Digital Success | Erfolgreich den Wandel meistern

Heiko Löffler

Tauche mit mir ein in die Welt erfolgreicher Digitalisierungs- und Innovationsprojekte. In jeder Folge erkunde ich wirksame Methoden, echte Erfahrungen sowie die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. Meine Gäste sind Experten mit verschiedensten Hintergründen, die ihre Erkenntnisse und Strategien für den Erfolg teilen. Von Projektmanagement über Technologie-Adoption, Kulturwandel bis hin zu datengesteuerter Entscheidungsfindung: Dieser Podcast ist dein Leitfaden, um den Wandel erfolgreich zu meistern!

  1. #82 Gameplan for AI | Was eine echte Enterprise-AI-Strategie heute ausmacht, mit Markus Rautert, CTO @ adidas | AV Innovation Circle 2026

    15h ago

    #82 Gameplan for AI | Was eine echte Enterprise-AI-Strategie heute ausmacht, mit Markus Rautert, CTO @ adidas | AV Innovation Circle 2026

    Was unterscheidet eine echte Enterprise-AI-Strategie von einem reinen Produktivitätsversprechen? Und wie ehrlich darf man eigentlich werden, wenn der Vorstand 10x erwartet und die Realität bei 2x liegt? Darüber spreche ich mit Markus Rautert, CTO bei adidas, direkt nach seinem Vortrag in Lissabon. Eine Folge zwischen Whiteboard-Rechnung, Responsible-AI-Leitplanken und dem ehrlichen Blick auf den Faktor Mensch. Im Kern: Markus rechnet vor, wie sich ein klassisches 100-k€-Projekt (acht Personen, fünf Wochen, 500 € Tagessatz) mit AI auf 20 bis 50 k€ reduzieren lässt – aber er bricht den 10x-Hype offen: realistisch liegen die meisten Sachen eher bei 2x. Das „klingt schlechter als 10x“, heißt aber nichts anderes als: drei Wochen schneller für die Hälfte des Preises. Daraus folgt seine ungewöhnlich klare These zur Einkaufslogik: das Wort AI steckt in „fAIr“. Wenn der Lieferant mit AI schneller liefert, darf er nicht bestraft werden – beide müssen sich auf eine neue Bewertung einigen. Wir sprechen über die Leitplanken, die adidas unter dem Stichwort Responsible AI gesetzt hat: Human Oversight, ethische Grundsätze, klare Trennung zwischen zentralen Vorgaben (Sicherheit, ethische Mindeststandards) und lokalem Spielraum (Länderrichtlinien). Markus’ ehrlicher Punkt: Viele Konzepte sind heute schlicht nicht reif – man muss erlauben, später aber auch wieder einbremsen können. Und: Es bleibt eine Wahl, kein Mandat. Die Aufgabe der Tech-Führung ist, das Risiko sauber darzustellen. Beim Faktor Mensch dreht Markus den verbreiteten Satz „Lerne AI oder verliere deinen Job“ bewusst um: „Werde mit AI so wertvoll, dass das Unternehmen dich mehr braucht.“ Aus Angst wird Einladung. Im Organisationsbild bedeutet das den Schritt von der klassischen Pyramide über Gartners Diamanten hin zu seinem Bild des Spear: ein bewusst kleineres, aber existierendes Junior-Fundament, das mit AI-Tools steiler und schneller in Senior-Rollen wächst – weil die Lernkurve heute eine andere ist als vor fünf Jahren. Zum Schluss der nüchterne Blick: KI-Hype, Informationsüberflutung, Risiko einer Blase. Markus’ Frage: Wie viel Veränderung verkraftet eigentlich eine Organisation – und die Menschen darin? Und sein Rat: bewusst entschleunigen, Sachen mal „gescheit machen“ statt jedem Modell hinterherzulaufen. Vernetze dich:  🧑 Markus Rautert auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markus-rautert/  🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/

