Digital Success | Erfolgreich den Wandel meistern

Heiko Löffler

Tauche mit mir ein in die Welt erfolgreicher Digitalisierungs- und Innovationsprojekte. In jeder Folge erkunde ich wirksame Methoden, echte Erfahrungen sowie die Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. Meine Gäste sind Experten mit verschiedensten Hintergründen, die ihre Erkenntnisse und Strategien für den Erfolg teilen. Von Projektmanagement über Technologie-Adoption, Kulturwandel bis hin zu datengesteuerter Entscheidungsfindung: Dieser Podcast ist dein Leitfaden, um den Wandel erfolgreich zu meistern!

  1. 16h ago

    #107 1000 Wege nach Daten-Rom, Teil 1: Was eine echte Datenstrategie von einer PowerPoint unterscheidet, mit Max Veith & Jonathan Eberle @ TRUMPF​ ​

    Alle reden über KI. Aber wer genauer hinschaut, merkt schnell: KI ist das trojanische Pferd. Heraus steigen die alten Bekannten Daten, Data Governance und Datenqualität. Und die sind heute wichtiger denn je.​ ​ In dieser Folge spreche ich mit Maximilian Veith und Jonathan Eberle von Trumpf über ihre Datenreise der letzten sechs Jahre. Max kam von SAP in den Maschinenbau und hat das Thema Daten bei Trumpf mit aufgebaut. Jonathan ist zur gleichen Zeit als Entwickler eingestiegen und kennt die Realität im Maschinenraum: Kollegen mit Kaffee bestechen, damit sie einen Log rausschreiben, inklusive :-D.​ ​ Wir sprechen nicht über Theorie, sondern über Geschichten aus der Praxis:​ Der Apfelbaum im Vorstand: Mit welcher Analogie Trumpf das Top-Management von Investitionen in Datenexperten überzeugt hat und warum Daten eine Überzeugungsentscheidung sind, für die Du keinen Business Case rechnen kannst​ Dem Kunden digital über die Schulter schauen: Was das konkret heißt, am Beispiel verkippter Blechteile beim Laserschneiden, und warum am Ende die Firma gewinnt, die am schnellsten lernt​. Gute Daten sind nicht kopierbar: Warum ein Modell zukaufbar ist, Eure Daten aber nicht, und was Trumpf dabei von Tesla lernen kann​ Vom Wildwuchs zur Referenzarchitektur: 8 Use Cases, über 12 Technologien für die Datenstrecke. Wie Trumpf daraus einen gemeinsamen Weg gemacht hat und warum Teams mit End-to-End-Verantwortung am schnellsten sind​ Warum dauert das so lange? Erwartungsmanagement zwischen glänzendem Mock-up und Matrjoschka-Effekt. Plus die Frage aus der Geschäftsführung: „Mein Rasenmäher kann das doch auch.“​ Was Du nicht überspringen darfst: Datenqualität. Und die Erkenntnis, dass Daten dauerhaft Geld kosten, je mehr Müll Du speicherst​ Für wen ist die Folge? Für Digitalisierungsverantwortliche, CDOs und Datenverantwortliche im Mittelstand, die eine Datenstrategie aufsetzen wollen, ohne sich zehn Monate in Konzeptarbeit zu verlieren.​ Fortsetzung folgt: In der nächsten Session gehen wir tiefer in Datenqualität und die Frage, wie Du den Wertbeitrag von Daten und KI sichtbar machst.​ Wie weit seid Ihr auf Eurer Datenreise? Schreib mir gern auf LinkedIn.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Max Veith auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonathan-eberle/​ 🧑 Jonathan Eberle auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/maxveith/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn​: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/

    #107 1000 Wege nach Daten-Rom, Teil 1: Was eine echte Datenstrategie von einer PowerPoint unterscheidet, mit Max Veith & Jonathan Eberle @ TRUMPF​ ​
  2. Oct 27

    #106 Industrial AI Reality Check: Was Industrieunternehmen und Hidden Champions jetzt wirklich tun müssen, mit Simon Sack, Gründer & Geschäftsführer @ NEUROLOGIQ​

