Der Firmen-Tuner – Verwandle Dein Unternehmen in eine gut geölte Maschine

Chris Burger

Verwandle dein Unternehmen in eine gut geölte Maschine. In jeder Episode dieses Podcasts werde ich mich intensiv damit beschäftigen, wie du dein Unternehmen zum Erfolg bringst. Ich stelle dir bewährte Methoden und erprobte Tools vor, die das Wachstum deines Unternehmens in die Höhe treiben.

  1. Jun 17

    Folge #50: NPO-Tuning: Vom Vorstands-Frust zur Umsetzungs-Kraft

    In dieser Folge geht es um Nonprofit-Organisationen – Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Verbände – und um die Frage, welche Werkzeuge aus der KMU-Welt dort wirklich funktionieren. Vorstände kommen meist erst dann auf mich zu, wenn die Situation schon recht verfahren ist. Es wird viel geredet und wenig umgesetzt, Verantwortlichkeiten sind unklar, und das Frustpotenzial wächst von Sitzung zu Sitzung. Anhand eines Schweizer Verbandes, mit dem ich kürzlich ein Strategiewochenende durchgeführt habe, zeige ich dir, woran NPOs typischerweise leiden – am Ehrenamt und an den Entscheidungswegen – und wie du beides in den Griff bekommst. Du lernst die vier KMU-Werkzeuge kennen, die auch in NPOs funktionieren: den SVUP für Vision und Strategie, Rocks oder OKRs für Quartalsprioritäten, ein passendes Sitzungsformat und die Accountability Chart für Rollen-Klarheit. Dazu zwei Stolperfallen, die du unbedingt kennen musst: die Ehrenamt-Logik und die Entscheidungslogik – inklusive der Frage, warum Mehrheitsentscheide selten der beste Weg sind und der Konsent meistens besser funktioniert. Im zweiten Teil stelle ich dir die acht Prinzipien von Elinor Ostrom aus „Governing the Commons“ vor. Sie sind keine Werkzeuge, sondern Designkriterien – und genau das, was deine NPO-Werkzeuge in der Praxis tragfähig macht. Wenn ihr im Vorstand mehr diskutiert als umsetzt und der Frust spürbar wächst, ist diese Folge dein Fahrplan.

    Folge #50: NPO-Tuning: Vom Vorstands-Frust zur Umsetzungs-Kraft
  2. Jun 3

    Folge #49: Wie du dein System aufbaust und ausrollst

    Die meisten Unternehmer glauben, sie müssten zuerst ihre Vision klären, bevor sie irgendetwas anderes anpacken können. Drei Tage Offsite, schöne Flipcharts, Leitbild gerahmt an der Wand – und das Unternehmen läuft trotzdem nicht. Ich habe das selbst erlebt: Als Verwaltungsrat bin ich vor Jahren in einen mehrtägigen Strategieworkshop in den Bergen gefahren. SWOT-Analyse, Projekte definiert, voller Energie zurück – und drei Jahre später, beim nächsten Workshop, mussten wir feststellen: Wir hatten nichts umgesetzt. Diese Erfahrung hat mich geprägt. In dieser Folge erkläre ich dir, warum ich mit meinen Kunden immer mit der Umsetzung beginne, nicht mit der Vision. Gino Wickman bringt es auf den Punkt: „Vision ohne Traktion ist nur Halluzination." Du erfährst, welche vier Werkzeuge ich in jedem Mandat zuerst einführe – in dieser Reihenfolge: die Accountability Chart, mit der klar ist, wer wofür verantwortlich ist. Rocks oder OKRs als drei bis fünf Quartalsprioriaten. Die Sitzungsstruktur mit dem wöchentlichen Tactical Meeting – ein Format, das Resultate bringt statt Schuldige zu suchen. Und die Scorecard mit fünf bis fünfzehn Zahlen pro Woche, die dir den Puls deines Unternehmens zeigen. Du lernst, in welcher Reihenfolge diese Werkzeuge greifen, warum sie nach ein bis zwei Monaten ein Unternehmen stabilisieren – und wann die Visions-Arbeit dann wirklich Sinn ergibt. Wenn du das Gefühl hast, in deinem Unternehmen zu viele Bälle in der Luft zu halten, ist diese Folge dein Fahrplan. Zuerst Traktion. Dann Vision.

    Folge #49: Wie du dein System aufbaust und ausrollst

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