Light On! Queere Kultur und Geschichte

Research Group "Light On!"

Willkommen zum „Light On!“ oder „Licht An!“, ein Podcast, der die oft unsichtbare queere Kultur und Geschichte der Vergangenheit diskutiert. Wir sind ein Team von Forschenden an der Universität Regensburg, gefördert durch die VolkswagenStiftung, die sich mit queerer Literatur und Kultur auseinandersetzt. In unserem Podcast sprechen wir mit den Gästen über die Geschichten der LGBTQ+ Menschen, welche lange im Schatten geblieben sind und durch die Forschung ins Licht gebracht werden sollen. Mehr Informationen zum Projekt: https://queersocialism.net/ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

  1. 3D AGO

    #27 In der DDR queer schreiben mit Norbert Marohn

    Norbert Marohn ist nach verschiedenen Studien und Lohnarbeiten seit 1986 freiberuflicher Schriftsteller. Er schreibt Hörspiele, Prosa, Gedichte, Essays, Buch- und Theater-Kritiken. 1987 wurde sein erstes Hörspiel produziert und gesendet und 1990 erschien seine erste Erzählung Plötzlich mein Leben im Mitteldeutschen Verlag. Seither vor allem autobiografisch grundierte Prosa und Biografien sowie Essays zur Zeitgeschichte. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    19 min
  2. 3D AGO

    #26 Norbert Marohns "Plötzlich mein Leben" mit Lucas Mielke

    Lucas Mielke, Studium der Germanistik, Politik- und Erziehungswissenschaften an der Universität Potsdam, Promotion 2023 ebenda. Arbeitet als pädagogischer Berater und als „freier“ Wissenschaftler. Schwerpunkte: deutsch-deutsche Literaturverhältnisse, psychoanalytische Kulturwissenschaft, Ästhetik und politische Theorie. In seinem Beitrag zum Sammelband beschäftigt er sich mit Norbert Marohns Erzählung Plötzlich mein Leben aus dem Jahr 1989 und verortet sie im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 80er Jahre in der DDR. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    11 min
  3. MAR 9

    #24 Lesbische Utopien in der DDR-Literatur mit Janin Afken

    Janin Afken hat Deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Ihre Promotion zu Lesbischen* Eigenzeiten. Temporalität in der feministischen* Literatur der DDR und BRD, 1971–1983 schloss sie 2022 ab. Sie arbeitet derzeit in zwei Forschungsprojekten an der Humboldt-Universität zu Berlin: Queer Reading – Eine Methodologie. Literatur im Zeitalter des Paragrafen 175 unter der Leitung von Andreas Kraß sowie in dem Projekt Queer Theory in Transit. Reception, Translation, and Production in Polish and German Contexts unter der Leitung von Eveline Kilian.  Für den Sammelband hat sie den Beitrag "'Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht'. Lesbische Utopien in der DDR-Literatur der 1970er-Jahre" verfasst.     Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn   Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    15 min
  4. MAR 9

    #25 Erich Loests "Hitlers Befehl" queer gelesen mit Liesa Hellmann

    Liesa Hellmann studierte deutsche Literatur und Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist seit 2020 wissenschaftliche* Mitarbeiter:in an der Forschungsstelle Kulturgeschichte der Sexualität an der Humboldt-Universität. Für den Sammelband hat Liesa den Beitrag „Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl queer gelesen“ geschrieben.  Zum Forschungsprojekt "Queer Reading" Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    15 min
  5. MAR 2

    #23 Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns mit Lukas Betzler

    Lukas Betzler studierte Deutsche Philologie und Geschlechterforschung in Göttingen und Paris und promovierte 2024 in Lüneburg mit einer Arbeit zu Kritischer Theorie und Literatur. Er forscht und veröffentlicht zur Kritischen Theorie, zur DDR-Literatur, zu Queer und Gender Studies sowie zum Antisemitismus. Gemeinsam mit Hauke Branding gab er Guy Hocquenghems Das homosexuelle Begehren (2019) neu heraus. Derzeit arbeitet er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim. Im Sammelband hat sich Lukas mit dem Thema „Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns“ auseinandergesetzt. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    9 min
  6. FEB 23

