Stimme der Wirtschaft. Der Podcast der IHK Köln.

IHK Köln

Die "Stimme der Wirtschaft" ist der Video-Podcast der IHK Köln. Zu Gast im Kammer-Studio sind regelmäßig Personen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

  1. Jun 25

    Folge 28: Das Rheinische Revier – Kohle, Hamster, Hambi & KI

    In der neuen Folge unseres Video-Podcasts „Stimme der Wirtschaft“ geht es um das Rheinische Revier. Unser Gast Martin Mertens ist als Bürgermeister von Rommerskirchen verantwortlich für eine Gemeinde, die mittendrin im Rheinischen Revier liegt. Und in dieser Folge erzählt er eine wirklich unglaubliche Geschichte. Denn die Gemeinde Rommerskirchen hat eine Fläche ausgewiesen, auf der im Rahmen des Strukturwandels Industrie und Gewerbe angesiedelt werden sollen, damit dort bis zu 2.000 Arbeitsplätze entstehen. „Das Paradoxon ist, dass die Fläche neben dem größten Braunkohlekraftwerk Europas liegt, aber der Strom ist nicht da“, sagt er im Gespräch mit IHK-Präsidentin Dr. Nicole Grünewald und unserem Host Konstantin Klostermann. Wie kann das sein? Und was haben Hamster, der Hambi und die KI mit dem Rheinischen Revier zu tun? Das erklärt diese neue Folge. Und Martin Mertens sagt auch, warum er in der Strukturdebatte immer eine bestimmte Stelle aus dem Kultfilm „Zurück in die Zukunft“ zitiert. „Wir wollen nicht die nächste Subventionsregion in Deutschland werden“, sagt Nicole Grünewald. „Sondern das Rheinische Revier ist eine starke Region, eine wirtschaftlich starke Region. Da wird Wohlstand erwirtschaftet, und wir wollen wirklich, dass das in den nächsten zehn Jahren einfach so bleibt.“ Und was wünscht Mertens sich für die Zukunft der Region? „Also erstmal den Druck aus dem Kohleausstieg raus“, sagt er. „Es muss jetzt mit Vollgas vorangehen. Also Stichwort Gaskraftwerke, Stichwort Leitungsausbau. Es kann nicht sein, dass man überall Windräder errichtet und die Leitungen dahinter nicht baut.“ Und die Windräder stünden nachher still. Für ihn bedeutet das: „In Infrastruktur investieren, Leitungen, Straßen, Schienen, Flächen – und gerne dann eben auch drumherum Naturschutz, gar keine Frage.“

  2. Jun 11

    Folge 27: Happy Birthday – 200 Jahre KD!

    Was für ein Jubiläum! Die Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt GmbH (KD) wird 200 Jahre alt. In der neuen Folge unseres Video-Podcasts „Stimme der Wirtschaft“ sagen wir: Happy Birthday KD! Zu Gast ist Nina Luig, Geschäftsführerin der KD. „Tradition, Innovation, Gastfreundschaft und Emotionen“, mit diesen vier Wörtern bringt sie auf den Punkt, was das Unternehmen für sie bedeutet. Für IHK-Präsidentin Nicole Grünewald ist die KD eine echte Institution im Rheinland: „Eine 200-jährige Geschichte eines Unternehmens ist etwas sehr Besonderes, das sich wirklich sehen lassen kann.“ Die KD sei für sie „ein ganz wunderbarer Beweis für die wirtschaftliche Stärke und Innovationskraft“ in Köln und der Region. Wohl jeder und jede in Köln habe eine Erinnerung an die KD, so auch Nicole Grünewald. Sie erinnert sich noch gut daran, wie sie als Kind mit ihrer Großmutter auf einem KD-Schiff war und daran, wie der Papst beim Weltjugendtag 2005 auf einem KD-Schiff über den Rhein fuhr. „Jeder hat seine eigene Geschichte mit der KD“, sagt Nina Luig. Sie führt seit drei Jahren die Geschäfte des Unternehmens. Zudem ist sie Mitglied der Vollversammlung der IHK Köln. „Vor den Schiffen“, wie sie es selbst formuliert, war sie 20 Jahre lang in der Fünf-Sterne-Hotellerie tätig. „Ich liebe es einfach, Gastgeberin zu sein“, sagt sie. Die lange Tradition der KD will sie auf jeden Fall ehren und beibehalten, aber auch in die Zukunft schauen und das Unternehmen Stück für Stück modernisieren. Die KD sei schon immer mit der Zeit gegangen und habe den Menschen besondere Momente auf dem Rhein verschafft. Bei 1,2 Millionen Fahrgästen im Jahr im gesamten Fahrgebiet – 500.000 davon in Köln – kommt da einiges zusammen. Das Unternehmen bringt auch viele Touristinnen und Touristen nach Köln. „Köln ohne die KD: Da würde wirklich was fehlen“, sagt Nicole Grünewald.

