Zimmer für 2

Stefanie Krause-Weise

Willkommen im „Zimmer für Zwei" – deinem Raum für echte Geschichten, ehrliche Gespräche und inspirierende Begegnungen. Hier dreht sich alles um Frauen wie dich: mutig, vielseitig und voller Leben. In jeder Episode triffst du auf spannende Gäste, die ihre Erfahrungen und Perspektiven teilen – manchmal nachdenklich, oft ermutigend und immer authentisch. Gastgeberin Steffanie Krause Weise, Foodfotografin und kreative Geschichtenerzählerin, öffnet die Tür zu einem Ort, an dem du dich verstanden und inspiriert fühlen kannst. Ob persönliche Herausforderungen, große Erfolge oder die kleinen Momente, die das Leben besonders machen – hier findest du Raum für all das, was gesagt werden muss. Alle zwei Wochen erwartet dich ein neues Gespräch, das bewegt und verbindet. Mach es dir bequem, lehn dich zurück und lass dich von den Geschichten anderer Frauen inspirieren. Zimmer für Zwei – weil deine Geschichte zählt. 🎥 Video & Podcastproduktion Storylens by Thomas Stähler https://www.storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram Stefanie Krause - Weise: https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Instagram Storylens: https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: https://www.traumundkonzept.de Mail: Steffi: info@traumundkonzept.de Storylens: contact@storylens.de

  1. 3d ago

    Wenn Kunst deine Seele heilt - Mit Ela Eleonore

    In dieser Folge von „Zimmer für zwei" spricht Steffi mit Ela Eleonore. Ela bringt eine Geschichte mit, die nicht leicht ist, aber genau deshalb wichtig bleibt. Es geht um eine Kindheit, die von Gewalt und Unsicherheit geprägt war. Es geht um Selbsthass, um Drogen, Alkohol und Medikamente. Es geht um eine Beziehung, die nicht gesund war, um seelisches Niedermachen, um das lange Hoffen, dass sich etwas verändert, und um den Moment, in dem Ela mit ihrer Tochter gegangen ist. Ein entscheidender Wendepunkt in Elas Leben war die Geburt ihres ersten Kindes. Im Vorgespräch beschreibt sie ihre Tochter als Schutzengel. Nicht, weil ein Kind für die Rettung eines Erwachsenen verantwortlich ist, sondern weil durch dieses Kind etwas in ihr wach wurde: der Wille, anders zu leben. Nicht mehr nur auszuhalten. Nicht mehr nur zu funktionieren. Nicht mehr darauf zu warten, dass jemand von außen kommt und alles löst. Ela spricht darüber, dass es keinen Retter in der Not gibt, wenn man die eigene Verantwortung dauerhaft wegschiebt. Dieser Satz ist unbequem, aber er ist einer der stärksten Gedanken dieser Folge. Denn Elas Geschichte erzählt nicht von einer schnellen Heilung und nicht von einem perfekten Neuanfang. Sie erzählt davon, wie schwer es sein kann, alte Muster zu verlassen, Menschen zu verlieren, sich selbst neu zu begegnen und trotzdem weiterzugehen. Ein besonderer Teil dieser Folge ist Elas Kunst. Für sie ist Kunst nicht einfach Dekoration, Hobby oder schöne Oberfläche. Kunst wurde für sie zu einem Weg, Schmerz sichtbar zu machen, ohne daran festzuhalten. Sie malt nicht nur für sich selbst, sondern auch für Menschen, die sich durch Bilder gesehen fühlen. In dieser Folge geht es deshalb auch um die Frage, was Kunst bewegen kann, wenn Worte nicht reichen. „Du entscheidest nicht, wo du herkommst, sondern wo du hingehst." Dieser Gedanke zieht sich durch das Gespräch. Nicht als einfacher Spruch, sondern als harte, gewachsene Erkenntnis einer Frau, die viel erlebt hat und heute trotzdem nicht nur über Verletzung sprechen will, sondern über Veränderung, Verantwortung und die Möglichkeit, sich selbst wiederzufinden. Diese Folge ist für Menschen, die am Boden liegen und nicht wissen, wie sie wieder aufstehen sollen. Für Menschen, die glauben, ihr Leben müsse so bleiben, wie es gerade ist. Und für alle, die verstehen wollen, warum Kunst manchmal mehr sein kann als ein Bild an der Wand. „Zimmer für zwei" wird produziert von Thomas Stähler von Storylens.de. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Ela: https://www.tiktok.com/@elaelenoreartist https://www.instagram.com/elaelenore.artist https://www.ela-elenore-artist.de

