Nachspielzeit - Hansa Rostock im Blick

Ostsee-Zeitung

Der FC Hansa Rostock - der größte Fußballverein in MV steht für Leidenschaft, Kampfgeist und das ein oder andere Drama. Im OZ-Podcast "Nachspielzeit" widmen sich die Reporter Tommy Bastian, Ben Brümmer und Johannes Weber alle zwei Wochen dem Koggenklub. Worum geht's? Die aktuelle Spielsituation von Hansa Rostock, die heißesten Transfer-Gerüchte und alle News rund um den Verein. Wer darf "Nachspielzeit" nicht verpassen? Niemand, dessen Herz blau-weiß-rot schlägt. Zu hören ist unser Hansa-Podcast überall, wo es Podcasts gibt, außerdem in der OZ-App und auf der Webseite. Kostenloser Hansa-Rostock-Newsletter: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Alles zu Hansa Rostock: https://www.ostsee-zeitung.de/themen/hansa-rostock/ Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/

  1. Hansa Rostock: Kaderplanung, Sommervorbereitung und Ziele

    May 27

    Hansa Rostock: Kaderplanung, Sommervorbereitung und Ziele

    Es gibt in diesen Tagen viel zu tun für Amir Shapourzadeh. Der Sportchef des FC Hansa Rostock ist dabei, den Kader für die neue Saison zusammenzustellen. Einige Entscheidungen wurden beim Fußball-Drittligisten schon getroffen, andere sind noch offen. „Wir führen derzeit viele Gespräche und haben noch das eine oder andere persönliche Treffen geplant“, sagt Shapourzadeh in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rundum den FC Hansa. Mit den beiden Torhütern Benjamin Uphoff und Max Hagemoser sowie Nico Neidhart, Adrien Lebeau (alle vier Ziel unbekannt), Christian Kinsombi (Energie Cottbus) und Viktor Bergh (nach Leihe zurück zu Djurgardens IF) verlassen sechs Profis den FCH. Noch offen ist die Zukunft von sechs weiteren Spielern, deren Verträge in Rostock zum 30. Juni enden. Dies betrifft Torwart Philipp Klewin, die Verteidiger Jan Mejdr und Felix Ruschke, Cedric Harenbrock sowie die beiden Leihspieler Lukas Kunze (Arminia Bielefeld) und Emil Holten (Elfsborg IF). Bei den vier Erstgenannten sprach sich Shapourzadeh dafür aus, die Zusammenarbeit über den Sommer hinaus fortzusetzen. „Unser neuer Torwarttrainer Arvid Schenk hat sich so positioniert, dass er gerne mit Philipp Klewin weiter zusammenarbeiten möchte“, sagt Shapourzadeh in der neuen Podcast-Folge. Schenk betreute Klewin schon in der Saison 2023/24 beim VfB Lübeck. Auch Hansa Rostocks erster Neuzugang, Torhüter Yannic Stein hat eine Vergangenheit beim VfB. Die Option auf eine Vertragsverlängerung stellte Shapourzadeh auch bei den Beratern von Ruschke und Harenbrock in Aussicht. Beide wurden in der Vergangenheit, auch in der abgelaufenen Spielzeit, häufiger durch Verletzungen aus dem Rhythmus gebracht. Derzeit außer Gefecht gesetzt ist Mejdr. Er zog sich Ende April im Heimspiel gegen Jahn Regensburg (2:5) einen Kreuzbandriss im Knie zu und fällt bis Ende des Jahres aus. Laut Shapourzadeh hatte der Berater des Außenverteidigers bereits im Winter signalisiert, dass sein Klient nach Ende der Saison nicht in 3. Liga bleiben werde. Eine Rückkehr nach Tschechien stand im Raum. „Jans Traum ist einmal die Major League Soccer in den USA gewesen. Es gab auch Anfragen aus Asien. Er hätte in seinem Alter noch einmal Lust auf ein Auslandsabenteuer gehabt“, verriet Shapourzadeh. Nun kam die schwere Verletzung dazwischen. „Wir werden ihm einen Vertrag anbieten, damit er hier seine Reha machen kann, um gesund zu werden“, so Shapourzadeh. Der Deutsch-Iraner ergänzte, dass Hansa unabhängig von Mejdrs Entscheidung zwei neue Spieler für die rechte Abwehrseite holen werde. Weitere Einblicke von Shapourzadeh zu möglichen Verstärkungen auf einigen Positionen, der Kaderplanung und zur Vorbereitung auf die neue Saison gibt es in „Nachspielzeit“ auf der OZ-Webseite, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt. Zudem laufen viele Folgen von „Nachspielzeit“ auch als Video auf YouTube. Kostenloser Hansa-Rostock-Newsletter: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Alles zu Hansa Rostock: https://www.ostsee-zeitung.de/themen/hansa-rostock/ Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/

