Börsengipfel: Börsenwoche kompakt serviert

Serge Nussbaumer und Nicolas Peter

Serge Nussbaumer (Chefredaktor des Anlegermagazins «payoff») und Nicolas Peter (Leiter Investments und Wealth Management bei Aquila) werfen einen Blick auf die Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte. In ihrem regelmässigen Gespräch diskutieren sie über die neusten Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Geopolitik. Ein Podcast, der Anleger und Führungskräfte besser auf die kommende Börsenwoche vorbereitet.

  1. 3D AGO

    40# KI-Schock an den Märkten – Übertreibung statt Krise?

    Die Märkte schwanken stark, vor allem stehen Software-Aktien unter Druck. Auslöser ist die Sorge, dass künstliche Intelligenz etablierte Geschäftsmodelle schneller verdrängen könnte als erwartet. Nach teils zweistelligen Kursverlusten stellt sich die Frage: Beginn einer Krise oder Übertreibung? Die Einschätzung im Börsengipfel ist eindeutig: Es handelt sich eher um Nervosität als um ein strukturelles Problem. Hohe Bewertungen sorgen dafür, dass selbst kleine Enttäuschungen hart bestraft werden. Gleichzeitig investieren Tech-Konzerne massiv in KI und treiben die Entwicklung selbst voran. Makroökonomisch bleibt das Umfeld stabil: Die US-Inflation sinkt, der Arbeitsmarkt ist robust und eine Zinssenkung im Juni ist weiterhin möglich. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Während US-Indizes seit Jahresbeginn kaum vorankommen, überzeugt Japan mit einer starken Performance. Diversifikation zahlt sich damit einmal mehr aus. Neben dem Technologiesektor rückt auch die Pharmaindustrie in den Fokus, etwa mit der Schweizer Siegfried Holding als Profiteur von Outsourcing-Geschäften. In den kommenden Wochen sorgen Unternehmenszahlen von Nestlé, Walmart und Nvidia, wichtige US-Daten sowie die Supreme-Court-Entscheidung zu Zöllen für neue Impulse. Fazit: Es gibt keine Krise, aber die Volatilität bleibt hoch. Wer ruhig bleibt und Chancen erkennt, kann von Übertreibungen profitieren. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    20 min
  2. FEB 2

    39# Sell-off bei Gold, Fed im Fokus, Tech überzeugt

    Im Börsengipfel analysieren wir die wichtigsten Entwicklungen zum Jahresauftakt an den Finanzmärkten. Nach einem starken Start geraten Gold und Silber deutlich unter Druck: Gewinnmitnahmen, Überhitzung und die Ankündigung von Kevin Walsh als möglicher neuer Fed-Präsident sorgen für einen spürbaren Sell-off. Auch Bitcoin kann in der Korrekturphase nicht überzeugen und bestätigt einmal mehr, dass Kryptowährungen kein Ersatz für Gold als sicherer Hafen sind. Ein zentrales Thema ist die US-Geldpolitik. Mit Kevin Walsh rückt ein (in der Vergangenheit) eher hawkischer Kandidat für den Fed-Vorsitz in den Fokus, was Auswirkungen auf den Dollar, die Zinsen und die globalen Märkte hat. Zudem werfen wir einen Blick auf den Januar an den Aktienmärkten, der sich durch starke Emerging Markets, solide US-Indizes und eine schwächere Schweiz aufgrund des starken Frankens auszeichnet. In der laufenden Berichtssaison stehen ABB, Swatch sowie die US-Tech-Giganten Microsoft, Meta und Apple im Fokus. Während KI-Investitionen und Cloud-Geschäfte weiterhin prägend sind, zeigen sich deutliche Unterschiede auf Einzeltitelebene. Abschliessend richten wir den Blick nach vorne: Die US-Arbeitsmarktdaten könnten die nächste Marktbewegung auslösen und auch eine mögliche Rückkehr der Negativzinsen in der Schweiz steht wieder zur Diskussion. Der Börsengipfel liefert wie gewohnt eine kompakte, fundierte Einordnung für eine erfolgreiche Handelswoche. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    30 min
  3. JAN 19

