Töne & Temperamente - das wohltherapierte Klavier

Claudia Lutschewitz & Andreas Lucewicz

In diesem Podcast wird Musik mit Illustrem und Seriösem, Tiefem und Vielschichtigem verbunden. 🎶 Es geht um unterschiedlichste Komponisten, ihr Wesen & Wirken. 🎶 Es werden psychologische und philosophische Gedanken vorgestellt und Impulse gestreut. 🎶 Nachdenkliches, Unbekannteres & auch Humorvolles wird dargeboten Lebenswege, Musik & Ausdruck 🎶 Der DREI-klang - Musik & Psychologie & Philosophie.

  1. 2d ago

    #68 Ich bin Agnostikerin & glaube … an Johann Sebastian Bach

    Ich bin Agnostikerin & glaube … an Johann Sebastian Bach. Das klingt für den einen oder anderen gewiss strange oder nach einem geschmacklosen Scherz, den man formuliert, wenn man sich nicht entscheiden kann. Glaube ich an Gott? Ich weiß es nicht! Also von mir bekommen Sie auf diese Fragen weder ein „JA“ noch ein „NEIN“! Denn anders als Theisten (die an Gott glauben) oder Atheisten (die die Existenz Gottes verneinen) enthalten sich Agnostiker einer endgültigen Festlegung. Fragen Sie mich aber, ob ich an Bach glaube, so bekommen Sie von mir ein klares „JA“! Und damit meine ich nicht, dass ich glaube, Johann Sebastian Bach sitze irgendwo im Himmel an einer besonders gut registrierten Orgel und schaut auf uns herunter. Obwohl … die Vorstellung hat natürlich schon `was Reizvolles …😉 Sie wollen mir beim lauten Denken zuhören und ein bisschen in Bachs Musik (in der Bearbeitung von Feruccio Busoni) eintauchen? Na dann, ab in den Podcast! À bientôt & herzlichst Claudia & Andreas Lutschewitz Musik im Podcast (als Einleitung): Johann Sebastian Bach (1685-1750) / Feruccio Busoni (1866-1924) Choralvorspiel „Nun komm` der Heiden Heiland“ Privatmitschnitt (Steinway B) Pianist: Andreas Lucewicz Unsere Podcast-Inhalte sind sorgsam recherchiert. Bei Fragen und Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an: Kontakt@lutschewitz.de Wir wollen die klassische Musik näher heranrücken an den Alltag aller Zuhören-den und laden sie ein, einzutauchen in die Kraft der Musik, verbunden mit Psychologie & Philosophie. Ein Kaleidoskop aus: Musik, Philosophie & Psychologie Die Zeit zu lernen ist: JETZT! Den klingenden Teil gestaltet der Pianist Andreas Lucewicz. Die menschlichen & humorvollen Teile gestalte ich 😉. https://www.andreaslucewicz.de/ Eine Bitte an unsere Hörerinnen & Hörer: Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts - SEHR. Holen Sie daher bitte gerne für uns 5 Sterne vom Podcast-Himmel und schreiben Sie, was Ihnen besonders gefällt oder gefallen hat. Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da der Podcast durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank 💕 PS: Das Coverbild habe ich mit KI erstellt (ChatGPT). Es stellt mich in der Kathedrale von Chartre dar.

