Podcast Kulturklarheit

Madina Zulfacar

Dieser Podcast ist für alle, die in der Arbeit oder im Privatleben mit unterschiedlichen Kulturen zu tun haben und ihre interkulturellen Kompetenzen stärken möchten. Freuen sie sich auf praxisnahe Inhalte, Expertenwissen und echte Lösungen.

  1. 17h ago

    Folge 81: Was wäre morgen anders? – Lösungsfokussierte Fragen in der Mediation

    Was passiert, wenn wir in einem Konflikt nicht mehr nur fragen, warum etwas schiefgelaufen ist, sondern beginnen zu fragen: Woran würden wir merken, dass es besser geworden ist? In dieser Folge von Kulturklarheit stelle ich euch einen Ansatz vor, den ich in meiner Arbeit besonders schätze: lösungsfokussierte Fragen, inspiriert von der lösungsfokussierten Kurztherapie nach Insoo Kim Berg und Steve de Shazer. Gerade in festgefahrenen Konflikten wissen die Beteiligten häufig sehr genau, was die andere Person falsch gemacht hat. Doch wie gelingt es, den Blick wieder auf Handlungsmöglichkeiten zu richten? Ich stelle euch vier Frageformen vor, die auch in der Mediation wertvolle Impulse geben können: ​ die Wunderfrage – Wie würde eine bessere Situation konkret aussehen?• Ausnahmefragen – Wann war das Problem schon einmal weniger stark?• Skalierungsfragen – Wo stehen wir heute und was wäre ein kleiner nächster Schritt?• Bewältigungsfragen – Was hat uns bisher geholfen, mit der schwierigen Situation umzugehen?Dabei geht es nicht darum, Verletzungen oder die Vergangenheit auszublenden. Lösungsorientierung bedeutet nicht: „Schau einfach nach vorne.“ Vielmehr geht es um beides: Zu verstehen, wie wir hierhergekommen sind – und herauszufinden, wohin wir von hier aus wollen. Auch im interkulturellen Kontext können solche Fragen helfen, weniger zu vermuten und mehr zu fragen: Was bedeutet Respekt für mein Gegenüber? Was empfindet die Person als gerecht? Welche Vorstellungen von Verantwortung spielen eine Rolle? Denn auch hier gilt für mich: Nicht alles ist Kultur. Eine praktische Folge für alle, die Konflikte begleiten, schwierige Gespräche führen – oder selbst gerade nach einem nächsten Schritt suchen. 🎧 Kulturklarheit – Folge 81: „Was wäre morgen anders?“ Ich begleite Menschen, Teams und Organisationen mit Mediation, Supervision, Workshops und Fortbildungen – online und in Präsenz. Aktuell findet ihr bei Kulturklarheit außerdem meine Online-Fortbildung „Kultursensibel & diskriminierungssensibel beraten“. https://www.kulturklarheit.de/online-forbildung 🌐 www.kulturklarheit.de✉️ info@kulturklarheit.de Jeden Montag erwartet dich eine neue Folge !

