Behind the Experts

Studio Noix

Das ist "Behind the Experts" - der offizielle Podcast zur connected. Social Media Konferenz in Frankfurt am Main. Doch damit nicht genug, denn alle zwei Wochen trifft Host Lutz Hanus, Gründer von Studio Noix, auf hochkarätige Digital Marketeers. Freu dich auf exklusive Interviews, spannende Gespräche und wertvolle Insights aus der Welt der sozialen Medien und digitalen Kommunikation - alle zwei Wochen neu, überall da, wo es Podcasts gibt.

  1. 2d ago

    Behind the Experts – Folge 88: Im Gespräch mit Eva Stetefeld (Managing Creative Director bei Jung von Matt Neckar)

    In dieser Folge von Behind the Experts spricht Lutz Hanus mit Eva Stetefeld, Managing Creative Director bei Jung von Matt Neckar, über Kreativität in einer Werbewelt, die sich gerade grundlegend verändert. Die beiden kennen sich bereits seit der Schulzeit, haben sich viele Jahre aus den Augen verloren und sind sich schließlich zufällig in Hamburg wieder über den Weg gelaufen. Eva blickt auf ihren Weg durch einige der bekanntesten Agenturen Deutschlands zurück und erzählt, warum sich ihre Rückkehr zu Jung von Matt für sie wie Nachhausekommen anfühlt. Gleichzeitig sprechen die beiden darüber, wie sich Kreation vom großen TV-Spot hin zu Social First, Plattformen und kleinteiligeren Content-Formaten entwickelt hat – und warum sich trotz neuer Kanäle, Tools und KI an einer Sache wenig geändert hat: Am Anfang braucht es immer noch eine starke Idee. Außerdem geht es um mutige Kampagnen, kreative Entscheidungsfreiheit und die Frage, wie Agenturen und Unternehmen eine Vertrauensbasis schaffen können, auf der außergewöhnliche Arbeit überhaupt möglich wird. Am Beispiel des legendären BVG-Sneakers sprechen Eva und Lutz darüber, warum gute Ideen nicht nur Mut bei der Entwicklung brauchen, sondern auch Menschen, die bereit sind, Gegenwind auszuhalten. Und warum gibt es in der Werbewirtschaft eigentlich keinen Negativ-Award, wie in der Filmbranche den Razzie Awards? Eva, da müssen wir was tun! Wie sich kreative Arbeit vom großen TV-Spot hin zu Social First und fragmentierten Plattformen verändert hat. Warum KI Möglichkeiten eröffnet, Ideen umzusetzen, die früher technisch oder finanziell kaum realisierbar gewesen wären. Weshalb kreative Entscheidungsfreiheit und Selbstwirksamkeit für Eva eine wichtige Rolle spielen. Was hinter dem BVG x adidas Sneaker steckt und warum außergewöhnliche Ideen Mut brauchen. Warum starke Kampagnen auch Gegenwind aushalten müssen. Weshalb Agenturen möglichst früh in strategische Entscheidungen eingebunden werden sollten. Warum Awards zwar ein wichtiges Schaufenster sind, aber nicht die einzige Währung für gute kreative Arbeit sein sollten. Welche Energie Eva von den Cannes Lions mitgenommen hat und warum sie dort deutlich mehr Optimismus gespürt hat als aktuell in Teilen der deutschen Kreativbranche. Highlights der Folge Gute Kreation entsteht nicht dadurch, dass man Kampagnen für Awards baut, sondern indem man echten kreativen Impact schafft. KI macht gute Ideen nicht überflüssig – außergewöhnliche Kreation wird dadurch eher noch wichtiger. Mut bedeutet nicht nur, eine ungewöhnliche Idee freizugeben, sondern auch hinter ihr zu stehen, wenn Kritik kommt. Geschwindigkeit in Social Media funktioniert nur, wenn zwischen Kunde und Agentur ausreichend Vertrauen besteht. Die besten kreativen Leistungen sind nicht zwangsläufig diejenigen, die am Ende die meisten Preise gewinnen. Wertvolle Takeaways Neue Kanäle und Technologien verändern die Werkzeuge – die grundlegende Aufgabe von Kreation bleibt gleich. Gute kreative Arbeit braucht klare Leitplanken und gleichzeitig ausreichend Entscheidungsfreiheit. Agenturen können bessere Ergebnisse liefern, wenn sie früh in strategische Entscheidungen eingebunden werden. Kreativer Erfolg sollte nicht ausschließlich über Awards definiert werden. Kreativität ist ein Muskel: Wer dauerhaft außergewöhnliche Arbeit machen will, muss ihn kontinuierlich trainieren. Eine Folge über Kreativität, Social First, KI, mutige Ideen und eine Werbebranche im Wandel – und darüber, warum außergewöhnliche Arbeit am Ende nicht durch neue Tools entsteht, sondern durch Menschen, die Lust darauf haben, eine Idee wirklich zu knacken. Ein Studio Noix Original.

