mCAST - Der Innovationspodcast: Forschung für die Mobilität der Zukunft

mPACT

mCAST beschäftigt sich mit Forschung, Technologie und Mobilität. Staffel 1 (Folge 1–11) blickt hinter erfolgreiche Innovationen und zeigt, wie Wissenstransfer wirkt – von KI über Bürgerbeteiligung und Reallabore bis zu Startups. Staffel 2 fragt: Wie werden wir morgen unterwegs sein? Diskutiert werden Trends wie On-Demand-Mobilität, 15-Minuten-Stadt und Predictive Maintenance sowie ihre gesellschaftlichen Effekte. Der Podcast gibt Einblicke in mFUND-Projekte (gefördert vom Bundesministerium für Verkehr) zur digitalen Mobilität, moderiert von Johanna Merkle und Felix Schneider.

  1. Europa im All: Satelliten-Souveränität und kritische Infrastruktur

    12/17/2025

    Europa im All: Satelliten-Souveränität und kritische Infrastruktur

    Im Gespräch mit Marcel Louwers (north.io) und Dr. Dietmar Pilz (ESA) über europäische Satelliten-Souveränität Was ist kritische Infrastruktur und wie lässt sie sich schützen? Welche Rolle spielen Daten und Satelliten bei dieser Aufgabe? Und wo steht Europa in seiner Souveränität im Bereich Satelliten? In der 23. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über kritische Infrastruktur, Satelliten und europäische Souveränität. Marcel Louwers von north.io erläutert anhand des mFUND-Projekts ARGUS die Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastruktur – besonders der Unterwasser-Infrastruktur – und die Möglichkeiten, die Datennutzung und -verschneidung eröffnen. Mit Dr. Dietmar Pilz von der Europäischen Weltraumorganisation ESA sprechen wir über die Bedeutung von Satelliten und Satellitendaten, die Rolle und Ziele Europas in dem Bereich und Souveränität. Es geht um Nutzungsmöglichkeiten, Unabhängigkeit und die Frage der Umsetzbarkeit. Unsere Gäste sind sich einig: Satellitendaten sind grundlegend für relevante Themen wie kritische Infrastruktur, im Bereich Satelliten sollte Europa aber eine größere Unabhängigkeit anstreben. Zu Gast im Podcast Marcel Louwers studierte Medizin in Kiel und wechselte in die IT. Seitdem unterstützt er seitdem Entwickler und Projektmanager bei der Entwicklung von Hard- und Software, meist im Bereich der Kritischen Infrastruktur (KRITIS). Aktuell leitet er bei north.io die Forschungs- und Projektmanagementabteilung und ist dort unter anderem verantwortlich für das mFUND-Projekt ARGUS. Herr Dr. Dietmar Pilz arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich der europäischen und internationalen Raumfahrtindustrie. Er ist Director of Technology, Engineering and Quality bei der Europäischen Weltraumorganisation und leitet ESTEC, das Europäische Weltraumforschungs- und Technologiezentrum. Zuvor war er bei Airbus Defence & Space in verschiedenen Positionen tätig und beschäftigte sich u.a. mit den Themen Telekommunikation, Navigation und Erdbeobachtung. Weiterführende Informationen ARGUS – Automated Recognition of Ghost ships and Underwater Surveillance ESTEC – Europäisches Weltraumforschungs- und Technologiezentrum The European Space Agency: N° 69–2025: Copernicus Sentinel-1D erreicht mit Ariane 6 seine Umlaufbahn

