ROHSTOFF - veredelt von Annette Kwee und Sascha Thran

Annette Kwee, Sascha Thran

Du bist auf der Suche nach frischen Perspektiven, exklusiven Einblicken und echten Geschichten aus der Welt der Immobilien? Dann bist du hier genau richtig! Architektin Annette Kwee und Bauingenieur Sascha Thran nehmen dich mit auf eine unvergessliche Reise durch die facettenreiche Welt der Immobilien. Wir treffen inspirierende Gesprächspartner und sprechen über Themen, die uns und unsere Branche bewegen. Was erwartet dich bei uns? Wir liefern dir außergewöhnliche Perspektiven, exklusive Einblicke und interessante Informationen. Unsere Podcast-Reise führt dich an aufregende Orte, die von unseren Gästen persönlich ausgewählt werden, weil sie ihnen Inspiration verleihen. Jede unserer Episoden erzählt eine Geschichte und zeigt echte Erfahrungen. Dabei kennen wir unsere Gäste, und sie kennen uns. Unsere Gesprächspartner sind so vielfältig wie die Branche selbst – von Netzwerkern über Entwickler, Architekten bis hin zu Politikern und kontroversen Diskussionen. Bereit, die Immobilienbranche in einem neuen Licht zu sehen? Dann abonniere den WITTE Podcast und begleite uns auf dieser aufregenden Reise in die Zukunft der Immobilienwelt. Wir freuen uns darauf, dich in unseren Episoden zu begrüßen! Wir freuen uns über Dein Feedback, Anregungen und gern auch Themenvorschläge per Mail an rohstoff@witte-pm.de!

  1. #44: Verantwortung zeigt sich erst im Tun – ein Gespräch mit Andreas Ibel über Bauen, Ukraine und reale Hilfe

    Apr 22

    #44: Verantwortung zeigt sich erst im Tun – ein Gespräch mit Andreas Ibel über Bauen, Ukraine und reale Hilfe

    In der neuen Folge sprechen wir mit Andreas Ibel – Unternehmer, langjähriger Präsident des BFW (Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen) und heute an der Spitze von Build Europe. Ausgangspunkt sind klassische Branchenthemen: Genehmigungen, Märkte, Prozesse. Doch schnell rückt die entscheidendere Frage in den Mittelpunkt: Warum bauen andere Länder schneller – und was hindert uns daran? Andreas Ibel beschreibt, wie sich sein Blick in den vergangenen Jahren verändert hat – weg von der nationalen Perspektive, hin zu einer europäischen Verantwortung. Und zu einem Thema, das alles andere überlagert: den Wiederaufbau der Ukraine. Er spricht über konkrete Projekte in der Ukraine, über Wohnungen, die bereits wieder bewohnt sind, und über Vorhaben, die folgen sollen. Vor allem aber über die Realität vor Ort: Dabei geht es nicht nur um Bauprojekte, sondern um Begegnungen, um Gespräche. Und um Eindrücke, die bleiben – zwischen Tränen und Zuversicht. Dort, wo mit wenig Geld viel entsteht und Hilfe unmittelbar wirkt. Die Highlights der Folge: • Europa im Vergleich: Warum andere Märkte oft schneller, pragmatischer und mutiger agieren – und was Deutschland daraus lernen kann. • Wohnen als soziale Frage: Warum Bezahlbarkeit der entscheidende Hebel bleibt. • Engagement statt Analyse: Wie aus Erfahrung Verantwortung wird – und warum Ibel sagt: „Meine Enkel werden mich fragen, was ich getan habe.“ • Ukraine konkret: Wie mit direkter Unterstützung Wohnraum für Binnenflüchtlinge entsteht – schnell, wirksam und ohne Umwege Ein Gespräch über Unterschiede in Europa. Über Netzwerke, die wirken sollen. Über Rahmenbedingungen, die geschaffen werden müssen. Und über die Frage, was es wirklich braucht, um vom Reden ins Handeln zu kommen. Shownotes: https://buildeurope.net/ https://www.bfw-bund.de/

    36 min
  2. #43: Umwandeln heißt gemeinsam umdenken und handeln – mit Architekt Rudolf Hierl über den Wert des Bestands