    Behind the Experts – Folge 88: Im Gespräch mit Eva Stetefeld (Managing Creative Director bei Jung von Matt Neckar)
  2. Sep 29

    Behind the Experts – Folge 87: CONNECTED CONFERENCE RECAP - Im Gespräch mit Diana Riemer (Founder connected. conference. FFM)

    In dieser Sonderfolge von Behind the Experts blicken Diana Riemer und Lutz Hanus gemeinsam auf die dritte Connected Social Media Konferenz zurück. Sie sprechen über die besondere Stimmung vor Ort, die stärksten Momente der Konferenz und darüber, warum sich die Connected mittlerweile wie ein echtes Klassentreffen der Social-Media-Branche anfühlt. Diana gibt Einblicke hinter die Kulissen der Konferenz – von der Auswahl der Sessions über neue Networking-Formate bis hin zu den kleinen und großen Geschichten abseits der Bühne. Außerdem geht es um Kreativität in Zeiten von KI, die Bedeutung von echtem Austausch und die Frage, warum Social Media auch 2026 noch darum kämpfen muss, den richtigen Stellenwert in Unternehmen zu bekommen. Warum sich die dritte Connected wie ein echtes Klassentreffen der Social-Media-Branche angefühlt hat. Weshalb Austausch und Networking mindestens genauso wichtig sind wie die Sessions selbst. Warum „Follower sind keine KPI“ und „Haltung ist kein Hashtag“ weiterhin relevante Social-Media-Thesen sind. Wie interaktive Formate auch introvertierten Menschen den Einstieg ins Networking erleichtern können. Warum KI unterstützen sollte, anstatt menschliche Kreativität zu ersetzen. Welche ungewöhnlichen Ideen vom Social-Media-Kummerkasten bis zu Sammelkarten für besonders viel Austausch gesorgt haben. Ein Blick hinter die Kulissen der Connected – inklusive Speaker-Dinner, vier Stunden Schlaf und jeder Menge Community. Guter Content braucht nicht mehr Masse, sondern starke Ideen und echte Kreativität. KI kann Prozesse erleichtern – die kreative Idee sollte aber weiterhin vom Menschen kommen. Erfolgreiches Networking lässt sich aktiv gestalten und braucht die richtigen Anknüpfungspunkte. Social Media lebt vom Austausch zwischen Menschen und nicht nur von Reichweite und KPIs. Eine starke Community kann ein Event weit über die eigentlichen Vorträge hinaus prägen. Eine Folge über Community, Kreativität, KI und die Social-Media-Branche – und darüber, warum am Ende vor allem die Menschen und der gemeinsame Austausch eine gute Konferenz ausmachen. Ein Studio Noix Original. Highlights der FolgeWertvolle Takeaways

    Behind the Experts – Folge 87: CONNECTED CONFERENCE RECAP - Im Gespräch mit Diana Riemer (Founder connected. conference. FFM)
  3. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 86: Im Gespräch mit Jakob Strehlow (Geschäftsführer Strehlow Media GmbH)

