The Identity Company

Julia Schultze

THE IDENTITY COMPANY – Der Podcast von Julia Schultze Die meisten erzählen vom Anfang oder vom Ende. Mich interessiert die Geschichte dazwischen. Die Gedanken, Zweifel, Ängste, Entscheidungen und Erkenntnisse, die entstehen, während wir unser Leben leben. Hier geht es nicht um perfekte Lösungen oder die nächste Strategie, sondern um echte Beobachtungen, ehrliche Fragen und die Geschichten, die wir oft für die Wahrheit halten. Für Frauen, deren Leben funktioniert, aber nicht mehr überall passt. Genauer hinsehen. Unterscheiden. Selbst entscheiden. Danach leben. 🤍

  1. Sep 30

    #93 Aufmerksamkeit musst du bekommen. Reputation reist dir voraus.

    Ein Reel geht viral.Ein Launch bekommt Aufmerksamkeit.Menschen sprechen über dich.Deine Reichweite steigt. Aber wissen sie deshalb auch, wofür du stehst? Wir verwechseln im Onlinebusiness schnell zwei Dinge miteinander: Aufmerksamkeit und Reputation. Aufmerksamkeit bedeutet erstmal nur: Menschen schauen hin. Reputation beginnt dort, wo Menschen bereits eine Erwartung an deine Arbeit haben, bevor du ihnen erzählen musst, wie gut sie ist. In dieser Folge spreche ich darüber, warum Bekanntheit noch keine Reputation ist, weshalb du deinen Ruf nicht einfach in deine Instagram-Bio schreiben kannst und warum die unspektakulären Wiederholungen in deinem Business langfristig wichtiger sein können als der eine große Moment. Es geht um Qualität und Konsistenz. Um Fehler. Um veränderte Meinungen. Um die Frage, was Menschen tatsächlich wiederholt bei dir erleben können und um einen Gedanken, der mich gerade nicht mehr loslässt: Was reist deinem Namen voraus, wenn du selbst nicht im Raum bist? Denn Reputation entsteht nicht dadurch, dass du oft genug sagst, wofür du stehst. Sie entsteht daraus, was andere Menschen über Zeit beobachten, erleben und irgendwann von dir erwarten. Und nein: Das bedeutet nicht, dass Aufmerksamkeit unwichtig ist. Ich will Reichweite.Ich will Wachstum.Ich will, dass viele Menschen meine Arbeit kennen. Am liebsten natürlich beides. Ich bin ja nicht bescheuert. 😂 Aber wenn die Aufmerksamkeit morgen weg ist: Was bleibt dann noch von deinem Namen übrig? Eine Folge über Aufmerksamkeit, Reputation und die Frage, was du nicht für den nächsten Launch, sondern für die nächsten Jahre aufbauen möchtest. 🤍

  2. Sep 23

    #92 Wenn wir das ganze Marketing wegnehmen, was bleibt von deiner Arbeit übrig?

    „Der tiefste Raum, den ich jemals erschaffen habe.“ „Das wird lebensverändernd.“ „Diese Transformation wird alles verändern.“ „Du bist noch nicht bereit für das, was kommt.“ Okay. 😅 Und was bleibt übrig, wenn wir all diese Sätze einmal wegnehmen? In dieser Folge stelle ich eine ziemlich unbequeme Frage an die Onlinebusiness-Branche und ausdrücklich auch an mich selbst: Was bleibt von unserer Arbeit, wenn wir Superlative, Launchdramaturgie, Testimonials, „magisch“, „transformierend“ und „next level“ für einen Moment streichen? Was tun wir tatsächlich? Was können Menschen von unserer Arbeit sehen, ohne dass wir ihnen vorher sagen, wie besonders sie ist? Ich spreche darüber, warum Begeisterung keine Wirkungsbehauptung ist, weshalb ein Testimonial eine individuelle Erfahrung und kein universelles Versprechen zeigt und warum ich meine Arbeit immer weniger beschreiben und immer häufiger demonstrieren möchte. Es geht um Content als Arbeitsprobe, um die Angst, ohne große Versprechen nicht wahrgenommen zu werden und um einen Unterschied, der meine eigene Kommunikation gerade stark verändert: Marketing darf deine Arbeit sichtbar machen. Es sollte sie nicht durch Behauptungen über ihre Qualität ersetzen. Und nein: Die Antwort lautet nicht, dass gute Arbeit kein Marketing braucht. Du darfst verkaufen. Du darfst launchen. Du darfst begeistert sein. Du darfst dein eigenes Angebot verdammt gut finden. Präzision ist nicht Bescheidenheit. Also nimm für einen Moment sämtliche schönen Worte weg und stell dir eine Frage: Was bleibt von deiner Arbeit übrig? Und wenn du darauf eine klare Antwort hast, darfst du von mir aus sogar eine Rakete wieder draufpacken. Eine. 😂🚀🤍

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THE IDENTITY COMPANY – Der Podcast von Julia Schultze Die meisten erzählen vom Anfang oder vom Ende. Mich interessiert die Geschichte dazwischen. Die Gedanken, Zweifel, Ängste, Entscheidungen und Erkenntnisse, die entstehen, während wir unser Leben leben. Hier geht es nicht um perfekte Lösungen oder die nächste Strategie, sondern um echte Beobachtungen, ehrliche Fragen und die Geschichten, die wir oft für die Wahrheit halten. Für Frauen, deren Leben funktioniert, aber nicht mehr überall passt. Genauer hinsehen. Unterscheiden. Selbst entscheiden. Danach leben. 🤍