Zimmer für 2

Stefanie Krause-Weise

Willkommen im „Zimmer für Zwei" – deinem Raum für echte Geschichten, ehrliche Gespräche und inspirierende Begegnungen. Hier dreht sich alles um Frauen wie dich: mutig, vielseitig und voller Leben. In jeder Episode triffst du auf spannende Gäste, die ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen – manchmal nachdenklich, oft ermutigend und immer authentisch. Gastgeberin Steffanie Krause Weise, Foodfotografin und kreative Geschichtenerzählerin, öffnet die Tür zu einem Ort, an dem du dich verstanden und inspiriert fühlen kannst. Ob persönliche Herausforderungen, große Erfolge oder die kleinen Momente, die das Leben besonders machen – hier findest du Raum für all das, was gesagt werden muss. Alle zwei Wochen erwartet dich ein neues Gespräch, das bewegt und verbindet. Mach es dir bequem, lehn dich zurück und lass dich von den Geschichten anderer Frauen inspirieren. Zimmer für Zwei – weil deine Geschichte zählt. 🎥 Video & Podcastproduktion Storylens by Thomas Stähler https://www.storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram Stefanie Krause - Weise: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Instagram Storylens: https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.traumundkonzept.de Mail: Steffi: info@traumundkonzept.de Storylens: contact@storylens.de

  1. 1d ago

    Leben ohne Dickdarm: Tabeas Weg zurück

    In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Tabea Palmer über ein Leben, das gleichzeitig körperlich und psychisch an Grenzen geraten ist. Tabea lebt mit Colitis ulcerosa, hat schwere Depressionen erlebt, bekam 2020 die Diagnose Borderline und war mehrfach stationär in Kliniken. Zwischen starken Gefühlsausbrüchen, Verlustängsten, Selbstverletzung, kaum Selbstwertgefühl und toxischen Beziehungen musste sie lernen, dass Hilfe kein Zeichen von Schwäche ist. Eine Therapeutin begleitet sie seit 2020, Medikamente helfen ihr heute, stabiler zu bleiben, und sie hat gelernt, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Doch ihre Geschichte ist nicht nur psychisch schwer. Ihre Darmerkrankung bestimmte irgendwann jeden Tag. Tabea musste zeitweise 30 bis 40 Mal am Tag zur Toilette, hatte blutigen Stuhlgang, starke Schmerzen, nahm viel ab und probierte Medikamente aus, die am Ende nicht mehr halfen. Der Wendepunkt kam, als ihr Freund sie in die Notaufnahme drängte. Danach folgten Krankenhaus, Spezialist und drei Operationen. Tabea spricht über Angst, Scham, Kraftlosigkeit und den Moment, in dem klar wurde, dass ihr altes Leben so nicht weitergehen konnte. Sie erzählt, wie schwer es war, einen künstlichen Darmausgang anzunehmen, warum Versorgung und rechtzeitige Rezepte im Alltag so wichtig sind und weshalb der Pouch nicht künstlich ist, sondern aus dem Dünndarm gebildet wird. Sie erzählt auch von der Akzeptanz eines veränderten Körpers, von ihrer Familie, ihrem Bruder, ihrem unterstützenden Partner und dem Wunsch, wieder in die Altenpflege zurückzukehren, sobald der Arzt grünes Licht gibt. Diese Folge ist keine einfache Mutmachgeschichte. Sie macht nichts kleiner, als es war. Tabea musste Angst, Freiheit, Arbeit, Kraft und Selbstständigkeit verlieren, um langsam wieder Lebensqualität zu gewinnen. Heute hat sie weniger Schmerzen, eine berufliche Perspektive, einen guten Arbeitgeber und den Wunsch, aufzuklären. Besonders für Menschen mit Darmerkrankungen, für Menschen vor einer Operation oder für Angehörige kann diese Folge wichtig sein. Es geht um Krankheit ohne Beschönigung. Um Borderline ohne Klischees. Um Depression ohne Dramatisierung. Um einen künstlichen Darmausgang ohne Scham. Und um die leise Erkenntnis, dass ein Leben ohne Dickdarm immer noch ein echtes, wertvolles Leben sein kann. Werbung - Verlinkung - Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler  https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi:  https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler TikTok Steffi: https://www.toktok.com/@zimmerfuer2 Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de https://info@zimmerfuerzwei.de Tabea: https://www.instagram.com/tabeaslebenmitpouch https://www.instagram.com/tabeas.bookworld https://www.toktok.com/@tabipalmi1309

