Reden wir über Wien

Wiener Landespartei der Österreichischen Volkspartei

Reden wir über Wien! Das ist das Motto unseres Video-Podcasts zur Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl 2025. Für uns beginnt Politik nicht erst im Rathaus, sondern direkt vor Deiner Haustür – in Deiner Straße, Deinem Grätzl, Deinem Bezirk. Wir möchten Dir die Menschen vorstellen, die sich in den Bezirken tagtäglich engagieren – unsere Kandidatinnen und Kandidaten der Wiener Volkspartei aus den Bezirken. Sie erzählen, wofür sie stehen, was sie bewegen wollen und was ihnen in ihrem Bezirk besonders am Herzen liegt. Kurz gesagt: Wir zeigen Gesichter, Ideen und Leidenschaft für unser Wien.

  1. 04/05/2025

    16. Bezirk – Stefan Trittner, Bezirks-Spitzenkandidat

    Reden wir über Wien - Reden wir über Ottakring. Heute mit Stefan Trittner, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Ottakringer Bezirksvertretung: Was sind Ihre drei wichtigsten Ziele für Ottakring und wie wollen Sie diese konkret umsetzen?  Ich möchte den Wienerwald vor weiteren Flächenumwidmungen wie in der Gallitzinstraße schützen, die Sicherheit im gürtelnahen Bereich stärken und die Parkplätze für Anrainerinnen und Anrainer sowie Geschäftsleute bzw. letztlich deren Kunden erhalten. Gelingen kann das nur, wenn wir als ÖVP Ottakring möglichst stark im Bezirksparlament vertreten sind. Nur so können wir das von SPÖ und Grünen gelebte „Drüberfahren“ unterbinden.  Angenommen, Sie könnten sofort DAS Bezirksprojekt umsetzen: Welches wäre das?  Neben den soeben genannten Projekten setze ich mich für einen Kinderspielplatz am Wilhelminenberg ein. Der könnte zum Beispiel auf der „Salettlwiese“ unterhalb der Savoyenstraße Platz finden und wäre eine wertvolle Bereicherung für unsere Jungfamilien, die am Wilhelminenberg wohnen, und auch für alle anderen, die dorthin Ausflüge machen.  Welches Problem in unserem Bezirk wird Ihrer Meinung nach am meisten unterschätzt, und wie könnten wir es verbessern?  Unterschätzt wird von SPÖ und Grünen, dass die Ottakringerinnen und Ottakringer genau wissen, was sie brauchen und wollen. Die große Mehrheit will keine Bevormundung, sondern über ihren Lebensstil selber entscheiden können. Dazu gehört auch Wahlfreiheit im Straßenverkehr. Viele Menschen wollen nun mal lieber mit dem Auto fahren, die meisten kombinieren sowieso zu Fuß gehen, Öffis und Auto oder Fahrrad.  Wie wollen Sie die lokale Wirtschaft und kleine Unternehmen in unserem Bezirk unterstützen?  Mit einem Kurswechsel. Ottakring entwickelt sich derzeit immer mehr zum Schlafbezirk, stattdessen brauchen wir mehr Unternehmen und Arbeitsplätze. Gelingen kann das, wenn wir gezielt Betriebsansiedlungen attraktiver machen und bei Flächenwidmungen wieder mehr Gewerbeflächen vorsehen. In den Einkaufsstraßen müssen wir uns aktiv um einen attraktiven Mix an Geschäften bemühen. Ein Kebap-, Nudel- und Pizzastand ist okay, aber zehn davon in unmittelbarer Nachbarschaft sind viel zu einseitig. Wichtig ist auch, dass Kundinnen und Kunden, die mit dem Auto kommen, parken und einkaufen können. Auf diese Kundengruppe kann kein Geschäft verzichten.  Welche konkreten Ideen haben Sie zu Verkehr und Infrastruktur im Bezirk?  Mein Zugang ist: attraktive Öffis und Wahlfreiheit beim Individual verkehr. Besonders die Straßenbahnen müssen zuverlässiger werden. Das bedeutet mehr Pünktlichkeit, kürzere Intervalle und auch Sauberkeit und Hygiene sind wichtig. Den geplanten Radweg auf der Sandleitengasse lehne ich ab, da es ausreichend Parallelrouten gibt und nun mal die große Mehrheit der Menschen die Parkplätze benötigt. Ich bin also gegen einseitige Maßnahmen und für faire Rahmenbedingungen, die niemanden ausschließen, sondern allen ihre persönliche Mobilität ermöglichen.  Wie empfinden Sie die derzeitige Migrationssituation in Ottakring?  Ottakring ist seit Jahrzehnten ein Bezirk mit viel Zuwanderung aus dem Ausland. Während früher aber viele Gastarbeiter im besten Sinne des Wortes zu uns gekommen sind, hat sich der Zuzug seit 2015 immer mehr ins Sozialsystem verlagert und Gewaltkriminalität mit sich gebracht. Da kommen viele Männer, die Frauen nicht respektieren, Gleichberechtigung ablehnen, sich nicht an unsere kulturellen Regeln und Gesetze halten und insgesamt ein Riesenproblem für unsere Gesellschaft sind. Das hat die Atmosphäre im Karl-Kantner-Park verändert, zeigt sich aber auch in allen anderen Parks und ist ein echtes Problem für Ottakring.  Welche Maßnahmen braucht es daher?  Das Wiener Sozialsystem muss hier fairer werden. Wartefristen für Sozialleistungen und Unterstützungen müssen her und der Fokus muss auf Sachleistungen gelegt werden. Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk? Alle Podcast-Episoden findest Du auch als Video auf unserer Webseite: https://volkspartei.wien/bezirksinterviews/