    In dieser Folge von Behind the Experts ist Jakob Strehle zu Gast – Performance-Marketing-Spezialist, Meta-Experte und laut eigener Aussage der Mann mit den meisten Meta-Zertifikaten in Deutschland. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Jakob wird es diesmal deutlich technischer. Wir sprechen über Meta Ads, Andromeda, Testing, Kampagnenstrukturen, Skalierung und darüber, warum Performance Marketing ohne ein solides Verständnis von Zahlen ziemlich schnell teuer werden kann. Highlights dieser Folge: Was hinter den Meta-Zertifizierungen steckt und warum Jakob seine regelmäßig erneuern muss. Weshalb solche Zertifikate zwar Wissen belegen, aber noch lange keine Garantie für gute Kampagnenergebnisse sind. Was das Andromeda-Update für Meta Ads verändert hat. Warum heute deutlich stärker in verschiedenen Creative-Clustern gedacht werden muss. Weshalb unterschiedliche Farben desselben Creatives nicht automatisch echte Diversifikation bedeuten. Warum Jakob sagt: Das Creative ist das Targeting. Wie Testing und Skalierung in Meta-Kampagnen zusammenspielen. Warum kleine Accounts anders getestet werden müssen als Accounts mit sehr großen Budgets. Weshalb im Recruiting manchmal nur zählt, dass ein Creative funktioniert – und nicht unbedingt, warum. Warum im E-Commerce dagegen Evergreen-Creatives extrem wertvoll sein können. Weshalb ROAS allein noch lange nicht zeigt, ob eine Kampagne wirtschaftlich wirklich gut läuft. Und warum man Performance Marketing nicht ohne betriebswirtschaftliches Verständnis betreiben sollte. Wertvolle Takeaways: Testing ist kein Nice-to-have, sondern eine Grundvoraussetzung für nachhaltige Performance. Unterschiedliche Creatives sollten wirklich unterschiedliche Ansätze verfolgen – nicht nur minimale Varianten desselben Motivs sein. Je granularer getestet wird, desto mehr Budget braucht man für belastbare Erkenntnisse. Nicht jeder Account braucht dieselbe Testlogik. Budget, Ziel und Geschäftsmodell entscheiden darüber, wie tief Testing überhaupt sinnvoll ist. Ein hoher ROAS ist nicht automatisch besser als ein niedrigerer ROAS. Entscheidend ist, was am Ende tatsächlich als Gewinn übrig bleibt. Performance Marketing muss immer mit Margen, Deckungsbeiträgen und Akquisitionskosten zusammengedacht werden. Bestandskunden und Neukunden sollten nicht automatisch gleich behandelt werden. Meta Ads sollten nicht isoliert betrachtet werden – CRM, WhatsApp und andere Retention-Kanäle gehören genauso in die Gesamtstrategie. KI und Automatisierung übernehmen immer mehr Aufgaben, ersetzen aber nicht automatisch strategisches Denken. Und vielleicht der wichtigste Gedanke: Wer große Budgets bewegen will, braucht nicht nur Plattformwissen – sondern auch BWL-Verständnis. Ein Studio Noix Original WhatsApp Gruppe: https://www.whatsapp.com/channel/0029Va8MoNE6hENrF88NTo1Y Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko… Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 86: Im Gespräch mit Jakob Strehlow (Geschäftsführer Strehlow Media GmbH)
  4. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 85: Im Gespräch mit Dr. Steffen Spiess ( Marketingleiter LEG Thüringen)