  2. Jul 16

    Ich dachte ich bin Kaputt - Teil 2 mit Sophie Tabiati Monfared

    m zweiten Teil mit Sophie geht es um das, was nach dem Überleben kommt. Nicht als glattes Happy End, sondern als ehrlicher Blick auf Mutterschaft, Alleinerziehen, Burnout, Hilfe, Therapie, Suchtmuster, Spiritualität, ADS-Diagnose und den Versuch, endlich bei sich selbst anzukommen. Sophie wird Mutter, später alleinerziehend, erlebt einen Hörsturz und einen schweren Burnout. Sie kommt an den Punkt, an dem sie nicht mehr kann, und sucht Hilfe. Das Jugendamt wird nicht zum Zeichen ihres Scheiterns, sondern zu einem Moment, in dem klar wird: Es muss sich etwas verändern. Spiritualität gibt ihr zunächst das Gefühl, dem Leben nicht komplett ausgeliefert zu sein. Später erkennt sie aber auch, dass sie vor der Realität fliehen kann: über Essen, Kaufen und sogar über den Konsum spiritueller Inhalte. Diese Ehrlichkeit macht die Folge stark. Sophie behauptet nicht, sie sei fertig geheilt. Sie ist aktuell in ihrer vierten Therapie, erlebt weiterhin depressive Schübe und muss ihre Muster immer wieder neu erkennen. Dann kommt die Reise mit ihren Kindern im Van durch Spanien, Portugal, Italien und Frankreich. Danach steht fest: Sie muss aufs Land. Im Oktober 2024 zieht sie in ein altes Bauernhaus. 2026 kommt die ADS-Diagnose. Und plötzlich ergeben viele alte Fragen ein anderes Bild. Nicht als Entschuldigung für alles, aber als Erklärung für vieles. Diese Folge zeigt, dass Heilung nicht immer wie Aufbruch aussieht. Manchmal sieht sie aus wie Therapie. Wie Hilfe holen. Wie ehrlich werden. Wie Grenzen setzen. Wie alte Verbindungen trennen. Wie ein Bauernhaus, das nicht alles löst, aber endlich Raum schafft. Und wie eine Frau, die langsam aufhört, auf Rettung zu warten. Werbung - Verlinkung - Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler  https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de https://info@zimmerfuerzwei.de Sophie: https://www.instagram.com/ohne.deine.maske

  3. Jul 9

    Ich dachte ich bin Kaputt - Teil 1 mit Sophie Tabiati Monfared

    Sophie hat lange geglaubt, dass mit ihr etwas nicht stimmt. In Teil 1 dieses Zweiteilers von Zimmer für zwei erzählt sie von einer Kindheit ohne sicheren Boden. Sie wächst ohne Vater auf, erlebt eine Mutter, die nach außen funktioniert und nach innen vieles nicht halten kann, und trägt früh das Gefühl in sich, irgendwie falsch zu sein. Mit elf Jahren erlebt sie sexualisierte Gewalt. Später kommen Bulimie, Schulden, eine Abtreibung, schwere Depressionen, ständige Selbstzweifel und toxische Beziehungen dazu. Diese Folge erzählt nicht einfach eine Reihe schwerer Ereignisse. Sie erzählt, wie ein Mensch innerlich lernt, sich selbst für das Problem zu halten. Wie Scham entsteht. Wie Kontrolle, Anpassung und die Suche nach Liebe zu Überlebensstrategien werden. Und warum es manchmal sehr lange dauert, bis man erkennt, dass man nicht kaputt ist, sondern verletzt. Teil 1 endet bewusst nicht mit einer fertigen Lösung. Er bleibt an dem Punkt, an dem deutlich wird: So kann es nicht weitergehen. Im zweiten Teil geht es dann um Mutterschaft, Alleinerziehen, Burnout, Hilfe, Spiritualität, ADS-Diagnose und Sophies langsamen Weg zurück zu sich selbst. Werbung - Verlinkung - Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler  https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de https://info@zimmerfuerzwei.de Sophie: https://www.instagram.com/ohne.deine.maske

