Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast

Dieter Kremer, Christoph Schillingmann

Fans des SV Meppen haben einen neuen Pflichttermin. Ab jetzt alle 14 Tage donnerstags: Rasenschnack - Dein Podcast der NOZ zum SV Meppen. Unsere Emslandsportreporter Dieter Kremer und Christoph Schillingmann treffen sich auf einen Schnack mit dem aktuellen Kader, dem Trainer-Team, Ex-Spielern oder anderen Wegbegleitern des Vereins. Auf jeden Fall dabei: Ihr, die Fans des SV Meppen, mit euren ganz persönlichen Fragen. Mal privat, mal witzig. Immer informativ und unterhaltsam.

  1. 20H AGO

    Leon Tasov: „Als Meppen anrief, musste ich nicht lange überlegen“

    Er ist in diesem Winter zum SV Meppen in die Fußball-Regionalliga zurückgekehrt: Leon Tasov. Der Leihspieler des Zweitligisten SC Preußen Münster blickt auf die ersten beiden Spiele gegen Hannover 96 II (2:2) und gegen den Hamburger SV II (2:0) zurück. „Wir hatten das Pech, dass wir die beiden Führungen nicht gehalten haben. Aber daraus haben wir gelernt und es eine Woche später im Stadion mit vielen Fans in unserem Rücken super gemacht“, sagte der 21-jährige Flügelspieler im Podcast „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“. Tasov spielte bereits in der Rückrunde der Saison 2024/2025 in Meppen. Für den dribbelstarken Offensivspieler war es „ein sehr besonderer Moment, hier wieder auflaufen zu dürfen. Als der Anruf von Meppen kam, musste ich nicht lange überlegen.“ Seine erste Zeit im Emsland – bezogen auf die Ausgangssituation – ist dieses Mal eine komplett andere. Vor einem Jahr befand sich der SVM in einem Negativlauf und hatte einen großen Rückstand zur Tabellenspitze. Aktuell hat Meppen zehn Spiele nicht mehr verloren und ist Spitzenreiter. „Damals war Euphorie da. Wir wollten nochmal angreifen. Dann haben wir die ersten sechs Spiele nicht gewonnen. Es war hier keine gute Stimmung. Das war auch Neuland für mich“, sagte Tasov rückblickend. Zudem erklärte er, wann er nach seiner Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung wieder bei 100 Prozent ist, wie weit er noch von der Startelf entfernt ist und was Trainer Lucas Beniermann von ihm erwartet. Wie hat er sein Debüt in der 2. Bundesliga für Münster erlebt? Wie stehen die Chancen, eines Tages für die nordmazedonische Nationalmannschaft aufzulaufen? Welches Team sieht er als größten Konkurrenten im Meisterschaftsrennen? Wie schätzt er den nächsten Gegner SSV Jeddeloh II ein? Auf alle diese und weitere Fragen hat Tasov eine Antwort. Ferner ist der Live-Podcast am 12. März 2026 in der Hänsch-Arena ausverkauft. Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es einen Livestream – kostenlos, ohne Abo und mit Gewinnspiel (zwei VIP-Tickets für das Heimspiel gegen den SC Weiche Flensburg). Den Link zur Registrierung, die ab jetzt schon möglich ist, gibt es in den Shownotes. Der Kurzlink ist: noz.de/rasenschnack-live.