    1h 18m
  2. May 28

    Raus aus Angst, rein ins Leben - Mit Nicole Leverenz

    In dieser Folge von „Zimmer für zwei" spricht Steffi mit einer Frau, deren Geschichte nicht an einem einzigen Punkt bricht, sondern an mehreren Stellen neu zusammengesetzt werden musste. Früher war da ein Leben, das sich frei angefühlt hat. Eine schöne Kindheit, Jugend, Familie, Kinder, der Wunsch nach einem normalen Leben. Doch in ihrer ersten Ehe wurde aus Beziehung Angst. Sie erlebte Gewalt, Drohungen und den Druck, dass ihr die Kinder genommen werden könnten. Fünf Jahre lang litt sie darunter. Fünf Jahre, in denen sie nicht nur um sich selbst, sondern auch um ihre Kinder kämpfte. Eine Schlüsselszene steht für die ganze Härte dieser Zeit: Sie wird auf ein Bett gedrückt, bekommt kaum noch Luft, schafft es, auf den Boden zu klopfen, der Nachbar hört es, die Polizei kommt. Es ist einer dieser Momente, in denen eine Frau nicht dramatisieren muss, weil die Wahrheit schon schwer genug ist. Aber diese Folge bleibt nicht in der Gewalt stehen. Sie erzählt auch davon, wie schwer Trennung wirklich sein kann, wenn Angst, Kinder, Schuldgefühle und Drohungen ineinandergreifen. Sie erzählt vom Mut, trotzdem zu gehen. Vom langen Kampf ums Sorgerecht. Und von einer neuen Liebe, die ihr später zeigte, wie man behandelt werden darf. Ihr heutiger Mann blieb. Auch dann, als Krankheit, Schmerzen, Aussetzer und Unsicherheit immer mehr Raum einnahmen. Denn ein zweites großes Thema dieser Folge ist Fibromyalgie. Seit 2023 lebt sie mit starken Beschwerden, die Diagnose kam erst später. Schmerzen bei Bewegungen, viele Medikamente ohne echte Hilfe, Fibro Fog, Vergesslichkeit, Tage, an denen einfache Sätze kaum noch verständlich sind, und Momente, in denen sie sogar vertraute Menschen nicht erkennt. Einmal erkennt sie beim Einkaufen ihre eigene Tochter nicht. Solche Augenblicke zeigen, wie tief diese Erkrankung in den Alltag eingreift. Diese Folge ist keine einfache Mutmachgeschichte. Sie sagt nicht: Alles wird gut, wenn man nur stark genug ist. Sie erzählt ehrlicher. Manche Dinge bleiben schwer. Manche Krankheiten verschwinden nicht. Manche Wunden heilen nicht einfach, nur weil man die gefährliche Situation verlassen hat. Und trotzdem liegt in dieser Geschichte eine klare Kraft: Geh, wenn du in Gewalt lebst. Lass dich nicht fertig machen. Hol dir Hilfe. Und glaube nicht, dass du wertlos bist, nur weil jemand dich so behandelt hat. „Zimmer für zwei" gibt dieser Geschichte Raum, ohne sie auszuschlachten. Es geht um Gewalt, aber nicht um Sensation. Es geht um Krankheit, aber nicht um medizinische Versprechen. Es geht um Liebe, aber nicht um Kitsch. Es geht um eine Frau, die weiterlebt, obwohl vieles in ihrem Leben nicht leicht geworden ist. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Nicole: https://www.tiktok.com/@veyo112

