Bibel-Impuls zum Gespräch

o.h.

Einleitung und Gesprächsfragen zu einem Bibeltext

  1. Sep 1

    Apg - 6 Not lehrt ... organisieren

    V. 1: „In diesen Tagen aber, als die Zahl der Jünger zunahm, erhob sich ein Murren unter den griechischen Juden in derGemeinde gegen die hebräischen, weil ihre Witwen übersehen wurden bei der täglichen Versorgung.“ → Inwieweit siehst du auch das Problem, dass in der Gemeinde Menschen in ihrer Bedürftigkeit übersehen werden? V. 2-3a: „Da riefen die Zwölf die Menge der Jünger zusammen und sprachen: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottesvernachlässigen und zu Tische dienen. Darum, liebe Brüder, sehteuch um nach sieben Männern in eurer Mitte“→ Verstehst du die Einrichtung von "Ämtern" durch dieApostel als eine geistliche Struktur-Vorgabe für das Reich Gottes oder als eine pragmatische Lösung für ein situationsbedingtes Problem? V. 3b-4: „die wollen wir bestellen zu diesem Dienst. Wir aber wollen ganz beim Gebet und beim Dienst des Wortes bleiben.“→ Welchen Stellenwert soll die Fürsorge füreinander oder fürBedürftige grundsätzlich in der christlichen Gemeinde haben? Wie stark und in welcher Weise sollte sie verteilt oder organisiert sein? V. 14: „Denn wir haben ihn sagen hören: Dieser Jesus von Nazareth wird diese Stätte zerstören und die Ordnungen ändern, die uns Mose gegeben hat.“→ Wie beurteilst du den Vorwurf, dass der Jesus-Glaube "die Ordnungen ändert die Mose gegeben hat"? V. 15: „Und alle, die im Hohen Rat saßen, blickten auf ihn und sahen sein Angesicht wie eines Engels Angesicht.“→ Gibt es in deiner Gemeinde Christen, die "wie Engel"erscheinen und trotzdem Gegenwind aus ihrem Umfeld erleben?

  2. Aug 23

    Apg 5 _Gemeinde der Heiligen

    V. 2: „doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen.“ → Was könnte dir das Gefühl geben, dass du in deiner Gemeinde frömmer bzw. geistlicher erscheinen musst, als du eigentlich bist? → Welche Rolle spielen Erwartungen und sozialer Druck in der christlichen Gemeinde? V. 4c: „Du hast nicht Menschen sondern Gott belogen“ → Ist Unehrlichkeit gegenüber den Glaubensgeschwistern eine Beleidigung Gottes? V. 5: „Bei diesen Worten brach Hananias zusammen und starb. Furcht (oder: Ehrfurcht) erfasste alle, die davon hörten.“ → Wie findest du, dass Gott hier so unmittelbar, eindeutig und hart bestraft? Sollte er das regelmäßiger tun? V.15: „sodass sie die Kranken sogar auf die Straßen hinaustrugen und sie auf Betten und Bahren legten, damit, wenn Petrus käme, wenigstens sein Schatten auf einige von ihnen fiele.“ → Wie sehr erwartest oder ersehnst du übernatürliche Kraftwirkungen in deiner Gemeinde? → Was trägst du selber dazu bei, dass dafür der Weg bereitet wird? V. 33: „Als sie das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie wollten sie töten.“ → Wünschst du dir, dass die Botschaft über Jesus die Herzen der Menschen berührt? Was ist deine Vorstellung, wie die Folgen davon aussehen? V. 38b-39: „Lasst ab von diesen Menschen und lasst sie gehen! Ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird’s untergehen; ist’s aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten“ → Überzeugt dich das Argument von Gamaliel? Inwieweit würdest du bei inner-gemeindlichen Meinungsverschiedenheiten auch so vorgehen?

  3. Jun 26

    Apg 4 _Wir können nicht schweigen

    Wir können nicht schweigen. Verhör vor dem Hohen Rat V2: ... die verdross, dass sie das Volk lehrten und verkündigten in Jesus die Auferstehung von den Toten.→ Was an der Botschaft von Christen stört Kritiker heute eigentlich genau?V11-12: Das ist der Stein, von euch Bauleuten verworfen, derzum Eckstein geworden ist. Und in keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. → Wie findest du es, Nicht-Glaubende in klarer "schwarz/weiß"-Formulierung zu konfrontieren? Denkst du, das kann sogar nötig sein? V13: Sie sahen aber den Freimut des Petrus und Johannes und wunderten sich; denn sie merkten, dass sie ungelehrte und einfache Leute waren.→ Inwieweit macht es dich tatsächlich mutiger oder freimütiger, dass du von Jesus zutiefst überzeugt bist? → Bewirkt der Heilige Geist Freimut quasi "aus dem Nichts", oder wie kommt der zu den Gläubigen? → Denkst du, den Christen in deinem Umfeld fehlt es an Freimut? Oder ist das nicht der Engpass-Faktor? (Was istes dann?) V29-30: Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort. Strecke deine Hand aus zur Heilung und lass Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus.→ Was wäre dein Gebets-Fokus für deine Gemeinde in herausfordernden Zeiten? → Wie naheliegend oder wie fremd findest du das Gebet der Jerusalemer Urgemeinde?

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