ATHEMfrequenz

Karin Seeburger

ATHEMfrequenz ist der Podcast für Human Intelligence – über Menschlichkeit, Führung und Orientierung in Zeiten von Digitalisierung, KI und ständigem Wandel.

  1. 2d ago

    Let the body lead

    Dr. Mareike Schwed ist promovierte Sportwissenschaftlerin und Spezialistin für Körper- und Nervensystemarbeit. Ihre fachliche Heimat liegt in der Neurophysiologie von Bewegung – ursprünglich entwickelt für Menschen mit Parkinson und MS. Heute arbeitet sie mit Führungskräften, Selbstständigen und Frauen in Verantwortung, die Stress und Überlastung nicht länger nur im Kopf lösen wollen. Ein zentraler Ansatz ihrer Arbeit ist Shaking: körperbasierte Arbeit, in der Bewegung, Emotionen und Nervensystem zusammenspielen. In dieser Folge spricht sie mit Karin darüber, was passiert, wenn wir aufhören, Wut, Angst und Grenzüberschreitungen zu managen – und anfangen, sie zu bewegen. Themen dieser Folge→ Von Parkinson und MS zu körperbasierter Arbeit für alle – wie Mareike ihre Erkenntnisse aus der Neurophysiologie auf den Alltag überträgt→ Was Instinkte wirklich sind – und warum Wut kein Problem ist, das gelöst werden muss, sondern ein Brennstoff, der genutzt werden kann→ Warum Reframing, Positives Denken und Journaling nur bis zu einer gewissen Tiefe reichen→ Wie 90 Prozent unserer Nervensystemressourcen ungenutzt bleiben – und was das kostet→ Was passiert, wenn Frauen aufhören, nett zu sein, wo sie klar sein sollten→ Müssen sich Frauen verändern, um in männlich strukturierten Umgebungen zu bestehen – oder geht es um etwas ganz anderes?→ Depressionen auf Rekordniveau, überlastete Nervensysteme, Menschen die im Urlaub nicht ankommen – und was Shaking damit zu tun hat Takeaways→ Der Körper ist kein Beifahrer. Er hat 90 Prozent der Ressourcen – und wird fast nie gefragt.→ Wut, Angst und Scham sind keine Fehler im System. Sie sind Signale, mit denen man arbeiten kann.→ Grenzen entstehen nicht durch einen Plan. Sie entstehen, wenn der ganze Körper hinter dem Nein steht.→ Veränderung beginnt nicht damit, die Umstände zu ändern. Sie beginnt damit, das eigene Erleben zu verändern.→ Brennholz für Lebendigkeit: Was nervt, belastet oder wütend macht, ist genau das Material, aus dem Energie entsteht. Kostenlose Masterclass: „Dein Sprung (zurück) in die Lebendigkeit”Vier Video-Lektionen rund um Shaking ab dem 1. November – und am Dienstag, 10. November um 18 Uhr eine Live-Shaking-Session per Zoom mit Mareike.→ Anmeldung: https://www.kurse-neurowerkstatt.de/shaking-masterclass Mehr zu Dr. Mareike Schwed→ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-mareike-schwed→ Newsletter MOVEletter: https://www.neurowerkstatt.de/moveletter-abo→ Alle Links: https://linktr.ee/Neurowerkstatt→ Mail: dr.schwed@neurowerkstatt.de

