SecondBloomers - Neue Karrierewege zwischen Theorie und Praxis in der KI-Ära

Julia Pahl-Schönbein

SecondBloomers Staffel 2 ist Deine Quelle, wenn Du neue Karrierewege zwischen Theorie und Praxis suchst. Für alle, die sich fragen, inwiefern ihr Job in Zukunft durch KI verändert oder sogar verdrängt wird. Für Wissensarbeiter:innen, die sich für praktische Tätigkeiten und greifbare Ergebnisse interessieren. Für Organisationen, die unter Fachkräftemangel leiden und offen sind für Quereinsteiger und unkonventionelle Werdegänge.  Du erhältst Inspirationen, Wissen und konkrete Tipps von Menschen mit ungewöhnlichen Karrierewegen und Experten der beruflichen Umorientierung. Entdecke den Practineur* / die Practineurin in Dir! (* practical entrepreneur)  Du hast Fragen oder Anregungen? Dann schreib mir gerne auf Instagram: https://www.instagram.com/secondbloomers/ oder LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-julia-pahl-schoenbein/

  1. Sep 3

    037 - Talentmobilität statt Silokarriere - DNA einer skills-led Organisation bei SAP

    Interne Talentmarktplätze sind weit mehr sein als ein digitales Schwarzes Brett für Hospitationen: Sie schaffen neue Erfahrungsräume, bringen Skills über Abteilungsgrenzen hinweg zusammen und machen Organisationen beweglicher. Am Beispiel des SAP-internen Gig-Programms (früher Fellowship-Programm) zeigt die Episode, wie Mitarbeitende für einige Wochen oder Monate in andere Projekte und Bereiche wechseln, neue Kompetenzen erwerben und frische Perspektiven in ihre Teams tragen. Doch eine fluide, skills-led Organisation entsteht nicht allein durch Technologie. Entscheidend ist eine Kultur des Übersilodenkens: Talente gehören nicht einem einzelnen Team oder einer Führungskraft, sondern dem Unternehmen. Dazu gehört auch eine echte Quereinsteiger-DNA – also die Bereitschaft, nicht nur auf bereits vorhandene Skills zu schauen, sondern Lernfähigkeit, Potenzial und übertragbare Kompetenzen anzuerkennen.Die drei Erfolgsfaktoren für eine funktionierende skills-led Organisation: Erstens Kultur – Mitarbeitende übernehmen Verantwortung für ihre Entwicklung und Führungskräfte lassen Talente auch über Teamgrenzen hinweg wachsen. Zweitens Transparenz über Skills und Potenziale – Skill-Profile, Skill-Gaps und Skill-Taxonomien machen sichtbar, welche nächsten Entwicklungsschritte möglich sind. Drittens Technologie als Enabler – Talentmarktplätze, personalisierte Lernempfehlungen und künftig auch KI-Agenten können Menschen, Projekte und Entwicklungsmöglichkeiten intelligent miteinander verbinden.Apropos Quereinsteiger, wie würden Talentmarktplätze aussehen, die sich für externe Einsteiger öffnen? Kontakte zu Stephan Koenen und Susanne Thoma sowie Links zu SAPs Skills-led Organisation:Stephan Koenen LinkedIn Profil:https://www.linkedin.com/in/stephankoenen/Susanne Thoma LinkedIn Profil:https://www.linkedin.com/in/susanne-thoma-3ba71b131/ Shaping a sklills-led future:https://www.sap.com/asset/dynamic/2025/05/686adbff-097f-0010-bca6-c68f7e60039b.htmlSAP success factors:https://www.sap.com/cmp/dg/talent-management-hr-trends/index.html

    037 - Talentmobilität statt Silokarriere - DNA einer skills-led Organisation bei SAP
  2. Aug 20

    036 - Ageism - Vorurteilen gegenüber 50plus Arbeitskräften begegnen mit Dalia Goldberger

