Papaarade: Zwei Väter, eine Familiengeschichte

Martin und Robert Kydd-Robinson

Martin und Robert sind zwei schwule Väter einer Regenbogenfamilie zwischen Deutschland und den USA. Vom Kinderwunsch und internationaler Leihmutterschaft bis zum tatsächlichen Familienalltag erzählen sie, wie Familie für sie wirklich geworden ist: von Beziehung und Rollenverteilung, unterschiedlichen Prägungen und davon, was aus den Plänen und Erwartungen von damals geworden ist. Bis Januar 2027 erzählt Robert das aktuelle Kapitel allein, danach führen Martin und Robert ihre Geschichte wieder gemeinsam weiter. Persönlich, konkret und ohne allgemeine Elternrezepte. Neue Folgen am 1. und 15.

  1. 4d ago

    Mental Load als zwei Väter: Wann ist Verantwortung wirklich fair?

    Martin denkt voraus. Robert setzt um. Was lange ziemlich gut funktioniert hat, hat sich in den letzten Wochen plötzlich für beide unfair angefühlt. Nach unserem Umzug und Roberts Rückkehr in den Vollzeitjob wurde deutlicher, wie unterschiedlich wir Verantwortung organisieren. Martin hatte zunehmend das Gefühl, nicht nur seine eigenen Aufgaben im Kopf behalten zu müssen, sondern auch Robert daran erinnern zu müssen, was noch offen ist. Robert wiederum hatte das Gefühl, zwischen Arbeit, Familie und immer neuen Aufgaben nur noch Listen abzuarbeiten. Dabei haben wir beide viel gemacht. Genau das hat die eigentliche Frage schwieriger gemacht: Wann ist eine Aufteilung fair, wenn sichtbare Arbeit und Mental Load nicht dasselbe sind? Robert erzählt in dieser Folge, warum sich sein Verständnis von 50/50 verändert hat und weshalb zwei Väter ohne klassische Mutter-Vater-Rollen trotzdem eigene Muster entwickeln. In dieser Folge:• warum „Sag mir einfach, was ich machen soll“ Verantwortung nicht vollständig abgibt• weshalb Vorausdenken und Erledigen zwei unterschiedliche Formen von Arbeit sind• wie aus persönlichen Stärken unbemerkt feste Rollen entstehen können• warum 50/50 im Familienalltag für uns immer schwerer messbar wird• was wir heute unter echter Zuständigkeit und Accountability verstehen• warum wir unsere Aufteilung nicht als gelöst betrachten, sondern immer wieder neu prüfen Wenn ihr hören wollt, mit welchen Vorstellungen wir überhaupt in die Elternschaft gestartet sind, hört als Nächstes unsere Folge „Vorbereitung auf die Elternrolle als schwule Väter: Routinen und Rollen“. Shownotes: Mental Load und Care-Arbeit: Wie wir Verantwortung als zwei Väter fair teilen – Beitrag öffnen Elternzeit für Väter: Was sie im Familienalltag wirklich verändert – Beitrag öffnen Die Vaterrolle verstehen: Was moderne Männer heute wirklich erwartet – Beitrag öffnen

    Mental Load als zwei Väter: Wann ist Verantwortung wirklich fair?
  2. Sep 15

    Leihmutterschaft: Wann fühlt man sich wirklich wie ein Vater?

