RheinlandRAUSCH

LVR-Klinikverbund

Hier geht es um echte Geschichten von Menschen, die den Weg aus der Sucht gegangen sind, um mutmachende Gespräche mit Expert*innen und um hilfreiche Informationen, die dir oder deinen Liebsten den ersten Schritt in Richtung Hilfe erleichtern sollen. Ob du selbst betroffen bist, dir Sorgen um jemanden machst oder einfach mehr über das Thema erfahren möchtest – wir sind hier für dich. Du kannst uns auch eine E-Mail schreiben: rheinlandrausch@lvr.de

  1. FEB 25

    Hinschauen statt wegsehen - Aufwachsen in suchtbelasteten Familien

    Was bedeutet es für Kinder in einer Familie aufzuwachsen, in der Sucht eine Rolle spielt? Und warum bleiben diese Kinder oft so unsichtbar obwohl sie täglich mit Schule, Kita oder anderen Institutionen in Kontakt sind?  In dieser Folge von RheinlandRAUSCH sprechen wir über Kinder aus suchtbelasteten Familien:über ihren Alltag, ihre Gefühle, ihre Loyalitätskonflikte und darüber, was sie wirklich stärkt. Zu Gast ist eine Sozialarbeiterin aus der Caritas-Suchtberatungsstelle Siegburg. Sie arbeitet im Programm JUMP (Junge Menschen mit Potenzial) und begleitetKinder, Jugendliche und Familien, die von Suchterkrankungen betroffen sind. Neben ihrer fachlichen Expertise bringt sie auch eine eigene biographische Perspektive mit, sensibel eingebettet und mit klarem Blick auf die Bedürfnisseder Kinder. Wir sprechen über: warum Kinder aus suchtbelasteten Familien oft nicht auffallen, welche Gefühle sie begleiten,welche Schutzfaktoren und Ressourcen Resilienz fördern,  wiefrühzeitige Unterstützung wirkt und wo Betroffene und Angehörige konkret Hilfe finden können.  Die Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und an alle, die hinschauen und Verantwortung übernehmen möchten. Wenn du Fragen oder Themenvorschläge hast, schreib mir gerne unter: rheinlandrausch@lvr.de. Links: Hilfe & Unterstützung im Rheinland: KoordinationsstelleSucht | LVR Caritasverband Rhein-Sieg e.V. | "Jump" (Junge Menschen mit Potenzial) für Kinder suchtkranker Eltern Hilfeangebote Map | NACOA Deutschland KidKit Familie undGeschlechtervielfalt BELLA DONNA: Suchtkooperation NRW #wirwerdensichtbar

    30 min
  2. JAN 29

    Zwischen Klinik und Leben: DynaLIVE und neue Wege in der Suchtbehandlung

    Suchterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und gleichzeitig zu denen, bei denen Betroffene häufig Versorgungsbrüche erleben. Wechsel zwischen ambulanter und stationärer Behandlung, unterschiedliche Ansprechpartner*innen und fehlendeKontinuität können den Weg in eine stabile Behandlung erschweren. In dieser Folge von RheinlandRAUSCH spreche ich mit einer Helena Dürbaum, einer Oberärztin aus demDynaLIVE-Zentrum der LVR-Klinik Bonn über ein Versorgungsmodell, das genau hier ansetzt. DynaLIVE steht für eine dynamische, lebensnahe und integrierteBehandlung und basiert auf § 64 SGB V. Ziel ist es, Übergänge zwischen ambulanten, teilstationären und stationären Angeboten besser zu gestalten und Behandlung stärker am Alltag der Menschenauszurichten. Wirsprechen darüber, was DynaLIVE von klassischen teilstationären Angeboten unterscheidet,wie Behandlung individuell und bedarfsorientiert gestaltet werden kann,warum therapeutische Beziehung und Kontinuität zentrale Wirkfaktoren sind,wie Selbstwirksamkeit auch außerhalb der Klinik gestärkt wirdund welche Chancen dieses Modell für die zukünftige Suchtversorgung bietet.Die Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachleute gleichermaßen, und an alle, die sich dafür interessieren, wie Suchtbehandlung wirksam und lebensnah gestaltet werden kann.  Wenn du Fragen oder Themenvorschläge hast, schreib mir gerne unter: rheinlandrausch@lvr.de. Links: Hilfe & Unterstützung im Rheinland: KoordinationsstelleSucht | LVR DynaLIVE– Stärkung von Qualität und Konstanz in der Behandlung - LVR-Klinik Bonn 2025_12_12_Flyer_DynaLIVE_Sucht_Sued1A.inddSuchthilfeverzeichnis In akuten Krisen: TelefonSeelsorge0800 111 0 111 / 0800 111 0 222 Notruf:112