    58 min
  2. Vom Hansa-Rostock-Kapitän zum Polizisten: Tobias Jänicke spricht über Brüche, Tränen und neue Ziele

    May 13

    Vom Hansa-Rostock-Kapitän zum Polizisten: Tobias Jänicke spricht über Brüche, Tränen und neue Ziele

    Ex-Profi Tobias Jänicke hat beim FC Hansa ein Auf und Ab der Gefühle erlebt – mit zwei Abstiegen, einem Aufstieg und einem hässlichen Ende seiner zweiten Zeit, als der damalige Rostocker Trainer Christian Brand nicht mehr auf ihn setzte. Im Urlaub erfuhr Jänicke, dass der Verein nicht mehr mit ihm plant. „Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerisssen.“ Trotzdem schlägt sein Herz weiterhin für die Kogge. „Ich verfolge den Verein, bin mit Leib und Seele dabei“, erzählt der frühere Kapitän des FCH in der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um den Drittligisten. Seinen Sohn, der Trikots trägt und in Hansa-Bettwäsche schläft, habe er angesteckt. Jänicke, der seit vielen Jahren in Saarbrücken lebt, betont: „Meine Heimat bleibt Rostock.“ Jänicke hat in der Saison 2025/26 einige Auswärtsspiele des FC Hansa besucht. Dabei habe es zwischenzeitlich zwischen ihm und dem Koggenklub gekriselt, so der mittlerweile 37-Jährige. 2015 war er zu Hansa zurückgekehrt und wurde Kapitän in einer Zeit, als die Rostocker gegen den Abstieg kämpften und es neben dem Platz viel Unruhe im Verein gab. Ein Jahr vor Ende löste er seinen Vertrag mit Hansa im Sommer 2017 vorzeitig auf. Den gebürtigen Neubrandenburger zog es ins Saarland. „Ich war am Boden, hatte keine Lust mehr auf Fußball. Beim 1. FC Saarbrücken habe ich die Freude wiedergefunden.“ Bis 2023 absolvierte er für den FCS, mit dem er in die 3. Liga aufgestiegen und ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen ist, 209 Pflichtspiele (31 Tore, 36 Vorlagen). Für Hansas Profis war Jänicke „nur“ 171-mal am Ball - in der 2. Bundesliga und der 3. Liga. Einer seiner größten Förderer sei Trainer Andreas Zachhuber gewesen. „Ich hätte gerne mehr Erfolge mit Hansa gefeiert und vor allem die Abstiege vermieden." Heute drückt Jänicke den Rostockern die Daumen, dass sie so schnell wie möglich die Rückkehr in die 2. Bundesliga schaffen. Die Entwicklung des Vereins in den vergangenen Jahren bewertet er positiv. Worauf es im Aufstiegsrennen und bei der Kaderplanung ankommt, verrät er in der neuen Folge. Dort spricht er außerdem über die schwierige Zeit seines Karriere-Endes, seine Ausbildung zum Polizisten und seine angehende Trainer-Laufbahn. Dem Fußball, der ihm ganz viel gegeben hat, will Jänicke nämlich treu bleiben. Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für Hansa-Newsletter der OZ anmelden: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Musik: Pixabay Cover: Dietmar Lilienthal, Andy Bünning

    52 min
  3. Jonas Dirkner will mit Hansa Rostock aufsteigen: „Wir können von der Bank nachlegen wie kein anderer Drittligist.“

    Apr 15

    Jonas Dirkner will mit Hansa Rostock aufsteigen: „Wir können von der Bank nachlegen wie kein anderer Drittligist.“

