Mit Systemtheorie Organisationen anders denken | M und M

Moritz Avenarius, Marion Schenk

Wir, Marion Schenk & Moritz Avenarius, tauchen in die Welt der Systemtheorie ein und beleuchten, wie sie uns hilft, das komplexe Geschehen in und um Organisationen besser zu verstehen. In jeder Episode picken wir uns Themen heraus, die uns bewegen und von denen wir glauben, dass sie Dir helfen, die Dynamiken innerhalb von Organisationen besser zu durchschauen. Theorie ist kein trockenes Konstrukt, sondern ein Werkzeug, das uns in der Praxis weiterbringt. Begleite uns auf einer Reise durch die Welt der Systeme und lasse uns gemeinsam herausfinden, wie Theorie die Praxis bereichern kann.

  1. Sep 10

    Führungsmythen und wo sie zu finden sind

    In Medien, Unternehmen und gesellschaftlichen Debatten kursieren hartnäckige Bilder davon, was gute Führung ausmacht: visionär, charismatisch, entschlossen, inspirierend. Führung erscheint als Eigenschaft besonderer Persönlichkeiten, als etwas, das Menschen haben.🗣️ Doch Organisationen funktionieren nicht durch Held*innen, sondern durch Kommunikation. Aus systemischer Perspektive ist Führung keine Charakterfrage, sondern eine Funktion: Sie strukturiert Erwartungen, übernimmt die Verantwortung für Entscheidungen unter Unsicherheit und sorgt für Anschlussfähigkeit.⁉️ Warum also halten sich die bekannten Führungsbilder trotzdem so hartnäckig? ⁉️ Welchen Zweck erfüllen sie – für Organisationen, für Führungskräfte, für Mitarbeitende?✨ Führungsmythen vereinfachen Komplexität. Sie personalisieren strukturelle Probleme. Sie erzeugen Identifikation und Orientierung. Und sie entlasten Organisationen davon, ihre eigenen Widersprüche genauer anzusehen.Wir wollen typische Führungsbilder sichtbar machen – und fragen:👉🏻 Woher stammen, historisch und kulturell betrachtet, diese Führungsmythen?👉🏻 Was gewinnen Organisationen durch diese Mythen und wo sind die heute noch nützlich?👉🏻 Was verlieren sie möglicherweise?👉🏻 Und was verändert sich, wenn wir Führung nicht als Eigenschaft, sondern als kommunikative Funktion begreifen?👉🏻 und überhaupt .... Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank! Literaturhinweis: "ENTZAUBERUNG DER FÜHRUNGSMYTHEN“ Jürgen Weibler, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation an der FernUniversität in Hagen, 2013.

  2. Aug 27

    Führung Ahoi! - eine Annäherung

    Herzlich Willkommen zu unserer 5. Staffel M&M. Unser Leitthema ist: Führung - was ist es und wie geht das? Wir starten dabei mit folgender Beobachtung aus der Praxis: In vielen Organisationen scheitert Führung gerade nicht am Konflikt, sondern daran, dass niemand verbindlich priorisiert und damit auch verbindlich „Nein“ sagt. Wir erleben in Beratungen immer häufiger eine merkwürdige Gleichzeitigkeit: Die Organisation will schneller werden und baut immer mehr Erwartungen ein. Neue Initiativen, neue Kennzahlen, neue Standards, neue Projekte. Es ist dann kein Wunder, wenn alle beschäftigt sind und trotzdem das Gefühl bleibt: Es kommt zu wenig voran.👉🏻 Typische Signale: Prioritäten wechseln, aber „alles ist wichtig“. Entscheidungen werden vertagt oder in Meetings verlagert. Führungskräfte rutschen in operative Feuerwehrarbeit, weil Verantwortlichkeiten und Eskalationswege nicht klar genug sind. Teams entwickeln eine feine Antenne dafür, welche Erwartungen offiziell gelten und welche in der Praxis "drüber" sind.👀 Systemtheoretisch betrachtet ist das kein individuelles Motivations- oder Kompetenzthema. Führung hat hier vor allem eine Entlastungsfunktion zu erfüllen: Sie reduziert Ungewissheit und macht Handeln wahrscheinlicher, indem sie Erwartungen sortiert und Entscheidungen ermöglicht. Wo diese Entlastung nicht gelingt, entsteht eine Organisation, die vieles gleichzeitig will, aber wenig zuverlässig zu Ende bringt.An der Stelle lohnt eine kleine Unterscheidung:☑️ Management gestaltet die Entscheidungs-Architektur: Programme, Ziele, Regeln, Kennzahlen, Rollen und Besetzungen. Es erzeugt damit Erwartungen, die im Alltag wirksam werden (Entscheidungsprämissen).Führung passiert dann dort, wo diese Architektur auf Wirklichkeit trifft: in konkreter Kommunikation, in Konflikten, in Prioritäten, in Zumutungen und in der Frage „Wie handeln wir jetzt?“🗣️ Das Spannende (und manchmal Schmerzhafte): Management hat oftmals mehr Strukturen und Erwartungen produziert als Entlastung. Führung muss dann nachziehen: erklären, moderieren, reparieren, mitnehmen. Nicht, weil da "jemand schuld" wäre, sondern weil das System zu viel gleichzeitig will.👣 Man kann diese Lage nicht „weg"-führen. Wer versucht, strukturelle Überfrachtung allein über mehr Information, Motivationsarbeit oder mehr Meetings zu kompensieren, macht Führung zur Dauer-Feuerwehr. Entlastung entsteht dort, wo Erwartungen begrenzt werden: durch Stop-Entscheidungen, klare Prioritäten (und Prioritäten heißt vor allem: Was lassen wir in den nächsten Wochen/Monaten bewusst liegen?), sinnvolle Qualitätsmaßstäbe („gut genug“), Delegationsregeln und eine Eskalationslogik, die nicht zufällig ist.😊 Genau deshalb machen wir in dieser Staffel bei M & M Führung zum Schwerpunkt: nicht als Held*innengeschichte oder Methodenkoffer, sondern systemtheoretisch: Führung als Funktion in Organisationen, die mit widersprüchlichen Erwartungen umgehen müssen, um so die Organisation in die Lage zu bringen sich selbst zu organisieren. Wie das Gelingen kann, entfalten wir in den kommenden neun Folgen dieser Staffel. Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  3. Jun 25