    27 min
  2. Einfach fahren – Wie digitale Tarife den Umstieg erleichtern

    11/19/2025

    Einfach fahren – Wie digitale Tarife den Umstieg erleichtern

    Im Gespräch mit Jürgen Roß (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Alexander Baur (Technische Hochschule Ingolstadt) und Anna-Theresa Korbutt (Hamburger Verkehrsverbund) über zukunftsfähige Tarifsysteme Wie sieht das aktuelle Tarifsystem in Deutschland aus und wer entscheidet darüber? Was zeichnet ein zukunftsfähiges Tarifsystem aus und wie kommen wir dorthin? Und welche Herausforderungen bestehen aktuell auf diesem Weg? In der 22. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den e-Tarif, die deutsche Tariflandschaft und künftige Gestaltungsmöglichkeiten. Jürgen Roß vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) beantwortet uns einige einleitende Fragen: Wer ist für die Tarife in Deutschland verantwortlich, warum sind die so unterschiedlich und wie könnte es in Zukunft weitergehen? Prof. Dr. Alexander Baur von der Technischen Hochschule Ingolstadt erläutert anhand des mFUND-Projekts „TransFairTarif“ die zentralen Aspekte eines fairen Tarifsystems – und den Ansatz, den das Projekt hierfür wählt. Mit Anna-Theresa Korbutt vom Hamburger Verkehrsverbund (hvv) sprechen wir über die Konsequenzen eines einfacheren Tarifsystems in der Praxis. Es geht um technische Herausforderungen, politische Prozesse und die Frage der Umsetzbarkeit. Unsere Gäste sind sich einig: Ein einfaches, faires Tarifsystem ist wünschenswert, im föderalen Deutschland aber nicht so leicht zu etablieren. Zu Gast im Podcast Dipl.-Ing. Jürgen Roß ist Bereichsleiter Planung und Fahrgastinformation bei der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH. Er studierte Planung und Betrieb im Verkehrswesen an der Technischen Universität Berlin. Nach einer ersten Tätigkeit beim Frankfurter Verkehrsverbund arbeitete er in verschiedenen Bereichen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Seit 1998 ist er beim VBB tätig. Jürgen Roß war von 2016 bis 2025 ehrenamtlicher Vorstand des DELFI e.V. Prof. Dr. Alexander Baur ist Professor für Innovative Mobilitätskonzepte & Geschäftsmodelle der Künstlichen Intelligenz an der Technischen Hochschule Ingolstadt und leitet dort das KI-Transferzentrum. Seine Forschung verbindet Künstliche Intelligenz, Operations Research und nachhaltige Mobilität mit einem besonderen Fokus auf neue Mobilitätsdienste. Zuvor war er in leitenden Funktionen bei Bosch Inhouse Consulting sowie bei SHARE NOW tätig. Diplom-Kauffrau Anna-Theresa Korbutt ist seit April 2021 Geschäftsführerin des Hamburger Verkehrsverbundes (hvv) und setzt sich dort besonders für innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte ein. Von 2004 bis 2012 war Anna-Theresa Korbutt in verschiedenen Stabs-, Strategie- und Marketingfunktionen der Deutschen Bahn AG tätig. Es folgten Stationen unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im Bereich Konzernstrategie und Unternehmensentwicklung. Bis 2020 war sie als Geschäftsführerin des österreichischen Stückgut-Spediteurs BEXity GmbH tätig. Weiterführende Informationen TransFairTarif – Kundenzentrierte, multimodale Tarif- und Zonenoptimierung für Linien- und On-Demand-Verkehre mit Methoden der KI Verkehrverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Hamburger Verkehrsverbund (hvv)

    34 min
  3. Hoch hinaus im U-Space: Neue Dimensionen für die Mobilität

    10/15/2025

    Hoch hinaus im U-Space: Neue Dimensionen für die Mobilität

    Im Gespräch mit Henri Meeß (Fraunhofer IVI) und Dr. Jan Dirks (Bundesministerium für Verkehr) über den U-Space Was ist der U-Space genau und wofür brauchen wir ihn? Wie steht es technologisch, rechtlich und wirtschaftlich um seine Entwicklung, praktische Einführung und breite Nutzung? Und welche Folgen hat der U-Space für die Gesellschaft? In der 21. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den U-Space, Unmanned Aerial Vehicles (UAVs) und U-Space Service Provider. Wir klären: Was ist ein U-Space, was muss ein U-Space Service Provider tun und wieso brauchen wir den U-Space überhaupt? Henri Meeß vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI erläutert anhand des mFUND-Projekts „ADAM" den aktuellen technischen Stand und spannende Forschungsfortschritte im unbemannten Flugverkehr. Neben den Grundlagen des U-Space geht es um rechtliche und technische Herausforderungen und den Weg in die Zukunft. Mit Dr. Jan Dirks aus dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) reden wir über die europäische Initiative des U-Space, Fortschritte im deutschen Gesetzesprozess und Chancen, die der U-Space für die Gesellschaft bietet. Und wir sprechen über Inspektion und Medizintransporte, Kommunikation und digitale Technologien sowie Umweltschutz. Unsere Gäste sind sich einig: Die rechtlichen Grundlagen für eine Umsetzung des U-Spaces fehlen aktuell in Deutschland. Mittelfristig wird der U-Space aber autonomen oder hochautomatisierten Luftverkehr ermöglichen. Zu Gast im Podcast Henri Meeß studierte Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum und legte den Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Seit 2020 arbeitet er am Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, ursprünglich mit Fokus auf KI-gestützte Verkehrsoptimierung. Seit 2021 leitet Henri Meeß eine Arbeitsgruppe zum Thema autonomes Fliegen. Er promoviert im Bereich KI und Robotik und ist Mitglied verschiedener Komitees und Arbeitsgruppen, u.a. beim Deutschen Institut für Normung (DIN) und im BDLI Fachausschuss UAV. Dr. Jan Dirks ist seit 2020 Mitglied der Projektgruppe Unbemannte Luftfahrt im Bundesministerium für Verkehr (BMV), die im Januar 2025 zum Referat Zukunft der Luftfahrt wurde. Hier verantwortet er die Bereiche Unbemannte Luftfahrt, Advanced Air Mobility und U-Space. Zuvor arbeitete er u.a. beim BMV an politischen Strategien im See- und Binnenhafenbereich und bei der Universität Bremen an Normungs- und Standardisierungsprozessen in der internationalen Handelsschifffahrt. Weiterführende Informationen ADAM – Advanced Airspace Mapping Commission Implementing Regulation 2021/664 of 22 April 2021 on a regulatory framework for the U-space Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Konzept Einrichtung von U-Spaces in Deutschland für einen koordinierten Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen in ausgewiesenen Lufträumen.