  2. Sep 28

    Folge 80: Wenn wir im Konflikt wieder zu Kindern werden

    Was passiert, wenn ein aktueller Konflikt plötzlich jahrzehntealte Verletzungen berührt? In dieser Folge von Kulturklarheit geht es um komplexe Familienkonflikte am Beispiel eines Erbfalls: Menschen, die längst ein eigenes Leben geführt haben und inzwischen über 80 Jahre alt sind, begegnen sich im Konflikt plötzlich wieder in alten familiären Rollen. Es geht um Geld und Besitz – aber vielleicht gleichzeitig um viel mehr: um Anerkennung, Gerechtigkeit, früh übernommene Verantwortung, Enttäuschungen und Dinge, die über Jahrzehnte nicht ausgesprochen wurden. Was passiert, wenn Konfliktbeteiligte Verbündete suchen und sich Lager bilden? Welche Rolle spielen unterschiedliche kulturelle Prägungen und Vorstellungen von Familie, Verantwortung und Gerechtigkeit? Und was kann Mediation leisten, wenn die eigentliche Konfliktgeschichte viel älter ist als der aktuelle Anlass? Eine Folge über Familienkonflikte, alte Beziehungsmuster, interkulturelle Perspektiven und Mediation – und über eine zentrale Frage: Worum geht es in diesem Konflikt eigentlich wirklich? Aktuell bei Kulturklarheit: Meine Online-Fortbildung „Kultursensibel & diskriminierungssensibel beraten“ richtet sich an Fachkräfte, die ihre professionelle Haltung und Handlungssicherheit in kulturell vielfältigen und herausfordernden Beratungssituationen weiterentwickeln möchten. Außerdem biete ich Mediation, Supervision, Workshops und Fortbildungen an – online und in Präsenz. Weitere Informationen findet ihr auf meiner Website:
www.kulturklarheit.de Anfragen: info@kulturklarheit.de

  3. Sep 21

    Folge 79: Wenn der eigene Maßstab nicht reicht –Selbstfürsorge, Zuschreibungen und neue Perspektiven

    Was passiert, wenn wir uns in einer Umgebung bewegen, in der vertraute Strukturen und Bezugspunkte fehlen? In dieser Folge von Kulturklarheit nehme ich euch mit in einige Situationen, die ich während meiner Zeit in Valencia erlebt habe: eine Begegnung, bei der aus einer einfachen Frage plötzlich kulturelle und ethnische Zuschreibungen wurden, einen Krankenhausbesuch mit stundenlanger Wartezeit und die Frage, wie Gesundheitsversorgung in einem anderen Land eigentlich funktioniert. Nach mehreren Wochen mit Rückenschmerzen beschäftigte mich außerdem ein Thema, das auch in meiner Arbeit und Supervision immer wieder eine Rolle spielt: Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit. Was kann ich tun, wenn vertraute Ansprechpartner fehlen und ich trotzdem Verantwortung für mich und mein Wohlbefinden übernehmen muss? Dabei geht es auch um Stress, das Nervensystem und meine persönliche Erfahrung mit Atem- und Entspannungsübungen aber ebenso um die Erkenntnis, dass eine Beobachtung noch keine Erklärung und eine persönliche Erfahrung noch kein allgemeingültiger Beweis ist. Eine Folge über den eigenen Referenzrahmen, vorschnelle Urteile, den Umgang mit Unsicherheit und die Fähigkeit, auch in einem unvertrauten Umfeld handlungsfähig zu bleiben. Denn Kulturklarheit bedeutet vielleicht auch: einen Moment zwischen Beobachtung und Urteil zu setzen. Kulturklarheit – Perspektiven verändern, Handlungsmöglichkeiten erweitern Viele Themen, über die ich im Podcast spreche, begegnen mir auch in meiner professionellen Arbeit: unterschiedliche Perspektiven und Erwartungen, interkulturelle Missverständnisse, Konflikte, herausfordernde Situationen und die Frage, wie wir wieder Klarheit und neue Handlungsmöglichkeiten gewinnen können. Ich biete Workshops und Fortbildungen sowie Supervision und Mediation für Einzelpersonen, Teams und Organisationen an – online und in Präsenz. Ihr möchtet mich für eine Fortbildung oder einen Workshop anfragen, sucht professionelle Begleitung im Rahmen einer Supervision oder benötigt Unterstützung bei einem Konflikt? Dann meldet euch gerne bei mir. 🌐 www.kulturklarheit.de✉️ info@kulturklarheit.de Ich freue mich auf eure Anfrage und darauf, gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.