    31 min
  3. 12/25/2025

    „Ich habe konsumiert, um meine Gefühle auszuhalten.“ – Borderline und Sucht: Lines Weg durch die DBTS

    "Ich habe konsumiert, um meine Gefühle auszuhalten". Dieser Satz beschreibt sehr eindrücklich, warum eine Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und Sucht so oft zusammen auftreten. In dieser Folge von RheinlandRausch spricht Line offen und ehrlich über ihre Geschichte.Über frühe emotionale Überforderung, Selbstverletzung, den Einstieg in den Konsum, von Cannabis bis Amphetamine, und darüber, warum diese Substanzen ihr im ersten Moment geholfen haben, mit diesen intensiven Gefühlen umzugehen. Gemeinsam schauen wir darauf, wie sich Borderline im Alltag anfühlen kann, warum Suchthäufig dann eine Bewältigungsstrategie wird und was sich durch ihre Zeit in der DBTS (Dialektisch-Behaviorale-Therapie - Sucht) grundlegend verändert hat. Line erzählt von harter therapeutischer Arbeit, von Rückschlägen und nicht linearen Prozessen, aber auch davon, wie ein Leben mit mehr Stabilität, Selbstfürsorge und Teilhabe möglich werden kann. Diese Folge richtet sich an alle, die verstehen möchten, warum Borderline und Sucht so eng miteinander verbunden sind und das Veränderung möglich ist. Wichtiger Hinweis: In dieser Folge geht es u.a. um Sucht, Selbstverletzung, emotionale Krisen und psychische Erkrankungen. Bitte höre achtsam und sorge gut für dich. Wenn dich die Inhalte belasten, zögere nicht auf die Stopp-Taste zu drücken und dir Unterstützung/Hilfe zu holen. Weiter unten erfährst du wo. FürBetroffene: DBT-S_Flyer_09_2020_web.pdf Startseite - LVR-KlinikBonn Borderline -Selbsthilfe NRW AWMF Leitlinienregister BIÖG: Startseite FürAngehörige: Home - psychenet.de TelefonSeelsorge®Deutschland | Sorgen kann man teilen. 0800/1110111 · 0800/1110222 · 116123. IhrAnruf ist kostenfrei. Call to Action: Wenn dir diese Folge geholfen hat, teile sie gerne mit Menschen, für die sie wichtig sein könnte. Feedback, Fragen oder eigene Erfahrungen kannst du uns auch gernschreiben unter rheinlandrausch@lvr.de oder in denKommentaren dalassen.

    36 min
  4. 11/27/2025

    Zwischen Alltag, Sucht und Unterstützung: Ambulant Betreutes Wohnen bei AGIS e.V

    Wie gelingt der Weg in ein stabiles, selbstbestimmtes Leben nach einer Suchttherapie?In dieser Folge von Rheinland Rausch widmen wir uns einem Angebot, das selten im Rampenlicht steht, aber für viele Menschen ein echter Wendepunkt sein kann: dem Ambulant Betreuten Wohnen (BeWo).   Gemeinsam mit Christina und Christian Beitz spreche ich über Chancen, Anforderungen und die ganz praktische Alltagsbegleitung von Menschen mit Suchterkrankung bei AGIS e.V..Wir schauen auf das Leben in Wohngemeinschaften, das Ankommen nach einer Therapie, Rückfallprophylaxe, Netzwerke – und auf die Frage, was sich gesellschaftlich verändern müsste, damit Unterstützung noch besser gelingt.   In dieser Folge erfährst du:• Was Ambulant Betreutes Wohnen ist und wer davon profitieren kann• Wie AGIS e.V. Menschen im Alltag, in Krisen und bei Behörden unterstützt• Welche Rolle Abstinenz, Haltung und Beziehung spielen• Wo es Lücken im Hilfesystem gibt – und was sich ändern sollte   Take Aways: AmbulantBetreutes Wohnen schafft Struktur, Halt und echte Alltagshilfe – individuell, niedrigschwellig und auf Augenhöhe.Es entlastet Betroffene und Angehörige und zeigt, wie kraftvoll Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und Eingliederungshilfe sein kann.   Wenn du Fragen oder Themenvorschläge hast, schreib mir gerne unter: rheinlandrausch@lvr.de. Danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Rheinland Rausch!   Links: AGIS - Arbeitsgemeinschaft Innovative Sozialprojekte e.V. Koordinationsstelle Sucht | LVR Willkommen auf der BTHG-Seite des LVR -BTHG-LVR Rechtliche Grundlagen | Mit Menschen fürMenschen. Home: Suchtkooperation NRW Nr. 43-2 vom 03.06.2025 Bundeskanzlerbeim Deutschen Kommunalkongress „Stadt. Land. Jetzt. – Starke Kommunen