    57 min
  3. May 21

    Teil 2: Warum Sexualberatung normal sein sollte - Mit Sarah Nerb

    In diesem zweiten Teil von Zimmer für zwei wird es fachlich, ehrlich und sehr nah an dem, was viele Menschen beschäftigt und trotzdem kaum offen aussprechen. Sarah Nerb spricht über Sexualität nicht als Provokation, sondern als Lebensrealität. Über Scham. Über falsche Erwartungen. Über Partnerschaften, die eigentlich gut sind und trotzdem an Sprachlosigkeit, Druck oder Überforderung leiden. Über das, was nach außen oft still aussieht, innen aber längst arbeitet. Sarah erzählt, warum sie sich entschieden hat, Sexualberatung professionell zu ihrem Thema zu machen. Sie spricht über ihren Weg von Journalismus, Studium, Familie und klassischem Berufsleben hin zu einer Arbeit, in der Menschen mit Fragen, Unsicherheiten, Konflikten und sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten auf sie zukommen. Junge Erwachsene, Paare, ältere Menschen, Menschen mit Scham, mit Unsicherheit, mit konkreten Problemen oder einfach mit dem Gefühl, dass etwas nicht stimmt und sie nicht wissen, wie sie es aussprechen sollen. Diese Folge räumt mit Mythen auf, die Beziehungen unter Druck setzen. Mit dem Gedanken, gute Partnerschaften müssten sexuell messbar sein. Mit Vorstellungen darüber, wie oft Sex „normal" sei. Mit der Idee, Sexualität müsse ein Leben lang gleich funktionieren. Und mit der Scham, die vor allem viele Frauen bis heute davon abhält, offen über Bedürfnisse, Krisen oder Veränderungen zu sprechen. Es geht auch um Lebensphasen. Um Sexualität zwischen 20 und 40. Zwischen 40 und 60. Und darüber hinaus. Um die Wahrheit, dass sich Intimität verändern darf, ohne dass gleich etwas kaputt ist. Um Paare, die nach einem Kind nicht plötzlich keine Liebe mehr haben, sondern oft einfach keine Sprache, keinen Raum und keine Entlastung. Und um die Erkenntnis, dass professionelle Hilfe in diesem Bereich viel normaler sein sollte, als wir sie bis heute behandeln. Diese Folge ist kein lauter Tabubruch. Sie ist ein ruhiges, klares und wichtiges Gespräch über eines der Themen, das Beziehungen prägt, Menschen verunsichert und trotzdem noch immer zu oft im Verborgenen bleibt. Diese Folge dient der persönlichen Einordnung und allgemeinen Information. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische, therapeutische oder sexualmedizinische Beratung. Persönliche Beispiele aus dem beruflichen Kontext wurden anonymisiert oder allgemein gehalten. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.liebesleben-regensburg.de https://www.instagram.com/wuschelsarah

