Rudinia

Team Rudinia

Eine Gruppe von Chaotischen Helden erlebt Abenteur in der Welt von Rudinia. Eine Story irgendwo zwischen Dark Fantasy, Comedy und Drama im Gewand einer Dungeons & Dragons Kampagne. Wenn euch das nicht reicht, gibt es in Regelmäßigen Abtsänden "Behind The Scenes" und Hörspiele aus der zugehörigen "Inferno"-Trilogie. https://linktr.ee/rudinia

  1. (8.5) Edlinds Gedanken

    FEB 11

    (8.5) Edlinds Gedanken

    Edlinds (un)heilige Predigten Während wir auf dem schwarzen Schiff Richtung Orion schippern und der Wellengang hoffentlich Caelins Magen verschont, legen wir eine kleine spirituelle Verschnaufpause ein. In dieser Woche gibt es keine neuen Kämpfe gegen Kaiser oder Automata, sondern etwas viel Gefährlicheres: Edlinds ungefilterte Gedanken. Begleitet unseren Lieblings-Akolythen dabei, wie er versucht, sein Schicksal zu ergründen, das einst als vergilbter Zettel an einem Kloster begann. Er philosophiert darüber, ob er den Pfad der Tugend wandelt oder einfach nur Elenies gelenkigen Argumenten im Schlafzimmer verfallen ist. Diese Episode ist eine Episode voller Demut, Selbstreflexion und der Frage, warum eigentlich alle Frauen dazu neigen, ihm wortwörtlich nachzulaufen. Was euch in diesem „Gedanken-Eintopf“ erwartet: Der Kappa-Komplex: Edlind fragt sich, warum ihn die Unterwürfigkeit von Rus so nervt – nur um festzustellen, dass er früher selbst im Klosterstaub lag und Gesichter von Äonen geküsst hat. Hörner & Herzschmerz: Ein tiefer Blick auf Lillaia, deren Hörner er mittlerweile ganz schick findet, solange sie ihn nicht als Rettungsanker im emotionalen Sturm missbraucht. Schattenboxen: Warum Shade eigentlich sein „Bruder im Geiste“ ist (Licht verbrennt, Schatten kühlt – tiefgründig, oder?) und warum das für die Damenwelt der Gruppe sicherer ist. Mütterliche Rätsel: Eine Analyse über Maeva, die ihren eigenen Sohn vergessen hat. Edlind fragt sich, wie alt sie wohl ist und ob die „Wollust“ in ihr nicht eine ganz eigene Form der Bewusstseinserweiterung darstellt. Edlind ist bereit, die Waffe Larians zu sein – auch wenn die Waffe zwischendurch mal kurz über seine moralische Überlegenheit nachdenken muss. Schnappt euch ein Kaltgetränk und genießt diesen tiefen Tauchgang in ein Herz, das sich weigert, Menschen zurückzulassen, selbst wenn sie sich wie Dornen hineinbohren. Nächste Woche segeln wir dann wieder mit vollen Segeln (und hoffentlich weniger Existenzangst) weiter!

    14 min
  2. (8) Eine Seefahrt die ist lustig

    FEB 3

    (8) Eine Seefahrt die ist lustig

    Herzlich willkommen an Bord der „Vielleicht-sinken-wir-nicht“, dem wohl dramatischsten Schiff auf dem Ozean! Unsere Helden haben gerade erst ein Rätsel gelöst, das sich als Bosskampf getarnt hatte (oder war es umgekehrt?), und schon geht der Wahnsinn auf hoher See weiter. Während das Schiff gemächlich Kurs auf Orion nimmt, wird Rus erst einmal von der Security einkassiert und unter Deck verfrachtet. Warum? Weil man in dieser Welt anscheinend erst einmal im Kerker landen muss, um eine Beförderung zum „nützlichen Navigator“ zu erhalten. Aber keine Sorge, das eigentliche Drama spielt sich an Deck ab. Auftritt: Maeva. Oder wie die Matrosen sie ehrfürchtig nennen: „Schülerin Deana“. Während sie versucht, ihre Würde (und ihren Mageninhalt) zu bewahren, stellt sich heraus: Der Kapitän des Schiffes ist nicht nur irgendein „Kaiser“ mit einer Vorliebe für rotes Haar und dramatische Abgänge, sondern offenbar auch ihr Ex-Partner! Ja, ihr habt richtig gehört. Maeva hat eine Gedächtnislücke von der Größe eines Kontinents, aber der Kaiser lässt die Bombe platzen: „Du erinnerst dich nicht an den Vater deines Kindes?“ Während Maeva noch überlegt, ob das ein schlechter Scherz oder ein biologisches Wunder ist, klettert Edlind derweil im Krähennest herum und trifft - Überraschung! - auf Xero, den rothaarigen Filius des Kaisers. Ein Familientreffen der besonderen Art, nur dass die Mutter gerade über der Reling hängt und der Vater lieber stoisch das Steuerrad Richtung Horizont dreht. Unter Deck herrscht derweil der gewohnte Lagerkoller. Caelin versucht mit der Arroganz eines Privatpatienten eine Einzelkabine zu besetzen, während der Rest der Truppe über Hängematten, Unterhaltszahlungen und die Frage philosophiert, warum Schiffe eigentlich so verdammt schwanken. Die goldene Kuppel von Sternenfall schrumpft im Rückspiegel, der Weg zurück ist versperrt, und vor uns liegt Orion. Wird Maeva ihr Gedächtnis wiederschinden? Wird Caelin jemals lernen, wie man teilt? Und wird Varen im nächsten Hafen auch noch den Rest der Besatzung anflirten? Bleibt dran, wenn es wieder heißt: Helden sterben jung - aber hoffentlich nicht an Seekrankheit

