COHEMI - der einfach mal machen Podcast

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Herzlich willkommen zu COHEMI, dem einfach mal machen Podcast. Euer Podcast für relevante IT-Themen, Consulting und Innovation. Macht euch bereit für inspirierende Gespräche mit Experten und lasst uns gemeinsam wachsen und lernen – mit Herz und Verstand!

  1. 5d ago

    Ausgewandert mit 4 Kindern: Wie Stefan Mayer von Neuseeland aus deutsche Firmen rettet

    Nachtschichten in der IT sind für Mitarbeiter extrembelastend und ungesund. Stefan Mayer hatte vor über 21 Jahren eine bahnbrechende Idee: Warum nicht den Zeitunterschied nutzen und den deutschen Nacht-Support einfach bei strahlendem Sonnenschein von Neuseeland aus erledigen?  In dieser Folge des COHEMI Podcasts erzählt der gebürtigeDeutsche von seinem wagemutigen Schritt, mit seiner Frau und vier Kindern nach Neuseeland auszuwandern, um dort sein Unternehmen Centrix aufzubauen. Er erklärt, warum Hawaii für dieses Modell die völlig falsche Zeitzone gewesen wäre, wie er heute mit 30 Mitarbeitern kritische SAP-Geschäftsprozesse (wie Logistik und Warenlager) für deutsche und Schweizer Unternehmen absichert und wieso sein Team ISO-9001-zertifiziert ist. Außerdem gibt es eine klare Ansage an alle Unternehmen, die über den IT-Fachkräftemangel jammern.   00:00 Intro: Nachtschicht aus Neuseeland 00:56 Wer ist Stefan Mayer und wie entstand dieNeuseeland-Idee? 02:18 Die neuseeländische Paua-Muschel (Der PowerShell-Witz) 03:27 Mit 4 Kindern auswandern: 2,5 Jahre harte Vorbereitung 05:10 Alle sagten: "Tolle Idee, aber das schaffst du nie!" 06:41 Warum Neuseeland und nicht Hawaii? Der Zeitzonen-Vorteil 08:09 Die größte Hürde: Wie gewinnt man Kunden am anderenEnde der Welt? 09:53 Warum Schweizer Kunden manchmal die besseren Kunden sind 11:55 Deutschsprachige Rufbereitschaft für dasLager-Personal 13:08 Fokus auf kritische SAP-Geschäftsprozesse in der Nacht 15:17 Vertrauen durch Qualität: Warum ISO-9001 extremwichtig ist 17:28 Fehlerbehebung und nachhaltige Change Requests im SAP 20:42 Transparenz und faire Abrechnung im 15-Minuten-Takt 22:46 Klare Ansage zum Fachkräftemangel: Bildet selbst aus! 24:11 Fazit: Der Mensch bleibt im Mittelpunkt derSAP-Zukunft   #SAPSupport #AuswandernNeuseeland #ITManagement#Fachkräftemangel

  2. Sep 16

    Ein Lebenswerk ist keine Excel-Tapete

    Ein Unternehmen zu verkaufen klingt auf dem Papier erstaunlich einfach: Geld auf die eine Seite, Firma auf die andere, fertig. In der Realität beginnt genau dort das Problem.Denn bei einer M&A-Transaktion wird nicht nur eine Gesellschaft übertragen. Ein Gründer gibt möglicherweise das Lebenswerk ab, das er über Jahrzehnte aufgebaut hat. Gleichzeitig betrachtet ein Käufer das Unternehmen aus einer nüchternen Außenperspektive. Was für die eine Seite Identität, Geschichte und Stolz bedeutet, kann für die andere Seite eine Schwachstelle, ein Risiko oder ein überholtes System sein.In dieser Folge von„COHEMI – einfach mal machen“ spricht Host Florian Wachter mit Peter Polke, Rechtsanwalt und Partner bei CMS. Peter berät Mittelständler, Finanzinvestoren und strategische Investoren bei M&A-Transaktionen, Unternehmenszusammenschlüssen und Nachfolgelösungen.Im Gespräch zeigt Peter, warum gute M&A-Beratung weit über Verträge, Paragrafen und Due Diligence hinausgeht. Ein guter Transaktionsanwalt muss juristisch sattelfest sein, aber zugleich zwischen Gründern, Finanzinvestoren und strategischen Käufern übersetzen können. Manchmal wird er dabei sogar zum Seelsorger, denn Rationalität und Emotionalität sitzen bei einem Unternehmensverkauf mit am Verhandlungstisch.Besonders konkret wird es bei der Frage, was Gründer vor einem Unternehmensverkauf beachten sollten. Peters klare Empfehlung: Nicht erst im Verkaufsprozess herausfinden, was im eigenen Unternehmen schiefläuft. Unwirksame Beschlüsse, gesellschaftsrechtliche Altlasten, problematische Strukturen oder ein selbst entwickeltes ERP-System können plötzlich zum Streitpunkt oder sogar zum Dealbreaker werden.Außerdem geht es um die Frage, warum der langjährige Hausanwalt nicht automatisch der richtige M&A-Berater ist, wie Buy-and-Build-Strategien funktionieren, weshalb Unternehmensnachfolge immer häufiger außerhalb der Familie gelöst werden muss und warum die Kombination aus fachlicher Stärke und echter Menschenkenntnis am Markt so selten ist.Eine Folge für alle, die ein Unternehmen verkaufen, eine Nachfolge organisieren, eine Akquisition begleiten oder verstehen möchten, warum M&A eben nicht nur ein Zahlenspiel ist.Jetzt anhören und erfahren, wie sich ein Unternehmensverkauf vorbereiten lässt, bevor der Käufer die erste Schublade öffnet.

