derpodcaster.com Bandi Koeck

Der Podcaster Bandi Koeck

Bandi Koeck erzählt Geschichten, die sonst niemand hört. Als Journalist interviewte er prominente Persönlichkeiten aus Musik, Kultur und Sport. Doch irgendwann erkannte er: Die wichtigsten Geschichten beginnen oft dort, wo niemand zuhört. Deshalb wurde er Lehrer. Heute begleitet er junge Menschen dabei, ihre eigene Geschichte zu schreiben – weil er aus eigener Erfahrung weiß, wie es sich anfühlt, nicht gehört zu werden. Sein 14-jähriges Ich trägt er bis heute in sich. Ehrlich tiefgründig, inspirierend. Podcast über Bildung, Gesellschaft, Kunst, Storytelling, Mut und Menschen, die bewegen....

  1. Der 16-fache Kampfsportweltmeister - Metin Kayar

    19h ago

    Der 16-fache Kampfsportweltmeister - Metin Kayar

    Wenn man heute die Räumlichkeiten von budo7 in Nendeln betritt, spürt man sofort, dass dies kein gewöhnlicher Ort ist. Kinder laufen mit leuchtenden Augen durch die Trainingsbereiche, Jugendliche trainieren konzentriert auf den Matten, Erwachsene arbeiten an ihrer Fitness und ihrer inneren Balance. Über allem steht eine Atmosphäre von Respekt, Disziplin und Gemeinschaft.Im Zentrum dieser Welt steht Metin Kayar.Wer ihm heute begegnet, sieht einen erfolgreichen Unternehmer, einen international anerkannten Kampfkünstler, einen Mentor und Lehrer, einen Familienvater, einen Visionär. Einen Mann, der 16 Weltmeistertitel errungen hat, der weltweit vernetzt ist und dessen Name weit über Liechtenstein hinaus bekannt geworden ist. Doch kaum jemand würde vermuten, dass hinter diesem Erfolg eine Kindheit voller Unsicherheit, Ausgrenzung und familiärer Belastungen steht.Die Geschichte von Metin Kayar ist keine gewöhnliche Erfolgsgeschichte.Sie ist die Geschichte eines Jungen, der denkbar schlechte Voraussetzungen hatte – und dennoch niemals aufgab. Die Last der VergangenheitUm Metin Kayar zu verstehen, muss man bei seinen Eltern beginnen.Beide kamen aus schwierigen Familienverhältnissen. Sein Vater verlor bereits als kleiner Junge seinen eigenen Vater. Die fehlende Vaterfigur prägte sein gesamtes Leben. Seine Mutter wuchs mit vier Geschwistern auf. Die Familie war arm, der Vater arbeitete zeitweise als Gastarbeiter in Liechtenstein, während die Mutter die Kinder alleine versorgen musste. Später wechselten sich die Eltern in der Erwerbsarbeit ab. Ein Elternteil arbeitete im Ausland, während der andere die Kinder betreute. Die Familie lebte unter schwierigen Umständen.Als sich die Wege seiner Eltern kreuzten, trafen zwei Menschen zusammen, die selbst viele ungelöste Belastungen mit sich trugen.Für die Kinder sollte dies weitreichende Folgen haben.Jahre später würde Metin Kayar rückblickend sagen, dass seine Eltern seine wichtigsten Lehrer gewesen seien – nicht wegen ihrer Stärken, sondern wegen ihrer Fehler. Als Metin Kayar mit Karate begann, ahnte niemand, wohin ihn dieser Weg führen würde.Er trainierte mit aussergewöhnlicher Hingabe.Während andere Jugendliche ihre Freizeit genossen, verbrachte er Stunden in Trainingshallen.Er trainierte nicht nur körperlich.Er studierte Bewegungen.Er analysierte Techniken.Er beobachtete Weltmeister.Er suchte ständig nach Verbesserungen.Schon früh kämpfte er gegen ältere und erfahrenere Gegner.Diese Erfahrungen machten ihn stärker. Mit gerade einmal 14 Jahren gewann er seinen ersten Weltmeistertitel.Ein Moment, der sein Leben verändern sollte.Doch es blieb nicht bei diesem einen Erfolg.In den folgenden Jahren sammelte er Titel in verschiedenen Disziplinen und Verbänden.Am Ende standen 16 Weltmeistertitel.Eine Leistung, die selbst international aussergewöhnlich ist.Erfolg durch OpferbereitschaftHinter jedem Titel standen unzählige Stunden harter Arbeit.Nach der Schulzeit absolvierte Metin Kayar eine kaufmännische Ausbildung für Leistungssportler.Sein Tagesablauf war gnadenlos.Frühmorgens Zeitungen austragen. Anschliessend Schule oder Praktikum.Danach eigenes Training.Abends Unterricht für seine Schüler.Wochenenden auf Wettkämpfen.Kaum Schlaf.Kaum Freizeit.Kaum soziale Kontakte.Viele Menschen sehen heute den Erfolg.Nur wenige kennen den Preis, der dafür bezahlt werden musste.Der Traum vom eigenen DojoBereits als 17-Jähriger begann er damit, seine eigene Schule aufzubauen.Anfangs trainierte er Kinder und Jugendliche in Turnhallen und provisorischen Räumen.Schritt für Schritt entstanden die ersten Gruppen.Schritt für Schritt wuchs seine Vision. Vier Jahre lang arbeitete er an diesem Traum.Dann war es soweit.Er eröffnete sein erstes eigenes Dojo.Es war die Geburtsstunde eines Projekts, das später zu einer der bekanntesten Kampfkunstschulen der Region werden sollte.Die Entstehung von budo7budo7 ist weit mehr als ein Trainingszentrum.Es ist die Verwirklichung einer Philosophie.