    31 min
  2. #81 KI im Wald | Wie TREEO Millionen Bäume vermisst & Klimaprojekte transparenter macht, mit Stefan Ferber, Co-Founder & CTO @ TREEO | ABC-Insights-Serie

    Jun 25

    #81 KI im Wald | Wie TREEO Millionen Bäume vermisst & Klimaprojekte transparenter macht, mit Stefan Ferber, Co-Founder & CTO @ TREEO | ABC-Insights-Serie

    Was kann moderne Softwaretechnologie für ein Problem leisten, das die Welt mit Maßband, Papier und Bleistift bisher nicht in den Griff bekommen hat? Darüber spreche ich mit Stefan Ferber, ex-Bosch-Geschäftsführer mit 23 Jahren Konzern-Historie, Gastautor unseres Buchs „Das ABC der Digitalisierung“ und heute Co-Founder und CTO des Climate-Tech-Startups TREEO. Diese Folge ist Teil der ABC-Insights-Sonderserie. Im Zentrum steht ein eindrückliches Geschäftsmodell: TREEO vermisst einzelne Bäume in tropischen Aufforstungsprojekten in Indonesien und Uganda – per Smartphone, mit roter Referenzkarte, Computer Vision und allometrischer Formel. Eine der größten Baum-Datenbanken der Welt: 4,7 Millionen Einzelmessungen. Kunden wie Stihl, Ravensburger oder die Bosch Stiftung finanzieren 50 % der Pflanzung vor, lokale Landwirte werden pro überlebenden Baum bezahlt. Stefans Befund: 90 % der gängigen Klimazertifikate haben keine echte Klimawirkung, weil Impact, lokales Geschäftsmodell und westliches Klimaweltbild nicht zusammenpassen. Wir gehen tief in den Tech-Stack – das ABC aus dem Buch wird konkret. A für AI: Computer Vision erkennt Baumrinde und Karte, neue LLMs schlagen klassische CNNs. B für Big Data: 4,7 Mio. Messungen vs. 10–100 ausgebuddelte Bäume klassischer allometrischer Formeln. C für Cloud: Google Cloud Platform, API-first, Firebase als Notanker. Lieblings-Pointe: Bei TREEO managt der Sohn des Founders die IT-Infrastruktur als Nebenjob –> Cloud-First macht das überhaupt erst möglich. Was er aus 30+ Jahren Tech-Welle mitgenommen hat: Die wichtigste Führungsaufgabe ist Kommunikator und Vermittler zwischen Domänen, vom Förster in Indonesien bis zum Software-Entwickler in Kampala, die sich zunächst nicht verstanden haben, weil „Data-Problem“ für den einen „SIM-Karten-Guthaben“ und für den anderen „Datenbank-Inkonsistenz“ bedeutet. Zum Schluss der Ausblick: TREEO will mit eigenen Ground-Truth-Daten die Satellitenmessung (neuer ESA Biomass Sensor seit Januar) kalibrieren – potenziell ein eigenes Folge-Geschäftsmodell. Und Stefans Kernbotschaft an den deutschen Mittelstand: Es war noch nie so leicht wie heute, Geschäftsziele mit Software zu erreichen. ABC zusammen denken – AI, Big Data, Cloud – und endlich starten. Vernetze dich:  🧑 Stefan Ferber auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/stefferber/  🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/ 🌿 TREEO Website: https://treeo.one/de/

    48 min
  3. #80 smart ORDER: Was bei der Skalierung von KI wirklich funktioniert, mit Jörn Ossowski (Head of IT, OU Materials Europe bei tk accelis) | ABC-Insights-Serie

    Jun 23

    #80 smart ORDER: Was bei der Skalierung von KI wirklich funktioniert, mit Jörn Ossowski (Head of IT, OU Materials Europe bei tk accelis) | ABC-Insights-Serie