    38# Zwischen Gewinnmitnahmen und Comeback-Aktien

    Die ersten Börsenwochen 2026 sind von Sektorrotation und Gewinnmitnahmen geprägt. Stark gelaufene Aktien werden verkauft, frühere Verlierer gewinnen an Aufmerksamkeit. Besonders gefragt sind Halbleiter- und Rüstungswerte, während Luxusgüter, Versicherungen und Teile des Schweizer Marktes unter Druck stehen. Europa startet stärker ins Jahr als die Schweiz, die ohne Tech- und Rüstungswerte im Index zurückliegt. Die Berichtssaison zeigt ein bekanntes Muster: Gute Zahlen führen nicht automatisch zu steigenden Kursen. So gerieten US-Banken trotz starker Quartalsergebnisse unter Druck. Belastend wirkt die Diskussion über eine mögliche Deckelung der Kreditkartenzinsen, die Konsumenten entlasten, aber Geschäftsmodelle verändern könnte. Analysten sehen darin eher eine Verschiebung hin zu «Buy now, pay later» als ein strukturelles Risiko. In der Schweiz sorgten Richemont mit Rekordumsatz trotz Währungseffekten, Partners Group mit starkem Neugeldzufluss und VAT Group mit steigenden Bestellungen für positive Akzente. VAT profitiert von der steigenden Nachfrage im Halbleitersektor. Der Blick richtet sich nun auf das Fed-Meeting Ende Januar, bei dem keine Zinssenkung erwartet wird. Entscheidend bleiben Inflation, Unternehmenszahlen und die Gewinnentwicklung der Unternehmen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    22 min
  4. JAN 5

    37# 2026 entscheidet sich jetzt

    Das Börsenjahr 2026 beginnt zwar mit Zuversicht, aber auch mit Stolpersteinen. In der ersten Folge des neuen Jahres ordnen Nicolas Peter und Serge Nussbaumer die grossen wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen ein und wagen einen fundierten Ausblick auf die kommenden Monate. Erwartet wird ein solides, wenn auch moderates globales Wachstum, das vor allem von den USA getragen wird, während Europa langsam Tritt fasst. Die Inflation bleibt ein Thema, verliert aber an Dynamik, wodurch sich der Spielraum der Zentralbanken definiert. Zinssenkungen in den USA sind möglich, während Europa und die Schweiz auf Stabilität setzen. Geldpolitik als Taktgeber der Märkte Für Anleger bedeutet das: Renditen sind vor allem an den Aktienmärkten zu finden. Allerdings sind die Bewertungen hoch, weshalb das Jahr 2026 weniger von Euphorie als von realem Gewinnwachstum geprägt sein dürfte. Nicolas Peter rechnet mit positiven, aber eher einstelligen Aktienrenditen und erläutert, warum Obligationen im Schweizer Franken vor allem eine stabilisierende Rolle spielen. Ergänzt werden die Portfolios durch Immobilienfonds und Gold als strategische Anker. Wo Rendite entsteht – und wo Stabilität zählt Besonders spannend wird es beim Blick auf Risiken und Chancen. Vom Worst-Case-Szenario einer Stagflation bis hin zum Best Case einer KI-getriebenen Produktivitätsrevolution spannt sich ein breites Feld möglicher Entwicklungen. Die aktuellen Ereignisse rund um Venezuela zeigen exemplarisch, wie schnell geopolitische Faktoren kurzfristige Volatilität auslösen können, ohne das langfristige Basisszenario zwangsläufig zu kippen. Fünf Indikatoren, die 2026 entscheiden Zum Abschluss gibt Nicolas Peter Einblick in die wichtigsten Frühindikatoren, die er laufend beobachtet. Inflation, Konsum, Schulden, geopolitische Entwicklungen und vor allem die tatsächlichen Produktivitätsgewinne durch künstliche Intelligenz. Eine Folge mit Tiefgang, die dabei hilft, das Börsenjahr 2026 realistisch einzuordnen und Anlegern in einem komplexen Umfeld Orientierung zu geben. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    32 min
  5. 12/22/2025