    38 min
  2. FEB 19

    Michael Holt: „Der Verein muss Gas geben und hoch“

    In seiner Karriere als aktiver Fußballer hat Michael Holt es bis in die 3. Liga geschafft – allerdings nicht mit dem SV Meppen. Der ehemalige Offensivspieler, der von 2005 bis 2007 und von 2011 bis 2013 für die Emsländer spielte, gibt vor dem Restart gegen Hannover 96 II seine Einschätzung. Mit so einer starken Saison hat der 40-Jährige nicht gerechnet. „Meppen hat eine gute Entwicklung genommen und ist relativ souverän Tabellenführer. Der Verein muss Gas geben und hoch. Das wünschen wir uns und sieht im Moment auch nicht schlecht aus. Qualität ist genug vorhanden, die Chance ist da. Der Verein gehört in die 3. Liga”, sagt Holt im Podcast „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“. Diese Spielklasse kennt Holt von seinen Stationen bei Holstein Kiel (2009/2010) und Preußen Münster (2013/2014). „Kiel war sicherlich meine beste Zeit. Sportlich waren das meine besten drei Jahre”, sagt Schleswig-Holsteins Fußballer des Jahres 2009. „Diese Zeit will ich nicht missen. In Münster habe ich dann weniger gespielt, eher in der Zweiten.” Apropos zweite Mannschaft: 2018 kehrte Holt ein drittes Mal zum SVM zurück und kickte noch einmal fünf Jahre für das Reserveteam. „Ich wollte einfach wieder auf dem Platz stehen”, sagt Holt, der lange Zeit Probleme mit der Achillessehne hatte. „Es war mit eine der schönsten Zeiten mit den beiden Aufsteigen und dem Abschied, den die Fans mir im Stadion bereitet haben. Das war Wahnsinn, daran muss ich noch oft denken. Das war Gänsehaut pur”, sagt der zukünftige Coach des Bezirksligisten SV Langen, der mit Meppen II den Durchmarsch von der Bezirks- bis in die Oberliga geschafft hat. Darüber erklärt der Ex-Stürmer, wie bedeutend ein guter Unterbau für die erste Mannschaft ist, was Julian Ulbricht und Simon Engelmann in der Offensive auszeichnet und warum Thorben Deters so wichtig für die Mannschaft, den Verein und das Umfeld ist. Er erzählt zudem, wie er fast in der 2. Bundesliga gelandet wäre, was er rückblickend in seiner Karriere anders gemacht hätte und über zähe Verhandlungen mit dem SVM. Ferner ist der Live-Podcast am 12. März 2026 in der Hänsch-Arena ausverkauft. Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es einen Livestream – kostenlos, ohne Abo und mit Gewinnspiel (zwei VIP-Tickets für Heimspiel gegen den SC Weiche Flensburg). Den Link zur Registrierung, die ab jetzt schon möglich ist, gibt es direkt hier in den Shownotes. Der Kurzlink ist: noz.de/rasenschnack-live.

    51 min
  3. FEB 5

    Olufemi Smith über den Schlüssel zum Erfolg, auslaufende Verträge und lauernde Gefahren

    Seit dem 1. Mai 2025 trägt er beim SV Meppen die Verantwortung als Sportlicher Leiter: Olufemi Smith. Im vergangenen Sommer präsentierte der gebürtige Hamburger seine Pläne. Nun blickt der 47-Jährige nach einem guten halben Jahr auf sein erstes Zwischenzeugnis, äußert sich im Wintertrainingslager in der Türkei zur anstehenden Kaderplanung und wagt die Vorausschau auf den Rest der laufenden Saison. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Smith über das Interesse anderer Vereine in diesem Winter an Torjäger Julian Ulbricht, die Winterleihe von Leon Tasov und die Zusammenarbeit mit Chefcoach Lucas Beniermann. Smith erzählt, warum bei der Tasov-Rückkehr die Kommunikation mit der Mannschaft wichtig war und ob es Möglichkeiten gibt, den Außenstürmer im Sommer zu verpflichten. Zudem beschreibt er, welche Faktoren dazu geführt haben, dass der SV Meppen aktuell an der Tabellenspitze der Regionalliga Nord steht und wie Beniermann die möglichen Wendepunkte wie nach der Hinspielniederlage gegen Oldenburg meisterte. Wie sicher war sich der Sportliche Leiter im vergangenen Sommer, dass die neuen Spieler derart gut funktionieren und harmonieren würden? Hat er insgeheim damit gerechnet, dass Ulbricht in 21 Spielen 19 Tore schießen würde? Bleibt der Goalgetter über den Sommer hinaus in Meppen? Wie lief die Auswahl der Zugänge eigentlich genau ab? Warum ist es so wichtig, sich mögliche Kandidaten selbst vor Ort anzuschauen? Und welche Gefahren lauern in den kommenden Wochen und Monaten auf ihn, den Trainer und die Spieler? Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt Smith auch, weshalb sich die Verantwortlichen für Ballbesitzfußball entschieden haben und warum der auch in der 3. Liga gespielt werden soll, wenn der anvisierte Aufstieg gelingen sollte. Zum Abschluss des Podcasts bezieht der Hamburger, der 2008 bei der Spielshow „Schlag den Raab” 2,5 Millionen Euro gewann, noch Stellung zu den auslaufenden Verträgen von einigen Spielern.