    Der heiße Endspurt im Aufstiegskampf der 3. Liga läuft. Jonas Dirkner und der FC Hansa Rostock befinden sich mittendrin. In der neuen Folge „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um FC Hansa, spricht Dirkner über seinen Traum von der 2. Bundesliga. „Es gibt wenige Sachen, die geiler sind, als mit seinem Herzensverein aufzusteigen“, sagt er. Mit dem FC Hansa (5. Platz/59 Punkte) liegt Dirkner in Lauerstellung. Fünf Punkte Rückstand haben die Rostocker auf einen direkten Aufstiegsrang. Fünf Spiele stehen noch aus. Auf dem Papier hat der FCH das vermeintlich leichteste Restprogramm aller direkten Konkurrenten. Dirkner kümmert das wenig. Er meint, dass die Mannschaft bei sich bleiben und ihre Hausaufgaben machen müsse. „Kein Spiel in der 3. Liga ist leicht“, betont der 23-Jährige, gibt sich aber auch selbstbewusst: „Wir können jede Mannschaft schlagen.“ Im Hansa-Mittelfeld nimmt Dirkner eine wichtige Rolle ein. Im Winter hatte der gebürtige Rostocker zwischenzeitlich einen Lauf mit drei Toren in drei Spielen hintereinander. Mit seiner mutigen Spielweise am Ball kann der Rechtsfuß entscheidende Pässe in die Sturmspitze spielen. In der Rückrunde pendelte Dirkner mehrfach zwischen Bank und Anfangsformation. Er nimmt seine Rolle an, egal ob als Startelfspieler oder Joker. „Wir haben eine unglaublich gute Mannschaft und können von der Bank nachlegen wie kein anderer Drittligist“, weiß Dirkner. Er fügt hinzu, dass Coach Daniel Brinkmann ein gutes Händchen dafür hätte, den Spielern zu erklären, was sie zu tun hätten und warum jemand nicht spiele. In der 52. Folge von „Nachspielzeit“ gibt Dirkner auch ein paar private Dinge preis. So berichtete er unter anderem, wie der FC Hansa ihn in jungen Jahren entdeckt hat, und spricht über das Familienleben mit seinen beiden Söhnen. Vielleicht hat Ehefrau Maxi in Zukunft drei Fußballer im Hause. Wer wissen will, was Jonas Dirkner genau meint: „Nachspielzeit“ gibt es auf der OZ-Webseite, in der OZ-App und überall, wo es Podcasts gibt. Zudem gibt es viele Folgen von „Nachspielzeit“ auch als Video auf YouTube. Nachspielzeit wird päsentiert von [**SLT**](https://slt-unternehmen.de/). Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für Hansa-Newsletter der OZ anmelden: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Musik: Pixabay Cover: Dietmar Lilienthal/ Andy Bünning

    46 min
  4. Videoanalyst erklärt: Das braucht Hansa Rostock für den Aufstieg

    Apr 1

    Videoanalyst erklärt: Das braucht Hansa Rostock für den Aufstieg

    Als der Videoanalyst Vincent Leifholz im Januar 2020 zur Profimannschaft des FC Hansa wechselte, war er gerade einmal 23 Jahre alt. Trotzdem spielte er knapp anderthalb Jahre später beim lang ersehnten Wiederaufstieg der Rostocker aus der 3. Liga in die 2. Bundesliga eine wichtige Rolle. Im Trainerteam von Hansas damaligem Chefcoach Jens Härtel war er verantwortlich für Spielanalysen, Gegnervorbereitungen, Gruppen- und Einzelbesprechungen mit den FCH-Profis. Wie das aussah, erzählt der mittlerweile 30-Jährige in der neuesten Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um Hansa Rostock. Dort spricht er zudem über seinen Weg in den außergewöhnlichen Job. Seine wichtigste Aufgabe: „Es geht nicht darum, zu zeigen, was der Gegner macht, sondern vielmehr, was das fürs eigene Spiel bedeutet. Das Video dient der Einstimmung, aber ist nur Theorie. Das Wichtigste ist die Umsetzung draußen im Training, wo Schwerpunkte gesetzt werden, das Anlaufen geübt wird und bestimmte Räume bespielt werden.“ Bei seinen Stationen in Rostock, Mainz, bei Union Berlin und in Hannover arbeitete Leifholz mit verschiedenen Trainern zusammen. „Für mich war immer eine direkte Kommunikation mit dem Cheftrainer wichtig. Was ich nicht mag, ist, wenn hinterm Rücken gesprochen wird.“ Der gebürtige Hildesheimer, der auch in Niedersachsen aufwuchs, wohnt heute in Rostock. Die Ostseeküste ist seine Wahl-Heimat geworden. Dem FC Hansa drückt er weiter fest die Daumen. Die Kogge sei auf einem guten Weg, ist der Experte überzeugt. „Der Verein hat gelernt, die Ruhe zu bewahren und an seinem Plan festzuhalten, auch wenn die Ergebnisse nicht immer gut sind.“ Man müsse bei sich bleiben, sowohl die Verantwortlichen als auch Mannschaft und Trainerteam. Er sei optimistisch, dass die Rostocker den Aufstieg schaffen können, sagt Leifholz. Wie er das begründet und warum er den Abgang von Ryan Naderi als richtige Entscheidung betrachtet, erfahrt ihr in der Folge.

