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Ilon Huang,Rti

Neueste Meldungen aus Wirtschaft und Konjunktur, von Unternehmen und Märkten mit Ilon Huang

  1. 1d ago

    Taiwans verarbeitendes Gewerbe wächst den zehnten Monat in Folge und andere BizNews

    Taiwans verarbeitendes Gewerbe wächst den zehnten Monat in FolgeGestützt durch die weltweit starke Nachfrage nach Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) blieb die Aktivität im taiwanischen verarbeitenden Gewerbe auch im Juli auf Wachstumskurs. Das teilte das Chung-Hua Institut für Wirtschaftsforschung (Chung-Hua Institution for Economic Research/CIER), eine der führenden wirtschaftswissenschaftlichen Denkfabriken Taiwans, Anfang August mit.Nach Angaben des CIER stieg der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte auf 61,5. Damit erreichte der Index den höchsten Stand seit August 2021, als er bei 62,1 Punkten lag.Im Gegensatz dazu sank der Index für den Dienstleistungssektor (Non-Manufacturing Index, NMI) im Juli gegenüber Juni um 2,6 Punkte auf 57,3, blieb damit jedoch ebenfalls im Wachstumsbereich.Ein Indexwert von über 50 Punkten signalisiert eine Ausweitung der wirtschaftlichen Aktivität, während Werte unter 50 Punkten auf eine Schrumpfung hindeuten.Von den sechs wichtigsten Industriebranchen verzeichneten im Juli die Lebensmittel- und Textilindustrie, die Chemie- und Biotechnologiebranche sowie die Transportindustrie eine stärkere Geschäftstätigkeit. Dagegen gingen die Teilindizes für die Elektronik- und Optoelektronikindustrie, die Grundstoffindustrie sowie die Elektro- und Maschinenbaubranche zurück, blieben jedoch ebenfalls im Wachstumsbereich. Taiwanische Männer verdienten 2024 durchschnittlich 1,54-mal so viel wie FrauenDas durchschnittliche Jahreseinkommen taiwanischer Männer belief sich im Jahr 2024 auf 754.172 NT-Dollar (rund 20.000 Euro). Frauen erzielten im Durchschnitt 489.894 NT-Dollar (rund 13.000 Euro), womit Männer 1,54-mal so viel verdienten. Laut dem taiwanischen Finanzministerium (MOF) ist dies die geringste geschlechtsspezifische Einkommenslücke seit 2016.Nach Einkommensarten betrachtet zeigte sich die größte Differenz bei den Einkünften aus freiberuflicher beziehungsweise selbstständiger Berufsausübung. Männer erzielten hier durchschnittlich 240.689 NT-Dollar pro Jahr und damit 1,83-mal so viel wie Frauen, deren Durchschnittseinkommen 131.237 NT-Dollar betrug.Auch bei Löhnen und Gehältern verdienten Männer mehr: Ihr durchschnittliches Jahreseinkommen lag bei 839.609 NT-Dollar, während Frauen auf 604.101 NT-Dollar kamen. Männer erhielten damit durchschnittlich 1,39-mal so hohe Erwerbseinkommen wie Frauen.Die einzige Einkommenskategorie, in der Frauen Männer übertrafen, waren Abfindungszahlungen. Frauen erhielten hier durchschnittlich 682.035 NT-Dollar pro Jahr, Männer dagegen 581.245 