  4. Sep 14

    Folge 78: Warum Begegnungen manchmal die beste Weiterbildung sind

    Was passiert mit uns, wenn wir unsere gewohnte Umgebung verlassen und plötzlich mit anderen Augen auf Menschen, Gesellschaft – und auf uns selbst – schauen? In dieser Folge nehme ich euch mit nach Andalusien. Zu einer unerwarteten Begegnung mit einer älteren Frau am Strand von Málaga, einer Mitfahrgelegenheit nach Sevilla und zu Gesprächen mit Menschen, die mir neue Perspektiven eröffnet haben. Ich spreche darüber, warum ich mich hier auf eine für mich ungewohnte Weise frei und sicher fühle, obwohl ich allein unterwegs bin und die Sprache noch längst nicht perfekt beherrsche. Es geht um Vertrauen, Offenheit und um die kleinen Begegnungen, durch die wir ein Land manchmal viel intensiver kennenlernen als durch seine Sehenswürdigkeiten. In Sevilla führt mich die Reise außerdem in die Geschichte Andalusiens: zu den Spuren islamischer Kultur, zur Kathedrale und zum Vermächtnis von Christoph Kolumbus. Dabei beschäftigt mich die Frage, wie wir heute auf Eroberung, kulturelles Erbe und historische Persönlichkeiten blicken. Und schließlich geht es um eine ganz persönliche Entscheidung: Was bringt uns wirklich weiter? Noch eine Fortbildung – oder manchmal eine Reise, die uns aus vertrauten Strukturen herausnimmt, unseren Horizont erweitert und einen echten Perspektivwechsel ermöglicht? Eine Folge über Reisen und Begegnungen, über Freiheit und Sicherheit, über Geschichte und Gegenwart – und darüber, wie wertvoll es sein kann, die eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen. Perspektivwechsel, Reflexion und Entwicklung sind auch Teil meiner professionellen Arbeit. Mit KulturKlarheit begleite ich Menschen, Teams und Organisationen dabei, neue Sichtweisen zu entwickeln, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und Veränderungsprozesse bewusst zu gestalten. Ich biete Fortbildungen, Workshops, Mediation und Supervision an – sowohl online als auch in Präsenz. Wenn du dir eine Zusammenarbeit vorstellen kannst, ein passendes Angebot für dein Team oder deine Organisation suchst oder mich für eine Fortbildung bzw. einen Workshop anfragen möchtest, freue ich mich über deine Nachricht. Mehr über meine Arbeit und meine Angebote: www.kulturklarheit.de Kontakt & Anfragen: info@kulturklarheit.de KulturKlarheit – Perspektiven öffnen. Begegnung ermöglichen. Entwicklung gestalten.

  5. Sep 7

    Folge 77: Noch nicht angekommen, aber schon mittendrin – erste Begegnungen in Spanien