    Auf der Hannover Messe klingt alles nach Zukunft, aber im Werk sieht die Realität oft anders aus. Simon Sack, Gründer & Geschäftsführer von NEUROLOGIQ, macht in dieser Folge mit mir zusammen den Industrial AI Reality Check: Was tun Industrieunternehmen und Hidden Champions wirklich, wenn es um KI in der Produktion geht -> und was müssten sie tun?​ ​ Simon sortiert das Feld: Digital AI im Back-Office, Physical AI mit Echtzeit-Anforderungen von 10 bis 100 Millisekunden zwischen Sensor und Aktor, und Embodied AI als nächste Stufe. Seine Diagnose: Rund 80 Prozent der Firmen haben Datensilos ohne Vernetzung: ERP, MES und Datenbanken laufen nebeneinanderher. „Check your data" ist deshalb die Basis vor jedem KI-Projekt. Kann ich nur bestätigen aus meinen Projekten.​ ​ Herzstück der Folge ist der Case von EMG Automation und ThyssenKrupp Steel Europe: Ein KI-System regelt die Feuerverzinkung in Echtzeit, aus über 60.000 Parametern wurden die 20 wirklich relevanten destilliert, die Heißmessung mit radioaktivem Material entfällt komplett. Die Einsparung: siebenstellig pro Jahr und Anlage. Seit 2019 aufgebaut, ab 2026 im weltweiten Rollout.​ ​ Dazu weitere Hebel aus der Praxis: ein Vision-System für 8.000 Euro ersetzt einen Laserspektrographen für eine Viertelmillion, und eine KI-gestützte Montageplanung im seriellen Fertighausbau, implementiert in drei Monaten.​ ​ Zum Schluss diskutieren wir das „Hausaufgabenheft“ für den Start: Daten checken und Silos auflösen, weg vom engen Use-Case-Denken, ROI vor dem Start rechnen, fail fast forward — und die Erkenntnis, dass es keinen KI-Knopf gibt: KI ist eine Change-Reise durchs ganze Unternehmen.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Simon Sack auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simon-sack-industrial-ai/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

    #106 Industrial AI Reality Check: Was Industrieunternehmen und Hidden Champions jetzt wirklich tun müssen, mit Simon Sack, Gründer & Geschäftsführer @ NEUROLOGIQ​
  3. Oct 20

    #105 IT-Transformation: Heterogene Landschaften bereinigen und KI trotzdem schnell starten, mit Björn Niederfranke, COO GGW Group​

    Gewachsene IT-Landschaften sind das Problem fast aller Unternehmen, und trotzdem soll KI möglichst schnell an den Start. Wie geht beides zusammen? Darüber spreche ich in dieser Folge mit Björn Niederfranke, COO GGW Group​ ​ Björns Warnsignal ist der Kipppunkt: wenn eine kleine Feature-Änderung plötzlich Monate statt Tage dauert. Dann ist Komplexität kein IT-Thema mehr, sondern ein Wettbewerbsnachteil. Entscheidend ist dabei nicht die Anzahl der Systeme, sondern die Anzahl der Abhängigkeiten, und kontinuierliche Architekturarbeit, bevor es kippt.​ ​ Für das gemeinsame Zielbild empfiehlt Björn drei einfache Fragen: Warum verändern wir uns? Wie sieht Erfolg für die Firma aus, nicht für Business oder IT? Und mit welchen Prinzipien messen wir ihn? Der Nordstern braucht verständliche Leitplanken statt Architekturdiagramme („API First", „wir gehen in die Cloud") und darf iterativ angepasst werden. Denn: 20 Prozent Transformation sind Technologie, 80 Prozent sind Change und Menschen.​ ​ Wir sprechen über das richtige Portfolio aus langfristigen Initiativen und schnellen Piloten, über Kapselung von Ressourcen, damit die ERP-Transformation nicht zum schwarzen Loch wird, und über die „schwäbische Kehrwoche" der IT: technische Schulden sichtbar machen und einen festen Anteil des Change-Budgets kontinuierlich in Bereinigung investieren, statt den Frühjahrsputz vor sich herzuschieben. Praxisbeispiel inklusive: der Cloud-Subscription-Zoo, der ohne FinOps und Namenskonventionen Kosten und Sicherheitsrisiken produziert.​ ​ Zum Schluss: German Engineering vs. Chinese Speed -> Björns Antwort ist selektiver Einsatz. Schnell an echten Geschäftsprozessen lernen, voller Qualitätsstandard dort, wo Vertrauen, Compliance und kritische Infrastruktur auf dem Spiel stehen. Und: Es gibt nie den perfekten Zeitpunkt für KI. Konsolidierung und KI laufen parallel, im Idealfall beschleunigt KI die Transformation sogar.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Björn Niederfranke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bjoern-niederfranke/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