    1h 7m
  2. Die begnadete Kulturschaffende - Sabine Grohs

    3d ago

    Die begnadete Kulturschaffende - Sabine Grohs

    Wer mit Sabine Grohs spricht, merkt schnell: Hier sitzt eine Frau voller Energie, Kreativität und Tatkraft. Die gebürtige Montafonerin, heute in Bludenz zuhause, ist vieles zugleich – Kulturmanagerin, Autorin, Musikerin, Verlegerin, Netzwerkerin und Ideengeberin. Vor allem aber ist sie eine leidenschaftliche Kulturvermittlerin, die sich mit großer Hingabe für die kulturelle Entwicklung des Walgaus einsetzt. Seit einigen Jahren leitet sie den Fachbereich Kultur der Region Walgau – einem Zusammenschluss von 40 Gemeinden zwischen Frastanz und den südlichen Walgaugemeinden. Neben den Bereichen Soziales und Umwelt bildet die Kultur eine der tragenden Säulen dieser regionalen Zusammenarbeit. „Was gibt es Wichtigeres im Leben als Soziales, Umwelt und Kultur?“, fragt Sabine Grohs. Eine Frage, die ihre Haltung treffend beschreibt. Mit ihrem Amtsantritt brachte Grohs frischen Wind in die Kulturlandschaft des Walgaus. Ihr Ziel war von Beginn an klar: Kulturschaffende vernetzen, sichtbar machen und unterstützen. Dafür entstand die Plattform „Kultur im Walgau“, die weit mehr ist als ein Veranstaltungskalender. Künstler, Vereine, Musiker, Autoren, Kulturinitiativen und Veranstalter finden dort Informationen, Kontakte und Hilfestellungen für ihre tägliche Arbeit. Besonders wichtig ist Sabine Grohs dabei der Gedanke des Teilens. Viele Informationen, die sie früher als Kulturschaffende selbst mühsam recherchieren musste – von Fördermöglichkeiten über Urheberrechtsfragen bis hin zu Medienkontakten – stellt sie heute gebündelt allen Interessierten zur Verfügung. Ihr Motto könnte lauten: Wissen vermehren, indem man es teilt. Als besonderes Herzensprojekt gilt die Walgau Kulturmap. Die digitale Karte ermöglicht es, Kulturangebote im gesamten Walgau gezielt zu entdecken. Wer beispielsweise einen Chor, eine Harmoniemusik, eine Theatergruppe, einen Künstler oder ein Brauchtumsprojekt sucht, findet über verschiedene Filter rasch die passenden Angebote in seiner Nähe. Die Idee stammt von Sabine Grohs selbst. Inspiriert durch ihre langjährige Tätigkeit in der Werbe- und Kommunikationsbranche entwickelte sie ein System, das Kultur geografisch sichtbar macht. Heute umfasst die Kulturmap mehrere hundert Einträge. Künstler und Kulturvereine erhalten dort sogar die Möglichkeit einer kleinen eigenen Präsentationsseite – eine wertvolle Chance gerade für jene, die keine eigene Website betreiben. Die Kulturmap ist damit weit mehr als ein Verzeichnis. Sie wird zunehmend zum digitalen Schaufenster der kulturellen Vielfalt des Walgaus. Ein weiteres Erfolgsprojekt trägt den poetischen Namen „Haltestelle Kunst“. Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: In jeder Walgau-Gemeinde wird eine Bushaltestelle zur kleinen Galerie. Großformatige Kunstwerke regionaler Künstler verwandeln Wartebereiche in Ausstellungsorte. Doch damit nicht genug: Zu jedem Bild entstehen literarische Texte, Gedichte oder Kurzprosa, die das Werk interpretieren oder weiterdenken. So begegnen sich bildende Kunst und Literatur auf ganz besondere Weise. Was als kleine Initiative begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einem beliebten Kulturformat mit wachsender Beteiligung. QR-Codes ermöglichen inzwischen den direkten Zugriff auf die literarischen Beiträge, sodass Fahrgäste die Texte während der Busfahrt lesen können. „Haltestelle Kunst“ zeigt exemplarisch, wofür Sabine Grohs steht: Kultur soll nicht hinter Museumsmauern verborgen bleiben, sondern den Menschen im Alltag begegnen. Viele Projekte entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Gespräch. Sabine Grohs versteht sich weniger als alleinige Initiatorin denn als Ermöglicherin. Zahlreiche Ideen werden von Künstlern an sie herangetragen und gemeinsam weiterentwickelt. Sie sieht ihre Aufgabe darin, Potenziale zu erkennen, Menschen zusammenzubringen und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit kulturelle Ideen wachsen können. Gerade darin liegt eine ihrer großen Stärken: Aus kleinen Impulsen entstehen nachhaltige Projekte .

