Täglich grüsst der Montag!

Julian Deb

Der Podcast für Arbeitnehmer/innen und Arbeitgeber/innen. Jeden Montag bringen wir Themen die im Arbeitsalltag relevant sind. Bewerbungstipps, Produktivitätstipps, Motivationstipps. Zudem finden regelmässige Interviews, mit spannenden Personen aus der Wirtschaft, statt. Die Dauer des Podcasts variiert von Thema zu Thema, so kann eine Folge zwischen 10 und 60 Minuten dauern.

  1. 6d ago

    #138 - Täglich grüsst der Montag - Interview mit Monika Bock - Wechseljahre am Arbeitsplatz

    Wechseljahre am Arbeitsplatz – warum das Thema uns alle betrifft | mit Monika Bock Wechseljahre? Ein Frauenthema? Ja – aber definitiv keines, das nur Frauen etwas angeht. Denn Schlafprobleme, Erschöpfung, Stimmungs-schwankungen, Hitzewallungen oder körperliche Veränderungen machen nicht an der Bürotür halt. Und gerade im beruflichen Umfeld wissen Führungskräfte, Kollegen und oftmals auch die betroffenen Frauen selbst nicht, was hinter den Veränderungen steckt. In dieser Folge von „Täglich grüsst der Montag“ spreche ich mit Monika Bock, Expertin für Female Performance, Wechseljahre und betriebliches Gesundheitsmanagement. Monika erzählt sehr offen von ihrer eigenen Geschichte: von Schlafstörungen und ihrer ersten Hitzewallung bis zur Erkenntnis, dass die Wechseljahre bereits deutlich früher beginnen können, als viele denken. Wir sprechen darüber, welche Symptome neben den bekannten Hitzewallungen auftreten können,weshalb Veränderungen manchmal gar nicht mit den Wechseljahren in Verbindung gebracht werden,was Schlaf, Ernährung, Bewegung, Krafttraining und Stressmanagement mit Leistungsfähigkeit zu tun haben, wie Führungskräfte reagieren können, wenn sie Veränderungen bei einer Mitarbeiterin wahrnehmen,warum „Ich glaube, du bist in den Wechseljahren“ vermutlich nicht der beste Gesprächseinstieg ist 😉,welche einfachen Massnahmen Unternehmen umsetzen können – beispielsweise flexible Arbeitszeiten, angepasste Kleidervorschriften oder ganz banal einen Ventilator, und warum mehr Wissen über dieses Thema auch dabei helfen kann, erfahrene Mitarbeiterinnen im Unternehmen zu halten. Eine Folge für Frauen – und ausdrücklich auch für Männer, Führungskräfte und Arbeitgeber. Denn vielleicht ist manchmal schon die einfache Frage: „Wie geht es dir eigentlich?“ ein ziemlich guter Anfang. Über meinen Gast:Monika Bock begleitet Frauen rund um Female Performance, Gesundheit und persönliche Entwicklung und arbeitet auch mit Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. 👉 Mehr zu Monika: monikabock.ch👉 Monika findet ihr ebenfalls auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/monikabock/ Buchtipps aus der Folge:📚 Woman on Fire – Dr. Sheila de Liz📚 Becoming – Michelle Obama

  2. Sep 21

    #137 - Täglich grüsst der Montag - Interview mit Sandra De Vito - Berufung und Passion - Anwältin und Filmemacherin