  3. May 28

    Folge 26: Es geht um die Wurst

    In der neuen Folge unseres Video-Podcasts „Stimme der Wirtschaft“ geht es um die Wurst! Zu Gast sind Nane und Nina Remagen, Schwestern und Geschäftsführende Gesellschafterinnen der Hardy Remagen GmbH und Co KG. Aus ihrem Unternehmen kennt wohl jeder in Köln die Stadionwurst, dabei stellt Remagen noch viele andere Lebensmittel und Convenience-Produkte her – mittlerweile auch ganz ohne Fleisch. „Genuss mit Leidenschaft“, lautet das Credo der Firma. Seit 1718 gibt es das Unternehmen schon, die Schwestern führen die Firma in zehnter Generation. Zum ersten Mal in der mehr als 300-jährigen Familiengeschichte, dass Frauen an der Spitze sind. „Wir sind mit dem Familienunternehmen groß geworden, deshalb lag es uns beiden sehr am Herzen, dass wir auch die Flamme weitertragen. So sagte Papa es immer so schön, weil es einfach ein Familienunternehmen mit Herz ist“, erzählt Nane Remagen, die hauptsächlich auf der Produktionsseite mitarbeitet, während Nina sich um Vertrieb und Verwaltung kümmert. Zu Beginn ihrer Karriere arbeiteten die Schwestern noch mit ihrem Vater zusammen. Das sei nicht immer einfach gewesen, vor allem, als es darum ging, eigene Ideen durchzusetzen. An seinem 60. Geburtstag übertrug der Senior seinen Töchtern schließlich seine Anteile, zog sich aus dem Tagesgeschäft zurück und steht seitdem im Hintergrund beratend zur Seite. Dass der Übergang zwischen den Generationen so problemlos verläuft, wünschen sich viele Familienunternehmen. „Das ist letztlich, was unseren deutschen Mittelstand auszeichnet: Man denkt halt nicht in Quartalsberichten, man denkt in Generationen. Man will Werte schaffen, Werte erhalten und das ist ein Paradebeispiel“, sagt der IHK-Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein. „Mir ist es unglaublich wichtig, den Mittelstand hier bei uns in der Region zu fördern, zu unterstützen und zu schauen, was wir da noch voranbringen können“, ergänzt Nina Remagen, die sich auch in der IHK-Vollversammlung engagiert.