    1h 6m
  4. May 14

    Teil 1: Warum wir nicht ehrlich über Sex reden - Mit Sarah Nerb

    In dieser Folge von Zimmer für zwei geht es um ein Thema, das fast jeder kennt, aber nur wenige wirklich offen besprechen: Sexualität. Nicht als Provokation. Nicht als Schlagzeile. Sondern als Teil von Beziehung, Selbstbild, Alltag, Unsicherheit und echter Lebensrealität. Sarah Nerb ist zu Gast und erzählt, warum sie sich entschieden hat, in ein Feld zu gehen, das gesellschaftlich oft zwischen Halbwissen, Peinlichkeit und falschen Erwartungen hängt. Dabei kam sie ursprünglich aus einer ganz anderen Richtung: Medien, Studium, Redaktion, Pressearbeit, Familie, ein klassischer Berufsweg mit Verantwortung und Struktur. Und trotzdem war da irgendwann der Punkt, an dem klar wurde: Dieses Thema ist größer. Wichtiger. Und vor allem näher am echten Leben vieler Menschen, als öffentlich oft sichtbar wird. Sarah spricht darüber, warum Sexualberatung für sie kein Randbereich ist, sondern etwas, das viel selbstverständlicher sein sollte. Sie erzählt von ihrem Weg in die Ausbildung, von den Entscheidungen, die dafür nötig waren, vom Preis, den so ein Aufbau neben Beruf und Familie mit sich bringt, und von der Klarheit, die daraus entstanden ist. Vor allem aber geht es in dieser Folge um das, was hinter dem Thema steht: Scham. Druck. Falsche Normen. Die Vorstellung, es gäbe im Intimleben ein richtig und ein falsch, eine Zahl, eine Norm, einen Maßstab. Gerade Frauen tragen an dieser Stelle oft mehr Unsicherheit, als man von außen ahnt. Dazu kommen gesellschaftliche Bilder, die viel zeigen, aber wenig erklären. Das Ergebnis ist oft nicht Freiheit, sondern Vergleich, Druck und Schweigen. Diese Folge schaut genau da hin. Warum fällt es uns so schwer, offen über Sex zu sprechen? Warum glauben so viele Menschen, mit ihren Fragen allein zu sein? Warum ist professionelle Hilfe in diesem Bereich noch immer nicht so normal, wie sie sein sollte? Und was würde sich verändern, wenn wir dieses Thema endlich nicht mehr peinlich, sondern menschlich behandeln würden? Ein Gespräch über einen ungewöhnlichen Weg. Über Haltung. Über Aufklärung ohne Kitsch. Und über die wichtige Erkenntnis, dass Sexualität kein Randthema ist, sondern mitten ins Leben gehört. Diese Folge dient der allgemeinen Information und persönlichen Einordnung. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische, therapeutische oder sexualmedizinische Beratung. Persönliche Beispiele aus dem beruflichen Kontext wurden allgemein gehalten oder anonymisiert. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Sarah: https://www.instagram.com/wuschelsarah https://www.liebesleben-regensburg.de

