LetsTalk: Mutmacher – Geschichten, die verbinden!

Sanitätshaus Lettermann, ein Unternehmen von Krieger

Herzlich Willkommen zu LetsTalk – Mutmacher: Geschichten, die verbinden! Präsentiert vom Sanitätshaus Lettermann – eurem Begleiter für mehr Lebensqualität im Alltag. Hier dreht sich alles um Menschen, die zeigen, wie man mit Mut und einer guten Portion Lebensfreude durchs Leben geht – Herausforderungen inklusive. Hier wird’s persönlich, inspirierend, verbindend und garantiert nie langweilig. Unsere Mutmacher möchten zeigen, wie man auch mit einem Handicap optimistisch und motiviert den Alltag und das Leben meistern kann. Dabei werden die Probleme und Sorgen nicht außer Acht gelassen. In intensiven, persönlichen und manchmal auch sehr emotionalen Gesprächen geht es uns um den Menschen und seine Geschichte, mit der wir andere motivieren und inspirieren möchten.

  1. Sep 22

    Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - Schlaganfallversorgung neu gedacht

    Was passiert nach einem Schlaganfall? Welche Unterstützung brauchen Betroffene und ihre Angehörigen? Und welche Rolle spielen Sanitätshäuser bei einer guten Versorgung? In dieser Folge von Let’s Talk Mutmacher ist Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu Gast. Als Projektmanagerin im Bereich Reha und Nachsorge beschäftigt sie sich unter anderem mit der Qualifizierung von Sanitätshäusern und der Frage, wie die Versorgung von Menschen nach einem Schlaganfall verbessert werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Qualitätssiegel „Hilfsmittelberatung nach Schlaganfall“. Anna erklärt, welche Kriterien ein Sanitätshaus erfüllen muss, wie die Qualifizierung abläuft und warum dabei nicht nur die Hilfsmittel selbst eine Rolle spielen. Barrierefreiheit, qualifizierte Mitarbeitende, strukturierte Versorgungsprozesse, Beratung und vor allem die Vernetzung verschiedener Fachbereiche gehören ebenfalls dazu. Auch das Sanitätshaus Lettermann und das KRIEGER Sanitätshaus wurden von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entsprechend qualifiziert und mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet. Anna spricht außerdem über die Bedeutung von Netzwerken zwischen Sanitätshäusern, Ärzten, Therapeuten, Pflege, Selbsthilfe und weiteren Fachbereichen. Denn gerade nach einem Schlaganfall kann der Weg durch die Versorgung komplex sein. Besonders persönlich wird es bei zwei Fällen aus ihrem Arbeitsalltag. Sie erzählt von Familien, die sich nach einem Schlaganfall im Ausland an die Stiftung gewandt haben, und davon, wie aus Beratung, Kontakten und etwas Zufall konkrete Unterstützung entstehen konnte. Auch Prävention und Aufklärung sind wichtige Themen der Stiftung. Anna erklärt, warum schnelles Handeln bei einem Schlaganfall entscheidend ist und welche Rolle Prävention spielt. Im Sanitätshaus Lettermann gehört Aufklärung ebenfalls regelmäßig dazu: Rund um den Schlaganfalltag bieten wir Aktionen und Veranstaltungen an, informieren über Risiken und Versorgung und schaffen Möglichkeiten zum Austausch.

    Anna Engel von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - Schlaganfallversorgung neu gedacht
  2. Sep 1

    Conny - Elf Amputationen nach einer Sepsis. Und ein Leben danach: „Man muss nicht alleine sein.“

    Conny überlebt 2022 nur knapp eine schwere Sepsis. Die Folgen sind drastisch: Insgesamt elf Amputationen, darunter ein Arm, ein Fuß sowie Finger und Zehen. Dazu kommen eine massive Bauchoperation, ein Stoma und ein Alltag, in dem sie dauerhaft auf Unterstützung angewiesen ist. Plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Conny, die mehr als 31 Jahre in einem Kindergarten gearbeitet hat, kann ihren Beruf nicht mehr ausüben. Selbst einfache Dinge wie das Anziehen der Prothesen oder die Versorgung ihres Stomas sind für sie nicht alleine möglich. Aber Conny bleibt nicht stehen. Sie entdeckt über Instagram andere Menschen mit Prothesen und findet über die Deutsche Sepsis-Hilfe neue Perspektiven. Heute engagiert sie sich dort ehrenamtlich, klärt über Sepsis auf und ist Ansprechpartnerin für andere Betroffene. Dabei spricht sie offen über das, was viele nicht sehen: Phantomschmerzen, Abhängigkeit von Hilfe, Probleme mit Prothesen und die Einschränkungen im Alltag. Gleichzeitig erzählt sie, warum sie sich bewusst dafür entschieden hat, ihr Leben öffentlich zu zeigen, unverblümt und ohne etwas schönzureden. Ein wichtiges Thema der Folge ist auch die Aufklärung über Sepsis. Conny möchte verhindern, dass andere Menschen das Gleiche durchmachen müssen. Denn eine Sepsis kann aus ganz unterschiedlichen Infektionen entstehen und ist ein zeitkritischer Notfall. Und dann ist da noch ihr Blick auf Inklusion: Für ihre Enkelkinder sind Prothesen, Rollstuhl und Behinderung einfach Teil des Alltags. Genau so sollte es sein, findet Conny. Eine Folge über einen radikalen Einschnitt, über Lebensmut und darüber, wie aus einem völlig neuen Leben eine neue Aufgabe entstehen kann. Und vor allem über einen Satz, den Conny allen Betroffenen mitgeben möchte: „Man muss nicht alleine sein.“

    Conny - Elf Amputationen nach einer Sepsis. Und ein Leben danach: „Man muss nicht alleine sein.“
  3. Jun 16

    Katja Oemmelen - Koma, Rollstuhl, Querschnittslähmung – und trotzdem voller Lebensfreude

    Mit fünf Jahren wird Katja von einem Auto angefahren. Sie liegt wochenlang im Koma und muss danach alles neu lernen: sprechen, essen, laufen, einfach das gesamte Leben. Die Diagnose: schweres Schädel-Hirn-Trauma. Trotz der Folgen kämpft sie sich zurück. Doch Jahre später treten weitere Komplikationen auf. Eine seltene Dystonie als Spätfolge des Unfalls versteift ihre Beine und Gelenke zunehmend. Schließlich wird der Rollstuhl zum festen Begleiter. Sie entdeckt den Handbike-Sport für sich, arbeitet sich aus einer schweren Essstörung heraus und wird sogar Deutsche Meisterin im Handicap-Triathlon. Marathons, Wettkämpfe und sportliche Höchstleistungen prägen viele Jahre ihr Leben. Dann folgt der nächste Schicksalsschlag: Nach einer Halswirbel-Operation ist Katja querschnittsgelähmt. Die Arme und Hände funktionieren nur noch eingeschränkt, sie benötigt rund um die Uhr Assistenz und muss erneut lernen, mit einer völlig veränderten Lebenssituation umzugehen. Doch auch diesmal findet sie neue Wege. Sie entdeckt ihre Leidenschaft für die Fotografie, organisiert Spendenaktionen für den guten Zweck und setzt sich mit voller Energie dafür ein, eine Powerchair-Hockey-Mannschaft am Niederrhein aufzubauen. In dieser Folge spricht Katja offen über Rückschläge, Verlust von Selbstständigkeit, ihren Kampf gegen eine Essstörung und darüber, warum Lebensfreude manchmal genau dort entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet.

    Katja Oemmelen - Koma, Rollstuhl, Querschnittslähmung – und trotzdem voller Lebensfreude

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