    Wie geht die Schweiz mit erfahrenen Arbeitskräften 50plus um – und was können wir davon für Deutschland lernen? Im Gespräch mit Dalia Goldberger von Carero geht es um hartnäckige Vorurteile gegenüber älteren Bewerber:innen: fehlende Technikaffinität, Langsamkeit, Überqualifikation, mangelnde Kollegialität mit Generation Z oder vermeintlich zu hohe Gehaltsansprüche. Statt Erfahrung als Nachteil zu betrachten, zeigt der Ansatz von Carero by seniorsatwork, welchen Wert Urteilsfähigkeit, Loyalität, Erfahrung und generationenübergreifendes Lernen für Unternehmen haben können. Daneben werfen wir einen Blick auf die ThirdBloomers – pensionierte Fachkräfte, die auch nach dem offiziellen Berufsleben weiterarbeiten möchten. Ihre Motive reichen vom Wunsch, Wissen weiterzugeben und gesellschaftlich relevant zu bleiben, bis zu Selbstverwirklichung oder einem zusätzlichen Einkommen. Besonders interessant sind flexible Einsatzmodelle wie Interim-Positionen, Teilzeitaufgaben oder auch ein bewusster Wechsel in ganz neue Tätigkeitsfelder mit sozialem impact. Für SecondBloomers 50plus kristallisieren sich drei Erfolgsfaktoren heraus:  das eigene Netzwerk gezielt für eine klar definierte Zielrolle aktivieren,Bewerbungsunterlagen kürzen und konsequent auf die jeweilige Stelle und den konkreten Mehrwert zuschneiden und sich intensiv auf Pitch und Bewerbungsgespräch vorbereiten - die Vorurteile bereits vorwegnehmend. -> Entscheidend ist dabei, mögliche „Elefanten im Raum“ – etwa Alter, Gehalt, Überqualifikation, Technikaffinität oder die Zusammenarbeit mit jüngeren Führungskräften – nicht anderen zur Interpretation zu überlassen, sondern sie selbstbewusst und proaktiv anzusprechen. Fazit: Erfahrung wirkt dann am stärksten, wenn nicht die gesamte Vergangenheit präsentiert wird, sondern klar wird, welches Problem man für einen zukünftigen Arbeitgeber lösen kann.Links zum CV Booster 50+ und Kontakt:Carero by Seniorsatwork: https://carero.ch/ und https://www.seniorsatwork.ch/Dalia Goldberger: https://www.linkedin.com/in/dalia-goldberger-a8844b179/Tipps zum CV Booster 50+ "Warum 50plusFachkräfte heute übersehen werden":https://www.seniorsatwork.ch/50plus-cv-booster/

    036 - Ageism - Vorurteilen gegenüber 50plus Arbeitskräften begegnen mit Dalia Goldberger
  3. Jul 23

    035 - Kompetenzen sichtbar machen: auf dem Weg zur skills-based Organisation mit Vanessa Reynolds von candidized

    In dieser Episode spreche ich mit Vanessa Reynolds, Wirtschaftspsychologin und Co-Founderin von Candidized, über Skills-based Hiring und die Frage, wie Kompetenzen jenseits klassischer Lebensläufe sichtbar werden. Gerade durch KI-generierte Bewerbungen stoßen traditionelle Bewerbungsunterlagen zunehmend an Grenzen: Sie sehen oft ähnlich gut aus, sagen aber wenig darüber aus, was jemand wirklich kann. Für SecondBloomer wird deshalb entscheidend, die eigenen übertragbaren Skills bewusst zu erkennen, klar zu benennen und in konkrete Kontexte zu übersetzen. Statt nur bisherige Rollen und Stationen aufzuzählen, geht es darum zu zeigen: Welche Kompetenzen habe ich aufgebaut? Wo habe ich sie angewendet? Und wie lassen sie sich auf neue Aufgaben, Branchen oder Rollen übertragen? Die drei Erfolgsfaktoren sind: erstens ein klares Bewusstsein für die eigenen Skills, zweitens nachvollziehbare Beispiele mit Verhalten, Situation und Ergebnis, und drittens der bewusste Brückenschlag zum neuen Zielkontext. Ergänzend wird deutlich: konkreter Netzwerkaufbau und aktive Gespräche mit Unternehmen können besonders für Quereinsteiger helfen, nicht im klassischen CV-Screening unterzugehen.Links zu candidized und Vanessa Reynolds sowie neuen Whitepapers von Qyquest zu skills-based hiring:https://candidized.de/https://www.linkedin.com/in/vanessa-reynolds/"Das große KI-Rauschen im Recruiting - Welche Signale wirklich Signalwert haben" Link zum Cyquest Whitepaper:https://www.cyquest.net/company/expertise/cyquest-whitepaper-anfordern/