    #68 Ich bin Agnostikerin & glaube … an Johann Sebastian Bach
  2. Aug 5

    #66 Glück & Sinn - Im Klang mit der Welt

    Was macht uns glücklich? Erfolg? Liebe? Gesundheit? Sicherheit? Freiheit? Aristoteles sprach von Eudaimonia, einem gelungenen, erfüllten Leben. Nicht bloß Vergnügen, sondern ein Leben mit Sinn, Gemeinschaft und der Entfaltung der eigenen Fähigkeiten. Nietzsche ging noch einen Schritt weiter: Glück bedeutet für ihn, das eigene Leben zu bejahen. Es so zu gestalten, dass man zu ihm immer wieder „Da capo!“ sagen könnte … noch einmal. Und Viktor E. Frankl wiederum stellte eine andere Frage: Nicht: „Was erwarte ich vom Leben?“ Sondern: „Was erwartet das Leben von mir?“ Auch die moderne Glücksforschung (auch die Positive Psychologie) kommt zu bemerkenswert ähnlichen Erkenntnissen. Beziehungen, Sinn, Engagement und das Gefühl, etwas bewirken zu können, sind entscheidend für unser Wohlbefinden. Und dann ist da … auch noch die Musik. Sie kann uns innerhalb weniger Sekunden berühren, Erinnerungen wachrufen, Menschen verbinden und ganz in den Moment holen. Im sogenannten Flow vergessen wir die Zeit. Wir sind nicht Zuschauer unseres Lebens, sondern mittendrin. Glück ist daher weniger ein großes Feuerwerk (außer vielleicht bei Händel 😉) oder eine dauernde Euphorie, sondern Glück ist • ein gutes Gespräch • gemeinsames Lachen • ein Musikstück am Abend • das Gefühl, verstanden zu werden • ein Moment, in dem alles zusammenpasst, stimmig ist … wenn wir im Reinen sind …. Oder, musikalisch gesagt: Glück ist weniger der triumphale Schlussakkord, sondern die Fähigkeit, die leisen Zwischentöne wahrzunehmen, sich ihnen bewusst zu werden. Apropos… was bedeutet Glück für Sie? À bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz Musikbeispiele im Podcast: Wolfgang Amadeus Mozart Auszüge aus den Duport Variationen Andreas Lucewicz Hauskonzert-Aufnahmen 2025 Buchempfehlung: „Glück – Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist“ Wilhelm Schmid Insel Verlag ISBN: 978-3-458-17373-1 CD-Empfehlung: Clara Haskil Scarlatti – Mozart – Schumann - Beethoven Philips Classics Productions 454 695 - 2 Unsere Podcast-Inhalte sind sorgsam recherchiert. Bei Fragen und Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an: Kontakt@lutschewitz.de Wir wollen die klassische Musik näher heranrücken an den Alltag aller Zuhörenden und laden sie ein, einzutauchen in die Kraft der Musik, verbunden mit Psychologie & Philosophie. Ein Kaleidoskop aus: Musik, Philosophie & Psychologie Die Zeit zu lernen ist: JETZT! Den klingenden Teil gestaltet der Pianist Andreas Lucewicz. Die menschlichen & humorvollen Teile gestalte ich 😉. https://www.andreaslucewicz.de/ Eine Bitte an unsere Hörerinnen & Hörer: Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts - SEHR. Holen Sie daher bitte gerne für uns 5 Sterne vom Podcast-Himmel und schreiben Sie, was Ihnen besonders gefällt oder gefallen hat. Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da der Podcast durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. Herzlichen Dank 💕 Interessante Links: TED Talk von Robert Waldinger „What makes a good life?“: https://www.ted.com/talks/robert_waldinger_what_makes_a_good_life_lessons_from_the_longest_study_on_happiness Daniel Levitin zu seinem Buch: „This Is Your Brain on Music“: https://www.youtube.com/watch?v=lyt8EmsJIBA