    Apr 8

    #43: Umwandeln heißt gemeinsam umdenken und handeln – mit Architekt Rudolf Hierl über den Wert des Bestands

    „Das Entscheidende ist, man muss es wollen. Der Wert der Umwandlung ist noch nicht im Bewusstsein angekommen.“ In der neuen Folge sind wir zu Gast in der Paulaner Hauptverwaltung in München – einem Ort, der zeigt, was im Bestand möglich ist: kein klassischer Umbau, sondern ein Weiterbauen, bei dem Alt und Neu so selbstverständlich ineinandergreifen, dass eine neue Qualität entsteht. Unser Gesprächspartner: Rudolf Hierl – Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer mit einem ungewöhnlichen Weg. Von der Germanistik und Theaterwissenschaft zur Architektur, inspiriert von Max Frisch. Vielleicht ist es genau dieser Ursprung, der seinen Blick bis heute prägt: Architektur nicht nur als gebautes Objekt zu verstehen, sondern als Sprache – präzise, lesbar, wirksam. Im Gespräch wird schnell klar: Die eigentliche Herausforderung liegt nicht im Entwurf. Warum werden leerstehende Büros nicht längst zu Wohnungen? Woran scheitert Umwandlung wirklich – am Baurecht, an der Finanzierung oder am fehlenden Willen? Und warum bleibt ein so großes Potenzial oft ungenutzt? Hierl spricht über seine Arbeit im BDA und die Entwicklung einer Studie zur Umwandlung von Büro- in Wohnraum – und räumt mit einfachen Erzählungen vom „Büroleerstand“ auf. Stattdessen beschreibt er ein enormes, oft unterschätztes Potenzial. Gleichzeitig zeigt er, worauf es wirklich ankommt: auf Zusammenarbeit. Auf das Zusammenspiel von Architektur, Finanzierung, Recht und Entwicklung. Denn nur wenn alle Beteiligten gemeinsam denken, kann aus Bestand Zukunft entstehen. Ein Gespräch über Umwege im Lebenslauf, über Architektur als greifbare Sprache – und über die Frage, warum wir beim Bauen nicht immer neu anfangen müssen. Sondern besser verstehen sollten, was schon da ist.

    32 min
  3. #42: Von Atomen, Maßeinheiten und der Zukunft des Bauens – mit Dr. Rico Pires, CEO der encoviva-Gruppe

    Mar 11

    #42: Von Atomen, Maßeinheiten und der Zukunft des Bauens – mit Dr. Rico Pires, CEO der encoviva-Gruppe

    Was hat Quantenphysik mit der Immobilienbranche zu tun? Auf den ersten Blick vielleicht wenig – doch wenn man Dr. Rico Pires zuhört, stellt man fest: Am Ende ist alles nur eine Frage der Maßeinheiten gepaart mit Haltung und Verantwortung. In dieser Folge sind Annette Kwee und Sascha Thran zu Gast im Berliner Büro von GKK. Ihr Gesprächspartner ist Dr. Rico Pires, CEO der encoviva-Gruppe mit einem Lebenslauf, der so gar nicht in die klassische Schublade der Baubranche passt: Vom Basketballplatz in Mannheim über das Labor für Atomphysik bis hin zu sieben Jahren Strategieberatung bei McKinsey – Rico Pires hat gelernt, komplexe Probleme in „verdaubare Scheibchen“ zu zerlegen. Heute nutzt er diese Methodenkompetenz, um mit encoviva eine Gruppe für Engineering und Consulting aufzubauen, die nachhaltige und wertschöpfende Gebäude in den Fokus rückt. Denn: Ob man nun Atome im Mikrometerbereich bewegt oder Gebäude in Metern plant – für Dr. Rico Pires bleibt die methodische Herangehensweise dieselbe. Doch während ihn die akademische Welt im Labor zu sehr auf die Theorie beschränkte, sucht er in der Wirtschaft nach dem, was er schon auf dem Basketballplatz liebte: Echte Ergebnisse. Was euch in dieser Folge erwartet: • Der Physiker-Blick: Warum das Zeichnen von Mikrometer-Bauteilen im Labor eine hervorragende Schule für die Planung von Gebäuden war. • Partnerschaft auf Augenhöhe: Wie encoviva starke Partner wie GKK zusammenbringt, ohne deren individuelle Identität zu verlieren. • Strategischer Aufbau: Wie man durch gezielte Zukäufe (Buy & Build) eine Gruppe formt, die mehr ist als die Summe ihrer Teile und warum Rico Pires nur noch mit Leuten arbeitet, auf die er „richtig Bock“ hat. • Ein Plädoyer für Diversität: Warum aus seiner Sicht interdisziplinäre Teams aus Exoten und Experten die besten Ergebnisse liefern. Eine Folge über den Mut zum Umweg, die Leidenschaft für echte Ergebnisse – egal, ob es um Atome oder Immobilien geht.