    27 min
  3. Der herzliche Schulleiter und Landtagsabgeordnete - John Zimmermann

    May 30

    Der herzliche Schulleiter und Landtagsabgeordnete - John Zimmermann

    Manche Menschen hinterlassen Spuren, lange bevor sie ein Amt bekleiden oder Verantwortung übernehmen. Sie tun dies durch ihre Art, anderen zu begegnen. Durch ihre Menschlichkeit. Durch ihre Haltung. Einer dieser Menschen ist John Zimmermann. Wer ihm begegnet, spürt rasch seine Offenheit, seine Herzlichkeit und seine aufrichtige Wertschätzung für andere Menschen. Er hört zu, interessiert sich für sein Gegenüber und begegnet Menschen unabhängig von Herkunft, Alter oder Lebensweg mit Respekt. Vielleicht ist es genau diese besondere Mischung aus Weltoffenheit, Lebenserfahrung und Menschlichkeit, die ihn zu einer der bemerkenswertesten Persönlichkeiten Liechtensteins macht. Die Lebensgeschichte von John Zimmermann liest sich beinahe wie ein Roman. Geboren wurde er im Mai 1961 in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Damals war das Land noch ein Königreich, geprägt von kultureller Vielfalt, beeindruckenden Landschaften und einer weltoffenen Atmosphäre. Bereits wenige Monate nach seiner Geburt führte ihn sein Lebensweg nach Europa. Deutschland, die Schweiz und später Liechtenstein wurden zu Stationen eines Lebens, das von Bewegung, Begegnungen und neuen Erfahrungen geprägt war. Kein Wunder bezeichnet sich John Zimmermann bis heute nicht in erster Linie über eine Nationalität. Er versteht sich als Europäer, als Weltbürger. Seine familiären Wurzeln reichen nach Afghanistan, Deutschland und in die Schweiz. Sein Großvater gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zu den Mitgründern der CDU in Deutschland und war Mitglied des ersten Deutschen Bundestages. Sein Vater war hoher Beamter im afghanischen Innenministerium und setzte sich Zeit seines Lebens für demokratische Werte ein. Die politischen Umbrüche in Afghanistan und die sowjetische Invasion veränderten das Leben der Familie grundlegend. Sein Vater musste fliehen und lebte später im Exil in Kanada. Die Erfahrungen von Trennung, Verlust und Unsicherheit prägten John Zimmermann nachhaltig. Sie machten ihn sensibel für die Bedürfnisse anderer Menschen und stärkten seine Überzeugung, dass Demokratie, Menschlichkeit und Zusammenhalt keine Selbstverständlichkeiten sind. Seine eigentliche Berufung fand John Zimmermann im Bildungswesen. Nach seiner Ausbildung zum Lehrer begann eine beeindruckende pädagogische Laufbahn, die ihn an zahlreiche Schulen und in verschiedene Kantone der Schweiz führte. Ob Uznach, das Toggenburg, Graubünden, Wollerau oder Landquart – jede Station brachte neue Erfahrungen und neue Begegnungen. Vor über 25 Jahren führte ihn sein Weg schließlich nach Liechtenstein. Hier wirkte er zunächst als Lehrer, später als Schulleiter und wurde zu einer prägenden Persönlichkeit der Bildungslandschaft. Besonders am Herzen liegt ihm die Arbeit mit Jugendlichen. Für ihn besteht guter Unterricht nicht in modernen Geräten, Apps oder Methoden allein. Der Schlüssel liegt in der Beziehung zwischen Lehrperson und Schülern. Seine pädagogische Grundhaltung lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: zuhören, verstehen, begleiten und ermutigen. Mit großer Überzeugung betont er, dass Bildung immer Beziehungsarbeit ist. Wer junge Menschen ernst nimmt, ihnen Vertrauen schenkt und sie auf ihrem Weg unterstützt, kann viel bewirken. Diese Haltung hat Generationen von Schülerinnen und Schülern geprägt. Der Wunsch, Schulen aktiv mitzugestalten, führte ihn schließlich zum Studium des Schulmanagements an der Universität Kaiserslautern. Nach erfolgreichem Abschluss übernahm er verschiedene Führungsaufgaben, bevor er Schulleiter der Oberschule Eschen wurde. Dort wirkte er über viele Jahre mit großer Leidenschaft und außergewöhnlichem Engagement. Kollegen, Eltern und Schüler schätzen an ihm nicht nur seine Fachkompetenz, sondern vor allem seine menschliche Art. Er führt nicht über Hierarchien, sondern über Vertrauen. Nicht über Distanz, sondern durch Nähe und Wertschätzung. Auch kurz vor seiner Pensionierung ist seine Begeisterung für Bildung ungebrochen.