NT-Dollar.Das Verhältnis der durchschnittlichen Einkommen von Männern zu Frauen wurde erstmals 2016 mit 1,57 erfasst. Bis 2020 verringerte es sich schrittweise auf 1,55, stieg anschließend jedoch auf 1,60 im Jahr 2022 an. Danach sank es wieder auf 1,58 im Jahr 2023 und erreichte 2024 den Wert von 1,54, den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung.Der Bericht zeigt außerdem, dass es in Taiwan 2.824 Unternehmen mit einem Kapital von mehr als 1 Milliarde NT-Dollar gibt.In 2.381 Unternehmen (entsprechend 84,3 %) waren Männer als verantwortliche Person, gesetzlicher Vertreter oder Geschäftsführer tätig. Frauen besetzten diese Positionen in 443 Unternehmen, was einem Anteil von 15,7 % entspricht.Trotz der weiterhin deutlichen Unterrepräsentation von Frauen handelt es sich dabei um den höchsten jemals gemessenen Frauenanteil in Führungspositionen dieser großen Unternehmen. Taiwans Wirtschaft wächst im ersten Halbjahr um 13,72 % – stärkstes Wachstum seit 50 JahrenTaiwans Wirtschaft ist im ersten Halbjahr 2026 um 13,72 % gewachsen und verzeichnete damit das stärkste Wachstum in einem ersten Halbjahr seit 50 Jahren, teilte Taiwans Statistikamt (DGBAS) mit.Die Entwicklung wurde vom Boom der Künstlichen Intelligenz (KI), starken Investitionen und einer höheren Konsumnachfrage getragen, erklärte DGBAS-Expertin Chiang Hsin-yi gegenüber Reportern.Die DGBAS schätzt außerdem, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,92 % gewachsen ist. Dies ist das stärkste Wachstum für den Zeitraum April bis Juni seit 39 Jahren.Der Wert lag 2,09 Prozentpunkte über der im Mai veröffentlichten DGBAS-Prognose. Als Hauptgrund nannte die Behörde, dass sowohl die privaten Investitionen als auch die Konsumausgaben die Erwartungen übertroffen hätten.Chiang erklärte, dass sich Exporte, Importe, privater Konsum und Investitionen im zweiten Quartal besser entwickelt hätten als erwartet. Dies zeige, dass die Binnennachfrage neben der Auslandsnachfrage zu einem wichtigen Wachstumsmotor geworden sei.Der private Konsum stieg im zweiten Quartal schätzungsweise um 5,88 % und verzeichnete damit das stärkste Wachstum seit elf Quartalen. Unterstützt wurde diese Entwicklung durch Rekordgewinne an der Börse, eine Erholung der Automobilverkäufe und eine starke Nachfrage nach Reisen, sagte Chiang.Sie fügte hinzu, dass das stark gestiegene Handelsvolumen an der Börse einen Vermögenseffekt ausgelöst und die Ausgaben für Finanzdienstleistungen erhöht habe, wodurch die Konsumausgaben insgesamt gestiegen seien.Unterdessen profitierten die Exporte weiterhin von der weltweit starken Nachfrage nach KI-bezogenen Elektronikprodukten sowie Produkten der Informations- und Kommunikationstechnologie. Die Warenausfuhren stiegen im zweiten Quartal, gemessen in US-Dollar, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 43,73 %, so Chiang.