    035 - Kompetenzen sichtbar machen: auf dem Weg zur skills-based Organisation mit Vanessa Reynolds von candidized
  4. Jul 2

    034 - Berufsbilder mit VR erleben - die virtuelle hanseatische Lehrstellenbörse mit Parwana Ahmadzai von der Handelskammer Hamburg

    In dieser Episode geht es um die virtuelle hanseatische Lehrstellenbörse der Handelskammer Hamburg, die duale Ausbildungsberufe mit Virtual-Reality-Brillen erlebbar macht. Statt nur Broschüren zu lesen oder Videos anzuschauen, können Jugendliche in 360-Grad-Welten eintauchen, Unternehmen wie die Hamburger Hochbahn oder Aurubis virtuell besuchen und typische Tätigkeiten direkt nachempfinden. Parwana Ahmadzai von der Handelskammer Hamburg berichtet von dem positiven Feedback der Schüler, Eltern, Unternehmen und sogar Großeltern, sobald sie die 360 Grad-Welten erleben durften. Drei Erfolgsfaktoren machen das Kennenlernen von Berufen besonders realitätsnah: Erstens müssen die Einblicke authentisch sein und den Arbeitsalltag nicht beschönigen. Zweitens braucht es typische wiederkehrende Tätigkeiten, die zeigen, was den Beruf wirklich ausmacht. Drittens helfen konkrete Zusatzinformationen – etwa zur Ausbildungsdauer, zu Berufsschule, Abteilungen und Entwicklungsmöglichkeiten –, um den Eindruck einordnen zu können.  Spannend ist die virtuelle Lehrstellenbörse nicht nur für Berufseinsteiger:innen, sondern möglicherweise auch für Berufserfahrene, die sich neu orientieren wollen. Gerade für SecondBloomer kann die virtuelle Lehrstellenbörse eine niedrigschwellige Möglichkeit sein, neue Berufswelten zu erkunden, ohne gleich ein Praktikum organisieren zu müssen. Angesichts des Fachkräftemangels macht es Sinn, diese Zielgruppe künftig stärker mitzudenken – etwa über offene Beratungs-Termine, Pop-up-Formate oder spezielle Tage für Quereinsteiger:innen.  virtuelle hanseatische Lehrstellenbörse (vhlb):https://www.vhlb.de/Handelskammer Hamburg:https://www.handelskammer-hamburg.de/fachkraefte/lebenslanges-lernen/virtuelle-hanseatische-lehrstellenboerse-6782606Erlebnisse mit VR-Brillen erstellen lassen mit VRtual-X:https://www.vrtual-x.com/Kontakt zu Tim Frank von VRtual-X:https://www.vrtual-x.com/kontaktInfo-App für Berufe:https://stick-to.de/

    034 - Berufsbilder mit VR erleben - die virtuelle hanseatische Lehrstellenbörse mit Parwana Ahmadzai von der Handelskammer Hamburg
  5. Jun 25

    033 - Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt mit Simon Janssen vom IAB - Akademikerarbeitslosigkeit und AI-Washing

    Wie verändert Künstliche Intelligenz den deutschen Arbeitsmarkt wirklich – und was ist derzeit noch Spekulation? Gemeinsam mit dem Arbeitsökonomen Simon Janssen vom IAB sprechen wir über den aktuellen Forschungsstand und warum die steigende Akademikerarbeitslosigkeit bei Berufseinsteigern und teilweise auch bei Berufserfahrenen nicht vorschnell allein auf KI zurückgeführt werden sollte, sondern wirtschaftliche Unsicherheiten, Energiekrise und Strukturwandel derzeit eine große Rolle spielen.Wir diskutieren, warum insbesondere Berufseinsteiger derzeit schlechtere Chancen haben, welche Risiken technologische Umbrüche für erfahrene Fachkräfte mit sich bringen und weshalb kontinuierliche Weiterbildung sowie übertragbare Kompetenzen (Transferable Skills) immer wichtiger werden. Gleichzeitig zeigen Studien, dass KI vor allem Produktivität steigert – ihre langfristigen Auswirkungen auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit aber noch nicht ausreichend empirisch belegt sind. Ein spannender Aspekt der Episode ist das Thema KI-Washing: Manche Unternehmen schreiben Stellenabbau öffentlich der KI zu, obwohl wirtschaftliche Gründe oder frühere Überbesetzungen die eigentlichen Ursachen sein könnten. Die Folge: Zwischen Schlagzeilen und wissenschaftlicher Evidenz klafft derzeit oft noch eine Lücke – ein guter Grund, den aktuellen Entwicklungen mit Neugier, aber auch mit kritischer Einordnung zu begegnen.  Website IAB (Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung) und IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: https://iab.de/daten/iab-arbeitsmarktbarometer/https://iab.de/iab-grafiken/iab-linkedin-branchenwechsel-radar/Studien zum Einfluss von Technologie (KI) auf die Arbeitswelt: Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe 2.0):https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Berichte/F2573Einsatz von KI in deutschen Unternehmen:https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Report/PDF/2025/IW-Report_2025-KI-als-Wettbewerbsfaktor.pdfSpecific skills under shock: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0927537122000781 Polanyi's Paradox:  philosopher Michael Polanyi  “We can know more than we can tell..." (our tacit knowledge of how the world works often exceeds our explicit understanding) https://www.nber.org/system/files/working_papers/w20485/w20485.pdf?utm_source=PANTHEON_STRIPPED

