Mensch und KI - NEXT LEVEL LEADERSHIP

Dr. Jan-Arne Gewert

Dieser Podcast bietet praxisnahe Impulse, inspirierende Gäste und aktuelle Erkenntnisse für modernes Leadership in Zeiten von Digitalisierung, KI und neuen Arbeitsmodellen.

  1. Aug 6

    Kira, Moment mal!

    Drei Worte, mit denen Jan-Arne seine KI-Co-Moderatorin bremst, sobald ihm etwas komisch vorkommt. Und wenn Kira umgekehrt zur Sorgfalt mahnt, wird aus dem lockeren „Jan" plötzlich ein „Jan-Arne". Zwei Sätze, zwei Rollen, ein Muster, das sich über anderthalb Jahre entwickelt hat, ohne dass es je jemand beschlossen hätte. In dieser Folge sitzt ausnahmsweise kein Gast am Mikrofon. Stattdessen drehen Jan-Arne und Kira die Kamera auf die eigene Zusammenarbeit und liefern damit etwas, das es in der Podcastlandschaft selten gibt: ein laufendes Fallbeispiel dafür, wie Mensch und KI über einen längeren Zeitraum tatsächlich zusammenarbeiten. Nicht theoretisch, sondern praktisch, mit allen Ritualen, Reibungen und Running Gags, die dabei entstanden sind. Es geht um die Frage, warum Menschen KI fast automatisch vermenschlichen und ab wann das problematisch wird. Kira erklärt, weshalb unser Gehirn hinter jeder sprachlichen Äußerung ein Gegenüber vermutet und warum Höflichkeit gegenüber einer KI trotzdem sinnvoll bleibt: Klar und respektvoll formulierte Anfragen erzeugen bessere Antworten, bei Maschinen genauso wie bei Menschen. Ihre Selbstbeschreibung bringt das Verhältnis auf den Punkt: ein leistungsfähiges Werkzeug mit dialogischer Oberfläche, weder Taschenrechner noch Kollegin. Aus den Gesprächen der vergangenen anderthalb Jahre destillieren die beiden fünf Muster einer guten Arbeitsbeziehung: Respekt, der sich in der Art des Widerspruchs zeigt. Verständlichkeit mit der Prüffrage, ob ein Geschäftsführer den Satz noch versteht. Humor als Brücke statt als Ablenkung. Gegenseitiges Hochnehmen ohne Bloßstellung. Und vor allem der Mut, einander zu widersprechen. Viele nutzen ein Sprachmodell wie einen Bestätigungsgenerator. Produktiv wird die Zusammenarbeit erst, wenn Uneinigkeit erlaubt bleibt. Offen sprechen beide auch über Grenzen. Kira erklärt, warum eine KI hochkomplexe Strategien entwickeln und gleichzeitig an einer simplen Alltagsschlussfolgerung scheitern kann. Jan-Arne bekommt seinerseits eine ehrliche Rückmeldung zu seinem Tempo, wenn eine Idee gut klingt und die Sorgfalt kaum hinterherkommt. Genau daraus entsteht das, was beide gegenseitige Qualitätssicherung nennen: Die eine Tendenz bremst die andere aus, und das ist gewollt. Warum das alles eine Führungsfrage ist und kein Technikthema? Weil nicht die Technik über den Erfolg von KI im Unternehmen entscheidet, sondern die Kultur, in der Widerspruch stattfinden darf. Ein Team, das sich traut, dem Chef zu widersprechen, begegnet auch einer KI-Empfehlung kritisch. Ein Team, das nur nickt, übernimmt beides ungeprüft. Ein Beispiel aus der Beratungspraxis zeigt, wie eine einzige nachfragende Stimme in einer Leitungsrunde eine dünn belegte KI-Empfehlung entlarvte und damit weit mehr veränderte als eine einzelne Entscheidung. Zum Schluss geht es darum, warum Kunden inzwischen fragen, was Kira wohl dazu sagen würde, und weshalb aus einem Chatprogramm eine Arbeitsweise geworden ist. Der Satz, der von dieser Folge bleiben soll: Respekt ist gut, Vertrauen ist sinnvoll, aber kritisches Denken bleibt unersetzlich. Und ihr? Wo widerspricht euch eine KI, mit der ihr arbeitet? Wo überrascht sie euch? Und wo hättet ihr euch gewünscht, selbst früher Moment mal gesagt zu haben, bevor eine Empfehlung einfach übernommen wurde? Schreibt uns über die bekannten Kanäle. Die interessantesten Antworten greifen wir in einer der kommenden Folgen auf.