    34 min
  4. Der Schauspieler und Kindertheatermacher - Andy Konrad

    May 20

    Der Schauspieler und Kindertheatermacher - Andy Konrad

    Wer Andy Konrad begegnet, trifft auf einen Menschen, der Energie, Leidenschaft und Kreativität beinahe mühelos miteinander verbindet. In Liechtenstein kennt man ihn als Schauspieler, Theatermacher, Organisator und Gastgeber. Doch hinter der öffentlichen Figur steckt vor allem ein Mensch, der seine Begeisterung für Bühne und Film früh entdeckt hat – und der bis heute nicht aufgehört hat, neue Ideen zu entwickeln. Im Malbun hat Andy Konrad mit dem „Ka-Bum“ einen Ort geschaffen, der weit mehr ist als nur eine Veranstaltungslocation. Das Ka-Bum ist Treffpunkt, Bühne, Kulturraum und Begegnungsort zugleich. Dort entstehen Abende voller Musik, Theater, Humor und Gespräche – oftmals spontan, immer persönlich und mit jener unverwechselbaren Atmosphäre, die Konrad so wichtig ist. Schon früh war für Andy Konrad klar, dass ihn das kreative Arbeiten magisch anzieht. Besonders das Theater faszinierte ihn. Die Möglichkeit, in andere Rollen zu schlüpfen, Geschichten zu erzählen und Menschen emotional zu berühren, wurde für ihn schnell zu einer Leidenschaft. Dabei begann vieles aus reiner Neugier. Wie er selbst erzählt, habe er bereits in jungen Jahren gemerkt, dass ihm das Auftreten liegt. Auch Musik spielte in seinem Leben eine wichtige Rolle. Zeitweise wollte er sogar Sänger und Musiker werden. Die Bühne war für ihn nie bloss ein Ort der Darstellung, sondern immer auch ein Raum der Begegnung. Konrad beschreibt sich selbst als ausgesprochen extrovertiert. Gerade diese Offenheit half ihm dabei, auf Menschen zuzugehen, Rollen glaubwürdig auszufüllen und kreative Projekte anzustossen. Mit den Jahren entwickelte sich daraus ein vielseitiges künstlerisches Profil zwischen Theater, Film und Eventkultur. Eine seiner ersten grossen Leidenschaften war allerdings nicht die Schauspielerei, sondern der Fussball. Bereits als Kind spielte Andy Konrad mit Begeisterung. Wie er erzählt, habe ihn der Sport geprägt – nicht nur körperlich, sondern auch charakterlich. Der Teamgeist, die Disziplin und die Freude an gemeinschaftlichen Erlebnissen begleiten ihn bis heute. Auch wenn die Bühne später den Fussballplatz ablöste, blieb die Begeisterung für den Sport erhalten. Andy Konrad interessiert vor allem die Kraft guter Geschichten. Ob auf der Bühne oder vor der Kamera – entscheidend sei für ihn, Menschen mitzunehmen und Emotionen auszulösen. Gerade deshalb bewegt er sich so selbstverständlich zwischen Theaterproduktionen, Filmprojekten und Live-Events. Sein Zugang wirkt dabei nie künstlich oder distanziert. Vielmehr lebt Konrad von Authentizität, Spontaneität und einem feinen Gespür für Publikum und Atmosphäre. Vielleicht ist genau das der Grund, weshalb seine Projekte in Liechtenstein und darüber hinaus auf Interesse stossen. Mit dem Ka-Bum im Malbun hat Andy Konrad einen Ort geschaffen, der seine Persönlichkeit widerspiegelt: kreativ, offen und überraschend. Hier treffen Kultur, Unterhaltung und Gastfreundschaft aufeinander. Das Ka-Bum lebt von seiner Nähe zu den Menschen – und von der Idee, Kultur erlebbar und unkompliziert zu machen. Gerade in einer Zeit, in der vieles digital und anonym geworden ist, setzt Konrad bewusst auf echte Begegnungen. Besucher sollen sich wohlfühlen, lachen, diskutieren und gemeinsam besondere Momente erleben.Blick nach vorne: Die Pläne für 2026 Auch für die kommenden Jahre hat Andy Konrad zahlreiche Ideen. Für 2026 plant er neue kulturelle Formate, weitere Film- und Theaterprojekte sowie einen Ausbau des kreativen Angebots rund um das Ka-Bum. Besonders wichtig bleibt ihm dabei die Verbindung unterschiedlicher Kunstformen. Theater, Musik, Film und Eventkultur sollen nicht getrennt voneinander existieren, sondern sich gegenseitig inspirieren. Konrad möchte weiterhin Räume schaffen, in denen Menschen zusammenkommen und Kultur unmittelbar erleben können. Seine Vision ist klar: kreative Projekte mit Persönlichkeit statt austauschbarer Unterhaltung.