    033 - Einfluss von KI auf den Arbeitsmarkt mit Simon Janssen vom IAB - Akademikerarbeitslosigkeit und AI-Washing
  6. Jun 4

    032 - Erstakademikerin - Auf dem 2. Bildungsweg hinein in den sozialen Beruf mit Natalie Kutschke

    Natalie Kutschke berichtet von ihrem Wechsel aus dem Bankensektor in den Kita-Bereich. Nach einer Bankausbildung, einer Fachwirtausbildung und mehreren Jahren Berufserfahrung arbeitete sie nach der Elternzeit zunächst als Nachhilfelehrerin und entschied sich mit 50 für ein Studium der Kindheitspädagogik. Aus einer Handwerkerfamilie stammend war sie somit die erste Akademikerin in ihrer Familie. Ausschlaggebend für den Wechsel war ihr Wunsch, Kinder bereits im Elementarbereich zu fördern. Sie schildert ihr Studium unter Corona-Bedingungen, die Unterstützung durch Familie und Studienberatung sowie den Start in einer Kita, den sie als offen und unterstützend erlebt hat. Besonders erfüllend sind für sie die tägliche Arbeit mit Kindern und jungen Familien sowie das Teamgefühl im Kindergarten. Als Erfolgsfaktoren für den 2. Bildungsweg zum Studium nennt sie intrinsische Motivation, unterstützende Menschen im Umfeld, Struktur und möglichst viele praktische Erfahrungen durch Praktika und Ausprobieren. Sie wünscht sich für die Zukunft, dass ein beruflicher Neubeginn nicht mehr als Besonderheit, sondern als selbstverständlich angesehen wird. Meiner Meinung nach wird sich in der KI-Ära die professionelle Umorientierung als "the new normal" herausbilden.Kontakt zu Natalie Kutschke: https://www.linkedin.com/in/natalie-kutschke-11433a246/Für alle, die als Erste in ihrer Familie studieren wollen (Erstakademiker:innen):https://arbeiterkind.de/Deutschlandstipendium für First- und SecondBloomers: https://www.deutschlandstipendium.de/deutschlandstipendium/de/home/home_node.html

    032 - Erstakademikerin - Auf dem 2. Bildungsweg hinein in den sozialen Beruf mit Natalie Kutschke
  7. May 21

    031 - Akademiker im Handwerk mit Hans Möbes und Detlev Kasten von der Glaserei Plickert