    1h 55m
  3. (5.5) Tagebucheintrag eines Gelehrten

    JAN 28

    (5.5) Tagebucheintrag eines Gelehrten

    In dieser Episode werfen wir einen Blick in die Aufzeichnungen von Caelin, der feststellen muss, dass der Tod in Sternenfall ein verdammt schlechtes Timing hat. Kaum ist der Ork-Aufstand niedergeschlagen und Hauptmann Lacroix schwenkt siegestrunken einen abgeschlagenen Kopf, da stellt sich heraus: Der Wein des Abends war keine gute Jahrgangsware, sondern ein tödlicher Cocktail aus Drachengeborenen-Gift. Dass Caelin diese Folge überhaupt noch mitschreiben kann, verdankt er ausgerechnet Edlinds moralischem Pflichtbewusstsein - eine Schuld, die er lieber heute als morgen begleichen würde. Während die Garnison nun offiziell „ausgestorben“ ist und die magische Kuppel über der Stadt mehr Löcher hat als ein Schweizer Käse, führt der Weg unsere Gruppe in den Palast. Doch statt Autoritätspersonen warten dort nur Leichen stapelnde Automata und eine brennende Tür, die Edlind (natürlich) gewaltsam eingetreten hat. An seiner Seite: Eine neue Variable in Caelins Berechnungen namens Maeva. Sie behauptet, eine Heilerin zu sein, nennt die größte Metropole des Kontinents ein „Dorf“ und führt einen Höllenfürsten namens Varen spazieren, als wäre er ein Schoßhündchen. Zwischen Maevas verdächtig gut schmeckendem Eintopf und Varens philosophischen Exkursen über das Abyssarium versucht Caelin, den Überblick zu behalten. Sind Maevas Seele-Fragment-Zahlungen ein schlechtes Geschäftsmodell? Warum flirtet ein Höllenfürst eigentlich mit allem, was einen Puls hat? Und ist das „Schwarze Schiff“ nach Goldstadt wirklich das Ticket zum Aufstieg - oder nur die nächste Falle von Orion? Taucht ein in Caelins Welt, in der Logik auf Chaos trifft und der einzige Trost ein gut gefüllter Trinkschlauch voll Gift ist. Man weiß ja nie, wofür man ihn noch braucht.