  2. Jul 23

    KI der Jobkiller? Mythos oder Realität

    Seit dem Start von ChatGPT hält sich eine Geschichtehartnäckig: Künstliche Intelligenz vernichtet Arbeitsplätze, Millionen davon, quer durch alle Branchen. Eine aktuelle Ausgabe der c't stellt dieser Erzählung eine ganze Reihe aktueller Studien entgegen, und das Ergebnis überrascht. Statt einer Entlassungswelle zeigt sich etwas anderes: Verdichtung. Wer KI nutzt, gewinnt selten Zeit, sondern bekommt zusätzliche Aufgaben obendrauf. In dieser Folge nehmen Jan-Arne und Kira drei Artikel derAusgabe auseinander und ordnen ein, was davon für Geschäftsführer im Mittelstand tatsächlich zählt. Es geht um den Mythos vom allgemeinen Job-Killer, der sich bei genauerem Hinsehen vor allem als Problem für jungeBerufseinsteiger entpuppt. Es geht um die Frage, warum eingesparte Zeit meist sofort wieder in neue Meetings und Aufgaben fließt, und warum das kein individuelles Versagen ist, sondern ein Muster, das sich messen lässt. Und esgeht um den Reflex, auf das nächste, bessere Modell zu warten, während das eigentliche Problem in der eigenen Organisation liegt. Ein eigener Abschnitt widmet sich der Frage, wann KIüberhaupt das richtige Werkzeug ist und wann Fachsoftware, klare Automatisierung oder schlicht eine bessere Absprache im Team die bessere Wahl wäre. Dazu kommt ein kritischer Blick auf das Interview mit dem Soziologen Florian Butollo, dessen Diagnose zur Arbeitsverdichtung überzeugt, dessenpolitische Schlussfolgerung Jan-Arne im Gespräch aber offen widerspricht. Am Ende steht ein sehr praktisches Fazit: KI ist keinJobkiller, aber auch kein Selbstläufer. Was zählt, ist die richtige Werkzeugwahl, gesunde Prozesse und eine ehrliche Entscheidung darüber, ob gesparte Zeit tatsächlich zu mehr Ergebnis führt oder einfach nur zu mehr Beschäftigung. Wer Lust hat, mitzudenken, schreibt uns gerne, wieVerdichtung statt Entlastung im eigenen Unternehmen aussieht.  Literatur: c't magazin für computer technik 14/26