    Robert hatte nach dem langen Weg zur Familie erwartet, dass er sich mit der Geburt sofort vollkommen wie ein Vater fühlen würde. Als unser Sohn nach einer Leihmutterschaft in Kalifornien geboren wurde, waren Liebe und Rührung da. Am stärksten spürte Robert zunächst aber etwas anderes: Verantwortung. Erst beim Verlassen des Krankenhauses wurde ihm wirklich klar, dass der jahrelange Prozess vorbei war und wir jetzt die Väter unseres Sohnes waren. Und auch danach entstand Nähe für Robert nicht in einem einzigen großen Moment. Sie wuchs in den ersten Nächten im Airbnb, beim Füttern, Wickeln, Beruhigen und mit der Erfahrung, nicht für jede Situation sofort die richtige Antwort haben zu müssen. In dieser Folge: ​warum sich die Geburt anders anfühlte, als Robert es erwartet hatte​weshalb Verantwortung zunächst stärker war als das erwartete große Vatergefühl​warum der Krankenhausflur für Robert zum entscheidenden Moment wurde​wie Fürsorge und Wiederholung seine Vaterrolle langsam vertrauter machten​welchen zusätzlichen Druck Robert als queerer Vater selbst mitbrachte​wie sich auch sein Blick auf Martin veränderte, als er ihn zum ersten Mal als Vater erlebte Wenn du die ganze Geschichte rund um die Geburt, unseren Geburtsplan und die ersten beiden Nächte im Krankenhaus hören möchtest, hör als Nächstes „Die Geburt in den USA: Unsere Erfahrungen mit einer Leihmutter“. Shownotes: ​Der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, dass ich Vater bin – https://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/3066147_der-moment-in-dem-ich-wirklich-verstanden-habe-dass-ich-vater-bin ​Geburt bei Leihmutterschaft in den USA: unser Geburtsbericht aus Kalifornien – https://www.papaarade.de/blog/2981310_geburt-bei-leihmutterschaft-in-den-usa-unser-geburtsbericht-aus-kalifornien ​Unsere ersten Tage als Väter: zwischen Krankenhaus und Verantwortung – https://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-recht-sichtbarkeit-2/3016531_unsere-ersten-tage-als-vaeter-zwischen-krankenhaus-und-verantwortung

    Leihmutterschaft: Wann fühlt man sich wirklich wie ein Vater?
  3. Sep 1

    Nachtschichten mit Baby: Wann ist die Aufteilung wirklich fair?

    Unser Sohn wurde nachts lange meist nur ein- oder zweimal wach. Als zwischen zwei Wachmomenten plötzlich manchmal nur noch 40 bis 60 Minuten lagen, passte unser bisheriges Nachtsystem nicht mehr zu unserer Realität. Robert erzählt in dieser Solo-Folge, wie er und Martin ihre Nachtschichten seit der Geburt mehrfach verändert haben. Im Zentrum steht die Frage, ob Gleichberechtigung jede Nacht 50/50 bedeuten muss oder ob eine Aufteilung erst dann fair wird, wenn auch Arbeit, Care-Verantwortung und Erholung an den Folgetagen berücksichtigt werden. Zum Zeitpunkt der Aufnahme testen die beiden, sich bei jedem Aufwachen abzuwechseln. Doch auch dieses Modell hat eine Grenze: Manchmal beginnen dann zwei erschöpfte Väter den nächsten Tag. In dieser Folge: wie sich unsere Nachtschichten seit der Geburt verändert habenwarum eine rechnerisch gleiche Aufteilung nicht automatisch fair istwie Büro, Homeoffice und ein langer Tag mit Baby unsere Entscheidungen beeinflussenweshalb wir beide vollständig verantwortlich sein wollen und keiner nur „hilft“welches Modell wir gerade ausprobieren und warum unsere Antwort offenbleibtHört als Nächstes unsere Folge „Vorbereitung auf die Elternrolle als schwule Väter: Routinen und Rollen“. Shownotes: Mental Load und Care-Arbeit: Wie wir Verantwortung als zwei Väter fair teilenhttps://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/2695818_mental-load-und-care-arbeit-wie-wir-verantwortung-als-zwei-vaeter-fair-teilenDie Vaterrolle verstehen: Was moderne Männer heute wirklich erwartethttps://www.papaarade.de/blog/zwei-papas-moderne-vaterschaft/2864273_die-vaterrolle-verstehen-was-moderne-maenner-heute-wirklich-erwartet