    11 min
  4. (5) Suppe & Tränen

    JAN 18

    (5) Suppe & Tränen

    Willkommen zurück in Sternenfall, wo das neue Jahr beginnt wie das alte endete: mit Chaos, Tod und einem halbnackten Edlind, der barfuß durch die Stadt rennt. Manche Dinge ändern sich eben nie. Während die eine Hälfte der Gruppe im Palast feststellt, dass die neue Inneneinrichtung hauptsächlich aus mörderischen Automatas und dekorativ aufgehängten Admiralen besteht, trifft Edlind auf Maeva, eine Heilerin mit Pelzmantel, Engelsgeduld und einem göttlichen Mitbewohner namens Varen. Der Höllenfürst der Wollust hat ein massives Ego, katastrophale Flirt-Skills und baggert buchstäblich alles an, was nicht bei drei auf dem Baum ist. Inklusive Edlind und der schlafenden Oma Alocin. Es ist... anstrengend. Der Plan: In den Heilflügel gelangen, um nach Ivan zu sehen. Das Problem: Eine magische Tür, die Edlin erstmal ordentlich eine verpasst. Maevas pragmatische Lösung? Die Tür einfach abbrennen. (RIP Tür, wir kannten dich kaum.) Im Lazarett gibt's ein Wiedersehen mit Ivan, der trotz fehlendem Bein und Augenlicht erstaunlich gut gelaunt ist ("Ich seh schwarz für meine Zukunft"). Es wird mit grüner Paste geschmiert, über Orks philosophiert die anscheinend französisch klingen, und die zusammengewürfelte Truppe versucht herauszufinden, was zum Teufel in Sternenfall eigentlich los ist. Beim großen Austausch der Geschehnisse wird klar: Orion führt vermutlich einen Putschversuch durch, die Garnison ist komplett abgebrannt, und als Lilaja die verkohlten Überreste ihres Partners Lokaris identifiziert, bricht sie zusammen. Maeva tut das Einzige, was sie in dieser Situation tun kann: Sie kocht. Eintopf für alle, wahlweise mit oder ohne Fleisch, denn selbst im Angesicht des Untergangs haben wir noch Manieren. Varen erklärt derweil die Mysterien des Abyssariums (das Seelensiegel! Die Ebenen! Die Tore!), Ruß offenbart seine bedenkliche Unterwürfigkeit (Skala 1-10: eine solide 11), und am Ende steht fest: Sie müssen aus der Stadt raus. Nach Goldhaus. Das schwarze Schiff nehmen.

    1h 58m
  5. (4) Unhöflich!

    12/29/2025

    (4) Unhöflich!

    Willkommen zurück in Rudinia, wo Abenteuer großgeschrieben werden, Entscheidungen fragwürdig sind und Looten von Leichen gesellschaftlich eher… kritisch gesehen wird. Unsere Heldengruppe findet sich diesmal auf dem Marktplatz von Sternenfall wieder – offiziell nach dem Sieg, emotional aber irgendwo zwischen kollektiver Trauer und „jeder siebte Ehemann ist tot“. Die Stadt lebt wieder auf, Händler kehren zurück, Kinder laufen durch die Gassen – doch die Stimmung ist düster, der Palast unbewacht und irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Auf dem Weg zum Palast wird schnell klar: • Der Imperator ist tot. • Die Wahrheit ist komplizierter als Elenis Weste weiß ist. • Und Automata haben keinerlei Sinn für Ironie, Ablenkungsmanöver oder freundliche Zurufe. Zwischen vergiftetem Alkohol, moralisch fragwürdigem „Recycling“ von Heiltränken, einem Zwerg im Rollstuhl mit minderwertigen Schwertern und einer Stadt, in der plötzlich niemand mehr Wache schiebt, stolpert die Gruppe in das Herz einer Verschwörung: Orion, die drei Meister, Pharao Tak’Zul, Tragus, und Leichen, die zwar tot sind – aber erstaunlich auskunftsfreudig. Während Shade heldenhaft (und sehr viel laufend) eine ganze Horde militärischer Automata in den Wald lockt, sprechen andere lieber mit den Toten, analysieren Blutspuren, philosophieren über Magie versus Wissenschaft und entdecken, dass in Sternenfall anscheinend Genetik ein politisches Statement ist: rote Haare, grüne Augen und eine Imperatorenlinie, die verdächtig vertraut wirkt. Der Palast selbst? Leer. Still. Zu still. Mit selbstschlagenden Türen, frisch verzauberten Abwehrmechanismen, Telepathie ohne Gedankenschutzfilter (Omas inklusive) und einem Ballsaal, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Am Ende bleibt die Erkenntnis: Nicht jede Machtübernahme ist eindeutig böse. Nicht jeder Imperator ist wirklich tot. Und nicht jede Tür mag Körperkontakt. Eine Episode voller Spannung, Intrigen, trockener Kommentare, eskalierender Meta-Diskussionen und der leisen Hoffnung, dass Automata irgendwann lernen, was „ignorieren“ bedeutet. 🎧 Rudinia – Geheimnisse von Sternenfall: Fantasy-Rollenspiel, Mystery, Drama – und sehr viel Humor zwischen Blutspuren und Buntglasfenstern.

    1h 58m

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Eine Gruppe von Chaotischen Helden erlebt Abenteur in der Welt von Rudinia. Eine Story irgendwo zwischen Dark Fantasy, Comedy und Drama im Gewand einer Dungeons & Dragons Kampagne. Wenn euch das nicht reicht, gibt es in Regelmäßigen Abtsänden "Behind The Scenes" und Hörspiele aus der zugehörigen "Inferno"-Trilogie. https://linktr.ee/rudinia