    Let the body lead
  2. Oct 22

    Unsere Region unterschätzt sich selbst

    Constantin Kaindl hat mit 16 ein Online-Stadtmagazin in Erlangen gegründet – aus dem Wunsch heraus, sich Uhren leisten zu können. Heute ist er Verleger und Werber mit zehn Mitarbeitenden, mehreren Medienmarken in der Metropolregion Nürnberg und über 500 umgesetzten Projekten. In dieser Folge spricht er mit Karin darüber, was eine Region braucht, die zu gut in sich ist, um sich selbst zu feiern – und was junge Menschen jetzt wirklich brauchen, um in unsicheren Zeiten voranzukommen. Themen dieser Folge→ Von Handys auf dem Schulhof bis zur Medienmarke – wie Unternehmertum in der Familie steckt und trotzdem ein eigenes Ding wird→ Wie aus deinerlangen.de ein Hybrid aus Medienhaus und Agentur wurde – und warum Erlangen und Fürth gerade on hold sind→ Bürobesuch, Dein Nemberg, HR- und Marketing-Community: Wie Medienmarken aus echten Gesprächen entstehen→ Journalismus oder Content? Was Constantin macht, was er nicht ist – und wie er trotzdem verifiziert→ Die Metropolregion Nürnberg unterschätzt sich selbst – warum das ein Problem ist und was fehlt→ Fear of being obsolete: Was Constantin jungen Menschen rät, die nicht wissen, wo sie hingehören→ Bubbles, Meinungen, Lebensrealitäten – warum man mit Leuten sprechen muss, die anders denken Takeaways→ Den eigenen Lernmodus kennen ist wichtiger als der richtige Studiengang. Wie nehme ich Wissen auf? Wann bringe ich Leistung?→ Breit starten, tief eintauchen. Wer sich in vielen Themen umschaut, findet seine Leidenschaft – und findet sich selbst.→ KI ist kein Feind, aber ein Werkzeug, das man verstehen muss. Auch wenn man sich dazu zwingen muss.→ Raus aus der Bubble. Nicht nur mit Leuten sprechen, die dasselbe denken, dieselbe Arbeit haben, dieselbe Lebensrealität kennen.→ Do what you can’t. Komfortzone verlassen – für sich selbst, aber auch für andere, die man ins kalte Wasser schubst. Mehr zu Constantin→ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/constantin-kaindl/ → Wir Denken Lokal: https://www.wirdenkenlokal.de/ → Bürobesuch: https://buerobesuch.de/ → Dein Nämberch: https://deinnaemberch.de/

    Unsere Region unterschätzt sich selbst
  3. Oct 15

    Bewerben im Zeitalter der KI

    Dominik Becker kommt aus dem HR, kennt Recruiting nicht aus der Theorie, sondern aus dem Maschinenraum – und hat aus genau diesem Frust heraus gegründet: erst Software, dann KI. In dieser Folge spricht er mit Karin darüber, warum Recruiting gerade gleichzeitig einfacher und komplizierter wird, was Bewerbungsfluten mit echter Passung machen – und weshalb in einer KI-geprägten Arbeitswelt nicht die Technologie die größte Frage ist, sondern der Mensch. Themen dieser Folge→ Vom HR-Profi zum Gründer – wie aus operativem Recruiting-Frust Unternehmertum wurde→ Warum modernes Recruiting nicht mehr nur filtern darf, sondern besser verstehen muss→ KI im Bewerbungsprozess: Was passiert, wenn beide Seiten mit Maschinen optimieren→ Authentizität unter Druck – wie Unternehmen und Bewerbende trotz KI erkennbar bleiben→ Pragmaticher KI-Einstieg für Unternehmen: Wo man anfangen sollte, ohne gleich alles umzubauen→ Ersetzt KI Jobs – oder verschiebt sie vor allem Aufgaben, Rollen und Erwartungen?→ Warum Skill Stacking, Lernbereitschaft und Eigeninitiative zur neuen Jobsicherheit werden→ Welche Verantwortung Führung jetzt trägt, wenn Mensch und Technologie zusammenarbeiten sollen Takeaways→ KI nimmt Arbeit ab, aber nicht die Verantwortung. Denken bleibt menschlich.→ Recruiting wird nicht besser, wenn nur schneller gefiltert wird – sondern wenn Passung klüger erkannt wird.→ Wer KI im Unternehmen einführen will, sollte nicht mit Hype starten, sondern mit einem konkreten Problem.→ Berufsbilder verschwinden selten komplett. Meist verändern sie sich schneller, als Menschen darauf vorbereitet werden.→ Die wichtigste Zukunftskompetenz ist nicht Technikbegeisterung, sondern Lernfähigkeit. Mehr zu Dominik→ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dominik-becker3/→ Website: https://mana-hr.de/