    Nachtschichten mit Baby: Wann ist die Aufteilung wirklich fair?
  4. Aug 15

    Vom Tracken zum Bauchgefühl: Wie wir beim Füttern entspannter wurden

    Ungefähr vier Wochen nachdem wir Eltern geworden waren, kontrollierten wir vor dem ersten Hebammenbesuch noch einmal jeden Eintrag in unserer App. Dann brachte uns eine scheinbar einfache Frage aus dem Takt: Hatten wir die Wassermenge vor dem Pulver oder die fertige Flasche eingetragen? In dieser Solo-Folge erzählt Robert, warum uns das genaue Tracking von Flaschen, Uhrzeiten und Restmengen anfangs wirklich Sicherheit gab. Und er blickt darauf, wie aus einem hilfreichen System langsam der Anspruch wurde, jede Zahl vollständig festzuhalten, selbst als sich unser Familienalltag nicht mehr so eindeutig dokumentieren ließ. Es geht nicht darum, ob Tracking richtig oder falsch ist. Es geht um die persönlichere Frage: Woran merkten wir, dass Daten uns noch halfen, und wann durften Erfahrung, Beobachtung und Vertrauen mehr Raum bekommen? In dieser Folge: warum die App in den müden ersten Wochen eine konkrete Aufgabe erfüllte wie das Tracking die Abstimmung zwischen zwei Vätern erleichterte wann Vollständigkeit mehr mit Kontrolle als mit Information zu tun hatte weshalb veränderte Trinkmuster genaue Einträge für uns schwieriger machten wie unser Bauchgefühl aus Wiederholung und Alltagserfahrung entstand warum wir das Tracking bis heute nicht vollständig aufgegeben haben Hör als Nächstes „Erste Monate als Regenbogenfamilie in Deutschland“, wenn du erfahren möchtest, wie sich unser Familienalltag nach der Rückkehr insgesamt verändert hat. Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Individuelle Fragen mit qualifizierten Fachpersonen klären. Interne Links und Snownotes: Erste Tage mit Neugeborenen: Zwischen Krankenhaus und Verantwortung Der Moment, in dem ich wirklich verstanden habe, dass ich Vater bin

    Vom Tracken zum Bauchgefühl: Wie wir beim Füttern entspannter wurden
  5. Jul 15

    Kinderarzt, U-Heft und Impfungen: Gesundheitsvorsorge zwischen den USA und Deutschland

    Unser Sohn hatte seine ersten Untersuchungen in Kalifornien und wurde anschließend in Deutschland weiterbetreut. In dieser Solo-Folge erzählt Robert, wie wir versucht haben, aus zwei unterschiedlichen Gesundheitssystemen eine durchgängige Gesundheitsvorsorge zu machen. Das deutsche U-Heft ließ sich im amerikanischen Krankenhaus nicht einfach weiterführen. Nach unserer Rückkehr mussten Neugeborenen-Screening, Hörtest, Hepatitis-B-Impfung und weitere Unterlagen für die deutsche Kinderärztin nachvollziehbar zusammengeführt werden. Robert berichtet außerdem von der U3 und U4, den ersten Impfungen und der Suche nach einer Kinderarztpraxis, in der Martin und er selbstverständlich als gleichberechtigte Väter angesprochen werden. Dabei geht es nicht nur um medizinische Versorgung, sondern auch um Verantwortung, Dokumentation und das Vertrauen, das zwischen Eltern und Kinderärztin entstehen muss. In dieser Folge: welche Unterlagen aus den USA später in Deutschland wichtig wurdenwarum das deutsche U-Heft in Kalifornien nur begrenzt nutzbar warwie Impfpass, Screening und Vorsorgeuntersuchungen zusammengeführt wurdenwie wir U3, U4 und die ersten Impfungen erlebt habenwarum eine inklusive Kinderärztin für uns einen Unterschied machtwas wir bei der nächsten Kinderarztsuche in München früher klären würdenUnsere Frage an euch:Welche Unterlage oder Information hat euch beim Wechsel zwischen Ärzten, Ländern oder Gesundheitssystemen gefehlt? Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Vorsorge, Impfungen und notwendige Nachweise sollten individuell mit der behandelnden Kinderarztpraxis geklärt werden. Weiterführende Links:​ Dokumente und Bürokratie nach der Geburt in den USAZum Papaarade-ArtikelUnser Geburtsbericht aus den USAZum persönlichen ErfahrungsberichtPassende Podcastfolge:Leihmutterschaft in den USA: Geburtsurkunde, Pässe und Rückkehr nach Deutschland

    Kinderarzt, U-Heft und Impfungen: Gesundheitsvorsorge zwischen den USA und Deutschland
  6. Jul 1