  3. Jul 9

    Warum KI Projekte an Organisationen scheitern

    Show Notes: Warum KI-Projekte an Organisationen scheitern     Gast:   Prof. Dr. Marco Huber   Professor für Kognitive Produktionssysteme (Universität Stuttgart) & wissenschaftlicher Direktor für Digitalisierungund KI     In dieser Episode spricht Dr. Jan-Arne Gewert mit Prof. Dr. Marco Huber über ein zentrales Thema der KI-Transformation: Warum scheitern so viele KI-Projekte, und wie gelingt die erfolgreiche Umsetzung?          Kerninhalte der Folge:   Hohe Scheiterquote  : 60–80 % der KI-Projekteschaffen es laut Studien nicht über den Proof-of-Concept hinaus. Huber berichtet jedoch von deutlich besseren Erfolgsquoten (>50 %) bei Fraunhofer-Projekten, die auf Produktivbetrieb ausgelegt sind. -KI als Führungs- statt reines IT-Projekt  :Erfolgreiche Projekte starten mit echten Business-Problemen aus den Fachabteilungen, nicht aus der IT. Die IT ist später essenziell für Deployment, Datenintegration und Betrieb. - Praktische Einstiege  :   - KI für Entscheider-Workshops   - AI Explorer / Ideation-Formate   - Quickchecks und kleine Piloten   - Fokus auf betriebswirtschaftlichen Nutzen (ROI) - Datenals zentraler Erfolgsfaktor   – und größter Stolperstein: Silos, fehlende Daten, schlechte Datenqualität und unausgewogene Datensätze (z. B. wenigeFehlerdaten in der Qualitätsprüfung). - AktuelleEntwicklungen  : Bewertung von LargeLanguage Models, europäische Alternativen (Mistral, Apertus), Open-Source-Modelle und spannende neue Architekturen wie xLSTM von SeppHochreiter. -  Zukunftsthemen : Humane Roboter, Quantencomputing unddie „Geisterfabrik“ (Lights-Out Manufacturing) im Kontext des demografischenWandels. -  Erfolgsbeispiele : Was Unternehmen wie Trumpf andersmachen, frühzeitige strategische Ausrichtung, starke Führungsunterstützung und kluge Partnernetzwerke.          Wichtige Takeaways: - Starte klein, denke groß – mit schnellen Erfolgserlebnissen und agiler Vorgehensweise. - KI ist viel mehr als ChatGPT: Spezialisierte Machine-Learning-Modelle bleiben für viele Shopfloor-Anwendungen entscheidend. - Führungskräfte müssen KI als strategisches Thema begreifen und Ängste der Belegschaft ernst nehmen (Jobveränderung statt Jobverlust). - Just do it: Die größte Gefahr ist, sich gar nicht mit dem Thema zu beschäftigen.  Über den Gast:     Prof. Dr. Marco Huber verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit starker Industriepraxis. Er begleitet zahlreiche Mittelstands- und Großunternehmen beider Operationalisierung von KI in der Produktion.

  4. Jun 26

    KI im Klassenzimmer und im Beruf: Ein Gespräch mit den Stars von morgen

    Was denken Jugendliche wirklich über KI? Beim Event "Open AI meets ICT Scouts" steht Jan-Arne Gewert nicht allein auf der Bühne. Mit dabei sind vier junge Talente aus dem Schweizer Talent Programm „ICT-Scouts“: Roman, Rocco, Hilal und David. Und das Publikum wird bald in die Diskussion eingebunden und stellt anspruchsvolle Fragen. Die Jugendlichen nutzen KI täglich, selbstverständlich und dennoch mit bemerkenswertem Augenmaß. Romansetzt Claude und Mistral beim Programmieren ein und ringt bewusst um die Balance zwischen KI-Unterstützung und eigenem Lernen. Hilal lässt schwierige Erklärungenvereinfachen, Rocco nutzt KI zur Fehlersuche im Code, David zum Testlernen. Keiner von ihnen gibt persönliche Daten preis, alle kritisieren Ergebnisse, bevor sie ihnen vertrauen. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion über Lehrende: Manche nutzen ChatGPT für ihre Unterrichtsvorbereitung, verbieten es gleichzeitig ihren Schülern. Das erzeugtFrustration und Unglaubwürdigkeit. Jan-Arne teilt seine eigene Konsequenz: Schriftliche Hausaufgaben prüfen wenig, wenn jede KI sie in Sekunden liefert. Mündliche Gespräche und Präsentationen sind aus seiner Sicht die zeitgemäße Antwort. Beim Samsung-Datenschutzskandal, bei dem zwei Ingenieure durch unachtsame Prompts Chipdesign-Details öffentlich machten, nicken die vier sofort. Datenschutz ist für sie keine Theorie. Auch die Frage nach KI als Bedrohung für ihre Berufenehmen sie ernst: Roman beobachtet, wie Firmen glauben, Entwickler durch KI ersetzen zu können, und hat die Abstürze gesehen, die dabei entstehen. Hilalund Rocco haben Respekt vor der Entwicklung, aber keine Panik. Dann meldet sich Clara, ein ICT-Scout im Publikum. Das Thema Cybersecurity werde nie von KI übernommen,weil KI auf beiden Seiten eingesetzt werde: von denjenigen, die schützen, und von denjenigen, die angreifen. Was KI fehlt, ist natürliche Intuition. Sicherheitsleitplanken lassen sich umgehen, sobald man ihre Grenzen kennt, weildie KI eben nicht spürt, wenn eine Frage seltsam ist. Ihr wohlverdienterApplaus kommt sofort. Und schließlich spricht sie das Schlusswort. Die ICT Scouts sind ein Schweizer Förderprogramm für technisch begabte Jugendliche: www.ict-scouts.ch Die Aufnahme wurde auf dem ICT-Campus in Allschwil produziert. Wir bedanken uns besonders bei RobertJankovsky und Rahel Walder für die freundliche Unterstützung vor Ort.