    In dieser Folge von Behind the Experts ist Dr. Steffen Spieß zu Gast, Marketingleiter der LEG Thüringen. Die landeseigene Gesellschaft kümmert sich unter anderem um Wirtschaftsförderung, Fachkräftegewinnung und Immobilienmanagement – und Social Media ist dabei längst ein wichtiger Teil des Kommunikationsmixes. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Steffen geht es um eine Frage, die besonders viele mittelständische Unternehmen und Organisationen kennen: Wie wird Social Media eigentlich wirklich wirksam – und wie schafft man es, dass nicht nur das Social-Team daran glaubt? Denn gute Social-Media-Arbeit entsteht nicht isoliert. Sie braucht Fachabteilungen, Führungskräfte, klare Ziele, gute interne Kommunikation und vor allem ein gemeinsames Verständnis dafür, was Social Media leisten kann – und was nicht. Highlights dieser Folge: Warum Social Media bei der LEG Thüringen bewusst als Teil des gesamten Marketing- und Kommunikationsmixes verstanden wird. Weshalb Social-Media-Ziele aus Marketing-, Kommunikations- und Unternehmenszielen abgeleitet werden sollten. Wie Steffen selbst vom eher skeptischen Beobachter zum aktiven LinkedIn-Nutzer wurde. Warum eigene Social-Media-Erfahrung seine Wertschätzung für die Arbeit des Teams deutlich verändert hat. Weshalb Führungskräfte nicht alle Creator werden müssen – aber verstehen sollten, wie viel Arbeit hinter gutem Content steckt. Warum Social-Media-Teams auch interne Fachbereiche als Zielgruppen betrachten sollten. Wie man Fachexpert:innen, Projektleitungen und Führungskräfte unterschiedlich abholen muss. Weshalb gute interne Zusammenarbeit oft der Schlüssel zu den wirklich guten Geschichten ist. Warum Reichweite und Likes nicht automatisch bedeuten, dass ein Post auf die richtigen Ziele einzahlt. Wie man zwischen Aufmerksamkeit, Sympathie und konkretem Nutzen unterscheiden kann. Warum Social Media weder unterschätzt noch überschätzt werden sollte. Und weshalb Reflexion ein wichtiges Gegenmittel gegen blinden Plattform-Aktionismus ist. Wertvolle Takeaways: Social Media entfaltet seine volle Wirkung erst dann, wenn es mit den Unternehmens- und Marketingzielen verbunden ist. Fachabteilungen sind keine lästigen Zulieferer – sondern interne Zielgruppen, die verstanden und abgeholt werden müssen. Wer selbst einmal versucht hat, regelmäßig guten Social Content zu produzieren, entwickelt meist ein ganz anderes Verständnis für den Aufwand dahinter. Nicht jeder erfolgreiche Post braucht maximale Reichweite. Manchmal sind die richtigen zehn Personen wertvoller als 20.000 Impressionen. Aufmerksamkeit und Sympathie dürfen Ziele sein – aber sie sollten bewusst und reflektiert eingesetzt werden. Social Media sollte ein Instrument bleiben. Wer nur noch auf Reichweitenmechaniken reagiert, läuft Gefahr, sich von der Plattform steuern zu lassen. Gute Zusammenarbeit entsteht eher durch Perspektivwechsel als durch Frust über Kolleg:innen, die „Social Media nicht verstehen“. Und vielleicht der wichtigste Gedanke: Nicht einfach posten – sondern wissen, warum man postet. Jetzt reinhören und erfahren, warum Social Media im Mittelstand mehr braucht als gute Posts, weshalb interne Kommunikation mindestens genauso wichtig ist wie externe Reichweite und was Social-Media-Arbeit mit moderner Führung gemeinsam hat. 🎧 Ein Studio Noix Original Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko… LEG Thüringen: https://www.leg-thueringen.de/ Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 85: Im Gespräch mit Dr. Steffen Spiess ( Marketingleiter LEG Thüringen)
  5. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 84: Im Gespräch mit Alina Ludwig (Marketing Strategin, Podcasterin “Influence!”, Autorin, Speakerin)