    Wie automatisiert man die Auftragsverarbeitung bei rund 100.000 Kunden und mehreren Hunderttausend Bestellungen pro Jahr, wenn der Auftrag mal als saubere Tabelle, mal als Fax, mal als Freitext eingeht? Und was passiert, wenn ein LLM im Proof-of-Concept glänzt und dann am ganzen Produktkatalog scheitert? Darüber spreche ich mit Jörn Ossowski (Head of IT, OU Materials Europe bei tk accelis), zum zweiten Mal im Podcast und Co-Autor unseres Buchs „Das ABC der Digitalisierung“. Diese Folge ist Teil der ABC-Insights-Sonderserie. Im Mittelpunkt steht smart ORDER, das Programm, mit dem Aufträge automatisch ins ERP wandern, ohne den Menschen aus dem Prozess zu nehmen. Jörn erzählt offen, warum der erste Anlauf scheiterte („technisch hingestellt, dann übergeben“) und was den Wendepunkt brachte: ein Business-Sponsor, der Leute aus der Linie fest dem Projekt zugeordnet hat. Aus dem IT-Projekt wurde ein gemeinsames Produkt mit Ownership in der Linie und einem gesunden Wettbewerb um die Dunkelbuchungsquote – von 20 % am Anfang auf heute über 70 % bei den strukturierten Belegen. Der zweite Sprung ging vom strukturierten zum unstrukturierten Beleg. Im PoC mit kleinem Produktkatalog war das LLM ein Traum – mit dem ganzen Katalog brach es zusammen, weil sich Varianten in winzigen Nummern unterscheiden. Die Lösung war kein besseres Modell, sondern eine Kombination aus klassischem Machine Learning, LLM-basierter Übersetzung in ein technisches Format und einer deterministischen Suche, die Plausibilität gegen den realen Produktkatalog prüft. Heute liegt auch hier eine zweistellige Dunkelquote, mit klarer Konfidenz-Steuerung über die Top-1- bis Top-N-Trefferposition. Der zweite Teil ist Jörns ehrlicher Blick auf den AI-Alltag in der eigenen Entwicklung: Agents als „suchen und ersetzen auf Steroiden“ beim Refactoring, Claude als CSS-Sparringspartner für UI-Themen, und warum gute Architektur die eigentliche Voraussetzung dafür ist, dass Sprachmodelle nicht halluzinieren müssen. Plus zwei offene Themen: Wie kommen wir zur nächsten Senior-Generation, wenn alle Juniors mit LLMs starten? Und wie gehen wir mit der gestiegenen kognitiven Last um? Was diese Folge besonders macht, ist Jörns nüchterner Blick: PoC-Erfolge sind nicht der Beweis, dass es skaliert. Experimente dürfen fehlstarten. Und der größte Hebel kommt nicht aus dem Modell, sondern aus der Zusammenarbeit von IT, Business und Kunden – inklusive des Mutes, den Kunden zu fragen, ob er sein Bestellformat ein bisschen strukturierter halten würde. Vernetze dich:  🧑 Jörn Ossowski auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/j%C3%B6rn-ossowski-00244577/ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/

    40 min
  4. #79 Das Data & AI Operating Model der Zukunft, mit Romina Medici, Global Data & AI Executive @ ERGO Group

    Jun 16

    #79 Das Data & AI Operating Model der Zukunft, mit Romina Medici, Global Data & AI Executive @ ERGO Group