    34 min
  5. 09/25/2025

    Nicht sichtbar, aber betroffen: Queere Lebenswelten in der Suchthilfe

    Sucht entsteht nie im luftleeren Raum. Sie ist eng mit gesellschaftlichen Strukturen und den vielen Dimensionen von Diversity verknüpft – von ethnischer Herkunft Alter und sozialer Lage über Religion, körperliche und geistige Fähigkeiten bis hin zu sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität.Genau diese letzte Dimension steht im Mittelpunkt dieser Folge: queere Lebenswelten. Die europaweite EMIS-Studie (European MSM Internet Survey, 2017/2022) zeigt deutlich: schwule, bisexuelle und andere Männer, die Sex mit Männern haben, berichten bis zu doppelt so häufig von riskantem Substanzkonsum wie heterosexuelle Männer.Ähnliche Ergebnisse finden sich auch für trans* und nicht-binäre Personen. Das Risiko steigt nicht, weil queere Menschen „partylustiger“ sind, sondern weil gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Diskriminierungserfahrungen ihre Spurenhinterlassen. In dieser Episode von Rheinland Rausch spreche ich mit Tanja Kulig-Braß vom Sozialpsychiatrischen Kompetenzzentrum Migration und Karl Gerber von SHALK NRW, einer queersensiblen Selbsthilfeorganisation.Wir beleuchten, wie gesellschaftliche Vielfalt und Sucht zusammenhängen, welche Konsummuster in der Community sichtbar werden und was Fachkräfte, Angehörige und die Community selbst tun können, um safe spaces, queersensible Beratung und echte Teilhabe zu schaffen. Falls du selbst betroffen bist, nimm gerne an der Bedarfsumfrage von Bella Donna teil, um klarer zu machen, welche Unterstützung queere Menschen brauchen sowie passgenaue Angebote und Zugänge zu schaffen. Mehr Infos und den Link zur Umfrage findest du hier: Queers und Substanzgebrauch – Wir wollen mehr wissen und brauchen Unterstützung!: Suchtkooperation NRW Links: KoordinationsstelleSucht | LVR Sozialpsychiatr.Kompetenzzentrum Migration | Reha-Verein SHALK NRW – Selbsthilfe queerer suchtkranker Menschen Salus Kliniken | Geschlechtliche Vielfalt und Sucht Home - drugcom EMIS-2017_National-Report_DE.pdf Sucht ist divers – KONTUREN leitlinien_diversitaet-in-der-suchtarbeit.pdf Kooperationstag Sucht NRW   #RheinlandRausch, #Diversity, #QueerUndSucht, #LGBTQ #Suchthilfe, #Selbsthilfe #SHALKNRW#Empowerment, #Suchtpräevnetion, #NRW, #belladonna

    30 min
  6. 08/28/2025

    Ich bin nicht meine Sucht - Marks Geschichte von Selbst- und Fremdstigmatisierung und neuer Stärke

    Was, wenn das Schlimmste an einer Suchterkrankung/Konsummittelstörung nicht der Konsumist, sondern das, was danach kommt? Die Blicke. Die Urteile. Die Etiketten. In dieser Folge von Rheinland Rausch sprechen wirüber Fremd- und Selbststigmatisierung –also über das, was andere über „Süchtige“ sagen. Und über das, was Betroffene irgendwann selbst glauben.Denn: Wer ständig hört, er sei willensschwach, unzuverlässig oder gar gefährlich, übernimmt irgendwann diese Bilder. Das nennt man internalisiertes Stigma – und es kann genauso zerstörerisch wirken wie die Sucht selbst. Aber: Es gibt Wege daraus.Wir zeigen, wie Veränderung möglich ist – mit Haltung, mit der richtigen Sprache und mit der Kraft von echter Begegnung. Zu Gast ist Mark Nowack, EX-IN Genesungsbegleiter in einerLVR-Klinik, der aus eigener Erfahrung berichtet: ·   Wie sich Stigma im Alltag anfühlt ·   Wie man sich davon befreien kann ·   Welche Rolle Begriffe und Sprache dabei spielen ·    Warum EX-IN Genesungsbegleiter*innen so wichtig für eine menschlichere Suchthilfe sind ·      Und was er sich für die Zukunft eines stigmafreien Umgangs mit Sucht wünscht Stigmatisierung ist eben nicht unveränderlich, sie lässt sich brechen durch Sprache und Haltung und durch Menschen, die andere Menschen stärken. Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und alle, die sich für einen achtsameren, menschlicheren Umgang mit Sucht und Genesung interessieren.   Links: KoordinationsstelleSucht | LVR Sucht ist divers –KONTUREN Entstigmatisierung –DG Sucht für Offenheit & Aufklärung | Deutsche Gesellschaft fürSuchtforschung und Suchttherapie e.V. 2023-09-26-Positionspapier_stigmafreie_Begriffe.pdf EX-IN NRW e.V. - EX-IN NRW e.V. BIÖG: Sucht& Drogen Hotline #RheinlandRausch #Sucht #Selbstakzeptanz #Achtsamkeit #Resilienz #Mut #Stigma #innere Stärke #Persönliche Einblicke #Veränderung #Mentale Gesundheit #Genesung #Stigmatsierung

