MutDurchbruch

Doreen Falkenthal

🎧 Mutdurchbruch – Dein Podcast für Selbstverantwortung, innere Führung und echte Transformation. Hallo, ich bin Doreen. Mutig, dass Du Dir Zeit nimmst für 11 Minuten für Deinen Wendepunkt. Es gibt diese Momente im Leben, in denen plötzlich etwas nicht mehr passt. Ein Job. Eine Beziehung. Eine Rolle. Ein Lebensentwurf. Oder einfach die Art, wie Du bisher funktioniert hast. MutDurchbruch ist der Podcast für genau diese Momente. In kurzen, klaren 11-Minuten-Folgen geht es um die kleinen und großen Wendepunkte des Lebens: Abschiede und Neuanfänge, Erschöpfung, Beziehungen, Familie, Beruf, Älterwerden, Entscheidungen und die Frage:Was ist jetzt wirklich stimmig für mich? Ich teile Erfahrungen, Gedanken und Fragen, die Dir helfen, zu erkennen, was gerade wirklich los ist und vielleicht reicht das ja bereits um Deinen nächsten Schritt zu finden? 11 Minuten. Ein Wendepunkt. Ein neuer Blick auf Dein Leben. Mutdurchbruch : Dein Leben beginnt, wenn Du Dich traust.  Vom TUN zum SEIN durch Werte, Verantwortung und Verbindung. Für Menschen, die bereit sind, ihren Mut zu leben, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst in der Tiefe zu begegnen. 

  1. 4d ago

    Was willst Du wirklich?

    Folge 157: Schreib Dich frei: Was willst Du Deinem Leben wirklich für einen Sinn geben? 49 Tage. 49 Podcastfolgen. Eine Reise durch mein 49. Lebensjahr. Jetzt kehrt der MutDurchbruch Podcast zurück in seinen wöchentlichen Rhythmus, immer dienstags. Diese Folge beginnt mit einer Begegnung aus meiner Beratung und führt zu einer Methode, die mich selbst seit vielen Jahren begleitet: dem freien, kreativen Schreiben. Manchmal tragen wir große Fragen in uns. Was will ich wirklich? Wie möchte ich leben? Wer möchte ich werden? Was wünsche ich mir? Welchen Sinn möchte ich meinem Leben geben? Vielleicht kreisen diese Fragen schon lange in Deinem Kopf. Vielleicht spürst Du gleichzeitig, dass irgendwo tiefer in Dir längst Antworten liegen. Genau hier beginnt diese Folge. Ich teile mit Dir eine einfache Schreibübung, die einen Raum öffnen kann, in dem Du Dir selbst auf eine neue Art begegnest. Du stellst einen Timer auf 15 Minuten. Du nimmst Papier und einen Stift. Du setzt die Spitze auf das Papier und beginnst zu schreiben. Deine Gedanken dürfen fließen. Deine Hand darf weiterwandern. Deine Worte dürfen entstehen, während Du ihnen begegnest. Vielleicht taucht zuerst Alltag auf. Vielleicht Widerstand. Vielleicht Chaos. Vielleicht irgendwann ein Satz, bei dem Du plötzlich innehältst, weil Du spürst: Da bin ich. Das kommt wirklich aus mir. Schreiben kann zu einem Kanal werden. Zu einer Begegnung mit Deinen Wünschen. Zu einem Spiegel Deiner Überzeugungen. Zu einem Raum, in dem sichtbar wird, welche Geschichten Dein Leben bisher geprägt haben und welche Geschichte Du ab heute schreiben möchtest. In dieser Episode geht es deshalb auch um eine der größten Fragen überhaupt: Was ist der Sinn Deines Lebens? Meine Perspektive darauf ist sehr klar: Du lebst dieses Leben. Du bist hier. Du hast Erfahrungen gesammelt, Entscheidungen getroffen, Freude erlebt, Schmerz getragen, Menschen getroffen und Dich immer weiter entwickelt. Jetzt darfst Du Dich fragen: Welchen Sinn möchtest Du diesem Leben geben? Vielleicht liegt Deine Kraft viel stärker in Deinen Händen, als Du bisher gespürt hast. Vielleicht beginnt Veränderung genau in dem Moment, in dem Du Dir erlaubst, Deine Wünsche wirklich kennenzulernen. Vielleicht entsteht Deine neue innere Landkarte erst dadurch, dass Du beginnst, sie selbst zu zeichnen. Diese Folge ist eine Einladung, Dir 15 Minuten zu schenken. 15 Minuten für Dich. 15 Minuten für Deine Gedanken. 15 Minuten für eine Frage, die gerade in Dir lebt. 15 Minuten, in denen Du entdecken darfst, was durch Dich aufs Papier möchte, denn manchmal schreibt Deine Hand längst weiter, während Dein Kopf noch versucht zu verstehen. Nimm einen Stift, nimm Papier, stell Deinen Timer und dann frag Dich: Wenn ich meinem Leben selbst einen Sinn geben darf: Welchen wähle ich?