    Was Spanien mich gerade über Begegnung lehrt Was passiert, wenn wir für eine Weile unsere gewohnte Umgebung verlassen – und plötzlich selbst diejenigen sind, die nicht jedes Wort verstehen, nachfragen müssen und auf die Zugewandtheit anderer angewiesen sind? Ich, verbringe zurzeit längere Zeit in Spanien, arbeite von hier aus und besuche gleichzeitig einen Sprachkurs. Und dabei merke ich: Ich lerne gerade weit mehr als Spanisch. In dieser persönlichen Folge von Kulturklarheit nehme ich euch mit in meine Beobachtungen und Begegnungen rund um Málaga. Ich erzähle von Situationen, in denen Menschen auf ein vermeintliches Problem nicht mit langen Erklärungen reagierten, warum etwas nicht funktioniert – sondern mir unmittelbar eine Lösung angeboten haben. Nicht nur: „Das geht nicht.“
Sondern: „So könnte es gehen.“ Ich spreche über die Zugewandtheit, die ich in vielen Begegnungen wahrnehme, und über den Stolz, mit dem einige Menschen hier über ihre Region, ihr Land, ihre Sprache und ihre Kultur sprechen. Und ich erzähle von einer besonderen Begegnung mit einem aus Marokko stammenden Kellner und seinem 18-jährigen Sohn. Eine Familiengeschichte über mehrere Länder hinweg. Fünf Sprachen. Migration. Arbeit. Ausbildung. Verantwortung. Familie. Eine Begegnung, die mich wieder daran erinnert hat: Hinter jedem Menschen steckt eine Geschichte, die wir auf den ersten Blick nicht sehen. Gleichzeitig stelle ich eine für meine Arbeit mit Kulturklarheit zentrale Frage: Wann ist etwas eigentlich kulturell und wann interpretieren wir es nur als kulturell? Denn Beobachtungen dürfen neugierig machen. Aber sie sollten nicht zu Schubladen werden. In dieser Folge geht es deshalb um kultursensible Kommunikation, Mehrsprachigkeit, kulturelle Verbundenheit, Migration, Zugewandtheit und die Fähigkeit, die eigene Perspektive immer wieder zu hinterfragen. Und es wird auch persönlich. Als Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern habe ich mir erlaubt, für längere Zeit meinen gewohnten Alltag zu verlassen, Neues zu lernen und neue Erfahrungen zu sammeln. Denn auch als Mutter darf ich neugierig bleiben. Ich darf lernen. Ich darf mich entwickeln. Und ich darf Erfahrungen machen, die zunächst einmal auch mir gehören. Vielleicht müssen wir dafür nicht alle nach Spanien reisen. Aber wir können uns fragen: Wann habe ich zuletzt wirklich einem Menschen zugehört, dessen Lebenswelt ganz anders ist als meine? Denn vielleicht beginnt Kulturklarheit genau dort: Wenn wir unsere eigene Perspektive nicht länger für die einzig mögliche halten. Zusammenarbeit mit Kulturklarheit Für Workshops, Fortbildungen, Mediation, Supervision, Coaching und Beratung begleite ich Teams, Führungskräfte, Bildungseinrichtungen und Organisationen kultursensibel und diskriminierungssensibel – online und in Präsenz. Mehr Informationen und Kooperationsanfragen: www.kulturklarheit.de⁠ info@kulturklarheit.de Kulturklarheit – verstehen, verbinden, gestalten.

  6. Aug 31

    Folge 76: Wir statt Ich – Warum Kinder Gemeinschaft brauchen

    Was macht aus einer Gruppe von Menschen eigentlich eine Gemeinschaft? Und was wäre, wenn wir Schule nicht nur als einen Ort betrachten würden, an dem Kinder Mathematik, Deutsch oder Englisch lernen – sondern auch als einen Ort, an dem sie lernen, miteinander zu leben? Ich spreche über Gemeinschaft, Familie, Zugehörigkeit und Verantwortung und darüber, welche Bedeutung all das für unsere Schulklassen haben kann. Ausgangspunkt ist unter anderem der hawaiianische Begriff ʻOhana, der mit Familie und verwandtschaftlicher Verbundenheit verbunden ist. Von dort führt uns die Folge in die Schule und zu einer zentralen Frage: Was braucht es, damit aus 25 einzelnen Kindern tatsächlich ein Wir entsteht? Dabei schauen wir auch auf das Thema Mobbing und Ausgrenzung. Denn Mobbing ist nicht nur eine Angelegenheit zwischen einem Kind, das mobbt, und einem Kind, das betroffen ist. Es entwickelt sich innerhalb von Gruppen – dort, wo andere mitmachen, lachen, schweigen, wegsehen oder sich trauen einzugreifen. Auch das Berliner Familienportal betont die Bedeutung des Umfelds und des frühzeitigen Eingreifens. Wir richten den Blick deshalb auch auf die Situation an Berliner Schulen und fragen nicht nur: Wie reagieren wir, wenn Konflikte und Gewalt bereits entstanden sind? Sondern vielmehr: Wie können Beziehung, Zugehörigkeit, Partizipation und gemeinsame Verantwortung präventiv gestärkt werden? Anschließend reisen wir gedanklich nach Japan und schauen darauf, was es bedeuten kann, wenn Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihren gemeinsamen Schulalltag übernehmen – beispielsweise durch Klassendienste, gemeinsames Aufräumen oder das Verteilen des Schulessens. Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, andere Länder zu idealisieren. Denn ein starkes Wir kann verbinden – es kann aber auch Konformitätsdruck erzeugen. Deshalb lautet eine der wichtigsten Fragen dieser Folge: Wie schaffen wir Gemeinschaft, ohne Individualität aufzugeben? Auch der Blick nach Finnland und in nordische Bildungssysteme eröffnet weitere Perspektiven auf Wohlbefinden, Prävention, Beteiligung und Schulgemeinschaft. Am Ende kehren wir zurück nach Deutschland und Berlin und fragen ganz konkret: Wie können Eltern, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulen dazu beitragen, dass Kinder erleben: Ich gehöre dazu.Ich werde gesehen.Mein Beitrag zählt.Und wenn jemand ausgeschlossen wird, geht mich das etwas an. Denn vielleicht müssen wir in der Bildungsdebatte nicht nur darüber sprechen, was Kinder lernen sollen. Wir sollten auch darüber sprechen, wie Kinder miteinander leben lernen. Eine starke Gemeinschaft bedeutet dabei nicht: Wir sind alle gleich. Sondern: Wir sind unterschiedlich – und trotzdem gehören wir zusammen. Für Workshops, Fortbildungen, Mediation, Supervision, Coaching, Beratung und Kooperationen begleite ich Schulen, pädagogische Einrichtungen, Teams und Organisationen kultursensibel und diskriminierungssensibel – online und in Präsenz. Mehr über meine Arbeit findet ihr auf www.kulturklarheit.de⁠. Kulturklarheit – verstehen, verbinden, gestalten.