    Kommunikation – „La Grande Finale“

    Durch neun Folgen wir haben von unterschiedlichsten Blickwinkeln auf „Kommunikation in Organisationen – zwischen Theorie, Praxis und Missverstehen“ in Organisationen geschaut. Zeit zurückzublicken und mit Euch zu reflektieren, welche wesentlichen Erkenntnissen sich herausgeschält haben.  Dafür treffen wir uns zum "Grande Finale - eine Zusammenfassung unserer Highlights“  Unter praktisch-systemtheoretischer Brille werden wir darauf schauen,  wie und unter welchen Bedingungen Kommunikation in verschiedenen Organisationstypen gelingen kann – oder auch nicht.  „Kommunikation heißt, es mit mehr Möglichkeiten zu tun zu haben,  als man bewältigen kann und es von überraschenden Seiten her  mit Einschränkungen zu tun zu bekommen‘“  Dirk Baecker –  Form und Formen der Kommunikation    Was haben wir aus unseren Diskussionen mitgenommen? Ein paar Highlights unsererseits sind:  wie sich neue Technologien wie Digitalisierung und KI auf Kommunikation in Organisationen auswirken wie Sprache das Denken beeinflussen kann dass Sprechen nicht zwangsläufig Handeln beinhalten muss wie Organisationen ihre eigene „Sprache“ entwickeln dass künstliche Intelligenz sich unter dem Aspekt künstlicher Kommunikation betrachten lässt … und noch vieles mehr! Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  4. Jun 11

    Digitalisierung als Kommunikationsverschiebung: Was passiert aktuell in Organisationen?