  2. Oct 20

    Hör auf, wichtige Momente in Deinem Leben kleinzureden.

    Folge 156 : 49 Wendepunkte. 49 Lebensjahre. Und ausgerechnet an meinem Geburtstag kam noch einmal eine ziemlich klare Erkenntnis. Wie gut bist Du darin, besondere Momente in Deinem Leben wirklich zu markieren? Einen Geburtstag. Eine Entscheidung. Ein erreichtes Ziel. Das Ende einer Lebensphase. Einen neuen Anfang. Ich habe mein gesamtes 49. Lebensjahr sehr bewusst erlebt und meinen Geburtstag ganz besonders gestaltet. Ich habe mir ein intensives Seminar geschenkt, Zeit investiert, gefeiert, zurückgeschaut und mir erlaubt, diesen Übergang wirklich wichtig zu nehmen. Dann kam an meinem Geburtstag eine Nachricht von einem Menschen, der mir sehr wichtig ist. Sie hat mich getroffen. Früher hätte ich wahrscheinlich gedacht: „Ach, ist doch nur ein Geburtstag.“ Ich hätte Verständnis gehabt, es heruntergeschluckt und Harmonie hergestellt. Dieses Mal habe ich etwas anderes gespürt: Dieser Tag ist mir wichtig, also darf ich wichtig sein. Mein Wert hängt dabei gar nicht davon ab, ob jemand anderes diesen Moment genauso empfindet wie ich. Mein Wendepunkt liegt darin, mich selbst ernst zu nehmen. Zu sagen: Das hat etwas mit mir gemacht. Darüber möchte ich sprechen. Ohne Drama,  Ohne Bestrafung, mit Respekt, Klarheit und offenem Ausgang. Vielleicht bedeutet Selbstwert manchmal genau das: Die Dinge, die Dir wichtig sind, nicht mehr kleiner zu machen, damit sie für andere bequemer werden. Deine besonderen Momente dürfen besonders sein. Du darfst sie feiern. Du darfst sie markieren. Du darfst Menschen zeigen, wie Du behandelt werden möchtest. Diese 49. Wendepunkt-Folge ist deshalb meine Einladung an Dich: Was in Deinem Leben verdient gerade viel mehr Bedeutung, als Du ihm bisher gegeben hast? Vielleicht ist heute der perfekte Moment, es zu feiern. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 156

  3. Oct 18

    Du bist nie fertig und genau das ist Deine Chance.

