Entering the Anthropocene

Fritz Habekuss

Das Zeitalter des Menschen hat begonnen! Willkommen im Anthropozän! Aber was heißt das eigentlich – nicht nur fürs Klima und die Ökosysteme, sondern auch die Frage, wie gute Politik geht, ob Kunst Antworten geben kann, die Rollen von Aktivismus und den Kampf gegen Rassismus und Ungleichheit? In diesem Podcast erkundet der ZEIT-Journalist und Autor Fritz Habekuß mit Gesprächspartner:innen aus unterschiedlichsten Bereichen das Anthropozän. Mit dabei sind etwa die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, der Journalist Mohamed Amjahid, die Bestseller-Autorin Andrea Wulf, die Klimaforscherin Kira Vinke, die Politökonomin Maja Göpel und viele mehr. Das neue Zeitalter zu vermessen bedeutet nicht nur über Krisen zu sprechen – es geht am Ende auch darum, wie man die bessere Party macht als jene, die die Welt kaputt machen.

Episodes

  1. Maja Göpel und Mohamed Amjahid: Klimakrise und Feminismus

    08/21/2023

    Maja Göpel und Mohamed Amjahid: Klimakrise und Feminismus

    Die Klimakrise ist nicht nur ein Problem der Physik. Wie alle Krisen macht die Risse in und zwischen Gesellschaften sichtbar, verschärft Konflikte, trifft Menschen unterschiedlich stark. In dieser Folge mit der Politökonomin Maja Göpel und dem Journalisten und Bestseller-Autoren Mohamed Amjahid spricht Gastgeber und ZEIT-Redakteur Fritz Habekuß darüber, für welche Welt es sich einzustehen lohnt, was Feminismus und der Kampf gegen die Klimakrise gemeinsam haben und wer eigentlich gemeint ist, wenn von "wir" gesprochen wird. Maja Göpel ist Politökonomin, Transformationsforscherin, Nachhaltigkeitsexpertin und Gesellschaftswissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf transdisziplinärem Denken. Mohamed Amjahid schreibt als freier Journalist unter anderem für den Spiegel und die taz. Des Weiteren ist er Autor der Bücher „Unter Weißen – Was es heißt, privilegiert zu sein“, „Der weiße Fleck – Eine Anleitung zu antirassistischem Denken“ sowie des jüngst erschienenen „Let’s talk about Sex, Habibi. Liebe und Begehren zwischen Casablanca und Kairo“. Dieser Podcast ist im Rahmen von "Stadtnatur – Berlin Ökologisch Denken" an der Urania Berlin entstanden, mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Über Fragen, Kommentare und Anregungen freuen wir uns! Schreibt uns eine Mail an hallo@fritzhabekuss.de oder auf Instagram oder Twitter .

    40 min
  2. Andrea Wulf: Welche Sprache haben wir für die Klimakrise und das Artensterben?

    05/31/2023

    Andrea Wulf: Welche Sprache haben wir für die Klimakrise und das Artensterben?

    Andrea Wulf ist einer der erfolgreichsten deutschen Sachbuchautorinnen, ihr Buch über Alexander von Humboldt "Die Erfindung der Natur" wurde ein internationaler Bestseller, ihr neustes Werk "Fabelhafte Rebellen" vom New Yorker und dem Economist unter die Bücher des Jahres gewählt. Im Mittelpunkt von Andrea Wulfs Arbeit steht die Suche nach den Ideen, die unser Verhältnis zur Natur prägen. In dieser Ausgabe von "Entering the Anthropocene" spricht die Autorin mit dem Journalisten Fritz Habekuß darüber, woher die Idee kommt, dass es zwischen Mensch und Natur eine Trennung gibt. Diese führt dazu, dass wir so tun als wären wir unabhängig von ihr, sie zieht eine Grenze zwischen "wir" und "den anderen". Andrea erzählt von den Büchern, die sie in ihrem Denken und Schreiben prägen und davon, welche Sprache sie angemessen findet, um über die ökologischen Krisen der Gegenwart zu sprechen. Bücher und Kunstprojekte, die in diesem Podcast vorkommen: The Moth Snowstorm – Michael McCarthy Die Unbewohnbare Erde – David Wallace-Wells Ice Watch – Ólafur Elíasson Dieser Podcast ist im Rahmen von "Stadtnatur – Berlin Ökologisch Denken" an der Urania Berlin entstanden, mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Über Fragen, Kommentare und Anregungen freuen wir uns! Schreibt uns eine Mail an hallo@fritzhabekuss.de oder auf Instagram oder Twitter .

    42 min

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Das Zeitalter des Menschen hat begonnen! Willkommen im Anthropozän! Aber was heißt das eigentlich – nicht nur fürs Klima und die Ökosysteme, sondern auch die Frage, wie gute Politik geht, ob Kunst Antworten geben kann, die Rollen von Aktivismus und den Kampf gegen Rassismus und Ungleichheit? In diesem Podcast erkundet der ZEIT-Journalist und Autor Fritz Habekuß mit Gesprächspartner:innen aus unterschiedlichsten Bereichen das Anthropozän. Mit dabei sind etwa die Klimaaktivistin Luisa Neubauer, der Journalist Mohamed Amjahid, die Bestseller-Autorin Andrea Wulf, die Klimaforscherin Kira Vinke, die Politökonomin Maja Göpel und viele mehr. Das neue Zeitalter zu vermessen bedeutet nicht nur über Krisen zu sprechen – es geht am Ende auch darum, wie man die bessere Party macht als jene, die die Welt kaputt machen.