    36# Ruhe vor dem Sturm? Die Märkte zwischen Rallye und Realität

    Zum Jahresende wird es noch einmal spannend: In der letzten Ausgabe des Börsengipfels im Jahr 2025 ziehen Serge Nussbaumer und Nicola Peter Bilanz und richten den Blick bereits klar nach vorne. Gibt es die große Jahresendrallye wirklich, oder war sie in Europa bereits gelaufen? Warum die USA trotz guter Inflationsdaten eher auf der Stelle treten, während der Schweizer Markt mit starken Gewinnern überrascht, wird ebenso eingeordnet wie das Comeback der Pharma-Aktien Roche und Novartis. Ein zentrales Thema sind die Notenbanken: Die Fed wird vorsichtiger, die EZB sendet überraschend hawkische Signale und Japan erhöht erneut die Zinsen – mit spürbaren Folgen für den Yen, Carry Trades und sogar Schweizer Anleihen. Zudem wird die brisante Frage aufgeworfen, ob die viel zitierte SAM-Regel bald ein Rezessionssignal liefert oder ob historische Indikatoren im heutigen Umfeld an Aussagekraft verlieren. Abgerundet wird die Folge mit einem Ausblick auf das Jahr 2026. Wachstum, Zinsen, Aktien, Anleihen, Gold – und die Frage, ob eine Absicherung bereits Sinn macht, während die Volatilität niedrig ist. Wer verstehen will, was 2025 die Märkte wirklich bewegt hat und welche Signale Anleger für 2026 ernst nehmen sollten, sollte diese Folge nicht verpassen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    21 min
  6. 12/15/2025

    Special# Aquila CIO Panel: Zwischen Abkühlung und Aufbruch

    Im Aquila CIO Panel diskutieren Christian Gattiker (Julius Bär) und Matthias Geissbühler (Raiffeisen) unter der Moderation von Nicolas Peter (Aquila) über die zentralen Anlagefragen der kommenden Jahre. Dabei vertreten sie unterschiedliche Ansichten. Einig sind sie sich darüber, dass sich das globale Wachstum verlangsamt, insbesondere in den USA, wobei eine Rezession nicht das Basisszenario ist. Die Geldpolitik bleibt der entscheidende Hebel. Während eine höhere Inflation zunehmend toleriert wird, spricht vieles für strukturell negative Realzinsen und einen tendenziell schwächeren US-Dollar. Europa wird kontrovers beurteilt. Kurzfristig überwiegt die Skepsis, doch langfristig sehen die Panelisten substanzielle Chancen durch politischen und fiskalischen Handlungsdruck – insbesondere in Deutschland und im europäischen Finanzsektor. Für die Schweiz erwarten die CIOs ein solides, aber unspektakuläres Wachstum. Attraktiv erscheinen vor allem die Branchen Pharma sowie ausgewählte Small- und Mid-Caps, wenngleich der starke Franken für Exporteure weiterhin Gegenwind bedeutet. Bei den Anlageklassen wird deutlich, Staatsanleihen bieten kaum reale Rendite und dienen primär der Stabilisierung. Aktien sind langfristig alternativlos, allerdings ist kurzfristig mit mehr Volatilität und Sektorrotationen zu rechnen – weg von Big Tech, hin zu günstiger bewerteten Bereichen. Gold behauptet seinen Platz als strategische Absicherung gegen Schuldenprobleme, Finanzrepression und geopolitische Risiken. Fazit Das Aquila CIO Panel liefert keine Wohlfühlprognosen, sondern klare Einschätzungen und eine relevante Orientierung. Wer verstehen will, wie sich Portfolios in einem Umfeld struktureller Umbrüche positionieren lassen, erhält hier echten Mehrwert und gute Gründe, das Panel anzuhören. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    1h 18m
  7. 12/08/2025

    35# Zwischen Black Week und Zinsschnitt

    In der aktuellen Episode des «Börsengipfels» dreht sich vieles um den bevorstehenden Aquila CIO Panel, bei dem die Anlagechefs von Raiffeisen, Julius Bär und der ZKB ihre Sicht auf die Finanzmärkte, insbesondere im Hinblick auf das Jahr 2026, teilen werden. Rückblickend verlief der November an den Börsen verhalten, doch die weiterhin positive Grundstimmung, die robuste Saisonalität und das Motto «Buy the Dip» prägen das Marktumfeld. Trotz Schwächephasen bleibt die Euphorie aus – ein Zeichen, dass weiteres Aufwärtspotenzial vorhanden ist. Die Black Week brachte neue Umsatzrekorde, angetrieben von dealorientierten Konsumenten, während das Weihnachtsgeschäft solide erwartet wird. Im Fokus dieser Woche steht die Fed-Sitzung. Der Markt geht praktisch fest von einer Zinssenkung um 25 Basispunkte aus. Entscheidend wird jedoch die Kommunikation zu den Erwartungen für das Jahr 2026 sein, insbesondere zu weiteren Senkungsschritten und der Einschätzung des Wirtschafts- und Arbeitsmarktverlaufs. Unter den Tech-Werten standen Oracle und Adobe im Rampenlicht, während Salesforce mit starken KI-Umsätzen positiv überraschte. In der Schweiz fielen Logitech mit einer stabilen Erholung, Cosmo mit vielversprechenden Studien zu einem Mittel gegen Haarausfall sowie Swiss Re auf, deren konservativer Ausblick den Kurs belastete, obwohl das Unternehmen attraktiv bewertet ist und eine solide Dividendenperspektive bietet. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    27 min
  8. 11/24/2025