    Bewerben im Zeitalter der KI
  4. Oct 1

    HR braucht kein Budget, nur Mut

    Stefan Scheller ist HR-Praktiker bei der DATEV eG, wo er seit über 25 Jahren im Bereich Personalmarketing und Employer Branding arbeitet – und daneben seit 2013 einer der bekanntesten HR-Köpfe im deutschsprachigen Raum: als Gründer von persoblogger.de, LinkedIn Top Voice und Podcaster. In dieser Folge spricht er mit Karin über den Wandel im Recruiting, was KI mit der Jobsuche macht – und warum HR im Mittelstand oft weniger ein Budgetproblem hat als ein Mutigkeitsproblem. Themen dieser Folge→ Vom Juristen zum Employer-Branding-Spezialisten – wie ein Querswitch bei DATEV und ein kritischer Blogpost alles ins Rollen brachten→ Wie aus einem persönlichen Blog ein großes HR-Portal wurde – und warum Stefan trotzdem Vollzeitangestellter bleibt→ Wie Jobsuchende heute suchen: KI statt Stellenbörse – und was das für Unternehmen bedeutet→ Karriereseiten, Kununu, Reddit: Wo HR-relevante Datenpunkte für KI heute wirklich entstehen→ Entgelttransparenz als unterschätztes HR-Thema – und warum viele Unternehmen böse erwachen werden→ Warum die große Stunde der Human Intelligence erst jetzt schlägt – und Philosophen in den USA gefragter sind als Softwareentwickler→ HR als Brücke zwischen Business und Mensch: Was Future Skills wirklich bedeuten Takeaways→ Wer HR-Wissen aufbauen will, muss sich nicht viel leisten – Community-Events, Podcasts und Vernetzung reichen als Einstieg.→ Stellenanzeigen müssen heute KI-lesbar sein. Wer das ignoriert, verliert Sichtbarkeit – ohne es zu merken.→ Kununu-Antworten sind Employer-Branding-Content. Wer das versteht, nutzt ein kostenloses Medium klug.→ HR und Marketing gehören zusammen. Wer in Fürstentümern denkt, verliert.→ Menschlichkeit ist kein Softskill. Sie ist das, was KI nicht ersetzt – und was Unternehmen wieder mehr brauchen werden. Mehr zu Stefan→ LinkedIn: linkedin.com/in/persoblogger-stefan-scheller→ Website: persoblogger.de

    HR braucht kein Budget, nur Mut
  5. Sep 17

    Zukunft ist kein Schicksal

    Tobias Leisgang ist Zukunftsgestalter – er berät mittelständische Unternehmen zu Innovation, Geschäftsmodellen und Nachhaltigkeit. Kein Buzzword-Berater, sondern jemand, der mit konkreten Methoden arbeitet, um Organisationen und Menschen aus dem Tagesgeschäft in mögliche Zukünfte zu führen. In dieser Folge erleben Karin und Tobias Zukunftsdesign nicht nur als Konzept, sondern live – mit vier Szenarien zur Zukunft der Arbeit im Zeitalter der KI. Themen dieser Folge→ Vom Elektroingenieur zum Zukunftsgestalter – wie Neugier und ein Masterstudiengang Zukunftsdesign den gemeinsamen Nenner ergaben→ Was Zukunftsdesign wirklich ist – und warum es nichts mit Plakate gestalten zu tun hat→ Der Futures Cone: Wie man mögliche, wahrscheinliche und wünschenswerte Zukunften unterscheidet→ Live-Szenario Arbeitswelt und KI: Von der totalen Automatisierung bis zur Welt ohne KI – vier Szenarien, durchgespielt und durchdacht→ Warum in jeder Utopie eine Dystopie steckt – und umgekehrt→ Wie man aus Szenarien konkrete Schritte ableitet und Zukunft ins Heute holt→ Warum Unternehmen sich zu selten mit der Zukunft beschäftigen – und was sie davon abhält Takeaways→ Die Zukunft ist kein Schicksal. Wer sie durchdenkt, gestaltet sie – statt von ihr überrascht zu werden.→ Szenarien zu durchdenken nimmt der Zukunft ihren Schrecken. Auch die schlimmsten Dystopien machen resilienter.→ Wünschenswerte Zukunft beginnt mit der Frage: Wie soll es aussehen – nicht: Wie wird es kommen?→ Wer anfängt, kleine Dinge anders zu machen, zieht andere mit. So entsteht Zukunft.→ Die Welt ist an vielen Stellen besser als je zuvor. Unser Gehirn blendet das aus. Mehr zu TobiasLinkedIn: linkedin.com/in/tobiasleisgangWebsite: tobiasleisgang.de

