Pferde, Schäfer und Menschen

Denise Schäfer

Erfahrungen in der Therapie mit Pferd und Mensch

  1. Mar 27

    Was, wenn das Problem deines Pferdes nicht die bildgebende Diagnose ist, sondern der Umgang damit

    Das muss tierärztlich abgeklärt werden.“ Ein Satz, den wir alle kennen … und der in vielen Fällen absolut richtig ist. Aber was passiert eigentlich danach? Was passiert, wenn Probleme immer wieder auftreten? Wenn Sehnen dauerhaft auffällig sind, Pferde immer wieder fühlig laufen oder Rückenschmerzen einfach nicht verschwinden? In dieser Folge spreche ich darüber, warum eine tierärztliche Diagnose oft nicht ausreicht und warum die eigentliche Herausforderung häufig nicht im Befund liegt, sondern im Umgang damit. Anhand von Fallbeispielen zeige ich dir, warum Bildgebung nicht immer das widerspiegelt, was im Pferd passiert, und weshalb es so wichtig ist, Symptome im Zusammenhang zu betrachten. Du erfährst: – warum „tierärztlich abgeklärt“ kein Endpunkt sein sollte – weshalb wiederkehrende Probleme fast immer eine tiefere Ursache haben – welche Rolle Themen wie Stoffwechsel, Training, Haltung und Stress spielen – warum es entscheidend ist, das erste Symptom zu verstehen – und nicht nur das aktuelle Problem zu behandeln Diese Folge richtet sich an Therapeuten und Pferdebesitzer, die nicht nur Symptome managen wollen, sondern lernen möchten, Zusammenhänge zu erkennen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Wenn du deine therapeutische Arbeit auf ein neues Level bringen willst … weg von reiner Symptombehandlung, hin zu Ursachenarbeit …. dann bist du hier genau richtig. Mehr Inhalte, Webinare und fachliche Tiefe findest du auf meiner Seite horse-therapy-academy.de

    22 min
  2. Mar 12

    PPID, Hufrehe, Insulinresistenz, Gelenkprobleme– kann ein Eisenüberschuss beim Pferd eine Rolle spielen?

    Viele Pferdebesitzer machen sich Sorgen über mögliche Mineralstoffmängel und ergänzen deshalb verschiedene Spurenelemente in der Fütterung. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig ein anderes Bild: Beim Spurenelement Eisen liegt beim erwachsenen Pferd meist kein Mangel, sondern eher ein Überschuss vor. Eisen ist für den Körper zwar lebenswichtig. Es spielt eine zentrale Rolle im Sauerstofftransport im Blut, in verschiedenen Enzymsystemen und im Energiestoffwechsel. Gleichzeitig kann ein dauerhaft erhöhter Eisenspiegel im Körper jedoch problematisch sein. Heu enthält oft bereits relativ hohe Eisenmengen. Zusätzlich kann auch Brunnenwasser eine wichtige Quelle sein. Da Pferde täglich etwa 30 bis 50 Liter Wasser trinken, kann sich darüber im Laufe der Zeit eine relevante Eisenaufnahme ergeben. Ein Eisenüberschuss wird zunehmend im Zusammenhang mit verschiedenen gesundheitlichen Problemen diskutiert, unter anderem mit: Insulinresistenz und Equinem Metabolischen Syndrom (EMS) PPID (Cushing beim Pferd) Hufrehe Leberbelastung entzündlichen Prozessen sowie möglichen Auswirkungen auf Gelenke, Sehnen und Bänder Außerdem kann ein Überangebot an Eisen die Aufnahme anderer wichtiger Spurenelemente wie Zink und Kupfer beeinträchtigen und dadurch zu weiteren Stoffwechselproblemen beitragen. In dieser Podcastfolge spreche ich darüber: warum Eisenmangel beim Pferd selten ist warum Eisenüberschüsse häufiger vorkommen als gedacht welche Rolle Heu und Trinkwasser spielen können warum Mineralstoff-Ungleichgewichte entstehen und weshalb gerade Pferde mit PPID, Insulinresistenz oder Hufrehe genauer hinschauen sollten. Wenn du dich intensiver mit den Zusammenhängen zwischen Verdauung, Stoffwechsel und Fütterung beschäftigen möchtest, dann ist meine Masterclass „Pferdemagen“ ein sehr guter Einstieg. Dort schauen wir uns die physiologischen Grundlagen und wichtige Einflussfaktoren ausführlich an. Mehr Informationen zu neuen Inhalten und Webinaren bekommst du außerdem über meinen Newsletter, den du über den Link in den Shownotes abonnieren kannst.

    24 min

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