    In dieser Folge von Behind the Experts ist Alina Ludwig zu Gast – Expertin für Influencer Marketing, Social Media und Host des Podcasts „Influence!“, in dem sie sich seit 2019 mit der Creator Economy und ihren vielen Facetten beschäftigt. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Alina geht es um die Frage, wie sich Influencer Marketing in den vergangenen Jahren professionalisiert hat, warum Creator längst eigene kleine Unternehmen aufbauen – und weshalb die nächste Evolutionsstufe von Social Content vielleicht wieder stärker in Richtung Serien, Longform und wiederkehrende Charaktere geht. Highlights dieser Folge: Wie aus einem Buchprojekt über Influencer Marketing Alinas eigener Podcast entstanden ist. Warum Influencer Marketing längst viel mehr umfasst als klassische Creator-Kooperationen. Weshalb die Creator Economy für Alina ein dauerhaftes Prinzip ist – auch wenn Plattformen, Formate und Begriffe sich verändern. Warum Longform-Content und serielle Formate gerade wieder an Bedeutung gewinnen. Was hinter Micro Dramas und episodischem Storytelling steckt. Weshalb feste Charaktere und wiederkehrende Welten Social Content planbarer und gleichzeitig bindender machen können. Warum Shortform und Longform nicht gegeneinander arbeiten, sondern sich gegenseitig verstärken. Wie aus einzelnen Content Pieces ganze Content-Universen und Spin-offs entstehen können. Warum sich Social Media nicht nach dem einen perfekten Erfolgsrezept spielen lässt. Weshalb Testen, Lernen und Anpassen weiterhin zu den wichtigsten Fähigkeiten im Social Media Marketing gehören. Warum Influencer Marketing heute stärker unter Erfolgsdruck steht – und gleichzeitig seine Wirkung immer besser belegen kann. Und warum Preisgestaltung im Influencer Marketing teilweise immer noch ein bisschen nach Wildem Westen aussieht. Wertvolle Takeaways: Die Creator Economy hängt nicht an einer bestimmten Plattform. Solange Menschen Content produzieren, Communities aufbauen und Aufmerksamkeit erzeugen, wird es diese Form von Wirtschaft geben. Serielle Formate schaffen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern echte Erwartung: Menschen kommen zurück, weil sie wissen wollen, wie es weitergeht. Wiederkehrende Figuren, Formate und Welten können Content-Teams effizienter machen, weil nicht jeder Post komplett neu gedacht werden muss. Shortform ist nicht automatisch der Gegenpol zu Longform – oft ist es genau der Content, der längere Formate überhaupt erst sichtbar macht. Reichweite ist nicht alles. Marken sollten sich viel stärker fragen, was eine Kooperation tatsächlich für ihre Ziele bringt. Beim Pricing gibt es weiterhin enorme Unterschiede – und nicht jeder aufgerufene Preis lässt sich sauber objektiv herleiten. Marken mit einer klaren Influencer-Strategie wissen im Idealfall ziemlich genau, was ihnen ein Creator, ein Reel oder eine Kampagne wert ist. Creator sind heute oft keine Einzelpersonen mehr, sondern bauen Teams, Prozesse, Produkte und eigene Geschäftsmodelle auf. Management kann dabei ein großer Hebel sein – oder zum Problem werden, wenn Transparenz, Rollen und Interessen nicht sauber geregelt sind. Und vielleicht der wichtigste Gedanke: Authentizität ist oft nicht einfach spontan – sondern sehr bewusst gecraftet. Jetzt reinhören und erfahren, warum Influencer Marketing erwachsener geworden ist, was Micro Dramas mit der Zukunft von Social Media zu tun haben und weshalb echte Authentizität manchmal ziemlich viel Arbeit ist. 🎧 Ein Studio Noix Original Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko… Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 84: Im Gespräch mit Alina Ludwig (Marketing Strategin, Podcasterin “Influence!”, Autorin, Speakerin)
  6. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 83: Im Gespräch mit Antonia zur Mühlen (Lead Social Media - Stadt Oldenburg)