  4. Jul 2

    Felice Meer: Jeder Schritt erzählt etwas

    Felice Meer ist Comiczeichnerin, Langstreckenwanderin und Geschichtenerzählerin. Sie ist viele tausend Kilometer zu Fuß gegangen, hat unterwegs gezeichnet, beobachtet, Menschen getroffen, Grenzen gespürt und aus ihren Wegen Geschichten gemacht. Doch in dieser Folge von „Zimmer für zwei" geht es nicht einfach um Kilometer, Routen oder Abenteuer. Es geht um das, was passiert, wenn ein Mensch lange unterwegs ist und dabei nicht nur Landschaften durchquert, sondern auch eigene Gedanken, Fragen, Erschöpfung, Humor, Zweifel und innere Veränderungen. Steffi spricht mit Felice darüber, was Gehen mit einem Menschen machen kann, warum Zeichnen unterwegs mehr sein kann als reine Dokumentation und wie aus einem Erlebnis irgendwann ein Comic wird. Es geht um Freiheit, Alleinsein, Begegnungen, körperliche Grenzen, Glauben, Öffentlichkeit, Verletzlichkeit und die Frage, wie man ehrlich erzählt, ohne sich selbst oder andere Menschen auszustellen. Eine Folge über Wege, die nicht erst wichtig werden, wenn sie spektakulär aussehen. Über Kunst als Form der Verarbeitung. Über Humor, der trägt, aber nicht alles zudeckt. Und über den nächsten Schritt, wenn das Leben zu eng, zu laut oder zu unübersichtlich geworden ist. Felice Meer zeigt in diesem Gespräch, dass ein Weg nicht nur eine Strecke ist. Manchmal ist er eine Art, sich selbst wieder zuzuhören. Und manchmal beginnt Veränderung genau dort, wo man nicht mehr alles erklären kann, sondern einfach weitergeht. Produziert wird „Zimmer für zwei" von Thomas Stähler von Storylens.de. Werbung - Verlinkung - Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler  https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de https://info@zimmerfuerzwei.de Felice Meer: https://www.felicemeer.de https://www.instagram.com/felicemeer https://verlag-monikafuchs.de/products/pilgern-in-bildern

  5. Jun 25

    Wenn Frauen nicht gehört werden - mit Rosalie

    In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Rosalie über eine Geschichte, die viele Frauen kennen, auch wenn sie selten so klar ausgesprochen wird: Schmerzen sind da, Beschwerden sind da, das eigene Bauchgefühl ist da, aber trotzdem dauert es viel zu lange, bis jemand wirklich hinhört. Rosalie erzählt von ihrem Weg vom sportlichen Mädchen, das Ballett und rhythmische Gymnastik machte, hin zu einer jungen Frau, die seit dem Jugendalter mit Symptomen lebt, für die sie lange keine klare Erklärung bekam. Es geht um Körperbild, Leistungsdruck, Schmerzen, Scham, Zweifel und darum, wie schwer es sein kann, dem eigenen Körper zu vertrauen, wenn andere ihn immer wieder kleinreden. Ein zentraler Teil der Folge ist Rosalies Erfahrung im Gesundheitssystem. Sie war bei über zwanzig Ärzten, bis sie endlich mehr Klarheit bekam. Im vergangenen Jahr erhielt sie die Diagnose Adenomyose. Außerdem lebt sie mit Lichen sclerosus. In der Folge spricht sie darüber, was diese Diagnosen verändert haben: nicht, weil plötzlich alles einfach wurde, sondern weil ihr Körper endlich einen Namen für das bekam, was sie so lange gespürt hatte. Rosalie erzählt auch von einem schlechten Erlebnis in einem Endometriosezentrum, von Wut, Enttäuschung und dem Moment, in dem sich ihr Bauchgefühl bestätigt hat. Sie spricht darüber, wie oft Beschwerden von Frauen zu schnell auf die Psyche geschoben werden und warum sie heute anderen Frauen sagen möchte: Lass dir nichts einreden. Bleib dran. Du darfst für dich einstehen. Neben den körperlichen Beschwerden geht es auch um emotionale Belastungen, den Tod ihres Vaters, Stress als Auslöser für Krankheitsschübe und die Frage, was mit einem Traum passiert, wenn der eigene Körper Grenzen setzt. Rosalie wollte Musicaldarstellerin werden. Dieser Traum gehört zu ihrer Geschichte, weil er zeigt, dass chronische Krankheit nicht nur medizinisch ist. Sie betrifft Identität, Zukunft, Alltag, Beziehungen und das Bild, das ein Mensch von sich selbst hat. Diese Folge ist keine einfache Heilungsgeschichte. Sie ist ehrlicher. Es geht nicht darum, so zu tun, als könne man alles mit genug Disziplin, Ernährung oder Übungen lösen. Rosalie spricht offen darüber, dass es trotz antientzündlicher Ernährung, Beckenbodenübungen, Osteopathie und bewusstem Umgang mit dem Körper schlechte Tage gibt. Und genau deshalb ist diese Folge wichtig: Sie macht sichtbar, wie viel Kraft es kostet, mit chronischen Beschwerden zu leben, und wie entscheidend es ist, sich nicht einschüchtern zu lassen. Eine Folge über Frauen, Schmerz, Körpergefühl, Diagnose, Selbstbehauptung und den Satz: Ich bilde mir das nicht ein.   Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stählerstorylens.de https://www.storylens.de contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Steffi:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_zwei Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Rosalie: https://www.instagram.com/rosablauroth https://www.tiktok.com/@rosablauroth