    28 min
  4. Die Stadt der Zukunft: Digitale Zwillinge für die Smart City

    09/17/2025

    Die Stadt der Zukunft: Digitale Zwillinge für die Smart City

    Im Gespräch mit Prof. Dr. Florian Siegert (3D Reality Maps) und Dr. Nora Reinecke (Freie und Hansestadt Hamburg) über Digitale Zwillinge und die Smart City Was ist eine Smart City und wofür braucht man den urbanen digitalen Zwilling? Welche Chancen bietet die Smart City für die Stadtverwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger? Und vor welchen Herausforderungen stehen Städte und Kommunen beim Thema Smart City? In der 20. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Digitale Zwillinge im Kontext der Smart City. Wir klären: Was ist ein Digitaler Zwilling, was ist eine Smart City und wie hängen die beiden zusammen? Prof. Dr. Florian Siegert von 3D RealityMaps GmbH erläutert anhand des mFUND-Projekts „TwinCity3D" die Chancen von Smart City für zukunftsfähige und resiliente Städte. Neben den Möglichkeiten von Simulation und Prognose thematisiert er Herausforderungen in Bezug auf die Finanzierungs- und Relevanzfragen kommunaler digitaler Zwillinge. Mit Dr. Nora Reinecke aus der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg besprechen wir den Hamburger Weg zum digitalen Zwilling, das Smart City-Projekt “Connected Urban Twins” und die Chancen, die digitale Zwillinge für Stadtplanung und -entwicklung bieten. Wir sprechen über Transparenz und Bürgerbeteiligung, die Beschleunigung von Prozessen und die Frage nach Datenschutz und Kritischer Infrastruktur. Unsere Gäste sind sich einig: Digitale Zwillinge und die Smart City bieten große Chancen für Kommunen und Städte - diese müssen jedoch erst gesehen und entsprechend finanziert werden. Zu Gast im Podcast Prof. Dr. Florian Siegert studierte Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seit 2003 arbeitet als apl. Professor für Erdbeobachtung und Umweltmonitoring am GeoBio Center der LMU. 2009 gründete Dr. Siegert die Firma 3D RealityMaps GmbH, die sich mit der Entwicklung und dem Management digitaler Zwillinge befasst. Dies umfasst die Datenerfassung über Flugzeuge und Satelliten, KI-gestützte Geodatenanalyse und modellbasierter Abbildung der realen Welt in digitalen Zwillingen. Dr. Nora Reinecke ist seit 2021 Projektleiterin des Kooperationsprojekts „Connected Urban Twins“. Für die Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg koordiniert sie federführend ein städte- und ressortübergreifendes Projektteam, das die Weiterentwicklung von urbanen Datenplattformen und digitalen Zwillingen in den drei Partnerstädten Hamburg, Leipzig und München vorantreibt. Nora Reinecke ist promovierte Geographin und hat zuvor Projekte in Wirtschaft und Wissenschaft geleitet. Weiterführende Informationen mCAST Folge 19: Die smarte Baustelle: Digitale Zwillinge und das BIM-Universum - mit Florian Köllner (Fernstraßen-Bundesamt) und Prof. Dr. Henriette Strotmann (FH Münster) TwinCity3D – Entwicklung einer geodatenbasierten “TwinCity3D”-Plattform und KI-Analysetools zur Unterstützung einer umweltfreundlichen Stadt- und Verkehrsplanung Realitymaps Connected Urban Twins. Urbane Digitale Zwillinge für die Stadtentwicklung der Zukunft Hamburg Digital. Fortschritt – Innovation – Vernetzung: Digitalstrategie für Hamburg – einfach machen