    Wie baut man eine KI- & Datenstrategie, die nicht im Wunschzettel-Stadium stecken bleibt? Und wie sieht das Betriebssystem aus, in dem Menschen und Agenten zusammenarbeiten? Darüber spreche ich mit Romina Medici, die genau das in einem Großunternehmen operativ aufgebaut hat, inklusive einer internen P&L von rund 25 Millionen Euro. Romina vertritt eine klare Haltung: Eine Datenstrategie muss umsetzbar sein, nicht nur high level und politisch korrekt. Sie denkt das große Ganze, baut es aber in kleinen "Chunks" mit echtem Fokus, und mit dem Anspruch, innerhalb der ersten 90 Tage einen konkreten, messbaren Wert zu liefern. Die Güte eines Zielbilds erkennt sie nicht an schönen Sätzen, sondern an der Ebene darunter: an Key Results und Messgrößen, an denen man sich auch traut zu scheitern. Das Herzstück des Gesprächs ist ihr Profit-Center-Gedanke: Wenn Menschen intern für das bezahlen, was du anbietest, hast du den Wertnachweis geführt. Governance und Strategie müssen grundfinanziert bleiben, aber Plattformen, Datenqualität und Produkte können sich selbst tragen. Romina erzählt offen von den Überraschungen dabei: wo sie trotz besserem und günstigerem Angebot auf irrationale Widerstände stieß, und wo ihr Data Catalog im Self-Service von rund 600 auf über 2.600 User durch die Decke ging und zur Cash Cow wurde. Im Operating-Model-Teil grenzt sie Projekt-, Service- und Product-Modell sauber voneinander ab und zeigt den konkreten Org-Aufbau ihrer produktorientierten Organisation: von Product Managern über Product Owner bis zu den Scrum-Teams mit Lead Engineer. Sie erklärt, warum Silos meist kein Haltungs-, sondern ein Anreizproblem sind, und wie gemeinsame Incentives in cross-funktionalen Teams das auflösen. Zum Schluss der Blick nach vorn: die hybride Workforce aus Menschen und Agenten, warum das Product Operating Model abgelöst werden wird (nur das Womit ist noch offen), und der direkte Effekt auf die P&L. Ihr Rat: jetzt die Fundamente legen, und als Unternehmen, das bisher hinten lag, womöglich genau den Sprung machen, der einen nach vorne bringt. Vernetze dich:  👩 Romina Medici auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/romina-medici/  🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/?skipRedirect=true

    53 min
  5. #78 AI-First Strategy | Wie Strategic Decision Intelligence das Management-System der Zukunft wird, mit Christian Underwood (StrategyFrame)

    Jun 9

    #78 AI-First Strategy | Wie Strategic Decision Intelligence das Management-System der Zukunft wird, mit Christian Underwood (StrategyFrame)

    Was, wenn Strategiearbeit nicht mehr in PowerPoint-Hinterzimmern stattfindet, sondern in einem laufenden System, das Markt, Ziele, Projekte und Menschen verzahnt? Darüber spreche ich mit Christian Underwood, Co-Founder von StrategyFrame und Betreiber dessen, was er selbst die weltweit erste voll-agentische AI-Strategieplattform nennt. Sein zweiter Besuch im Podcast nach zwei Jahren, in denen aus dem ersten Prototyp ein durchgängiges, AI-First aufgebautes Produkt geworden ist, das er dreimal komplett neu gebaut hat. Christians These ist klar: Strategieentwicklung ist heute kein Beratungsprojekt mehr, sondern ein Implementierungsprozess für ein neues System. Er nennt die Kategorie, die er gerade aufbaut, Strategic Decision Intelligence (SDI), die Lücke zwischen ERP und CRM, dort wo bisher PowerPoint, Excel und das stille Kämmerlein der Berater stehen. Wir sprechen darüber, warum klassische Strategiezyklen unter der heutigen Geschwindigkeit (Märkte, Wettbewerber, Zölle, Regulatorik) zusammenbrechen, warum 80–90 % Wahrheit aus den wirklich relevanten Daten meistens mehr wert sind als drei Jahre Stammdatenharmonisierung, und warum die Antwort eben nicht „wir brauchen erst den Kulturwandel“ lauten kann. Im Kern steht das 4-Layer-Modell, mit dem Christian SDI greifbar macht: Market Intelligence (Marktdaten crawlen und direkt im Vertrieb nutzbar machen), Strategic Intelligence (Strategy Frame, OKR und Projekt-Portfolio vereint, chat-basiert – inkl. OKR-Voice-Update vom Bauleiter auf der Baustelle), Organizational Intelligence (Strategievermittlung in vier Wochen Team-Meeting mit Pulse-Check per QR-Code) und Decision Intelligence (Decision Boards fürs C-Level mit These-Antithese-Synthese-Logik, 1-zu-1-Sparring auf den eigenen Daten, mobile-first). Was diese Folge besonders macht, ist die operative Tiefe: warum Halluzinationen kein Naturgesetz sind („eins plus eins ist zwei, man muss nur wissen, wie“), warum CRM-Daten meist nicht aussagen, wie viele Kunden ein Unternehmen wirklich hat, und warum klassische Berater-Pitches verloren werden, wenn der Inhaber das Menschenbild hat, seine Leute hätten „keine Zeit und seien zu blöd“ für Strategie. Christians wichtigster eigener Lern-Hebel beim Aufbau eines AI-Produkts: jeder im Team, CFO, CPO, Founder, begleitet mindestens einen Kunden im Jahr selbst. Zum Schluss der Blick nach vorn: Bauchentscheidungen bleiben, aber unreflektierte Daten-Lücken werden zur grob fahrlässigen Führungspraxis. Strategie demokratisiert sich, Beratungskosten halbieren sich, Entscheidungen werden mobil getroffen. Wer das jetzt nicht aufsetzt, läuft Gefahr, in fünf Jahren nicht mehr zu wissen, womit er eigentlich Geld verdient. Vernetze dich:  🧑 Christian Underwood auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christianunderwood/ 🧑 Heiko Löffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/ Mehr zu StrategyFrame: www.strategyframe.ai Christians eigener Podcast: „Hoffnung ist keine Strategie“