  2. Aug 11

    Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen überschreiten erstmals 1 Billion NT-Dollar und andere BizNews

    Taiwans Inflation sinkt im Juli auf 2,54 %Die Verbraucherpreise in Taiwan sind im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,54 % gestiegen. Damit hat sich die Inflation zwar gegenüber dem Vormonat abgeschwächt, liegt jedoch bereits den dritten Monat in Folge über der staatlichen Warnschwelle von 2 %, berichteten Medien am Donnerstag. Allerdings fiel die Inflationsrate nach Angaben des taiwanischen Statistikamtes (DGBAS) gegenüber Juni. Auch die Kerninflation, bei der Obst, Gemüse und Energieprodukte nicht berücksichtigt werden, sank auf 2,38 %, berichtete die Nachrichtenagentur CNA. Zu den Hauptursachen der Inflation im Juli zählten laut Regierung:    höhere Kraftstoffpreise,    gestiegene Treibstoffzuschläge für internationale Flugreisen,    höhere Kosten für Reisen sowie für Restaurantbesuche. Demgegenüber ging die Inflation bei den Gütern des täglichen Bedarfs von 2,17 % im Juni auf 1,95 % im Juli zurück, berichtete CNA. Die Regierung beobachtet hierfür einen Warenkorb mit 17 Grundbedarfsartikeln, darunter Eier, Zucker, Reis, Brot, Schweinefleisch, Speiseöl, Instantnudeln, Shampoo und Toilettenpapier.Nach Angaben der Liberty Times stiegen die Eierpreise im Juli um 9,56 %. Auch Reis, Schweinefleisch und Toilettenpapier verteuerten sich jeweils um mehr als 3 %. Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen überschreiten erstmals 1 Billion NT-DollarDie Ausgaben der Taiwaner für Auslandsreisen haben im Jahr 2025 erstmals die Marke von 1 Billion Taiwan-Dollar (NT$) überschritten. Gleichzeitig erreichte auch die Zahl der Inlandsreisen einen neuen Höchststand. Dies geht aus einer Anfang August veröffentlichten Umfrage der taiwanischen Tourismusbehörde hervor.Taiwanische Reisende gaben im vergangenen Jahr 1,05 Billionen NT-Dollar (rund 32,3 Milliarden US-Dollar) für Auslandsreisen aus. Das entspricht einem Anstieg von 11,93 % gegenüber 2024. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Auslandsreise – einschließlich der Flugkosten – beliefen sich auf 55.288 NT-Dollar, berichtete Hakka News. Es fehlen die Angaben, wie Preisanstiege bei den taiwanischen Fluggesellschaften zu den gestiegenen Ausgaben beitragen. Unter den Taiwanern ab 12 Jahren unternahm im Jahr 2025 jede Person durchschnittlich 0,81 Auslandsreisen. Insgesamt reisten fast 40 % der Bevölkerung dieser Altersgruppe mindestens einmal ins Ausland. Japan blieb mit einem Anteil von 45,3 % aller Auslandsreisen das mit Abstand beliebteste Reiseziel, gefolgt von China und Südkorea.Die Umfrage ergab außerdem, dass 68 % der Auslandsreisenden angaben, ihre Zahl an Inlandsreisen wegen der Auslandsreisen nicht reduziert zu haben. Die Gesamtzahl der Inlandsreisen von Taiwanern ab 12 Jahren erreichte im vergangenen Jahr mit 247,6 Millionen Reisen einen neuen Rekord. Im Durchschnitt unternahmen Taiwaner ab 12 Jahren im Jahr 2025 11,65 Inlandsreisen. Eine Inlandsreise dauerte durchschnittlich 1,32 Tage, wobei die durchschnittlichen Ausgaben pro Person und Reise 2.279 NT-Dollar betrugen. Für die Erhebung führte die Tourismusbehörde telefonische Befragungen durch und wählte die Teilnehmer aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen aus.  Taipehs Immobilienmarkt zeigt nach einjähriger Korrektur erste Anzeichen einer ErholungDer Wohnungsmarkt in Taipeh zeigte im ersten Quartal erste Anzeichen einer Stabilisierung, nachdem er fast ein Jahr lang eine Korrekturphase durchlaufen hatte. Nach den neuesten Daten des Amts für Bodenverwaltung stiegen die Wohnimmobilienpreise erstmals wieder, nachdem sie zuvor vier Quartale in Folge gefallen waren. Der Wohnimmobilienpreisindex stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,22 % auf 127,16 Punkte und beendete damit den Abwärtstrend, der im ersten Quartal des Vorjahres begonnen hatte. Der Index misst die allgemeine Preisentwicklung von Wohnimmobilien in Taipeh, indem er vergleichbare Wohnobjekte verfolgt und sich nicht ausschließlich auf einzelne Immobilienverkäufe stützt.