    Zukunft ist kein Schicksal
  6. Jul 23

    KI ist mein fleißiger Werkstudent

    Inga Kollmar ist Copywriterin und Texterin – spezialisiert auf Texte, die nicht nach KI klingen. Mit einem Hintergrund in Marketing, BWL und einem Praktikum bei einer indischen Tageszeitung hat sie sich vor eineinhalb Jahren selbstständig gemacht – nicht trotz, sondern wegen des Arbeitsmarkts. In dieser Folge spricht sie über ihre Arbeit, über das Verhältnis zwischen KI und echtem Schreiben und darüber, was Texte wirklich wirken lässt. Themen dieser Folge→ Von Indien bis zur Selbstständigkeit – ein stringenter Marketingweg, der sich im Rückblick ergibt→ Warum „überqualifiziert für Teilzeit" der beste Anstoß zur Gründung war→ Copywriting, Storytelling und Zielgruppenanalyse – was den Unterschied macht zwischen Text und Text, der verkauft→ KI als Werkstudent: Was sie gut kann, was sie nicht kann – und warum Inga ihre Texte trotzdem selbst schreibt→ Was eine Homepage braucht, damit die KI sie findet: Struktur, Emotionen, Kontext→ Verkaufen ohne laut zu sein – und warum Authentizität keine leere Worthülse ist Takeaways→ KI produziert schnell, aber generisch. Wer seine Zielgruppe kennt, schreibt besser.→ Angst vor Veränderung ist die größte Bremse. Der richtige Umgang damit ist Neugier.→ Man muss nicht allen gefallen – weder als Mensch noch als Text.→ Wer weiß, was er nicht kann und nicht mag, ist authentischer – und damit glaubwürdiger. Mehr zu Inga Kollmar→ https://www.kollmarketing.de/

    KI ist mein fleißiger Werkstudent
  7. Jun 25

    Stop Changewashing, Start Mindsetting

    Wandel ankündigen ist einfach. Wandel leben ist etwas anderes. Robert Puchalla, Managing Director bei arsmedium und Lehrbeauftragter an der TH Nürnberg, kennt beide Seiten: als Berater, der Unternehmen durch Transformationsprozesse begleitet, und als jemand, der selbst früh gelernt hat, was echter Wandel bedeutet – mit 13 Jahren aus Polen ins Allgäu, ohne Sprache, ohne Orientierung. Im Gespräch mit Karin geht es um die Frage, warum so viele Transformationsprojekte scheitern – und was Führungskultur, kritisches Denken und künstliche Intelligenz damit zu tun haben. Themen & Kapitelmarken 00:00 Intro & VorstellungRobert erzählt, wie ihn ein erster Gang durch einen deutschen Supermarkt 1989 zum Markenfan gemacht hat – und wie daraus eine Karriere in Marketing, Customer Experience und Organisationsentwicklung wurde. 05:00 Wie arsmedium mit Kunden arbeitetKeine Schema-F-Lösungen, kein Angebot auf Knopfdruck. Stattdessen: viele Fragen, eine Challenge Session und der Versuch, Unternehmen wirklich zu verstehen, bevor etwas empfohlen wird. 12:00 Was Changewashing bedeutetTransformation ausrufen, teure Berater engagieren, 250 PowerPoint-Charts präsentieren – und dann hoffen, dass es irgendwie klappt. Robert erklärt, warum das scheitert und was stattdessen gebraucht wird. 20:00 Führungskultur als SchlüsselfaktorJeder Transformationsprozess steht und fällt mit der Führungskultur. Warum viele Unternehmen gleichzeitig Eigenverantwortung fordern und hierarchisch entscheiden – und was das mit den Mitarbeitenden macht. 29:00 Homeoffice, Nähe und die KaffeemaschineRemote-Arbeit macht effizient, kostet aber menschliche Verbindung. Wie Führungskräfte bewusst Räume schaffen können, damit Teams nicht auseinanderdriften. 37:00 Future Skills im KI-ZeitalterNicht Programmieren, sondern kritisches Denken. Robert erklärt, warum KI als Wahrscheinlichkeitsmodell verstanden werden muss – und warum das Hinterfragen von KI-Outputs die wichtigste Kompetenz der nächsten Jahre ist. 44:00 Was junge Studierende zeigtZu viel Copy-paste, zu wenig Eigendenken. Robert berichtet aus seinen Vorlesungen – und warum er bewusst falsche Aussagen trifft, um kritisches Denken zu trainieren. 50:00 Drei Fragen für jeden WandelWas, wenn ich mich nicht verändere? Was, wenn ich tun könnte, was ich will? Was, wenn es richtig gut wird? Roberts Abschluss aus seinem TEDx-Talk – zum Selbstanwenden. Takeaways aus dieser Folge Changewashing ist keine Strategie. Wer Transformation nur ausruft, verändert nichts. Unternehmenskultur ist kein Soft-Thema – sie entscheidet über Erfolg oder Misserfolg von Projekten. KI ersetzt kein Denken. Sie beschleunigt es – wenn man ihr kritisch begegnet. Führung auf Distanz funktioniert, aber nur mit bewusstem Aufwand für menschliche Verbindung. Wandel beginnt immer beim Einzelnen. Drei ehrliche Fragen können ein guter Anfang sein.Mehr zu Robert:https://www.linkedin.com/in/robert-puchalla-50964a5/

    Stop Changewashing, Start Mindsetting

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