    #105 IT-Transformation: Heterogene Landschaften bereinigen und KI trotzdem schnell starten, mit Björn Niederfranke, COO GGW Group​
  4. Oct 15

    #104 Digitale & KI-Souveränität: Die europäische Antwort auf die US-Hyperscaler, mit Andreas Nauerz @ IONOS​

    Was passiert, wenn alle relevanten KI-Modelle unter US-Kontrolle liegen? In dieser Folge spreche ich mit Andreas Nauerz von IONOS über digitale und KI-Souveränität als europäische Antwort auf die US-Hyperscaler — und über den blinden Fleck der aktuellen Debatte. ​ Andreas bringt eine spannende Journey mit: von IBM über Bosch Digital zur Produktrolle beim europäischen Hyperscaler-Herausforderer. IONOS positioniert sich als führende europäische Alternative zu AWS, Azure und GCP — wir klären, wie real das schon ist und was „Stack in Europa unter Kontrolle" für einen CDO oder CIO im Mittelstand konkret bedeutet, jenseits der Hochglanzfolien. Und: Wann ist digitale Souveränität ein echter Business Case — und wann nur Compliance-Beruhigung?​ ​ Der Kern der Folge ist die KI-Souveränität — für Andreas vielleicht die entscheidendste Frage der nächsten Jahre, über die noch kaum jemand spricht. Es geht um mehr als Datenschutz: um Weltbild, Bias und kulturelle Prägung durch Modelle, die anderswo trainiert wurden. Und um die neuen Kontrollpunkte der digitalen Wertschöpfung: Energie, eigene Rechenzentren, Infrastruktur.​ ​ Dazu der ehrliche Realitätscheck zur EU AI Gigafactory: Was steckt dahinter, was ist Stand, welche Lücken bleiben — und was kann ein Mittelständler unter dem Stichwort Sovereign AI heute schon konkret kaufen und nutzen?​ ​ Zum Abschluss gibt Andreas — mit dem Blick aus mehreren Beiräten — Orientierung für Entscheider: welche Trends jetzt aufs Radar gehören, was ein CDO oder CIO in den nächsten zwölf Monaten konkret tun sollte (und was nicht) und seine persönliche These, wohin die Reise für Europa in der KI-Ära geht.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Andreas Nauerz auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nauerz/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

    #104 Digitale & KI-Souveränität: Die europäische Antwort auf die US-Hyperscaler, mit Andreas Nauerz @ IONOS​
  5. Oct 13

    #103 Digitale Souveränität 360°: Warum souveräne Cloud nur ein Teil einer 360°-Souveränitätsstrategie ist

    „Wir brauchen eine souveräne Cloud-Strategie" — diese Frage landet gerade auf vielen CIO-Agenden. Sebastian Träger von enercity hält sie für richtig, aber zu kurz gegriffen. In dieser Folge machen wir das ehrliche Big Picture auf: Digitale Souveränität 360° — gerade für KRITIS-Unternehmen und Energieversorger. ​ Sebastians Kernthese: Souveränität heißt nicht Autarkie, sondern Entscheidungsfreiheit. Nicht pauschal raus aus der Cloud, nicht blind hinein in europäische Alternativen — sondern bewusste Steuerung von Abhängigkeiten nach Kritikalität, Datenklasse und Betriebsrisiko. Denn wer nur auf Cloud schaut, übersieht Identity, Security, M365, ERP, Datenbanken, Endgeräte, Netzwerk und Lieferketten — die Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern ist strukturell und betrifft fast den gesamten IT-Stack.​ ​ Wir sortieren die drei Dimensionen — Data, Operational und Technological Sovereignty — und schauen auf die Hyperscaler als Teil des Problems und Teil der Lösung: von Sovereign Public Cloud über nationale Partner-Clouds bis Azure Local disconnected. Dazu die realistische Zielarchitektur: Es gibt nicht die eine souveräne Cloud, sondern die Frage, welcher Workload auf welche Plattform gehört — von Azure mit souveränen Kontrollen über europäische Anbieter wie STACKIT bis zum eigenen Rechenzentrum.​ ​ Konkret wird es mit den sieben Stellhebeln für CIOs: Workloads klassifizieren, Azure souverän beherrschen, EU-Anbieter pilotieren, lokale Betriebsfähigkeit für hochkritische Workloads prüfen, Exit-Fähigkeit und Portabilität stärken, Security und Identity resilient machen, Lieferanten-Governance schärfen.​ ​ Und die ehrliche Botschaft zum Schluss: Mehr Souveränität ist kein Sparprogramm, sondern eine Resilienzentscheidung. Die Frage ist nicht, ob sie kostet — sondern bei welchen Workloads fehlende Souveränität im Ernstfall mehr kosten würde.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Sebastian Träger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sebastian-traeger-22324294/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

