Freie Herzen hassen nicht

tschessnitzka

Frei Schnauze, nicht hier um zu gefallen, tätowiert, ungeniert, Lebenseinstellung: gegen den Strom oder mit dem Kopf durch die Wand. Wenn ich's nicht fühl', dann mach' ich's nicht. Früher auf brennenden Bars getanzt und Shots ausgeschenkt, heute eher anti-Alkohol und dem wilden Leben Adieu gesagt. Zigaretten und Afterhour gegen Straßenhund, Kind und Fitnessstudio getauscht. Die Kommode mit passenden Schubladen für meine Persönlichkeit muss erst erfunden werden. In meinem Podcast findest du dich irgendwo zwischen meinem alltäglichen Leben & Themen die mich beschäftigen. Schön, dass DU da bist!

  1. 5d ago

    #30 33 Jahre ohne Bedienungsanleitung - Teil 2: Als Mutter hab ich mich selbst nicht mehr verstanden

    Wie kann es sein, dass ich früher mitten in der Nachtgastronomie, zwischen lauter Musik, unzähligen Menschen und gefühlt 17.000 Aufgaben gleichzeitig, vollkommen aufgeblüht bin, während mich heute manchmal die einfachsten Alltagssituationen an meine Grenzen bringen? Im zweiten Teil meiner persönlichen Podcastreihe nehme ich euch mit in zwei völlig unterschiedliche Lebensabschnitte. Ich erzähle euch von meiner Zeit in der Nachtgastronomie, in der ich mich ausgerechnet dort am wohlsten gefühlt habe, wo andere Menschen vielleicht längst überfordert gewesen wären. Und davon, wie sich mein Leben mit der Mutterschaft verändert hat. Denn so sehr ich es liebe, Mama zu sein, gibt es Dinge, die mir unglaublich schwerfallen. Dinge, über die andere Eltern scheinbar gar nicht nachdenken müssen. Warum kann ich mit meinem Kind nicht einfach fantasievolle Rollenspiele spielen? Warum bringen mich Unterbrechungen so aus dem Konzept? Und warum habe ich deshalb so oft das Gefühl gehabt, keine gute Mutter zu sein? In dieser Folge spreche ich offen über Selbstzweifel, gesellschaftliche Erwartungen an Mütter und darüber, wie schmerzhaft es sein kann, sich selbst nicht zu verstehen. Denn du kannst dein Kind von ganzem Herzen lieben und trotzdem mit manchen Seiten der Mutterschaft Schwierigkeiten haben. Das eine schließt das andere nicht aus. Eine ehrliche, persönliche Folge über das Leben mit noch unerkanntem Autismus und ADHS – und darüber, warum anders zu funktionieren nicht bedeutet, weniger wert zu sein. Dir gefällt was du hörst? Lass gern ein Kommentar da oder schreib mir auf Instagram - ich freu mich auch, wenn du den Podcast bewertest Bussi Danke!

  2. Oct 20

    #29 33 Jahre ohne Bedienungsanleitung - Teil 1: Warum ich mich immer anders gefühlt habe

    Was passiert, wenn du fast 33 Jahre lang das Gefühl hast, irgendwie anders zu sein, aber nicht weißt, warum? Kurz vor meinem 33. Geburtstag habe ich zwei Diagnosen bekommen, mit denen ich mein gesamtes bisheriges Leben noch einmal neu betrachten musste: Autismus und ADHS. In diesem ersten Teil nehme ich euch mit in meine Kindheit und Jugend. Ich erzähle davon, warum ich lieber stundenlang allein Bücher gelesen habe, anstatt mit anderen Kindern zu spielen. Warum ich mich oft gefühlt habe, als würde ich eine Sprache sprechen, die niemand versteht. Und wie es war, in der Schule ausgegrenzt und gemobbt zu werden, während ich selbst nicht einmal verstanden habe, warum ich so anders bin. Es geht um Einsamkeit, Selbstzweifel, Ungerechtigkeit und das verzweifelte Bedürfnis, irgendwo dazuzugehören. Aber auch um die Frage, was es mit einem Menschen macht, wenn er jahrelang glaubt, mit ihm stimme etwas nicht. In Teil 2 erzähle ich euch, wie mein Leben nach der Schulzeit weiterging, warum die Mutterschaft für mich vieles verändert hat und wie ich schließlich zu meinen Diagnosen gekommen bin. 🎧 Freie Herzen hassen nicht – persönlich, ungeschönt und vielleicht für manche von euch ein bisschen vertrauter, als ihr erwartet. Dir gefällt was du hörst? Dann lass gern ein Kommentar oder ein Like da oder schreib mir auf Instagram @tschessnitzka deine Gedanken dazu, ich freu mich!

  3. Aug 14

    #27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt

    In dieser Folge geht es um sechs Hochzeitstraditionen, die wir ganz bewusst nicht übernehmen werden – nicht, weil Traditionen grundsätzlich schlecht sind, sondern weil wir eine Ehe feiern wollen und keine Rollenbilder. Warum wird die Braut eigentlich vom Vater zum Altar geführt? Woher kommt die Brautentführung? Warum sollen unverheiratete Frauen um einen Brautstrauß kämpfen und weshalb interessiert uns beim Anschneiden der Torte plötzlich, wer in der Ehe „das Sagen“ hat? Wir schauen uns die historischen Hintergründe dieser Bräuche an, sprechen darüber, welche Vorstellungen von Ehe, Besitz, Geschlechterrollen und Macht teilweise dahinterstecken und warum es sich lohnen kann, Traditionen nicht einfach weiterzuführen, nur weil „man das eben so macht“. Außerdem geht es um sexistische Hochzeitswitze, finanzielle Absicherung und die Frage, warum ein Ehevertrag für mich kein Zeichen mangelnder Liebe sein muss, sondern auch bedeuten kann, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Und ganz wichtig: Diese Folge soll niemandem vorschreiben, wie eine Hochzeit auszusehen hat. Wenn du von deinem Vater zum Altar geführt werden möchtest, deinen Brautstrauß werfen willst oder bestimmte Traditionen liebst, dann darfst du genau das tun. Feminismus bedeutet für mich nicht, Frauen neue Regeln zu geben. Feminismus bedeutet, alte Regeln hinterfragen zu dürfen und danach selbst zu entscheiden, welche davon zum eigenen Leben passen. Sechs Traditionen, sechs Geschichten – und vielleicht am Ende ein bisschen mehr Platz für eine Hochzeit, die wirklich zu den Menschen passt, die sie feiern :) Dir gefällt was du hörst? Lass gerne ein Kommentar oder Like da oder schreib mir auf Instagram (@tschessnitzka) deine Gedanken!

    #27 Hochzeitstraditionen sind dafür da, dass man sie hinterfragt

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Frei Schnauze, nicht hier um zu gefallen, tätowiert, ungeniert, Lebenseinstellung: gegen den Strom oder mit dem Kopf durch die Wand. Wenn ich's nicht fühl', dann mach' ich's nicht. Früher auf brennenden Bars getanzt und Shots ausgeschenkt, heute eher anti-Alkohol und dem wilden Leben Adieu gesagt. Zigaretten und Afterhour gegen Straßenhund, Kind und Fitnessstudio getauscht. Die Kommode mit passenden Schubladen für meine Persönlichkeit muss erst erfunden werden. In meinem Podcast findest du dich irgendwo zwischen meinem alltäglichen Leben & Themen die mich beschäftigen. Schön, dass DU da bist!