  7. Aug 24

    Folge 75: Warum muss ich mich immer erklären? Wenn Zugehörigkeit ständig infrage gestellt wird

    „Wo kommst du her?“ – „Nein, ich meine: Wo kommst du wirklich her?“ Wann darf ein Mensch eigentlich einfach dazugehören, ohne seine Herkunft, seinen Namen oder seine Identität immer wieder erklären zu müssen? In dieser Folge von Kulturklarheit spreche ich, Madina Zulfacar, über Zugehörigkeit, Fremdzuschreibungen und darüber, was es mit Menschen machen kann, wenn ihnen immer wieder vermittelt wird: Du bist irgendwie anders. Du gehörst nicht ganz selbstverständlich dazu. Dabei teile ich auch Erfahrungen aus meiner eigenen Biografie: vom Aufwachsen als Kind einer geflüchteten Familie aus Afghanistan über meine Schulzeit in Norddeutschland bis hin zu Situationen in Ausbildung, Studium und Berufsleben. Außerdem greife ich Gedanken aus Alice Hasters’ Buch „Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ auf. Ihre Erfahrungen während ihrer Highschoolzeit in Philadelphia zeigen eindrücklich, wie komplex Identität und Zugehörigkeit sein können und warum Menschen nicht in eine einzige Schublade passen müssen. In dieser Folge geht es unter anderem um: • die Frage, wer selbstverständlich als „zugehörig“ wahrgenommen wird
• „Wo kommst du wirklich her?“ und andere Formen der Fremdzuschreibung
• Namen, Sprache, Akzent und vermeintliche Vorstellungen von Kompetenz
• Zugehörigkeit und Diskriminierung in Schule und Arbeitswelt
• Mehrfachzugehörigkeit und das Gefühl, „dazwischen“ zu sein
• Anpassungsdruck und die emotionale Belastung des ständigen Erklärens
• den Unterschied zwischen Absicht und Wirkung
• kultursensible und diskriminierungssensible Kommunikation
• die Frage, wie Organisationen, Führungskräfte und Teams echte Zugehörigkeit fördern können Ein Gedanke zieht sich dabei durch die gesamte Folge: Ich muss mich nicht kleiner, einfacher oder eindeutiger machen, damit andere mich leichter einordnen können. Zugehörigkeit bedeutet nicht, dass wir alle gleich sein müssen. Sie bedeutet, dass Menschen mit ihren unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen und Identitäten Teil eines gemeinsamen Raumes sein können, ohne ihre Berechtigung dafür ständig beweisen zu müssen. 🎧 Eine Folge für alle, die sich mit Diversität, Rassismus, Zugehörigkeit, Identität, Pädagogik, Führung und gesellschaftlichem Zusammenleben beschäftigen und für alle, die selbst das Gefühl kennen, sich immer wieder erklären zu müssen. 🤝 Zusammenarbeit mit Kulturklarheit Ihr möchtet diese Themen in eurem Unternehmen, eurer Organisation, Schule oder sozialen Einrichtung vertiefen? Ich biete Workshops, Fortbildungen, Mediation, Supervision und Beratung an – kultursensibel, pädagogisch und diskriminierungssensibel, online und in Präsenz. Weitere Informationen zu meinen Angeboten und Kooperationsmöglichkeiten findet ihr auf: 🌐 www.kulturklarheit.de Kulturklarheit – verstehen, verbinden und gestalten.