    34 min
  4. #41: Räume prägen Menschen, Menschen prägen Räume – mit Reiner Nagel über Verantwortung im öffentlichen Raum

    Jan 28

    #41: Räume prägen Menschen, Menschen prägen Räume – mit Reiner Nagel über Verantwortung im öffentlichen Raum

    Architektur ist immer da. Man kann Musik ausschalten, ein Buch zuklappen, Bilder abhängen – Architektur nicht. Sie ist die öffentlichste Kunst, die wir haben. Und genau daraus entsteht Verantwortung. In der neuen Folge von „Rohstoff – veredelt von Annette Kwee und Sascha Thran“ sprechen wir mit Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur - über die Wirkung von Räumen auf Menschen – und umgekehrt. Über Gebäude, die nie ganz privat sind. Über Städte, Plätze und Infrastrukturen, die unser Zusammenleben prägen, ob wir wollen oder nicht. Ausgehend von Berlin und Hamburg geht es um Baukultur als Haltung: Warum der Berliner Alexanderplatz als Stressraum empfunden wird. Weshalb die Hamburger HafenCity ein Beispiel dafür ist, dass Stadtentwicklung Zeit, Korrekturen und Prozessoffenheit braucht. Und warum Qualität nicht zwangsläufig teuer ist – sondern oft dort entsteht, wo Gestaltung bewusst mitgedacht wird. Reiner Nagel macht klar: Baukultur ist kein ästhetisches Beiwerk, sondern ein gesellschaftliches Thema. Öffentliche Räume, Schulen, Brücken, Rathäuser – mehr als die Hälfte dessen, was wir bauen, gehört allen. Und genau deshalb tragen Bauherrschaften, Planende und Entscheidende immer auch öffentliche Verantwortung. Ein Gespräch über langfristiges Denken in einer kurzfristigen Welt. Sachlich, reflektiert und mit dem Blick auf das, was Städte lebenswert macht – heute und in Zukunft. Ein Gespräch über Maßstäbe und Maßhalten, über Stadt und Land, über Umbau statt Abriss – und über die Frage, wie wir wieder lernen, nicht nur zu bauen, sondern zu gestalten. Shownotes: https://www.bundesstiftung-baukultur.de/

    47 min
  5. #38: „Architektur, Adrenalin und Verantwortung“ – mit Maximilian Werndl über das Leben, Bauen und Grenzen

    10/15/2025

    #38: „Architektur, Adrenalin und Verantwortung“ – mit Maximilian Werndl über das Leben, Bauen und Grenzen