    57 min
  5. May 7

    Blind geworden. Nicht aufgegeben. - Mit Andrea_Blindlife

    Manche Geschichten hört man nicht nebenbei. Diese hier gehört dazu. In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Andrea Blindline über ein Leben, das schon früh von Krankheit geprägt war und trotzdem nie aufgehört hat, nach vorne zu wollen. Andrea lebt seit ihrer Kindheit mit Diabetes. Was für viele abstrakt klingt, bedeutete für sie schon früh Krankenhaus, Einschränkungen und medizinische Eingriffe. Später kamen weitere massive Einschnitte dazu: eine Amputation, Nervenschäden, mehrere Herzinfarkte und schließlich 2019 ein Koma, aus dem aus drei Tagen drei Monate wurden. Andrea spricht darüber, was es heißt, drei Herzstillstände zu überleben, an der Herz-Lungen-Maschine zu hängen und danach in ein Leben zurückzukommen, das mit dem alten kaum noch etwas zu tun hat. Sie erzählt von dem Moment, in dem ihre Mutter gesagt bekam, dass sie es vermutlich nicht schaffen wird. Sie spricht über das Aufwachen, über Pflegebedürftigkeit, über den Verlust von Freiheit und über eine Nahtoderfahrung, die sie noch lange in Träumen begleitet hat. Doch damit war ihr Weg nicht vorbei. Ein Jahr später folgt eine Augen-OP. Andrea hatte vorher schon ein schlechtes Gefühl. Als sie aufwacht, ist plötzlich alles schwarz. Statt eines Auges wurden beide operiert. Kurz darauf wird sie blind entlassen. Zwei Wochen später wird ihr rechtes Auge entfernt. Auch darüber spricht sie offen. Nicht, um zu schockieren, sondern weil genau dort eine Wahrheit liegt, die viele Menschen lieber umgehen: Dass es Momente gibt, in denen das Leben nicht nur schwer ist, sondern brutal. Diese Folge bleibt aber nicht in der Härte stehen. Andrea erzählt auch von ihrem tiefen Loch danach. Von Rückzug, von Zweifeln, von starkem Zunehmen und von einer Schmerzmittelabhängigkeit, aus der sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter wieder herauskämpfen musste. Sie spricht darüber, was es bedeutet, trotzdem weiterzumachen. Hilfe zu suchen. Sich neu zu orientieren. Einen Blindenführhund an seiner Seite zu haben. Wieder Nähe zuzulassen. Sport als Rettung zu entdecken. 57 Kilo abzunehmen. Und sich nicht länger nur als das zu sehen, was einem passiert ist. Es geht in dieser Folge um Krankheit, Blindheit, Überleben und Würde. Aber es geht genauso um Disziplin, Bindung, Stolz, Rückhalt und um die Entscheidung, sich nicht von der eigenen Krankheit steuern zu lassen. Andrea spricht ehrlich über ihre Mutter, die für sie alles ist. Über den wiedergefundenen Kontakt zum Vater. Über Menschen, die geblieben sind. Und über die Frage, wie man ein neues Leben annimmt, ohne das alte ständig zurückzuwünschen. Diese Folge ist für alle, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn der Körper nicht mitmacht. Für alle, die sich nach einem harten Einschnitt selbst nicht mehr richtig kennen. Und für alle, die einen ehrlichen Beweis brauchen, dass Mut nicht laut sein muss, um echt zu sein. Hinweis: In dieser Folge werden persönliche Erfahrungen zu schwerer Krankheit, Koma, Herzstillständen, Sucht und Erblindung geschildert. Die Inhalte ersetzen keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Bei akuten gesundheitlichen oder psychischen Krisen bitte unverzüglich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, im Notfall über die 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Andrea: https://www.tiktok.com/@andrea_blindlife https://www.instagram.com/andrea_blindlife

    1h 7m
  6. Apr 30

    ich bin keine Schublade - Mit Julia Guhl

    Manche Geschichten lassen sich nicht sauber sortieren. Und genau deshalb müssen sie erzählt werden. In dieser Folge von Zimmer für zwei sprichst du mit Julia Guhl über ein Leben, das früh von Mobbing, Abwertung und dem Gefühl geprägt war, nie richtig in die Vorstellungen anderer zu passen. Über Jahre wurde sie in Schubladen gesteckt, bewertet, beeinflusst und an vielen Stellen klein gehalten. Was das mit einem Menschen macht, zeigt Julia in dieser Folge mit einer Offenheit, die nicht laut ist, sondern klar. Es geht um eine Schulzeit, die Spuren hinterlassen hat. Um familiäre Dynamiken, die das eigene Selbstbild verzerren können. Um eine Ehe, in der sie lange funktioniert hat. Und es geht um einen Verlust, für den es bis heute oft nicht die richtigen Worte gibt: die Fehlgeburt ihrer Zwillinge, die Stunden in der Klinik, den Abschied, die Bestattung und die Frage, wie man überhaupt weiterlebt, wenn etwas im Innersten zerbricht. Julia spricht aber nicht nur über das, was war. Sie spricht auch über das Danach. Über die Zeit, in der man außen wieder funktionieren soll, obwohl innen nichts mehr normal ist. Über Therapie. Über die Trennung von einem alten Leben. Über einen neuen Arbeitsplatz, an dem sie zum ersten Mal das Gefühl hatte, nicht verbogen werden zu müssen. Und über den langen Weg zurück zu sich selbst. Diese Folge ist nicht nur für Frauen, die selbst einen Verlust erlebt haben. Sie ist auch für Partner, Familien, Freundinnen, Ärzte, Hebammen, Pflegekräfte und alle, die besser verstehen wollen, was hinter solchen Erfahrungen wirklich steckt. Nicht theoretisch. Nicht sauber formuliert. Sondern so, wie es sich anfühlt, wenn man mittendrin war. Es ist eine Folge über Trauer, über Würde, über Selbstschutz und über den Moment, in dem man aufhört, sich nur über das definieren zu lassen, was andere in einem sehen wollen. Und vielleicht vor allem über diesen einen Satz, der unter allem liegt: Das Leben geht weiter. Aber nicht oberflächlich. Sondern anders. Wahrer. Klarer. Eigener. In dieser Folge werden persönliche Erfahrungen zu Fehlgeburt, Verlust, psychischer Belastung und Therapie geschildert. Das Gespräch ersetzt keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Einzelne Namen, Orte und beteiligte Stellen wurden zum Schutz der Privatsphäre bewusst anonymisiert. Wenn dich die Inhalte akut belasten oder du selbst in einer Krise bist, hol dir bitte sofort Hilfe, im Notfall über die 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Julia: https://www.instagram.com/juli_270719