    32 min
  5. Die smarte Baustelle: Digitale Zwillinge und das BIM-Universum

    08/20/2025

    Die smarte Baustelle: Digitale Zwillinge und das BIM-Universum

    Im Gespräch mit Florian Köllner (Fernstraßen-Bundesamt) und Prof. Dr. Henriette Strotmann (FH Münster) über Building Information Modeling und Digitale Zwillinge Was ist Building Information Modeling (BIM) genau und was bringt das eigentlich? Welchen Herausforderungen – technologisch und gesellschaftlich – stehen wir bei der Etablierung von BIM gegenüber? Und welche Chancen bietet BIM langfristig? In der 19. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über BIM und Digitale Zwillinge. Gemeinsam mit Sharan Vijayagopal, langjähriger BIM-Experte und –Berater bei der TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH, starten wir in das Thema und fragen: Was ist eigentlich BIM, was ist ein digitaler Zwilling – und wie unterscheiden sich die beiden Ansätze eigentlich genau? Florian Köllner vom Fernstraßen-Bundesamt (FBA) erläutert die Ambitionen und Vorteile von BIM im Straßenbau. Mit dem mFUND-Projekt BeGeBIM erkundet er aktuell, wie die Chancen digitaler Modelle für Genehmigungsprozesse ideal genutzt werden können. Mit Prof. Dr. Henriette Strotmann, die an der FH Münster den ersten berufsbegleitenden BIM-Master Deutschlands aufgesetzt hat, besprechen wir die Chancen von BIM für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes und Herausforderungen, die es auf dem Weg zu einem flächendeckenden BIM-Einsatz noch zu bewältigen gilt. Wir sprechen über Kommunikation, Standards und Fachkräfte im Bauwesen, vorausschauende Investitionen und die Möglichkeiten eines digitalen Materialpasses von Gebäuden. Unsere Gäste sind sich einig: Building Information Modeling erfordert anfänglich höhere Investitionen und zusätzliche (Aus-)Bildung für Fachkräfte, ist langfristig aber nicht mehr wegzudenken, sodass sich ein früher Einsatz lohnt. Zu Gast im Podcast Florian Köllner ist seit 2021 technischer Referent und BIM Manager beim Fernstraßen-Bundesamt. Nach seinem Studium der Geographie und Geophysik war er 12 Jahre lang Projektleiter Ingenieurgeophysik in der freien Wirtschaft. Beim Fernstraßen-Bundesamt ist er unter anderem für die Umsetzung des Masterplans BIM Bundesfernstraßen zuständig. Florian Köllner ist Leiter der BIM Lenkungsgruppe des BMV und der ITKo Fachgruppe BIM.   Frau Prof. Dr.-Ing. Henriette Strotmann lehrt und forscht interdisziplinär zu BIM und dem digitalen Bauwerkszyklus in ihrem BIM-Labor und in Bachelor- und Mastermodulen an der FH Münster und vermittelt Ihr Wissen darüber hinaus in Schulungen der BIM Akademie der Formitas AG. Sie ist Professorin für Baubetrieb und Digitalen Bauwerkszyklus im Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster. Weiterführende Informationen mCAST Folge 2: Mit innovativen Beteiligungstools in der Bauplanung Akzeptanz stärken – mit Prof. Dr. Katharina Klemt-Albert und Winfried Kranz-Pitre mCAST Folge 14: Sicher, nachhaltig, langlebig? Predictive Maintenance in der Verkehrsinfrastruktur mit Prof. Dr. Cordula Kropp und Max Herbers Fernstraßen-Bundesamt BeGeBIM – Beschleunigung von Genehmigungsprozessen im Straßenbau durch digitale Modelle Berufsbegleitender BIM-Master der FH Münster