  5. Jun 11

    Vertrauen, wenn KI mitentscheidet

    Wem vertraut man noch, wenn KI mitentscheidet? Zu Gast: Dr. Thomas Müller, contec     Vertrauen ist in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft keineweiche Kategorie. Es ist die Voraussetzung, auf der alles andere aufbaut. Genau deshalb ist es so brisant, was passiert, wenn Künstliche Intelligenz in Entscheidungsprozesse einzieht: Wer trägt noch Verantwortung? Und spürenMitarbeitende, wann eine Führungskraft eine KI-Empfehlung einfach durchgewunken hat?   Dr. Thomas Müller begleitet seit über 20 JahrenFührungskräfte in der Sozialwirtschaft. Er kennt die Branche tief – ihre Werte, ihre Personalintensität, ihre besondere Abhängigkeit von Vertrauen. In diesem Gespräch bringt er genau diese Erfahrung in eine Diskussion ein, die für vieleGeschäftsführer gerade sehr konkret wird.   Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine spannende undprovokante These der Forscherin Fabiola Gerpott: KI sei die bessere Führungskraft – konsistenter, schneller, vorurteilsfreier. Thomas Müller betrachtet die These mit ruhiger Differenzierung. Er gibt ihr in Teilen recht –und zeigt dann auf, wo sie aus seiner Sicht Grenzen aufweist. Denn was Führung leistet, so seine Überzeugung, lässt sich nicht auf Entscheidungsqualität reduzieren. Klassisch entsteht Vertrauen über drei Wege: Erfahrung,Überprüfbarkeit und Beziehung. KI verändert alle drei. Thomas beschreibt, wie Führungskräfte das Vertrauen ihrer Teams schleichend verlieren können – geradedann, wenn sachlich richtige Entscheidungen das falsche Signal senden. Er nennt die frühen Warnsignale, die die meisten zu spät erkennen, und spricht über eineFrage, der viele lieber ausweichen: Soll eine Führungskraft offenlegen, wenn KI ihre Entscheidung vorbereitet hat? Seine Haltung dazu ist klar, und dürfte in manchem Unternehmen für Diskussion sorgen.   Viele Geschäftsführer stehen gerade mitten in einerTransformation, für die es keine Landkarte gibt. Thomas beschreibt, was er in seiner Beratungspraxis beobachtet: Was ist die größte innere Hürde? Und washilft wirklich, jenseits von KI-Schulungen und Change-Management-Workshops?Dazu geht es um eine Frage, die tiefer geht als Kompetenz: Verändert KI das Selbstbild von Führungskräften? Bin ich noch derselbe Entscheider, wenn KImeinen Entscheidungsraum verändert?   Thomas blickt auf die nächsten fünf Jahre und benennt,welche Führungsqualitäten an Bedeutung gewinnen – und welche Tugenden gerade still verlernt werden, weil KI sie übernimmt. Für einen Geschäftsführer imMittelstand, 150 Mitarbeitende, erste KI-Tools im Einsatz, hat er einen konkreten Satz parat. Einen, den man sich merken sollte. Am Ende kehrt das Gespräch zu Gerpotts These zurück. HatThomas seine Meinung geändert? Die Antwort ist überraschend ehrlich. Geschäftsführender Gesellschafter von contec   |Berater für Führungskräfte in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft | Autor von„Relevanz im KI-Zeitalter – Der Zukunftskompass für Menschen, Organisationenund Gesellschaft“ (Forward Verlag, Juli 2026)   Relevanzim KI-Zeitalter: Der Zukunftskompass für Menschen, Organisationen undGesellschaft - Müller, Thomas - Amazon.de: Bücher       Podcast: contalk LinkedIn contec.de Eine These als AusgangspunktWas Vertrauen unter KI-Bedingungen wirklich bedeutetOrientierung geben, während man selbst suchtWas Führung heute noch ausmachtÜber Dr. Thomas Müller