    #66 Glück & Sinn - Im Klang mit der Welt
  3. Jul 26

    #65 Der Rede Wert - Ein Gespräch zwischen Literatur & Musik

    Wann hat Ihnen zuletzt jemand eine Frage gestellt, die Sie nicht mehr vergessen haben? Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens mit Gesprächen. Wir reden, diskutieren, erklären, argumentieren. Und doch bleibt manchmal das Gefühl, dass wir uns trotz aller Worte kaum noch wirklich begegnen. Was macht also ein gutes Gespräch aus? Was macht ein Gespräch wertvoll? Ist es die richtige Antwort? Oder vielleicht die richtige Frage? Diesen Fragen widmet sich der britische Historiker & Philosoph Theodore Zeldin in seinem wunderbaren Buch „Der Rede Wert“. Seine Gedanken haben mich so sehr berührt, so dass daraus dieser Podcast entstanden. Und als Musik wählte ich Musik Franz Schuberts ... seine Klaviersonate A-Dur D 664. Die Musik ist dabei keine Untermalung. Sie wird selbst zum Gesprächspartner. Zwischen den gesprochenen Gedanken entsteht Raum zum Nachdenken, zum Innehalten und vielleicht auch zum Wiederentdecken einer Kunst, die wir oft für selbstverständlich halten: dem Zuhören. Sie dürfen diesen Podcast als eine Einladung verstehen, als Einladung sich Zeit zu nehmen. • Zeit für Fragen. • Zeit für Begegnungen. • Zeit für Menschen. Wir laden Sie, wenn Sie Freude an Literatur, Philosophie, Musik und den leisen Fragen des Lebens haben, herzlich ein, zuzuhören. Und wenn Ihnen unsere Podcast und die darin schlummernde Idee & Zeit gefällt, dann sagen wir herzlich DANKESCHÖN • für Ihre Bewertung, • für Ihr Abonnement • und gerne auch für Ihr darüber sprechen & Ihre Weiterempfehlung unseres Podcasts „Töne & Temperamente – das wohltherapierte Klavier“. Und da fällt uns noch ein weiterer Impuls für Sie ein: Wann hat Sie zuletzt ein Gespräch verändert? À bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz Buchempfehlung: Theodore Zeldin „Der Rede Wert – wie ein gutes Gespräch Ihr Leben bereichert“ Piper Verlag 2001 ISBN: 3-492-23321-X CD-Empfehlung: Franz Schubert Piano Sonatas D 664 & D 959 Elisabeth Leonskaja 9031-74865-2 Musikbeispiele im Podcast: Franz Schubert (1797-1828) Sonate für Klavier A-Dur, Op. posth.120, D 664 Satz 1: Allegro moderato Satz 3: Allegro Satz 2: Andante Pianist: Andreas Lucewicz (Konzertmitschnitt 2001) Flügel: Yamaha C 7 Aufnahme: Copenhagen Sound Studio Unsere Podcast-Inhalte sind sorgsam recherchiert. Bei Fragen und Interesse freuen wir uns über eine Nachricht an: Kontakt@lutschewitz.de Wir wollen die klassische Musik näher heranrücken an den Alltag aller Zuhörenden und laden sie ein, einzutauchen in die Kraft der Musik, verbunden mit Psychologie & Philosophie. Ein Kaleidoskop aus: Musik, Philosophie & Psychologie Den klingenden Teil gestaltet der Pianist Andreas Lucewicz. Die menschlichen & humorvollen Teile gestalte ich 😉. www.andreaslucewicz.de/ Eine Bitte an unsere Hörerinnen & Hörer: - Wir freuen uns über eine Bewertung unseres Podcasts - SEHR. - Holen Sie daher bitte gerne für uns 5 Sterne vom Podcast-Himmel und schreiben Sie, was Ihnen besonders gefällt oder gefallen hat. - Das schenkt noch mehr Menschen unsere Inhalte, da der Podcast durch das bessere Ranking öfter vorgeschlagen wird. - Herzlichen Dank 💕

    #65 Der Rede Wert - Ein Gespräch zwischen Literatur & Musik
  4. Jul 17

    #64 Beethovens Bach

    Was verbindet Beethoven und Bach, obwohl sie sich nie begegnet sind? Die Antwort beschäftigt mich bereits seit langer Zeit … Weil ich beide liebe und weil Andreas Beethoven so wunderbar spielt (so mein Geschmack). Beethoven wird oft als der große Titan beschrieben und Bach als der gelehrte Meister. Doch hinter diesen Etiketten stehen zwei Menschen, deren musikalischer Dialog bis heute klingt. Mich fasziniert dabei vor allem eine Frage: Wie kann ein Mensch von einem anderen geprägt werden, den er niemals kennengelernt hat? Als der junge Beethoven das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach studierte, lernte er weit mehr als Kontrapunkt oder Fugen. Er lernte eine Haltung: Aus einer einzigen Idee kann eine ganze Welt entstehen. Wahre Tiefe entsteht durch Entwicklung, nicht durch ständige Neuerfindung. Große Kunst verbindet Struktur mit Freiheit. Vielleicht liegt genau darin eine Botschaft, die weit über die Musik hinausgeht und auch in unseren heutigen Zeiten so wichtig (wäre???) ist?!. Denn auch wir entwickeln unsere besten Ideen selten aus dem Nichts. Wir wachsen durch Menschen, Bücher, Erfahrungen und Gedanken, die uns prägen und das oft über Generationen hinweg. In unserem Podcast nehmen wir Sie mit auf eine Reise von Bach zu Beethoven. Keine musikwissenschaftliche Vorlesung, sondern eine Geschichte über Inspiration, Lernen und die Frage, warum große Werke auch heute noch etwas über uns erzählen. Wir freuen uns, wenn Sie hineinhören, hinhören ... Und hier eine Frage für oder gerne auch an Sie … zum tieferen Denken … NACHdenken … zum Hineinfühlen & Verstehen: "Welcher Mensch, den Sie vielleicht nie persönlich kennengelernt haben, hat Ihr Denken oder Ihre Arbeit nachhaltig beeinflusst?" À bientôt Claudia & Andreas Lutschewitz

    #64 Beethovens Bach

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