Das Gleiche in Grün?!

Timo Landener & Moritz Petersen

Das Gleiche in Grün?! - Der Podcast für Nachhaltigkeit in Logistik und Lieferkette Jeden zweiten Dienstag gibt es bei DGIG?! neue Inspiration auf die Ohren. Timo Landener und Moritz Petersen diskutieren mit spannenden Gästen, wie Logistik und Lieferketten nachhaltiger gestaltet werden können. Jeden Freitag gibt es in WEEKLY die neuesten Entwicklungen und Studien zum Thema - mit Humor und auf den Punkt.

  1. 3d ago

    Verpackungsberater Max Haschke über die PPWR, Packmittel und Pilzgeflechte (#73)

    Seit dem 12. August gilt die europäische Verpackungsverordnung PPWR. In den Wochen davor gab es viel Aufregung: Die heute-show hat sich darüber lustig gemacht und auf LinkedIn wurde geschimpft. Mit Recht? Max Haschke berät Industrieunternehmen rund um ihre Verpackung. In die Branche reingerutscht ist er 2014 eher zufällig als Vertriebler in einer Wellpappenfabrik. Dort hat er gemerkt, dass ihn die Technik mindestens so sehr interessiert wie der Verkauf. 2023 hat er sich selbstständig gemacht, als die PPWR am Horizont auftauchte und viele seiner Kunden zwar jede Menge Packmittel hatten, beim Thema Regulatorik aber blank waren. Mit Max sprechen Timo und Moritz über Fragen wie: - Warum ist man schneller „Verpackungserzeuger“, als man denkt, auch ganz ohne eigene Wellpappenanlage? - Was muss seit dem 12. August auf jeder Verpackung stehen? - Was tun, wenn der Lieferant seine Materialdaten lieber für sich behalten möchte? - Warum verschicken kleine Onlinehändler plötzlich nicht mehr ins EU-Ausland, und was hat das eigentlich mit der PPWR zu tun? - Wieso rechnet Max bei den Rezyklatquoten für Kunststoff mit knappem Material und steigenden Preisen? - Was würde er Ursula von der Leyen raten, wenn sie anruft? - Und was hat die PPWR mit einem Pilzgeflecht zu tun? Große Einschaltempfehlung für alle, die beim Wort „Erzeuger“ bisher dachten, es beträfe sie nicht. Und für alle anderen auch.

    Verpackungsberater Max Haschke über die PPWR, Packmittel und Pilzgeflechte (#73)
  2. Oct 5

    Daniel Killinger von Welser Profile über grünen Stahl, fehlende Definitionen und den Preis-Kipppunkt (#72)

    Bis zu 10.000 Tonnen Stahl stecken in einem vollautomatischen Hochregallager. Doch nicht nur dort: Weltweit entfallen sieben bis neun Prozent der Emissionen auf Stahl. Daniel Killinger verantwortet bei Welser Profile die Transformation von grauem zu grünem Stahl. Das österreichische Familienunternehmen ist über 365 Jahre alt und stellt heute mit rund 2.400 Beschäftigten an fünf Produktionsstandorten rollgeformte Sonderprofile her, unter anderem für Hochregallager, Fassaden sowie Truck und Trailer. Bis zu 90 Prozent der Emissionen eines fertigen Profils entfallen auf den Stahl. Mit Daniel sprechen Timo und Moritz über Fragen wie: • Wie wird aus Eisenerz ein Stahlprofil? Warum bekommt Daniel beim „Stahl-Origami“ Herzl in den Augen? • Was unterscheidet Elektrolichtbogenofen, Schrott und wasserstoffbasiertes direktreduziertes Eisen von der klassischen Hochofenroute? • Bilanziert oder physisch reduziert: Was steckt hinter den unterschiedlichen Definitionen? • Wie hoch ist der Aufpreis für emissionsreduzierten Stahl? • Warum steht in China ein Grünstahlwerk nach drei bis vier Jahren, während es in Europa sieben bis zehn Jahre dauert? • Weshalb gehört grüner Stahl zur Aufpreisliste fürs Auto? • Wie viel emissionsreduzierter Stahl wird in fünf Jahren tatsächlich nachgefragt? Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum die Dekarbonisierung des Stahls weniger an der Technik hakt als an Definitionen, Kommunikation und Nachfrage. Und warum „Freiheitsstahl“ vielleicht das bessere Verkaufsargument wäre. Einschaltempfehlung!

    Daniel Killinger von Welser Profile über grünen Stahl, fehlende Definitionen und den Preis-Kipppunkt (#72)

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