    47 min
  6. #77 The Agentic Enterprise | Wie KI das Betriebssystem von Unternehmen neu schreibt, mit Martin Hofmann (Novagentica)

    Jun 2

    #77 The Agentic Enterprise | Wie KI das Betriebssystem von Unternehmen neu schreibt, mit Martin Hofmann (Novagentica)

    Was passiert, wenn Veränderung nicht mehr die Ausnahme ist, sondern der Normalzustand? Genau hier setzt das Gespräch mit Martin Hofmann an, Autor von „The Agentic Enterprise“ und Gründer von Novagentica, davor u.a. CIO von Volkswagen und drei Jahre bei Salesforce in Kalifornien. Martin beschreibt das Agentic Enterprise als Antwort auf eine Welt, in der Unternehmen mit klassischen Strukturen, Taskforces und Überstunden den ständigen externen Schocks nicht mehr hinterherkommen. Agentic AI bedeutet für ihn: Veränderung automatisch erkennen, Szenarien entwickeln, Vorschläge erarbeiten, und der Mensch entscheidet.  Der rote Faden des Gesprächs ist Trust. Martins These: Vertrauen in Agenten ist kein Bauchgefühl, sondern muss engineert werden. Über Identität (wer bist du?), Intention (was darfst du?) und Kontrolle (was hast du getan?). Statt vager Prompts ein Decision Contract mit bis zu 100 klaren Regeln, dazu Zero Trust und ein Flight Recorder, der jeden Schritt protokolliert. Weiter geht es um Architektur (das Strangler-Fig-Pattern als Alternative zum Big Bang, mit SAP & Co. als reduzierte Datendrehscheibe), um Governance ohne Bürokratie, die Sandbox und den Zertifizierungsprozess, und um die These, dass neben CEO und CIO vor allem der CHRO über Erfolg oder Scheitern entscheidet. Zum Abschluss Martins Empfehlung für den Mittelstand: Outcome Engineering, Trust und Souveränität. Vernetze dich:  🧑 Martin Hofmann auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-hofmann-4b90405/ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/ Sein Buch: https://novagentica.com/bookSeite: https://novagentica.com/

    47 min
  7. #76 Das Digital Target Operating Model der Zukunft | Wie Agentic AI die Digitaltransformation neu definiert, mit Florian Bankoley (CDO Bosch Mobility)

    May 26

    #76 Das Digital Target Operating Model der Zukunft | Wie Agentic AI die Digitaltransformation neu definiert, mit Florian Bankoley (CDO Bosch Mobility)