    42 min
  5. Der unermüdliche Möglichmacher - Ali Mahlodji

    May 7

    Der unermüdliche Möglichmacher - Ali Mahlodji

    Es gibt Menschen, die Räume betreten – und plötzlich wird es still. Nicht, weil sie laut sind. Sondern weil ihre Geschichte Gewicht hat. Ali Mahlodji ist so ein Mensch. Wenn er spricht, hört man nicht nur einem erfolgreichen Unternehmer, Bestsellerautor und Gründer von whatchado zu. Man hört einem Mann zu, der das Leben von seiner härtesten und zugleich schönsten Seite kennengelernt hat. Geboren in Teheran, flüchtete er als Kind mit seiner Familie vor Krieg und Unsicherheit nach Austria. Die ersten Jahre waren geprägt von Enge, Angst und Entwurzelung. Ein Flüchtlingsheim wurde zum Zuhause auf Zeit. Kleidung von der Caritas ersetzte Selbstverständlichkeit. Perspektiven waren rar. Hoffnung ebenso. In der Schule galt er als Problemfall. Schlechte Noten, ein Zeugnis voller Nichtgenügend, dazu ein Vermerk, der fast sinnbildlich für seine damalige Situation stand: „nicht zufriedenstellendes Verhalten“. Viele hatten ihn abgeschrieben. Doch dann passierte etwas, das sein Leben veränderte: Ein Lehrer glaubte an ihn, als andere längst aufgegeben hatten. Es war jener eine Mensch, der nicht auf Defizite blickte, sondern auf Möglichkeiten. Vielleicht liegt genau darin der Kern von Ali Mahlodjis Lebensgeschichte: Er wurde gesehen – und beschloss später, selbst Millionen andere Menschen zu sehen. Heute hat er mit mehr als einer Million jungen Menschen weltweit gearbeitet. Ob in Hyderabad, Zürich, Rome oder in Liechtenstein: Überall begegnet ihm dieselbe Sehnsucht. Junge Menschen wollen nicht perfekt sein. Sie wollen gesehen werden. „Was alle Jugendlichen wollen, ist, dass sie irgendwann das Gefühl haben, sie dürfen so sein, wie sie sind.“ Dieser Satz ist keine pädagogische Floskel. Er ist die Quintessenz seines Lebenswerks. Mit whatchado schuf er eine Plattform, die jungen Menschen Orientierung gibt – jenseits starrer Lebensläufe und gesellschaftlicher Erwartungen. Statt zu fragen: Was willst du einmal werden? fragt er: Wer bist du wirklich? Seine Kritik am Bildungssystem ist dabei präzise und mutig. Lehrer müssten entlastet, Bildung neu gedacht und Beziehungen wichtiger genommen werden als reine Wissensvermittlung. Jugendliche, sagt er, lernen früh zu funktionieren – viel zu früh. Ihre Neugier werde systematisch abtrainiert. Das berühmte kindliche „Warum?“ verschwinde unter Leistungsdruck, Prüfungen und Erwartungen. Ali Mahlodji spricht darüber nicht als Theoretiker. Er spricht als ehemaliger Schulabbrecher, als jemand, der über 40 Jobs hatte, als Manager, der Karriere machte – und dennoch alles hinterfragte. Der Tod seines Vaters wurde zu einem Wendepunkt. Er erkannte, wie streng er mit sich selbst war. Er verließ einen sicheren Managerjob und folgte seinem Herzen. Ein Schritt, der riskant wirkte – und sich als Befreiung erwies. Trotz seiner internationalen Reisen und vollen Hallen definiert er Erfolg überraschend still. Nicht über Umsatz. Nicht über Reichweite. Sondern über Beziehungen. Wenn er nach Hause kommt, küsst er zuerst seine Frau – noch bevor er seine Kinder begrüßt. Nicht aus Distanz zu seinen Töchtern, sondern aus Überzeugung. Für ihn ist Partnerschaft das Fundament der Familie. „Wenn der Baum nicht gesund ist, gibt es keine Früchte.“ Ali Mahlodji wirkt charismatisch, weil er Gegensätze vereint: Härte und Wärme. Tiefgang und Humor. Erfolg und Demut. Weltbühne und Familienleben. Er spricht über künstliche Intelligenz und gleichzeitig über verletzte Kinderseelen. Über Leadership und gleichzeitig über Liebe. Und am Ende landet er immer wieder bei einer radikalen, fast poetischen Erkenntnis: Vielleicht leben wir bereits im Paradies. Während viele Menschen auf ein besseres Morgen warten, fordert er dazu auf, das Wunder des Jetzt zu erkennen. Das Leben sei bereits das Geschenk. Seine zentrale Frage lautet deshalb: „Bin ich der Erwachsene geworden, auf den mein 14-jähriges Ich stolz wäre?“ Eine Frage, die hängen bleibt. Ali Mahlodji ist kein Motivationsredner im klassischen Sinn. Dafür ist er zu ehrlich, zu reflektiert, zu unbequem.