  3. Aug 4

    Deutscher Gemeinschaftsstand bereitet sich auf die SEMICON Taiwan 2026 vor und andere News vom Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei

    Deutscher Gemeinschaftsstand bereitet sich auf die SEMICON Taiwan 2026 vor!Das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei nahm kürzlich gemeinsam mit internationalen Delegierten aus aller Welt an der Pressekonferenz zum Global Pavilion der SEMICON Taiwan 2026 teil. Wie das Wirtschaftsbüro erklärte, habe die Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, Deutschland bei der Pressekonferenz vertreten. Im Rahmen der Veranstaltung führte sie zudem Gespräche mit Fernseh- und Printmedien und hob dabei die Stärken Deutschlands in der Halbleiterindustrie sowie die wachsenden Chancen für die deutsch-taiwanische Zusammenarbeit hervor. Organisiert vom Deutschen Wirtschaftsbüro Taipei und Silicon Saxony wird der deutsche Gemeinschaftsstand bereits zum fünften Mal in Folge auf der SEMICON Taiwan vertreten sein. In diesem Jahr präsentieren sich dort 20 deutsche Unternehmen – ein Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahr, so das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei. Gleichzeitig wird die Ausstellungsfläche erweitert. Dies unterstreiche das anhaltende Engagement deutscher Unternehmen auf dem taiwanischen Markt sowie die starke Dynamik der bilateralen Zusammenarbeit im Halbleitersektor. Der Global Pavilion der SEMICON Taiwan vereine in diesem Jahr 18 teilnehmende Länder und erreicht damit einen neuen Rekord bei der internationalen Beteiligung. Deutschland sei stolz darauf, zu den Ländern zu gehören, die bereits zum fünften Mal in Folge mit einem nationalen Gemeinschaftsstand vertreten sind. Während Künstliche Intelligenz die weltweiten Investitionen in die Halbleiterindustrie weiter vorantreibt, prognostiziert SEMI für das Jahr 2026 einen weltweiten Umsatz mit Halbleiterfertigungsanlagen von 165,9 Milliarden US-Dollar – ein Wachstum von 23,2 % gegenüber dem Vorjahr. Dies unterstreicht sowohl die beeindruckende Dynamik der Branche als auch die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, hob das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei hervor. GTO: Die Zukunft der intelligenten Logistik gestalten - Ein weiterer Meilenstein der deutsch-taiwanischen ZusammenarbeitIm Juli nahm die Geschäftsführende Direktorin des Deutschen Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, an der Eröffnungsfeier des neuen internationalen Logistikzentrums von Taiwan Order in Taoyuan. Die Order Group, Taiwans führendes Unternehmen im Bereich Wohnen und Einrichten, habe mehr als 3,3 Milliarden NT-Dollar in den Bau des Logistikkomplexes im Shalun Industrial Park in Taoyuan investiert, erklärte das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei.  Dank seiner Lage in unmittelbarer Nähe zum internationalen Flughafen Taiwan Taoyuan diene das neue Zentrum als wichtiger Knotenpunkt für eine effiziente #Logistik und Distribution. Die Anlage vereint intelligente Fertigungssysteme, die in Zusammenarbeit mit der deutschen HOMAG Group und der italienischen SCM Group entwickelt wurden, mit modernster Solarstromerzeugung sowie einem Regenwassernutzungssystem. Damit unterstreiche das Unternehmen sein Engagement für Nachhaltigkeit und den Einsatz grüner Energie. Dr. Eva Langerbeck erklärte, das neue Zentrum sei weit mehr als ein modernes Logistikzentrum. Es stehe für eine zukunftsweisende Investition in Automatisierung, Digitalisierung und nachhaltige Produktion und verkörpere die gemeinsame Vision Deutschlands und Taiwans für eine innovative industrielle Entwicklung sowie ein #nachhaltiges Wirtschaftswachstum.  GTO: Deutschland und Hsinchu verbinden – gemeinsam die Zukunft gestaltenMitte Juli besuchte das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei gemeinsam mit Vertretern zweier deutscher Unternehmen unter der Leitung der Geschäftsführenden Direktorin Deutsche Wirtschaftsbüros Taipei, Dr. Eva Langerbeck, den Landkreis #Hsinchu zu einem Austausch mit Landrat Yang Wen-ke. Wie das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei erklärte, habe das Treffen eine wertvolle Gelegenheit geboten, über deutsche Investitionen in Taiwan zu sprechen, künftige Kooperationsmöglichkeiten auszuloten und vertiefte Einblicke in die zentrale Rolle Hsinchus für Taiwans Hightech- und Halbleiterindustrie zu gewinnen. Teilnehmende Unternehmensvertreter:🔹 Albert Chen, Managing Director, Business, SUSS MicroTec (Taiwan)🔹 Andy Kao, Managing Director, Operations, SUSS MicroTec (Taiwan)🔹 Henry Cai, General Manager, ZEISS Taiwan Im Mittelpunkt der Gespräche standen die weitere Stärkung des Investitionsstandorts Hsinchu, darunter die Entwicklung von Industrieflächen, der Ausbau der Verkehrs- und Wirtschafts­infrastruktur sowie die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Hochschulen zur Förderung künftiger Fachkräfte im Hightech-Bereich. Diese Maßnahmen sollen die industrielle Entwicklung Hsinchus weiter voranbringen und gleichzeitig die deutsch-taiwanische Zusammenarbeit in den Bereichen Innovation und Technologie vertiefen. Ein besonderer Höhepunkt des Treffens sei die Aussage von Landrat Yang, gewesen dass das Deutsche Wirtschaftsbüro Taipei die erste ausländische Vertretung in Taiwan sei, die einen offiziellen Besuch deutscher Unternehmen bei der Kreisverwaltung Hsinchu organisiert hat. Dies unterstreiche das starke Engagement deutscher Unternehmen in Taiwan sowie ihre Bereitschaft, gemeinsam mit lokalen Partnern langfristige Perspektiven zu entwickeln.