  6. Jun 18

    Ich musste mein Leben neu lernen - Mit Sarah Sapienza

    In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Sarah Sapienza über ein Leben, das sich durch eine rheumatische Erkrankung komplett verändert hat. Sarah war früher ein anderer Mensch. Sie hat gefeiert, Alkohol getrunken, im Hier und Jetzt gelebt und ihren Körper lange nicht so ernst genommen, wie sie es heute tut. Dann kam die Diagnose Rheuma. Was zunächst wie ein medizinischer Begriff klingt, wurde für sie zu einem Bruch im ganzen Leben. Schmerzen, Einschränkungen, Tabletten, Nebenwirkungen und die Erkenntnis, dass ihr altes Leben so nicht mehr zurückkommt. Besonders einschneidend war der Moment, in dem Sarah aufstand, Schmerzen in den Beinen spürte und begriff: Mein Leben wird nie wieder wie vorher. Aus einem Leben voller Bewegung wurde ein Alltag, der zeitweise nur noch aus Couch, Schmerz, Erschöpfung und Nebenwirkungen bestand. Im Sommer 2024 wurde diese Belastung noch größer. Ein Tablettenwechsel, starke körperliche Reaktionen, Gürtelrose und das Gefühl, emotional kaum noch etwas fühlen zu können, brachten sie an einen Punkt, an dem es nicht mehr nur um Krankheit ging, sondern um die Frage, wie man überhaupt weitermacht. Diese Folge erzählt nicht von einer schnellen Lösung. Sie erzählt von Abschieden. Von alten Freundschaften, von einer Beziehung, von Alkohol, von Gewohnheiten, von einem früheren Ich. Sarah spricht darüber, was es kostet, wenn man das eigene Leben neu sortieren muss, obwohl man sich das nie ausgesucht hat. Gleichzeitig ist diese Folge kein reines Krankheitsgespräch. Es geht um ein neues Leben. Um Ernährung, Bewegung, bewusstere Entscheidungen, einen Mann, der Halt gibt, und um die Entscheidung, die eigene Geschichte öffentlich zu teilen, damit andere Menschen sich mit ihren Schmerzen und ihrer Angst weniger allein fühlen. Wichtig ist Sarah dabei: Ihr Weg ist ihr persönlicher Weg. Gerade beim Thema Medikamente soll nichts falsch verstanden werden. Nur weil sie für sich bestimmte Entscheidungen getroffen hat, bedeutet das nicht, dass andere Menschen denselben Weg gehen sollen. Jede Krankheit, jeder Körper und jede medizinische Situation ist anders. Diese Folge ist für Menschen, die wissen, wie einsam Krankheit machen kann. Für Menschen, die einem alten Leben hinterhertrauern. Für Menschen, die gerade nicht wissen, ob es wieder gut werden kann. Und für alle, die verstehen wollen, dass chronischer Schmerz nicht nur den Körper betrifft, sondern das ganze Leben.   Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.tiktok.com/@chronisch_sarah