    21 min
  6. Die LIEWO-Chefredaktorin - Melanie Steiger

    May 3

    Die LIEWO-Chefredaktorin - Melanie Steiger

    Im Liechtensteiner Medienhaus in Vaduz schlägt das Herz der regionalen Berichterstattung, und mittendrin sorgt Melanie Steiger dafür, dass die Sonntage im Fürstentum und der angrenzenden Region mit Tiefe und Menschlichkeit gefüllt werden. Seit 2021 leitet sie als Chefredaktorin die LIEWO – eine Aufgabe, die sie nach dem Redesign der Wochenzeitung übernahm und mit viel Herzblut ausfüllt. Melanie Steigers Weg in den Journalismus war kein starrer Plan, sondern eher ein organisches Hineinrutschen. Während ihres Studiums der Gesellschafts- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Luzern – ein damals neuer Studiengang – verdiente sie sich ihr Taschengeld als freie Mitarbeiterin in der Ostschweiz. Ihr erster Bericht? Eine Schafschau. Was simpel klingt, war der Anfang einer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Sie entdeckte das Handwerk für sich und Bandi Koeck ergänzte dazu passend sein Motto: „Wer schreibt, der bleibt“. Nach Stationen im Online-Marketing in St. Gallen und Praktika beim „Volksblatt“ sowie dem „Werdenberger & Obertoggenburger“ (W&O) führte ihr Weg 2015 schließlich ins Medienhaus Liechtenstein. Begonnen hat sie dort in der Wirtschaftsredaktion, bevor sie 2018 zur LIEWO wechselte. Diese Vielseitigkeit – von Sport bis Wirtschaft – macht sie heute zu einer äusserst flexiblen Redaktionsleiterin. Für Steiger ist die LIEWO mehr als nur eine Sonntagszeitung. Es ist ein Medium, das im Gegensatz zur tagesaktuellen Hektik die Zeit hat, vertieft in Themen einzutauchen. Ihr „Steckenpferd“ ist dabei das Porträt auf der Frontseite. Hier geht es um Menschen und ihre Geschichten – oft um Schicksale, die bewegen, wie etwa Menschen, die eine schwere Krankheit besiegt haben. Ihre grösste Herausforderung sieht sie darin, diesen Personen gerecht zu werden, ohne in reine „Tränendrüsen-Rhetorik“ zu verfallen. Es geht um Authentizität und darum, Mut zu machen. Wenn Melanie Steiger nicht gerade Editorials schreibt oder Redaktionssitzungen leitet, findet man sie wahrscheinlich im Freien. Ihr grösstes Hobby ist ihr Pferd, bei dem sie ideal vom journalistischen Alltag abschalten kann. Zudem ist sie eine leidenschaftliche Köchin und Leserin. Besonders regionale Krimis haben es ihr angetan – dort, wo man beim Lesen die Orte und Alpen der Umgebung direkt vor Augen hat. Ihre Zukunft lässt sie gerne auf sich zukommen. Die Leitung der LIEWO war für sie ein solcher „Türöffner“, den das Leben bot. Man darf gespannt sein, welche Geschichten sie uns in den kommenden Jahren noch präsentieren wird.