    30 min
  6. Bus, Bahn, Boot: Intermodale Mobilität im Fokus

    07/16/2025

    Bus, Bahn, Boot: Intermodale Mobilität im Fokus

    Im Gespräch mit Markus Wartha (ITS Germany) und Markus Klose (HTW Dresden) über intermodale Mobilität Was bedeutet intermodale Mobilität genau? Welche Rolle spielen Daten in der Entwicklung und Stärkung von Intermodalität? Und welche Chancen bietet sie für die Gesellschaft? In der 18. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Mobilität in Deutschland und Chancen intermodaler Mobilität. Markus Klose von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) zeigt anhand des mFUND-Projekts REACH-IT, welche Rolle Daten dabei spielen und wie Mobilität durch Intermodalität verbessert werden kann. Markus Wartha, Präsident des ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V., gibt einen Einblick in die aktuellen Fortschritte im Bereich der intermodalen Mobilität, unter anderem durch das Projekt AIAMO. Wir sprechen über die Konsequenzen von Intermodalität für Arbeitsmarkt, Umwelt und Komfort und diskutieren aktuelle Herausforderungen. Unsere Gäste sind sich einig: Intermodale Mobilität ist zwar an einigen Stellen bereits Realität, muss aber trotzdem weiter ausgebaut und optimiert werden. Zu Gast im Podcast Markus Klose studierte Diplom-Mathematik an der TU Dresden. Nach einer Position als Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrbeauftragter am Institut für Analysis der TU Dresden wechselte er ans Institut für Medizinische Informatik und Biometrie. Seit 2019 ist er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) tätig und seit 2022 zusätzlich Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Sachsen. Markus Wartha ist seit 2018 Präsident des ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V. und seit 2023 Konsortialführer von AIAMO. Er ist Experte für die Evolution von IKT-Systemen, Data Intelligence, Cloud Infrastrukturen und AI Foundation Model. Weiterführende Informationen REACH-IT – Skalierbare Erreichbarkeitsanalyse im intermodalen Verkehr unter Verwendung offener Daten AIAMO – Artificial Intelligence and Mobility ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V. Daten+. Zukunft bewegen: Multimodalität muss zum “New Normal” werden.

    30 min
  7. LKW, Lok, Leichter? Neue Wege für intermodale Logistik

    06/18/2025

    LKW, Lok, Leichter? Neue Wege für intermodale Logistik

    Im Gespräch mit Niels Beuck (DSLV Bundesverband Spedition und Logistik) und Diana Fieberg (SGKV Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr) über intermodale Logistik Was ist eigentlich intermodale Logistik? Welche Chancen bietet sie für Transport und Logistik in Deutschland und darüber hinaus? Und mit welchen Herausforderungen muss – mit und ohne Intermodalität – die Logistik aktuell und künftig umgehen? In der 17. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Chancen und Herausforderungen von intermodaler Logistik. Diana Fieberg von der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) erklärt anhand des mFUND-Projekts KV-Stat, was intermodale Logistik eigentlich bedeutet, welche Chancen sie unter anderem für den Umwelt- und Klimaschutz bietet und welche Rolle Daten für das Konzept spielen. Niels Beuck vom Bundesverband Spedition und Logistik erläutert die Konsequenzen für den Arbeitsmarkt, weiterhin bestehende Herausforderungen und die Umsetzbarkeit. Wir sprechen über die Verlagerung von Logistik auf umweltfreundliche Verkehrsträger und die Herausforderungen, vor denen gerade der Schienengüterverkehr aktuell noch steht. Unsere Gäste sind sich einig: Intermodale Logistik kann nicht immer und überall eingesetzt werden, bietet aber viele Chancen für Umwelt, Effizienz und Fachkräftemangel. Zu Gast im Podcast Diana Fieberg ist seit 2014 bei der SGKV, Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr, tätig. Die SGKV ist ein gemeinnütziger Mitgliederverein, der sich für intermodale Transportketten einsetzt und als neutrale Kommunikations- und Wissensplattform dient. Dort ist sie neben vereinsinternen Tätigkeiten mit der Projektleitung verschiedenster Projekte im KV-Bereich betraut. Zuvor war Diana Fieberg beim DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Institut für Verkehrsforschung im Bereich Wirtschaftsverkehr beschäftigt. Niels Beuck ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, und dort thematisch u.a. verantwortlich für das Thema Schienengüterverkehr. Zwischen dem 1. und 2. Juristischen Staatsexamen in Dresden und Berlin, studierte Beuck in Linköping, Schweden und machte dort einen Master of Science mit einer Arbeit zur Wirksamkeit internationaler Umweltregime. Bevor er zum DSLV wechselte, arbeitete er sieben Jahre in Brüssel für den europäischen Dachverband des DSLV, CLECAT. Weiterführende Informationen KV-Stat – Machbarkeitsstudie zur Entwicklung einer Logistikplattform für den kombinierten Verkehr Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr Bundesverband Spedition und Logistik Emissionsrechner, bspw. Carboncare