  3. Sep 2

    AI; didn´t read: Wann Menschen bei KI-Content aussteigen

    KI macht die Content-Produktion schneller. Aber macht sieB2B-Marketing auch besser? Viele Unternehmen produzieren heute mehr LinkedIn-Posts,Whitepaper, E-Books und Kampagnentexte als je zuvor. Trotzdem sinkt die Aufmerksamkeit. Texte wirken korrekt, glatt und professionell, bleiben aber oft völlig austauschbar. Nach zwei Sätzen ist klar: Das hat eine KI geschrieben und niemand hat sich mehr die Mühe gemacht, eine echte Meinung hinzuzufügen. Florian Marte nennt dieses Phänomen„AI Didn’t Read“. Gemeint ist der Moment, in dem Leser KI-generierten Content erkennen und sofort aussteigen. In dieser Folge von„COHEMi – einfach mal machen“ spricht Host Florian Wachter mit dem erfahrenen B2B-Marketer Florian Marte darüber, warum KI-Content allein keine Leads generiert und weshalb Unternehmen gerade jetzt stärker in Branding, Thought Leadership und echte Expertise investieren müssen. Dabei geht es nicht um ein pauschales KI-Bashing. Florian Marte nutzt künstliche Intelligenz selbst täglich, etwa für Recherchen, den ersten Entwurf eines Whitepapers, die Entwicklung von Zielgruppen oder als kritischen „Devil’s Advocate“. Entscheidend ist jedoch, was danach passiert: Wird der Entwurf ungeprüft veröffentlicht oder mit Branchenwissen, konkreten Kundensituationen, klaren Benefits und einer eigenen Meinung weiterentwickelt? Die beiden sprechen außerdem darüber, warum vermeintlichePersonalisierung noch immer bei „Hallo {{Vorname}}“ endet, weshalb ICPs häufig präziser sind als generische Personas und wieso Feature-Kommunikation im B2B-Marketing nicht ausreicht. Denn Entscheider suchen keine längere Funktionsliste. Sie wollen wissen, welches konkrete Problem gelöst wird, welches Risiko sinkt und welchen Unterschied die Lösung in ihrem Arbeitsalltag macht.  Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage: Wie entstehtVertrauen, wenn Unternehmen von KI-generischen Botschaften überflutet werden? Die Antwort liegt nicht in der hundertsten Behauptung, Marktführer oder „Trusted Partner“ zu sein. Vertrauen entsteht durch Referenzstorys, Case Studies, Kundenstimmen, sichtbare Experten und konsistente Kommunikation über Website, LinkedIn, Podcast, Video, Events und Messen. Diese Episode zeigt, wie Unternehmen KI produktiv einsetzen können, ohne ihre Marke in der Content-Flut zu versenken. Und warum Thought Leadership nicht bedeutet, besonders laut zu posten, sondern Expertise an konkreten Erfahrungen zu beweisen.

  4. Jun 10

    Raus aus der Nerd-Ecke: Warum KI näher an die Arbeit muss

    KI ist überall. Aber ist sie auch wirklich im Arbeitsalltag angekommen?In dieser Folge von „COHEMI - einfach mal machen“ spricht Flo mit Johann Dornbach über generative KI, Vertrauen, Datensouveränität und die Frage, warum viele KI-Lösungen noch nicht dort wirken, wo sie eigentlich gebraucht werden: bei den Menschen, die täglich mit ihnen arbeiten sollen.Johann bringt über 24 Jahre Erfahrung aus der Softwareindustrie mit und war zuletzt intensiv im Bereich generative KI tätig. Im Gespräch wird schnell klar: Der eigentliche Hebel liegt nicht darin, noch mehr Chatbots zu bauen. Entscheidend ist, KI so in konkrete Anwendungen und Arbeitsprozesse zu integrieren, dass sie echten Nutzen stiftet.Es geht um Fragen wie:Warum ist generative KI trotz Hype noch so selten in der realen Anwendung angekommen?Wie können Unternehmen Vertrauen in KI-Lösungen schaffen?Welche Rolle spielen Cloud, Datensouveränität und Geschäftsgeheimnisse?Warum reichen Verbote im Umgang mit öffentlichen Chatbots nicht aus?Wie hilft User Research dabei, KI wirklich nutzbar zu machen?Warum müssen KI-Lösungen näher an den Arbeitsalltag von Sachbearbeitung, Engineering, Verwaltung und Mittelstand heran? Und ist KI tatsächlich eine neue industrielle Revolution?Besonders spannend: Johann erklärt anhand konkreter Beispiele, wie generative KI in Unternehmen eingesetzt werden kann. Nicht als allgemeiner Chatbot, sondern als intelligente Anwendung, die Anträge prüft, gesetzliche Anforderungen abgleicht, Testfälle vorschlägt oder komplexe Arbeitsprozesse unterstützt.Diese Folge ist relevant für alle, die sich mit KI im Mittelstand, digitaler Transformation, Enterprise AI, Datensouveränität, User Experience, Softwareentwicklung und der praktischen Einführung von generativer KI beschäftigen.Jetzt reinhören, wenn du wissen willst, warum KI nicht in der Nerd-Ecke bleiben darf und was Unternehmen tun müssen, damit aus Technologie echter Fortschritt wird.Kapitel:00:00 Warum diese KI-Folge anders ist00:33 Johann Dornbach über Software, Mittelstand und generative KI02:26 Der KI-Hype und die fehlende echte Anwendung03:24 Cloud, Datensouveränität und Vertrauen10:36 Warum Mitarbeitende bessere KI-Lösungen brauchen14:46 User Research: KI muss beim Anwender starten22:19 KI als nächste industrielle Revolution

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