    Beruf und Passion – Anwältin und Filmemacherin Was passiert, wenn Beruf und Leidenschaft nicht sauber voneinander getrennt sind? Sandra De Vito ist Wirtschaftsanwältin, Filmemacherin und Autorin – und vor allem jemand, der sich für Menschen und ihre Geschichten interessiert. Genau diese Leidenschaft verbindet auf erstaunliche Weise ihre unterschiedlichen Welten. Denn auch als Anwältin geht es für Sandra um Geschichten. In ihrer Tätigkeit im Wirtschaftsrecht und in der Prozessführung muss sie Fakten verstehen, Vertrauen zu ihren Klientinnen und Klienten aufbauen und daraus eine Geschichte entwickeln, die vor Gericht nachvollziehbar und überzeugend ist. Dabei, so Sandra, ist kaum eine Geschichte einfach nur schwarz oder weiss. Doch der Anwaltsberuf allein reicht Sandra offensichtlich nicht. Kindertheater gründen?Eine Plattform für Nannyvermittlung aufbauen?Oder gleich einen eigenen Dokumentarfilm produzieren? Wenn sie eine Idee begeistert und sie darin einen Sinn erkennt, beginnt sie umzusetzen. Geld sei bei diesen Projekten gerade nicht der Hauptantrieb. Es sind Herzensprojekte und dieses berühmte „innere Feuer“, das sie antreibt. Besonders eindrücklich finde ich ihre Definition von Erfolg. Sandra erzählt in der Folge auch von einem Moment ihrer Karriere, in dem etwas nicht so lief wie gewünscht: Sie wurde in einer früheren Kanzlei nicht Partnerin. Rückblickend führte das zu einer entscheidenden Frage: Wann ist etwas eigentlich ein Erfolg? Für Sandra liegt Erfolg nicht nur im Ergebnis. Der Weg, die Erfahrungen und die Menschen, mit denen man etwas aufbaut, können viel wertvoller sein als dieser eine Moment am Ziel. Genau diese Haltung zeigt sich auch bei ihrem bisher wohl grössten Herzensprojekt: Der Dokumentarfilm beschäftigt sich mit unserer eigenen Geschichte – mit Familie, früheren Generationen, unserer Gesellschaft und den Werten, auf deren Fundament wir heute stehen. Sandras Überzeugung: Wer versteht, woher er kommt und auf welchem Fundament er steht, kann den nächsten Schritt mit mehr Zuversicht gehen. Dabei war Sandra selbst ursprünglich überhaupt nicht im Filmgeschäft zu Hause. Sie begann mit einer Idee, schrieb, produzierte erste Aufnahmen und erstellte mit ihrem Team einen rund zwölfminütigen ersten Film. Damit begann sie, Unterstützerinnen und Unterstützer für ihre Vision zu gewinnen. Am Ende entstand daraus ein grosses Projekt, an dem über 130 Menschen in irgendeiner Form beteiligt waren. Sandra beschreibt sehr schön, wie Begeisterung überspringen kann: Menschen helfen, öffnen Türen und stellen neue Verbindungen her. Gleichzeitig sprechen wir auch darüber, was passiert, wenn andere sagen: „Jetzt spinnst Du.“ Sandra kennt solche Reaktionen. Ihre Antwort darauf ist bemerkenswert einfach: Was ist das Schlimmste, das passieren kann? Vielleicht kommt der Film nicht zustande. Aber dann hat sie es zumindest versucht und ihr Bestes gegeben. In dieser Folge sprechen wir unter anderem über: Sandras ungewöhnlichen Weg zur Wirtschaftsanwältinwarum Storytelling auch vor Gericht eine zentrale Rolle spieltden Mut, Ideen tatsächlich umzusetzenHerzensprojekte versus finanzielle Motivationihre persönliche Definition von Erfolgden Umgang mit Rückschlägen und Kritikweshalb nicht jeder Lebensweg einen Masterplan brauchtwie aus einer Idee ein Dokumentarfilm wurdeVertrauen als eine der grössten Formen von Motivationden Dokumentarfilm „The Mindsetters – Geschichte macht stark“und natürlich über Mindset, Filme und LeidenschaftSandra bringt ihre Haltung am Ende der Folge passend mit einem Filmtitel auf den Punkt: „La vita è bella – das Leben ist schön. Also geniessen wir es.“ 🎬 The Mindsetters – Geschichte macht starkAktuelle Kinodaten: «TheMindsetters»: Trailer & Spielzeiten in den blue Cinemas 🔗 Sandra De Vito auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sandra-de-vito-12610b5/

  3. Aug 24

    #133 - Täglich grüsst der Montag - Darjana Batista - Lifescript - Deine eigenes Lebensdrehbuch

