Freie Herzen hassen nicht

tschessnitzka

Frei Schnauze, nicht hier um zu gefallen, tätowiert, ungeniert, Lebenseinstellung: gegen den Strom oder mit dem Kopf durch die Wand. Wenn ich's nicht fühl', dann mach' ich's nicht. Früher auf brennenden Bars getanzt und Shots ausgeschenkt, heute eher anti-Alkohol und dem wilden Leben Adieu gesagt. Zigaretten und Afterhour gegen Straßenhund, Kind und Fitnessstudio getauscht. Die Kommode mit passenden Schubladen für meine Persönlichkeit muss erst erfunden werden. In meinem Podcast findest du dich irgendwo zwischen meinem alltäglichen Leben & Themen die mich beschäftigen. Schön, dass DU da bist!

  1. Aug 14

    #27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt

    In dieser Folge geht es um sechs Hochzeitstraditionen, die wir ganz bewusst nicht übernehmen werden – nicht, weil Traditionen grundsätzlich schlecht sind, sondern weil wir eine Ehe feiern wollen und keine Rollenbilder. Warum wird die Braut eigentlich vom Vater zum Altar geführt? Woher kommt die Brautentführung? Warum sollen unverheiratete Frauen um einen Brautstrauß kämpfen und weshalb interessiert uns beim Anschneiden der Torte plötzlich, wer in der Ehe „das Sagen“ hat? Wir schauen uns die historischen Hintergründe dieser Bräuche an, sprechen darüber, welche Vorstellungen von Ehe, Besitz, Geschlechterrollen und Macht teilweise dahinterstecken und warum es sich lohnen kann, Traditionen nicht einfach weiterzuführen, nur weil „man das eben so macht“. Außerdem geht es um sexistische Hochzeitswitze, finanzielle Absicherung und die Frage, warum ein Ehevertrag für mich kein Zeichen mangelnder Liebe sein muss, sondern auch bedeuten kann, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Und ganz wichtig: Diese Folge soll niemandem vorschreiben, wie eine Hochzeit auszusehen hat. Wenn du von deinem Vater zum Altar geführt werden möchtest, deinen Brautstrauß werfen willst oder bestimmte Traditionen liebst, dann darfst du genau das tun. Feminismus bedeutet für mich nicht, Frauen neue Regeln zu geben. Feminismus bedeutet, alte Regeln hinterfragen zu dürfen und danach selbst zu entscheiden, welche davon zum eigenen Leben passen. Sechs Traditionen, sechs Geschichten – und vielleicht am Ende ein bisschen mehr Platz für eine Hochzeit, die wirklich zu den Menschen passt, die sie feiern :) Dir gefällt was du hörst? Lass gerne ein Kommentar oder Like da oder schreib mir auf Instagram (@tschessnitzka) deine Gedanken!

    #27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt

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Frei Schnauze, nicht hier um zu gefallen, tätowiert, ungeniert, Lebenseinstellung: gegen den Strom oder mit dem Kopf durch die Wand. Wenn ich's nicht fühl', dann mach' ich's nicht. Früher auf brennenden Bars getanzt und Shots ausgeschenkt, heute eher anti-Alkohol und dem wilden Leben Adieu gesagt. Zigaretten und Afterhour gegen Straßenhund, Kind und Fitnessstudio getauscht. Die Kommode mit passenden Schubladen für meine Persönlichkeit muss erst erfunden werden. In meinem Podcast findest du dich irgendwo zwischen meinem alltäglichen Leben & Themen die mich beschäftigen. Schön, dass DU da bist!