Herr Fechner lädt zum Gespräch - Der Bildungspodcast

Marco Fechner

Mein Name ist Marco Fechner und ich spreche in diesem Podcast mit Expertinnen und Experten und vielen Beteiligten darüber, wie wir unser Bildungssystem verbessern können und warum "Bildung" so viel mehr ist, als Schulunterricht.

  1. 5d ago

    #121 Dr. Maja Lasic, Bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion

    Diese Folge ist der Auftakt einer kleinen Serie, deren Ausstrahlungen sich über die kommenden Wochen vor der Wahl "verteilen": Ich habe die bildungspolitischen Sprecher:innen der demokratischen Fraktionen eingeladen, um mit ihnen über die Vorhaben und Prioritäten ihrer Partei in den Jahren 2026-2031 zu sprechen. Die Besonderheit dieser Reihe ist, dass nicht nur ich Fragen stelle, sondern weitere Bildungsinteressierte zu Wort kommen, weshalb diese Gespräche auch per Audiokonferenz aufgezeichnet wurden. Den Auftakt macht die Bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion,  Dr. Maja Lasic. Worum es in den Gesprächen gehen sollte, war insofern auch für mich immer ein Stück weit überraschend. Themen dieses Gesprächs: - Die sozialdemokratischen Prioritäten für die Jahre 2026 bis 2031 vom Ausbau der Verbundoberstufen, über die Entlastung von Lehrkräften, die weiteren Schulsanierungen im Rahmen der Schulbauoffensive sowie eine Reform der Schulaufsicht und eine Flexibilisierung der Stundentafeln. - Die Amtsführung der letzten beiden SPD-Hausleitungen, - Die Rolle von Familienzentren, die Gestaltung des Kita-Schul-Übergangs und die Idee eines neuen Landesinstituts für berufliche Bildung, - KI im Unterricht, Online-Beschulung, Präsenzpflicht und Chancengerechtigkeit - Demokratiebildung in der Schule und in Jugendparlamenten, die Frage, ob Geld oder die künftige politische Konstellation die größere Hürde für SPD-Vorhaben ist. Ein dichtes Gespräch über Schulstrukturen, die Macht der Verwaltung und die Frage, was Schule in Zukunft leisten soll. Herzlichen Dank dafür!

    #121 Dr. Maja Lasic, Bildungspolitische Sprecherin der Berliner SPD-Fraktion
  2. Aug 1

    #119 Steffen Krach (SPD), Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters

    Für diese Episode meiner Gesprächsreihe mit den Spitzenkandidierenden zur Berliner Abgeordnetenhauswahl habe ich mich mit Steffen Krach, dem Spitzenkandidaten der Berliner SPD, im Kurt-Schumacher-Haus in Berlin-Wedding getroffen. Aus seinen Social-Media-Kanäle erfuhr ich in den Wochen vor dem Gespräch, dass er nicht Kai Wegner, aber auch nicht Stefan Evers ist, also wollte ich von Ihm wissen, wer Steffen Krach ist und warum er sich für geeignet hält, dieses Amt zu übernehmen. Außerdem wollte ich von ihm wissen, was heute das Alleinstellungsmerkmal der SPD im Parteienwettbewerb ist, wo sich die SPD mit Umfragewerten zwischen 13 und 20 Prozent in der Stadtgesellschaft verortet und was "soziale Gerechtigkeit" für ihn konkret bedeutet. Ich wollte mehr über sein Wahlkampf-Motto "Wieder Berlin" wissen. Was oder welchen Zeitpunkt meint dieses „Wieder“, wenn Berlin doch schon immer eine Stadt der Veränderung war und jede Generation ihr eigenes "Damals" hat. In seinen Antworten ging es unter Anderem um Familienfreundlichkeit, bezahlbaren Wohnraum, Kitaplätze, die Zukunft der Lehrkräftebildung und die Stimmung in der Stadt. Auch hat mich aus Eltern- und Familienperspektive interessiert, was er in der Verkehrspolitik vorhat, brauchen Familien doch eine umfassendere Verkehrspolitik, als Eine, die darauf ausgelegt ist, Eltern zum Arbeitsplatz und zurück zu bringen. Außerdem: was braucht es neben einem AfD-Verbotsverfahren noch, um die Gesellschaft wieder zusammenzuführen und warum spricht das Wahlprogramm der SPD für einen Kampf gegen viele Arten der Diskriminierung, lässt aber einen eigenen Schwerpunkt zur Feindlichkeit gegen Armutsbetroffene vermissen? Vielen Dank für das Gespräch!

    #119 Steffen Krach (SPD), Kandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters
  3. Jul 30

    #118 Jennifer Rosin (Landesschülersprecherin) und Robert Rauh (Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch)

    Jennifer Rosin vom Landesschüler:innenausschuss Berlin und Robert Rauh, Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch vertreten in dieser Frage sehr unterschiedliche Positionen. Ausgangspunkt der Episode war ein offener Brief eines großen zivilgesellschaftlichen Bündnisses, der im Frühjahr forderte, die AfD generell von Debatten in den Berliner Schulen fernzuhalten. „Podiumsdiskussionen mit Politiker*innen sind ein guter Weg zur demokratischen Debatte und Meinungsbildung. Wenn allerdings Vertreter*innen der bundesweit als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD in den Schulen eine Bühne bekommen, gefährdet dies den schulischen Schutz- und Bildungsauftrag“ so beispielsweise Felicia Kompio von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Ich wollte wissen: Ist ein pauschaler Ausschluss der richtige Weg,oder braucht es gerade in der Schule den Streit mit demokratiefeindlichen Positionen? Jennifer Rosin argumentiert, dass Schule ein Schutzraum sein muss und man extremistischen Parteien keine Bühne bieten sollte. Robert Rauh hält dagegen: wer nicht verboten ist und demokratisch gewählt wurde, gehört gerade bei Podiumsdiskussionen zur Wahl eingeladen, sonst spielt man der AfD nur ihre Opferrolle zu. Wir sind tiefer eingestiegen: in den Beutelsbacher Konsens, die Frage nach der Belastbarkeit von Schüler:innen mit Migrationshintergrund, die Rolle der "Brandmauer" und am Ende auch in die Frage, ob es uns als Gesellschaft vielleicht weniger an Argumenten, sondern eher an Empathie fehlt.

    #118 Jennifer Rosin (Landesschülersprecherin) und Robert Rauh (Lehrer für Geschichte, Politik und Deutsch)

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