    Das Digital Target Operating Model der Zukunft | Wie Agentic AI die Digitaltransformation neu definiert Beschreibung Wie verändert Agentic AI das Operating Model der Digitaltransformation? Und was muss eine Führungskraft heute beachten, wenn sie ihre Organisation für den nächsten Sprung aufstellen will? In dieser Folge der ABC-Insights-Sonderserie spricht Heiko mit Florian Bankoley, Chief Digital Officer bei Bosch Mobility und ehemaliges Mitglied des Bereichvorstands von Bosch Digital. Florian hat bei Bosch Digital ein Digital Target Operating Model mit aufgebaut, das über Mission/Vision, OKR-Steuerung, Tribes und Alliances bis zu konkreten Cases wie dem E-Bike-Geschäft skaliert wurde. Heute beschäftigt ihn die Frage, wie dieses Modell für eine Welt aussieht, in der AI-First-Companies in wenigen Jahren der maßstäbliche Wettbewerber sein werden. Wir sprechen über drei Dimensionen des Drucks, unter dem die Industrie aktuell steht, über die Bedeutungen für IT-Transformation, über die "Unbroken Chain of Why" als Steuerungsprinzip vom Vorstand bis zum Software-Team, über agentische Workflows und die Frage, wie man die agentischen Worfkflows der Zukunft designen muss und darüber, warum Veränderung am Ende immer bei einem selbst beginnt. Florian hat damals auch beim Buch Das ABC der Digitalisierung für Entscheider mitgewirkt. Diese Folge ist Teil der ABC-Insights-Serie. Vernetze dich:  🧑 Florian Bankoley auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/florian-bankoley/ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/ 📕 Das ABC der Digitalisierung: https://www.amazon.de/Das-Digitalisierung-Entscheider-Schl%C3%BCsseltechnologien-Zusammenspiel/dp/3658493747?source=ps-sl-shoppingads-lpcontext&ref_=fplfs&psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF&language=de_DE

    48 min
  8. #75 Der Weg zur autonomen Anlage | Wie KI die Prozessindustrie neu definiert, mit Dr. Marc Barisch (Siemens)

    May 19

    #75 Der Weg zur autonomen Anlage | Wie KI die Prozessindustrie neu definiert, mit Dr. Marc Barisch (Siemens)

    Dr. Marc Barisch arbeitet bei Siemens in Karlsruhe im Central Technology Office und beschäftigt sich unter anderem mit Prozessautomation und Industrial AI. Er beschäftigt sich seit über einem Jahrzehnt mit der Frage, wie Anlagen bspw. aus der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelbranche intelligenter und autonomer werden. Im Gespräch mit Heiko Löffler erklärt er, warum die Prozessindustrie mit ihren 30-Jahres-Lebenszyklen und Investitionen im dreistelligen Millionenbereich nach völlig anderen Regeln spielt als die diskrete Fertigung. Er ordnet das ARC-Reifegrad-Modell ein — von der manuellen Ventilsteuerung bis zum Lights-Out-Betrieb — und zeigt, wo die meisten Anlagen heute wirklich stehen. Marc macht deutlich, warum der erste Schritt fast immer derselbe ist: Daten verfügbar machen, bevor man über KI-Modelle nachdenkt. Er erklärt, wie NAMUR Open Architecture und Zusatzsensoren in Bestandsanlagen neue Datenzugänge schaffen, warum Software Defined Automation mit Containerisierung und Kubernetes die starre Hardware-Welt aufbricht und wo Advanced Process Control heute schon 5–15 % Energieeinsparung liefert. Dazu wagt er den Blick nach vorne auf Physical AI, humanoide Roboter in der Anlagen-Inspektion und personalisierte Medizin in autonomen Pharmaanlagen — mit der nötigen Portion Realismus. Ein Gespräch für alle, die verstehen wollen, was auf dem Weg zur autonomen Anlage heute schon geht, wo der echte Mehrwert liegt und warum der Weg das Ziel ist. Vernetze dich:  🧑 Marc Barisch auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marc-barisch/ 🧑 Heiko Löffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/

    41 min

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