigungen auf null und Krankenstände halbiert hatJobglück als neues New-Work-Instrument nur für Desk-Worker? Achim über Handwerk, Handel und Schichtarbeit – und warum diese Annahme grober Unfug istDer neuroplastische Transformationsprozess: Wie Unternehmen das Denken ihrer Menschen dauerhaft in Richtung Jobglück verändern können Mehr zum Thema: Achim auf LinkedInWebsite: www.drpothmann.deAchims Bücher, u.a. "Die Zukunft der Unternehmen - Warum wir Arbeit neu denken müssen"Studienempfehlung: Gallup Engagement Index 2025 (veröffentlicht März 2026)

    #56 Werde Schmied deines eigenen Jobglücks – mit Dr. Achim Pothmann den Montag lieben lernen
  5. May 26

    #55 Die Periode zu ignorieren kostet Unternehmen Millionen - mit Carolina Spiess zyklusbasiertes Arbeiten verstehen

    Warum verliert eine Frau durchschnittlich fast 9 Arbeitstage Produktivität pro Jahr – und trotzdem spricht kaum ein Unternehmen darüber? Weil es um ein schambesetztes Thema geht, das ein echtes Tabu in der Arbeitswelt ist. Und das, obwohl es vollkommen normal ist, sich jeden Monat wiederholt und rund 50 % der arbeitenden Bevölkerung betrifft. Es geht um den weiblichen Zyklus und die Periode. Dafür haben Nina und Anna-Maria die zertifizierte Menstrual Health Coach Carolina Spiess eingeladen. Sie coacht und berät Unternehmen vom Startup bis zum Großkonzern. Denn der Menstruationszyklus ist äußerst relevant für Führung und Wertschöpfung. Unternehmen, die das ignorieren, riskieren jährlich Millionen. Was zu Beginn wie ein Wellnessthema klingt, ist in Wirklichkeit eine strukturelle Frage: Unsere Arbeitswelt läuft im 24-Stunden-Takt – der biologisch für Männer designt ist, nicht für Frauen. Carolina erklärt, was Unternehmen an Produktivität konkret verlieren, wenn sie das ignorieren, was zyklusorientiertes Arbeiten wirklich bedeutet (und was nicht) – und warum das Thema auch für Männer relevant ist. Highlights aus Folge 55: Get to know Caro in 3 Hashtags: #Selbstführung, #Zyklusgesundheit, #NewWorkVon HPV-Diagnose zum Business Case: Wie Carolina aus einem Tabu-Thema ihre Mission gemacht hatDie vier Zyklusphasen erklärt: Von der inneren Beyoncé bis zur inneren Lana Del Rey und was das konkret für den Arbeitsalltag bedeutet.Zyklus als Self-Leadership-Tool: Wie Frauen ihre Stärken phasengerecht einsetzen können, auch bei DienstreisenFür alle CEOs: "PMS to ROI!" Warum 9 verlorene Produktiviteitstage pro Frau pro Jahr ein Unternehmensthema sind und kein WellnessprogrammMenstrual Leave ja oder nein? Warum eine einzelne Maßnahme ohne Aufklärungsarbeit ins Leere läuftStigmatisierung vs. Offenheit: Carolinas ehrliche Antwort auf die Angst, der eigenen Karriere durch Transparenz beim Zyklus zu schadenWie Carolina konkret mit Unternehmen arbeitet: von Vorträgen bis zur TeamentwicklungMänner & Zyklus: 3 konkrete Tipps, wie Männer das Thema nicht nur verstehen, sondern aktiv unterstützenMehr zum Thema: Carolina auf LinkedInConsulting und Coaching von CarolinaLiteraturempfehlung: Period Power von Maisie HillMcKinsey Studie zu Frauengesundheit (1 Dollar investiert - 3 Dollar wirtschaftliches Wachstum)

    #55 Die Periode zu ignorieren kostet Unternehmen Millionen - mit Carolina Spiess zyklusbasiertes Arbeiten verstehen
  6. May 12

    #54 Mensch & Maschine – mit Anna Kopp über KI-Transformation, Frauen in Tech und neue Leistung

    KI ist gerade überall – aber die Debatte ist oft ein Mix aus übertriebenen Versprechungen, Angst und schwammigen Antworten auf die wichtige Frage: Wie verändert sich die Arbeitswelt unter dieser Technologie wirklich und wo braucht es komplett neue Ansätze für diese neue Welt? In dieser Folge wollen wir endlich konkrete Lösungen für drei wichtige Bereiche: 1. Mensch & KI: Wie nehmen wir alle Mitarbeitenden mit und wo ist KI ein klares No-Go? 2. Frauen & KI: Welche Rolle spielen Frauen in der KI-Welt und wie sieht echtes Male Allyship aus? 3. Performance-Management im KI-Zeitalter: Wie können wir Leistung messen, wenn Arbeitsstunden nicht mehr das Maß der Dinge sind? Dafür ist Anna Kopp der perfekte Reality-Check: CIO/CDO bei Microsoft Deutschland, seit über drei Jahrzehnten in Tech unterwegs, Global Lead von Women@Microsoft. Sie gibt uns Einblicke in ihre Arbeit und beweist, wie man das neue Bild von Mensch & KI in Symbiose zum Leben erweckt. Highlights aus Folge 54: Get to know Anna in 3 Hashtags: #authentic, #introvert, #lovewhatyoudo Was bedeutet es, „the most uncommon CIO“ zu sein? KI-Transformation bei Microsoft: Klare Chefsache, Ownership und wie man alle Mitarbeitenden mitnimmtWo KI nicht ran sollte: Annas klare Grenzziehung zwischen sinnvollem Einsatz und echten No-GosWie Unternehmen mit KI dem Wissensmanagement und den demografischen Wandel begegnen könnenAnna steht für Female Empowerment: Was möchte sie damit bewirken?Nur 30 % der KI-Fachkräfte sind Frauen - was das für die Zukunft der Arbeit bedeutet und was Microsoft mit dem Programm SkillHer in AI dagegen tutKarrieretipps für Frauen: Sichtbarkeit schlägt ÜberstundenMale Allyship und woran man es erkennt, wer wirklich handelt und nicht nur davon redetPerformance im KI-Zeitalter: Warum Microsoft auf Impact statt Anwesenheit setzt Work & Prioritize like a Boss: Annas Top-Hacks für Kalenderhoheit und produktive SelbstführungMehr zum Thema: Anna auf LinkedInSkillHer in AI