    57 min
  5. Hansa Rostock: Robert Müller über Aufstieg, Abstieg und Neustart an der Seitenlinie

    Mar 18

    Hansa Rostock: Robert Müller über Aufstieg, Abstieg und Neustart an der Seitenlinie

    Robert Müller kennt die 3. Liga aus dem Effeff. In der Saison 2008/09 war der heute 39-jährige Ex-Profi quasi Gründungsmitglied der neu eingeführten Profi-Liga zwischen der 2. Bundesliga und Regionalligen. Damals spielte er für Carl Zeiss Jena - mit Anfang 20 war er Stammspieler. Seit Januar 2021 ist Müller der Rekord-Spieler der 3. Liga. 348 Einsätze (17 Tore) in elf Spielzeiten für acht Vereine stehen in seiner Fußball-Vita. Seinen größten Erfolg feierte der frühere Defensivspezialist mit dem FC Hansa. Die Rostocker waren im Frühjahr 2010 erstmals in die Drittklassigkeit abgestürzt. Ein Jahr später schafften sie den direkten Wiederaufstieg. Müller steuerte als Mittelfeldspieler drei Tore und eine Vorlage in 35 Begegnungen bei. Es sei eine „geile Truppe“ und eine „sehr schöne Zeit“ beim Koggenklub gewesen, erzählt der gebürtige Schwerinr in der neuen Folge des OZ-Podcasts „Nachspielzeit“, in dem sich alles um Hansa dreht. „Aufstiege machen Spaß, sie verbinden und schaffen Erinnerungen, die ewig bleiben“, schwärmt Müller. 16 Jahre lang war er Profi, stand bei zehn Vereinen unter Vertrag, ist viel herumgekommen. Am Ende seiner Karriere schaffte er mit dem Greifswalder FC den Sprung aus der Ober- in die Regionalliga. Seitdem ist er am Ryck sesshaft. Dort hat er seine Frau Maria kennengelernt, die er im Sommer heiraten will. Sie hat drei Kinder in die Beziehung mitgebracht. Zeit mit den Kleinen zu verbringen, macht ihm Freude, erzählt Müller. Neben der Familie bestimme der Fußball sein Leben. Müller coacht den SV Siedenbollentin in der NOFV-Oberliga. Seit Januar ist er beim ambitionierten Dorfklub fest angestellt. „Es macht mir wahnsinnig viel Spaß mit den Jungs. Dem Verein bin ich dankbar, dass er mir diese Chance gibt“, erzählt der B-Lizenz-Trainer. Für ihn sei es ein Privileg, sein Hobby zum Beruf gemacht zu haben – früher als Spieler, heute als Coach. Hansa drückt er die Daumen und pflegt weiterhin Kontakte nach Rostock. Mit einem Spieler aus dem aktuellen Kader ist er befreundet, gibt ab und zu Ratschläge. Auch mit einem Vorstand und einem früheren Teamkollegen, der heute im FCH-Nachwuchs arbeitet, tauscht er sich hin und wieder aus. Nachspielzeit wird päsentiert von [**SLT**](https://slt-unternehmen.de/). Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für Hansa-Newsletter der OZ anmelden: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Musik: Pixabay Cover: Dietmar Lilienthal/imago

    56 min
  6. Bei Hansa Rostock war Dominik Lanius der Pechvogel: „Ich kam nie richtig an“