    17 min
  2. 04/05/2025

    5. Bezirk – Maria Böhm, Bezirks-Spitzenkandidatin

    Reden wir über Wien - Reden wir über Margareten. Heute mit Maria Böhm, der Spitzenkandidatin der Volkspartei für die Margaretener Bezirksvertretung: Frau Böhm, Sie engagieren sich seit Jahren im Bezirk. Was treibt Sie an?  Meine Verbundenheit zu Margareten. Unser Lebensumfeld prägt unsere Lebensqualität – sei es durch öffentliche Räume, eine starke Wirtschaft oder soziales Miteinander. Mein Ziel ist es, den Bezirk lebenswert zu gestalten und für kommende Generationen attraktiv zu halten.  Was war die größte politische Herausforderung bisher?  Die Balance zwischen unterschiedlichen Interessen und Meinungen. Politik lebt vom Austausch, doch das Finden gemeinsamer Lösungen ist oft herausfordernd.  Welches wäre Ihr Herzensprojekt im Bezirk?  Die Umgestaltung der Wiedner Hauptstraße. Sie soll nicht nur baulich erneuert, sondern zu einem klimafreundlichen und lebendigen Zentrum des Bezirks werden. Mehr Grün, attraktive Aufenthaltsräume und eine bessere Infrastruktur steigern die Lebensqualität und die wirtschaftliche Attraktivität.  Wie stellen Sie sich diese Umgestaltung vor?  Es braucht mehr Schattenplätze durch zusätzliche Bepflanzung, insbesondere Bäume, die für ein angenehmeres Klima sorgen. Ebenso wichtig sind Sitzgelegenheiten, damit sich die Menschen gerne im öffentlichen Raum aufhalten. Wasserbrunnen könnten nicht nur als Trinkstationen dienen, sondern auch zur allgemeinen Kühlung beitragen.  Sie kommen ja aus der Wirtschaft: Wie kann Margareten gestärkt werden?  Viele florierende und innovative Betriebe haben sich schon etabliert, das lockt auch neue Betriebe an. Ein entscheidender Punkt ist die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für Unternehmen. Dazu gehören unter anderem gute Verkehrsanbindungen und eine attraktive Umgebung. Wenn Betriebe voneinander profitieren, entsteht ein stabiles wirtschaftliches Netzwerk. Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk? Alle Podcast-Episoden findest Du auch als Video auf unserer Webseite: https://volkspartei.wien/bezirksinterviews/

    13 min
  3. 04/05/2025

    8. Bezirk – Adam Christian, Stv. Bezirksvorsteher & Bezirks-Spitzenkandidat

    Reden wir über Wien - Reden wir über die Josefstadt. Heute mit Adam Christian, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Josefstädter Bezirksvertretung: Sie führen die Josefstadtpartei als Spitzenkandidat in die Bezirksvertretungswahlen. Was motiviert Sie? Ich liebe diesen Bezirk. Ich bin zwar in Stockerau aufgewachsen, aber die Josefstadt ist längst meine Heimat geworden. Hier verbinden sich urbane Lebensqualität, Geschichte und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Ich sehe es als meine Aufgabe, diesen besonderen Charakter zu bewahren und die Josefstadt noch lebenswerter zu machen.  Was sind Ihre wichtigsten Anliegen für den Bezirk?  Ganz klar, die Verbesserung der Verkehrssituation. Der öffentliche Verkehr muss effizienter werden, insbesondere auf der Straßenbahnlinie 2, wo wir dichtere Intervalle fordern. Auch der ruhende Verkehr braucht bessere Organisation – von Motorradabstellanlagen bis zu durchdachten Ladezonen für unsere kleinen Grätzl-Geschäfte. Ein weiteres großes Thema ist die Wohnraumsituation: In einem der kleinsten Bezirke Wiens müssen wir besonders darauf achten, Platz sinnvoll zu nutzen.  Sie setzen sich dafür ein, das Gefängnis in der Josefstadt zu verlegen. Warum? Die Justizanstalt Wien-Josefstadt ist das größte Gefängnis Österreichs – und das mitten im kleinsten Bezirk. Das ergibt wenig Sinn. Die Josefstadt leidet unter Platzmangel, Wohnraum ist knapp und trotzdem blockiert ein überfülltes Gefängnis eine riesige Fläche, die für leistbaren Wohnbau genutzt werden könnte. Zudem sind die Zustände problematisch – von chronischer Überbelegung bis hin zu Sicherheitsmängeln. Ein Gefängnis dieser Größe gehört an einen anderen Standort.  Sie setzen sich für die Umgestaltung des Albertplatzes ein. Was ist hier geplant?  Der Albertplatz ist eine ungenutzte Chance. Aktuell ist er stark vom Verkehr geprägt und wenig einladend. Unser Ansatz: Parkareal über der Erde – Parkplätze unter die Erde. Das ist unsere Vision „Albertpark“. Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk? Alle Podcast-Episoden findest Du auch als Video auf unserer Webseite: https://volkspartei.wien/bezirksinterviews/