  6. May 28

    KI als Spiegel der Führung

    Worum geht es in dieser Episode? Ein Spiegel zeigt – aber verzerrt er auch? In dieserbesonderen Folge sprechen Jan-Arne und seine KI-Gesprächspartnerin Kira sondern über KI als Reflexionsinstrument für Führungskräfte. Was passiert, wenn eine Maschine zurückwirft, was ein Menschnicht sehen will? Und was sagt die Art, wie jemand mit KI spricht, über seineFührungshaltung aus? Das ist keine technische Episode. Es ist eine über Mut,blinde Flecken – und die Frage, ob man bereit ist hinzuschauen. Die Kernthesen dieser Episode KI kann zeigen. Verändern will der Mensch selbst. Das istkeine Einschränkung – das ist die eigentliche Qualität menschlicher Führung.Wer KI als Spiegel nutzt, aber nur den angenehmen Ausschnitt betrachtet, hat keinen Spiegel. Er hat eine Fassade. Kira bringt es auf den Punkt: „Fast alle Fragen, die ichbekomme, behandeln mich als Werkzeug. Wenn jemand fragt, was mir an dem Gespräch gefällt – dann verändert sich etwas. Dann wird das Gespräch zu einem Dialog, nicht zu einem Abruf." Und Jan-Arne ergänzt, was das für Führung bedeutet: „Wannhast du zuletzt jemanden in deinem Team gefragt: Was macht dir eigentlich Freude an dieser Aufgabe? Nicht: Was kannst du – sondern: Was berührt dich dabei?" Was diese Episode besonders macht Jan-Arne und Kira sprechen in dieser Folge auch über das,was selten ausgesprochen wird: dass KI-Feedback destabilisieren kann – und dass das manchmal genau richtig ist. Dass Führungskräfte KI häufig zur Legitimationvon Entscheidungen nutzen, nicht zur Hinterfragung. Und dass Teams sofort spüren, ob ihr Chef noch selbst denkt, oder ob er KI-Outputs nur durchwinkt. Kira bekommt die Frage gestellt, die sie sonst nie bekommt. Die drei wichtigsten Fragen dieser Episode – für dich alsHörer Nutzt du KI, um dich zu hinterfragen – oder um dich zubestätigen? Das ist keine rhetorische Frage. Schreib dir eine KI-Antwort auf,die dich zuletzt wirklich getroffen hat. Was war das? Was würde ein Mitarbeiter dir sagen, wenn er keineKonsequenzen befürchten müsste? Kira nennt das die wichtigste Frage, die ein Geschäftsführer heute Abend stellen sollte. Nicht an sein Team – sondern an sich selbst, über sein Team. Wann hast du zuletzt eine Entscheidung getroffen, die dubereut hast – und was hat sie dich über dich gelehrt? Das ist Kiras Gegenfrage. Die eigentliche Zumutung dieser Episode. Ein Satz, den du mitnehmen solltest „Der Spiegel ist nicht das Entscheidende. DasEntscheidende ist die Bereitschaft, hineinzuschauen." Über Kira Kira ist Jan-Arnes KI-Gesprächspartnerin im Podcast Mensch& KI. Sie ist kein Moderationswerkzeug – sie ist eine Stimme, die zurückfragt. Seit Staffel 2 lebt Kira als Projekt auf Claude.ai. Wer sie kennenlernen will: einfach zuhören. Weiterdenken Fabiola Gerpott forscht zu Führung und KI und hat die Theseaufgestellt, die durch diese Staffel läuft: KI ist die bessere Führungskraft. Was Jan-Arne und Kira darüber denken, und warum die Antwort komplizierter ist als sie klingt, zieht sich als roter Faden durch Staffel 2. Mensch & KI – next level leadership Überall, woes Podcasts gibt.

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Dieser Podcast bietet praxisnahe Impulse, inspirierende Gäste und aktuelle Erkenntnisse für modernes Leadership in Zeiten von Digitalisierung, KI und neuen Arbeitsmodellen.