    In dieser Folge von Behind the Experts ist Antonia zur Mühlen von der Stadt Oldenburg zu Gast. Als Verwaltungsfachangestellte und Social-Media-Verantwortliche bringt sie zwei Welten zusammen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht unbedingt zusammengehören: Verwaltung und ziemlich unterhaltsamen Social Content. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Antonia geht es um eine Frage, die viele Social-Media-Teams kennen: Wie bekommt man eigentlich Menschen vor die Kamera, die da überhaupt nicht hinwollen? Ihre Antwort darauf ist ziemlich eindeutig: Nicht die Menschen vor der Kamera müssen zuerst gut sein – sondern die Menschen dahinter. Denn Vertrauen, gute Vorbereitung und das Wissen, dass im Schnitt noch ziemlich viel gerettet werden kann, sind oft wichtiger als perfekte Moderationsskills. Highlights dieser Folge: Wie Antonia Kolleginnen und Kollegen aus der Verwaltung dazu bringt, sich vor die Kamera zu trauen. Warum die Verantwortung für einen guten Auftritt nicht nur bei der Person vor der Kamera liegt. Weshalb Schnitt für Antonia eines der wichtigsten Werkzeuge im Social-Media-Handwerk ist. Wie aus einer eher mittelmäßigen internen Idee trotzdem ein gutes Social-Media-Video werden kann. Warum Antonia bewusst auf Infotainment für den offiziellen Behördenkanal der Stadt Oldenburg setzt. Wie aus rund 2.500 Followern innerhalb weniger Jahre eine organisch gewachsene Community von mehreren Zehntausend Menschen wurde. Warum wiederkehrende Formate so wichtig sind, dass die Community irgendwann sogar nachfragt, wenn eines davon fehlt. Weshalb Social Media in Behörden auch bedeutet, komplizierte Verwaltungsentscheidungen verständlich zu erklären. Warum man lernen muss, zu irrelevanten Inhalten auch mal Nein zu sagen. Weshalb Blumenstrauß-, Spatenstich- und Händeschüttel-Content nicht automatisch auf Social Media gehört. Wie Entertainment-Formate dabei helfen können, Reichweite für wichtige behördliche Informationen aufzubauen. Und warum gute Social-Media-Arbeit im Alltag die Grundlage für funktionierende Krisenkommunikation ist. Wertvolle Takeaways: Menschen vor der Kamera brauchen vor allem Sicherheit und Vertrauen – nicht zwingend Kameraerfahrung. Gute Social-Media-Verantwortliche sorgen dafür, dass andere gut aussehen, statt sie einfach nur vor die Kamera zu stellen. Vieles im Social-Media-Handwerk entsteht durch Learning by Doing: ausprobieren, schneiden, zeigen, Feedback holen und wieder verbessern. Nicht jede behördliche Information muss automatisch ein Social-Media-Post werden. Relevanz ist wichtiger als Vollständigkeit. Pressemitteilung und Social Media erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Wiederkehrende Formate schaffen Gewohnheit und Bindung – irgendwann wartet die Community aktiv darauf. Entertainment ist für Behörden kein Selbstzweck: Reichweite, die heute mit einem leichten Format aufgebaut wird, kann morgen bei wichtigen Informationen entscheidend sein. Gute Behördenkommunikation bedeutet, Menschen verständlich zu erklären, warum Entscheidungen so getroffen werden, wie sie getroffen werden. Und vielleicht der wichtigste Satz dieser Folge: Gute Krisenkommunikation kann nur funktionieren, wenn vorher jeden Tag gute Social-Media-Arbeit geleistet wurde. Jetzt reinhören und erfahren, warum Behörden mehr Menschen vor die Kamera holen sollten, weshalb Social Media auch mal Nein sagen muss und wie aus Verwaltungskommunikation echtes Infotainment werden kann. 🎧 Ein Studio Noix Original Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko…Stadt Oldenburg: https://www.oldenburg.de/Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 83: Im Gespräch mit Antonia zur Mühlen (Lead Social Media - Stadt Oldenburg)
  7. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 82: Im Gespräch mit Doktorin Eva Gengler (Feministische KI - Autorin, Wirtschaftsinformatikerin)