  4. Jul 28

    Academia Sinica hebt Wachstumsprognose für Taiwan deutlich an und andere BizNews

    Academia Sinica hebt Wachstumsprognose für Taiwan deutlich anDie Academia Sinica hat ihre Prognose für Taiwans Wirtschaftswachstum im Jahr 2026 auf 10,16 % angehoben. Das sind 6,45 Prozentpunkte mehr als in der vorherigen Schätzung und der höchste Wert unter den großen Wirtschaftsforschungsinstituten des Landes.Wirtschaftsforscher Lin Chang-ching begründete die Anhebung mit sinkenden Handelsrisiken und der anhaltend starken Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI), die Produktivität und Investitionen fördere.Für 2026 erwartet das Institut ein Exportwachstum von 23,02 %, ein Importplus von 21,91 % sowie einen Anstieg der privaten Investitionen um 9,79 %. Auch der private Konsum soll um 3,6 % zulegen, gestützt durch einen stabilen Arbeitsmarkt, steigende Unternehmensgewinne und den Vermögenseffekt der Rekordstände an der Börse.Als langfristige Herausforderungen nannte Lin den steigenden Strombedarf, Cybersicherheit und den Fachkräftemangel. Risiken durch nachlassende KI-Investitionen erwartet er frühestens ab 2027. KI-Nachfrage stärkt Taiwans HalbleiterausrüsterDie anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Chips unterstützte im zweiten Quartal weiterhin die taiwanische Halbleiterausrüstungsindustrie, insbesondere Hersteller von Test-, Kühl- und Wärmemanagementsystemen. Hon Precision, ein Anbieter von Automatisierungslösungen für Halbleitertests und thermischen Kontrollsystemen, verzeichnete Rekordumsätze auf Monats-, Quartals- und Halbjahresbasis. Auch andere Ausrüstungshersteller wie Horng Terng und All Ring Tech erzielten bessere Geschäftsergebnisse.Analysten erwarten, dass Investitionen in KI auch in der zweiten Jahreshälfte die taiwanische Halbleiterausrüstungsindustrie stützen werden. Insbesondere Anbieter von Test- und Wärmemanagementlösungen für KI-Anwendungen wie Hon Precision und Horng Terng dürften weiterhin zu den Hauptprofiteuren zählen.Taiwans Exporte erreichen im Juni den dritthöchsten Monatswert aller ZeitenTaiwans Exporte stiegen im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 40,3 % auf 74,83 Milliarden US-Dollar und erreichten damit den dritthöchsten Monatswert in der Geschichte. Nach Angaben des Finanzministeriums war die anhaltend starke Nachfrage nach KI-bezogenen Produkten der wichtigste Wachstumstreiber. Zugleich war es der 32. Monat in Folge mit einem Anstieg der Exporte gegenüber dem Vorjahr.Beatrice Tsai, Leiterin der Statistikabteilung des Finanzministeriums, erklärte, dass Taiwans Exporte im ersten Halbjahr um 47,1 % gewachsen seien und damit zu den höchsten Wachstumsraten weltweit gehörten. Zudem sei die Serie von inzwischen 32 Monaten mit Exportwachstum die längste unter den großen Volkswirtschaften. Regierung fördert den Einsatz von KI zur Steigerung der ProduktivitätDas Wirtschaftsministerium (MOEA) hat sein Ziel für die Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf mehr als 20.000 Unternehmen bis 2028 angehoben. Zuvor lag das Ziel bei 14.000 Unternehmen. Seit dem Start des KI-Förderprogramms im vergangenen Oktober hat das Ministerium bereits 9.249 Unternehmen unterstützt, wobei Dienstleistungsunternehmen den größten Anteil der Teilnehmer stellen.Das Förderprogramm umfasst Beratungsleistungen zur Analyse des KI-Potenzials, die Einführung von KI-Hard- und Software sowie Schulungen und Unterstützung bei Forschung und Entwicklung. Der KI-Einsatz in Taiwans Industrie- und Handelsunternehmen liegt derzeit bei 38,5 %. Bis 2028 soll dieser Anteil auf über 50 % steigen. Academia Sinica: Taiwanische Verbraucher erwarten höhere InflationEine Mehrheit der Verbraucher in Taiwan rechnet in den kommenden zwölf Monaten mit steigenden Lebenshaltungskosten. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Wirtschaftsinstituts der Academia Sinica erwarten die Befragten im Durchschnitt einen Anstieg von 8,77 %.Insgesamt gehen 63,17 % der Befragten von höheren Ausgaben aus. Besonders stark dürften laut Einschätzung der Verbraucher Transport- und Energiekosten um 15,87 % sowie Lebensmittel- und Restaurantkosten um 12,54 % steigen.Das Institut erklärte, dass höhere globale Energiepreise und die zunehmende Marktunsicherheit nach dem Iran-Konflikt die Inflationserwartungen verstärkt hätten. Auch steigende Transportkosten und Preise für erdölbasierte Rohstoffe belasteten die inländischen Preise.Obwohl staatliche Maßnahmen den Einfluss globaler Energiepreise auf Treibstoffkosten begrenzten, beschleunigte sich Taiwans Inflation zuletzt. Die Verbraucherpreissteigerung lag im Mai und Juni jeweils über 2 %.Die Forscherin Yang Shu-chun warnte, dass die Auswirkungen gesunkener Ölpreise möglicherweise noch nicht vollständig sichtbar seien. Daher sei es zu früh, von einer nachhaltigen Entspannung des Inflationsdrucks auszugehen.