    1h 3m
  7. Ich habe mich endlich gewählt - Mit Franziska Jänicke

    Apr 23

    Ich habe mich endlich gewählt - Mit Franziska Jänicke

    Manchmal sieht ein Leben von außen genau so aus, wie es aussehen soll - ordentlich, vernünftig, aufgebaut, sicher. Und trotzdem sitzt darin ein Mensch, der sich selbst immer weniger spürt. In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht Steffi mit Franziska Jänecke über ein Leben zwischen Anpassung und Wahrheit. Franzi erzählt von einer Kindheit in der Kleinstadt, von Mobbing, von kurzen Haaren, vom Anderssein und von einem frühen inneren Wissen, für das es lange keinen Platz gab. Sie erzählt auch von einem Zuhause, das schön war, und gleichzeitig von einem Außen, das schnell zeigt, wie eng die Vorstellungen davon sein können, wie ein Mädchen zu sein hat. Später lebt sie viele Jahre das Leben, das für viele nach Ankommen aussieht: Beziehung mit einem Mann, Verantwortung, Alltag, Kind, Haus, Beruf, Struktur. Und genau darin liegt die Spannung dieser Folge: Es geht nicht um ein Leben, das komplett falsch oder komplett leer war. Es geht um ein Leben, das in Teilen echt war und trotzdem nicht das ganze Bild von ihr tragen konnte. Gerade deshalb ist diese Geschichte so nahbar - weil sie nicht simpel ist. Franzi spricht offen darüber, wie sehr sie sich lange verstellt hat, wie stark äußere Erwartungen wirken können und wie schwer es ist, etwas in Frage zu stellen, das von außen als richtig gilt. Die Corona-Zeit, fehlende Sozialkontakte und der Tod ihres Vaters haben in ihr etwas ins Wanken gebracht, das sich nicht länger beruhigen ließ. Sie erzählt davon, wie sie in einem sehr persönlichen Prozess wieder näher an sich selbst herangekommen ist - und wie schließlich ein Auslöser gereicht hat, um etwas nicht mehr wegzuschieben, das längst da war. Besonders stark wird diese Folge dort, wo Franzi von den konkreten Momenten erzählt: vom ersten Date mit einer Frau, vom ersten Kuss, vom ersten Händchenhalten und von diesem Gefühl, nicht mehr nur zu funktionieren, sondern wirklich anzukommen. Gleichzeitig verschweigt sie den Preis nicht. Denn der Weg in ein selbstbestimmtes Leben klingt oft mutig, ist aber selten weich. Er kostet Sicherheit, Gewohnheiten, finanzielle Stabilität und das Bild, das andere von einem haben. Franzi erzählt, wie es war, plötzlich wirklich auf eigenen Beinen zu stehen, Verantwortung neu zu tragen, Grenzen zu setzen und sich ein anderes Leben aufzubauen - mit neuer Partnerin, neuem Umfeld, neuen Menschen und einem anderen Blick auf sich selbst. Diese Folge ist kein lauter Befreiungstext. Sie ist eine ehrliche, ruhige und klare Geschichte darüber, was passiert, wenn man aufhört, sich selbst zu verlassen. Diese Episode ist für alle, die sich in einem Leben wiederfinden, das äußerlich funktioniert und innerlich nicht mehr stimmt. Für alle, die Angst vor dem Urteil anderer haben. Für alle, die sich fragen, ob man auch später noch neu anfangen darf. Und für alle, die hören müssen, dass Selbstbestimmung nicht bedeutet, dass nichts weh tut - sondern dass man irgendwann nicht mehr gegen die eigene Wahrheit lebt. Hinweis: In dieser Folge werden persönliche Erfahrungen zu sexueller Orientierung, Mobbing, Verlust und emotionaler Belastung geschildert. Die Inhalte dienen der persönlichen Einordnung und dem offenen Gespräch, nicht der medizinischen, psychologischen oder therapeutischen Beratung. Aussagen zu persönlichen Wegen, auch im Umgang mit belastenden Lebensphasen, sind individuelle Erfahrungen und nicht als allgemeingültige Empfehlung zu verstehen. Wenn du selbst stark belastet bist oder dich in einer akuten Krise befindest, suche bitte professionelle Hilfe, im Notfall über 112. Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de ​Franziska: www.instagram.com/franzi_energyflow​