    30 min
  7. 07/31/2025

    Angehörig sein: Sucht in der Familie erleben

    Rund 10 Millionen Menschen in Deutschland leben mit einemsuchtkranken Angehörigen – das ist etwa jede achte Person. Und doch werden ihre Stimmen kaum gehört. Die Belastung für Familien ist oft enorm: Schuldgefühle, Scham, Isolation. Viele Angehörige fühlen sich allein – und wissen nicht, wo sieHilfe finden können. In dieser Folge spreche ich mit Mirjam, einer Mutter, deren Sohn alkohol- und drogenabhängig ist. Sie teilt mit großerOffenheit, wie sie die Erkrankung ihres Sohnes erlebt hat – mit all der Ohnmacht, aber auch mit dem Weg zurück in die Selbstfürsorge.Sie zeigt: Es geht vielen Familien ähnlich. Und es ist nie zu spät, sich Unterstützung zu holen. Diese Folge bietet dir: Einfühlsame Einblicke in das Erleben einer betroffenen MutterEinen systemischen Blick auf familiäre Dynamiken bei Sucht Informationen über Hilfen, Selbsthilfegruppen und erste Schritte für AngehörigeMut, Hoffnung und echte Erfahrungen - von Mensch zu Mensch Tipp: Der WDR wurde durch diese Podcastfolge auf Mirjams Geschichte aufmerksam und hat sie in einem bewegenden TV-Beitrag erzählt – zu sehen in der WDR-Mediathek unter dem Titel: „Mutter erzählt über Sucht des Sohnes“ Muttererzählt über Sucht des Sohnes - Lokalzeit aus Köln - Sendungen A-Z - Video -Mediathek - WDR Scheib mir gerne dein Feedback über die Folge, oder deine Themenwünsche an: rheinlandrausch@lvr.de Links: KoordinationsstelleSucht | LVR Suchthilfeverzeichnis Selbsthilfe NRW - Finde Selbsthilfegruppen undSelbsthilfe Angebote in NRW arwed e. V.SelbsthilfeNRW - Finde Selbsthilfegruppen und Selbsthilfe Angebote in NRW Suchtnotruf Köln Sucht & Drogen Hotline Weitere Infos: Jahrbuch Sucht der DHS 2025: JBSucht2025_komplett_WEB.pdf Angehörigenarbeit in der Suchthilfe. Warum Verbesserungen in der Praxis notwendig sind. Akzepte.V. Hört doch auch mal in den LVR-Podcast "Seelenarbeit" rein: Jeden zweiten Dienstag im Monat nehmen wir euchim Podcast „Seelenarbeit“ mit auf eine Reise in die vielseitigen Geschichten, Erfahrungen und Perspektiven rund um das Thema Psychiatrie. In persönlichenGesprächen spricht unser Moderator Daniel Schwingenheuer mit wechselnden Gäst*innen aus den neun LVR-Kliniken über deren Karrierewege, Spezialisierungenund besondere Momente, die berühren und inspirieren und darüber was die Arbeit in psychiatrischen Kliniken wirklich ausmacht – mit all ihren Höhen und Herausforderungen.Jetzt reinhören unter https://linktr.ee/sinnvoll.lvr.

    35 min

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Hier geht es um echte Geschichten von Menschen, die den Weg aus der Sucht gegangen sind, um mutmachende Gespräche mit Expert*innen und um hilfreiche Informationen, die dir oder deinen Liebsten den ersten Schritt in Richtung Hilfe erleichtern sollen. Ob du selbst betroffen bist, dir Sorgen um jemanden machst oder einfach mehr über das Thema erfahren möchtest – wir sind hier für dich. Du kannst uns auch eine E-Mail schreiben: rheinlandrausch@lvr.de