  5. Jul 21

    EU-Handelsvertretung besucht Chiayi zur Vertiefung der Zusammenarbeit in der Drohnenindustrie und andere BizNews

    EU-Handelsvertretung besucht Chiayi zur Vertiefung der Zusammenarbeit in der DrohnenindustrieLaut der Landkreisverwaltung von Chiayi hat der Leiter des Europäischen Wirtschafts- und Handelsbüros in Taiwan, Lutz Güllner (谷力哲), den Landkreis besucht, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Drohnenbereich auszuloten. Im Anschluss besichtigte er das Asia UAV AI Innovation Application R&D Center.Laut CNA erklärte Gullner, dass Drohnen sowohl im Verteidigungsbereich als auch für kommerzielle und öffentliche Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Der Aufbau sogenannter „Non-Red"-Lieferketten – also Lieferketten ohne Abhängigkeit von China – verschaffe Taiwan einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.Er betonte, dass Chiayi Produktionskapazitäten, Forschungseinrichtungen und staatliche Ressourcen an einem Standort vereine – ein Modell, das gut zu den Strukturen in Europa passe. Zudem sei ein effizienter Ablauf mit direktem Geschäftskontakt, Produktzertifizierung und Kundendienst entscheidend, um erfolgreich auf internationalen Märkten Fuß zu fassen.Weng erklärte, dass Taiwans Drohnenunternehmen früher über das ganze Land verteilt gewesen seien, sich inzwischen jedoch zunehmend in Chiayi konzentrierten. Das Innovationszentrum widme sich der Entwicklung neuer Technologien, während der Minxiong Aerospace and UAV Industrial Park als Produktionsstandort diene.Der Landkreis plant, das Forschungszentrum und den Industriepark mit dem Flughafen Shueishang zu vernetzen, um Tests sowie die Serienproduktion zu erleichtern. Ziel ist es, Zertifizierungsverfahren zu stärken und die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte zu verkürzen.Weng wies darauf hin, dass für militärische und zivile Drohnen unterschiedliche Standards gelten. Ein kontinuierlicher Austausch über Vorschriften und Marktinformationen könne Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte gezielt auf die Nachfrage auszurichten. Gleichzeitig könnten Handelskammern und Branchenplattformen Partnerschaften in den Bereichen Technologie, Lieferketten und lokalisierte Dienstleistungen fördern.Er ergänzte, dass sich Wartung und technischer Support nach dem Verkauf nicht in jedem Absatzmarkt mit eigenem Personal abdecken ließen. Deshalb sei der Aufbau lokaler Servicenetzwerke gemeinsam mit Partnerunternehmen entscheidend, um Kunden zeitnah unterstützen zu können. Bei den Gesprächen wurden außerdem unbemannte Wasserfahrzeuge und die Raumfahrtindustrie thematisiert. Weng erklärte, dass unbemannte Boote angesichts der maritimen Gegebenheiten Taiwans von strategischer Bedeutung seien. Darüber hinaus werde erwartet, dass sowohl Anwendungen der sogenannten Low-Altitude Economy (Wirtschaft im niedrigen Luftraum) als auch der Satellitensektor künftig weiter wachsen. TSMC baut drei neue Packaging-Anlagen in ChiayiTSMC plant den Bau von drei weiteren Anlagen für fortschrittliches Chip-Packaging im zweiten Bauabschnitt des Chiayi Science Park. Nach Angaben von Wissenschaftsminister Wu Cheng-wen wird das Projekt die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region stärken und den Landkreis Chiayi zu einem globalen Zentrum für moderne Halbleiterverpackung machen.Darüber hinaus soll der Wissenschaftspark Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Präzisionsmaschinenbau anziehen. Gleichzeitig soll er mit anderen Wissenschaftsparks in Taiwan vernetzt werden, um einen führenden KI- und Halbleiterkorridor zu schaffen. Taiwans Steuereinnahmen steigen deutlichDas taiwanische Finanzministerium meldete für Juni Steuereinnahmen von 1,17 Billionen NT-Dollar (36,46 Milliarden US-Dollar). Das sind 761,8 Milliarden NT-Dollar mehr als im Vorjahresmonat. Ein Grund für den starken Anstieg ist die Verlängerung der Steuerfristen im vergangenen Jahr, wodurch sich Zahlungen auf dieses Jahr verschoben.Von Januar bis Juni beliefen sich die Einnahmen auf 2,56 Billionen NT-Dollar – ein Plus von 81,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit wurden bereits 65,6 % des Jahresziels erreicht.Die Einkommensteuer natürlicher Personen stieg auf 405 Milliarden NT-Dollar, die Körperschaftsteuer auf 588,3 Milliarden NT-Dollar. Beide profitierten von verschobenen Zahlungen und höheren Nachzahlungen.Auch die Wertpapiertransaktionssteuer legte kräftig zu: Mit 84,9 Milliarden NT-Dollar verzeichnete sie den elften Anstieg in Folge. Das Finanzministerium führt dies auf die anhaltend hohe Handelsaktivität an Taiwans Aktienmärkten zurück. Gesetzesänderung könnte Starlink den Markteintritt in Taiwan ermöglichenEin Parlamentsausschuss hat Änderungen am Telekommunikationsgesetz gebilligt, die den taiwanischen Markt für ausländische Satellitenanbieter wie SpaceXs Starlink öffnen könnten. Vorgesehen ist unter anderem, die Pflicht eines taiwanischen Vorsitzenden sowie die Obergrenze von 60 % für ausländische Beteiligungen abzuschaffen. Der Gesetzentwurf muss jedoch noch weiter beraten und vom Parlament verabschiedet werden.Taiwans drei große Telekommunikationsunternehmen begrüßten grundsätzlich die geplanten Lockerungen, forderten jedoch, nationale Sicherheit, Cybersicherheit, Datenschutz und eine wirksame Regulierung zu gewährleisten. Chunghwa Telecom verwies auf Kooperationen mit internationalen Satellitenbetreibern zum Schutz kritischer Infrastruktur.Auch die Taiwan Communications Society sprach sich für mehr Satellitendienste aus und verwies auf die Bedeutung solcher Systeme im Ukraine-Krieg. Sie betonte jedoch, dass internationale Anbieter in Taiwan rechtlich greifbar sein und mit lokalen Telekommunikationsunternehmen zusammenarbeiten müssten, damit staatliche Aufsicht, Datensicherheit und die Versorgung im Krisenfall gewährleistet bleiben.

  6. Jul 14

    Taiwans Immobiliengeschäfte erreichen 2025 den niedrigsten Stand seit neun Jahren und andere BizNews