    #103 Digitale Souveränität 360°: Warum souveräne Cloud nur ein Teil einer 360°-Souveränitätsstrategie ist
  6. Oct 8

    #102 Data & AI 2.0: Von Operational Excellence zu echter Transformation, mit Marco Geuer, Data & AI Experte, Trainer & Sparringspartner​

    95 Prozent der KI-Projekte liefern keinen ROI — und die Gründe dafür sind selten technisch. In dieser Folge diskutiere ich mit Marco Geuer das Zielbild Data & AI 2.0: Wie kommen Unternehmen raus aus dem operativen Klein-Klein und hin zu einem Target Picture 2030, das wirtschaftlich wirklich trägt?​ ​ Marcos Kernbefund: Wir nutzen KI massiv zur lokalen Optimierung — aber nicht systemisch. Wer nur einzelne Glieder einer Prozesskette beschleunigt, dessen Effekt verpufft in der Supply Chain: Der Vorgelagerte liefert nicht genug, der Nachgelagerte kann den Output nicht aufnehmen. Genau daraus entstehen die 95 Prozent.​ ​ Wir sprechen über Führungskräfte als eigentlichen Engpass: Data Literacy 2.0 heißt, zuerst das Top-Management zu befähigen statt Gießkannen-Schulungen an der Basis — sonst entsteht eine Lehmschicht, durch die kein Thema mehr durchkommt. Systemisches Denken ist Führungsaufgabe, und Führen mit KI heißt, in Fähigkeiten zu denken.​ ​ Beim Thema Daten plädiert Marco für Datenindustrialisierung statt 300-Seiten-Governance: Prozesse in Daten denken, Datenökosysteme bauen — wie Tesla, wo jede Ladesäule ein Datenpunkt ist. Und beim Operating Model: Accountability statt Ownership. Seine These „Data Ownership ist der Tod der Wertschöpfung" erklärt er mit der Paket-Analogie: In der Datenwelt prüft niemand bei Übergabe, was er bekommt — und Wochen später ist das Rückgaberecht abgelaufen.​ ​ Dazu: sein ADPS-Verfahren als Investitionsschutz (erst prüfen, ob die Daten die Frage überhaupt beantworten können, dann starten), ein Blick auf 2030 mit Data Contracts, Data Quality by Design und Recommendations statt Dashboards — und sein größtes Learning: Vormachen, Mitmachen, Selbermachen.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Marco Geuer auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marco-geuer-the-data-economist/​ 🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

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  7. Oct 6

    #101 Digitalisierung im Spannungsbogen von AI und Souveränität: Wie Sennheiser die Welten zusammenbringt, mit Rüdiger Hein, CIO @ Sennheiser​