  7. Jun 11

    Wenn der Körper entscheidet - Mit Kea-Marie Friedrichs

    In dieser Folge spricht Steffi mit Kea-Marie Friedrichs, 20 Jahre alt, aus Ostfriesland. Kea-Marie ist jung, offen, extrovertiert und steht mitten im Leben. Sie macht ein duales Studium, arbeitet, gibt Nachhilfe, engagiert sich im Gesundheitswesen und möchte anderen Menschen helfen. Gleichzeitig trägt sie eine Geschichte mit sich, die man ihr auf den ersten Blick nicht ansieht. Schon als Kind musste Kea-Marie lernen, dass ihr Körper nicht selbstverständlich funktioniert. Asthma, Neurodermitis, Allergien, regelmäßige Arztbesuche, Medikamente und körperliche Einschränkungen gehörten früh zu ihrem Alltag. Später kam Morbus Crohn dazu. Eine Diagnose, die nicht nur medizinisch etwas verändert, sondern das ganze Leben mitplant: Essen, Termine, Arbeit, Reisen, Beziehung, soziale Kontakte und selbst die Frage, ob irgendwo eine Toilette erreichbar ist. Kea-Marie erzählt in dieser Folge von ihrer Kindheit mit Krankheit, von dem Weg zur Diagnose, von starken körperlichen Veränderungen, von Schüben, Schmerzen, Blutverlust, Krankenhausaufenthalten, künstlicher Ernährung, Kortison und einer Bluttransfusion, die sie psychisch stark belastet hat. Sie spricht auch darüber, wie es ist, mit 20 Jahren schon sehr früh erwachsen sein zu müssen, Hilfe anzunehmen, Grenzen zu setzen und trotzdem nicht aufzugeben. Diese Folge ist keine Heldengeschichte und kein einfacher Mutmach-Spruch. Sie zeigt, wie viel Kraft chronische Krankheit im Alltag kostet. Sie zeigt aber auch, warum Offenheit wichtig ist. Denn Kea-Marie möchte nicht, dass Menschen mit chronischen Krankheiten sich verstecken müssen. Sie möchte aufklären, Tabus brechen und anderen das Gefühl geben: Du bist nicht allein. Du darfst Hilfe suchen. Du darfst Angst haben. Und dein Leben ist nicht vorbei, nur weil dein Körper dich zwingt, anders zu leben. Es geht um Morbus Crohn, Asthma, junge Jahre mit schwerer Krankheit, psychische Belastung, Familie, Liebe, Beziehung, Sexualität, Arbeit, Studium, Scham, Kontrolle und den Wunsch, trotz allem ein eigenes Leben zu führen. Eine ehrliche Folge über einen Körper, der oft Grenzen setzt, und eine junge Frau, die gelernt hat, nicht jede Grenze als Ende zu sehen. In dieser Folge sprechen wir über chronische Krankheiten, Morbus Crohn, Asthma, körperliche Schmerzen, Krankenhausaufenthalte, Bluttransfusion, Medikamente und psychische Belastung. Die geschilderten Erfahrungen sind persönliche Erlebnisse von Kea-Marie Friedrich und ersetzen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Wenn du selbst Beschwerden hast, gesundheitlich unsicher bist oder dich psychisch stark belastet fühlst, wende dich bitte an medizinische oder therapeutische Fachstellen. In akuten Notfällen oder bei unmittelbarer Gefahr wähle bitte die 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Kea-Marie: https://www.instagram.com/hautlungedarm https://www.tiktok.com/@ehautlungedarm