    Für diese Folge war ich zu Gast in der Glaserei Plickert in Berlin-Reinickendorf. Hans Möbes, studierter Volkswirt und langjähriger Geschäftsführer, und sein Nachfolger Detlev Kasten, studierter Betriebswirt und heutiger Geschäftsführer, erzählen, wie sie als Akademiker ins Handwerk kamen und blieben. Was als Zufall begann, wurde für beide zur Berufung: Entscheidungen treffen, deren Wirkung man sehen kann, Strukturen schaffen, wo vorher Papierhaufen lagen, und ein Unternehmen mitgestalten, das greifbare Ergebnisse liefert. Sie sprechen offen über die anfängliche Skepsis der Glasermeister gegenüber den „Theoretikern" und wie sie sich durch konkrete Leistung schnell Respekt erarbeiteten. Gleichzeitig lernten sie von den Praktikern: die Erfahrung der Meister vor Ort ist essentiell für die Personalplanung und Disposition - sie wissen genau, wer was kann und wer wie gefördert werden sollte. Die Akademiker wiederum können als Dolmetscher fungieren zwischen den Praktikern und externen Institutionen und Stakeholdern. Wir sprechen über die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Nachwuchsmangel, gesellschaftliche Geringschätzung der dualen Ausbildung und die Frage, ob KI das Handwerk als Berufswahl wieder attraktiver macht.  Für SecondBloomers sehen beide echte Chancen im Handwerk, unter klaren Voraussetzungen: Es braucht die innere Motivation, sich intensiv einzuarbeiten, und die Bereitschaft, fehlendes Fachwissen aktiv aufzuholen. Es kommt auf die Persönlichkeit der Quereinsteiger an!  Kontakt und Links: Glaserei Plickert https://www.plickert.de/Hans Möbes: https://www.linkedin.com/in/moebesoeconomicus/Detlev Kasten: https://www.xing.com/profile/Detlev_Kasten Glaserinnung: https://www.glaserinnung-berlin.de/Berliner Schul-/Berufspate: https://berliner-schulpate.de/Gleichwertiger Abschluss Bachelor / Meister: https://www.ihk.de/schleswig-holstein/bildung/weiterbildung/tipps-zur-weiterbildung/deutscher-qualifikationsrahmen-1372394?utm_sou

    031 - Akademiker im Handwerk mit Hans Möbes und Detlev Kasten von der Glaserei Plickert
  8. 11/27/2025

    030 - Skills-based hiring vs. Lebenslauf-Denken: Jo Diercks erklärte den Unterschied

    Heute zu Gast: Joachim „Jo“ Diercks, Gründer von CYQUEST, Pionier im Online-Recruitainment und Experte für moderne Eignungsdiagnostik. Zusammen mit 12 weiteren Autoren und dem QUEB (Bundesverband für Quality Employer Branding) hat er ein Whitepaper zu Skills-Based Hiring verfasst, das den Ansatz konkret definiert und spannende Beispiele für angewandtes Skills-bases hiring erläutert. Skills-based Hiring stellt weniger Abschlüsse oder Lebensläufe in den Mittelpunkt, sondern Fertigkeiten und erlernbares Potenzial. Es öffnet neue Möglichkeiten, weil sichtbar wird, was Menschen wirklich können – unabhängig vom Berufsbild. Jo beschreibt, wie Unternehmen besser rekrutieren können, wenn sie Stellenprofile konkreter - skills-based - formulieren. Für Secondbloomers bedeutet dieser Ansatz echte Chancen: Viele bringen relevante Skills und hohe Lernfähigkeit mit – nur nicht unter der herkömmlichen Berufsbezeichnung oder Qualifikation. Entscheidend ist, die eigenen Fähigkeiten aktiv zu übersetzen: Was aus meiner bisherigen Laufbahn lässt sich in neue Rollen übertragen? Wer diese Brücke schlägt, öffnet Türen, die im klassischen Recruiting verschlossen bleiben. Drei Erfolgsfaktoren für Skills-based Hiring im Unternehmen Anforderungsanalyse durchsetzen: sehr konkret beschreiben und quantifizieren, welche Fertigkeiten die Stelle wirklich braucht.Mut zur Klarheit: Stellenanzeigen nicht „rundschleifen“, sondern konkret bleiben.Erfolg beweisen: Recruiting Analytics nutzen, um Qualität, Passung und Verweildauer durch skillbased-hiring sichtbar zu machenKontakt und Links:Joachim "Jo" Dierckshttps://www.linkedin.com/in/joachimdiercks/Was ist skills-based hiring? Definition und Whitepaperhttps://www.queb.org/skills-based-hiring/https://blog.recrutainment.de/2025/10/28/was-ist-skills-based-hiring-das-whitepaper-des-queb-liefert-handfeste-antworten/HR-Event zu Skills-based Hiring in Hamburg, 26.März 2026:https://www.cyquest.net/company/events/hredge26/

    030 - Skills-based hiring vs. Lebenslauf-Denken: Jo Diercks erklärte den Unterschied

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