    In dieser Folge von Behind the Experts live von der connected Konferenz ist Dr. Eva Gengler zu Gast – Wirtschaftsinformatikerin, promovierte Expertin für feministische KI und Autorin eines Buches über die Frage, wie künstliche Intelligenz gerechter gedacht und gestaltet werden kann. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Eva geht es um eine ziemlich grundlegende Frage: Was passiert eigentlich, wenn KI aus einer Gesellschaft lernt, die selbst nicht frei von Ungleichheiten ist? Denn künstliche Intelligenz ist nicht automatisch neutral. Sie erkennt Muster in Daten – und kann damit bestehende Verzerrungen, Rollenbilder und Diskriminierungen reproduzieren oder sogar verstärken. Gleichzeitig sieht Eva genau darin auch eine Chance: KI kann nicht nur Teil des Problems sein, sondern bewusst dafür eingesetzt werden, Ungleichheiten sichtbar zu machen und bessere Entscheidungen zu ermöglichen. Highlights dieser Folge: Was feministische KI eigentlich bedeutet – und warum es dabei um deutlich mehr geht als nur um generative KI. Weshalb technische Systeme nicht automatisch objektiver sind als Menschen. Wie Bias bereits durch Trainingsdaten in KI-Systeme gelangen kann. Warum ein KI-System bei Gehaltsfragen möglicherweise unterschiedliche Empfehlungen geben kann – abhängig davon, wer die Frage stellt. Weshalb Sprache und Begriffe beeinflussen können, welche Menschen KI-Systeme sichtbar machen. Wie Eva über Wirtschaftsinformatik, Recruiting und ethische Fragestellungen schließlich zur Forschung rund um feministische KI gekommen ist. Warum Feminismus für Eva intersektional gedacht werden muss und damit auch Themen wie Rassismus, Queerfeindlichkeit und Mehrfachdiskriminierung einschließt. Welche Rolle Algorithmen bei Sichtbarkeit auf Instagram, LinkedIn und anderen Plattformen spielen. Warum Social Media und KI längst untrennbar miteinander verbunden sind. Wie algorithmische Entscheidungen beeinflussen können, welche Themen, Personen und Perspektiven überhaupt Reichweite bekommen. Weshalb problematische KI nicht nur kritisiert werden sollte – sondern positive Gegenbeispiele genauso Sichtbarkeit brauchen. Und wie Unternehmen, Entwickler:innen und Nutzer:innen selbst dazu beitragen können, KI fairer einzusetzen. Wertvolle Takeaways: KI ist nicht neutral, nur weil sie technisch ist. Sie lernt aus Daten – und diese Daten spiegeln gesellschaftliche Strukturen wider. Wer KI entwickelt, hat einen besonders großen Hebel: bei Trainingsdaten, Systemregeln und der Frage, welche Perspektiven berücksichtigt werden. Auch Unternehmen können beeinflussen, mit welchen Regeln, Daten und Kontexten eigene KI-Systeme arbeiten. Nutzer:innen selbst haben ebenfalls Gestaltungsspielraum und können KI bewusst einsetzen, um bestehende Annahmen und eigene Entscheidungen zu hinterfragen. Sprache hat Einfluss darauf, welche Bilder, Rollen und Personen sichtbar werden. Social-Media-Algorithmen entscheiden mit darüber, wer gehört wird – deshalb ist technische Sichtbarkeit auch eine gesellschaftliche Frage. Intersektionalität bedeutet, verschiedene Formen von Benachteiligung gemeinsam zu betrachten statt isoliert voneinander. Kritik allein reicht nicht: Projekte, Organisationen und Menschen, die KI bereits anders und gerechter einsetzen, brauchen ebenfalls Aufmerksamkeit. Und vielleicht der wichtigste Gedanke dieser Folge: KI muss bestehende Ungerechtigkeiten nicht zwangsläufig verstärken – wir können sie auch bewusst anders gestalten. Jetzt reinhören und erfahren, warum Algorithmen nie völlig losgelöst von Gesellschaft betrachtet werden können, was feministische KI mit Social Media zu tun hat und weshalb wir technologische Entwicklung nicht einfach hinnehmen müssen, sondern mitgestalten können. 🎧 Ein Studio Noix Original Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko… Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 82: Im Gespräch mit Doktorin Eva Gengler (Feministische KI - Autorin, Wirtschaftsinformatikerin)
  8. Sep 24

    Behind the Experts – Folge 81: Im Gespräch mit Benjamin Brümmer & Ronald Radeke (Polizei Berlin)