    #22 Ronald M. Schernikaus "Legende" mit Benedikt Wolf

    Benedikt Wolf, Studium der Neogräzistik, des Deutschen als Fremdsprache und der Soziologie in München und Thessaloniki. 2018 Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Akademischer Rat an der Universität Bielefeld. Im Sammelband findet ihr seinen Beitrag mit dem Titel: „Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende.“ Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    13 min
  7. FEB 16

    #21 Queerness in der FDJ-Poetenbewegung mit Rebecca Franke

    Rebecca Franke studierte Germanistik, Kunst- und Kulturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo sie seit 2021 als Doktorandin im DFG-Projekt Die ‚Sammlung Kratschmer/Würtz‘ und die Jugendlyrik der DDR beschäftigt ist. Für den Sammelband hat sie sich mit dem Thema „Queerness in der FDJ-Poetenbewegung“ beschäftigt. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    8 min
  8. FEB 9

    #20 Queeres Potenzial der Kinderliteratur und Christa Kożiks Werk mit Nane Pleger

    Nane Valerie Pleger arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig im Bereich der Neueren deutschen Literatur und ist Vorstandsmitglied der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich insbesondere mit Kinder- und Jugendliteratur und vergessenen Schriftstellerinnen des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert.  Für den Sammelband verfasste sie das Kapitel: „Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart – Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren“. Zum Sammelband: Haug, Franziska (Hg.): „bin weiblich, bin männlich, doppelt": Queere DDR-Literatur -------------------------------------- Inhalt Vorwort Janin Afken: „Für einen Moment war eine fremde Trieblandschaft in grelles Blitzlicht getaucht“. Lesbische* Utopien in der DDR-Literatur der 1970er Jahre Alexander Wagner: Anthropophage Erotik, ein kleines Rasenstück, Frauen aus Stein: Die „Hadischen Erzählungen“ in Irmtraud Morgners Trobadora Beatriz Jonas Haug: Träumen und Sprechen – plurale Subjektivität in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Ida Svingen Mo: Gertrud, Lord Byron und „das struppige Fuchsjunge“ – queeres Außenseitertum in Brigitte Reimanns Franziska Linkerhand Birgit Bockschweiger: Christa Wolf – eine queere Autorin? Felix Schmidt: Die Frauen am Ida-Berg – eine queere Utopie? Queere Zeitlichkeit in Christa Wolfs Kassandra Vojin Saša Vukadinović: Der Traum ihrer Verkommenheit. Anmerkungen zu Christa Reinigs Frühwerk Sina Meißgeier: Literarische Veröffentlichungen in der Lesbenzeitschrift frau anders als Spiegel der Transformationszeit Nane Pleger: Eine sprechende Katze und ein Engel mit goldenem Schnurrbart. Wie fantastisch erzählte Figuren Gendernormen in Christa Kożiks Werk durchque(e)ren Rebecca Franke: Queerness in der FDJ-Poetenbewegung Lucas Mielke: Norbert Marohns Plötzlich mein Leben (1989) im Kontext des Homosexualitätsdiskurses der 1980er Jahre Benedikt Wolf: Das Archiv als Form. Zu Ronald M. Schernikaus Legende Lukas Betzler: Homosexuelles Begehren im Werk Franz Fühmanns Liesa Hellmann: Die Front als queerer Möglichkeitsraum? Erich Loests Erzählung Hitlers Befehl (1956/1968) Franziska Haug im Gespräch mit Norbert Marohn: „Schreiben ist für mich intensiveres Leben“ -------------------------------------- Host: Adina Kükelhahn Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    15 min

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