    In unserer neuen Episode treffen Annette und Sascha Maximilian Werndl in der Alten Spinnerei in Kolbermoor. Gemeinsam mit seiner Familie hat er ein Areal entwickelt, das Architektur, Kunst, Gastronomie und Leben verbindet – mit spürbarer Liebe zum Detail und dem Anspruch, dass Qualität nicht nur sichtbar, sondern fühlbar sein muss: Jede Fuge, jede Raumkante, jeder Übergang ist bewusst gesetzt. Und spürbar wird, was er meint, wenn er sagt: „Man merkt, ob Menschen Spaß beim Bauen hatten.“ Heute steht hinter der „Alten Spinnerei Kolbermoor“ eines der bekanntesten Quartiersprojekte Süddeutschlands: denkmalgeschützt, durchmischt, mit Liebe zum Detail geplant. Und wunderschön! Doch hinter Fassaden aus Ziegel und Glas steckt weit mehr: eine außergewöhnliche Lebensgeschichte zwischen Rennstrecke, Felswand und Familienunternehmen. Maximilian war Rennfahrer, hat die 24 Stunden auf der Nordschleife in der GT4-Klasse gewonnen, ist mit Wingsuits von Felswänden gesprungen. Immer getrieben von Ehrgeiz, Geschwindigkeit und der Suche nach Perfektion – bis die Grenzen des Machbaren ihn zwangen, innezuhalten. Maximilian spricht über den Drang, Grenzen auszutesten, und darüber, wie man lernt, sie zu erkennen. Das erwartet euch in dieser Folge: • Warum Mischnutzung mehr ist als ein Konzept – und wie man Leben in alte Mauern bringt. • Wie eine alte Bahnbrücke zum neuen Büro wird – dank einer verrückten Idee. • Was Fugenraster mit Haltung zu tun haben. • Warum sichtbare Qualität ein Kampf ist, den man führen muss. • Und was passiert, wenn aus Adrenalin plötzlich Achtsamkeit wird. Ein Gespräch über Herkunft und Verantwortung, über den Mut zur Veränderung und die Kunst, das eigene Tempo neu zu finden. Und darüber, warum Schönheit kein Luxus ist, sondern ein Beitrag zu einem besseren Umgang mit unserer gebauten Umwelt – und miteinander. „Leute verhalten sich an schönen Orten besser. Mit ihrem Umfeld – und mit sich selbst.“

    30 min
  6. #37: Von Sprachschule bis Boutique-Hotel - Dr. Reemda Jaeschke über Frauenpower, Familienerbe und 16.000 m² Mut

    10/01/2025

    #37: Von Sprachschule bis Boutique-Hotel - Dr. Reemda Jaeschke über Frauenpower, Familienerbe und 16.000 m² Mut

    In unserer neuen Episode treffen Annette Kwee und Sascha Thran Dr. Reemda Jaeschke auf dem GLS Campus in Berlin – einem Ort, an dem sich Geschichte und Zukunft kreuzen. Wo einst ein öffentliches Stadtbad seine Türen schloss, entstand ein Campus mit Sprachschule, Boutique-Hotel mit Schwimmbad und Raum für Austausch. Reemda ist Unternehmerin in zweiter Generation, Tochter einer starken Gründerin und Gastgeberin mit Leidenschaft. Sie erzählt, wie es ist, gemeinsam mit ihrer Schwester Verena in die Fußstapfen der Eltern zu treten – und zugleich den eigenen Weg zu finden. Mit einem DIN-A4-Blatt als Business Plan fing es mal an. Reemda erzählt die Geschichte ihrer Gründer-Familie: Wie ihre Mutter vor 40 Jahren mit einer Reiseagentur startete, wie die Eltern einfach „mutig oder naiv“ fünf leerstehende Gebäude in Berlin kauften und daraus den GLS Campus schufen, das denkmalgeschützte Hotel Oderberger mit historischem Schwimmbad sanierten - ohne jede Hotelerfahrung. Mit ihrer Schwester trat sie in diese Fußstapfen und führt den Campus nicht nur fort, sondern entwickelt ihn mit Energie weiter. Frauenpower in zweiter Generation – das erwartet euch in dieser Folge: • Warum "entweder alle fünf Häuser oder gar keins" zum Wendepunkt wurde. • Wie Tokio Hotel plötzlich einen Boom französischer Sprachschüler auslöste. • Was passiert, wenn der erste Arbeitstag nach der Elternzeit mit "Halt mal kurz das Kind" beginnt. • Warum beim nächsten Neubau diesmal alles anders laufen soll. • Wie zwei komplementäre Schwestern 16.000 Quadratmeter Campus managen. Reemda nimmt uns mit in die Welt eines Familienunternehmens, das jedes Jahr 6.000 bis 7.000 Sprachschüler aus aller Welt empfängt und den Spagat zwischen öffentlichem Schwimmbad und Boutique-Hotel meistert. Eine Geschichte über Mut und Vertrauen, über Werte, die von einer Generation zur nächsten tragen – und über die Kunst, ohne Branchenwissen in völlig neue Welten einzutauchen. „Wir hatten keine Ahnung vom Bauen, keine Ahnung vom Hotelgeschäft – aber wir haben es trotzdem gemacht.“ https://www.gls-sprachenzentrum.de/

    33 min

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