    34# Korrektur oder Chance? Was die Märkte jetzt wirklich treiben

    Die Märkte zeigen sich nervös, obwohl die tatsächlichen Rückgänge in den grossen US-Indizes geringer ausfallen als das Gefühl vieler Anleger suggeriert. Während der S&P 500, der Euro Stoxx und der Nasdaq nur moderat korrigieren, sticht der SMI dank des neuen Zollabkommens mit den USA positiv hervor. Im S&P 500 wurden technisch wichtige Linien getestet, eine kurzfristige Stabilisierung scheint wahrscheinlich. Nvidia lieferte starke Zahlen mit hoher Marge und starkem Umsatzwachstum. Dennoch reagierte der Markt skeptisch, unter anderem wegen steigender Lagerbestände und vorab verbuchter Umsätze. Gleichzeitig nimmt die allgemeine KI-Euphorie erstmals spürbar ab. Vor dem letzten Fed-Meeting des Jahres erschweren fehlende Inflationsdaten eine klare Prognose. Ein Nullentscheid gilt als realistische Option, wobei die Fed voraussichtlich ihren geldpolitischen Pfad kommunikativ untermauern wird, um Marktreaktionen zu dämpfen. In der Schweiz sorgt der Zolldeal für Erleichterung, allerdings bleibt die Frankenstärke ein Belastungsfaktor für die Wirtschaft. Die SNB wird eher auf Devisenmarktinterventionen als auf erneute Negativzinsen setzen. Für die kommenden Monate wird eine mögliche Erholung erwartet, während für 2025 ein Seitwärtsmarkt wahrscheinlich ist – ein Umfeld, in dem Optionsstrategien und strukturierte Produkte an Bedeutung gewinnen. Besonders interessant ist derzeit der Healthcare-Sektor, der nach einer langen Schwächephase wieder Zuflüsse verzeichnet und mit attraktiven Bewertungen sowie positiven Unternehmensnachrichten – etwa von Roche – überzeugt. Für Anleger könnte dieser Bereich daher wieder an Bedeutung gewinnen. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Zuhören. __ Wichtig: Dieser Podcast stellt keine Handlungsaufforderung, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und qualifiziert weder als Angebot eines Finanzinstruments noch als Aufforderung zum Abschluss einer Finanztransaktion oder als Werbung im Sinne des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes FIDLEG. Sämtliche Informationen und Meinungen werden ohne Mängelgewähr und ohne ausdrückliche oder stillschweigende Zusicherungen oder Gewährleistungen zur Verfügung gestellt. Jeder Zuhörer muss sich selbst über besprochene Inhalte, Themen und Produkte informieren und sich deren Risiken bewusst sein. Jeder handelt eigenverantwortlich. Interessierten Investoren empfehlen wir dringend, ihren persönlichen Anlageberater zu konsultieren, bevor sie auf der Basis des Besprochenen Entscheidungen fällen, damit persönliche Anlageziele, finanzielle Situation, individuelle Bedürfnisse und Risikoprofil sowie weitere Informationen im Rahmen einer umfassenden Beratung gebührend berücksichtigt werden können. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung. Soweit gesetzlich zulässig, schliessen wir jede Haftung für direkte und/oder indirekte Schäden aus, die aufgrund der besprochenen Informationen entstehen können.

    20 min

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Serge Nussbaumer (Chefredaktor des Anlegermagazins «payoff») und Nicolas Peter (Leiter Investments und Wealth Management bei Aquila) werfen einen Blick auf die Wirtschaft und die globalen Finanzmärkte. In ihrem regelmässigen Gespräch diskutieren sie über die neusten Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Geopolitik. Ein Podcast, der Anleger und Führungskräfte besser auf die kommende Börsenwoche vorbereitet.

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