    Baby mit fünf Monaten: Drehen, Zahnen, Schlaf und erster Urlaub

    Mit fünf Monaten verändert sich unser Sohn fast täglich: Er dreht sich selbstständig auf den Bauch, greift gezielter nach Spielzeug und unseren Gesichtern, entdeckt immer neue Laute – und bekommt seine ersten Zähne. In dieser Solo-Folge erzählt Robert, wie sich Spielen, Kommunikation und Nähe in dieser Phase verändern. Manche Entwicklungsschritte kündigen sich langsam an, andere scheinen über Nacht da zu sein. Plötzlich wird aus einem vertrauten Ablauf wieder etwas Neues. Gleichzeitig verabschieden wir uns vom Snoo. Vor unserem ersten zweiwöchigen Familienurlaub in Italien haben wir unseren Sohn deshalb bereits zu Hause an das Reisebett gewöhnt. Doch Zahnen, Hitze, Drehen und ein zeitweise verändertes Trinkverhalten ließen sich natürlich nicht vollständig vorausplanen. In dieser Folge: wie sich Bewegung, Greifen und Kommunikation mit fünf Monaten verändernwarum Roberts Bart gerade besonders interessant istwie wir die ersten Zähne erlebt habenwie der Wechsel vom Snoo ins Reisebett funktioniert hatweshalb Einschlafen zeitweise wieder schwieriger wurdewas uns der erste längere Urlaub mit Baby über Vorbereitung und Flexibilität gezeigt hatEine persönliche Momentaufnahme über erste Meilensteine, veränderten Babyschlaf und das Gefühl, das eigene Kind jeden Tag ein wenig besser kennenzulernen. Unsere Frage an euch:Welche Veränderung im ersten Lebensjahr kam für euch besonders plötzlich? Hört als Nächstes:Kinderarzt, U-Heft und Impfungen: Gesundheitsvorsorge zwischen den USA und Deutschland Persönlicher Erfahrungsbericht; keine medizinische Beratung. Fragen zu Entwicklung, Zahnen, Schlaf oder Trinkverhalten sollten individuell mit der Kinderarztpraxis besprochen werden. Shownotes Bewegungsentwicklung im ersten Lebensjahrhttps://www.kindergesundheit-info.de/themen/entwicklung/0-12-monate/bewegungsentwicklung/Eine sichere Schlafumgebung für Babyshttps://www.kindergesundheit-info.de/themen/schlafen/0-12-monate/schlafumgebung/Entwicklung der ersten Zähnehttps://www.kindergesundheit-info.de/themen/risiken-vorbeugen/zahngesundheit/zahnentwicklung/Reisen mit Baby: Was wir wirklich brauchten und was nichthttps://www.papaarade.de/blog/2989296_usa-reise-mit-baby-was-wir-wirklich-brauchten-und-was-nicht

    Baby mit fünf Monaten: Drehen, Zahnen, Schlaf und erster Urlaub
  7. Jun 15

    Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen

    Martin steht mit unserem Sohn im Tragetuch an der Straße, als eine ältere Frau fragt, ob er die Mutter sei. Die Situation ist nicht feindselig – und zeigt trotzdem, wie selbstverständlich Fürsorge noch immer mit Mutterschaft verbunden wird. In dieser Folge spricht Robert darüber, wie Menschen auf uns als zwei schwule Väter reagieren, warum sich Sichtbarkeit mit Kind anders anfühlt als zuvor und wie wir zwischen freundlicher Neugier und einer Grenzüberschreitung unterscheiden. Dabei geht es auch um Ähnlichkeitskommentare, Formulare und Fragen zur Entstehungsgeschichte unseres Sohnes. Wir möchten offen über unsere Regenbogenfamilie sprechen, ohne Informationen zu teilen, über die später unser Kind selbst entscheiden soll. In dieser Folge: warum wir im Alltag mehr Wärme als Ablehnung erlebenwelche alten Familienbilder in beiläufigen Fragen sichtbar werdenwie sich Erwartungen an Väter im Alltag zeigenwann wir Fragen beantworten und wann wir eine Grenze setzenwarum die Geschichte unseres Sohnes nicht vollständig uns gehörtweshalb das reale Leben oft freundlicher ist als Debatten im InternetUnsere Frage an euch:Bei welcher neugierigen Frage wusstet ihr erst später, was ihr eigentlich gern geantwortet hättet? Hört als Nächstes:Unterstützungssysteme als Regenbogenfamilie aufbauen SHOWNOTES Was bedeutet Tragemutter? Sprache, Bedeutung und rechtlicher Kontexthttps://www.papaarade.de/blog/2862897_was-bedeutet-tragemutter-definition-rechtlicher-kontext-und-warum-sprache-wichtig-istLeihmutterschaft in der Kritik: Zwölf Vorurteile und unsere Perspektive als Familiehttps://www.papaarade.de/blog/3020216_leihmutterschaft-in-der-kritik-12-vorurteile-und-unsere-perspektive-als-familie

    Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen
  8. Jun 1

    Unterstützung als Regenbogenfamilie: Wie wir unser eigenes Dorf aufbauen

    Vor der Geburt hatten wir dieses Bild von dem Dorf im Kopf, das eine junge Familie trägt. In den ersten Monaten als Eltern haben wir gemerkt: Dieses Dorf existiert nicht automatisch – und es sieht heute oft anders aus, als wir erwartet hatten. Zum Auftakt der dritten Staffel erzählt Robert, welche Unterstützung wir als zwei Väter tatsächlich erleben. Es geht um Familie und Freunde, die weiter entfernt wohnen oder selbst stark eingebunden sind, um Nachbarinnen, Hebammen, Elternkurse und die Menschen, deren kleine Gesten im richtigen Moment plötzlich sehr groß werden. Robert spricht auch darüber, warum der Satz „Meldet euch, wenn ihr etwas braucht“ gleichzeitig tröstlich und schwierig sein kann. Hilfe muss nicht nur angeboten, sondern auch konkret erbeten und angenommen werden – gerade dann, wenn man selbst noch gar nicht genau weiß, was man braucht. Außerdem geht es um Räume für junge Eltern: Viele Angebote sind wertvoll, richten sich sprachlich und kulturell aber noch immer vor allem an Mütter. Wir fragen uns, wo Väter mit ihrer Unsicherheit, Erschöpfung und Verantwortung wirklich vorkommen und wie queere Familien Gemeinschaft finden können, ohne sich überall zunächst erklären zu müssen. In dieser Folge: welche Unterstützung wir vor der Geburt erwartet hattenwer in den ersten Monaten tatsächlich für uns da warwarum allgemeine Hilfsangebote manchmal schwer anzunehmen sindwie Entfernung und unterschiedliche Lebensphasen Familienhilfe beeinflussenwelche Rolle Hebammen, Nachbarschaft und Community spielenwarum Väter eigene Räume für Austausch und Zugehörigkeit brauchenDiese Folge ist kein Bauplan für das perfekte Unterstützungsnetz. Sie ist eine ehrliche Bestandsaufnahme darüber, warum Elternschaft nicht allein funktioniert und wie aus einzelnen Beziehungen langsam ein eigenes Dorf entstehen kann. Unsere Frage an euch:Welche Form von Unterstützung hat euch im Familienalltag wirklich geholfen – und was hättet ihr euch konkreter gewünscht? Hört als Nächstes:Schwule Väter im Alltag: Zwischen Neugier, Wärme und Grenzen Shownotes Organisationen und Vereine für Regenbogenfamilienhttps://www.papaarade.de/blog/regenbogenfamilie-1/2827218_organisationen-vereine-wer-sich-fuer-regenbogenfamilien-stark-machtUnsicher als schwuler Vater: Druck, Erwartungen und innere Stärkehttps://www.papaarade.de/blog/moderne-vaterschaft-1/2863328_unsicher-als-schwuler-vater-druck-erwartungen-und-innere-staerkeMental Load verstehen und Verantwortung fair verteilenhttps://www.papaarade.de/blog/coaching-elterncoaching/2861068_mental-load-verstehen-wie-coaching-hilft-aufgaben-und-emotionen-fair-zu-verteilen

    Unterstützung als Regenbogenfamilie: Wie wir unser eigenes Dorf aufbauen

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Martin und Robert sind zwei schwule Väter einer Regenbogenfamilie zwischen Deutschland und den USA. Vom Kinderwunsch und internationaler Leihmutterschaft bis zum tatsächlichen Familienalltag erzählen sie, wie Familie für sie wirklich geworden ist: von Beziehung und Rollenverteilung, unterschiedlichen Prägungen und davon, was aus den Plänen und Erwartungen von damals geworden ist. Bis Januar 2027 erzählt Robert das aktuelle Kapitel allein, danach führen Martin und Robert ihre Geschichte wieder gemeinsam weiter. Persönlich, konkret und ohne allgemeine Elternrezepte. Neue Folgen am 1. und 15.

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