    Folge 155:  Manchmal denken wir, wir müssten irgendwann an einem Punkt ankommen, an dem endlich alles geklärt ist. Alles verstanden. Alles geheilt. Alles sortiert. Dieses Wochenende erinnert mich gerade an etwas anderes: Wir entwickeln uns weiter. Immer wieder. Vor 13 Jahren saß ich selbst an einem Punkt in meinem Leben, an dem kaum noch etwas ging. Ich war erschöpft, hoffnungslos, körperlich angeschlagen und wusste überhaupt nicht, wie mein Leben weitergehen sollte. Viele Menschen und unterschiedliche Formen von Unterstützung haben damals ineinandergegriffen. Menschen, die einfach da waren. Menschen, die mich versorgt haben. Therapie. Klinik. Gespräche. Eine Sozialarbeiterin, die mir irgendwann immer wieder Fragen stellte, die etwas Entscheidendes in mir geweckt haben: Was möchtest Du eigentlich? Diese Frage begleitet mich bis heute. Heute sitze ich auf der anderen Seite und begleite selbst Menschen durch psychosomatische Krisen und Veränderungsprozesse. Trotzdem bleibe auch ich Schülerin meines eigenen Lebens. Dieses Wochenende verbringe ich bewusst mit Menschen, die ebenfalls begleiten, coachen, unterstützen und Räume für Veränderung schaffen. Menschen, die selbst schon durch Krisen gegangen sind und trotzdem weiter hinschauen. Das berührt mich. Denn persönliche Entwicklung bedeutet für mich inzwischen, immer wieder bereit zu sein, die eigenen Filter zu überprüfen. Wie sehe ich die Welt? Welche alten Überzeugungen laufen noch automatisch in mir? Welche Geschichte erzähle ich mir über mich selbst? Welche davon möchte ich heute weiterleben? Unsere Vergangenheit hat uns geprägt. Unser Hier und Jetzt gibt uns die Möglichkeit, mit dem, was daraus entstanden ist, bewusst umzugehen. Manchmal geschieht Veränderung, weil das Leben uns kräftig durchschüttelt. Manchmal entsteht sie aus einem stillen Moment heraus, in dem wir merken: Ich möchte etwas anders machen. Genau dort beginnt Selbstwirksamkeit. Schritt für Schritt. Mit Unterstützung, wenn wir sie brauchen. Mit Menschen, die uns etwas zutrauen. Mit Fragen, die neue Antworten in uns entstehen lassen. Vielleicht stehst Du gerade selbst an einem Wendepunkt, dann erinnere Dich daran, was Du bereits bewältigt hast. Feiere, wie weit Du gekommen bist. Atme auf Deinem Plateau einmal durch. Dann darfst Du Dich fragen: Was möchte ich ab heute in meinem Leben möglich machen? Denn genau hier beginnt der nächste Schritt. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 155

  4. Oct 17

    Hör auf, Dein eigenes Licht zu dimmen.

    Folge 154: Vielleicht kennst Du diese Momente. Du hast eine Idee. Du spürst Energie. Etwas in Dir sagt ganz deutlich: Los. Genau da lang. Dann kommt der Realitätscheck. Zweifel tauchen auf. Andere Menschen machen Dinge anders. Ein Plan funktioniert langsamer als gedacht. Plötzlich fragst Du Dich, ob Du Dich überschätzt hast, ob Deine Idee zu groß war oder ob Du Dich lieber wieder ein bisschen zurücknehmen solltest. Genau da war ich in den letzten Tagen. Mit meinem Buch.Mit meinen Ideen.Mit meiner Art, manchmal einfach loszulaufen und unterwegs herauszufinden, wie der Weg eigentlich funktioniert. Heute wurde mir wieder bewusst: Das ist ein Teil von mir. Ich bringe Dinge gern in Bewegung. Ich spreche sie aus. Ich gebe einer Idee Raum, bevor jedes Detail geklärt ist. Manchmal muss ich später nachjustieren. Trotzdem möchte ich genau deshalb mein eigenes Licht nicht kleiner drehen. Denn vielleicht besteht unser Weg gar nicht darin, so zu werden wie jemand anderes. Vielleicht dürfen wir immer genauer herausfinden, wie wir selbst gemeint sind. Heute saß mir eine Frau gegenüber, Anfang 60, Lehrerin mit Herz und Seele. Viele Jahre hat sie funktioniert und getragen. Jetzt steht plötzlich eine ganz andere Frage im Raum: Was möchte ich eigentlich mit den nächsten Jahren meines Lebens anfangen? Was wünsche ich mir? Was fühlt sich nach mir an? Ich glaube, diese Fragen dürfen wir uns in jedem Alter stellen. Vielleicht brauchst Du dafür einen Menschen, der Dich inspiriert. Einen Podcast. Ein Buch. Eine Therapeutin. Eine Freundin. Ein Zitat, das Dich plötzlich mitten ins Herz trifft. Etwas, das Dich daran erinnert: Da ist etwas in Dir, das gelebt werden möchte. Du musst dafür keine Bühne betreten und kein Buch schreiben. Dein Licht kann überall sichtbar werden. In Deiner Arbeit.In einer Entscheidung.In Deiner Kreativität.In der Art, wie Du liebst.In einem neuen Anfang mit 61. Vielleicht ist Dein Wendepunkt heute deshalb diese eine Frage: Wo hast Du Dich in letzter Zeit leiser gemacht, obwohl etwas in Dir längst heller werden möchte? 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 154

  5. Oct 16

    Wie Du Dich selbst austrickst ohne es zu merken.