    #54 Mensch & Maschine – mit Anna Kopp über KI-Transformation, Frauen in Tech und neue Leistung
  7. Apr 28

    #53 Warum wir alle so gestresst sind – und was das über unsere Arbeitswelt sagt mit Dr. David Bausch

    Warum fühlen sich gerade alle so gestresst? Dauerbeschäftigt. Permanent erreichbar. Immer das nächste To-do im Kopf – und das, obwohl Technologie uns eigentlich entlasten sollte. In dieser Folge sprechen Nina und Anna-Maria mit Dr. David Bausch über die Frage, ob Stress wirklich ein individuelles Problem ist oder ein Symptom dafür, dass wir Arbeit grundsätzlich falsch organisiert haben. Im Gespräch wird schnell klar: Viele Organisationen reagieren auf steigende Belastung noch immer mit oberflächlichen Maßnahmen – statt echte Transformation zu gestalten. Gleichzeitig verstärken neue Technologien wie KI oft genau die Dynamiken, die uns ohnehin schon überfordern. Mit seinem neuen Buch „Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten“ geht David einen Schritt weiter: Er beschreibt, warum klassische Ansätze nicht mehr greifen und zeigt mit den Big Five of Humane Work einen Rahmen, wie Organisationen Arbeit wirklich neu denken können. Wir sprechen darüber, warum wir in unsicheren Zeiten immer wieder in alte Muster zurückfallen, weshalb Stress heute oft sogar als Statussymbol gilt – und was sich verändern muss, damit Arbeit in Zukunft nicht nur effizient, sondern auch gesund und nachhaltig funktioniert. Highlights aus Folge 53: Warum sich gerade so viele Menschen dauerhaft gestresst fühlenDigitaler Stress: Warum das Problem nicht individuell, sondern strukturell istHustle Culture & Stress als StatussymbolKI als neue Belastungsprobe für OrganisationenWarum viele „New Work“-Maßnahmen nur an der Oberfläche wirkenRegression: Warum wir in Krisenzeiten in alte Muster zurückfallenDie Big Five of Humane Work als neuer TransformationsrahmenWarum Arbeit als System gedacht werden mussOrganisationale Resilienz & Emergenz verständlich erklärtKonkrete Impulse für deinen ArbeitsalltagMehr zum Thema: Davids aktuelles Buch: Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kanntenDas Ende der Arbeitswelt als HörbuchZusammenarbeiten mit David bei Digi2placeDavid auf LinkedIn

    #53 Warum wir alle so gestresst sind – und was das über unsere Arbeitswelt sagt mit Dr. David Bausch
  8. Apr 14

    #52 New Performance statt Hustle Culture: Wie wirksame Arbeit wirklich funktioniert (aus dem Archiv mit Benjamin Rolff)

    Der aktuelle Stressreport der Techniker Krankenkasse zeigt ein deutliches Bild: Trotz jahrelanger Debatten über New Work und moderne Arbeitsmodelle steigen die Belastungszahlen und psychischen Erkrankungen stetig an. Warum schaffen wir es trotzdem immer noch nicht, ein gesundes Leistungsverständnis zu etablieren? In dieser Folge greifen Anna-Maria und Nina ein Gespräch mit Benjamin Rolff auf, das heute relevanter ist denn je. Gemeinsam analysieren sie die hartnäckige Präsenz der „Hustle Culture“ – jener Logik, die Leistung vor allem über Schnelligkeit und Dauerbelastung definiert. Benjamin stellt dem sein Konzept der „New Performance“ gegenüber: Ein Ansatz, der Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und die Gesundheit des Einzelnen in das Zentrum rückt, statt sie dem Erfolg unterzuordnen. Wir werfen einen ehrlichen Blick darauf, warum der Wandel so langsam vorangeht und wie wir Leistung für Individuen und Organisationen grundlegend neu definieren können. Highlights aus Folge 52: Der Status Quo: Warum die Hustle Culture trotz New-Work-Trends so tief in unseren Systemen verankert bleibt.Performance Update: Warum klassische Leistungslogiken nicht mehr zur heutigen Arbeitswelt passen.New Performance definiert: Wie wir Wirksamkeit und Ergebnisse messen können, ohne die Gesundheit zu opfern.Individuelle & organisationale Hebel: Was es braucht, um den Shift vom „Mehr“ zum „Besser“ konkret umzusetzen. Mehr zum Thema: Benjamin Rolff auf LinkedIn TK Stressreport 2025 Werbung | Partner dieser Folge: Führung ist heute zu komplex, um sie allein zu meistern. Connect4Leadership bringt Führungskräfte in Peer-Learning-Formaten zusammen und ergänzt den Austausch durch KI-gestützte Reflexion. So entsteht Leadership Development, das nicht im Seminarraum bleibt, sondern im Alltag wirkt. Mehr dazu unter: www.connect4leadership.com

    #52 New Performance statt Hustle Culture: Wie wirksame Arbeit wirklich funktioniert (aus dem Archiv mit Benjamin Rolff)

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