  8. Aug 17

    Folge 74: Der Mensch ist nicht das Problem – Was hinter Konflikten wirklich steckt

    Diese Folge ist zugleich eine ganz besondere Episode. Von Herzen danke ich dir für deine Treue, deine Nachrichten, dein Vertrauen und dafür, dass du diesen Weg mit mir gegangen bist. Ich freue mich darauf, nach dieser Pause mit neuen Impulsen, Erfahrungen und Themen zurückzukommen. Warum fällt es uns so leicht, Menschen zu beurteilen? Warum reduzieren wir Kollegen*innen, Partner*in, Nachbarn*in oder Vorgesetzte*in manchmal auf ein einziges Verhalten und machen daraus ihre ganze Persönlichkeit? In dieser besonderen Folge von Kulturklarheit lade ich dich ein, Konflikte aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Mediatorin weiß ich: Hinter jedem Konflikt stehen Menschen mit Bedürfnissen, Ängsten, Erfahrungen und Geschichten. Doch im Streit verlieren wir genau das häufig aus dem Blick. Wir suchen nach Schuldigen, vergeben Etiketten wie „schwierig“, „egoistisch“ oder „toxisch“ und übersehen dabei, dass Verhalten immer einen Kontext hat. Diese Folge ist keine Einladung, verletzendes Verhalten zu entschuldigen. Im Gegenteil. Sie ist eine Einladung, zwischen dem Menschen und seinem Verhalten zu unterscheiden. Denn wir können Grenzen setzen, Verantwortung einfordern und gleichzeitig neugierig bleiben auf das, was hinter einem Konflikt liegt. In dieser Episode erfährst du unter anderem: ✨ Warum wir so schnell urteilen und Menschen in Schubladen stecken. ✨ Weshalb die Suche nach Schuld Konflikte oft verschärft. ✨ Was ich als Mediatorin über Konflikte, Bedürfnisse und Beziehungen gelernt habe. ✨ Warum manche Menschen starke Gefühle in uns auslösen und was das mit uns selbst zu tun haben kann. ✨ Wie wir lernen können, Verhalten zu benennen, ohne den Menschen abzuwerten. 🤝 Workshops | Fortbildungen | Mediation | Beratung | Supervision Du möchtest die Themen aus dem Podcast in deinem Unternehmen, deiner Organisation, Schule oder Einrichtung vertiefen? Ich begleite Teams, Führungskräfte und Fachkräfte mit Workshops, Fortbildungen, Mediationen, Supervisionen und Beratungen zu den Themen: ● Kultursensible Kommunikation ● Diskriminierungssensibilität ● Diversität und Vielfalt ● Konfliktmanagement und Mediation ● Interkulturelle Kompetenz ● Team- und Organisationsentwicklung 🌐 Weitere Informationen und Kooperationsanfragen findest du auf meiner Website: www.kulturklarheit.de Vielen Dank, dass du Teil von Kulturklarheit bist. Bis bald.

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Dieser Podcast ist für alle, die in der Arbeit oder im Privatleben mit unterschiedlichen Kulturen zu tun haben und ihre interkulturellen Kompetenzen stärken möchten. Freuen sie sich auf praxisnahe Inhalte, Expertenwissen und echte Lösungen.