    8 min
  4. 04/05/2025

    4. Bezirk – Johannes Pasquali, Bezirks-Spitzenkandidat

    Reden wir über Wien - Reden wir über die Wieden. Heute mit Johannes Pasquali, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Wiedener Bezirksvertretung: Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die Wieden? Die Verkehrsflops Wiedner Hauptstraße und Argentinierstraße neu planen und reparieren, denn auf die Bewohner der Wieden wurde vergessen und alles den Radrasern untergeordnet.  Angenommen, Sie könnten sofort DAS Bezirksprojekt umsetzen: Welches wäre das?  Der Karlsplatz und der Südtiroler Platz werden immer öfter Schauplatz von Vandalismus und Gewalttaten. Daher fordert die ÖVP Wieden eine Videoüberwachung beider Plätze. Das wäre eine rasche Hilfe.  Welches Bezirks-Problem wird noch am meisten unterschätzt und wie könnten wir es verbessern?  Die Wieden ist seit Jahren eine Dauergroßbaustelle. Für den Bau von Rad(raser)highways wurden weder Kosten noch Mühen gescheut. Die Planungen wurden im Schnellverfahren durchgepeitscht, dabei hatten Bürger und Anrainer zu keinem Zeitpunkt eine echte Mitsprache. Das Ergebnis sind tägliche Staus, Verkehrsschikanen und ein massiver Verlust von Hunderten Parkplätzen.  Wie wollen Sie die lokale Wirtschaft in unserem Bezirk unterstützen?  Wir wollen bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen. Die Vielzahl an Verkehrsflops schränkt Haltemöglichkeiten für Betriebe, Handwerker und Lieferanten massiv ein. Zulieferer müssen riesige Umwege fahren, was die Kosten in die Höhe treibt.  Welche konkreten Ideen haben Sie zu Verkehr und Infrastruktur im Bezirk?  Eine große Vision wäre die Unterführung des Verkehrs am Wiedner Gürtel. Darüber könnte man eine großzügige Grünfläche und eine direkte Verbindung zum Hauptbahnhof schaffen.  Wie ist die derzeitige Situation auf der Wieden?  Viele Anrainer sind wütend auf die Verkehrspolitik der vergangenen Jahre. Sie fühlen sich überrollt und wir teilen diese Meinung. Von all den Rad(raser)highways haben Anrainer wenig bis gar nichts, denn die überdimensionierten Radwege dienen als Durchfahrtsstrecke von den Nachbarbezirken in das Stadtzentrum, was auch Hunderte Parkplätze kostet. Die Erreichbarkeit ganzer Grätzl wird erschwert. Das wollen wir ändern.  Was muss sich ändern?  Wir brauchen endlich wieder Vorrang für die Bewohner, denn Maß und Ziel sind auf der Wieden vollkommen verloren gegangen. Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk? Alle Podcast-Episoden findest Du auch als Video auf unserer Webseite: https://volkspartei.wien/bezirksinterviews/

    11 min

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Reden wir über Wien! Das ist das Motto unseres Video-Podcasts zur Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl 2025. Für uns beginnt Politik nicht erst im Rathaus, sondern direkt vor Deiner Haustür – in Deiner Straße, Deinem Grätzl, Deinem Bezirk. Wir möchten Dir die Menschen vorstellen, die sich in den Bezirken tagtäglich engagieren – unsere Kandidatinnen und Kandidaten der Wiener Volkspartei aus den Bezirken. Sie erzählen, wofür sie stehen, was sie bewegen wollen und was ihnen in ihrem Bezirk besonders am Herzen liegt. Kurz gesagt: Wir zeigen Gesichter, Ideen und Leidenschaft für unser Wien.