    Life Script – Schreibst Du Dein eigenes Lebensdrehbuch? Wie würde Dein Leben aussehen, wenn Du für einen Moment nicht darüber nachdenken müsstest, wie Du Deine Ziele erreichen sollst? Genau darum geht es beim sogenannten Life Script – dem eigenen Lebensdrehbuch. In dieser Folge spreche ich mit Darjana Batista darüber, warum wir uns oft viel zu kleine Ziele setzen und wie ein Life Script dabei helfen kann, wieder grösser zu denken. Die Grundidee: Du beschreibst möglichst konkret das Leben, das Du wirklich führen möchtest. Nicht nur mit Zielen und Fakten, sondern auch mit Bildern, Situationen und vor allem mit den Gefühlen, die Du damit verbindest. Darjana erklärt, warum es zunächst gar nicht darum geht, einen realistischen Weg dorthin zu kennen. Stattdessen dürfen wir uns zuerst die Frage stellen: Was würde ich mir wünschen, wenn ich mich nicht selbst begrenzen würde? Wir sprechen unter anderem darüber: was ein Life Script von einem klassischen Vision Board unterscheidetwarum es sich lohnt, Ziele zunächst handschriftlich festzuhaltenweshalb Gefühle im eigenen Lebensdrehbuch eine zentrale Rolle spielenwie Bilder und Visualisierungen helfen könnenwarum tägliche Wiederholung wichtig istwas echte Wachstumsziele von normalen Zielen unterscheidetwarum Du der CEO und Regisseur Deines eigenen Lebens bistwie sich ein Life Script mit der Zeit verändern darfwelche Glaubenssätze uns davon abhalten, gross zu denkenwarum es sich lohnt zu hinterfragen, ob diese Glaubenssätze überhaupt unsere eigenen sindEin besonders spannender Gedanke aus unserem Gespräch: Nicht nur fragen: „Was möchte ich erreichen?“ Sondern: „Zu welcher Version von mir müsste ich werden, um dieses Ziel zu erreichen?“ Darjana begleitet Menschen mit einem 13-Schritte-Framework bei diesem Prozess. Das Life Script ist ein Teil davon. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann sich direkt mit ihr vernetzen; ein erstes Gespräch bietet sie kostenlos an. Mehr zu Darjana Batista: LinkedIn: ⁠linkedin.com/in/darjanabatista ⁠Instagram: darjana.batista Facebook: ⁠https://www.facebook.com/darjana.batista.7⁠ Website: ⁠darjanabatista.com Buchtipp der Folge „4000 Wochen – Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement“ Der Gedanke dahinter: Wenn wir ungefähr 80 Jahre alt werden, stehen uns rund 4'000 Wochen zur Verfügung. Die entscheidende Frage ist also nicht nur, wie wir unsere Zeit möglichst effizient organisieren. Sondern: Wie wollen wir diese Wochen eigentlich verbringen? Und damit passt der Buchtipp perfekt zum Thema dieser Folge. Darjanas Schlussgedanke bringt es schön auf den Punkt: „If you can dream it, you can do it.“ – Walt Disney Erlaube Dir wieder zu träumen. Und vielleicht ist es an der Zeit, Dein eigenes Lebensdrehbuch zu schreiben. Happy Monday!

  4. Aug 17

    #132 - Täglich grüsst der Montag - Marco Frey - Lernverhalten der Generation Alpha & Z

    Lernverhalten der Generation Alpha & Z – mit Marco Frey Lernen die Generationen Z und Alpha wirklich komplett anders als frühere Generationen? Oder halten sich rund um Aufmerksamkeitsspanne, Work-Life-Balance und Digitalisierung vor allem hartnäckige Klischees? In dieser Folge spreche ich mit Bildungsprofi Marco Frey über die Erkenntnisse aus seiner Forschungsarbeit zum Lernverhalten jüngerer Generationen. Wir sprechen darüber, warum Sinnhaftigkeit und Praxisbezug beim Lernen immer wichtiger werden, weshalb Online-Unterricht den persönlichen Austausch nicht vollständig ersetzen kann und warum Konfliktfähigkeit bei Gruppenarbeiten eine zentrale Kompetenz für das Berufsleben ist. Ausserdem geht es um die Frage, ob die sogenannte TikTok-Generation tatsächlich nur noch wenige Minuten aufmerksam bleiben kann – und weshalb schnelles, konkretes Feedback heute eine deutlich grössere Rolle spielt. In dieser Folge erfährst Du: warum Generation Z und Alpha Lerninhalte stärker hinterfragenweshalb Sinnhaftigkeit und Praxisbezug die Motivation erhöhenwelche Chancen und Grenzen Online- und Hybridunterricht habenwarum persönliche Interaktion weiterhin entscheidend istweshalb Zusammenarbeit auch Konfliktfähigkeit voraussetztwarum unmittelbares Feedback für jüngere Lernende besonders wertvoll istweshalb viele Generationen-Klischees zu kurz greifen Eine Folge über modernes Lernen, neue Erwartungen an Bildung – und darüber, was gute Lehre heute wirklich ausmacht. Möchtest Du mehr über Marco erfahren oder mit ihn in Kontakt treten, dann vernetze Dich mit ihm über LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/marco-frey-kompetenz-in-weiterbildung/

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