  4. May 14

    Folge 25: Ausbilderin des Jahres

    Sie zeigt Leidenschaft im Job. Und mit dieser Leidenschaft begeistert sie junge Menschen: Sabine Kipke, Ausbilderin des Jahres 2026! In der neuen Folge unseres Video-Podcasts erzählt die Ausbildungsleiterin der „P.J. Schulz GmbH“ in Bergisch Gladbach, einem Spezialisten für Dichtungstechnik, was ihr der Preis in der Kategorie „Ausbildungsengagement“, den sie im Rahmen unserer Veranstaltung „Zukunft Ausbildung“ erhalten hat, bedeutet. „Das bedeutet für mich große Wertschätzung und Anerkennung. Ich lebe und liebe meine Arbeit, und dafür bin ich sehr dankbar. Ich tanze mein Leben“, sagt die frisch gekürte Siegerin. Und was ging ihr in dem Moment durch den Kopf, als bei der Verkündung der Siegerin ihr Name fiel? „Da hatte ich Achterbahngefühle, Blumenwiesengefühle, Glücksgefühle. Es war einfach unfassbar. Mega schön!“, beschreibt Sabine Kipke den Moment, als sie bei der Verkündung ihren Namen hörte. Und natürlich hat die „Ausbilderin des Jahres“ auch noch einen Tipp für junge Menschen, die überlegen, eine Ausbildung zu machen: „Entwickelt Eure stärken, testet Eure Stärken. Macht Praktika. Habt Mut auch für Dinge, zu denen Ihr sagt, dass das gar nicht geht. Informiert Euch bei der IHK, informiert Euch bei den Unternehmen.“ In der Folge betont unser Hauptgeschäftsführer Dr. Uwe Vetterlein, wie wichtig das Thema Ausbildung für die IHK ist: „Wir müssen junge Menschen überzeugen, eine Ausbildung zu machen. Wir müssen zeigen, wie toll das ist. Wir müssen die Eltern davon überzeugen, dass das gut für ihre Kinder ist. Und wir müssen natürlich sehen, dass die schulischen Bedingungen so sind, dass es am Ende die Wertschätzung abbildet, die wir der Ausbildung geben wollen.“ Nicht zu vergessen: Bei „Zukunft Ausbildung“ gibt es auch einen zweiten Preis, in der Kategorie „Innovative Konzepte“ (Gewinner hier war in diesem Jahr die „igus SE & Co. KG“). Uwe Vetterlein dazu: „Wir wollen neue Ausbildungskonzepte zeigen. Da wählt die Jury welche aus, die wirklich neu sind. Und das Neue soll so sein, dass andere es wirklich abgucken können.“

  5. Apr 30

    Folge 24: Startup City Cologne

    Wie wird aus einer Idee ein starkes Geschäftsmodell? Woher bekommt man das dafür nötige Geld? Wie wird man vom Startup zum Scaleup – oder sogar zum Unicorn? Worauf warten, wenn man an seine Idee glaubt? „Ich kann jedem nur raten, jetzt zu gründen, weil es die beste Zeit ist. Mit KI kann man sich alles zusammenbauen“, sagt Markus Gick, Managing Partner von xdeck, in unserem Video-Podcast „Stimme der Wirtschaft“. Und weiter: „Man braucht natürlich immer noch Menschen. Ich glaube, das ist ganz wichtig, denn Menschen wollen auch mit Menschen arbeiten. Aber man kann sich sehr viel der lästigen Arbeiten, die man vorher von Hand erledigen musste, mittlerweile von KI-Agenten abnehmen lassen.“ Und was, wenn der erste Schritt gemacht ist? „Das Allerwichtigste ist, ganz nah am Kunden zu sein“, rät Gick. „Früh Kundeninterviews sammeln und versuchen, die eigenen Ansätze zu validieren oder auch gerne mal zu konterkarieren und zu überlegen, ob das wirklich der richtige Weg ist.“ Köln und der Kammerbezirk sind auch ein sehr gutes Umfeld für eine Gründung. „Wir haben als großes Plus unsere mehr als 100.000 Studierenden an den Hochschulen hier in Köln und in der Region”, sagt IHK-Präsidentin Nicole Grünewald. „Und wir haben natürlich auch viele Initiativen, viele Investoren und eine sehr gute Wirtschaftsstruktur. Das ist für ein Startup ein ganz gutes Ökosystem. Da kann man sich schon niederlassen und auch gut wachsen.“

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