    15 min
  7. Der Erfinder der Panart - Matthias Masu Baumgartner

    Apr 26

    Der Erfinder der Panart - Matthias Masu Baumgartner

    Man begegnet ihm nicht einfach – man gerät in seinen Strom. Matthias „Masu“ Baumgartner ist kein Künstler im herkömmlichen Sinn, sondern ein Suchender, ein Findender, einer, der das Sichtbare durchdringt, bis es zu sprechen beginnt. Seine Kunst ist kein Produkt, sondern ein Prozess. Ein Geschehen. Ein leises, manchmal wildes Atmen zwischen Farbe, Form und Seele. Schon früh zeigte sich diese eigenwillige Verbindung zur Welt der Bilder. Ein Kind, das eine Pietà nachzeichnet – unbeholfen vielleicht, doch getragen von einer inneren Notwendigkeit. Lob war der erste Funke. Doch das Feuer, das daraus entstand, nährte sich aus etwas Tieferem: dem unbedingten Drang, zu gestalten, zu erfahren, zu „tun“. Der Begriff „PanArt“ ist mehr als eine Wortschöpfung. Er ist ein Weltbild. „Pan“ – das griechische Wort für alles. „Art“ – die Kunst. Zusammen ein Bekenntnis: Alles ist Kunst. Und jeder Mensch trägt sie in sich. Baumgartners Ansatz ist radikal demokratisch. Kunst ist kein Privileg der Begabten, sondern ein Grundzustand des Menschseins. Sie verschwindet nur manchmal – verschüttet durch Zweifel, Kritik oder das Vergessen der eigenen Wahrnehmung. PanArt will nichts lehren im klassischen Sinn. Sie will freilegen. Die Technik folgt dabei keiner starren Regel. Im Gegenteil: Das Bild übernimmt. „Nicht du malst das Bild, das Bild malt dich“ – dieser Gedanke zieht sich wie ein leiser Leitfaden durch sein Werk. Strukturen werden gelesen, Formen entdeckt, Figuren entstehen aus dem Untergrund wie Erinnerungen, die sich plötzlich zeigen. Im stillen Wald von Frastanz-Bodenwald steht ein Haus, das mehr ist als ein Gebäude. Das „Bilderhaus“ ist ein lebendiger Organismus aus Farbe, Material und Atmosphäre. Hier riecht Kunst. Im wörtlichen Sinn. Baumgartner mischt seine Farben selbst – organisch, lebendig, vergänglich. Sie gären, verändern sich, reagieren. Wie das Leben selbst. Kein steriles Atelier, sondern ein Raum, in dem Prozesse stattfinden. Wer diesen Ort betritt, spürt schnell: Hier geht es nicht um Perfektion. Hier geht es um Begegnung. Mit sich selbst, mit dem Unbewussten, mit dem, was zwischen den Linien liegt. Sein Künstlername ist kein Zufall. „Masu“ – ein Wort, das in verschiedenen Sprachen und Bedeutungen auftaucht. „Es tun“. „Es heiligen“. „Es verehren“. Vielleicht beschreibt es genau das, was sein Leben ausmacht: ein unermüdliches Tun, getragen von einer stillen Ehrfurcht vor dem Prozess selbst. Seine Signatur versteckt sich oft im Bild, beinahe scheu, als wolle sie nicht stören. Denn im Zentrum steht nicht der Künstler – sondern das Werk, das sich selbst entfaltet. Mit zunehmendem Alter wird der Blick weiter – und zugleich klarer. Baumgartner spricht offen über das Ende, ohne Pathos, ohne Angst. Der Tod ist für ihn kein Gegenpol zum Leben, sondern Teil derselben Bewegung. „Ich war von allem die Ursache“, sagt er. Ein Satz, der nicht belastet, sondern befreit. Verantwortung wird hier nicht zur Last, sondern zur Erkenntnis. Das Leben – ein dichtes Geflecht aus Entscheidungen, Begegnungen, Farben. Und vielleicht ist genau das der Kern seiner Kunst: eine tiefe Zustimmung zum Dasein. Das Bilderhaus ist kein Museum. Es ist ein Erlebnisraum. Wer sich darauf einlässt, verlässt ihn selten unverändert. Es ist ein Ort, an dem man nicht nur Kunst betrachtet, sondern sich selbst ein Stück näherkommt. Für Kunstinteressierte, Suchende oder einfach Neugierige ist dieser Ort eine stille Entdeckung – fern von großen Bühnen, aber reich an innerer Weite. Name: Matthias „Masu“ BaumgartnerGeburtsjahr: 1946Begriff: Begründer der PanArt („Alles ist Kunst“)Wirkungsorte: Vorarlberg, Wien, international (u. a. Belgien)Besonderheit: Entwicklung eigener Farbtechniken und intuitiver MalprozesseBilderhaus: Frastanz-Bodenwald – Atelier, Ausstellungs- und ErfahrungsraumKünstlername „Masu“: Bedeutungen u. a. „es tun“, „es verehren“Werkumfang: Tausende Bilder, über 100 Ausstellungen, internationale Kurstätigkeit