    46 min
  4. JAN 22

    Christoph Hemlein: „SV Meppen ist in der Regionalliga Nord der mit Abstand beste Klub"

    Er wechselte während der Corona-Pandemie vom 1. FC Kaiserslautern zum SV Meppen und spielte in der 3. Liga drei Jahre für die Emsländer: Christoph Hemlein. Der 35-jährige Flügelspieler blickt auf seine Zeit in Meppen zurück und schaut auch in die Zukunft. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Hemlein über seine drei Spielzeiten beim SVM, als er 97 Pflichtspiele bestritt, in denen ihm elf Tore und neun Vorlagen gelangen. Der 35-Jährige erzählt, welche Rolle der damalige Trainer Torsten Frings bei seinem Wechsel nach Meppen spielte und wieso der ehemalige Nationalspieler als Nachfolger von Christian Neidhart scheiterte. Zudem beschreibt Hemlein, wie er seine anderen SVM-Coaches Rico Schmitt, Stefan Krämer und Ernst Middendorp erlebte.  Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt der gebürtige Heidelberger Hemlein, weshalb er den SVM nach dem Abstieg verließ, seine Karriere beendete und warum er nach der aktiven Laufbahn im Emsland geblieben ist. Wie blickt er heute auf seine Karriere zurück? Ist er zufrieden mit dem Erreichten? Was lief falsch in Lautern, wo er als Kapitän auf das Abstellgleis geriet? Wie steht er heute zu den Harry-Potter Aussagen über seinen Ex-FCK-Coach Boris Schommers? Welche Rolle spielte der SV Meppen in seiner Laufbahn? Warum erklärte er im Dezember 2025 seinen Rücktritt als Trainer von Eintracht Nordhorn? Was hält er vom jetzigen Trainer Lucas Beniermann? Und wie plant Hemlein eigentlich seine Zukunft?

    40 min
  5. JAN 8

    Jens Robben: „Es ist ein ähnlicher Teamspirit wie 2017“

    Er hat 285 Spiele für den SV Meppen gemacht und 22 Tore erzielt. Insgesamt schnürte er 16 Jahre lang die Fußballschuhe für die Emsländer. Und seit 2019 arbeitet er als Videoanalyst beim SV Meppen. Die Rede ist von Jens Robben. Der 42-jährige ehemalige Mittelfeldspieler blickt auf eine erlebnisreiche Zeit beim emsländischen Traditionsverein zurück. „Ich habe mit dem Verein wirklich alles erlebt. Gute Zeiten wie Aufstiege, aber auch schlechte Zeiten wie Abstiege. Eine bevorstehende Insolvenz war in meiner Anfangszeit auch mal Thema“, sagte Robben in „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“.  „Ich habe mit vielen tollen Spielern zusammengespielt und viele tolle Menschen kennengelernt. Das bleibt eigentlich dann immer in Erinnerung. Nicht die Erfolge oder was man erreicht hat, sondern mit wem man zusammengespielt hat. Es war auf jeden Fall eine sehr, sehr aufregende Zeit.“ Der Harener spielte von 1996 bis 2004 in Meppen, erlebte anschließend Zweitliga-Zeiten bei Eintracht Trier und Rot-Weiß Oberhausen und kehrte nach einem halbjährigen Intermezzo im Sommer 2010 endgültig zum SVM zurück - für weitere acht Jahre, in denen er zwei Aufstiege mit Meppen feierte. 2018 beendete Robben seine Karriere. Aber das bedeutete nicht, dass auch im Verein Schluss war. „In dem ersten Drittliga-Jahr waren wir in Belek im Trainingslager. Da kam Heiner Beckmann auf mich zu, der sich mit Mario Neumann und Christian Neidhardt besprochen hatte. Sie hätten gerne, dass ich im Verein bleibe“, sagte Robben im NOZ-Podcast. Er sollte sich überlegen, in welcher Funktion er es sich vorstellen könnte. „In dem Zeitraum war das Feld Videoanalyse und Scouting gerade im Kommen, es wurde immer mehr im Fußball. Das fand ich sehr interessant.“ Wie sein Arbeitsalltag aussieht, worauf er beim Scouting achtet und wie er die Spieler vor, während und nach den Partien unterstützt, erzählt Robben. Der 42-Jährige hält darüber hinaus große Stücke auf den aktuellen Kader und sieht Parallelen zum Aufstiegsjahr 2017. „Mannschaften sollte man nie miteinander vergleichen. Jeder Charakter ist unterschiedlich“, sagte Robben. „Aber es ist schon ein ähnlicher Teamspirit, wie wir ihn 2017 hatten. Es sind gute Jungs, die auch ein gutes Mindset haben, die wissen, worauf es ankommt. Und die jetzt auch nicht überdrehen, weil man als Tabellenführer in die Pause geht. Sie wissen genau, dass es am 22. Februar wieder von vorn losgeht und du da sofort liefern musst.“