    56 min
  8. Apr 16

    Und trotzdem bleib ich - Mit Jeanett Bogattke

    Manche Menschen tragen schon als Kinder mehr, als ein Mensch eigentlich tragen sollte. So auch Jeanett. In dieser Folge von Zimmer für zwei spricht sie mit Steffi über eine Kindheit voller Verantwortung, über das frühe Gefühl, keinen echten Halt zu haben, über ein Leben, in dem sie lange nur funktioniert hat, und über eine Depression, die nicht plötzlich kam, sondern über Jahre immer größer wurde. Sie erzählt von dem Tod ihrer Mutter, von Panikattacken, von dem Moment, als bei ihrem Sohn ein Gehirntumor diagnostiziert wurde, und von einer Zeit, in der sie selbst nicht mehr wusste, wie sie weitermachen soll. 2025 erreicht sie einen Punkt, an dem nichts mehr geht. Einen Punkt, an dem das Leben kippt. Und trotzdem ist diese Folge keine reine Geschichte über Schmerz. Es ist eine Folge über den Moment, in dem ein Mensch entscheidet, nicht zu verschwinden. Über den Weg zurück. Über Veränderung, Heilung, Grenzen, Selbstwert und darüber, wie es sich anfühlt, zum ersten Mal nicht nur geliebt, sondern wirklich gehalten zu werden. Eine ehrliche, schwere und gleichzeitig hoffnungsvolle Folge über Depression, Muttersein, Überleben und den Mut, sich das eigene Leben zurückzuholen. Hinweis: Diese Folge enthält Gespräche über Depressionen, psychische Überlastung, Panikattacken und Suizidgedanken. Sie ersetzt keine medizinische, psychologische oder therapeutische Beratung. Wenn du selbst akut Hilfe brauchst oder dich in Gefahr fühlst, wende dich bitte sofort an den Rettungsdienst unter 112 oder an eine professionelle Anlaufstelle.   Werbung - Verlinkungen- Namensnennung 🎥 Video & Podcastproduktion: Storylens / Thomas Stähler www: https://www.storylens.de  mail:  contact@storylens.de Hier kannst du uns natürlich auch finden: Instagram: Instagram: Stefanie:   https://www.instagram.com/zimmer_fuer_2 Thomas von Storylens:  https://www.instagram.com/thomas.staehler Website Steffi: zimmerfuerzwei.de Mail: info@zimmerfuerzwei.de Jeanett: www.instagram.com/jean_aus_berlinx3

    1h 3m

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