    In dieser Folge von Behind the Experts live von der connected Konferenz sind Benjamin Brummer und Ronald Radek von der Polizei Berlin zu Gast. Beide verantworten Social-Media-Kommunikation rund um Karriere und Recruiting – und beschäftigen sich damit, wie man einen Beruf sichtbar macht, der gleichzeitig faszinierend, herausfordernd und gesellschaftlich stark aufgeladen ist. Die Folge ist Teil unseres großen Connected Podcast Drops: Insgesamt acht Gespräche haben wir direkt auf der Connected Social Media Conference aufgenommen. Mit Benjamin und Ronald geht es darum, warum die Polizei Berlin ihre Recruiting-Kommunikation bewusst von Einsatz- und klassischer Behördenkommunikation trennt, wie aus Polizistinnen und Polizisten plötzlich bekannte Social-Media-Gesichter werden – und weshalb authentischer Content manchmal besser funktioniert als jede Hochglanzkampagne. Highlights dieser Folge: Warum die Polizei Berlin Einsatzkommunikation, Image und Recruiting bewusst auf unterschiedlichen Kanälen trennt. Weshalb Recruiting dauerhaft ein eigenes „Grundrauschen“ braucht – und nicht zwischen Verkehrsmeldungen und Einsatzkommunikation verschwinden darf. Wie aus Mario ein digitaler Berufsberater und eines der bekannten Gesichter des Polizei-Recruitings wurde. Warum Humor und Leichtigkeit helfen können, Polizei nahbarer zu machen. Ob Social-Media-Präsenz den Respekt gegenüber Polizistinnen und Polizisten verändert – und warum die Antwort darauf nicht ganz so einfach ist. Wie bekannte Gesichter aus TikTok-Formaten im echten Einsatz plötzlich wiedererkannt werden und dadurch neue Gesprächsräume entstehen. Weshalb Recruiting-Content anders aussehen darf und muss als klassische Presse- oder Krisenkommunikation. Wie aus Short-Form-Content der nächste Schritt in Richtung längerer, serieller Formate entstanden ist. Und wie aus Social-Media-Gesichtern plötzlich echte Fan-Figuren werden, die sogar im Einsatz auf der Straße erkannt werden. Wertvolle Takeaways: Nicht jede Kommunikation gehört auf denselben Kanal. Unterschiedliche Zielgruppen brauchen unterschiedliche Formate, Tonalitäten und Erwartungen. Gerade Recruiting funktioniert dann gut, wenn Menschen einen realistischen Eindruck davon bekommen, wie sich ein Beruf tatsächlich anfühlt. Authentizität ist nicht automatisch gleichbedeutend mit schlechter Produktion – aber Content darf trotzdem sichtbar aus der Organisation selbst kommen. Hochglanz funktioniert nicht immer besser. Wenn die Community Werbung erkennt, kann genau das zum Problem werden. Wiederkehrende Gesichter schaffen Bindung. Aus einzelnen Content Pieces können echte Beziehungen zu Personen und Formaten entstehen. Short-Form und Long-Form schließen sich nicht aus: Kurze Inhalte können Interesse schaffen, längere Formate vertiefen die Beziehung zu Charakteren und Themen. Serielles Storytelling sorgt dafür, dass Menschen aktiv zurückkommen – statt nur zufällig über den nächsten Clip zu stolpern. Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Menschen wollen nicht nur hören, wie ein Beruf beschrieben wird – sie wollen sehen, wie er wirklich aussieht. Besonders spannend wird es beim Thema „110“: Gemeinsam mit einem extern produzierten, journalistischen Format begleitet die Polizei Berlin echte Kolleginnen und Kollegen im Arbeitsalltag. Kein durchinszeniertes Imagevideo, keine glattgebügelten Statements, sondern echte Situationen, echte Sprache und echte Charaktere. Jetzt reinhören und erfahren, warum Polizei-Recruiting nicht wie klassische Behördenkommunikation aussehen muss, weshalb Authentizität Hochglanz schlagen kann und wie aus Social Content plötzlich echtes Fandom entsteht. 🎧 Ein Studio Noix Original Zur connected. conference.: connectingexperts.org/…/connected-social-media-ko… Polizei Berlin Karriere: https://110prozent.berlin.de/ Studio Noix: studionoix.de

    Behind the Experts – Folge 81: Im Gespräch mit Benjamin Brümmer & Ronald Radeke (Polizei Berlin)

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