    Folge 153 Manchmal ist die Erkenntnis ein bisschen unbequem und gleichzeitig ziemlich befreiend. Heute Morgen habe ich in einem Seminar noch darüber gesprochen, dass Veränderung Zeit braucht. Dass wir neue Fähigkeiten üben dürfen. Dass Verstehen allein noch keinen neuen Automatismus erschafft. Ein paar Stunden später durfte ich genau diese Erkenntnis auf mein eigenes Leben anwenden. Denn ich wollte mein Buch unbedingt zu meinem 49. Geburtstag veröffentlichen. Ich habe geschrieben. Stundenlang. Nach der Arbeit, bis tief in die Nacht. Mit unglaublich viel Freude, Energie und diesem wunderbaren kreativen Tunnel, in dem plötzlich alles möglich scheint. Dabei habe ich einen ziemlich wichtigen Teil des Buchprojekts ausgeblendet: Ein fertiger Rohtext ist noch kein fertiges Buch. Überarbeiten. Prüfen. Feinschliff. Formatieren. Noch einmal lesen. Entscheiden, was wirklich zu mir passt. Auf einmal saß ich da und musste mir eingestehen: Mein Zeitplan war ziemlich utopisch. Für einen kurzen Moment kam diese alte Stimme hoch, die sofort daraus machen wollte: „Wie konntest Du das übersehen?“ Dann musste ich fast lachen, denn genau hier liegt mein heutiger Wendepunkt. Vielleicht bedeutet Selbstwert auch, sich in solchen Momenten nicht gegen sich selbst zu stellen, vielleicht darf ich anerkennen, wie begeistert ich war. Wie viel ich in wenigen Tagen erschaffen habe. Wie sehr mich diese Idee getragen hat. Meine Euphorie war keine Schwäche. Sie hat dafür gesorgt, dass überhaupt mehr als 100 Seiten entstanden sind. Jetzt kommt ein anderer Teil von mir dazu. Der realistische. Der sorgfältige. Derjenige, der dem Geschriebenen die Zeit geben möchte, die es verdient. Das Buch kommt. Es bekommt nur einen anderen Zeitplan. Vielleicht kennst Du solche Momente auch. Du hast Dir etwas vorgenommen und plötzlich erkennst Du, dass Deine Realität ein paar Faktoren mehr enthält als Dein ursprünglicher Plan. Dann darfst Du kurz anhalten und fragen: Was sagt dieser Moment wirklich über mich aus? Vielleicht viel weniger über Dein Scheitern und viel mehr darüber, wie Du denkst, was Dich antreibt und welche Fähigkeiten in Dir stecken. Genau dort kann aus einem Stolpern wieder ein Wendepunkt werden. Mit einem liebevollen Blick auf Dich selbst. Mit einer neuen Entscheidung. Mit einem Plan, der jetzt wirklich zu Dir und Deinem Leben passt. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 153

  6. Oct 15

    Wenn Dein altes Ich gegen Dein neues Leben kämpft.