    27 min
  8. Künstliche Intelligenz in der Mobilität: Dein Freund und Helfer?

    05/13/2025

    Künstliche Intelligenz in der Mobilität: Dein Freund und Helfer?

    Im Gespräch mit Dr. Benjamin Lange (LMU München & MCML) und Joachim von Beesten (Björn-Steiger-Stiftung) über Künstliche Intelligenz in der Mobilität Wie wird Künstliche Intelligenz (KI) heute schon in der Mobilität genutzt und welche Zukunftsperspektiven gibt es? Welche ethischen Herausforderungen gibt es für den Einsatz von KI? Und was bedeutet eigentlich Human-in-the-Loop? In der 16. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Mobilität. Joachim von Beesten von der Björn-Steiger-Stiftung erklärt anhand des mFUND-Projekts AIRCIS, wo KI bereits in der Mobilität genutzt wird und welche Chancen sie in der Notfallhilfe bietet. Dr. Benjamin Lange von der LMU München und dem Munich Center for Machine Learning (MCML) erläutert die Rolle des Menschen für die Nutzung von KI: Es geht um Fragen der Verantwortung, Kontrolle und Ethik, die zum Teil (noch) vom Menschen beantwortet werden müssen. Wir besprechen, was Human-in-the-Loop bedeutet – und wie sich das Konzept in Zukunft weiterentwickeln wird. Unsere Gäste sind sich einig: Künstliche Intelligenz bietet für die Mobilität viele Chancen, bringt aber auch noch offene Fragen mit sich. Zu Gast im Podcast Joachim von Beesten ist seit sechs Jahren für die Björn Steiger Stiftung tätig, die eine Verbesserung der Notfallhilfe anstrebt. Bekannte Meilensteine sind die Einführung der bundesweiten Notrufnummern 112/110 und der zivilen Luftrettung. Herr von Beesten verantwortet den Geschäftsbereich Forschung, Entwicklung und Sonderfahrzeuge und leitet dort Forschungsprojekte, die eine Verbesserung der Notfallhilfe durch Technologien wie Drohnen, Digitale Zwillinge und Künstliche Intelligenz erreichen möchten. Dr. Benjamin Lange leitet eine Nachwuchsgruppe in der Ethik der KI und maschinellem Lernen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem Munich Center for Machine Learning (MCML). Ergänzend ist Benjamin Lange Ethikberater für Unternehmen und Organisationen und berät zu Themen im Bereich Corporate Ethics and Compliance, Corporate Social Responsiblity (CSR), Corporate Digital Responsibility (CDR), Digitaler Ethik sowie zur Ethik der KI und Innovation. Weiterführende Informationen AIRCIS – Artificial Intelligence in Rescue Chains: Stärkung der Rettungskette unter Extremwettereinflüssen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz am Beispiel Lausitz Munich Center for Machine Learning (MCML) CDU, CSU und SPD. Verantwortung für Deutschland. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. 21. Legislaturperiode MCAST Folge 3: Günstige Intelligenz? Effizienzperspektiven von KI im Innovationsprozess (17. April 2024)

    28 min

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mCAST beschäftigt sich mit Forschung, Technologie und Mobilität. Staffel 1 (Folge 1–11) blickt hinter erfolgreiche Innovationen und zeigt, wie Wissenstransfer wirkt – von KI über Bürgerbeteiligung und Reallabore bis zu Startups. Staffel 2 fragt: Wie werden wir morgen unterwegs sein? Diskutiert werden Trends wie On-Demand-Mobilität, 15-Minuten-Stadt und Predictive Maintenance sowie ihre gesellschaftlichen Effekte. Der Podcast gibt Einblicke in mFUND-Projekte (gefördert vom Bundesministerium für Verkehr) zur digitalen Mobilität, moderiert von Johanna Merkle und Felix Schneider.