  8. Jun 4

    Wenn Kunst deine Seele heilt - Mit Ela Eleonore

    In dieser Folge von „Zimmer für zwei" spricht Steffi mit Ela Eleonore. Ela bringt eine Geschichte mit, die nicht leicht ist, aber genau deshalb wichtig bleibt. Es geht um eine Kindheit, die von Gewalt und Unsicherheit geprägt war. Es geht um Selbsthass, um Drogen, Alkohol und Medikamente. Es geht um eine Beziehung, die nicht gesund war, um seelisches Niedermachen, um das lange Hoffen, dass sich etwas verändert, und um den Moment, in dem Ela mit ihrer Tochter gegangen ist. Ein entscheidender Wendepunkt in Elas Leben war die Geburt ihres ersten Kindes. Im Vorgespräch beschreibt sie ihre Tochter als Schutzengel. Nicht, weil ein Kind für die Rettung eines Erwachsenen verantwortlich ist, sondern weil durch dieses Kind etwas in ihr wach wurde: der Wille, anders zu leben. Nicht mehr nur auszuhalten. Nicht mehr nur zu funktionieren. Nicht mehr darauf zu warten, dass jemand von außen kommt und alles löst. Ela spricht darüber, dass es keinen Retter in der Not gibt, wenn man die eigene Verantwortung dauerhaft wegschiebt. Dieser Satz ist unbequem, aber er ist einer der stärksten Gedanken dieser Folge. Denn Elas Geschichte erzählt nicht von einer schnellen Heilung und nicht von einem perfekten Neuanfang. Sie erzählt davon, wie schwer es sein kann, alte Muster zu verlassen, Menschen zu verlieren, sich selbst neu zu begegnen und trotzdem weiterzugehen. Ein besonderer Teil dieser Folge ist Elas Kunst. Für sie ist Kunst nicht einfach Dekoration, Hobby oder schöne Oberfläche. Kunst wurde für sie zu einem Weg, Schmerz sichtbar zu machen, ohne daran festzuhalten. Sie malt nicht nur für sich selbst, sondern auch für Menschen, die sich durch Bilder gesehen fühlen. In dieser Folge geht es deshalb auch um die Frage, was Kunst bewegen kann, wenn Worte nicht reichen. „Du entscheidest nicht, wo du herkommst, sondern wo du hingehst." Dieser Gedanke zieht sich durch das Gespräch. Nicht als einfacher Spruch, sondern als harte, gewachsene Erkenntnis einer Frau, die viel erlebt hat und heute trotzdem nicht nur über Verletzung sprechen will, sondern über Veränderung, Verantwortung und die Möglichkeit, sich selbst wiederzufinden. Diese Folge ist für Menschen, die am Boden liegen und nicht wissen, wie sie wieder aufstehen sollen. Für Menschen, die glauben, ihr Leben müsse so bleiben, wie es gerade ist. Und für alle, die verstehen wollen, warum Kunst manchmal mehr sein kann als ein Bild an der Wand. „Zimmer für zwei" wird produziert von Thomas Stähler von Storylens.de. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Ela: https://www.tiktok.com/@elaelenoreartist https://www.instagram.com/elaelenore.artist https://www.ela-elenore-artist.de

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Willkommen im „Zimmer für Zwei" – deinem Raum für echte Geschichten, ehrliche Gespräche und inspirierende Begegnungen. Hier dreht sich alles um Frauen wie dich: mutig, vielseitig und voller Leben. In jeder Episode triffst du auf spannende Gäste, die ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen – manchmal nachdenklich, oft ermutigend und immer authentisch. Gastgeberin Steffanie Krause Weise, Foodfotografin und kreative Geschichtenerzählerin, öffnet die Tür zu einem Ort, an dem du dich verstanden und inspiriert fühlen kannst. Ob persönliche Herausforderungen, große Erfolge oder die kleinen Momente, die das Leben besonders machen – hier findest du Raum für all das, was gesagt werden muss. Alle zwei Wochen erwartet dich ein neues Gespräch, das bewegt und verbindet. Mach es dir bequem, lehn dich zurück und lass dich von den Geschichten anderer Frauen inspirieren. Zimmer für Zwei – weil deine Geschichte zählt. 🎥 Video & Podcastproduktion Storylens by Thomas Stähler https://www.storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram Stefanie Krause - Weise: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Instagram Storylens: https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.traumundkonzept.de Mail: Steffi: info@traumundkonzept.de Storylens: contact@storylens.de

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