    Folge 152:  Manchmal verändert sich Dein Leben, weil sich plötzlich etwas im Außen verändert. Manchmal beginnt der viel tiefere Wendepunkt aber an einer ganz anderen Stelle: Du schaust auf Deine eigene Geschichte und gibst ihr eine neue Bedeutung. Während ich gerade das letzte Kapitel meines Buches schreibe, beobachte ich genau das bei meiner Romanfigur. Sie beginnt zu erkennen, dass vieles von dem, was sie jahrelang für Wahrheit gehalten hat, vielleicht eine Überzeugung war. Entstanden aus Erfahrungen. Aus dem, was sie damals verstanden hat. Aus dem, was ihr zur Verfügung stand. Aus Schutz. Aus Prägung. Aus dem Versuch, irgendwie mit dem Leben klarzukommen. Unsere Gedanken werden zu Filtern. Diese Filter beeinflussen, was wir wahrnehmen, wie wir fühlen, wie wir reagieren und welche Entscheidungen wir treffen. Irgendwann können wir an einen Punkt kommen, an dem wir unsere eigene Geschichte noch einmal anschauen dürfen. Mit mehr Lebenserfahrung. Mit neuen Informationen. Mit einem Menschen an unserer Seite, der einen anderen Blickwinkel öffnet. Vielleicht entsteht dann plötzlich die Frage: Was wäre, wenn das, was ich damals über mich geglaubt habe, heute eine neue Bedeutung bekommen darf? Genau darin liegt für mich so viel Kraft. Manchmal fühlt sich dieser Prozess wunderschön an. Manchmal fühlt er sich wie ein innerer Kampf an. Die Raupe löst sich auf, während der Schmetterling bereits entsteht. Das Alte kennt seinen Platz. Das Neue braucht erst noch Raum. Dieser Zwischenzustand kann verwirrend, emotional und unglaublich anstrengend sein. Trotzdem passiert dort etwas Großes: Transformation. Vielleicht steckst Du gerade selbst in einem solchen Zwischenraum. Ein Teil von Dir weiß längst, dass sich etwas verändert. Ein anderer Teil möchte noch festhalten, dann darfst Du wissen: Du befindest Dich mitten in einem Prozess. Atme. Bleib neugierig. Schau liebevoll auf das, was einmal wichtig für Dich war. Vielleicht braucht Deine Vergangenheit heute keinen Kampf. Vielleicht braucht sie einen neuen Bedeutungsrahmen. Denn manchmal verändert sich Dein ganzes Heute, wenn Du beginnst, Deine alte Geschichte mit neuen Augen zu sehen. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 152

  7. Oct 14

    Dieses eine Wort zeigt, wie weit Du von Dir entfernt bist.

    Folge 151:  Heute saß eine Frau vor mir, die lange über ihre Grenzen gegangen war. Zu viel Verantwortung. Zu viele Aufgaben. Körperliche Beschwerden. Immer weiter funktionieren. Jetzt war sie in der Reha und wollte wissen, wie es für sie weitergehen kann. Sie erzählte mir, was man tun könnte. Was man machen müsste. Wie man mit Schmerzen umgeht. Welche Möglichkeiten man hat. Also stellte ich irgendwann eine ganz einfache Frage: „Was möchten Sie?“ Plötzlich wurde es still. Denn zwischen all diesen „man“-Sätzen war eine Person fast verschwunden: Sie selbst. Das hat mich wieder daran erinnert, wie viel unsere Sprache über unseren inneren Zustand erzählen kann. Manchmal ist ein „man“ einfach eine sprachliche Gewohnheit. Manchmal schafft es aber auch Abstand. Abstand zu den eigenen Bedürfnissen. Zu Schmerzen. Zu Grenzen. Zu Wünschen. Zu der Frage: Was will eigentlich ich? Bei Menschen, die lange funktioniert, viel getragen und sich stark an Erwartungen orientiert haben, begegnet mir das immer wieder. Sie wissen erstaunlich genau, was richtig wäre. Was erwartet wird. Wie etwas normalerweise gemacht wird. Doch sobald die Frage kommt: „Und was möchten Sie?“ wird die Antwort plötzlich viel schwieriger. Genau dort kann Veränderung beginnen. Vielleicht beobachtest Du Dich nach dieser Folge einmal selbst. Wie sprichst Du über Dinge, die Dich persönlich betreffen? Sagst Du: „Man ist dann irgendwann erschöpft.“ Oder kannst Du sagen: „Ich bin erschöpft.“ Sagst Du: „Man hält das irgendwann einfach nicht mehr aus.“ Oder: „Ich halte das gerade nicht mehr aus.“ Das kleine Wort Ich kann unglaublich viel verändern, denn in dem Moment, in dem Du Dich wieder in Deine eigene Geschichte hineinholst, kannst Du auch wieder spüren, entscheiden und gestalten. Vielleicht ist genau das heute Dein Wendepunkt: Sprich Dich wieder in Dein eigenes Leben hinein. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 151

  8. Oct 13

    Du hast es geschafft. Warum rennst Du schon weiter?

