Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast

Radiofabrik

Die Werkspost ist der politische Salzburg-Kommentar aus der Radiofabrik Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und bringt die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht's zum Newsletter-Abo. In diesem Werkspost-Podcast, oder kurz Werkspodcast, vertiefen die Verfasser:innen des Newsletter-Kommentars das jeweilige Thema in einem Studiogespräch mit einem oder mehreren Gästen. Am Donnerstag nach der Newsletter-Aussendung ist der Werkspodcast um 18:30 Uhr auch auf der Radiofabrik zu hören.   Finanziert aus Eigenmitteln der Radiofabrik, Mitteln des NKRF – Nichtkommerzieller Rundfunkfond (2023) der RTR & der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung    

  1. Aug 19

    Feministische Stadtplanung

    Wer bekommt wie viel Raum in unserer Gesellschaft? Salzburg ist, wie so viele andere Städte auch, von Männern und für Männer gemacht. Aber nicht aus Böswillen. Die autozentrierte Stadtplanung ist ein Ergebnis der Nachkriegszeit. Asphalt und Beton sind historisch gewachsen, weil sie dem Ideal der sogenannten „autogerechten Stadt“ folgen. In den 50er und 60er Jahren haben wir das Wohnen, Arbeiten und Konsumieren klar getrennt. Entsprechend richtet sich auch die Stadtplanung nach den Prototypen der männlichen Vollzeit-Pendler von damals aus. Beweg dich durch Salzburg und du hast die Antwort in Beton gegossen: breite Straßen und graue Parkplätze. Davon aber viele. Der öffentliche Raum gehört dem Auto und dem, der es fährt. Was diese Idee ignoriert? Die Lebensrealität der mehrheitlichen Bevölkerung von heute. Es ist Zeit, den Gegenentwurf aus der Schublade zu holen. Feministische Stadtplanung schafft Orte, die für alle Menschen funktionieren. Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Architektin Ursula Spannberger über Feministische Stadtplanung. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Feministische Stadtplanung“ von Katja Ilnizki lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Katja Ilnizki Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  2. Jul 8

    Jedes Dorf braucht einen Regenbogen

    Queeres Leben ist auch am Land präsent, bleibt jedoch oft unsichtbar. Wer nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht fühlt sich im Ort oft beobachtet, allein oder hat Angst vor Ablehnung. Deshalb ist Sichtbarkeit am Land so wichtig. Initiativen wie die Heublumen im Pinzgau schaffen mit Pride-Paraden, einem queeren Volksfest sowie regelmäßigen Treffen wichtige Orte der Sichtbarkeit, Begegnung und Unterstützung. Gerade für junge Menschen sind solche Angebote und sichtbare Vorbilder entscheidend, um die eigene Identität selbstbewusst entwickeln zu können.  Sie merken dadurch, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht allein sind. Auch das Projekt „queer durchs Land“ der HOSI Salzburg verstärkt die queere Jugendarbeit in den Salzburger Gauen und bietet gemeinsam mit den Heublumen Beratung sowie Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Vereine. Stefanie Ruep spricht in dieser Episode mit Florian Niederseer, Gründer und Obperson des Vereins Heublume, über Pride Parades, das Heublumenfest und das queere Leben am Land. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Jedes Dorf braucht einen Regenbogen“ von Stefanie Ruep lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Stefanie Ruep Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  3. Jun 10

    Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen

    Boomer und Zoomer sind zwei Generationen, aufgewachsen in völlig unterschiedlichen Welten. Die Wertvorstellungen lagen selten weiter auseinander. Die Baby-Boomer dominieren noch die Politik. Als bevölkerungsstärkste Generation bestimmen sie die Wahlurnen. Was beiderseits fehlt, sind Verständnis und Verständigung. Dafür braucht es verlässliche Daten, Sachargumente und eine Portion Kompromissbereitschaft. Diese Werkspost taucht in die Generationenforschung ein. Sie versucht zu verstehen, warum vor allem zwischen zwei Generationen die Luft brennt. Und, warum es insbesondere in der Verkehrspolitik um mehr geht als das eigene Auto. Katja Ilnizki spricht in dieser Episode mit Generationenübersetzerin Susanne Vietz darüber, wie Generationen (wieder) ins Gespräch kommen und dabei womöglich sogar einen Konsens finden können. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Zwischen Boomern und Zoomern: Wie Generationen ins Gespräch kommen“ von Katja Ilnitzki lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Katja Ilnizki Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

  4. May 27

    United by music – oder die altbekannte Spaltung

    Das Motto des diesjährigen Eurovision Song Contest in Wien lautet „United by Music“. Doch wie geeint ist Österreich politisch tatsächlich? Zwischen Stadt und Land, Regierung und Opposition sowie neuen gesellschaftlichen Konfliktlinien zeigen sich deutliche Spannungen. Während in der Stadtregierung eine rot-rot-grüne Mehrheit regiert, sitzt in der Landesregierung ein schwarz beziehungsweise türkis-blaues Bündnis. Historisch standen sich vor allem die bürgerliche ÖVP und die sozialdemokratische SPÖ gegenüber. Heute prägen zusätzlich Themen wie Migration, Klimawandel, Teuerung, Feminismus oder queere Lebensrealitäten die politische Debatte. Doch Salzburg ist nicht neu gespalten, aufgrund von neuen Problemen verschieben sich lediglich die Konfliktlinien. Parteien, wie FPÖ, Neos, KPÖ+ und Grüne, decken diese neuen Themen und damit einhergehende Konflikte stärker ab, was sich auch im Wahlverhalten spiegelt. Lukas Oberauer spricht in dieser Episode mit Politikwissenschaftler Reinhard Heinisch von der Uni Salzburg über die politische Polarisierung in Stadt, Land und Bund. Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „United by music – oder die altbekannte Spaltung“ von Lukas Oberauer lesen. — Der Werkspost Newsletter greift unbequeme Themen in Stadt und Land Salzburg auf und macht Regionaljournalismus, wie wir ihn brauchen. Die Meinung der Journalist:innen unseres Vertrauens. Jeden zweiten Mittwoch exklusiv in deinem Posteingang. HIER geht’s zum Newsletter-Abo. Der Werkspodcast vertieft das jeweilige Thema des Werkspost-Kommentars in einem Studiogespräch. — Redaktion: Lukas Oberauer Produktion/Technik: Christian Veichtlbauer

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