    Taiwans Immobiliengeschäfte erreichen 2025 den niedrigsten Stand seit neun JahrenDie Zahl der Transaktionen bei Wohn- und Gewerbeimmobilien in Taiwan ist 2025 auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren gefallen. Nach Angaben des Innenministeriums (MOI) sank die Zahl der Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 25,5 Prozent auf 261.308 Einheiten. Damit wurde der niedrigste Wert seit 2016 erreicht, als nur 245.396 Immobiliengeschäfte registriert wurden. Als Hauptgrund nennt das Ministerium die von der Zentralbank eingeführten selektiven Kreditkontrollen für den Immobilienmarkt, die die Nachfrage nach Wohnraum abkühlten. Die Zentralbank hatte im September 2024 eine siebte Runde von Maßnahmen zur Begrenzung der Immobilienkredite eingeführt, um steigende Preise einzudämmen. Diese galten als die strengsten Maßnahmen dieser Art. Im März 2025 wurden sie teilweise gelockert, zuletzt aber unverändert beibehalten. Die Zahl der Eigentumsübertragungen sank 2025 um 16,7 Prozent auf 450.983 Fälle. Der Anteil von Wohn- und Gewerbeimmobilien an allen Übertragungen fiel auf 57,9 Prozent. Gleichzeitig erreichten neue Immobilienregistrierungen mit 176.690 Einheiten den höchsten Stand seit zehn Jahren, unterstützt durch mehr Baugenehmigungen und neue Bauprojekte. Besonders viele Neubauten wurden in Taoyuan, Taichung und Neu-Taipeh registriert. Taiwan verzeichnet monatlich rund 30.000 offene Stellen für Green-Collar-BerufeTaiwan verzeichnete im ersten Halbjahr durchschnittlich 29.733 offene Green-Collar-Stellen pro Monat – der höchste Wert seit zehn Jahren. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Umweltministeriums (MOENV) und der 104 Job Bank hervor. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Zahl der ausgeschriebenen Stellen um 16,6 Prozent, während der gesamte Arbeitsmarkt lediglich um 1,2 Prozent wuchs. Die steigende Nachfrage ist vor allem auf Taiwans Klimapolitik, die Einführung einer CO₂-Abgabe sowie strengere internationale Nachhaltigkeitsvorgaben zurückzuführen. Green-Collar-Berufe sind inzwischen in zahlreichen Branchen wie Technologie, Industrie und Finanzwesen gefragt. Besonders gefragt sind Fachkräfte mit Kenntnissen in Nachhaltigkeit und Künstlicher Intelligenz. Unternehmen setzen KI zunehmend für CO₂-Bilanzen, intelligente Produktion und die Entwicklung nachhaltiger Produkte ein. Das mittlere Monatsgehalt für Green-Collar-Beschäftigte liegt bei 57.000 Taiwan-Dollar (rund 1.800 US-Dollar). Zudem bieten 36 Prozent der Stellen Verhandlungsspielraum beim Gehalt – deutlich mehr als im gesamten Arbeitsmarkt. Im ersten Halbjahr suchten durchschnittlich 4.299 Unternehmen nach Green-Collar-Fachkräften. Zwar verlangten rund 820.000 Stellenangebote entsprechende Qualifikationen, doch nur etwa 590.000 Bewerber erfüllten diese Voraussetzungen. Daraus ergibt sich ein Fachkräftemangel von rund 230.000 qualifizierten Arbeitskräften, was die wachsende Bedeutung grüner Berufe in Taiwan unterstreicht. Taiwans Wirtschaftsministerium bündelt unvollständige Offshore-WindkraftprojekteDas taiwanische Wirtschaftsministerium will nicht realisierte Offshore-Windkraftprojekte in die nächste Ausbaustufe der Offshore-Windenergie integrieren. Dies gab das Ministerium nach einem Treffen mit der Taiwan Offshore Wind Industry Association bekannt. Betroffen sind die eingestellten Projekte Hai Xia 1, Hai Xia 2 und Hai Ding 2, deren Kapazitäten künftig im Rahmen von Erweiterungsprojekten neu vergeben werden sollen. Die zusätzliche Kapazität kann laut Energieministerium bis zu 50 Prozent der bereits vergebenen Projektkapazität eines Entwicklers betragen. Voraussetzung ist, dass sich die Erweiterungsflächen nicht mit bestehenden Projekten überschneiden. Zudem sind Standortuntersuchungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen erforderlich. Um die Umsetzung der Projekte sicherzustellen, verschärft das Ministerium die Vertragsbedingungen. Unternehmen, die zugesagte Investitionen, lokale Wertschöpfung oder Anforderungen an die Energieversorgungssicherheit nicht erfüllen, müssen mit Vertragsstrafen rechnen. Bei schwerwiegenden Verstößen, etwa Projektverzögerungen, sind zusätzliche Sanktionen vorgesehen. Außerdem bleibt die Verpflichtung bestehen, eine finanzielle Sicherheit für die Fertigstellung der Projekte zu hinterlegen. Das Ministerium kündigte an, den Dialog mit der Branche über Netzkapazitäten, Stromhandel und künftige Ausschreibungen fortzusetzen. Taiwan belegt derzeit weltweit den fünften Platz bei der installierten Offshore-Windkraftkapazität und will den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorantreiben.