    41 min
  8. Der fussballbegeisterte Anwalt - Serkan Akman

    Apr 17

    Der fussballbegeisterte Anwalt - Serkan Akman

    Wer Serkan Akman begegnet, trifft keinen kühlen Paragraphenreiter, sondern einen wachen, zugewandten Geist mit Sinn für Präzision – und Humor. In seiner Kanzlei in Feldkirch, ergänzt durch eine Dependance in Wien, verbindet der 42-jährige Jurist wirtschaftsrechtliche Expertise mit einer klaren Haltung: konsequent, zielgerichtet, menschlich. Und manchmal auch überraschend komisch. Der Weg in die Juristerei war bei Akman kein geradliniger Kindheitstraum. Nach der Matura schwankte er zwischen Medizin und Jus – bis ein eher drastisches Erlebnis im Seziersaal die Entscheidung beschleunigte: „Das Erste, was ich gemacht habe, war den Nerv zu durchtrennen, den ich nicht durchtrennen durfte. Da wusste ich: Medizin wird schwierig.“ Was zunächst wie ein Umweg wirkte, entpuppte sich als glücklicher Volltreffer. Das Interesse wuchs mit jedem Semester, die Inhalte lagen ihm – und bald wurde klar: Hier passt alles zusammen. Sprache, Struktur, Strategie. Akman gehört nicht zu jenen Juristen, die ihre Motivation mit pathetischen Gerechtigkeitsfloskeln erklären. Sein Zugang ist nüchterner – und gerade deshalb überzeugend. Er arbeitet dort, wo wirtschaftliche Interessen, Verantwortung und rechtliche Präzision zusammenkommen. Emotionale Konfliktfelder wie Familien- oder Erbrecht meidet er bewusst. Stattdessen konzentriert er sich auf das, was er „sein Terrain“ nennt: Zivil- und Wirtschaftsrecht. Diese Klarheit zeigt sich auch im Umgang mit Mandanten. Wer zu ihm kommt, bekommt keine juristischen Worthülsen, sondern strukturierte Lösungen – und eine ehrliche Einschätzung. Seine Kanzlei in der Feldkircher Altstadt spiegelt genau das wider: Individualität statt Standard. Alte Möbel, neu gedacht, zusammengestellt von einem Künstler mit Blick fürs Ganze. Akman wollte bewusst keinen austauschbaren Designraum, sondern eine Umgebung mit Geschichte. Das Ergebnis: ein Ort, der nicht geschniegelt wirkt, sondern lebendig – genau wie seine Arbeit. Neben Feldkirch ist Wien ein zweiter wichtiger Standort. Die Stadt hat ihn geprägt, und sie lässt ihn nicht los. Dazu kommt ein internationaler Blick: Istanbul spielt sowohl privat als auch beruflich eine Rolle. Dort ist Akman unter anderem im Verwaltungsrat einer Versicherung tätig. Die Verbindung zwischen West und Ost, zwischen Okzident und Orient ist für ihn kein Schlagwort, sondern gelebte Realität. Er ist ein Brückenbauer und kennt beide Kulturen und Sprachen gut. So ernst der Beruf oft ist – gerade die außergewöhnlichen Momente bleiben hängen. Zwei Fälle zeigen, wie nah Recht und Komik manchmal beieinander liegen. Fall 1: Der ehrliche AngeklagteEin junger Mann gesteht zahlreiche Einbrüche und soll mit einer milden Lösung davonkommen – alles läuft perfekt. Reue, Einsicht, Tränen. Bis aus dem Zuschauerraum plötzlich die Mutter aufsteht und ruft:„Dejan, warum lügst du?“ Der Moment? Unbezahlbar. Die Stimmung kippt – ins Heitere. Am Ende gibt es trotzdem eine milde Lösung. Akman kommentiert trocken:„Manchmal entscheidet nicht nur das Gesetz, sondern auch das Timing der Familie.“ Fall 2: Ausführlich im Podcast anzuhören Akman dazu:„Ich bin danach ins Auto gestiegen und habe einfach gelacht. Solche Tage retten dir manchmal den ganzen Beruf.“ Hinter all dem Humor steht jedoch ein klarer Blick auf das Rechtssystem. Akman betont die hohe Qualität der österreichischen Justiz und widerspricht populären Schnellurteilen aus Medien und Öffentlichkeit. Neben der Arbeit bleibt Raum für Leidenschaft: Fußball – insbesondere für Fenerbahçe – gehört dazu. Früher war Serkan Akman aktiv, heute als Fan. Und vielleicht beschreibt genau das seine Haltung am besten: engagiert, loyal, mit Ausdauer – und immer mit einem gewissen Augenzwinkern.

    26 min

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Bandi Koeck erzählt Geschichten, die sonst niemand hört. Als Journalist interviewte er prominente Persönlichkeiten aus Musik, Kultur und Sport. Doch irgendwann erkannte er: Die wichtigsten Geschichten beginnen oft dort, wo niemand zuhört. Deshalb wurde er Lehrer. Heute begleitet er junge Menschen dabei, ihre eigene Geschichte zu schreiben – weil er aus eigener Erfahrung weiß, wie es sich anfühlt, nicht gehört zu werden. Sein 14-jähriges Ich trägt er bis heute in sich. Ehrlich tiefgründig, inspirierend. Podcast über Bildung, Gesellschaft, Kunst, Storytelling, Mut und Menschen, die bewegen....