    Folge 150: Manchmal warten wir monatelang auf eine Antwort. Wir hoffen, organisieren, überlegen, halten Unsicherheit aus und versuchen irgendwie, mit all den offenen Fragen weiterzumachen. Dann kommt endlich dieser eine Moment: Es ist entschieden. Genau so saß heute eine Frau vor mir, die über Monate kaum wusste, wie ihre nächste Lebensphase aussehen würde. Wo sie wohnen wird. Wo sie beruflich anknüpfen kann. Wie es überhaupt weitergeht. Heute wusste sie es. Der Ort stand fest. Sogar genau der Ort, den sie sich gewünscht hatte. Eigentlich ein wunderschöner Moment. Doch kaum war die Antwort da, saß sie schon mit geöffnetem Laptop vor mir und wollte die nächsten To-do-Listen schreiben. Planen. Sortieren. Organisieren. Weitermachen. Während ich ihr zuhörte, dachte ich: Moment mal. Du bist doch gerade angekommen. Monatelang hast Du auf genau diese Gewissheit gewartet. Vielleicht braucht es heute gar keinen neuen Plan. Vielleicht braucht es heute erst einmal einen Moment, in dem Du spürst: Es ist geschafft. Diese Beratung hat mich selbst wieder daran erinnert, wie schnell wir durchs Leben laufen. Wir schreiben Bewerbungen und warten auf eine Einladung. Die Einladung kommt und sofort bereiten wir das Gespräch vor. Das Gespräch läuft gut und schon warten wir auf die Zusage. Die Zusage kommt und im Kopf beginnt bereits der nächste Abschnitt. Dabei besteht unser Leben genau aus diesen Momenten dazwischen. Aus kleinen Plateaus, auf denen wir einmal stehen bleiben dürfen. Durchatmen. Zurückschauen. Uns freuen. Vielleicht sogar stolz auf uns sein. Erfolge dürfen einen Platz in unserem Leben bekommen. Ein Kaffee. Ein Glas zum Anstoßen. Ein Spaziergang. Ein freier Nachmittag. Eine Nachricht an einen Menschen, der weiß, wie viel dieser Moment für uns bedeutet. Etwas, das unserem Inneren sagt: Schau mal. Hier wollten wir hin. Jetzt sind wir da. Vielleicht ist das heute auch Deine Einladung: Was ist in Deinem Leben in letzter Zeit gelungen? Welche Antwort hast Du bekommen? Welches Ziel hast Du erreicht? Welchen Schritt hast Du geschafft, den Du längst wieder für selbstverständlich hältst? Gönn Dir einen Moment dafür. Denn vielleicht besteht ein erfülltes Leben auch darin, zwischendurch wirklich mitzubekommen, wenn etwas gut geworden ist. 🎧 Wendepunkte – MutDurchbruch Podcast | Folge 150

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🎧 Mutdurchbruch – Dein Podcast für Selbstverantwortung, innere Führung und echte Transformation. Hallo, ich bin Doreen. Mutig, dass Du Dir Zeit nimmst für 11 Minuten für Deinen Wendepunkt. Es gibt diese Momente im Leben, in denen plötzlich etwas nicht mehr passt. Ein Job. Eine Beziehung. Eine Rolle. Ein Lebensentwurf. Oder einfach die Art, wie Du bisher funktioniert hast. MutDurchbruch ist der Podcast für genau diese Momente. In kurzen, klaren 11-Minuten-Folgen geht es um die kleinen und großen Wendepunkte des Lebens: Abschiede und Neuanfänge, Erschöpfung, Beziehungen, Familie, Beruf, Älterwerden, Entscheidungen und die Frage:Was ist jetzt wirklich stimmig für mich? Ich teile Erfahrungen, Gedanken und Fragen, die Dir helfen, zu erkennen, was gerade wirklich los ist und vielleicht reicht das ja bereits um Deinen nächsten Schritt zu finden? 11 Minuten. Ein Wendepunkt. Ein neuer Blick auf Dein Leben. Mutdurchbruch : Dein Leben beginnt, wenn Du Dich traust.  Vom TUN zum SEIN durch Werte, Verantwortung und Verbindung. Für Menschen, die bereit sind, ihren Mut zu leben, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst in der Tiefe zu begegnen.