  7. Jul 7

    Volkswagen Taiwan erhält sechs Auszeichnungen und andere BizNews

    Volkswagen Taiwan erhält sechs AuszeichnungenDie Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd. wurde bei den Taiwan Car of the Year Awards 2026 mit sechs Auszeichnungen geehrt. Wie das Unternehmen erklärte wurde man in den folgenden Kategorien ausgezeichnet: Bestes importiertes Mittelklassefahrzeug – Škoda OctaviaBestes importiertes Fahrzeug der oberen Mittelklasse – Škoda SuperbBestes importiertes Kompakt-SUV – Škoda KamiqBestes importiertes Premium-Kompaktfahrzeug – Audi A3 SportbackBestes importiertes großes Elektrofahrzeug – Volkswagen Nutzfahrzeuge ID. BuzzBestes importiertes Premium-Elektrofahrzeug der oberen Mittelklasse – Audi A6 e-tron Diese Auszeichnungen unterstreichten die Stärke und Vielfalt seines Produktportfolios, schrieb das Unternehmen auf seiner LinkdIn Seite. Es sei darauf ausgerichtet, den sich wandelnden Bedürfnissen seiner Kundinnen und Kunden in unterschiedlichsten Lebenssituationen, Fahrzeugsegmenten und Antriebskategorien gerecht zu werden. Rahil Ansari, CEO und Chairman der Volkswagen Group Taiwan, dankte den Marken, den Handelspartnern sowie dem gesamten Team der Volkswagen Group Taiwan Co. Ltd. für ihr großes Engagement, ihre Leidenschaft und die hervorragende Zusammenarbeit. Dieser Erfolg sei das Ergebnis der gemeinsamen Leistung.„Gemeinsam werden wir auch weiterhin innovative Mobilitätslösungen entwickeln und unseren Kundinnen und Kunden in Taiwan erstklassige Mobilitätserlebnisse bieten," so Ansari weiter. Taiwans Arbeitslosenquote sinkt im Mai den zweiten Monat in FolgeDie Arbeitslosenquote in Taiwan ist im Mai auf 3,27 Prozent gesunken und damit den zweiten Monat in Folge zurückgegangen, teilte die Regierung mit.Der Wert lag 0,03 Prozentpunkte niedriger als im Mai des Vorjahres. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 3,32 Prozent und zeigte ebenfalls einen rückläufigen Trend.Nach Angaben des Statistikamts (Directorate General of Budget, Accounting and Statistics/DGBAS) suchten im Mai rund 393.000 Menschen eine Arbeit. Das waren 4.000 Personen bzw. 0,99 Prozent weniger als im April. Im Vergleich zum Mai 2025 sank die Zahl um 3.000 Personen. Besonders betroffen blieb die junge Bevölkerung: Bei den 15- bis 24-Jährigen lag die Arbeitslosenquote wegen vieler Berufseinsteiger bei 11,14 Prozent. Die Altersgruppe von 25 bis 29 Jahren verzeichnete 5,79 Prozent, während die Quote bei den 30- bis 34-Jährigen bei 3,30 Prozent lag. Insgesamt waren rund 11,63 Millionen Menschen beschäftigt. Die aktuellen Zahlen setzen den Trend vom April fort, als die Arbeitslosenquote mit 3,3 Prozent den niedrigsten April-Wert seit 26 Jahren erreicht hatte. UBS erhöht Taiwans BIP-Wachstumsprognose für 2026 auf 9,9 ProzentDie Schweizer Bankengruppe UBS hat ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum Taiwans im Jahr 2026 von zuvor 8 Prozent auf 9,9 Prozent angehoben.Der UBS-Asienökonom William Deng erklärte, Taiwans Wirtschaft dürfte im zweiten Quartal dank starker Exporte problemlos zweistellig wachsen, nachdem sie im ersten Quartal bereits um 14,5 Prozent zugelegt hatte. Als wichtige Wachstumstreiber gelten vor allem Exporte von KI-Servern und Halbleitern, die den Ausbau der KI-Infrastruktur in den USA unterstützen. In den ersten fünf Monaten 2026 stiegen Taiwans Exporte im Jahresvergleich um 48,7 Prozent. Auch die Erholung des Produktionssektors trug zur positiven Einschätzung bei. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) erreichte im April und Mai einen Wert von 56,1 Punkten und übertraf damit viele andere Schwellenländer. UBS sieht zudem geringere geopolitische Risiken und erwartet keine starken Auswirkungen der Inflation. Die Verbraucherpreise dürften 2026 nur um 1,9 Prozent steigen. Taiwans Zentralbank hält die Leitzinsen weiterhin unverändert und begründet dies mit moderatem Inflationsdruck sowie dem Ziel, stabiles Wirtschaftswachstum und Finanzmarktstabilität zu fördern. Taiwans Umsatz der Spiele-Softwarebranche steigt innerhalb von fünf Jahren um fast 50 ProzentDie taiwanische Spiele-Softwarebranche erzielte 2025 einen Umsatz von 71 Milliarden Taiwan-Dollar (rund 2,24 Milliarden US-Dollar). Das entspricht einem Anstieg von 48,7 Prozent gegenüber 2020, wie das Finanzministerium (MOF) mitteilte. Laut dem Bericht des Statistikamts des Ministeriums wuchs die Branche vor allem durch die steigende Nachfrage nach digitaler Unterhaltung, Online-Spielen und mobilen Spielen. Besonders stark entwickelten sich Spieleverlage, deren Umsatz sich innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelte.Die Zahl der Unternehmen der Spielebranche blieb zwischen 2020 und 2025 relativ stabil und lag zwischen 1.114 und 1.149 Firmen. Die Branche umfasst drei Hauptbereiche: Spieleentwicklung, Spieleveröffentlichung und Spielevertrieb. Die Zahl der Entwicklungsunternehmen sank jedoch um 12 Prozent auf 642 Firmen. Als Gründe nennt das Ministerium starken Wettbewerb, steigende Entwicklungskosten und Schwierigkeiten bei der Gewinnung von Fachkräften. Dagegen stieg die Zahl der Spieleverlage um 77 Prozent auf mehr als 200 Unternehmen, unterstützt durch digitale Vertriebsplattformen.Regional konzentriert sich die Branche vor allem auf Taipeh, Neu-Taipeh und Taichung. Neu-Taipeh erzielte fast 60 Prozent des Umsatzes der Spieleverlage, während Taipeh führend beim Vertrieb und bei der Spieleentwicklung bleibt.

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