    Mar 4

    Bei Hansa Rostock war Dominik Lanius der Pechvogel: „Ich kam nie richtig an“

    In der neuen Folge von „Nachspielzeit“, dem OZ-Podcast rund um Hansa Rostock, spricht Ex-Spieler Dominik Lanius über seine schwierige Zeit beim FCH. „Ich kam nie richtig in der Mannschaft an, weil ich angekommen bin, mich direkt verletzt und immer wieder lange Zeit gefehlt habe“, hadert der 28-Jährige. Er war in den vergangenen anderthalb Jahren wohl der größte Pechvogel bei Hansa. Lanius kam im Sommer 2024 „Hals über Kopf“, wie er sagt, von Fortuna Köln nach Rostock. Er sollte Herausforderer in der Innenverteidigung werden. Eine Rolle, mit der er sich anfreunden konnte, wie er im Gespräch mit den Hosts Ben Brümmer und Tommy Bastian erzählt. Doch der 1,95 Meter große Abwehrhüne wurde immer wieder zurückgeworfen. Besonders ein Knie machte ihm Probleme. Im Podcast-Gespräch klingt es beinahe, als hätte Lanius ein schlechtes Gewissen, wenn er sagt: „Ich konnte dem Verein nicht viel zurückgeben.“ Umso mehr sei er dankbar für die Unterstützung, die er von etlichen Hansa-Fans erfahren habe. „Sie haben mir persönlich im Ostseestadion oder durch Zuschriften via Instagram viel Zuspruch gegeben. Das ist nicht selbstverständlich.“ Heute geht es Lanius wieder gut. Im Januar einigte er sich mit den Rostockern auf ein vorzeitiges Vertragsende. Nach nur einem Pflichtspiel-Einsatz ging er einen Schritt zurück, spielt mittlerweile für den 1. FC Bocholt in der Regionalliga West. Der Neuanfang ist gelungen. Fünf Begegnungen hat der Verteidiger bereits für seinen neuen Klub absolviert. „Nach drei schweren Verletzungen wollte ich einfach wieder auf die Beine kommen. Ich wusste gar nicht mehr, wie sich das anfühlt, lange auf dem Platz zu stehen und dann auch noch zu gewinnen.“ Den FC Hansa, seine Fans und viele Freunde, die er in Rostock gefunden hat, behält Lanius dennoch im Herzen. Seine Familie und er seien mit einem „weinenden Auge“ zurück in den Westen gegangen. Gegenüber den OZ-Hosts verrät er, wer ihm in seinen schwierigsten Stunden besonders geholfen, warum er in Bad Doberan gewohnt und wie es ihm an der Ostseeküste gefallen hat. Zudem erzählt der Fußballprofi, warum er den Hut vor Ryan Naderi zieht und weshalb der Koggenklub für ihn ein „unfassbarer“ Drittligist ist – und bewertet die Aufstiegschancen der Rostocker. Den Sprung in die 2. Bundesliga hält er auf alle Fälle für möglich. Nachspielzeit wird päsentiert von [**SLT**](https://slt-unternehmen.de/). Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für Hansa-Newsletter der OZ anmelden: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Musik: Pixabay Cover: imago, Dietmar Lilienthal

    53 min
  7. Appell an Hansa Rostock: Es braucht mehr Mut!

    Feb 18

    Appell an Hansa Rostock: Es braucht mehr Mut!

    Der FC Hansa Rostock ärgert sich über unnötige Punktverluste kurz vor Schluss. In den beiden zurückliegenden Partien gegen 1899 Hoffenheim II (2:2) und den VfL Osnabrück (2:2) hat der Fußball-Drittligist jeweils eine Führung noch spät hergegeben. Darüber und über die Serie von drei sieglosen Partien diskutieren die Hosts Tommy Bastian und Johannes Weber in der 49. Folge von „Nachspielzeit“, dem Hansa-Podcast der OZ. „Die Mannschaft muss die individuellen Fehler minimieren“, sagt Weber nach sieben Gegentoren in den zurückliegenden drei Partien. Die sonst so sichere Defensive der Rostocker zeigte sich zuletzt nicht so zuverlässig in der Phase, wo Hansa zwei Spiele am Stück nicht verlor. Noch weiter ins Detail geht Bastian. Er sieht bei den vielen Gegentoren vor allem ein Muster, das sich mehrfach wiederhole: „Bei den Flanken aus dem Halbfeld auf den zweiten Pfosten muss Hansa schon vorne mehr Druck machen. Aus den Hereingaben entstanden mehrere Tore oder Elfmeter gegen Hansa.“ Für die nächsten Partien, die vor allem gegen Topteams anstehen, wünscht sich Bastian mehr Mut von einzelnen FCH-Spielern. Dies bezieht er vor allem auf Aktionen im Spiel nach vorne. Neben einem Ausblick auf die kommenden Wochen reden die Hansa-Experten auch über eine leicht aufkommende Unruhe im Rostocker Umfeld und schauen auf das Wirken von Ex-Hansa-Stürmer bei den Glasgow Rangers. Nachspielzeit wird päsentiert von [**SLT**](https://slt-unternehmen.de/). Impressum: https://www.ostsee-zeitung.de/impressum/ Für Hansa-Newsletter der OZ anmelden: https://www.ostsee-zeitung.de/newsletter/hansa-rostock-der-kurs-der-kogge/ Musik: Pixabay Cover: privat, Benjamin Barz

    43 min

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