    KI-Hype auf der einen Seite, wachsende geopolitische Abhängigkeiten auf der anderen, wie navigiert man als Industrieunternehmen dazwischen? In dieser Folge spreche ich mit Rüdiger Hein, CIO von Sennheiser, über Digitalisierung im Spannungsbogen von AI und digitaler Souveränität.​ ​ Rüdiger spannt den Bogen von ELIZA 1966 bis zur heutigen datengetriebenen Kognition: Wir erleben keine neue Technologie, sondern die vierte industrielle Revolution, sie automatisiert erstmals kognitive Arbeit. Auf dem Shop Floor trennt er dabei sauber Hype von Realität: Echten Business Value liefert KI heute in der Root Cause Analysis, wenn hunderte Variablen zusammenspielen und die Fehlerquelle in Sekunden isoliert wird. Humanoide Roboter dagegen bewegen absehbar vor allem Paletten von A nach B.​ ​ Beim Thema Souveränität greift Sennheiser auf Lehren aus der COVID-Krise zurück: vertikale Integration (die eigene Leiterplattenfertigung hielt die Produktion handlungsfähig) und horizontale Diversifikation bei kritischen Komponenten. Übertragen auf die Cloud- und KI-Welt heißt das: kein Vendor Lock-in, geschäftskritische Logik künftig über eigene KI-Agenten, und ein ehrlicher Blick auf europäische Cloud-Anbieter, denen nicht die Technologie fehlt, sondern Skalierung, Kapital und regulatorischer Freiraum.​ ​ Dazu: IT als Wertschöpfung statt Cost Center, mit dem digitalen Backbone des Audio-Flaggschiffs SPECTERA, bei dem die IT an vorderster Front der Produktentwicklung steht, und der SennAI Platform mit drei Modulen (Pro, MacroSense, Connect) für Produktivität unter voller eigener Kontrolle.​ ​ Zum Schluss der Blick auf die Politik: Souveränität im KI-Zeitalter braucht skalierende europäische Anbieter und bezahlbare Energie, und, frei nach Alan Kay: Die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu erfinden.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Rüdiger Hein auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/drruedigerhein/​ 🧑 Heiko Löffler auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/​

    #101 Digitalisierung im Spannungsbogen von AI und Souveränität: Wie Sennheiser die Welten zusammenbringt, mit Rüdiger Hein, CIO @ Sennheiser​
  8. Oct 1

    #100 KI-native Organisation: Damit KI in Kernprozessen landet und nicht beim E-Mail-Sortierer endet, mit Tobias Grosse-Puppendahl, KI-Architekt & Mitgründer archmax​ ​

    Gewinnbringend KI einsetzen heißt nicht, die Inbox besser zu sortieren. Tobias Grosse-Puppendahl hat einen seltenen Rundumblick auf das Thema: Grundlagenforschung, Postdoc bei Microsoft Research in Cambridge, KI-Architektur im Konzernumfeld und ein eigenes Open-Source-Startup. In dieser Folge sprechen wir darüber, was eine KI-native Organisation wirklich ausmacht.​ ​ Tobias beschreibt drei Stufen von Gen-AI im Business: Sprache transformieren, Dokumente und Wissensbasen nutzen — und als entscheidende dritte Stufe KI, die tief in Daten und Kernprozesse integriert ist. Sein Warnbild: Wer einen schlechten Prozess mit KI überzieht, hat am Ende einen vergoldeten schlechten Prozess. Erst Grundprozess digitalisieren, Datenstruktur und Logik bauen, dann KI für das einsetzen, was sie wirklich kann.​ ​ Wir sprechen über Governance, die befähigt statt bremst: Computational Governance statt manueller Steuerkreise, Evolution statt Vorab-Gremien. Und über die Organisation: Die Fachlichkeit schlägt die Technik, die neuen Helden sind BWLer, die ihre Bereiche selbst mit KI transformieren.​ ​ Technologisch liefert Tobias die Checkliste: von der operativen Datenschicht (ERP) über die analytische Schicht zum Semantic Layer (Open Semantic Interchange), der Agenten erklärt, wie Daten und Metriken zusammenhängen, bis zur Agentenplattform mit Workflows. Dazu der Praxis-Case: ein gewachsenes ERP mit über 1.000 Tabellen, per KI-Agent auf die 155 relevanten reduziert. Und die Würgefeigen-Analogie: eine intelligente Schicht um das Altsystem bauen, statt es im Big Bang zu ersetzen — die Systeme werden headless.​ ​ Zum Schluss: was Tobias mit archmax als Open-Source-Lösung für den Mittelstand baut (Vibe-Coding-Plattform mit Live-Dashboards plus Semantic Layer) und seine mutigste These: Der 10x-Boost aus dem Software Engineering kommt in alle Disziplinen, die Fachlichkeit übernimmt wieder die Kontrolle.​ ​ Vernetze dich:​ 👨 Tobias Grosse-Puppendahl auf LinkedIn​: https://www.linkedin.com/in/tobias-grosse-puppendahl-54a6b2121/🧑 Heiko Loeffler auf LinkedIn​: https://www.linkedin.com/in/heiko-loeffler-digitalsuccess/

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