    Die Digitalisierung verändert in vielen Organisationen tiefgreifend den kommunikativen Alltag: Teams ist selbstverständlich geworden, Homeoffice ist normal, Begegnungen vor Ort sind seltener. Prozesse werden automatisiert, PDFs statt Papier herumgeschickt.  Und gleichzeitig: manche Unternehmen, besonders solche mit starker Tradition oder klarer Hierarchie, tun sich schwer, ihre Kommunikationsformen diesem Wandel zu unterwerfen.  Was dabei oft übersehen wird: Digitalisierung ist nicht einfach die technische Modernisierung von Kommunikation, sondern eine Verschiebung ihrer Bedingungen. Die Art, wie Organisationen kommunizieren, wandelt sich – und mit ihr die Strukturen, Erwartungen und Deutungen, die Kommunikation in Organisationen ermöglichen.  Auf der einen Seite stehen Effizienz, Bequemlichkeit und Schnelligkeit. Auf der anderen Seite geht etwas verloren: spontane Kontaktmomente, informelle Korrekturen im Miteinander und die produktive Reibung, die oft erst im gemeinsamen Raum entsteht.  Kommunikation wird nicht nur schneller, sie wird auch entkörperlicht, entzeitlicht, entortet – und genau das erzeugt neue Dynamiken.  „Menschen, denen immer alles möglichst einfach erklärt wird, glauben schließlich selbst, auch alles zu verstehen. Deshalb haben sie auch zum allem eine Meinung. Diese verwechseln sie mit Wissen…“ Thomas Bauer  Dieses Zitat verweist auf ein Paradox, das auch in Organisationen zu beobachten ist: Je einfacher Kommunikation wird, desto schwieriger wird es, getroffene Unterscheidungen zu variieren und das Anzugehen, was wir nach Niklas Luhmann die Sinnproduktion nennen. Wenn Kommunikation über digitale Kanäle standardisiert, dokumentiert und in Workflows gegossen wird, dann verliert sie oft jene  Mehrdeutigkeit, die im persönlichen Austausch produktiv war. Aus komplexer Verständigung wird die Verwaltung von Informationen.   Was wir beobachten:  Chats, Foren, Wikis, Videocalls, Gamification etc. erweitern die Möglichkeiten der Kommunikation und erzeugen neue Formen, wie Threads, Tickets oder Reactions. Asynchronität entkoppelt Kommunikation von gemeinsamer Zeit – Anschlussfähigkeit muss nun technisch erzeugt werden. Kommunikation erreicht gleichzeitig viele, aber selten dieselben im selben Moment. Wissen wird digital gespeichert, aber oft nicht wiedergefunden – weil der Kontext fehlt, der Sinn stiftet.  All das sind keine Nebenwirkungen, sondern Folgen einer neuen Kommunikationslogik. Organisationen müssen lernen, dass ihre Kommunikationsmedien nicht neutral sind: Sie formen, was überhaupt als Kommunikation zählt, wer Anschluss findet – und wer übersehen wird.  Wir fragen uns:  Wie verändert Digitalisierung das kommunikative Selbstverständnis von Organisationen? Wo bleibt die Informalität, wenn Begegnung zunehmend über Tools vermittelt wird? Wie verändert sich die Mitgliedschaft in Organisationen, wenn Präsenz nicht mehr selbstverständlich ist? Welche Kommunikationsformen fördern Verständigung, welche erzeugen Missverständnisse – oder Kontrolle? Warum sind Digitalisierungsprojekte immer auch Change-Projekte, und was bedeutet das für Kommunikation, Führung und Sinn? Und überhaupt Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Literatur: Niklas Luhmann​ Soziale Systeme (1984)​ Kapitel IV: Kommunikation und Handlung ​ Gesellschaft der Gesellschaft (1997)​ Kapitel 2: Kommunikation​ Dirk Baecker​ Studien zur nächsten Gesellschaft (2012)​ 4.0 oder Die Lücke, die der Rechner lässt (2018)​ Thomas Bauer ​ Die Vereindeutigung der Welt (2022)​ Metaplan​ Der blinde Fleck. Warum digitale Transformationsprozesse meistens an der Organisation ​scheitern – und was man dagegen tun kann​ Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  5. May 28

    „Ich sage Dir, was Du zu denken hast!“ Wie beeinflusst Sprache Handeln?

    „Das Glas ist halbleer!“ – oder doch eher „halbvoll“? Egal wie Alter dies Ego mitteilt: es bliebe dieselbe Information. Und doch macht die Wortwahl die Musik, wenn hier eine bestimmte Botschaft verstanden werden soll: wir brauchen demnächst Nachschub!  Oder, um es mit Niklas Luhmann zu sagen:  „Man kann aber auch mit einiger Erfahrung seine Kommunikation vorher so einrichten, dass man erwarten kann, verstanden zu werden.“  Wie aber sicherstellen, dass etwas so ankommt wie gewünscht? Gibt es das, was „Starke Signale“ genannt wird – und wenn ja, wie diese nutzen oder gegeben falls klug erkennen, um sich vor Manipulation zu schützen?  Konkret untersuchen wir hierfür die folgenden Themenaspekte:  Das Problem der „glaubwürden“ Kommunikation Framing - Sprache erzeugt Realität?! Die Verpackung (aka Mitteilung) zählt: Tonalität, Wortwahl, Emotionen Überzeugen wollen: Aufmerksamkeit gewinnen und Einfluss nehmen Die Theorie der „Starken Signale“ … … und was heißt das im Arbeitsalltag: Bei der internen Unternehmenskommunikation, Marketing & Influencer, Schauseitenkommunikation Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Literatur: Michel Reimon​ Starke Signale. Wirksam kommunizieren – Beeinflussung erkennen. (2025)​ Niklas Luhmann​ Soziale Systeme (1984)​ Kapitel IV: Kommunikation und Handlung​ Bernhard Pörksen​ Zuhören. Die Kunst, sich der Welt zu öffnen (2025)​ Rudolf Schlögl​ Anwesende und Abwesende. Grundriss für eine Gesellschaftsgeschichte der Frühen Neuzeit (2014) Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  6. May 14