    40 min
  6. 12/27/2025

    „Wir hatten eine super Truppe": Robert Thoben über elf Jahre SV Meppen in der 2. Bundesliga

    In 361 Zweitligaspielen erzielte er 61 Tore. Und mit 474 Partien belegt er hinter Bernd Deters den zweiten Platz in der ewigen Einsatzbestenliste des SV Meppen: Robert Thoben, der von 1984 bis 1999 SVM-Spieler war und den Verein im Anschluss als Co-Trainer und Trainer unterstützte. In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ spricht Thoben über elf Jahre in der 2. Bundesliga. Der 62-Jährige erzählt, welche Verträge der SV Meppen seinen Aufstiegshelden von 1987 anbot, wie der ehemalige Linksaußen auf dem Platz die Duelle mit Jürgen Klopp, Leroy Sanés Vater Souleymane und Jogi Löw empfunden hat. Und was vom 2:0-Sieg gegen Schalke 04, dem Bundesliga-Aufstieg von 1860 München in Meppen und der torreichsten Zweitligapartie aller Zeiten beim 1. FC Kaiserslautern hängengeblieben ist.  Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklärt Thoben, zu welchen Kollegen von damals er heute immer noch Kontakt pflegt und wie diese Treffen ablaufen. Wie kam er zum SV Meppen? Warum beherrschte er den Übersteiger, der zu jener Zeit noch eine Seltenheit war? Gab es Angebote von anderen Vereinen? Welche Erfahrungen hat er mit Trainer Rainer Persike und dessen Nachfolgern Horst Ehrmanntraut, Paul Linz, Wolfgang Rolff und Mirko Votava gemacht? Wird er eigentlich heute noch in der Öffentlichkeit erkannt und angesprochen? Und wie verfolgt er die Spiele der heutigen Meppener Mannschaft? Zu Beginn äußert sich Thoben zum anstehenden Budenzauber Emsland in Lingen, bei dem er als Teammanager fungiert und anfangs selbst noch mitgespielt hatte. In der Folge kommt auch Frank Faltin zu Wort, der ebenso wie Thoben zur Aufstiegsmannschaft gehörte.

    49 min
  7. 11/27/2025

    Trainerduo Pfannkuch/Börger über die Zukunft des Frauenfußballs beim SV Meppen

    Seit dem Sommer 2025 und dem Abgang der Sportlichen Leiterin Maria Reisinger zeichnen sie gemeinsam als Cheftrainerduo für die Frauenmannschaft des SV Meppen verantwortlich: Thomas Pfannkuch (55) und Katharina Börger (37). In der neuesten Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ sprechen sie über den aktuellen Saisonverlauf, ihre Werdegänge und die Zukunft des Frauenfußballs beim SV Meppen. Pfannkuch und Börger beantworten die Frage, wie schwierig der Wettbewerb ist angesichts der Tatsache, dass immer mehr Profivereine wie VfB Stuttgart und Borussia Dortmund in den Frauenfußball drängen und ihre Teams mit großen finanziellen Mitteln in die Bundesliga bringen wollen. Im Gespräch mit Emslandsportredakteur Dieter Kremer erklären Pfannkuch und Börger, wieso der SV Meppen im Frauenfußball „nur“ ein Ausbildungsverein ist, und ob die eigenen Talente wie Torjägerin Laura Bröring und Torhüterin Thea Farwick überhaupt zu halten sind. Kann und muss sich der SV Meppen eine Frauenmannschaft leisten? Wohin steuert die Mannschaft in dieser Saison - zum dritten Aufstieg in die 1. Bundesliga? Wie sehr merkt man ihnen zu Wochenbeginn an, wie das Team am Wochenende gespielt hat? Ist der SV Meppen in dieser Saison eine launische Diva? Warum bestritt Pfannkuch „nur“ ein Bundesligaspiel? Was sagt er zu seiner Zeit bei Olympique Lyon? Wie bekommt Börger eigentlich ihren Job als Lehrerin mit dem Fußball unter einen Hut? Wie schwierig ist der Sprung von der Co- zur Cheftrainerin? Und wer spricht eigentlich wann zur Mannschaft, wenn beide Trainer sind, und hat das letzte Wort bei der Aufstellung? Das Duo geht darauf ein, wie es sich organisatorisch neu aufgestellt hat. Denn die bisherige Co-Trainerin Börger übernimmt mehr Verantwortung auf dem Trainingsplatz sowie an der Seitenlinie und teilt sich die Cheftraineraufgaben mit Pfannkuch, während er sich auch um die Angelegenheiten als Sportlicher Leiter kümmert.

    45 min

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