    „Enthält diese Kommunikation relevante Informationen für MICH?“

    Organisationen kommunizieren in der Regel mit dem Ziel, Erwartungen zu stabilisieren, Abläufe zu konditionieren und Redundanz zu erzeugen. Für die Mitglieder aber ist oft wichtiger, ob die Botschaften im Arbeitsalltag etwas wirklich relevantes, also Neuesenthalten. »A difference is a difference that makes a difference.«Greogery Bateson Hier entsteht kommunikative Spannung, denn was Organisationen meist brauchen – und kommunizieren – ist Wiederholung und Verlässlichkeit. Menschen dagegen erwarten heutzutage eher Neuigkeiten, die persönliche Orientierung und Sinn geben für die eigene Arbeit. Wir fragen daher uns und Euch: Wie gehen Führungskräfte damit um, wenn Mitarbeitende ständig nach „Relevanz“ fragen?Wird in Meetings, Newslettern oder Mails wirklich Neues produziert – oder eher viel Redundanz erzeugt?Welche Folgen haben diese unterschiedlichen Erwartungshaltungen für Zusammenhalt und Entscheidungsprozesse?Und welche Risiken entstehen, wenn vermeintlich „relevante“ Informationen am Ende nur für mehr Verwirrung sorgen?… und überhaupt?Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  7. Apr 30

    Wenn Maschinen intelligent sprechen!

    Als Organisationsentwickler*innen mit systemtheoretischem Hintergrund fragen wir uns und Euch: sind generative KI wirklich eine künstliche Intelligenz – oder erleben wir hier eher eine künstliche Kommunikation? Das Kommunikationsverständnis der Systemtheorie nutzen wir also ganz praktisch, um dieser Frage nachzugehen und schauen darauf, wie sich der Arbeitsalltag in Organisationen, und nicht nur dort, dadurch grundlegend verändert. „Was ändert sich, wenn wir nicht mehr von der Vorstellung von künstlicher Intelligenz und der Leistung von Maschinen ausgehen, sondern von der Vorstellung von Kommunikation und „Partnerschaft“ zwischen Algorithmen und Menschen?“ Elena Esposito In dieser Folge diskutieren wir, ob das alles irgendwie zu besserem Verstehen im Organisationsalltag führen kann – oder werden nur neue originelle Missverständnisse produziert? Andersrum gefragt, was passiert, wenn möglicherweise produktives Missverstehen und Reibung verloren gehen, weil uns die Maschinen auch das kommunizieren bald abnehmen werden?  Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Literatur: Elena Esposito: "Kommunikation mit unverständlichen Maschinen."Residenz Verlag 2024 Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

  8. Apr 16

    „Wir müssen das besser rüberbringen!“ - Change-Kommunikation

    Ob Strategie-Roadshow, neues Leitbild oder Kulturwandel: Kommunikation soll Veränderung ermöglichen. Doch allzu oft verkommt sie zur "naiven Wort-Kosmetik". Damit das nicht passiert, fragen wir uns: Welche Form, welches Medium, welcher Ton passt zu welcher Phase – und zu welchem Widerstand? Und: Was, wenn nicht nur die Botschaft, sondern die Struktur der Kommunikation selbst verändert werden muss? „Du kannst ein System nicht verstehen, bevor Du nicht versucht hast, es zu verändern.“ Edgar Schein In dieser Folge diskutieren wir wie sich Kommunikation über Veränderungen gute gestalten lässt. Dazu suchen wir nach klugen Antworten auf: Wann ist Veränderungskommunikation schlicht naiv?Welche Kommunikationsformen, -strategien unterstützen Veränderung?Welche Situation, Widerstand, Engagement braucht welche Kommunikationsform?Welche Veränderungen in Kommunikationsstrukturen können die Veränderungsbereitschaft in der Organisation unterstützen? Wo muss Struktur von Kommunikation in der Organisation verändert werden, dass etwas Neues entsteht?Was sind Rolle und Funktion der Unternehmenskommunikation?Wie immer mit dem Ziel, mehr Theoriefundament für Eure Praxisarbeit zu gewinnen! Wir freuen uns, das Du / Sie unseren Podcast hörst.  Besuch gerne unsere Webseiten:  ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠sifb.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠zukunftslotse.de⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠für weitere Infos über uns und zum Thema. Und wenn es Dir gefallen hat, like und abonniere gerne den Podcast - und empfehle ihn weiter. Vielen Dank!

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Wir, Marion Schenk & Moritz Avenarius, tauchen in die Welt der Systemtheorie ein und beleuchten, wie sie uns hilft, das komplexe Geschehen in und um Organisationen besser zu verstehen. In jeder Episode picken wir uns Themen heraus, die uns bewegen und von denen wir glauben, dass sie Dir helfen, die Dynamiken innerhalb von Organisationen besser zu durchschauen. Theorie ist kein trockenes Konstrukt, sondern ein Werkzeug, das uns in der Praxis weiterbringt. Begleite uns auf einer Reise durch die Welt der Systeme und lasse uns gemeinsam herausfinden, wie Theorie die Praxis bereichern kann.